BMW Einzylinder-Forum
ALLES RUND UM´S THEMA OLDIE-RESTAURATION => Die Mechanik und ihre Tücken => Thema gestartet von: klaus wg am 29 Oktober 2008, 11:26:55
INFO:
- dies ist eine Weiterführung des Threads "Laufspiel in der Ventilführung".
- da soch der Thread in eine andere Richtung entwickelt hat, gehts nun HIER weiter.
- Der ursprüngliche Thread ist HIER (http://www.bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=5123.0) zu finden.
Gruß,
Karl
Zitat von: Knut am 28 Oktober 2008, 11:25:24
"Hi Knut,
No problem to make one set of Nucleus guides for you.
Cost per guide £25:00 Ground O/D, Diamond honed I/D.
I would need a sample guide to use as a basic pattern and you should check your existing guide housings to establish if they are still on standard size, its not a problem if there not.
I'll make them to suit. I would also need a sample valve or at least an accurate measurement to hone the guide to.
..... Das Problem scheint zu sein, dass sich R24, 25/3 und 26/27 unterscheiden (Schaftdurchmesser) und es auch Unterschiede bei den Keilen gibt. Ich glaube kaum, dass wir in den Genuss des "Mengenrabattes" kommen werden.
Also sind die aus COLISBRO Material gefertigten wohl locker 3 Mal so teuer :gewissen:
Aber wenn's einer macht, bin ich weiterhin dabei.
Knut
Ich meine, die Boxer trifft's ja in gleicher Weise, d.h. hier sind ja wohl ähnliche Führungen werksseitig verbaut. Könnte also den Interessentenkreis erhöhen.
Zugleich gebe ich auch Rütz und Rolf recht: Durch Auspressen wird der Kopf nicht besser, aber Auspressen muss man, um das benötigte Außenmaß zu ermitteln:
ICH DENKE, DA KÖNNEN, JE NACHDEM WIE OFT DER KOPF SCHON -WIE FACHMÄNNISCH AUCH IMMER- ÜBERHOLT WURDE, GANZ SCHÖNE BANDBREITEN BEZÜGLICH DES AUSSENMASSES ZUSAMMENKOMMEN.
Ich gebe auch zu bedenken, dass die Führungen ja nur 1 Teil des Ganzen darstellen: Sind denn die Ventile, die heute angeboten werden, qualitativ ebenso hochwertig, wie es dann die neuen 100Tkm-Führungen sein werden?
k.
mal eine blöde Frage zum 100tkm Motor, wir können viele Materialien heutzutage Substituieren, nicht jedoch jegliche Funktionsprinzipien.
Wenn ein Motor also 100tkm halten soll (ohne ihn zu öffnen?!?), dann muss zwangsweise auch die schleuderscheibe "selbstreinigend" sein.
kruemel d(enkt mal wieder zuviel)
Hi kruemel.
Interessante Frage...und damit verbunden gleich die nächste..wie nah wollen wir denn mit diesem Motor am ursprünglichen Konzept/ Optik bleiben? Die Schleuderscheibe setzt sich ja nur zu, weil aktuell kein Ölfilter im Einsatz ist...Ölfilter ist aber mit der aktuellen Pumpenleistung schwierig umzusetzen...also: Trockensumpf zweiter Pumpe und Ölfilter?
Oder (alternativ): kann man nicht an der Ölwanne zwei Anschlüsse anbringen, duch die eine zweite (gerne auch elektrische) Pumpe Öl im kleinen Kreislauf durch einen Filter und wieder zurück in die Ölwanne pumpt? Das ursprüngliche Konzept der Schmierung bleibt erhalten, weder Ausfall der zweiten Pumpe noch ein Zusetzen des Filters bergen irgendein Risiko für den Motor, ein Rückbau ist ebenfalls jederzeit möglich und das vergrößerte Ölvolumen scheint ein geringer Preis zu sein...und weil die zweite Pumpe ja nicht aktiv am eigentlischen Schmiergeschehen beteiligt ist, kann sie auch leistungsmäßig kleiner ausfallen, um nicht die Lichtmaschine (außer bei Thomas) zu überfordern.
Schöne Grüße, Tas A(uch schuldig)
Jau, so habe ich mir das vorgestellt - die Diskussion über den 100kkm-Motor - :D
Schleuderscheibe.... gut :Frage:
Warum setzt sie sich zu?
Ich (!) neige zu der Meinung, dass die luftgekühlten Motoren an einigen Stellen (Zylinder und ZKopf) so heisse Bereiche haben, dass die Verkokungstemperatur einiger Öle bereits erreicht bzw. überschritten sind und deswegen sich dieser Schmodder bildet.
Abhilfe sind Öle, die hinsichtlich des Flammpunktes, des Ascheanteils und des Destillationsrückstandes geringste Werte aufweisen (z.B. Kompressoröle :koenig:)
Wird aber wahrscheinlich nicht unbedingst ausreichen, weswegen der Abbau der Ölwanne + reinigen der Schleuderscheibe wohl im Serviceheft bleiben müsste.
Knut
@kruemel: Selbstreinigende Schleuderscheibe?? Lass' sie Verchromen, dann setzt sich auch nichts fest :auslach:
Haste Zeit zum Denken?? Biste fertich?? Wann ist die Prüfung??
Zitat von: Knut am 29 Oktober 2008, 14:23:47
Jau, so habe ich mir das vorgestellt - die Diskussion über den 100kkm-Motor - :D
Ja, wo ist denn das Lastenheft? Gibts überhaupt schon eines? Oder gar ein Pflichtenheft? Welche Wartungsarbeiten in welchen Intervallen sind noch akzeptabel? Welches Bauteil hat im Originalzustand welche Lebensdauer? Z.B. muß die Schleuderscheibe nicht überflüssig werden, weil aufwe/ändig zu reinigen? Ist ein sichtbares Ölfilter die Lösung? Was ist alles Bestandteil des Motors: Gelten die 100 Mm auch für Vergaser, Lima und Getriebe?
Gruß
Stefan
Die Schleuderscheibe bleibt drin.
:wikinger: BASTA :wikinger:
sonst gibt das noch einen japanischen DOHC-Reihenvierzylinder mit Ausgleichswellen etc. pp (vor allem viel Kunststoff).
Ich schlage vor, dass bei einem 100-kk Motor Ölwechsel und Reinigungsarbeiten erlaubt sind. (nur nachtanken nicht)
cledrera
Nun misch ich mich auch mal ein.
Den 100.000 Km Motor gibt es doch schon von BMW !
Das ist der 1000 VIERZYLINDER, na gut 3 zuviel, jedoch hatte meine 110 T Km auf dem Tacho und ich hab nicht viel gemacht. Ölwechsel (manchmal Filter) 1 mal Jährlich nach 15 T Km.
Zündkerzen hab ich mal nach 25 T Km gewechselt und einen Werkstattbesuch hatt Sie nie bekommen.
Die Arbeit beschrank sich auf Reifenwechsel und putzen.
Na gut, soviel Flair wie eine R 25 hat Sie nicht aber ich mußte mir nie Sorgen machen.
Mal kurz nach Spanien...Reifen Checken, volltanken und los gings...
Ach das waren Zeiten......
Nein ich will keine K100RS mehr ich liebe meinen Oldtimer und seine Macken. Und Nachteile hat so ein Schiff auch mir fallen momentan nur keine ein.
Schoki, der von alten Zeiten träumt.
Da hast du allerdings Glück gehabt, daß dir Fehler 7 (http://www.bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=1938.msg20282#msg20282) erspart geblieben ist! ;D
Elektronik ist calvinistisch: "allein durch Gnade wird sie funktionieren"....
In der katholischen Mechanik kann man sich das Funktionieren auch "verdienen"... :rip:
Rütz ;D
wie wäre es mit einem neuen thread zum 100tkm Motor ;-?
ein 100tkm Motor ist nur dann sinnvoll, wenn man die kw in 100tkm nicht ausbauen muss - also schleuderscheibe bleibt drinnen.
der Dreck, der die Scheibe verstopft ist entweder verkoktes möl oder aber ruß von den Kolbenringen bzw. Ventilen/schäften.
meine Idee wäre die Scheibe entweder anders zu dimensionieren oder aber einen (Nebenstrom)ölfilter (nöfi) einzubauen.
die Sache mit dem nöfi wäre möglich,
- wenn die Ölpumpe durch größere Zahnräder verfügt (siehe Thomas' Lösung) und damit eine erhöhte Pumpleistung aufbringen kann.
der öl filter im Nebenstrom von außen zugänglich erreichbar wäre.
und die Stelle der Abzweigung so gewählt ist, dass die bestehenden Aufteilungsverhältnisse am Kettenkasten, der Schleuderscheibe und der Steigleitung bestehen bleiben bzw. die Ölmenge hier nicht abnimmt - also abzapfen direkt an der pumpe....
das ist alles nur Gedankenspinnerei... aber mal weitergesponnen:
größere Ölpumpe verbaut, ins Kurbelgehäuse vorne mittig eine Bohrung in das Steigrohr zum lagerschild, schlauch dran, ölfilter an die vordere Stirnseite der Ölwanne mit anschrauben und dann die drucklose Leitung entweder wieder zurück oder noch besser z.B. an den zk führen und damit das Auslassventil kühlen (das wäre aber klar von außen sichtbar).
jetzt bräuchte man nur noch das Filtergehäuse in passender Größe und die Filterkartuschen (wenn möglich natürlich als standardgröße - z.B. aus dem Rollersegment). die einzig sichtbaren Komponenten wären dann der filter und die Leitungen...
Gruß, kruemel
@Knut:
Haste Zeit zum Denken?? Biste fertich?? Wann ist die Prüfung??
finales Layout in den Nächten von Freitag bis Montag (3,6 GB Bilder...)- z. Ztr. korrekturschleife bei der Vorzimmerdame des (ex)Chefs - anschließend finale Korrektur durch me, my wife and her father - dann Einleitung des Promotionsverfahrens - Terminabsprache zur Prüfung steht noch aus.
habe mir jetzt erst mal drei tage nixtun verordnet (heute ist tag2) und entferne die Exkremente aus meinem Arbeitszimmer...
Zitat von: Rütz am 29 Oktober 2008, 19:28:25
Da hast du allerdings Glück gehabt, daß dir Fehler 7 (http://www.bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=1938.msg20282#msg20282) erspart geblieben ist! ;D
Elektronik ist calvinistisch: "allein durch Gnade wird sie funktionieren"....
In der katholischen Mechanik kann man sich das Funktionieren auch "verdienen"... :rip:
Rütz ;D
Das war für Schoki?
Die ideen von Krümel sind gut. Mir fällt in dem Zusammenhang ein Beitrag vom Marktheft ein über Ölsiebe und deren Verbesserung. Ich schicke ihn Karl, damit er in mal reinstellt.
Jetzt frage ich mal andersrum: Wieviel km fährt ihr dann pro jahr? Und wie lange halten die Kugellager der Kurbelwelle?
laut Rolf so ca. 60.000 -70.000km die lager
Gefahren bin ich seit der Wiederzulassung 1992 20.000km
Wenn die guten Ventilführungen so lange halten wie die Lager und jeder so viel fährt wie ich,
dann müßte alle 48 Jahre der Motor gemacht werden.
Gruss Manfred
Jau Manfred!
Wer von uns fährt wirklich mit seinem alten Hobel eine Kilometerleistung von mehreren 10000 km,das sich ein solcher Aufwand lohnt? Ich jedenfalls nicht,für den Gau habe ich aber immer einen Ersatzteilfundus parat,Ebay sei Dank! Der reicht vom Motor über´s Getriebe bis zum Antrieb. In der Zwischenzeit nehme ich eben die Ersatzmaschine.
Gruß André.
Hey Manni und André, olle Spassbremsen
nicht alle haben sechs bis acht Motorräder in der Garage, die sich eh nur die Reifen platt stehen. Das sind FAHRzeuge. Ich habe nur ein Moped und bin ansonsten auf die Gnade meiner Frau angewiesen, mir MEIN Auto zu leihen. Ergo bin ich in 2 Jahren 15 Megameter (Mm - geiler Ausdruck ;D) gefahren.... das geht RuckiZucki mit den 100.000 km.
Neuer Thret OK, aber bitte mit Unterkategorien, bei nur einer Diskussionen wird's wahrscheinlich schnell unübersichtlich
Der 100Mm Motor
- Spezifikation
- Kurbeltrieb
- Zylinderkopf
- Kolben und Zylinder
- Ventiltrieb
- Dichtungen
- Öle + Zusätze
- Elektrische Anlage
- Sonstiges
Wollen wir das machen, oder hyperliquide?
Knut
@kruemel.... brav
@ Kruemel,
Promotionsverfahren?
= Dr. 24. Kruemel powerd by Prof. Broesel
Viel Glück!
Im Allgemeinen hatte ich bereits gesagt, das mir eine Fortentwicklung gefallen würde.
Vielleicht wäre Karl so nett und würde eine neue Kategorie anlegen?
cledrera
::)
Noch eine Frage zu meinem Ausgangsproblem.
Können sich die Ventilfedern durch Stillstand verändern, ich meine, werden die evtl. kürzer.
Weiß jemand, wie lange die Aussen- und Innenfeder bei der R26 sein sollte (Neuzustand)?
Jo
Ja, sie verkürzen sich und werden schwächer. V.a. wenn die Ventile offen standen, was nicht selten ist, denn der auslaufende Motor bleibt gerne im Überschneidungs-OT stehen.
Die Längen (be- und unbelastet) stehen im WHB bei den technischen Daten.
Zitat von: rolf am 29 Oktober 2008, 23:03:09
Das war für Schoki?
Ja, weil er einen vorher sagte, mit seiner K100 sei ihm sowas in 100.000 km nie passiert (zur Erklärung der Unterschiede zw. K100 und R25).
Rütz
Zitat von: r26_jo am 30 Oktober 2008, 10:16:26
Können sich die Ventilfedern durch Stillstand verändern,
Bitte nur mit geschlossenen Ventilen parken.
;D
Thomas
Zitat von: Rütz am 30 Oktober 2008, 11:04:17
.
Ja, weil er einen vorher sagte, mit seiner K100 sei ihm sowas in 100.000 km nie passiert (zur Erklärung der Unterschiede zw. K100 und R25).
Rütz
Ich dachte da eher an den letzten Satz: in der katholischen Lehre kann man sich...verdienen
Hallo Rütz,
danke für Deinen Hinweis
"Die Längen (be- und unbelastet) stehen im WHB bei den technischen Daten"
Aber wo finde ich die?
Gruß Jo
@Rolf:
So ähnlich hattest du es zuvor doch auch formuliert (Kennedy).
Es gibt zwei Sichtweisen.
Der Eine sagt so:
"Bei einer K100 reicht Beten, aber um eine R25 muß man sich kümmern!"
Der andere so:
"Bei einer R25 reicht es, sich zu kümmern, aber bei einer K100 muß man beten!"
Die Menschheit teilt sich scheinbar gerne nach diesem Prinzip in zwei Lager. Aus Gründen der Stichelei habe ich unsere Konfessionen als Beispiel herangezogen.. ;D
@r26-jo:
In der letzten Ausgabe auf Seite 24. Das Buch beim freundlichen oder hier unter Baureihe -> R26 -> Handbücher...
Rütz
hallo Knut,
sicher gibt es einige Vielfahrer. Die meisten aber sind Schönwetterfahrer.
Aber machen wir weiter mit dem
100.000km Motor.
Die Lager halten wie gesagt ca. 70.000km. Würden die ventile 100.000km halten wären die Lager der Schwachpunkt. Also: Die Ölreinigung verbessern. Die Idee vom Dr. Krümel mit dem Nebenstromfilter ist gut, aber man sieht den Umbau.
Mein Vorschlag: Wenn Karl mir seine Adresse gibet, schicke ich ihm den Aufsatz aus dem Markheft, als Grundlage. Wenn wir also die Ölreinigung verbessern halten auch die Lager länger. dann können wir fahren, fahren... Wer kommt mit Paris - Dakar? In 4 Jahren ist die Strasse durchgehend asphaltiert. dann ich sein Aktivrentner.
