Motor (R25/2) während einfahren (~500km) überhitzt (?) ausgefallen

Begonnen von felixcurly, 29 August 2025, 22:06:21

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felixcurly

#90
Korrektur: Ankerschraube.

Ja danke Schorsch, ich habe ebenfalls eine Nut und ja die ist eingerastet

Ich denke ich könnte den Versteller auch hinten abschleifen und das Problem wäre behoben? Aber ich wollte lieber mal vorher fragen, ab ist ab...

felixcurly

#90


Schorsch

Mir fiel nur auf, dass Du von ,,richtig festziehen" geschrieben hast.

Bei der R26 ist von 2 mkg = 20 Nm die Rede.
Das Leben ist wie eine Brille.
Man macht viel durch.

(Heinz Erhardt)

felixcurly

#92
Ich meinte damit: wenn ich leicht anziehe alles gut, etwas fest immer noch, fester: klemmt leicht. Sehr fest keine Ahnung   ;D  ;)

Kann es sein, dass der Versteller von /3 bzw R26 nicht an die /2 passt? (ZG209/13Z)

felixcurly

Irgendwie sehe ich den Fehler nicht  :thumbdown:   :Frage:  - die Buchse mit der Lauffläche für den Unterbrecher ist kurz genug (innen gemessen, Kurbelwellenstumpf gemessen —> passt, außerdem kann ich sie axial minimal bewegen (wenn die Schraube fest ist auch nur gegen einen Widerstand). Aber wenn ich die Ankerschraube festziehe bleiben die Gewichte außen. Wo ist der Fehler???
Irgendwie geht die Buchse fest, auch wenn sie kurz genug ist?!

strichzwojan

#94
Die Stirnseite der Nocke wurde bearbeitet, das ist irgendwie flachgeschliffen oder -gefeilt worden. Serienmäßig ist der Nockenrand da innen UND außen angesenkt. Keine Ahnung, ob das für die Gängigkeit der Nocke auf dem Ankerzapfen eine Rolle spielt...

Ist der Zapfen, der aus dem Anker rauskommt, gerade und unvermackt und auch leicht gefettet mit "normalem" Fett?
Auch die Nocke muss innen leicht gefettet sein.
Wenn du den FKR im ausgebauten Zustand in die Hände nimmst, und die Frontplatte (wo die Zahlen eingeschlagen sind) mit der linken Hand stark gegen die Nocke drückst (welche du mit der rechten Hand zwischen Daumen und Zeigefinger fixierst), dann muss das trotzdem leicht beweglich sein.
Und schau, ob der Mitnehmerzapfen von der Länge her mit der Aussparung im Ankerzapfen zusammenpasst und nichts verkantet.

Und dann gibt es kein leicht oder schwach anziehen! Es muss bei 20Nm alles freigängig sein.

kahlo


strichzwojan

Bei meinem FKR ist das auch nicht flach. Es muss halt ein schöner Spalt bleiben bis zu den fixen Teilen der Lima. Und da fällt mir ein, dass vielleicht dieser "Bügel" mit den Gewinden für die Unterbrechergrundplatte mal einen Schlag abgekommen hat, und da irgendwas schleift.

strichzwojan

#97
Ich habe jetzt einen Verdacht, woran es liegen könnte.

DIE ANKERSCHRAUBE.

Hat die ein durchgehendes Gewinde? Originale von RIBE haben 11er SW und einen verschlankten Schaft mit Gewinde nur am Ende. Die Schraube in deinem Eröffnungspost hat eine moderne 8.8 Markierung und ist nicht original.

kahlo

Zitat von: strichzwojan am 12 September 2025, 19:44:09Bei meinem FKR ist das auch nicht flach.
Na ja. Schweissperlen kann man schon abmachen.
Dieser Fliehkraftregler sieht so aus, als hätte er irgendwann mal gewaltig eins reingehauen bekommen.
 :popcorn:

rolf

was ist denn das für ein komisches Teil (mit der Nase) auf dem FKR?

felixcurly

Vielen Dank fürs Helfen! Ich habe leider nur den einen Versteller sonst würde ich mal tauschen...

