Blei-Gel Akku

Begonnen von Jacques, 11 September 2006, 12:40:21

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Tips beim Kauf

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Stimmen insgesamt: 9

mekgyver

#30
Hallo Jungs,
ist ja wiedermal 'ne heiße Diskussion geworden  :o
habe leider wenig Zeit, um von der Pike auf das Thema aufzurollen.

@ krümel #22 :
ja meine /3 und ich bilden eine sich ergänzende Einheit *Ying&Yang* , ein Gespann, dass auf über 30Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit zurückblickt, ... in guten und in schlechten Zeiten  :dance: das System war anfangs einigermaßen unbarmherzig, wenn es Ausfälle gab, dann war es oft weit weg von zu Hause. Heute spüre ich einen drohenden Ausfall und kann präventiv was tun.

@ Rolf #23 :
erstmal ein paar grundlegende Verhältnisse :
Eine nicht voll geladene 20Ah Batterie zieht einen ordentlichen Ladestrom entsprechend ihren Innenwiderstand Ri. Dieser Ri ist bei entladener Bat eben niedrig, dh es fliesst ein hoher Strom; wenn sie voll wird, ist der Ri hoch, dh der Ladestrom geht an sein Minimum.
Eine 20Ah Bat braucht eine längere Ladezeit, im Vergleich zu einer 4Ah bat.
Die Ladespannung ist bei wenig Verbrauchern höher als bei Vollast.
Ist die Bordspg durch zu viele Verbraucher auf einem niedrigen Level fließt auch noch weniger Ladestrom in diese 20Ah Bat, als bei der Bordspg mit wenig Verbrauchern.
Die Bat wird nur dann richtig voll geladen, wenn ihr auch die Ladeschlussspg abgeboten wird. (7,2V)
zu Frage 1 :
warum ich eine kleine Batterie einbaue : Ich habe nach einer Alternative gesucht um diesem Säuregeschlabber mit diesen Billigbatterien zu entgehen. Vor ca 5 Jahren waren mir diese GelAkkus neu. Ich habe es einfach ausprobiert und bei Reichelt so ein Teil bestellt. Weil ich experimenterfreudig bin , lasse ich es solange drin, bis es schwächelt.
Und jetzt an Rütz : Es sind auch 4 Winter in Land gegangen, bei der immer genug Spannung zum Starten vorhanden war !!  :dance:
zu Frage2 :
Eine volle Bat zieht wegen ihrem höheren Ri einen kleinen Strom, daher ist die Belastung im Bordspgnetz gering und die Bordspg ist entsprechend hoch. Eine halbvolle Bat hat einen niedrigeren Ri , zieht daher einen höheren Strom und belastet das BordspgNetz so, dass es etwas in die Knie geht. Die wird nicht so schnell voll geladen und stellt daher eher eine Dauerbelastung für die Lima dar.
zu Frage 3 :
schon beantwortet, die vollere Bat, weil ihr die maximale Bordspg angeboten wird.
zu Frage 4 :
Natürlich die Bat, die von Haus aus mehr Kapazität ansammeln kann, wenn es ihr denn angeboten wird.

Dann haben die Flüssigsäure Akkus noch einen weiteren entscheidenden Nachteil :
Der Plattenschluss durch sich ablagerndes Blei. Das verringert den Ri, so dass ein Teil des Ladestromes nicht für den Kapazitätsaufbau zur Verfügung steht sondern als  Wärme abstrahlt.
Daher kann man wohl mit Recht sagen, dass wo 10Ah bei Flüssigsäure Bat's draufsteht, kaum 10Ah drin sind, schon gar nicht, wenn sie 2 Jahre alt sind.

@ odeon8 : Du hast mit Deiner Drehstromlima gut lachen  ;D, Deine Bordspg bricht ja wohl kaum ein, so dass Deine Hawkerbatterie nicht voll werden könnte.

So jetzt muss ich in die Heia, mir 6h Auszeit holen  ;)

Gruß an alle, morgen mehr, wenn ich Zeit habe  ;D

... 73er-Gang

mekgyver

#30
... 73er-Gang

Heiko

Zitat von: mekgyver am 08 November 2006, 00:16:32
Heute spüre ich einen drohenden Ausfall und kann präventiv was tun.