Gruss Manfred
Zitat von: Knut am 30 Oktober 2008, 08:50:55
nicht alle haben sechs bis acht Motorräder in der Garage, die sich eh nur die Reifen platt stehen. Das sind FAHRzeuge. Ich habe nur ein Moped und bin ansonsten auf die Gnade meiner Frau angewiesen, mir MEIN Auto zu leihen. Knut
Geht mir genauso. Ich bin in 15 Mt. mit der R50 10'000 km gefahren (halt zur Arbeit) und hab mir genau drum noch die R27 besorgt (und weil man damit noch besser zwischen den Autokolonnen durchkommt...), damit ich nur noch halb so viel fahre...die hat jetzt in 9 Mt auch 4000 gemacht.
Die müssen aber auch nicht gerade 100'000 ohne zu Schrauben halten, sonst hab ich ja nichts mehr zu tun....
Hallo Rütz,
danke ich hab´s gefunden :juhuu:.
Für alle, die nicht suchen wollen;
innere Feder = Länge entspannt 37,5 mm,
äussere Feder = Länge entspannt 42,3 mm
Jo
Jeder, wie er will, ob nun mit 1000 km oder 20000 km pro Jahr.
Entscheidend bei der Diskussion für mich, als langjähriger Schönwetterfahrer,
ist einzig die Frage, wie man vorhandene konstruktive Schwachstellen verbessern kann, wenn man Neuteile verbaut.
Das heißt konkret: Wenn eine ohnehin durch mich zu ersetzende Ventilführung heute in besserer Qualität zu vergleichbarem Preis gefertigt werden kann, dann möchte ich diese verbauen. Und das gilt natürlich auch für alle anderen Teile und Bereiche der Mechanik, ob nun Lager oder Ventile oder sonstwas.
Bei Reifen halten die meisten von uns das ja ohnehin bereits genauso.
Und wenn ich mit vertretbarem Aufwand eine Ölpumpe nachrüsten kann, die man kaum sieht, so ist dies ebenfalls eine Option für mich.
Wenn ich weiß, dass ich auf Grund besserer Teilequalität mir um die Haltbarkeit dieses oder jenes Teils alle 2 Jahre Gedanken machen muss, oder nur alle 30 Jahre, dann wähle ich die 30 Jahre. Auch wenn daneben noch genügend Teile verbleiben, um die ich mir dann alle 2 Jahre Gedanken mache.
Einen "Schoki-Effekt" brauche ich nicht.
k.
Ich habe mir mal Gedanken zum Thema Ölfilter gemacht.
Die Sache mit dem Nebenstrom ist perfekt. Nun will ich mal versuchen das so zu machen, das es von aussen nicht sichtbar ist.
Ich denke an zwei Ölpumpen auf einer Welle. Ich wählte die "Trochoidenpumpe", da sie sehr flach baut und man so zwei problemlos übereinander anordnen kann, ohne die Bauhöhe der Originalpumpe wesentlich zu überschreiten.
Allerdings hat mich die Konstruktion der beiden Laufräder schon über 6 Stunden gekostet. :o
Einen passenden Ölfilter hat die BMW C1.
Den will ich in die Ölwanne von unten einsetzen, aber so weit bin ich noch nicht.
Es soll alles nur durch Austausch der Ölpumpe und -Wanne erledigt sein.
Ein Versuchsmodell der Ölpumpe habe ich bereits fertig und funktioniert auf Anhieb perfekt. Im Forum habe ich mal irgendwo gelesen, das die Ölpumpe nicht so gut selbst ansaugt. Diese saugt kräftig.
Bei der Werkstoffauswahl stupse ich mal Knut etwas an. ;D
Ich denke an Laufräder und Welle aus 34 CrAlNi 6 nitriert und das Gehäuse aus AlZnMgCu 1,5 coatiert. Schöner ware ein Gehäusewerkstoff der uncoatiert die Forderung erfüllt aber gleichzeitig kurzspanend ist.
Das Feuerzeug gehort nicht dazu :) ist nur zum Großenvergleich.
Gruß
Peter
respekt - sieht super aus - jetzt muss nur noch die ölwanne angepasst werden... halte uns auf dem laufenden ;-)
Wow Peter,
das sieht super aus!
Da schämen wir uns je fast vor unseren "Basteleien".
Eine 250er BMW mit Ölfilter, der von außen kaum auffällt, das wäre der Knaller.
Viele Grüße,
Kevin und Peter
Respekt Peter,
der Gedankengang und die bisherige Ausführung: Klasse!
(Da kann man sogar den Wegfall des Ölschleuderblechs verkraften.)
Nur: Ist der Ölfilter der C1 auch noch 2053 lieferbar?
cledrera
Hallo Peter,
Respekt :applaus: hast Du die Pumpe auf dem Foto selbst gebaut ?
Ich habe mir schon vor ca. 1,5 Jahren die R75/5 Pumpe (ohne Gehäuse) aus
eBay gezogen - für genau SO ein Projekt. Diese ist auch so eine Eaton-Pumpe;
allerdings mit einer etwas anderen Zahngeometrie. Der 1. Schritt zum Gleitlagermotor
(oder zur Ölversorgung eines Turboladers ;) )
Thomas
Hallo Peter,
und wie willst du die Pumpe antreiben....durch die Originalwelle? Und sie da auch befestigen (wo auch sonst die Pumpe engeschraubt wurde)?...und dann das Öl durch Schläuche bis zum Filter...naja, jedenfalls ist die Idee klasse wenn mir aber im moment überhaupt nicht klar ist wie du das Ganze integrieren willst...also in den normalen Ölkreislauf. Kannst du einen Zeichnung o.ä. machen?
Rolf
Es scheint Interesse zu bestehen :D, freut mich und spornt mich an.
@Kevin und Peter, zum einen ist soetwas mein Beruf, zum anderen bin ja auch ich erst durch diese "Basteleien" und das Forum darauf gestossen. Mir macht das "Basteln" auch sehr viel Freude.
@cledrera, der Filter ist in vielen aktuellen Aprillias verbaut und die Tatsache, das er aus der C1 stammt wird den Nachschub dank der BMW-Ersatzteilversorgung für Jahrzehnte sichern.
@Thomas, an Gleitlager denke ich nicht, ausser bei meiner R23 ;D. Ich wollte zuerst eine klassische Zahnradpumpe verwenden, aber als ich die Preise für gehärtete Stirnräder erfahren habe bin ich fast umgekippt. Außerdem bauen diese Eatonpumpen deutlich flacher und haben nur eine Welle. Die Geometrie entstand aus der Forderung, diese Räder fräsen zu können. Dein Außenrad wurde sicherlich geräumt und eine Räumnadel für ein paar Ölpumpen durfte sicher den finanziellen Rahmen sprengen.
Und, Ja, die ist selbst gebaut. Aber wie geschrieben, erst mal nur eine Scheibe und die äußere Form nur zum Erproben von Fördervolumen, Druck, Ansaugvermögen und Abstimmung der Fertigungstoleranzen. Die wird sich jetzt erst mal 100 Stunden mit 3000 U/min durch schmantiges Altöl saugen ;D. Mal sehen, wie sie anschliessend aussieht.
Aus welchem Wekstoff ist den das Gehäuse der R75 Pumpe? Ich vermute aus Grauguss?!
@Rolf, die entgültige Pumpe wird einfach durch Austausch montiert und wird genau wie die Originale angetrieben. Schläuche werden nicht nötig. Die zweite Pumpe saugt mit durch das Ansaugsieb (Original) und hat eine Ausgangsbohrung senkrecht nach unten. Ein Rohr mit O-Ring in der Ölwanne gleitet bei Montage in diese Bohrung. Der Filter mit Gehäuse sitzt in der Ölwanne unter der Schwungscheibe und wird durch eine Bohrung zum senkrechten Rohr verbunden und mit Öl versorgt. Der Filterausgang mündet nach oben in den Ölsumpf. Ein federbelastetes Überdruckventil vor dem Filter verhindert, das der Filter, wenn er zu ist, reisst und eine Überlastung der Ölpumpe. Der primäre Schmierkreislauf arbeitet davon absolut unabhängig.
Mal sehen, ob ich eine Skizze zustande bringe. ::). Die Zeichnungen würden den Rahmen hier sprengen.
Aber bei dem Interesse muß ich wohl mal etwas Gas geben. Aber in 5 Minuten ist soetwas nicht zu schaffen. ;D
LG Peter
Hallo Peter,
hier sitzen zwei und drücken für die nächsten 100 Stunden die Daumen.
Sag Bescheid wenn der Testlauf vorüber ist, damit wir weiter schrauben können.
Wir wünschen Dir viel Erfolg bei deinem super Projekt,
Kevin und Peter
Hallo Peter.
:respekt: , Du scheinst Dir da ein blitzsauberes Konzept überlegt zu haben...unsichtbar und vollständig rückbaubar (bis auf die Ölwanne vielleicht)....einfach Klasse.
Eine Frage am Rande: Steht der Ölpumpenantrieb die zusätzliche Last durch? Nicht, daß Du den Teufel (geringe Laufleistung des Motors durch fehlenden Ölfilter) mit dem Beelzebub (in Form eines überlasteten Ölpumpenantriebs) austreibst...oder haben die Teile in der Dimensionierung so viel Angst drin, daß Du auch mit zwei Pumpen nicht an die Grenze kommst?
Schöne Grüße, Tas
Zitat von: peter63 am 23 November 2008, 14:17:42
Aus welchem Wekstoff ist den das Gehäuse der R75 Pumpe? Ich vermute aus Grauguss?!
Nein, Peter, ist das ganz normale Motorgehäuse (Alu).
Die Pumpe sitzt direkt auf der Nockenwelle und wird mit dem gezeigten Deckel abgeschlossen.
Thomas
Hi Tas,
die Zusatzpumpe hat zum einen nur die halbe Förderleistung, zum anderen ist der Antrieb so massiv, das er auch drei Pumpen problemlos bewältigen würde.
Bei 8000 U/min Motordrehzahl und ansprechendem Überdruckventil bei verstopftem Filter und einem Wirkungsgrad von nur 50% benötigt die Pumpe 800 Watt (ca. 2Nm Drehmoment), was der Antrieb problemlos verkraftet.
Im Normalbetrieb liegt die Leistungsaufnahme bei etwa 80 Watt!!
Die Ölwanne werde ich übrigends aus Aluminium neu fertigen. Eine Änderung der Originalen wäre zwar machbar, aber ich will gleichzeitig auch das Ölvolumen konstant halten. D.h. sie wird etwas breiter, nicht höher (vorraussichtlich).
LG Peter
Hallo Peter.
War mir fast klar, daß Du auch diesen Aspekt schon beleuchtet hattest :respekt:
Das mit der Ölwanne ist einleuchtend...Du ersetzt ja doch jede Menge Ölvolumen durch Pumpen und Filter.
Weiterhin viel Erfolg, Tas
Der Fehlerteufel hat sich eingeschlichen, aber positiv. :D
Die oben genannten Leistungen sind durch 4,5 zu teilen. Ich bin fälschlicher weise davon ausgegangen, das die Ölpumpe mit Nockenwellendrehzahl läuft. Nach dem heutigen ersten Testlauf mit 3000 U/min war ich Ölgebadet und dachte, das kann nicht sein. Durch die Untersetzung Nockenwelle/Pumpenwelle läuft die nur mit max.800 U/min. Mit einer Öffnungsbohrung von 4mm und einem gemessenem Drehmoment von 0,2Nm ergibt sich eine Leistungsaufnahme von 17Watt bei 800 U/min und einer Förderleistung von 3,2 L/min. Das ist doch schon recht ordentlich.
Was aufgefallen ist: Die Originalpumpe fing erst an zu Fördern, als erstmalig 400 U/min überschritten wurden. Danach allerdings auch bei 10 U/min.
Die hat wohl doch Probleme mit dem selbstständigem Ansaugen.
So, nun wird sie erst mal 100 Stunden laufen. In der Zeit werde ich mich mal mit der Ölwanne beschäftigen.
LG Peter
Hi Peter,
da klingt doch schon erfolgversprechend. Wenn man so wie du die Möglichkeit hat, Teile zufräsen, warum fräst du dir nicht eine neue Ölwanne nach dem vorbild der "tieferen" ölwanne und integrierst den ölfilteranschluss in die geometrie? das wäre in jedem fall erst einmal dicht.
gruß kruemel
Hi Krümel,
so ist´s gedacht. ;D
Tiefer mache ich die Ölwanne aber nur, wenn es zu eng für den Filter wird, aber scheint auch so zu gehen. Die Bodenfreiheit lässt auch so schon zu wünschen übrig. Ich will die nur unter dem Flansch etwas ausfräsen, um die Ölmenge konstant zu halten.
Die Ölmenge ist ja aussreichend, wie man im Laufe der Jahrzehnte feststellen konnte.
Die erste Eigenbaupumpe läuft nun schon seit über 50 Stunden im Altöl. Der Druck hat sich noch nicht verringert. Das läst hoffen, zumal die noch Laufräder aus ungehärtetem Stahl hat.
Was ich gerne wüsste: macht eine höhere Pumpenleistung (Fördermenge) Sinn?
Die Originalpumpe fördert übrigends 2000 cm³/min bei 7200 U/min an der Kurbelwelle.
Gruß Peter
hi peter,
klasse - wenn zwei idioten die gleiche idee haben, muss ja mindestens einer richtig liegen ;-).
bzgl. höherer pumpleistung und der sinnhaftigkeit:
unsere motoren haben keine Druckumlaufschmierung und keine gleitlager. eine erhöhung des ölumschlags würde wahrscheinlich gerade an der kurbelwelle wenig effekt bringen und allenfals an den kipphebeln sinn machen um bessere wärmeabfuhr zu gewährleisten. bei meiner r24 habe ich auch eine etwas größere pumpe eingebaut, da die ursprüngliche pumpe doch grenzwertig dimensioniert ist.
fazit:
eine änderung der förderleistung analog meines beschrieben falls ist bestimmt sinnvoll. ein vollständiger ersatz um eine wesentlich stärkere pumpe macht wahrscheinlich nur sinn, wenn auf gleitlager umgebaut wird und auch die volumenströme am vorderen lagerdeckel neu aufgeteilt werden, und die schleuderscheibe ersetzt durch eine andere konstruktion ersetzt wird.
gruß, kruemel
Zitat von: peter63 am 27 November 2008, 16:13:54
Die Originalpumpe fördert übrigends 2000 cm³/min bei 7200 U/min an der Kurbelwelle.
Gruß Peter
also wird jeder Tropfen alle 45 Sekunden angesogen und durch den Motor gejagt. Ist das linear abhängig von der Drehzahl? Welche Temperatur hatte das Öl bei dieser Fördermenge? Ist da eine Temperaturabhängigkeit?
Hmmmm ?
Knut
Zitat:
"Was aufgefallen ist: Die Originalpumpe fing erst an zu Fördern, als erstmalig 400 U/min überschritten wurden. Danach allerdings auch bei 10 U/min."
Frage: Ist das bei allen orschinolen Pumpen so?
Ja. Ich habe das bei meiner Pumpe genauso auch festgestellt.
Ich glaube, daß es zumindest bei Zahnradpumpen in gewissem Maße generell so ist.
Deswegen bauen die Hersteller diese Pumpen, mit konstruktivem Aufwand, so tief ein wie möglich.
Trochoidenpumpen liegen wohl auch schon mal höher.
Von anderen Motoren kenne ich es auch, daß Rückschlagventile in der Ölsteigleitung oder im Filter eingebaut sind, damit die Pumpe nicht jedesmal neu ansaugen muß.
Mehr Öl an den Kipphebeln (sind ja Gleitlager) ist bestimmt nicht schlecht.
Aber wahrscheinlich muß man sich dann auch zusätzlich Gedanken darüber machen, wie es aus dem Kopf wieder zurückkommt.
Es kann ja nur durch die Nuten entlang der Stößel zurück. Das könnte eine Engstelle sein.
Horexfahrer können ein Lied davon singen... hört man...
Gruß Rütz
Also so schlecht sind die Zahnradpumpen auch nicht. Zur Erinnerung: Alle Käfermotoren hatten Zahnradpumpen und waren Gleitgelagert. Was wirklich was bringen würde, wäre ein größere Ölwanne oder ein Ölkühler.
Gruss Manfred
"Schlecht" hat ja auch keiner behauptet. 400 U/min werden bei laufendem Motor wohl kaum unterschritten.