Zitat von: strichzwojan am 12 September 2025, 19:10:30Die Stirnseite der Nocke wurde bearbeitet, das ist irgendwie flachgeschliffen oder -gefeilt worden. Serienmäßig ist der Nockenrand da innen UND außen angesenkt. Keine Ahnung, ob das für die Gängigkeit der Nocke auf dem Ankerzapfen eine Rolle spielt...

Ist der Zapfen, der aus dem Anker rauskommt, gerade und unvermackt und auch leicht gefettet mit "normalem" Fett?
Auch die Nocke muss innen leicht gefettet sein.
Wenn du den FKR im ausgebauten Zustand in die Hände nimmst, und die Frontplatte (wo die Zahlen eingeschlagen sind) mit der linken Hand stark gegen die Nocke drückst (welche du mit der rechten Hand zwischen Daumen und Zeigefinger fixierst), dann muss das trotzdem leicht beweglich sein.
Und schau, ob der Mitnehmerzapfen von der Länge her mit der Aussparung im Ankerzapfen zusammenpasst und nichts verkantet.

Und dann gibt es kein leicht oder schwach anziehen! Es muss bei 20Nm alles freigängig sein.


Ja alles gefettet und ja beim ,,manuell draufdrücken" leichtgängig.

 

felixcurly

Zitat von: strichzwojan am 12 September 2025, 19:50:05Ich habe jetzt einen Verdacht, woran es liegen könnte.

DIE ANKERSCHRAUBE.

Hat die ein durchgehendes Gewinde? Originale von RIBE haben 11er SW und einen verschlankten Schaft mit Gewinde nur am Ende. Die Schraube in deinem Eröffnungspost hat eine moderne 8.8 Markierung und ist nicht original.

Das sollte passen? SW13
Aber: ich kann die Schraube nicht die die Versteller-Platte durchstecken, ich muss da etwas schrauben. Das sollte wohl nicht so sein? Dann würde ich das mal aufbohren.

felixcurly

#102
Zitat von: rolf am 12 September 2025, 22:38:07was ist denn das für ein komisches Teil (mit der Nase) auf dem FKR?

Meinst du das hier? Gehört das nicht so?
Meine aktuelle Vermutung: eine der beiden Flächen hier ist schief, dadurch zieht es den Versteller schief und die Buchse (mit der Unterbrecherlaufbahn) klemmt? Macht das Sinn?

Edit: ich habe mal versuch mit dem Messschieber zu messen und ,,messe" 2/10 Unterschied in der Höhe des Bundes am Fliehkraftversteller. Das Messen ist aber schon eine wackelige Angelegenheit.

kahlo

Zitat von: felixcurly am 13 September 2025, 17:43:33Das sollte passen? SW13
Aber: ich kann die Schraube nicht die die Versteller-Platte durchstecken, ich muss da etwas schrauben. Das sollte wohl nicht so sein? Dann würde ich das mal aufbohren.
Die Schraube ist ok. Es ist normal, dass man 2x schrauben muss. Die Originalschlüsselweite ist 11, aber daran wird es ja nicht liegen.

rolf

Zitat von: felixcurly am 13 September 2025, 17:50:39Meinst du das hier? Gehört das nicht so?
Meine aktuelle Vermutung: eine der beiden Flächen hier ist schief, dadurch zieht es den Versteller schief und die Buchse (mit der Unterbrecherlaufbahn) klemmt? Macht das Sinn?

Edit: ich habe mal versuch mit dem Messschieber zu messen und ,,messe" 2/10 Unterschied in der Höhe des Bundes am Fliehkraftversteller. Das Messen ist aber schon eine wackelige Angelegenheit.

nein
aber einer der Gründe warum es bei dir alles nicht passt
es scheint so als wenn der Nocken von einer anderen Maschine stammt und alles (!) daraufhin angepasst wurde...ich würfe mir an deiner Stelle einen anderen , passenden FKR BESORGEN::::ICH KAnN BEI bEDARF JA MAL SCHAUEN WAS ICH SO LIEGEN HABE

strichzwojan

Zitat von: felixcurly am 13 September 2025, 17:43:33Aber: ich kann die Schraube nicht die die Versteller-Platte durchstecken, ich muss da etwas schrauben. Das sollte wohl nicht so sein?