Gashandlähmung :Frage:
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

kruemel

da sag ich nur edersee 2006 und zur rechten zeit der griff nach unten, gell mek?

noch ein kleiner zusatz: Hat von euch schon mal jemand seine säureakkus mit EDTA gepimpt (siehe: http://www.rrr.de/~phil/index.php?edta)? Ich habe es gestern bei drei Akkus unterschiedlichen Zustands mal ausprobiert und werde dann bald mal berichten.

gruss, kruemel
Forums "Kernkruemel" ;-)
BMW R24 und Isetta 300

rolf

#33
Hallo Jung ;D,
im prinzip dind mir die grundlagen der batterieladung auch geläufig ;),
Aber:
wieso braucht eine 20Ah Bat eine längere ladezeit als eine 4Ah??
1. hängt das doch wohl vom Ladestrom ab (von mir auch von der eingestellten Spannun g bei Vollast, deswegen gibt es ja das kleine Schräubchen bei den Reglern).
2. vergleichst du Äpfel mit Birnen,du musst fragen ,wie lange dauert es in die batterie 4Ah zu bekommen(das scheint ihr alle zu ignorieren). Der Riesenvorteil der größeren Batterie ist nämlich das das wesentlich schneller geht als bei einer Kleinen.
3. Ihr hängt euch alle an dem "Vollgeladen, 7x V" auf (davon ab, welche Batterie hat 7,x Volt??). Ich übertreibe jatzt mal (wieder ;D)
Ihr meint also eine prallvolle 0,1 Ah batterie ist besser als eine 1/3 volle 150Ah Batterie?
Beim Stand an der Ampel? Schxx doch auf die Volt, ob nun 6,6V (mehr haben die Zellen sowieso nicht) oder 6,1V!

"Ladespannung bei wenig Verbrauchern höher.." rel. logo, bei nachgiebiger Spannungsregelung, was haben eigentlich die elktronischen regler für eine Linie?  ::)

Man braucht keine rappelvolle Batterie, das  euer Grundsatzdenkfehler. Man braucht genügend Kapazität (klar, am besten beides... aber wenn man wählen muss..)


"dann fliesst in die 20Ah Bat noch weniger Strom, als bei Bordspannung (höher) mit wenig Verbraucher",
wieder Äpfel und Birnen, es fliesst in die 20Ah Bat immer mehr Ladestrom als in die KLEINE !!, darum geht es.

Bei frage 2 hast du dich verschrieben (voole bat= niedriger Ri)

Frage 3: das scheint langsam ein Glaubenskampf zu werden, ich verweise auf mein beispiel 0,1 Ah Bat gegenüber 160Ah Bat

Generell... was habt ihr gegen Dauerbelastungen? Auch hohe? Wenn die Lima das verträgt... ist doch ok... wozu habe ich eine Lima mit x Watt wenn ich immer nur 1/10X zu entnehmen wage?


so, 3. Runde!! ;D
Trotzdem!!
Rolf D(er mit 6,6 V batteriespannung )


mekgyver

#34
Yo Rölfchen  ;D
das nehme ich Dir ab, das Du grundsätzlich Bescheid weisst. Aber in deinen Fragestellungen sind wohl auch rethorische Elemente drin, so dass alle anderen Leser auch was davon haben, ... für mich absolut ok. so sehe ich auch meine Texte, die ich hier zum Besten gebe  8)

Ich gehe davon aus, dass eine 20Ah Bat immer einen höheren Ladestrom zieht und dadurch die Lima immer zu hoch belastet wird. Bei unseren winzigen Limas spielt es sich zwischen 60...90W ab. Jeder Regler kann nur das Feld maximal durchschalten und dadurch es ermöglichen, dass die Lima alles gibt was sie kann.
Wenn die Belastung zu hoch wird, geht die Bordspannung in die Knie und dadurch kriegt man den Akku nicht mehr voll.
Die Akku-Kapazität ist nur dafür da, die Versorgungsengpässe, zB an der Ampel, oder die Blinkerbetätigung, oder mal zusätzlich das hintere Bremslicht zu decken.
Die Grundlast muss die Lima decken können

So jetzt ist die Mittagspause schon wieder um  :P

gruß mek W(eiter in der 3.Runde  ;) )
... 73er-Gang

kruemel

#35
okay - mek war schneller

dafür...

Was zählt ist Kapazität (das ist wie Arbeit durch Zeit oder Arbeit mal Zeit...kleine Definitionsfrage für Effizienz). Mir sind auch 4A bei 6,4 V lieber als 2,5A bei 7,2Volt. Wichtig ist, DASS es zum starten reicht (trotzdem reichen mir mein 6,4Ah akku)

Und es geht ja darum, eine LiMa zu belasten und nicht, sie überzubelasten. Wenn sie auf Dauer 60Watt leisten kann, dann kann ich die 10 übrigen Watt ja einfach bunkern, als sie zu verschenken (was anderes tut der Laderegler ja nicht - er setzt ab einem gewissen Punkt die Erregerspannung herab). Kritisch wird es ja nur, wenn die Lima auf einmal mehr Strom produzieren soll, als sie eigentlich per Berechnung kann, sprich die Rotorspule glüht weil die Querschnitte das nicht mehr hergeben:

Aber können unsere Regler das denn? Oder können sie das nur, wenn wir die Ladespannung total überhöht einstellen?