Gedanken müssen sich nur die bei Minusgraden startenden Einbereichsölfahrer machen... :box2:
Zitat von: Rütz am 27 November 2008, 21:04:11
400 U/min werden bei laufendem Motor wohl kaum unterschritten.
Da muss Peter nur noch sagen, welche Drehzahl er meint.... 400 U/min an der Kurbelwelle oder 400 U/min an der Ölpumpe. Die ist doch reichlich untersetzt (9:1 ?? oder so)
Knut
Hallo Leute!
Habe auch mal Probiert, einen Zylinderkopf zu überholen. Bin dann aber schlieslich zu der Weisheit gelangt, das es günstiger ist, den Kopf bei Uli machen zu lassen, als alle Teile einzeln zu kaufen und dann selber rumzumachen. Bin ganz zufrieden. Kostet bei Uli 150Euro incl. Teile.
Gruss Tschenso
... peter hat beschrieben, wo er misst ;-) vor 11 beiträgen (kw).
meine kritik bestand nicht am prinzip der zahnradpumpe, sondern den dimensionen. ich glaube kaum, dass die gleitgelagerten käfermotoren mit so einer kleinen pumpe unterwegs waren - da hat ja jede modellbootspritze mehr druck ;-)
Zitat von: peter63 am 27 November 2008, 16:13:54
... macht eine höhere Pumpenleistung (Fördermenge) Sinn?
Servus Peter,
macht Sinn.
Sogar viel Sinn, schaust ein mal hier (http://www.bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=2314.msg23022#msg23022)
Bevor ich das 20mm Teil einbaute habe ich es auch 2 Tage getestet - s.u.
Viele Grüße, Thomas
Mal ne andere Ölpumpenfrage: Die R27 soll die größte Ölpumpe gehabt haben. Paßt die auch in eine /2 Ölwanne rein?
Gruss Manfred
In die /2 Ölwanne passen ca. 8 Ölpumpen rein....wenn man höher als der Rand packt ca 27 Stück....
im Ernst...da /2 und 27 diesselben Ölwannen haben...erübrigt sich denn nicht die Frage?
2. Die letzten R27 haben eine größere Ölpumpe...nicht alle!
Rolf
@ Manfred:
Die Ölwanne ist nicht das Problem, da die Ölpumpe nach oben baut, sondern der Guß um den Motorhaltebolzen.
Hier und am Pumpengehäuse selber muß man evtl. etwas abfeilen. Ist aber nicht viel und machbar.
Zum Antrieb ist eine andere (kürzere) Welle erforderlich.
Rütz
Okay. Hat jemand eine kplt. R27 Ölpumpe mit 15er Zähnchen und allem Geraffel zu viel rumliegen?
Gruss Manfred
Hi Manfred.
Zitat von: rolf am 28 November 2008, 09:34:42
...Die letzten R27 haben eine größere Ölpumpe...nicht alle!...
Zitat von: Rütz am 28 November 2008, 11:28:07
...Zum Antrieb ist eine andere (kürzere) Welle erforderlich...
Wie in der Tabelle (http://monos.r25-bike.de/#pumpe_DE) zu lesen... ;D
Viel Erfolg beim Umbau, Tas
Hi,
gerade im Netz gefunden:
http://www.flickr.com/photos/roundel/3024286113/in/set-72157608951434930/
Sieht aber mehr nach Hauptstrom aus, der durch den Filter ansaugt.... ob das gut geht?
Rütz
Zitat von: Manfred250 am 28 November 2008, 14:49:40
Okay. Hat jemand eine kplt. R27 Ölpumpe mit 15er Zähnchen und allem Geraffel zu viel rumliegen?
Manfred, darf ich fragen: wozu brauchst Du mehr Oel ? wieder am tunen, hmm ?
Am tunen???? Nööö. Nur besser machen.
Haste ne Ölpumpe wo Du nicht mehr brauchst?
Fällt mir ein: Armin hat doch sone runtergenudelte R27 ;D.
Dem habe ich ja angedroht dass ich vorbeikomme um sein Wehnachtsbier zu probieren.
Hmm. Den dröhn ich zu, und baue seine Ölpumpe ab.
Mal sehen was er schreibt.
Gruss Manfred
Zitat von: Rütz am 28 November 2008, 19:52:31
Hi,
gerade im Netz gefunden:
http://www.flickr.com/photos/roundel/3024286113/in/set-72157608951434930/
Sieht aber mehr nach Hauptstrom aus, der durch den Filter ansaugt.... ob das gut geht?
Rütz
interessante Option - ABER sein Filter ist auf der SAUGseite (= Kavitationsgefahr) und nicht auf der Druckseite (da ist es üblicherweise)
Zitat von: rolf am 28 November 2008, 09:34:42
In die /2 Ölwanne passen ca. 8 Ölpumpen rein....wenn man höher als der Rand packt ca 27 Stück....
:lol: Thomas :lol:
Manfred, muss dich enttäuschen ich habe eine alte R27 (kleine Oelpumpe). Wenn Du Pech hast, der Armin auch...(wann wurde die vergrössert ?). Aber wenn ihr genug Bier trinkt, merkst Du das erst zu Hause
Die 2 L/min sind bei Raumtemperatur und mit 32er Hydrauliköl gemessen, was bei einer eng gepassten Zahnradpumpe relativ Temperaturunabhängig sein sollte. Der Wert deckt sich auch ziemlich genau mit dem errechneten Wert. Ich habe allerdings auch eine Ölpumpe, die dem Anschein nach schon 500.000 km gelaufen haben muß. Da sieht die Sache natürlich gaaaanz anders aus :D
Nachdem ich nun einige Originalpumpen in den Fingern hatte, wundert es mich, das es so selten kapitale Motorschäden gibt. Teilweise würde ich mich schämen, diese selbst als Kernschrott noch abzugeben. Der Verschleiß an denen ist doch schon sehr stark. Hätte ich nicht gedacht. Darauf werde ich wohl künftig bei meinen anderen Moppeds ein Auge haben.
Die R27 hat auch nur die großere Pumpe wegen der Schmierlöcher im Zylinder (denke ich mal). Es dürfte aber doch Schwierigkeiten beim Einbau, besonders in die R25/3, geben, da die etwas weniger Raum dafür im Motorgehäuse hat, wegen der Gummiblöcke.
Der Filterumbau in dem Bild ist eine genial, einfache Idee, aber nicht mein Ding. Wenn der nicht regelmäßig gewechselt wird, wird der Motor unweigerlich sterben ;D
Auch bei neuem Filter wird sich die Fördermenge merklich reduzieren. Hauptstrom als solches ist schon o.k., aber bitte auf der Druckseite und mit funktionstüchtigem Bypass!!
So, nu werde ich mich mal wieder ans Zeichnen geben. Es gibt noch viel zu tun, warten wir´s ab ;D
LG Peter
Hallo Rolf II.
Zitat von: rolf.soler am 28 November 2008, 23:40:17
...wann wurde die vergrössert ?...
Wurde ab FIN 381 133 eingebaut (ich würde so auf Ende 1963, Anfang 1964 tippen, ein genaues Datum habe ich aber nicht).
Schöne Grüße, Tas
BMW Service Information vom 13.2.1964.
Passt auch für die R26.
Gruß
Rainer
Danke Karl,
das passt dann doch zum Titel. :D
So, der erste Versuchslauf ist überstanden. Nach 70h Testdauer ist trotz ungehärteten Laufrädern und ordentlichem Altöl aus dem Trecker ;D kein messbarer Verschleiß festzustellen. Das stimmt optimistisch.
Nun werde ich mal mit den entgültigen Pumpen beginnen.
Die Konstruktion des Gesamtkonzeptes geht auch vorran, wenn auch langsamer als gedacht. Ganz schön eng in der Ölwanne. 20 Stündchen werde ich wohl noch brauchen. Die Ölwanne wird doch min. 5mm tiefer als die Originale werden.
Ein paar Infos von den alten Hasen wären noch hilfreich.
1. Sollte die Ölwanne unten verrippt sein zwecks Kühlung, oder ist die Öltemperatur kein Problem? Gestern bin ich ca. eine halbe Stunde im
Dreckswetter gefahren und hatte am Ende eine Öltemperatur von gerade mal 45 Grad.
2. Lohnt es das Ölvolumen maximal möglich zu gestalten, oder kommt´s auf 0,1L nicht an??
3. Ölablasschraube vorne oder hinten?
4. Spezialistenfrage: Welchem Öldruck kann ein normaler, aber verstopfter Filter widerstehen ohne zusammengedrückt zu werden oder zu reissen??
so, das wär´s denn erstmal ::)
Über die weiteren Fortschritte werde ich berichten.(auch wenn´s etwas dauert)
LG Peter
Lieber Peter, zu allem kann ich nicht anworten aber erst mal wieder respekt... (du hast keine kopiermaschine...?)
zu 1. die originalwannen aus blech sind nicht verrippt, die tieferen wannen aus alu haben 1. bessere wärmeleiteigenschaften und sind 2. verrippt, also vollständig unterschiedlich. ich denke dass eine leichte rippung nicht von nachteil ist, so lange das öl eine betriebstemperatur erreicht also ab 80°c bis 100°C oder etwas mehr.
2. olvolumen der nachbauwanne ist glaube 1/2l mehr - ich fahre meine r24 mit tiefer wanne mit 1,5l das reicht mir - ich würde mich von der menge ungefähr daran orientieren
3. ölablassschruabe würde ich weiterhin hinten anbringen oder sogar auf der Seite, dann kommt man auch mit der Nuß dran.
4. keine ahnung - kommt bestimmt auf den filter an und darauf ob du das gehäuse meinst oder die gesamte kartusche. gefühlsmäßig würde ich 0,5-1,5 bar als grenze nehmen, da weiß bestimmt der knut weiter ;-)
noch ne kleine frage, welche drehzal hast du jetzt an der pumpe gefahren? habe gestern mal gerechnet:
Wenn sich die Ölpumpenwelle mit einer Umdrehung der NW um einen Zahn dreht und ich mal 10 Zähne annehme, dann brauche ich für eine Wellendrehung an der Pumpe 10 NWumdrehungen, d.h. 20KW Umdrehungen.
D.h. bei 1000 UPM hätte ich 50 Umdrehungen an der KW und bei 5000 UPM wären das dann 250... hast du so gerechnet?
greets und :respekt:kruemel
Hi Krümel,
das Übersetzungsverhältnis KW zu Ölpumpenwelle beträgt 9:1. Auf der Nockenwelle ist ein zweigängiges Gewinde, d.h. bei einer Umdrehung der Nockenwelle dreht sich die Ölpumpenwelle um zwei Zähne weiter. Mein Zahnrad hat nur 9 Zähne :o.
Ich hatte die Ölpumpe mit 800 U/min laufen lassen. Das sind entsprechend 7200 KW U/min.
Wie tief oder hoch ist denn die Nachbauwanne? Die Originale hat 40mm, aber damit komme ich nicht aus.
LG Peter
Hallo Peter,
danke für die Info, da lag ich mit meinen Überschlägen nicht soo verkehrt (immerhin noch dreistellig). ich war gerade mal in der Garage, leider steht ein Auto davor und es ist dunkel, aber ich habe ca. 60mm vom Motogehäuse bis zur Unterkant (also nicht die Rippe) gemessen. der obere Flansch ist 5mm stark und ebenso stark wird das Gehäuse unten sein, also lichter Bauraum sind wohl um die 50mm.
greets kruemel
P.S. fehlende oder falsche Buchstaben sind das Ergebnis einer Symbiose aus Altersdemenz und leerer Batterie an der Funktastatur, morgens ist es morgendemenz und die Kaffeetasse vor dem Empfänger ;-)
Zu 3.:
- ich würde den Ablaß seitlich machen, weil hinten schlecht ist (man kann nichts Gescheites zum Öl auffangen drunter legen weil der Hauptständer stört [aufgebockt])
Gruß,
Karl
...ich habe mal meine /3 in der Ölauffangwanne aufgebockt. ;D
Beim Ölablassen ist natürlich nichts mehr daneben gegangen, dafür hatte ich hinterher die Sauerei am Hauptständer. :kopfhau:
Sehr schlau, habe ich mir gedacht, aber nicht zu Ende gedacht.
Viele Grüße,
Jörg
Hi zusammen.
Ich habe bei meiner R25/3 die Ölablassschraube auch hinten an der Wanne und nutze eine kleine Plastikwanne aus der Haushaltsabteilung (Schubladenorganisation) zum Ölauffangen. Für max. 1,25 Liter taugt das prima und die Wanne geht tadellos zwischen die Beine des Hauptständers.
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.bmw-einzylinder.de%2Fforum%2Findex.php%3Faction%3Ddlattach%3Btopic%3D5274.0%3Battach%3D8222%3Bimage&hash=0ee394d25ebeb9841544801d1f19a45c1a0d0166)
Schöne Grüße, Tas
Hallo Peter,
zu
1. braucht nicht verrippt zu sein...deine erfahrungen mit der temperatur decken sich mit meiner....allerdings ein paar kleine (mehr angedeutete) Rippen. würden auch nict stören
2. mehr Volumen? ich persönklich fahre immer nur mit 1l Öl...dann habe ich nach 1500-2000km weniger zu entsorgen
bißchen mehr (man muß es ja nicht ausnutzen) stört aber auch nicht
3.Ölablaß an die Seite...war original bei der R25 und den ersten 25/2...habe ich bei mir auch drin...ist wesentlich praktischer als vorne bzw. hinten...also seitlich, nach hinten versetzt (original mittig)...welche Seite ist ziemlich egal
4.keine Ahnung....Dieselfilter halten ja eine ganze Menge aus (mind 10bar soviel ich weiß)...haben allerdings auch einen Metallmantel
Hallo Rolf.
Zitat von: rolf am 05 Dezember 2008, 11:34:59
...Ölablaß an die Seite...war original bei der R25 und den ersten 25/2...
Das heißt, R24 und irgendwann ab R25/2 war die Ablaßschraube hinten?
Schöne Grüße, Tas S(orry, Tabellenreflex, ich muß das mal behandeln lassen ;D)
R24 weiß ich nicht....glaube(!) aber das sie da auch an der Seite das Loch hatten.
Ich kann Dr. Excell empfehlen ;D
Hallo,
zum Ölauffangen nehme ich einen alten 3-5 Liter Kanister mit seitlichem Henkel, der wie im Bild gezeigt aufgeschnitten ist.
-> Der Kanister im Bild ist nur ein Beispiel (habe im Netz so schnell nichts besseres gefunden), es gibt bessere (v.a. Henkelform), z.B. in der Reinigungsabteilung (Meister Proper etc...).
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.bmw-einzylinder.de%2Fforum%2Findex.php%3Faction%3Ddlattach%3Btopic%3D5274.0%3Battach%3D8228%3Bimage&hash=e883a8dd4001f3bd994a926024db79ed41a86182)
Vorteile:
- Paßt zwischen die Ständerbeine.
- höhere Rückwand dient als Spritzschutz (Öl kommt ja anfangs fast waagerecht herausgeschossen).
- Der angeschnittene Henkel ist ein prima Ausguß zum anschließenden kleckerfreien Umfüllen.
Rütz
Zitat von: rolf am 05 Dezember 2008, 13:10:16
R24 weiß ich nicht....glaube(!) aber das sie da auch an der Seite das Loch hatten...
kruemel hilf....
... R24 normal war glaube ich links unter der fußraste.
kruemel g(eholfen)
Rolf und kruemel.
Seyd bedankt....
Schöne Grüße, Tas
Zur Ölablasschraube: Die R23 hat sie vorne. Ist auch nicht schlecht. Besser als hinten.
Die Konstruktionsarbeiten sind vorrangeschritten. Alles sehr eng, aber es geht. Der Filter sitzt nun hinten und wird durch einen Deckel von unten gehalten. Ölablaßschraube sitzt links, mittig. Die Unterseite der Ölwanne erhält 5mm hohe Rippen in 10mm Abstand.
Ich habe die Feiertage mal genutzt um endlich mal anzufangen ;D.
Die Eatonräder und Pumpenwellen sind zum Nitrieren fertig und müssen anschliessend noch geschliffen werden. Die Pumpengehäuse werde ich in den kommenden Tagen mal angehen.
Der Pumpenhalter und die Ölwanne sind noch nicht ganz fertig konstruiert, aber es kann sich nur noch um Monate handeln ;D
In der Zeit können die Pumpen aber schon mal ein Weilchen zeigen, ob sie´s tun.