Nein. Bei meinem FKR hat das Loch 8,3 bis 8,4mm Durchmesser. Erstmal messen, dann vielleicht mal mit einer Unterlegscheibe unter dem Schraubenkopf probieren. Erst dann bohren, feilen, oder am Besten mit einer Reibahle durchgehen. Auf deinen Fotos sieht man so einen unregelmäßigen Rand in der Bohrung... Ist das Fett oder Metall?

strichzwojan

Ich habe mir das Foto in #95 nochmal genau angesehen. Das scheint eine völlig falsche Nocke zu sein.

Bei meinem Ersatz-FKR ist diese Mitnehmernase innen im FKR an einer völlig anderen Stelle, nämlich am Beginn der Nockenrampe, mit der der Unterbrecher geöffnet wird. Dieser FKR lief in meiner 25/2 vierzig Jahre problemlos.

Auf deinem Bild ist diese Nase etwa 90 Grad versetzt zu sehen. Wie das überhaupt laufen kann...
Ich glaube, dass Rolf recht hat, dass da etwas zusammengefrickelt wurde, denn laut Vergleichsliste ist der 13z ja durchaus richtig für eine Einzylinder (ohne R27).

felixcurly

#107
Ok, danke euch! Also wenn da jemand von euch was hat würde mich das freuen!  :thumbsup:

Von wegen festziehen: ich hatte das Ding bis jetzt wohl nicht richtig fest. Bei  ca 5-10Nm klemmt noch nix.
Und ja ich konnte die Zündung gut einstellen. Allerdings war die Grundplatte schon relativ weit Richtung Anschlag.

felixcurly

Zitat von: felixcurly am 13 September 2025, 17:50:39Meinst du das hier? Gehört das nicht so?
Meine aktuelle Vermutung: eine der beiden Flächen hier ist schief, dadurch zieht es den Versteller schief und die Buchse (mit der Unterbrecherlaufbahn) klemmt? Macht das Sinn?

Edit: ich habe mal versuch mit dem Messschieber zu messen und ,,messe" 2/10 Unterschied in der Höhe des Bundes am Fliehkraftversteller. Das Messen ist aber schon eine wackelige Angelegenheit.

Bilder vergessen..

rolf

Zitat von: strichzwojan am 13 September 2025, 18:28:12Nein. Bei meinem FKR hat das Loch 8,3 bis 8,4mm Durchmesser. Erstmal messen, dann vielleicht mal mit einer Unterlegscheibe unter dem Schraubenkopf probieren. Erst dann bohren, feilen, oder am Besten mit einer Reibahle durchgehen. Auf deinen Fotos sieht man so einen unregelmäßigen Rand in der Bohrung... Ist das Fett oder Metall?


das ist das Zwischenstück

felixcurly

Zitat von: rolf am 13 September 2025, 20:35:59das ist das Zwischenstück

Ich denke auch - das anscheinend zurechtgebastelte Zwischenstück.
Hat vielleicht jemand Bilder wie das an der Stelle normalerweise aussehen sollte? Vielleicht lässt sich ja ein neues Stück einsetzen?