Der andere Punkt ist, dass unsere Batterien bei niedrigeren Temperaturen träger werden was Laden und Entladen angeht, d.h. es wird umso schwieriger, den beutel im Winter voll zu machen - wenn der beutel aber 5x so gross ist, können wir insgesamt mehr hineinfüllen und haben notfalls auch das quentchen mehr reserve... wenn ich also winterfahrer wäre (wie ich es mit dem roller beschrieben habe), dann verlasse ich das haus lieber mit dem größeren beutel, denn da passt auch bei 2°C noch ein bisserl was rein rein. (z.B. flossenheizung beim startvorgang)

kruemel b(euteltier)
Forums "Kernkruemel" ;-)
BMW R24 und Isetta 300

rolf

#36
Bong!

Hallo Jöcheli ;D,  :P
Das mit den rhetorischen Frozzeleien sehe ich genauso, Jochen, dafür kennen wir uns ja auch schon zu gut (nebenbei...welche rhetorischen Elemente??, mein 2. Vorname ist "Sachlich"! Rolf S. Gehrke!).
richtig, die verflixten Versorgungsengpässe.... du kannst doch schon im Hertweck nachlesen das im "normalen" Stadtverkehr in den 60er jahren (Anfang 60!) mehr Engpässe als Überfluß gab. Das ist heute noch extremer.

Und ein "höherer" Strom ist zumindest nicht zwangsläufig ein "zu hoher".

Aber du machst immer noch den Denkfehler das eine "volle" 0,0000009Ah Bat besser ist als eine halbvolle 1000000Ah Bat (jetzt mal unabhängig von möglichen Limaüberlastungen).

Wenn deine "Verkehrslage" es erlaubt mit 4Ah durch die gegend zu fahren ist ja ok (solange du keinen Limaschaden hast :P),
Ich hätte bei der Rückfahrt von der Arbeit schon Probleme.


Krümmel, richtig, das ist die Frage, wird die Lima ÜBERlastet oder einfach nur mehr belastet als mit einer (zu, TROTZDEM!) kleinen Batterie.

Lieber einen sehr großen Beutel halbvoll , als einen (zu  :P ) kleinen Beutel prallvoll (Schnauze Heiko!) mit Whisky.

BONG!


Rolf D(er sich in der Ecke regeneriert)

rolf

 ;D....pruuust!... das war ich, das mit dem Karmapunkt.... konnte ich mir nicht verkneifen :lol: :lol: :lol:
Bekommst ihn wieder, asap!!!

Ich bin ein Schwein! ich weiß!
:lol: :lol: :lol:
trotzdem!! :lol: :lol:

Rolf Z(erknirscht ob seiner charakterlichen Mängel!!) :lol: :lol:

kruemel

ich will ja nicht stören, aber die frage mit dem überlasten sollten wir einfach mal klären:

odeon, was sagt denn deine testapparatur dazu? kannst du das vielleicht mal ausmessen mit diversen akkus (klein/groß) bzw. diversen ladereglereinstellungen? man müsste einfach die Batteriespannung und die erregerspannung abgreifen...

geht das?
Forums "Kernkruemel" ;-)
BMW R24 und Isetta 300

† odeon8

Hi Kruemel,

sowas wäre kein Problem - habe aber leider keine original Lima zur Verfügung  :(

ABER: Unser lieber Gerhard hatte sich damals beim Projektstart die
Mühe gemacht die LiMa zu vermessen:

http://www.geleh.de/Main1.htm#Anforderungen   :applaus:

Thomas
HUBRAUMISTDURCHNIXZUERSETZENAUSSERDURCHNOCHMEHRHUBRAUM

rolf

Dann wäre doch mal gerhard's abschliessende Meinung dazu interessant (natürlich nur, wenn sie mit meiner konform geht!!).
Die ganze Seite strotzt doch nur so von Ahnung, ich kenne nicht mal die meisten verwendeten Formelzeichen :respekt:
Rolf S.

Rütz

Ich lese immer "Denkfehler" :o. Das ist unglaublich! :wikinger:
Zitatdu kannst doch schon im Hertweck nachlesen das im "normalen" Stadtverkehr in den 60er jahren (Anfang 60!) mehr Engpässe als Überfluß gab. Das ist heute noch extremer.

Eben! Genau, hahaargenau darum geht es doch!
Das wird mit einer größeren Batterie doch nicht besser (sondern schlimmer).
Du kannst auch beim Hertweck nachlesen, daß eine (damalige) 20 Ah Batterie allein 0,8 A braucht nur um ihren Ladezustand zu halten! Eine 10 Ah aber nur 0,35 A. Die verschwinden ins Nirwana.
Ein größerer Beutel hat eben auch mehr Löcher.
Bei einer 40 Ah Batterie sind Krümels "übrige" 10 W bereits nichts weiter als die Erhaltungsladung, spürbar geladen wird da nicht mehr.