Fortsetzung folgt :)
Vielen Dank für eure Gedanken!
LG Peter
Hallo Peter,
richtig professioneller Maschinenbau ! :applaus: :respekt:
Gibts eigentlich von der "neuen Ölung" ein "Flowchart", d.h.
wie Haupt- und Nebenstrom zusammen arbeiten ?
So frei nach LORIOT: "Hier saugt und bläst der Petermann, wo R25/3 sonst nur saugen kann . . ."
Thomas n(eugierig)
spannende Geschichte, :respekt:
Hi Thomas,
der Hauptstrom fördert 3cm³/U und der Nebenstrom 1cm³/U. Beide laufen auf der gleichen Welle. Mit Abzweigen vom Hauptstrom hab ich so meine Bedenken. Wenn die Leitungen des Hauptstromes sich langsam zusetzen geht immer mehr durch den Filter und der Motor stirbt irgend wann. Mit 2 Pumpen kann´s nicht passieren. Da wird der Hauptstrom immer gleich bedient. Unabhängig von Temperatur, Filterzustand, Viskosität,.....
Die Originalpumpe fördert übrigends 2,3cm³/U.
LG Peter
So, ich bin mal wieder ein Schrittchen weiter. Die Gehäuse sind nun soweit fertig. Ich hoffe, das ich nächste Woche mal ein paar Tage frei habe um den Befestigungsausleger mal fertig zu kriegen. Ist konstruktiv nicht ohne. Die jetzige Version hat die lfd.Nr 12 ;D.
Solange man´s noch auf dem Papier feststellt geht´s noch, ist aber doch ganz schön aufwendig. Die Ölwanne ist dagegen schon fast Erholung.
Nächste Woche gehen die Pumpenräder erst mal zum Nitrieren. Anschliessend noch Schleifen, und die Pumpen sind fertig. Hoffentlich klappt das mit der Werkstoffpaarung.
Fortsetzung folgt.
LG Peter
Mist, die Bildchen vergessen. :schimpf:
Rattenscharf!!
:respekt:
halte uns auf dem laufenden, darf ich dich mal in Deiner Werkstatt besuchen kommen ;D
Oh Peter, Achtung. Krümel baut Dir bestimmt ein paar LED in die Ölpumpe ein. ;D
Gruss Manfred
Geile Sache das... Respekt!
Hut ab - bin schon auf die Fortsetzung gespannt :applaus:
Grüße
Michael
Hey Peter,
ich muss dir jetzt auch mal Respekt zollen...sehr beeindruckend das Ganze.
Ich beobachte den Thread von Beginn an und die Spannung reißt nicht ab, im Gegenteil! :applaus:
Gruß
Dennis
Zumal die erste WIRKLICH sinnvolle und (!) wirklich verbessernde Maßnahme!
Gelernt ist halt gelernt ... beeindruckt - bitte weiter berichten. Und danke für die tollen Bilder...
... geht das dann in Serie ?
LG Ingo
... abgesehen von unseren led versuchen und deinem haarschnitt :box2:
Peter, das nenn ich ´ne saubere Arbeit.
Auf den Fortschritt sind wir gespannt wie ein Flitzebogen.
Viele Grüße,
Kevin und Peter
@Manfred und Krümel:
Würde diese Minimalaus(führung)leuchtung euch reichen?
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Ffarm2.static.flickr.com%2F1032%2F3165026518_e4b471bc1b_m.jpg&hash=15f3db303abde54287d7b04f6f4604936238926f)
Also Peter.
Das kannst Du besser ::) ...eine zweifarbige LED sollte es schon sein...grün, solange alles ok ist, rot, wenn der Filter gewechselt werden muß (Du kannst ja über einen Dehnmeßstreifen an der Ölpumpenantriebswelle über die Verdrillung auf den Pumpenwiderstand schließen und so den Filterzustand bestimmen) ...und die LED natürlich zu einem seitlichen Sichtfenster in der Ölwanne raus...trau Dich :schrauber:.
Schöne Grüße, Tas
PS: Aber bis auf diese Nachlässigkeiten bin ich wirklich beeindruckt, blitzsaubere Arbeit :respekt:
Kein LED-Kommentar.
Gruss Manfred
Es geht dem Ende entgegen :D.
Ölwanne und Pumpenausleger sind fertig. War nich ohne. Es ist doch sehr wenig Platz vorhanden, so das beim Ausleger viele Bohrungen diagonal und sogar raumdiagonal verlaufen und die Sache doch aufwändig machten.
Nach der Fertigung der ersten Ölwanne stellte ich zudem fest, das die Befestigungslöcher nicht symetrisch angeordnet sind :schimpf:
Daher mußte ich das gesamte Filtergehäuse umsetzen, was auch wieder 8 Stunden gekostet hat :kotz:
Die Ölablaßschraube ist nun links-seitlich und der Filter wird von unten eingesetzt und sitzt hinten. Ist nur von unten zu sehen.
Die Wannendichtung bleibt, aber alle anderen sind durch O-Ringe ersetzt.
Die Wanne ist nun 53mm hoch (original 40mm). Wenn man auf die Rippen verzichtet sind´s 48mm und 5mm könnte ich, falls nötig, auch noch konstruktiv rausquetschen. Aber das werde ich in der Praxis feststellen, ob´s notwendig ist.
Das wird jedoch noch Weilchen dauern.
Nächste Woche noch die Filterdeckel und die Verbindungsstutzen Ölwanne-Pumpenausleger, dann ist´s geschafft. :dance:
Übrigends, kein CAM. Alles von Hand! :D
LG Peter
Hat funktioniert. Nun noch sehen, wie ich die Bilder hier unterbekomme :D
Bildchen ;D
Na, klappt doch.
LG Peter
Hallo Peter
Echt klasse was Du da baust ! :applaus: :respekt: :applaus:
Bist du ein Ing.?
Bin wirklich beeindruckt, Hut ab.
Gruß
Höffi
einfach genial ! :respekt:
:applaus:
mek
ja sagenhaft - das sieht ja klasse aus!! :respekt:
Das wird ja immer besser..Ölsieb sogar von außen zugänglich .
puh - da komme ich mit meiner verdoppelten Pümpe (http://www.bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=1079.msg7339#msg7339) nimmer mit . . .
Reschpeckt ! :respekt:
Thomas
Wann ist die erste Serie zum Kauf fertig?
Gruss Manfred
Hallo Manfred.
Wenn man so in Betracht zieht, was Peter da alles an Hirnschweiß in die Entwicklung reingehängt hat und was die Fertigung (er sagte ja, kein CAM) so an Stunden fressen dürfte (er läßt ja hin und wieder Stundenzahlen fallen)...will ich garnicht wissen, was er dafür verlangen müßte, wenn es denn einigermaßen kostendeckend sein soll...
Dagegen ist Thomas 20mm-Pumpe wahrscheinlich ein echtes Schnäppchen...und auch die ist sicher nicht mal eben in der Frühstückspause entstanden...
Schöne Grüße, Tas T(trotzdem noch zufrieden mit seiner Ölpumpe)
Tas, man kann doch mal fragen,oder?
Das wäre der erste Schritt zum 100.000km Motor.
Zitattrotzdem noch zufrieden mit seiner Ölpumpe
Betonung liegt auf "NOCH"
Gruss Manfred
Hallo Manfred.
Klar darfst Du fragen ;D
Die Betonung lag auf "trotzdem" © by rolf ;D ... die Pumpe tut, der Motor läuft (bald wieder, aktuell im Keller).. und damit paßt das :bike:
Schöne Grüße, Tas
Hi Peter63 ,
wie dichtet sich denn der Zulaufkanal zum Filter ab ?
Mit einem O-Ring ? ...scheint mir nicht ganz so einfach.
Gruß mek :)
@Mek,
durch einen Hohlzapfen, welcher senkrecht nach unten zeigt und einen radialen O-Ring trägt.
Bei der Montage der Ölwanne gleitet der in eine Bohrung.
@Tas,
es ist Hobby, kein Broterwerb. Ich wollte soetwas haben und da rechne ich meine Stunden nicht!! Wenn es wirklich mal zu einer Kleinserienfertigung kommen sollte wird die Entwickelung sicher nicht mit Kalkuliert, da schon abgeschrieben ;D
Die fertigen Programme kämen dem natürlich auch noch zugute.
Aber so weit will ich noch garnicht denken. Erst mal muß sich alles bewähren!!
Wenn ich mir doch noch eine R27 zulege muß ich ja eh wieder anfangen ;)
LG Peter
Zitat von: peter63 am 13 Januar 2009, 12:23:46
Wenn ich mir doch noch eine R27 zulege muß ich ja eh wieder anfangen ;)
LG Peter
... meine R27 steht als Versuchsobjekt zur Verfügung ;D
Knut
Wieso...das ist doch dasselbe (gleiche)?
Mein ich auch!Wo ist der Unterschied?
:D jetzt verstehe ich auch Rolfs Posting.
Klar ist das Bautechnisch das selbe, wäre dann aber wieder eine BMW mehr. So viele Ölwannen habe ich nicht ;D
LG Peter
hmmmm
olle Spassbremsen, ich dachte wirklich, ich könnte ein Versuchskaninchen werden :beleidigt:
Knut und Grisu
Vielleicht könnte man die gefräste Ölwanne durch eine Schweißkonstruktion ersetzen. Dürfte dann auch um einiges billiger werden.
Gruss Manfred
da bin ich wirklich gespannt...wie teuer wäre das denn?? Incl. planfräsen aller relevanten Teile?
Ich denke, über ungelegte Eier sollte man noch nicht zu sehr grübeln.
Eine Schweißkonstruktion ist mMn nicht zwangsläufig "billiger" (ich hasse dieses Wort). Ich habe so meine Erfahrungen mit Schweißkonstruktionen von wegen Spannungen und Außschuß wegen zu geringem Aufmaß. Dazu noch die Probleme mit dem Aufspannen wegen Winkelfehlern und dem Ausrichten.
Aus dem Vollen fräsen ist häufig günstiger, maßhaltig und problemloser. Zumindest bei solchen kompakten Teilen. Zudem muß vor dem Schweißen ein Zuschnitt erfolgen, dann schweißen, gegebenenfalls spannungsarm glühen und dann noch fräsen. Na, ich weiß nicht.
Aus welchem Wekstoff sollten den dann diese Schweißkonstruktionen sein?
Ich werde das alles mal durchkalkulieren und euch berichten. Dazu muß ich aber auch erstmal alle Rechnungen haben (Oringe, Material, Härterei,...).
Teuer ist sehr relativ. Ich bevorzuge preiswert, woran ich mich auch orientieren werde. "Kohle machen" kann ich damit eh nicht ;D
Ich komme ja offensichtlich nicht daran vorbei mal eine Serie aufzulegen wenn alles perfekt funktioniert.
@knut,
testfahrer können wir drüber reden. Mindestfahrleistung 25.000km/a. ;D
LG Peter
Zitattestfahrer können wir drüber reden. Mindestfahrleistung 25.000km/a.
Nix im Jahr, Knut. Im Monat!!!!!! :o
Gruss Manfred
Hi Manfred.
Was reißt Du denn so runter im Jahr?
Schöne Grüße, Tas
Hallo Tas,
Manfred250 fährt nicht - der muß tunen ;D
Carlos
Zitat von: peter63 am 13 Januar 2009, 23:54:23
@knut,
testfahrer können wir drüber reden. Mindestfahrleistung 25.000km/a. ;D
LG Peter
Na ja, die letzten beiden Jahre waren es 7.500/a (@Manfred: das /a bedeutet "per anno" = pro Jahr)
Wenn ich jetzt auch noch die Wintermonate fahre und meinen Dienstherren davon überzeuge, statt eines Mietwagens oder des Firmenfliegers mein Mopped zu nehmen, könnte ich auf die 25.000km kommen. Allerdings ist die Strecke Bremen - Toulouse bzw. Bremen - Madrid doch eine recht sportliche Angelegenheit.
Nee Peter, unter den Voraussetzungen eher nicht ;D
Knut
Hallo Carlos.
Zitat von: carlos am 14 Januar 2009, 21:11:39
...Manfred250 fährt nicht - der muß tunen ;D ...
Letztes Jahr am Edersee ist er gefahren...aber selbst wenn das reine Mopedfahren nur um des Benzinverbrauchs willen im Moment keinen Platz hat - Einstellfahrten, Beschleunigungstests und das unvermeidliche Training (zum Duc-Jäger wird man nicht geboren!!) finden doch weiterhin statt...da müßte doch auch einiges zusammenkommen, oder :bike: ?
Schöne Grüße, Tas
Zitat von: rolf am 13 Januar 2009, 22:58:12
da bin ich wirklich gespannt...wie teuer wäre das denn?? Incl. planfräsen aller relevanten Teile?
Ich fürchte, ich habe da ein bis zwölf Smilys vergessen!!
;D
:) :) :) :) :) :P :P :) :) :) :) :)
Zitat(@Manfred: das /a bedeutet "per anno" = pro Jahr)
Knut, dass habe ich gewußt. Drum habe ich auch geschrieben:
ZitatNix im Jahr, Knut. Im Monat!!!!!! Shocked
Tas. Ich habe mit der /2 bis jetzt 20.000km runtergefahren. In 16 Jahren. Darunter sind viele Jahre als Testjahre zu sehen. Habe aber noch ne 1000er BMW. Die wird auch noch bewegt. Das reicht mir.
ZitatManfred250 fährt nicht - der muß tunen
Carlos:Nöö. Fahren und tunen....
Mein Projekt 275ccm nimmt langsam Formen an. Pleuel hochplanzpoliert (Nix leichter gemacht)
Kolben verbessert (Leichter gemacht. 10%)
Nun noch ein paar Kleinigkeiten. Und Milano - Taranto kann starten. Hin und zurück 5000km. Mit 2 Leutchen und Gepäck. Carlos, willst nicht mit?
Gruss Manfred
@Manfred,
ich ... mitfahren? Das willst Du doch einem Rentner nicht zumuten .. da käme übrigens die Anreise (von HH) noch hinzu.
Obwohl: der Motor läuft wie ein 'Döppken' (westfälich für toll) - aber der ist ja auch 'Emm-powered' ;D
Nix für ungut: Dir 'ne gute Fahrt .. und schick uns mal ne Postkarte ins Forum ;)
Carlos
Zitat von: carlos am 16 Januar 2009, 19:46:13
Obwohl: der Motor läuft wie ein 'Döppken' (westfälich für toll) - aber der ist ja auch 'Emm-powered' ;D
Danke fürs üppige Kompliment! *emmganzrotwird* (https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fi44.photobucket.com%2Falbums%2Ff8%2Flittleblue71%2Fsmilies%2Fthblushing.gif&hash=1d6a22ec6b6113b4c390d66b816fcefd0e2a29ca)
@Emm
gerne ... :)
Carlos
Zitat von: carlos am 16 Januar 2009, 19:46:13
... läuft wie ein 'Döppken' (westfälisch für toll) - aber der ist ja auch 'Emm-powered' ;D
Dat Döppken ist doch dieser etwa 7cm hohe Holzkegel, der als Spielgerät in den 20ern, mit einer Peitsche angetrieben wird, nicht wahr ?
Wie das konkret funzen soll, weiß ich mangels Übung nicht, man kann es auf Zeichnungen sehen.
Stimmt's Carlos ?
Gruß mek
Manfred
Da hab ich ein anderes Mopped für
Fünf mal Tanken und gut ist.
Tolle Sache, so etwas mit Sozia zu bestreiten.
http://img205.imageshack.us/my.php?image=kettenschutzzf1.jpg
Daniel
ZitatDa hab ich ein anderes Mopped für
Danke Daniel für das Angebot.
Im Notfall habe ich noch meine R90/6 Bauj, 1975.
Aber mit der /2 würde es mir viel mehr Spass machen.
Ich arbeite dran!!!!
Gruss Manfred
Mek,
das stimmt. Dieser kleine Holzkegel hat Rillen. Zum Start wird die Peitsche drumgewickelt, dann auf den Boden stellen, mit einem Ruck ziehen .. et voila ..
der Kegel steht auf der Spitze und dreht sich .... jetzt nur noch mit gezielten Schlägen am Drehen halten .....
Man, das ist ewig (mehr asl 50 Jahre) her....