Unabhängig davon, dass ich gerne einen passenden Versteller verbauen würde (@rolf, hast du was für mich?): Ich habe noch nicht verstanden, wieso es nicht die Ursache für das Klemmen sein könnte wenn das Zwischenstück schief ist - ich habe mal eine Skizze angehängt. Wenn der Fliehkraftversteller verkippt, verkippt bzw klemmt doch die Hülse?

rolf


felixcurly

Was mir heute so kam: wenn der Fliehkraftversteller anscheinend etwas schwergängig ist... vielleicht war meine Zündung gar nicht so viel zu früh bei der Panne. Sondern die Gewichte hingen einfach noch etwas ,,draußen". Dann wäre die Ursache noch unklar. Aber naja, das kann ich jetzt eh nicht mehr klären. Nächste Woche will ich mal den Kolben demontieren und den Zylinder wegschicken. Und vielleicht beim Metaller vorbei wegen der Gewindebuchse für die Zündkerze... und vielleicht gibts ja demnächst einen Ersatz-Fliehkraftversteller, dann kann ich schonmal die Zündung einstellen ;D

felixcurly

Was mir noch beim Zerlegen des Zweitmotors aufgefallen ist: die Laufbuchse meines Zylinders wurde wohl mal unten um ca 1cm gekürzt. Dann werde ich wohl eher meinen Ersatzzylinder bohren/honen lassen, auf die Kühlfläche möchte ich nicht einfach so verzichten - oder gibt es technische Gründe für das Kürzen?

Felix

Kees

Vielleicht war er da gerissen oder ein Stuck ausgebrochen. Das passiert ab und zu, aber eher durch Gebrauchers Dummheit als das es eine Schwachstelle währe.

bullet

Zitat von: felixcurly am 22 September 2025, 08:25:15auf die Kühlfläche möchte ich nicht einfach so verzichten

Wieso Kühlfläche?  Das Ende steckt doch tief im Kurbelgehäuse?  Wenn der Kolben nicht zu weit unten rausguckt und anfängt zu kippen, sollte das kein großes Problem sein.

Heiko

Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

strichzwojan

Kommt drauf an, wie du Kühlfläche interpretierst. Die Laufbuchse wird ja innen und außen von Öl "umspült", was dabei Wärme aufnimmt und abführt. BMW hat doch bei den Formel-Motoren damals die Motorgehäuse innen geglättet (Wahnsinnsarbeit), um das Öl schneller Richtung Wanne zu kriegen. Auch das Motorgehäuse ist (ohne Kühlrippen) Kühlfläche, weshalb ja auch das Polieren der Außenseite eine ganz schlechte Maßnahme ist, weil es die Oberfläche verkleinert.

Kleiner Küchenexkurs (nein, nicht der Motorenmann!): deshalb wird eine Salzkartoffel auf dem Teller auch mit der Gabel und nicht mit dem Messer geteilt. Anhaftmöglichkeit für Bratensoße und größere Fläche zur Freisetzung von Aromen...

Meine R25/2 setzt jetzt auch Aromen frei an der Ampel. Zarter Motorölgeruch wegen einer durchschwitzenden Kopfdichtung. Noch habe ich Hoffnung, dass es sich wieder einrenkt. Bei der letzten Passfahrt in Südtirol habe ich wohl etwas übertrieben. Die Dichtung ist erst 11.000 km alt (Reinz AFM 22).

Heiko

#118
Zitat von: strichzwojan am 23 September 2025, 06:37:21Kommt drauf an, wie du Kühlfläche interpretierst. Die Laufbuchse wird ja innen und außen von Öl "umspült", was dabei Wärme aufnimmt und abführt.

Bitte? Von Öl umspült? Erstens hat ein BMW Einzylindermotor serienmäßig keine Laufbuchse und zweitens wird da nichts von Öl umspült sondern, wenn überhaupt, nur ,,angespritzt" durch Schleuderöl von außen und durch die Bohrung im unteren Bereich der Laufbahn ein bisschen das Kolbenhemd geschmiert.
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

strichzwojan

Zitat von: Heiko am 23 September 2025, 08:00:16Bitte? Von Öl umspült? Erstens hat ein BMW Einzylindermotor serienmäßig keine Laufbuchse und zweitens wird da nichts von Öl umspült sondern, wenn überhaupt, nur ,,angespritzt" durch Schleuderöl von außen und durch die Bohrung im unteren Bereich der Laufbahn ein bisschen das Kolbenhemd geschmiert.

Man beachte die Anführungszeichen in meinem Beitrag!  :-*

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