Unser Physiklehrer hatte da immer das Beispiel mit der Telefonschnur:
Die verdrillt sich. Immer! Auch wenn die Ereignisse "Verdrillen" und "Entdrillen" (welche "Laden" und "Entladen" entsprechen sollen) ganz sicher willkürlich und zufällig und in der Gesamtheit gleichhäufig vorkommen.
Selbst völlig zufällige Ereignisse kumulieren nämlich gnadenlos immer wieder zu unbegrenzt langen Ketten (liegt vielleicht an der Entropie, keine Ahnung ;D).
Am Ende ist die Telefonschnur immer maximal verdrillt, bzw. die Batterie leer! :P

Sich eine längere Telefonschnur zu kaufen ist keine Lösung!

Die einzige Lösung besteht darin vor jedem Telefonat Korrekturdrehungen zuzulassen und zwar mindestens eine mehr als sich durchschnittlich pro Telefonat ereignen. 100% sicher wird es aber nur, wenn so viele Korrekturdrehungen erlaubt sind wie maximal Verdrehungen auf die Schnur passen.


§1
Man braucht so viel Kapazität, wie man eben braucht (muß jeder selbst wissen).
§2
Aber richtig "stabil" läuft das System nur, wenn die Lima in der Lage ist selbst eine leere Batterie zw. zwei Ampelstops wieder vollständig zu füllen. Mindestens aber muß sie zwischen zwei Stops immer mehr Strom in die Batterie bekommen können als beim längsten denkbaren Ampelstop verloren gehen kann.
§3
....sonst ist die Batterie unvermeidlich schließlich leer (siehe Hertwecks Grafik Seite 157), egal wie groß sie auch sein mag.


Mein zweiter Vorname?  HB !    Ihr Karmapathen.


Gruß
Anselm HB Rütz ;D
I never dared to be radical when young.
For fear it would make me conservative when old. (Robert Frost)

kruemel

kontra
Erhaltungsladung mit 0,8 A halte ich heute für sehr gewagt!!!

faktum ist, dass eine größere batterie auch eine absolut höhere selbstentladung hat und auch einen höheren erhaltungsstrom brauchen wird. da gebe ich dir recht.

so richtig ins gewicht fällt das ganze doch nur, wenn wir STARK unterschiedliche Situationen annehmen, und da sind 4 oder 14Ah nicht wirklich die welt, oder?

nachdem ich meinen plastebomber von 9Ah auf 13 gepimpt habe kann ich folgendes feststellen:
kaltstart: mehr und länger saft zum starten
fahrbetrieb: naja, es dauert ein kleines bischen länger, bis das voltmeter die 14,2V Bordspannung erreicht(schätze mal es sind vielleicht 1-2 Minuten)
im stand fällt die spannung nicht mehr so weit ab, weil die last verteilt werden kann.

also wenn wir uns im rahmen bewegen und keine LKW Batterie mit 160Ah einbauen, dann können wir uns den mund fusselig reden.
Forums "Kernkruemel" ;-)
BMW R24 und Isetta 300

rolf

HB?
wie das Männchen? Oder mache ich da einen Denkfehler? ;D

Im Hertweck steht das mit den Erhaltungsladungen??? Muß ich denn nochmal nachlesen...kommt mit aber abnorm hoch vor. Dann wäre doch die 20Ah innerhalb von 24H vollständig leer.


Du mit deiner Chaos-Theorie!! Wenn sich deine telefonschnur verheddert überlastet sich meine Lima...dz dz ;D

§1 richtig, ich brauche im Stadtverkehr mehr (wesentlich) als 4Ah, wie gesagt, am 2. tag (spätestens!)würde ich unterwegs liegenbleiben

§2 auch richtig, bloß leider gibt es das in der Stadt nicht.
Davon ab, das eine Minute Ampelstop mindestens (habe ich jetzt nicht nachgerechnet, du Centfuchser, nur geschätzt) 5 Min fahren über 2500 U/min braucht um wieder auf 0 - Level zu kommen.
Wo hast du das??

§3 richtig, aber eben später!! als eure Microbatterien, einen 20Ah Batterie muß ich auch alle naselang nachladen, aber ich kann eben länger damit fahren bis ich sie aufladen muss(!!!!) und habe immer mehr Reserve (falls der Ampelstop eben 1,5 Min dauert :P ) wenn ich sie quasi genauso häufig nachlade wie eine 4 Ah Bat.