Carlos E(rinnerer)
So, Urlaub zuende und Pumpe ist im Testlauf :)
Das war ein ganz schöner Kampf. Die kleinen Pumpenräder habe ich beim Planen der zweiten Seite kaputtgespannt :kopfhau:
Nochmal.
Dann zum Nitrieren. Als sie zurück kamen sind sie um 0,05mm gewachsen. Kapott, nochmal.
Der dritte Satz war nun endlich perfekt. "Nur" noch schleifen und das klappte ausnahmsweise mal problemlos.
Jetzt fehlen nur noch die O-Ringe, dann ist alles fertig.
Der Testlauf geht aber auch ohne. ;D
Mit den O-Ringen war auch "lustig". Ich hatte mir vom Händler eine Liste mit den Vorzugsgrößen zuschicken lassen.
Die passenden O-Ringe waren schnell gefunden. Alles konstruiert und gefertigt. Bei der Bestellung der Ringe kam dann die Antwort: Diese Abmessung haben wir nicht mehr vorrätig. Bei Neuauflage mindestabnahme 200 Stück! :schimpf:
Na prima :spinnt: Nun muß ich mal sehen, wo ich diese Abmessung noch herkriege, oder die Teile Ändern.
Aber wird schon. Hauptsache, die Pumpe läuft jetzt erst mal 1000 Stunden mit 730 U/min problemlos und halbwegs verschleißarm. Das entspricht einer Geschwindigkeit von 122 km/h mit der 25/6 Übersetzung.
Ich habe erst überlegt, welches Öl ich dafür verwende. Nun hab ich das Altöl aus der BMW genommen. Das sollte passen. ;D
Einmal die Woche kommt alles in die Kühltruhe. Winterkaltstart ;D
Max.Temperatur, denke ich, sollten 100 Grad ausreichen.
Wenn ich denn mal endlich die O-Ringe habe werde ich das alles mal durchkalkulieren. Billig wird das aber nicht! Ich schätze mal, bei einer 10er Serie wird es schwer sein unter 400€ zu bleiben.
Aber erst einmal muß alles klappen.
Ich werde weiter berichten.
LG Peter
Hallo,
nenn uns doch einfach mal die Maße der Ringe, evt. findet sich ja das Passende in einer Schublade.
Schoki
Fa. Felten in Zaisenhausen stellt jeden Ring her.
Gruss Manfred
So, Testlauf beendet. Kein Verschleiß messbar und kaum sichtbar. Man sieht gerade mal, das sich die Pumpe gedreht hat.
Ich behaupte mal, die hält spielend 300.000km ;D
Nun werde ich mich mal wieder dem Beginn dieses Auswuchses widmen, und meinem 300er fertig machen, wo natürlich die Ölwanne und Pumpe verbaut wird. Dann werde ich das mal in der Praxis testen, was aber sicher keine Probleme erkennen lassen wird!! :dance:
Übrigends, durch die Verwendung einer Eatonpumpe und damit schmalerer Bauform können problemlos Pumpen mit dreifacher Förderleistung auch in die R25/3 verbaut werden. Die hat genügend Abstand zu den Angüssen für die Gummibuchsen.
Die jetzige Version hat 25% Mehrleistung, als die Standartpumpe mit 10mm Zahnradhöhe.
Ich denke, das es für meine Zwecke genügen sollte :D
Die passenden O-Ringe habe ich außerdem auch noch gefunden, danke für die Angebote!
LG Peter
Test
Irgendetwas klappt bei mir nicht, aber ich gebe nicht auf *gg
LG Peter
So, nachdem lange Zeit schweigen herrschte, und ich des öfteren darauf angesprochen wurde:
Das Thema ist nicht gestorben!!
Mir fehle nur die Zeit es weiter vorran zu treiben.
Das 300er Projekt nimmt langsam aber sicher Formen an (siehe Bilder).
Das Getriebe ist überhohlt und fertig mit den Wellen der R26 (längerer erster Gang).
Der Motorblock sieht auch schon gut aus. Ja ja, die Sache mit den Gewichten auf der Kurbelwange ist abgekupfert. ;D Danke für den Tip.
Auswuchtgrad 53%. Bohrung 72mm/ Hub 72mm. Steuerzeiten R27.
Momentan habe ich den Zylinderkopf unter´m Messer ;D
Der Ventilwinkel ist geändert auf 38° Einlass und 39° Auslass. Die Ventile haben nun 34mm Auslass und 38mm Einlass. Der Außlasskanal wurde um 20%, und der Einlasskanal um 45% aufgefräst. Die Kanäle müssen noch geglättet und poliert werden.
Es wird ein 28er oder 30er Vergaser verbaut, wofür noch der passende Ansaugstutzen gefrertigt werden muß.
Übrigends, da ist natürlich die neue Pumpe mit Filter verbaut.
Ich hoffe, das ich bis September den Motor eingebaut habe und dann mal ein paar Tausend Kilometer mit der neuen Pumpe gemacht habe.
Aber die Pumpe, denke ich, wird keine Probleme machen.
Ich werde berichten!
LG Peter
Ps. Rolf und Chefling. Ich vergesse nichts!! :)
Zitat von: peter63 am 25 Juli 2009, 14:08:07
(...) die Sache mit den Gewichten auf der Kurbelwange ist abgekupfert. ;D Danke für den Tip
gern geschehen. Ein schlauer Kopf hat mir mal erklärt: "Abkupfern ist das höchste Lob . . ."
;)
Somit hat es Sinn gemacht es hier (http://www.bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=276.msg18874#msg18874) reinzustellen und freu mich
jetzt schon auf die Leistungskurve Eures Motors.
lg Thomas
Hallo Forum,
wie am Edersee versprochen hier nun der Bericht über den ersten Ölwechsel nach 1.500 gefahrenen
Gespannkilometern.
Ich gehöre ja zu den wenigen, die durch einen glücklichen Umstand an ein Exemplar von "Peters SUper
Ölwanne mit integrierter Doppelpumpe und Nebenstromfilter" gekommen sind. Hier nun der kl. Bericht.
DA der Motor vor dem Einbau der Anlage von sachkundiger HAnd generalüberholt war, konnte ich mit Freude registrieren,
dass während der 1.500 km kein Ölverbrauch festzustellen war. DAs abgelassene Öl (Bauhaus 10/40er) zeigze nur eine
ganz leichte Trübung. Die Ölwanne war rückstandsfrei und der Nebenstromölfilter (siehe Fotos) hat seine Funktion erfüllt.
Ich bin fast geneigt (Schotte) das abgelassene Öl wieder einzufüllen umn die nächsten 4000 km damit zu fahren. :lol:
Zwecks besseren Vergleich habe ich einen neuen und den gebrauchten Filter nebeneinander gelegt. Man acht auf die
Farbe des herauslaufenden "Altöls".
Soweit für heute.
LG
Chefling
Chefe,
kuck mal, ob an dem gebrauchten Ölfilter Metallpartikel haften.
Halt also mal einen Deiner Magnete ran.
Würde mich interessieren.
Schaut aber riesengut aus. :respekt:
Clemens
Darf ich das Altöl kostenlos entsorgen ;D
Ich bin immer begeistert von den Fortschrittsberichten. Das ist Motorenführsorge,wie man sie wohl nur noch in F1-Schmieden erfährt.
Gruß Tino
Zitat von: cledrera am 24 März 2011, 18:47:07
kuck mal, ob an dem gebrauchten Ölfilter Metallpartikel haften.
Och, das sieht man im Falle eines Falles auch so! ;D
Heiko
Na ich werde mal meinen Magneten an den Filter halten,
aber die gegebenenfalls größeren Teile würden an dem
Sieb vor der Ölpumpe verenden.
Alles kontrolliert, keine metallischer Abrieb. :schrauber:
Chefling
:bike:
Danke für den Bericht, Cheffe :)
Keinen messbaren Ölverbrauch,... :respekt:
Meine gönnen sich alle ein gutes Schlückchen. Wieviel kann ich nicht sagen, aber werde das mal beobachten.
Ich war leider die letzten Monate beruflich so eingespannt, das ich kaum hier geschaut habe.
Zwichenzeitlich ist mein 300er auch schon seit 2000km zuverlässig am stampfen. Natürlich auch mit der Doppelpumpe und Ölfilter, und funktioniert anstandslos.
Zum 300er werde ich aber einen neuen Fred aufmachen, zumal der nächste R25/3-Motor (375cm³) auch schon weit fortgeschritten ist.
Nun wieder zum Öl. Welche Maximaltemperaturen konntet ihr bei scharfer Fahrt messen. Hilfreich sind natürlich auch Angaben zum Zustand des Motors (Ölwanne, Tunning) sowie Umgebungstemperaturen.
LG Peter
Hallo Peter,
Öltemperatur nach scharfer Fahrt ca. 105°C bei Aussentemp ca. 25°C.
( R25/3 serienmässig, Zylinder, Kopf und VDD schwarz, standard-VDD-Dichtung, Blechölwanne,
lediglich Kühlstern über Krümmermutter geklemmt )
von mir noch ein niederknieendes "WOAH" für Deine Meisterleistung :respekt:
Sascha
Hallo Peter,
die R34/4 (344 ccm, 20 mm Pümpe) kommt mit 130er HD nicht über 90° Öltemperatur,
gemessen mit Uli´s Ölmeßstab. Ich habe mal bei R26-Paula eine kleinere
Hauptdüse (120er) probiert - die reagiert da sehr empfindlich, auch am Zylinderfuß
ca. 100°C (Spucke zischt). Jetzt wieder zurück auf 130er.
lg Thomas
Öltemperatur bei meiner 25/3 - 300 kubik, 160er HD, Aussentemperatur 20 °C sehr flotte Autobahnfahrt, mit Blechölwanne nicht geänderter Ölpumpe ca. 90 °C
Bernd
habe früher mal der Geber von einem Digi-Thermometer im LiMa-Gehäuse meiner /3 montiert,
Hochsommer, Kurvenheizerei, wollte wissen was an maximaler Temp auftreten kann :
nicht über 85°C
Die Motoröltemp. kann demnach kaum wesentlich höher gelegen haben.
Gruß mek :schrauber: :bike: :spinnt: :koenig: :prost:
Eckdaten:
275ccm, Blechölwanne, Öl: SAE 60 HD Harley Öl, Geber neben der Ölablaßschraube, Anzeigeinstrument (VDO; wurde geeicht) neben Tacho.
Zu zweit, mit Gepäck, Außentemparatur 40 Grad, auf Autobahn, bei 90km/h
130 Grad.
Dieser Meßpunkt in der Ölwanne zeigt bis 10 Grad mehr an als in der mitte Ölwanne.
wo das Ölsieb hängt.
Damit wären es noch 120 Grad.
Gruss Manfred
60er???
Manfred fährt nur in heissen Gegenden mit Temperaturen über 50° C. Da braucht er ein dickeres Öl... ;) Oder er hat was verschwiegen und einen einzelnen Zylinder aus einer Harley eingebaut.
Naja, dann brauchst du auch 130 Öltemperatur, unter dem ist die Plörre ja auch nicht fliessfähig!
Hi Rolf.
Das ist bloß, damit wir 249ccm-Schlaffis nicht völlig deprimiert hinterhergucken müssen...sozusagen ein gebautes Handicap ;D
Viele Grüße, Taz D(&w)
Die hatten in Taranto nur 60er HD Öl bei Harley. Also kam das rein.
Und Rolf, das 60er Öl war wenn es warm wurde so dünn wie Wasser.
Ich verschweige nix!!!!
Gruss Manfred
na, wie heiß darf denn das Öl jetzt werden? 120 oder 130 Grad kommen mir viel zu heiß vor. Wenn ich >110 Grad sehe, dann klingeln bei mir die Alarmglocken. Bei normaler Landstraßenfahrt zwischen 80 und 100 Km/h habe ich meistens eine Tempoeratur von 90 - 100 Grad!
Gruß Peter
Also der Motor , Kolben usw. hat die Hitzeschlacht problemlos überstanden.
Damit ich aber auf der sichern Seite bin, habe ich dem Motor die bereits gezeigte Ölwanne gegönnt.
Auf der Landstrasse komme ich auf 80-90 Grad.
Aber nächstes Jahr will ich ja wieder die MT mitorgeln.
Oder was anderes.
Manfred
Zitat von: Peter am 11 August 2011, 07:22:37
na, wie heiß darf denn das Öl jetzt werden? 120 oder 130 Grad kommen mir viel zu heiß vor. Wenn ich >110 Grad sehe, dann klingeln bei mir die Alarmglocken. Bei normaler Landstraßenfahrt zwischen 80 und 100 Km/h habe ich meistens eine Tempoeratur von 90 - 100 Grad!
Gruß Peter
Wenn ich über die Landstraße "cruise" - also so mit 80 bis 100 fahre zeigt das Thermometer nicht mehr als 80 bis 90 Grad an.
Das aus Frankfurt bezogene Thermometer ist hinreichend genau - beim Funktionstest in kochendem Wasser zeigt das Thermometer genau 100 °C an - wobei die Aufteilung recht grob ist, es können also auch 2 oder 3 Grad mehr oder weniger sein. Die Genauigkeit ist aber hinreichend um eine "Wertung" abzugeben.
Bernd
Das mit dem Termometer kannste so nicht sehen.
Entweder messen wir alle am gleichen Punkt und können dann die Ergebnisse vergleichen. Oder wir machen Äpfel mit Birnen.
Jedenfalls kann man nicht meine Ergebnisse mit den Deinigen vergleichen.
Gruss Manfred
Klar kann ich das so sehen!
Ich habe mit meinem Beitrag doch lediglich gezeigt, dass das Thermometer die Öltemperatur am Messpunkt korrekt wiedergibt. Wenn eine andere Meßmethode gewählt wird, also an einer anderen Stelle gemessen wird, dann vergleicht man Äpfel mit Birnen.
Was aber vergleichbar ist sind die Angaben, die sich auf die Methode mit dem Ölthermometer in der Öffnung des Ölpeilstabs beziehen.
Fatal wäre es, wenn auch diese gemessenen Werte wegen fehlerhafter Meßwerkzeuge nicht auswertbar wären.
Bernd
ZitatWas aber vergleichbar ist sind die Angaben, die sich auf die Methode mit dem Ölthermometer in der Öffnung des Ölpeilstabs beziehen.
Ich glaube, daß es auch dann Äpfel und Birnen bleiben... :-\\
Nicht umsonst gibt es Thermostate.
Das mindeste, was ihr machen müßtet, wäre die Temp. Werte auf z.B. 0° zu "normieren",
indem man von der abgelesenen Öltemperatur jeweils die momentane Lufttemperatur abzieht.
Aber auch die Luftfeuchte hat einen nicht unerheblichen Einfluß und zwar genau umgekehrt wie bei einem selber:
Feuchte (schwüle) Luft kühlt den Motor besser als trockene.
Da wird es dann wieder schwierig...
Rütz
Hallo Rütz,
ist nicht falsch was Du schreibst. Trotzdem sind die Ergebnisse mit gewissen Abstrichen verwertbar wenn auch nicht in wissenschaftlich hinreichender Tiefe. Die Rahmenbedingungen werden hierbei ja auch durchaus genannt, wie Umgebungstempertur usw. Bei der Frage der Luftfeuchte wird das ganze dann aber schon ein wenig schwierig, vielleicht hat es gerade geregnet?
Bernd
Aufhören!!!!!
Ist ja unwahrscheinlich was man aus einer Öltemp. so alles machen kann.
Baut Euch ne richtige große Ölwanne drunter, und gut ist.
Oder wie wäre es mit Wasserkühlung?
Manfred
Trotzdem noch mal an der Stelle die Frage: wie heiß darf das Öl im Motor werden bevor es bedenklich wird? 110 ? 120? 130?
Gruß Peter
hallo,
meine Meinung : wenn der Motor ok ist, kann man mit einem 40er Öl , der normalen Ölpumpe und der Original-Ölwanne mit einer R 27 bedenkenlos bei 35 Grad Aussentemperatur den Motor hoch belasten - das ist zumindest meine Erfahrung.
Früher war es auch heiß , das Öl war nicht so gut und ein Thermometer war auch nicht vorhanden. Und man ist zu zweit in den Urlaub gefahren - mit Gepäck auch über den Berg in den Süden. Oder mit einem Seitenwagen.