§4 Trotzdem :P

Rolf S.

kruemel

nachladen? was ist das? brauche ich nicht...
Forums "Kernkruemel" ;-)
BMW R24 und Isetta 300

rolf


† odeon8

nachladen? was ist das? brauche ich nicht...
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Meister2101

Moin Männer,

ich verfolge dieses Thema schon eine Weile und stelle fest, dass hier einige Begriffe und Zusammenhänge eventuell falsch interpretiert werden könnten.
An dieser Stelle möchte ich nochmals zusammenfassen.
Eine Batterie ist die Zusammenschaltung mehrer Zellen. Die Anzahl der in Reihe geschalteten Zellen bestimmen die verfügbare Nennspannung. Eine 6V Batterie hat somit 4 Zellen a´1,5V in Reihe geschaltet. Die Anzahl der parallel geschalteten Zellen bestimmen die Kapazität. Wiederaufladbare Batterien nennt man Akkumulatoren  (kurz Akku) Akkus sind Stromsammler. Ein Akku hat einen Innenwiderstand. Dieser hängt vom Ladezustand und der Temperatur ab. Ein leerer Akku hat einen geringeren Innenwiderstand und zieht demnach mehr Strom (Ladestrom) wenn die angelegte Spannung über der Nennspannung liegt.
Ein kalter Akku hat einen höheren Innenwiderstand und somit eine geringere Nennspannung, bei gleicher Last. Ein kleinerer Akku erwärmt sich naturgemäß schneller als ein großer und stellt somit auch schneller wieder die normale Nennspannung bereit.
Akkus größerer Kapazität haben mehr parallel geschaltete- oder größere Zellen. Der Innenwiderstand ist also kleiner, was einen höheren Ladestrom zur Folge hat.
Eine Lichtmaschine, die in der Lage ist alle relevanten Verbraucher plus einen Ladestrom von 0,8A für einen 8Ah Akku bereitzustellen würde an dieser Stelle keine Probleme bereiten.
Eine ständig am Limit gefahrene oder überlastete Lichtmaschine erkennt man schnell an abgebrannten Kollektoren und Kohlen.
Meine persönliche Empfehlung folgt den Werksvorgaben. 6V 8Ah. Ein Gel- oder Trockenakku trägt wesentlich zu stabileren Spannungsverhältnissen  bei, weil der Säureakku oftmals nicht die nötige Pflege erhält (Säuredichte, Säurestand und Verschlammung) und zudem empfindlicher auf mechanische Schwingungen reagiert (Plattenbruch etc.)

Bei Nachtfahrten mit voller Verbrauchslast fahre ich öfter im kleinen Gang, also mit höherer Drehzahl und stelle den Leerlauf etwas höher. Das hilft ungemein, den Akku nicht zu sehr zu entladen.
Jetzt mache ich aber Schluss, sonst droht mir noch ein Anpfiff wegen zu langer Texte. ;D

In diesem Sinne...ein frohes Stromsammeln

Volker

Wer nie einen Fehler beging, hat nie etwas Neues ausprobiert. (Albert Einstein)

rolf

#48
Zitat von: Meister2101 am 09 November 2006, 15:33:46
Moin Männer,

ich verfolge dieses Thema schon eine Weile und stelle fest, dass hier einige Begriffe und Zusammenhänge eventuell falsch interpretiert werden könnten.
An dieser Stelle möchte ich nochmals zusammenfassen.
Eine Batterie ist die Zusammenschaltung mehrer Zellen. Die Anzahl der in Reihe geschalteten Zellen bestimmen die verfügbare Nennspannung. Eine 6V Batterie hat somit 4 Zellen a´1,5V in Reihe geschaltet   3 Zellen a 2 V NENNSPANNUNG . Die Anzahl der parallel geschalteten Zellen bestimmen die Kapazität  Die Anzahl der parallel geschalteten PLATTEN.  Wiederaufladbare Batterien nennt man Akkumulatoren  (kurz Akku) Akkus sind Stromsammler. Ein Akku hat einen Innenwiderstand. Dieser hängt vom Ladezustand und der Temperatur ab. Ein leerer Akku hat einen geringeren Innenwiderstand und zieht demnach mehr Strom (Ladestrom) wenn die angelegte Spannung über der Nennspannung liegt.
Ein kalter Akku hat einen höheren Innenwiderstand und somit eine geringere Nennspannung, bei gleicher Last  aber nur marginal.   Ein kleinerer Akku erwärmt sich naturgemäß schneller als ein großer und stellt somit auch schneller wieder die normale Nennspannung bereit.   andererseits hat ein wärmerer Akku eine höhere Selbstentladung, pro 10° C verdoppelt sie sich + hat er zwar eher seine "Höchstspannung, aber eben nicht mehr Kapazität wiedererlangt wie die "Große" 
Akkus größerer Kapazität haben mehr parallel geschaltete- oder größere Zellen. Der Innenwiderstand ist also kleiner, was einen höheren  möglichen  Ladestrom zur Folge hat.
Eine Lichtmaschine, die in der Lage ist alle relevanten Verbraucher plus einen Ladestrom von 0,8A   das wäre der Ladestrom für eine entladenene Batterie  für einen 8Ah Akku bereitzustellen würde an dieser Stelle keine Probleme bereiten  wenn das Verhätnis von "stop and go" mindestens  1 zu 5 ist  .
Eine ständig am Limit gefahrene oder überlastete Lichtmaschine erkennt man schnell an abgebrannten Kollektoren und Kohlen.
Meine persönliche Empfehlung folgt den Werksvorgaben. 6V 8Ah. Ein Gel- oder Trockenakku trägt wesentlich zu stabileren Spannungsverhältnissen  bei, weil der Säureakku oftmals nicht die nötige Pflege erhält (Säuredichte, Säurestand und Verschlammung) und zudem empfindlicher auf mechanische Schwingungen reagiert (Plattenbruch etc.)