Da ich gerne bastele und auf der "sicheren Seite" sein wollte, hatte ich dieses Jahr die Pumpe und die Ölwanne vergrössert und bin selbst bei größter Hitze und Belastung in Süditalien nicht mit dem 50er Einbereichsöl gefahren wie im Vorjahr . Überhaupt kein Problem ! Und da ich im Winter ja wieder etwas schrauben muss, kommt ein Ölfilter unten rein und dann kann ich m.E. in meinem sauberen Motor auch synt. oder teilsynt. Öle fahren - da hat man erst recht keine thermischen Probleme mehr - wenn doch, stimmt etwas an der sonstigen Hardware (z.B. Zündung/Vergaser) nicht. Aber wie gesagt - brauchen tut man das alles eigentlich nicht..............
schönes Wochenende
Burghard ( gleich gehts 2 Tage auf der R 27 mit Dame und Gepäck durch MeckPomm - leider wohl mit "Wasserkühlung "und ohne Hitzeprobleme ! )
Also, ich bin der Auffassung, dass, egal ob ich 30er oder 60er Öl fahre, das 120 Grad bei jedem Öl gleich sind.
Und , Burghard, Du hast ja eine andere Ölwanne dran, aus ALU, also bessere Wärmeabfuhr, und mehr Inhalt. Und andere ölpumpe.
Kannst Du schon mal nicht mit der Serie vergleichen.
Sicher war es früher auch heiß. Aber die gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeiten waren nur halb so hoch. So gibt das Fahrerhandbuch der /2 eine Durchschnittsgeschwindigkeit über Land von 20km/h an!!!
Und Peter, bei meinen angezeigten 130 Grad und geschätzten 120 Grad war der Kolben einwandfrei.
Gruss Manfred
Zitat von: Manfred250 am 12 August 2011, 12:06:50
Also, ich bin der Auffassung, dass, egal ob ich 30er oder 60er Öl fahre, das 120 Grad bei jedem Öl gleich sind.
das mag sein ob aber die Schmierfähigkeit auch ?!
Übigens schienen mir 120°C grenzwertig hoch.
ZitatÜbigens schienen mir 120°C grenzwertig hoch.
Wie bereits geschrubbelt konnte ich keine Schäden am Motor feststellen.
Weder Kolben noch Ventile.
Am 1000 er Boxer werden ohne Ölkühler bis 150 Grad gemessen. (nein, nicht meiner) Öl SAE 20W 50.
Probleme gibt es dann nur an den Ventilen. Kolben usw. findet man nix.
Aber egal. Mit meiner Paris- Dakar Ölwanne ;D werde ich gut rumkommen.
Gruss Manfred
150 Grad ??? Wann reißt eigentlich der Ölfilm?
Gruß Peter
Hängt vom Öl ab. Modere Öle machen das locker mit. Irgendwo irgendwas mit 170 Grad gelesen.
Gruss Manfred
hallo Manfred,
in 2009 hatte ich auf der MT die Original-Ölwanne und auch die kleine Ölpumpe - es war bekanntlich sehr heiß und ich hatte keine Probleme . Hatte aber im Süden dann 50er Einbereichs-Öl drin.
Burghard
weiß ich doch. Und da da dachte ich mir, mußt 60er reinmachen um diesen Berliner zu toppen..... ;D
Gruss Manfred
Denke an den Bericht MT 2011. Ich laß da nicht locker!!!
Hallo lieber Eintöpfler,
nach langem Aussetzen hier im Forum lese ich das von Anfang an und bin begeistert.
Toller thread über die Verbesserung der optimalen Hämmerchen...
Michael aus DD
p.s lerne daraus: man muss nicht täglich alles lesen, aber nach ner Pause eines richtig lesen bringt Erkenntnisse...
Zum Thema Öltemperatur:
ich hatte an meiner alten Yamaha XJ650 ein Öltemperatursensor eingebaut. Mit kochendem Wasser Überprüft und ale genau eingestuft.
Nach zügigem Autobahnreisen war die Öltemperatur selten unter 140°. Wenn man dann in einen Stau kam, waren auch schnell die 160° Endanzeigewert erreicht.
Beruhigend war diese Anzeige nu wirklich nicht.
Also nix wie wech mit dem Messgedöne. Das macht nur nervös ;D
Übrigends, die habe ich 96.000km problemlos gefahren. Ok, vielleicht die ein oder andere Glühbirne,.....
LG Peter
Hi,
Man will ja eh nur messen worüber man sich sowieso aufregen wollte.
Megyver lief 2007 (?) bei nem Halt einer Ederseetour mit einem
Oberflächen Messfühler für Temperatur herum und nahm Maß.
Dann aßen wir Süßes und danach war die T tiefer. Erstaunlich?
Beim Messen zählt selten der (relatv) absolute Wert. Die Unterschied sind interessant.
Wieviel Öl drin ist ist egal, endscheidend ist wieviel noch drin ist nach x-Zeit und /oder
y-Kilometer. Nicht?
Michael
ZitatDann aßen wir Süßes und danach war die T tiefer. Erstaunlich?
Nöö. Ist doch logisch, oder?
Gruss Manfred
Zitat von: Manfred250 am 30 August 2011, 20:43:40
Nöö. Ist doch logisch, oder?
Gruss Manfred
So isset.
durch die Blume: Verchromtes Messer ?
:D Thomas
Arm behaart ...
Möchte die Öltemperaturdiskussion noch mal kurz aufleben lassen.
Bei den verwendeten Ölwannen aus Aluminium besteht im Vergleich zu den Originalblechwannen ein ganz erheblicher Unterschied, der sich auch in der Öltemperatur niederschlagen sollte. Bei den teilweise recht hohen Temperaturen kann erwartet werden, dass die Kühlung des Öls vornehmlich über "Strahlung" der Oberfläche der Ölwanne erfolgt und nur in einem geringerem Umfang über Konvektion. Aluminium hat aber gegenüber Stahl einen geringeren Emissionskoeffizienten, Wärme wird als SCHLECHTER abgeführt als bei der Stahlwanne bei gleicher Oberflächentemperatur.
Vom Gesichtspunkt der Ölkühlung wäre es daher sinnvoll die Ölwanne zu schwärzen - macht man ja auch bei den Kopfdeckeln und den Köpfen der R25/X.
Ist sicher nicht orginal, könnte aber ein paar Grad Absenkung der Öltemperatur bringen, besonders bei Schleichfahrten in der Stadt.
Bernd
habe ja schon öfter darüber geschrieben: nach meinen Erfahrungen halten die Eintöpfe grösste Hitze auch im Originalzustand aus.
Also z. B. im 2. Gang bei 36 Grad 1/2 Stunde berghoch oder so. Dann hält man oben an und guckt auf die Berge und das Ding kühlt ab.
Und wenn man dann noch modernes mikrogefiltertes Öl drin hat........................
Nur wenn man darüber hinaus noch zusätzliche Sicherheit für Veranstaltungen etc. haben will, kann man was machen. Basteln macht ja auch Spass - und wir haben hier was zu quatschen.............
Die Schwärzung der Köpfe als Eingeständnis von Wärmeproblemen war BMW damals schon peinlich !
Burghard
PS
Lieber Bernd - anstatt immer am PC zu sitzen und neue Gedanken zu verbreiten, solltes Du lieber in der Garage vor dem Eimer mit Altöl hocken un die Pumpe reinhalten!!!!!!
Hallo Burghard,
es reicht leider nicht aus wenn ich mich mal eben in die Werkstatt setze und die Pumpe in einen Eimer mit Altöl halte - das wird auf die Dauer einfach zu langweilig - vor allen Dingen wie geplant 72 Stunden lang ;) .
Da mach ich dann lieber einen standfesten Versuchsaufbau und kann mich dann, während die Pumpe pumpt anderen Dingen widmen.
Die Teile für den Versuch hab ich soweit beieinander. Was fehlt ist noch ein Anschluss für die Ölpumpe druckseitig, so dass ich den gepumpten Ölvolumenstrom auch gezielt abgreifen kann (wie sonst sollte sonst eine Volumenstrommessung erfolgen). Das geh ich dann morgen an, danach kann es dann ans Testen gehen.
Bei der Übersetzung von 9:1 (Kurbelwelle zu Ölpumpe) ergibt sich die erforderliche Drehzahl der Pumpe, den Rest werden wir dann sehen
Grusz
Bernd
Hallo, ist mir doch klar, daß das alles sehr aufwändig ist - zumal man ja auch eine gute Information für das Forum abliefern will !!!
War doch Spaß mit " Pumpe in den Altölheimer reinhalten " !!
Mache es so und solange wie Du willst - wir danken schon mal im voraus. Aus Deinen Informationen/Fakten muss dann jeder selber seine Entscheidung treffen, der mit diesem Filter liebäugelt. Nach Vergrößerung der Pumpe und der Wanne wäre dann das Thema Öl für mich abgeschlossen - ich hoffe natürlich mit Filter !
Burghard
Hallo Bernd,
was macht denn die Ölpumpenuddelei?
Sach bloß, Du hast noch nicht angefangen.
Gruss Manfred
Manfred ganz ruhig, der macht das schon noch. Neben Erwerbstätigkeit, Moppelchen und Ölpumpe saniert der gute Bernd gerade auch noch ein 100 Jahre altes Haus. Da muss man Prioritäten setzen ;)
Gruß
Jan (ist doch eh ein Projekt für den Winter ...)
Zitatgerade auch noch ein 100 Jahre altes Haus
Ach Du meine Güte. Mein Beileid. Warum hat er nicht gleich neu gebaut? Ist billiger.
(Erfahrung)
Gruss Manfred
Warum kaufst du dir nicht gleich ne Honda, auch billiger ;D
Gruß
weil auf der Honda nicht BMW steht... :P
Gruss Manfred
Zitat von: Manfred250 am 18 Oktober 2011, 17:02:01
Ach Du meine Güte. Mein Beileid. Warum hat er nicht gleich neu gebaut? Ist billiger.
(Erfahrung)
In dem Fall: muss nicht. Eigene Erfahrung!
Grüsse,
BenW
Kenne das Haus auch. Steht BMW dran.
(und für `onda verboten ;D)
Clemens
Zitat von: Manfred250 am 18 Oktober 2011, 17:02:01
Ach Du meine Güte. Mein Beileid. Warum hat er nicht gleich neu gebaut? Ist billiger.
(Erfahrung)
Gruss Manfred
Nee, neu bauen wird auf jeden Fall teurer! Auf den vorhandenen Zustand kann ich aufbauen und da ich fast alles selber mache sind die Kosten auch überschaubar.
Aber man gönnt sich ja sonst nix
Bernd
Zitatund da ich fast alles selber mache sind die Kosten auch überschaubar.
Das hatte ich auch gedacht........
Und bin heute noch am bauen.....
Gruss Manfred
Zitat von: Manfred250 am 18 Oktober 2011, 20:02:16
Das hatte ich auch gedacht........
Und bin heute noch am bauen.....
Gruss Manfred
Das ist das Problem! Ein Haus ist eben NIE ganz fertig! Egal ob Alt- oder Neubau. Wenn man günstig einkauft ist ein bestehendes Haus definitiv billiger als ein Neubau in der Anschaffung. Wie es mit dem Unterhalt ausschaut (Heizkosten bei einem Altbau) ist die andere Sache.
PS: Baue auch schon das vierte Jahr....
Viele Grüße,
Woife!
und wenn wir nicht gestorben sind dann bauen sie noch heute. Oder so.
Gruss Manfred
Was macht eigentlich Rolf S.?
Der baut doch sogar in Hanglage!
Clemens
Wenn der sich nicht mehr meldet, macht er wohl nur eins: Renovieren!!!!!
War auch ein Gebrauchthauskauf. ;D
Gruss Manfred
Zitat von: Manfred250 am 19 Oktober 2011, 08:13:07
Wenn der sich nicht mehr meldet, macht er wohl nur eins: Renovieren!!!!!
War auch ein Gebrauchthauskauf. ;D
Gruss Manfred
Dummes Zeuch - der Filter-Versuch läuft und Ergebnisse gibts erst NACH der Auswertung!
Bernd
Werkstatttag, was? Und morgen liegt dann auch noch ne Zündung in Bochum... ;D
Gruß
So so Bochum ..
Testbericht - Ölpumpe mit saugseitigem Papierfilter
Ziel des Tests war es herauszufinden ob ein saugseitig montierter Öl-Papierfilter in Verbindung mit einer Zahnradpumpe wie sie in den BMW R24 bis 26 (27) verwendet wird für den Motorbetrieb geeignet ist.
Vorgehen
Verwendet wurde eine Ölpumpe einer R25 mit einem Papierfilter in der Ausführung wie er unter anderem auch in PKW verwendet wird. Als Medium wurde Altöl verwendet welches zwischen 1.000 und 2.500 Kilometer in einer BMW R25/3 gelaufen ist. Die Versuchstemperatur betrug 20 °C, die Drehzahl der Pumpenwelle war konstant 660 Umdrehungen pro Minute, was der Motordrehzahl von 5.940 Umdrehungen entspricht. Das im Versuch verwendete Ölvolumen betrug 3,5 Liter.
Damit liegen die Betriebsbedingungen in dem Bereich, der höchsten Belastungen entspricht, Nenndrehzahl bei kaltem, gebrauchtem Öl.
Ergebnisse
Die Pumpenleistung liegt bei 1,4 Liter/Minute, sowohl ohne als auch mit Filter. Das Papierfilter hat demnach keine Einfluss auf das Fördervolumen im ,,frischen Zustand".
Nach je 6 Stunden Laufzeit wurde eine Kontrollmessung des Durchflusses vorgenommen, die letzte nach 30 Betriebsstunden was einer Laufleistung von ca. 3.000 Kilometern entspricht.
Während des gesamten Zeitraumes konnte keine Abnahme der Förderleistung der Pumpe festgestellt werden.
Kritisch ist lediglich der Betriebszustand, der bei einem sehr niedrigen Ölstand eintreten kann. Dabei fällt das Filter im Bereich des Filterpapiers ,,trocken" und kann Luft ziehen. Aufgrund des geringeren Druckverlustes der Durchströmung von Luft im Vergleich zum Öl fällt der Ölstand im Papierfilter ab was dazu führen kann, dass Luft in den Ölkreislauf gezogen wird, auch bei tief liegendem Ölansaugstutzen. Damit verbunden ist ein Absinken der Pumpenförderleistung.
Fazit
Die saugseitige Montage eine Papierfilters ausreichender Filterfläche in unseren ,,Eintöpfen" erscheint vertretbar. Die Ölwechselintervalle von 1.500 Kilometern können sicherlich ein wenig vergrößert werden – in einem ersten Schritt sollte nach 1.500 und 2.000 Kilometern das Öl auf seinen Zustand untersucht und bewertet werden.
Fundamentierte Arbeit. Sehr hilfreich. Vielen Dank !
Thomas
Guten Morgen und danke an Bernd - aus dem laufenden Kontakt mit ihm ist mir klar, was das für ein Aufwand war !
Ich freue mich natürlich über das erhoffte Ergebnis.
Für mich persönlich bleibt nur noch, die endgültige Lage des Filters so tief wie möglich in der vergrösserten Uli-Wanne vorzunehmen. Bin aber der Meinung, daß der Filter in jedem Fall weit unter Minimum lt. Messtab liegt ! - werde das noch mal abchecken. Und wer unter Minimum fährt hat evtl. auch ohne Filter Probleme......
Wenn ich fertig bin mit meiner endgültigen Konstruktion des Adapters für die mittige Versetzung und Aufnahme des Filter kann ich ja mal ein paar Bilder reinstellen. Da es sicherlich auch andere Möglichkeiten der Befestigung gibt, wäre interessant, auch andere Konstruktionen zu sehen. Ich orientiere mich daran: keine Veränderungen an Bauteilen (Pumpe) so einfach wie möglich und stabil natürlich. Beim Ölfilterwechsel darf sich da nichts lockern.
Schönen Tag noch !
Burghard
Hallo Burghard.
Ja, Bilder wären hochinteressant. Dank Bernds Test (an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an ihn, daß er trotz der vielen anderen Themen, die ihn im Moment unter Last halten, noch Zeit für diese Aktion gefunden hat :applaus:) ist das wohl eine tolle Option...
Viele Grüße, Taz
Obwohl mehr als skeptisch, kann man sich dem Applaus über die Testphase nur anschließen.