Bei Nachtfahrten mit voller Verbrauchslast fahre ich öfter im kleinen Gang, also mit höherer Drehzahl und stelle den Leerlauf etwas höher. Das hilft ungemein, den Akku nicht zu sehr zu entladen.
Jetzt mache ich aber Schluss, sonst droht mir noch ein Anpfiff wegen zu langer Texte. ;D  Volker, nicht so schamhaft, schau dir die länge unserer Ergüsse an 

In diesem Sinne...ein frohes Stromsammeln

Volker



† odeon8

Zitat von: Meister2101 am 09 November 2006, 15:33:46
(...)Ein leerer Akku hat einen geringeren Innenwiderstand und zieht demnach mehr Strom (Ladestrom) wenn die angelegte Spannung über der Nennspannung liegt....

Hallo Volker,

das sehe ich anders.

Du hast doch schon mal eine Entladekennlinie (Konstantstrom) eines Bleiakkus angeschaut.
Das typische ist ein relativ langer fast horizontaler Verlauf und ein steileres Absinken
der Spannung am Schluß - somit wird ΔU / ΔI am Ende größer und damit RI größer.

Das mit dem höheren Ladestrom kommt von der größeren Spannungsdifferenz - ein entladener
Akku ist mit ca. 5,5 Volt noch sehr weit von der Ladeschlußspannung (7,2 V) entfernt, so
dass die LiMa trotz aller Innen- und Kabelwiderständer mit maximalem Strom betrieben wird.
Erst später führt die Summe aller Widerstände zu einem verringertem Ladestrom.

Thomas V(ive la Résistance !)


HUBRAUMISTDURCHNIXZUERSETZENAUSSERDURCHNOCHMEHRHUBRAUM

Rütz

Zu #41:

Ok, 0,8 A sind es heute bestimmt nicht.
Aber ihr macht den Denkfehler ( ;D), daß Erhaltungsladung = Sebstentladung ist.
Das ist höchstens bei Kondensatoren so. Die chemische Reaktion in der Batterie kostet nunmal Arbeit. So daß man mind. ~ 0,5 A Erhaltungsladung aufwenden muß um 0,05 A Sebstentladung entgegen zu wirken (nicht nachgerechnet ;)).

Klar sind die serienmäßigen Batterien immer zu klein.
Bei einer 60 W/6 V Lima würde ich (nach meiner Regel s. #41) bis 10 Ah für richtig halten. Aber ab 20 Ah überwiegen die Nachteile, will meinen: Mit Sicherheit stammen dann immer über die Hälfte der gebunkerten Ah nicht aus der Lima, sondern aus dem Ladegerät! Das ist doch kein Zustand, oder fahren wir Elektroscooter?...


Zitat0,8A   das wäre der Ladestrom für eine entladenene Batterie
Rolf!!  ::)  Das ist der "zehnstündige" Strom, den stromgeregelte Systeme zur Dauerladung verwenden.
Der Ladestrom für eine entladene 8 Ah Batterie ist erheblich (!!!!!) höher, um nicht zu sagen 10x so hoch.


Der einzige Gel-Akku (billigster vom Conrad, 11 Ah, trotzdem teurer als jeder Säure-Akku), den ich jemals eingebaut hatte, konnte schon als er neu + voll war nicht Scheinwerfer, Bremslicht und Blinker gleichzeitig betreiben ohne, daß der Scheinwerfer rythmisch erdunkelte. Nach nem halben Jahr, war schon Bremse + Blinker (ohne weiteres Licht) nicht mehr möglich. Wenig später gab er nur noch Standlicht her.
Trotzdem konnte er eine 5 W Birne nach wie vor klaglos 10h am Brennen halten! :o
Auch die Selbstentladung war phänomenal gering. Nur, daß nicht mehr Strom als für 10W rauszukriegen war... :-\\

Bei den Dingern braucht man nämlich womöglich wirklich die doppelte Kapazität, um einigermaßen klarzukommen.
Die geben ihre Kapazität schließlich auch nur für "zwanzigstündigen" Strom an (statt für zehnstündigen, wie bei Säureakkus üblich) !!
Allein das für sich ist schon eine ziemliche Augenwischerei!