Allerdings:
1. Was macht die Pumpe, wenn der Motor im Standgas, etwa mit 500 U/min (beliebt bei allen /3 Fahrern und bekannt schlecht für den Motor), arbeitet?
2. Interessant wäre zudem zu wissen, wie sich die Pumpe verhält, wenn der Filter zur Hälfte zugesetzt ist.
Die Versuchsanordnung von Bernd hab ich gesehen und da wird rabenschwarzes Öl gepumpt wie Hölle.
Nur dieser Typ namens Murphy ..
Clemens
Bei
1. geht er eh kaputt. So oder so. also -> irrelevant. ;D
2. Tritt ja wohl nicht ein bei so kurzen Wechselintervallen. Kommt ja alle ~2000km ein neuer rein... auch irrelevant ;D
Gruß
Jan (Ich denke Burghard hat schon recht, man kann es mit der Testerei auch Übertrieben. Bernd hat tolle Ergebnisse geliefert und nun muss nurnoch jeder selbst entscheiden ob er alle 2000km die Wanne abnehmen will oder nicht. Das es geht ist denke ich zu genüge erwiesen ;)
Gruß
Jan
Wieso nach 2.000 km wechseln ? Der Test mit Altöl und max. Durchsatz bei Nenndrehzahl hat über 3.000 km keine Veränderung des Durchsatzes ergeben !
Wenn man - wie üblich - nach einem Ölwechsel mit frischem Öl losfährt ist die Belastung des Filters natürlich geringer ! Auch wird man nie diesen Durchsatz erreichen wie beim Test - es sei denn man fährt nur Vollgas Autobahn. Das war ein Test unter den ungünstigsten Verhältnissen ! Ich persönlch stelle mich darauf ein, mind. 3000 km zu fahren und dann der Empfehlung von Bernd folgend das Öl mal kurz anschauen und ggf noch ein bisserl. fahren. Dieser Filter , den ich verwenden will und der getestet wurde, entspricht von den Abmessungen den Filtern in einem PKW - die Ölwechselintervalle sind bekannt - auch wenn die Verhältnisse nicht vergleichbar sind.
Ausserdem rechne ich damit, daß bei der von mir geplanten Verwendung halbsynt. Öle über die Zeit eine zusätzlliche Reinigung des Motors (den ich bei mir übrigens vorher innen vollkommen gereinigt habe - insbesondere Zentrifuge)) stattfindet und die Schmutzbelastung des Öls aus gelösten Rückständen erheblich abnehmen wird.
Wer etwas Basteln kann muss die Ölwanne auch nicht abnehmen - eine kleine Wartungsöffung mit O Ring ist sicherlich irgendwie machbar. Ich persönlich habe nichts dagegen, die alte Dame 2 x im Jahr auf die Bühne zu nehmen und bei der Inspektion dann auch die Wanne zu demontieren.
Burghard
...dem ist nichts hinzuzufügen :applaus:
Gruß
Ich hab heute noch ein paar Bilder gemacht - leider ist mit meiner Kamera und bei meinem fototechnischen Vermögen nicht sehr viel zu erwarten. Zudem ist die umgepumpte Brühe schwarz wie die Nacht, was bei einem dunklen Hintergrund einige Komplikationen bei dem Kontrast bewirkt (1. Bild)
Was bei dem 2. Bild deutlich wird ist, dass es in dem Augenblick wenn das Filterpapier auch nur 2 mm aus dem Altöl herausschaut UNMITTELBAR KEINEN Ölfluss mehr gibt! Nach dem Wiedereintauchen dauert es nur wenige Sekunden und alles läuft wieder.
Das 3. Bild zeigt Pumpe und Filter nach dem Versuch - tropfend und so nicht transportfähig
Grusz
Bernd
Hallo Bernd - ich hoffe doch, Du willst mir nicht den dreckigen Filter zurückschicken ! Bitte entsorgen. Aber was ist denn das für eine Brühe - kommt die etwas aus Deinem Eintopf ?
Also, wenn das Original-Sieb nicht unter Öl ist, wird die Pumpe auch nicht fördern. Aber ich verstehe eigentlich nicht , warum die Pumpe nicht fördert, wenn die Ansaugöffnung im Öl ist und der Filter 2 mm aus dem Öl herausschaut ? Wenn ich die Pumpe zurückhabe, werde ich noch einmal messen : ich denke in der tiefen Uli-Wanne ist der Filter weit unter Minimum Meßstab wenn der Filter so tief wie möglich installiert ist.
Burghard
Zitat von: burghard am 24 Oktober 2011, 21:11:01
Aber ich verstehe eigentlich nicht , warum die Pumpe nicht fördert, wenn die Ansaugöffnung im Öl ist und der Filter 2 mm aus dem Öl herausschaut ?
Dann saugt die Pumpe den Innenraum des Filters schneller leer als Öl, angetrieben durch das Eigengewicht, durch das Papier nachfließt, weil die Luft leichter durch das Papier flutscht. Hier hat das originale Sieb möglicherweise einen nicht zu unterschätzenden Vorteil.
Gruß
Stefan
Hallo Burghard,
wieso Brühe??? Das ist ALTÖL - und woher sonst als aus dem Motor meiner BMW soll das denn kommen??
Zum Verständnis des Effektes, dass die Pumpe die Ölförderung einstellt folgendes:
Durch das Filter muss das Öl erst mal durchfliessen - wofür eine Druckdifferenz zwischen Umgebung und Pumpe erforderlich ist. Die Verlustleistung, die das Durchströmen des Papierfilters erfordert muss die Pumpe aufbringen.
Wenn durch das Ölfilterpapier nun neben dem Öl auch noch Luft durchfliessen kann ist dafür eine wesentlich kleinere Druckdifferenz erforderlich, die Luft geht also "besser" durch das Papierfilter hindurch. Und weil das so ist strömt auch mehr Luft als Öl nach, das bewirkt, dass der Ölstand im Filter absinkt und zwar soweit, dass die Luft bis in die Ansaugbohrung hineinkommt. Geschieht das bricht die Förderleistung der Pumpe zusammen, denn Luft kann die Pumpe nicht fördern. Nun steigt der Druck im Filter wieder an und Öl fliesst wieder nach - die Pumpe zieht nun wieder an und fördert das Öl, was wieder zu einem Unterdruck im Filter führt und wieder Luft nachströmen kann.
Es ergibt sich ein schwingender Zustand des Ölstands im Filter - also den Zuständen von Förderung und Nichtförderung der Pumpe.
Ich hoffe, dass ich klar machen kann wovon ich glaube, dass das in dem Filter vor sich geht.
Grusz
Bernd
PS Da war Stefan wieder schneller - ich schreib einfach zu langsam!
Zitat von: berndr253 am 24 Oktober 2011, 21:39:12
PS Da war Stefan wieder schneller - ich schreib einfach zu langsam!
Ich fasse mich kürzer!
Ja
Aber wenn das sieb frei liegt ist die kacke doch eh am dampfen, denn dann fehl ne menge öl was ja irgendwo hin sein muss. Wenn oberkante papier höher sieb ist sehe ich keine probleme und auch keinen vorteil des siebes...
Gruß
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Das ist ja das Problem! Das Sieb sitzt immer tiefer als das Papierfilter, das sind mal eben 20 oder 25 mm unter die der Ölpegel keinesfalls fallen darf. Das Sieb reicht mit seinem kegelförmigen Aufsatz fast bis auf den Boden der Ölwanne, da kommt logischerweise dann auch gar keine Luft ran die die Pumpe ziehen könnte.
Das wäre vielleicht noch eine Möglichkeit die Gefahr des Luftziehens beim Papierfilter zu vermindern - eine Haube mit Öffnung nach unten!
Bernd
Hat denn jemand ne ahnung wie hoch in der wanne, bzw. Im gehäuse das öl steht bei sagen wir mittlerem ölstand laut peilstab?
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Experiment erfolgte bei Umgebungstemperatur ca 10-12°C ?
Umgebungstemperatur=Raumtemperatur=18°C
Hallo Jan.
Die Originalwanne faßt etwa 620ml...
Viele Grüße, Taz
Ute jetzt geht es mir tatsächlich um die höhe. Wie hoch übr dem filter steht denn das öl? Oder anders: wie hoch ist denn das risiko des luft ziehens? Ist es,wie burghard annahm bei min ÜBER dem papier?
Gruß
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hallo,
1. ohne größere Ölwanne ( z.b. Uli) macht das keinen Sinn !
2. M.E. liegt die Oberkante Filter bei optimaler Montage (= so tief wie möglich in der Uli-Wanne) weit unter Minimum Peilstab ! Wo ist denn da noch das Problem, denn wer unter Minimum fährt ist selber schuld - auch bei Originalsieb.
3. Leider kann ich das erst am Wochenende messen. Wenn jemand messen kann, wie groß der Abstand Wannenboden Uli zum Minimum ist sind wir schlauer. Der Filter ist insgesamt mit Verschraubung unten ca. 42 mm hoch.
Hallo Burghard,
ich glaube ich sehe nur Klärungsbedarf, kein Problem.
Gesetz den Fall:
Jemand ist auf großer Fahrt, kontrolliert morgens vor der letzten Etappe nochmal und der Löstand ist niedrig, aber ok und sagt sich komm, fahr ich heim. Wenn dieser Motor jetzt XX ml Öl im Motor verteil dass während des Betriebes unten fehlt, dann KÖNNTE es in ner Kurve, langem Gefälle/Steigung zu Problemen kommen. Daher nur einfach mein Klärungsbedarf. Bin so ein Faktenmensch. Will da einfach nen mm Wert wissen. Kann aber leider nicht schnell in die Garage messen gehen da meine BMW bei meinen Eltern steht.
Viele Grüße
Jan.
hallo Fastnachter - ich sehe das genauso ! Werde einfach mal bei nächster Gelegenheit messen - ich denke auch, daß ich den Filter mit Adaper etc. nächstes Wochenende montiert habe. Da werde ich mal Fotos mit Peilstab etc. machen. Alles andere macht keinen Sinn.
Egal ob Sieb in der Originalwanne oder Mikrofilter in der Uli-Wanne : Wer unter Minimum fährt riskiert eben zuviel - besonders in Kurven und Gefälle etc. So weit ich mich erinnern kann ist Minimum im Originalzustand nur 0,25 l - da sollte man auch keinen kurven mehr fahren ! Und die Differenz Maximumzu Minimum ist Original wohl 1 Liter ! Soviel verbraucht man eigentlich nicht auf 1000 km ! Also wer mit Minimum noch längere Strecken fährt ist selber schuld - mit Filter und Sieb.
Burghard
Zitat von: Fastnachter am 24 Oktober 2011, 22:51:22
...in ner Kurve...
...bei nem Gespann oder mit Hang-Off...
hallo Stefan, keine Ahnung - ist ja wohl auch nur so eine spassige Frage. Was sich bei der Formel 1 wg. der Querbeschleunigung in der Ölwanne abspielt können Dir bestimmt unsere Wissenschaftler in diesem Forum sagen . Gut das wir z.B. den Bernd haben - wäre nie auf die Idee gekommen , daß eine Pumpe Luft ziehen kann, wenn die Ansaugöffnungen im Öl liegen ! Als einfacher Mensch werde ich das mal testen........
Ansonsten noch mal die Anmerkung wg. Kurven etc. : Wir haben keine gleitgelagerten Motore, die einen permanenten hohen Öldruck benötigen, sondern da sind Rollenlager drin - da sieht das ganz anders aus ! Ich meine , die sind wesentlich unempfindlicher - wenn da mal eine Luftblase im Öl ist, spielt das m.E. ü berhaupt keine Rolle ! Denk mal auch an die Schmierung der letzten 2 Takter mit Gemisch 1:50 bis 1:100
Aber all das ist egal, wenn der Filter auch bei Minimum noch genug Öl über Oberkante hat ! Und das werde ich mir am Wochenende ansehen , messen und mal Fotos machen. Und wenn das hinhaut werde ich mir das Ding einbauen und fahren !!
Burgharr
Moin Burghard,
Formel 1-Bedingungen brauchen wir nicht - denk mal an einen Eimer mit Wasser gefüllt, den man ohne auch nur einen Tropfen Wasser zu verlieren bei ausreichender Armlänge und Rotationsgeschwindigkeit "lotrecht" rotieren lassen kann. Oder an die Suppe im Zugrestaurant die dem Gegenüber bei einer Vollbremsung auf die Hose schwappt.
Wenn Du - wie Stefan das beschrieben hat - mit Beiwagen oder "hangover" durch die Kurven heizt wird das Öl schon weg fliessen.
Der Filter geht erst morgen in die Post - hatte gestern abend ja noch ein paar Bilder gemacht und danach Feierabend ;) !
Grusz
Bernd
Zitat von: burghard am 25 Oktober 2011, 08:45:32
Formel 1
Die werden Trockensumpfschmierung haben, schon wegen der flacheren Ölwanne.
Zitat von: burghard am 25 Oktober 2011, 08:45:32
wäre nie auf die Idee gekommen , daß eine Pumpe Luft ziehen kann, wenn die Ansaugöffnungen im Öl liegen !
Tut sie auch nicht! Lies Dir #209 und #210 nochmal durch.
Zitat von: burghard am 25 Oktober 2011, 08:45:32
gleitgelagerten Motore
Und was ist im Kopf?
Zitat von: burghard am 25 Oktober 2011, 08:45:32
2 Takter mit Gemisch
Keine Ahnung!
Zitat von: burghard am 25 Oktober 2011, 08:45:32
Aber all das ist egal, wenn der Filter auch bei Minimum noch genug Öl über Oberkante hat !
Genau. Wissenschaftlich besser ausgedrückt: "...in jedem Betriebszustand genug Öl...".
Gruß
Stefan
where the fuck is # 209-210 ?
Schau mal in den Antworten. Oben steht immer dick und gelb "Re: Ölpumpe mit Ölfilter?" Da drunter steht links, aufsteigend die Antwortnummer Meine dürfte jetzt #228 sein...
Gruß
Jan.
Zitat von: berndr253 am 24 Oktober 2011, 22:22:14
Umgebungstemperatur=Raumtemperatur=18°C
Übrigens: Kavitationsgefahr nimmt mit der Temperatur zu, zwischen Betrieb bei 18 °C und bei 120°C Öltemp. bedeutet erheblicher Uhterschied. Dann ist es nicht "LUFT" sondern "GAS", die Schmierung bricht schlagartig zusammen.
Aber das hatten wir ja schon.
hallo Stefan, Fastnachter - jetzt kapiert - alles klar ! Aber das mit der "Kavitationsgefahr" werde ich mir nicht antun - so was gibts bei mir einfach nicht.......
Burghard
heir kann übrigens jeder den Filter seiner Wahl raussuchen: flach , breit etc. - nur auf die verschiedenen Ausführungen achten
https://www.mann-hummel.com/mf_prodkata_eur/index.html
..Oder man geht zu Polo und öffnet die 150 Schachteln und sucht sich einen passenden raus !
Burghard
Zitat von: burghard am 25 Oktober 2011, 11:26:08
Aber das mit der "Kavitationsgefahr" werde ich mir nicht antun - so was gibts bei mir einfach nicht.......
Sehr richtig. Nicht immer alles hinterfragen. Auch einfach mal "Es wird schon seine Richtigkeit haben" sagen (aus Hartmut und Ich, tolle Bücher ;D)
Bin auf den ersten echten Langzeittest gespannt...
Gruß
Jan.
hallo, motiviert durch das Testergebnis von Bernd war ich heute mal in der Garage und habe die Uli-Wanne abgebaut und den Test-Filter mit dem Adapter eingebaut. Sieht sehr gut aus und würde auch funktionieren - nur der schöne Filter vom Test passt da nicht richtig rein ! Ein anderer Filter und/oder eine andere Befestigung muss her.
Ansonsten habe ich auch mal gemessen : Unterkante Ölsieb/Glocke des Originals liegt ca. 1.5 cm unter Minimum lt. Peilstab und Minimum lt. Peilstab sind (nur noch) 0,25 Liter. Aber dafür ist die Unterkante Ölsieb direkt über dem Wannenboden und nur dort saugt die Pumpe an - im Gegensatz zum Papierfilter.