Anselm HB(-männchen, genau!) Rütz
I never dared to be radical when young.
For fear it would make me conservative when old. (Robert Frost)

kruemel

Um wieviel Ah feilschen wir eigentlich gerade? Erinnert mich irgendwie an die gauß'sche Glocke, mit 10Ah als Erwartungswert und Gipfel der Sinnhaftigkeit. naja - ich lasse mich darauf ein dass 0,01Ah und 50Ah nicht viel mit Sinhhaftigkeit zu tun haben aber wir feilschen hier im großen ganzen um ein paar Amps... Bestimmt sind meine 6,4 und dei 14,9 vergleichbar, nur hat letztere eben den kleinen vorteil.

jenseits der sinnhaftigkeit mag der rütz schon richtig gewickelt sein - das ist ja wie ein aufgemotzter golf 2 mit 40PS und ohne rückwärtsgang (so was gabs bei uns im ort mal) - der ist genauso sinnhaftig...

ps rütz: hast du einen interessanten tipp für ein schiff das sich mit der kraft von löchrigen beuteln fortbewegt? (sorry - das musste sein)
Forums "Kernkruemel" ;-)
BMW R24 und Isetta 300

Rütz

Hi Krümel,
ZitatErinnert mich irgendwie an die gauß'sche Glocke...
Einig! :) Ich wollte doch gar nicht um ein Paar Amps feilschen, nur das "Je größer desto besser" in Frage stellen. Dein Roller hat bestimmt auch mehr Watt auf der Lima als die R24, oder... ok, ich hör schon auf.. ;D

Aber das Boot, das kiegst du noch! :lol:
Grundprinzip (ein Beutel, zwei Löcher) und erster Prototyp:


Heutiges Serienmodell mit verbessertem Antriebsprinzip (immer noch: Ein Beutel, zwei Löcher):


Siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Knatterboot


Gruß
Anselm
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rolf

#53
Hey, das Boot habe ich auch...und endlich eine Erkärung wie es genau funktioniert (Nachdem ein Konsortium aus einem Physiker und 3 Ingenieuren sich daran die Zähne ausgebissen haben).
Anselm, du machst mich fertig... ich lade (und lese) immer davon das man mit ca 10%(-15%) der Kapazität laden soll (blei normalen Blei-Batterien, Die Hawker sind das eklatant anders)... habe ich da jetzt etwas mißverstanden? Bei dir oder in der Literatur??
Im Ernst, klär mich auf!
Man nimmt doch sogar nicht mal  bei einer Schnellladung den 10fachen Wert.
Nebenbei, das ganze erinnert mich etwas an unsere "Wirbel-Diskussion", da haben wir letztendlich auch grandios aneinander vorbei geredet.
Rolf S.

mekgyver

#54
Hallo, ... jetzt ich wieder  ;D

Nach meinem bescheidenen Verständnis ist :
der 10%ige Wert der Kapazitätsangabe, als Ladestrom, ein vom Hersteller angegebener Wert ist, mit dem bei zyklischen Lade/Entladevorgängen die beste Lebendauer erwartet werden darf.
Das dürfte für Ladeanlagen gelten, die mit strombegrenztem Ladestrom laden können.

Mit unseren Lichtmaschinchen , bzw mit den Reglern geht das nicht, da bestimmt die Bordspannung und der Innenwiderstand des Akkus den Ladestrom.

Gruß mek
... 73er-Gang

Rütz

Hi Rolf,

die Vorschrift einen Akku mit seinem "zehnstündigen" Strom 10 h lang zu laden, bezieht sich, rein sachlich ;D, nur auf Nickel-Akkus.
Daß man diese Empfehlung immer und dauernd auch für Blei-Akkus liest, hat einen bestimmten Grund (kommt gleich).

Blei-Akkus, ob Säure, Gel- oder Hawker-Reinblei, werden am schonendsten rein nach der Spannung geladen. Welcher Strom dabei fließt ist völlig egal und ergibt sich aus der Qualität des Akkus (je besser der Akku, desto höher der Strom).
Die Ladespannung hängt von der Temperatur und der Art (Säure, Gel, Hawker), bzw. dem Elektrolyt ab. Bei 20°C und Blei-Säure sind es die bekannten 6,9 V.
Nichts anderes macht der Laderegler: Nach einem längeren Ampelstopp mit voller Beleuchtung pumpt selbst meine R27 auf den ersten Metern 5-7 A in die 10 Ah Batterie.

Eine typische optimale "Bleiladekurve" (ganz grob geschätzt für einen 10 Ah Akku) könnte z.B. so aussehen:

    5 min   mit  20 A
  10 min   mit  10 A
  20 min   mit    5 A
  40 min   mit    2,5 A
  80 min   mit    1,25 A
160 min   mit    0,625 A

Wenn man kein teures Netzgerät hat, daß das selber kann, muß man also daneben stehen und dauernd nachregeln.

Jetzt hat es sich aber herausgestellt, daß man einen Blei-Akku einfach 10 h mit seinem zehnstündigen Strom laden kann, ...auch dann, wenn man überhaupt nichts über seinen Ladezustand weiß, ja selbst wenn er irrtümlicherweise bereits voll sein sollte, hält er das zumindest ein paar mal aus ohne ernsthaften Schaden zu nehmen.
Und allein daher rührt diese 10% Empfehlung!
Sie ist ein minimaler Kompromiß und die totsichere Regel für alle Voltmeterlosen (oder wenn man gerade keins hat), die nicht erkennen können, wann der Akku voll ist oder wie leer er vorher war.
Aber optimalerweise (auch für die beste Lebenserwartung) werden Bleiakkus rein nach der Spannung (an den Batteriepolen) geladen.

Zitatda haben wir letztendlich auch grandios aneinander vorbei geredet.
Ja klar, mach ich doch gerne... ;D


Anselm
I never dared to be radical when young.
For fear it would make me conservative when old. (Robert Frost)

† odeon8

Ja, Anselm genau so ist es:

Bleiakkus haben die angenehme Eigenschaft,
dass man sie rein nach der Klemmenspannung laden darf. Somit powert
eine heutige Drehstrom Lima locker 50 - 60 A in den Akku, wenn man
dieser nicht geladen war (z.B. nach längerem Orgeln) ohne dass dabei
was kaputt geht. Die erwähnte Hawker Energy läßt in ihrer Beschreibung
(PC 680 Beipackzettel) ausdrücklich einen beliebig hohen Strom zu,
solange man die Lade-Endspannung nicht überschreitet.
Bei unseren Original-Einzylindern findet so etwas auch statt: Wenn
kein sonstiger Verbraucher eingeschaltet ist, dann wird ein leerer Akku
ab 4000 U/min mit bis zu 8 Ampère geladen - die Zündung braucht ca. 2A
und der Regler begrenzt den LiMa Strom auf ca. 10 A.

Trotzdem:  ;) Ein Problem ist die Ladeschlußspannung:
Sie ist temperaturabhängig, ca. 13,6 V bei 20°C und 14 V bei 0°C
UND Akku typabhängig: BleiGel und Säureakkus sind unterschiedlich.

Zudem unterscheidet man noch
- die Dauerladung (z.B. 13,6 V bei Stromversorgungen - USVs)
- Kfz-Betrieb: hier sind 14,3 V bzw. 7,2 V typisch.

Es gibt eine Firma,
die sich bei Kfz-Regler besonders viele Gedanken gemacht hat:

http://www.microcharge.de/


Thomas H(awker)
HUBRAUMISTDURCHNIXZUERSETZENAUSSERDURCHNOCHMEHRHUBRAUM

kruemel

sorry - bin heute das erste mal im netz - DANKE RÜTZ!!!  :dance:

kruemel
Forums "Kernkruemel" ;-)
BMW R24 und Isetta 300

† odeon8

Hier noch ein Nachschlag zur Beschaffung eines geeigneten Akkus:


  • 6V/5Ah BleiGel-Akku - kein Säuregeschlabber
  • Original Design, zumindest die Abmessungen ähnlich
  • keine "Umtopfen" von irgendwelchen LowCost Akkus
  • relativ preiswert: 25,5 EUR + Versand

guggst Du bei den Angelfreunden

Gibts auch hier:
AKKU BLEI DRYFOT TRAFFICBAT (Conrad Electronic)

Thomas
HUBRAUMISTDURCHNIXZUERSETZENAUSSERDURCHNOCHMEHRHUBRAUM

ch4

Hallo Thomas

Da unsere Fahrzeuge manchmal Wochen (ev. Monate) rumstehen, kann sich so ein Akku auch mal etwas entladen. Da der max. Ladestrom mit 2A laut Datenblatt angegeben wird und der Ladestrom (wenn auch nur kurzzeitig) höher, ja bis zu 8A sein kann, bin ich der Meinung: Dieser Akku ist für Fahrzeuge nicht geeignet. (Sorry)

Grüsse aus der Zentralschweiz
Christian
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