Habe den Papierfilter dann mittels Adapter so montiert, daß die Oberkante des Filters auch ca. 1.5 cm unter dem Minimum lt. Peilstab liegt. Aber dann ist die U-Wanne leider nicht tief genug bzw. der Filter ist zu hoch.
Also Kreativität ist angesagt, denn prinzipiell ist das mit dem Filter ja eine gute Sache. Die alten r 75 haben übrigens 2 liegende Filter unten in der Wanne montiert - aber die R 75 hat auch eine grössere Wanne. Also am Wochenende werde ich dann mal genau messen, zeichnen und sinnieren.... Im internet werden ich nach anderen Filtern suchen und bei Polo noch ein paar Schachteln aufmachen !
Habe dem Bernd und dem Manfred Bilder vom Handy geschickt - bei Interesse könnte man (nicht ich) die ja reinstellen.
Aufgeben gibts nicht - der Winter ist lang und es gibt ja keinen Zeitdruck - wird schon ! Für Anregungen bin ich sehr empfänglich !
Burghard
Zitat von: burghard am 25 Oktober 2011, 22:16:18
...ca. 1.5 cm unter Minimum lt. Peilstab und Minimum lt. Peilstab sind (nur noch) 0,25 Liter...
Nur so als Denkanstoß: Welches Ölniveau stellt sich eigentlich bei laufendem Motor ein?
Gruß
Stefan
ok - werde mal bei laufendem Motor die Wanne abbauen und messen !
Burghard
Hi Burghard.
Aber bitte bei Betriebstemperatur, das Ölvolumen wird ja mit steigender Temperatur auch größer ;D
Viele Grüße, Taz
Ein Langzeittest muss her, wegen der Kavitation.
Es hätte eine Saugdruckmessung appliziert werden müssen.
Die Antriebsmaschine gibt ja die Drehzahl vor , die wegen der geometrisch unveränderlichen Verhältnisse in der Pumpe sklavisch umgesetzt wird. Hohe Temperatur setzt den Dampfdruck herab herauf, der Unterdruck beim Saugen naturgemäß auch begünstigt weiterhin das Ausgasen des Öls. Da könnte das Öl schnell dampfförmig werden, so als ob Luft angesaugt wird.
Da wird uns Burghard wohl sagen :"Kann nicht sein, ich hab den Ölstand kontrolliert, war bei max."
Ich habe ein Anschauungsobjekt, dass ich damals in der Vorlesung "Kolbenmaschinen" bei Prof Marker in der Uni-Wuppertal, mal mit gebracht hatte. Eine Wasserpumpe, Opel CIH Motor, mit vergleichsweise riesigem Ansaugquerschnitt, ca 50mm.
Da waren richtig viele Grübchen (die Wirkung der Kavitation : Erosion) unter dem Guss-Laufrad.
Bringe ich mal mit, nach Hilgen.
Grüße, mek :schrauber: :bike: :prost:
Zitat von: Taz am 25 Oktober 2011, 23:30:42
Hi Burghard.
Aber bitte bei Betriebstemperatur, das Ölvolumen wird ja mit steigender Temperatur auch größer ;D
Viele Grüße, Taz
Die Wanne auch!
Ich habe da Gefühl, dass es wieder so ein Ding gibt wie mit dem einkleben der Steuerkopflager.
Millionen von Motoren haben die Dinger. Mit einer ähnl. Konstruktion wie sie Burghard gemacht hat.
Natürlich geht so was bei uns nicht. Wir haben ja Spezialmotoren....
ZitatDa könnte das Öl schnell dampfförmig werden, so als ob Luft angesaugt wird.
Ab wann wird dann Öl dampfförmig?
Gruss Manfred
Zum Öl und der Kavitationsgefahr
Der Dampfdruck von Motoröl liegt <0,1hPa (ehemals mbar) bei 20 °C. Aber Obacht, Motoröl ist in der Zusammensetzung unterschiedlich, das ist also kein absoluter Wert.
Unsere Ölpumpen bringen allerdings diesen Unterdruck selbst bei Vollgas nicht - Kavitation ist deshalb nicht zu erwarten.
Bernd
Weitere interessante Infos zum Thema Pumpen:
http://www.schweizer-fn.de/pumpe/npsh_wert/v2_npsh_wert.htm (http://www.schweizer-fn.de/pumpe/npsh_wert/v2_npsh_wert.htm)
Zitat von: isie am 25 Oktober 2011, 11:09:18
Übrigens: Kavitationsgefahr nimmt mit der Temperatur zu, zwischen Betrieb bei 18 °C und bei 120°C Öltemp. bedeutet erheblicher Uhterschied. Dann ist es nicht "LUFT" sondern "GAS", die Schmierung bricht schlagartig zusammen.
Aber das hatten wir ja schon.
Wenn bei Motorölen Kavitation in offenen Systemen auftritt liegt das mit großer Wahrscheinlichkeit an Luft, die im Öl gelöst ist.
Entscheidend ist der DAMPFDRUCK des Motoröls.
Ausgehend von 0,1 hPa bei Normaltemperatur und -druck - wie hoch ist denn der Dampfdruck von Motoröl bei 120 °C??
Bernd
Zitat von: berndr253
Wenn bei Motorölen Kavitation in offenen Systemen auftritt liegt das mit großer Wahrscheinlichkeit an Luft [ eher am gelösten Benzin ], die im Öl gelöst ist.
Entscheidend ist der DAMPFDRUCK des Motoröls.
Ausgehend von 0,1 hPa bei Normaltemperatur und -druck - wie hoch ist denn der Dampfdruck von Motoröl bei 120 °C??
Umrechnung geht mit p*V=m*R*T und p1*V1=p2*V2 aber die Gaskonstante R kann nicht angegeben werden , weil Motoröl eben ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffen ist . Die Leichtsieder im Benzin gehen zuerst raus, die haben den höchsten Dampfdruck. Daher kann man Benzin aus dem M-Öl auch herauskochen.
So, wenn dieses Herauskochen jetzt aber am Alumaterial unter den Pumpenrädchen stattfindet, gibt's dort unweigerlich eine Erosion. Der Dampf selbst lässt den Förderdruck absinken.
Grüße vom mek :kaffee:
Kavitation gibt es ohne Papierfilter nicht?
Jedenfalls zeigt sich sie sich an unseren Ölpümpchen bislang nicht.
Welche grundlegenden Probleme sich da auftun, wenn Öl jetzt durch Papier fliessen soll...... Erstaunlich !
Ansonsten MEKGYVER : Ich fahre nie mit MAX Ölstand ! Ist auch Quatsch bei unseren Motoren. Zwischen Min und Max beträgt die Ölmenge 1 Liter bei insgesamt 1,25 Liter !! BMW fühlte sich also bei Min 0,25 Liter noch sicher !!!!!
Ich verbrauche zwischen 0,25 bis 0,75 Liter je nach Fahrweise - das auf 1000 km ! Wo ist das Problem - man sollte einfache Dinge nicht verkomplizieren.
Rolf hat für sich mal wieder dei richtigen kurzen und prägnanten Worte gefunden...
Burghard
Knicks! ;D...nur kurz zur Korrektur: 0.75l zwischen max und min(max=1,25l...min. 0,5l....wenn ich jetzt nicht ganz doll irre....zufällig keinen Peilstab im Büro)
Hi Mek.
Was ja nicht zwangsläufig bedeutet, daß es auch bei der serienmäßigen Konstellation der Ölpumpe keine Kaviation gibt...wir können sie, bzw. ihre Auswirkungen nur mit unseren oberflächlichen Meßmethoden nicht nachweisen.
Hat jemand Zugriff auf ein Elektronenmikroskop? Wird Zeit, daß wir nach den bisherigen Laienspielen das Thema endlich wissenschaftlich einwandfrei abschließen können...
Mannmannmannn, das kann doch nicht so schwierig sein. Zwei neue Pumpen besorgt und gründlich dokumentiert, aus dem im Forum statistisch haltbare Informationen zu Fahrverhalten, Jahreslaufleistung und Ölwechselintervallen gesammelt, ein repräsentatives Öl erworben und dann mit allen Parametern (auch die Temperaturverläufe beim Fahren müssen natürlich berücksichtigt werden) eine 40-Jahrestest durchziehen mit Erfassung aller relevanten Werte, abschließend erneute Pumpenanalyse und wir habens ::) apropos, wie können wir die Alterung des Öls im Jahresverlauf simulieren?
Viele Grüße, Taz H(olt sich jetzt einen bequemen Stuhl und Popcorn) ;D
Hi Rolf.
Ich auch nicht, aber auch hier weiß die Tabelle (http://monos.r25-bike.de/#peilstab_DE) Rat...es sind in der Tat nur 0,75l zwischen max und min...
Viele Grüße, Taz
wie heißt es so schön:
-ich sehe das Problem nicht, aber Ihre Lösung ist beeindruckend ;D
M.E. das schönste Thema in letzter Zeit!
Zitat von: mucoutback am 26 Oktober 2011, 10:55:25
-ich sehe das Problem nicht, aber Ihre Lösung ist beeindruckend ;D
Das bringt es wirklich auf den Punkt!
Zitat von: Taz am 26 Oktober 2011, 10:52:10
ein repräsentatives Öl
Legiert oder unlegiert?
Trotzdem: Kein Peilstab im Büro geht gar nicht!
also ich meine , auf meinem Peilstab bei Minimum 0,25 gelesen zu haben - was mich durchaus erstaunte ! Werde noch mal die Brille putzen und heute abend noch einmal lesen ....
Burghard
Und denke an die RICHTIGE Brille!
Zitat von: mucoutback
-ich sehe das Problem nicht, aber Ihre Lösung ist beeindruckend ;D
;D die Lösung, bzw die Auswirkung des saugseitigen Ölfilters, kennt heute noch keiner.
Von daher habe ich Hinweise gegeben, wonach man schauen kann, wenn man ein Problem entdecken will.
Also vorher ein Foto machen, von dem Material unterm Pumpenrädchen
und nach einer längeren Laufzeit wieder.
mek :kaffee:
Zitat von: Stefan am 26 Oktober 2011, 11:01:43
Legiert oder unlegiert?
Endlich stellt mal jemand die richtigen Fragen...mineralisch oder teil/ vollsynthetisch? Viskositätsklasse?
OK - dann eben nicht die Klobrille - in Sachen Filter mittlerweile die rosa Brille....
Burghard
Burghard: Musste dich dran gewöhnen. Dieses Thema wird sicherlich noch, dann etwas detailierter als im Moment, diskutiert werden, wenn du mit deinem Filter schon 3 Oldtimerrallys und 10.000km hinter dir hast ;)
Gruß
Jan (findet das Thema auch wirklich interessant...)
Hallo Bernd.
Um mal wieder kurz das eigentliche Thema zu streifen...gibt es bei den von Burghard angedachten Filtern eine nennenswerte Verzögerung des Ölanstiegs, wenn man den Filter in ein leeres Gefäß stellt und außen (um den Filter herum) Öl einfüllt?
Wenn das nicht der Fall ist, bedeutet das doch, daß der durch die Pumpe erzeugte Ansaugunterdruck nicht wesentlich von dem abweicht, den sie auch ohne Filter herbringt. Damit haben wir mit und ohne Filter ein vergleichbares Risiko für Kavitationen...und wenn die Pumpe so auskonstruiert ist, daß ein vorgeschaltetes Filter diese Kaviationen hervorruft, ist immer noch die Frage, ob sich diese zuerst bemerkbar machen....oder der auch sonst übliche Verschleiß der Pumpen nicht deren Austausch schon vorher unausweichlich erfordert.
Ich denke, bei 3000km Jahreslaufleistung unserer Maschinen (im Schnitt) sind wir alle tot, bevor sich die Kavitationserosion auf die Schmeirwirkung auswirkt...
Viele Grüße, Taz
im Himmel wartet eine R 27 auf mich.........
Burghard
Ja,(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Ffc09.deviantart.net%2Ffs36%2Ff%2F2008%2F256%2F7%2Fa%2Fdonkey_by_lqvanduli.gif&hash=6f0b485fcee59a9c5cad7ce6cd89673eb0513c0e)
und in der Hölle eine /3 (https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Ffc03.deviantart.net%2Ffs27%2Ff%2F2008%2F159%2Fe%2F3%2FExploding_Devil_Avatar_by_Kaizo_Konpaku.gif&hash=ca1baf3d3b1bb75bcf1d528c06e6e47377e0c4aa)
Mit oder ohne Filter?
Sorry, aber den konnte ich mir nicht verkneifen ;D
Zitat von: Taz am 26 Oktober 2011, 11:43:00
...
Um mal wieder kurz das eigentliche Thema zu streifen...gibt es bei den von Burghard angedachten Filtern eine nennenswerte Verzögerung des Ölanstiegs, wenn man den Filter in ein leeres Gefäß stellt und außen (um den Filter herum) Öl einfüllt?
Wenn das nicht der Fall ist, bedeutet das doch, daß der durch die Pumpe erzeugte Ansaugunterdruck nicht wesentlich von dem abweicht, den sie auch ohne Filter herbringt. Damit haben wir mit und ohne Filter ein vergleichbares Risiko für Kavitationen...und wenn die Pumpe so auskonstruiert ist, daß ein vorgeschaltetes Filter diese Kaviationen hervorruft, ist immer noch die Frage, ob sich diese zuerst bemerkbar machen....oder der auch sonst übliche Verschleiß der Pumpen nicht deren Austausch schon vorher unausweichlich erfordert.
...
Hallo Ute,
grundsätzlich konnte ich die "Einströmgeschwindigkeit" des Öls durch das Filter nicht messen - kann ich aber noch mal machen - ein gebrauchtes Ölfilter habe ich ja hier liegen. Allerdings ist der Druckunterschied bei der Dichte von 0,8 kg/l Öl und der zeitlich nicht konstanten Füllstandshöhe äusserst gering, so dass ich hier Meßfehler in der Größenordnung von 100 % nicht ausschliessen würde.
Vielleicht macht es hier mehr Sinn den Durchfluss zu messen, der sich bei vorgegebem statischen Druck (konstante Füllstandshöhe) einstellt. Über unterschiedliche Höhen und damit unterschiedlichen Drücken wird die Durchflussgeschwindigkeit ebenfalls variieren.
Ich halte aber die Kavitationsdiskussion inszwischen für müszig - hab inzwischen mal ein wenig recherchiert und es sieht wohl so aus, dass Motoröl bei der Temperatur von 370 °C einen Dampfdruck von 1 bar hat - Infos über die Dampfdrücke bei anderen Temperaturen hab ich auf die Schnelle nicht gefunden.
Wenn Burghard diesen Filter in den Motor der 25/3 einbaut ist mit "an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" nichts zu befürchten.
Grusz
Bernd
uff - da bin ich ja beruhigt ! (Hätte es aber auch so gemacht !)
Nie mehr ohne......
Burghard
Zitat von: berndr253 am 26 Oktober 2011, 15:35:11
Wenn Burghard diesen Filter in den Motor der 25/3 einbaut ist mit "an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" nichts zu befürchten.
Ich denke auch. Was ich viel wichtiger finde ist:
Wie hoch über Filter steht das Öl bei Kaltem Motor?
Wie hoch bei laufendem Motor?
Beides auch mit dem Wert des Messtabes (Sprich: Bei Max sind es XXmm über Filteroberkante kalt, YYmm in Betrieb)
Halte als einziges Risiko das des Trockenlaufends für gegeben. (Stichwort Gespann in der Kurve, lange Bergauf/Bergabfahrten, etc.)
Gruß
Jan (Kavitation, wer braucht das schon? Steht auch nix im "Einzylinder richtig angefasst" in dem Kapitel in dem er den Getriebeflansch einfach so ohne Gegenhalter runterzieht und sich das Ding sogar im Bild merklich verbiegt... 8) Kavitation gabs doch damals noch garnicht 8) )
eine evtl. für manche abschliesende Feststellung zu dem Thema:
Dies war nur ein Test, ob überhaupt ein Mikro-Papierfilter verwendbar ist. Die Ergebnisse hat Bernd dokumentiert.
Die Installation eines oder des Filters aus dem Test in große Wanne, kleine Wanne etc . etc. ist noch nicht erfolgt - da gibt es viele Wege und Möglichkeiten aber auch Probleme (Platzbedarf) habe meine ersten Entwürfe verworfen und bin jetzt aber hoffentlich auf dem richtigen Weg. Aber das muss jeder für sich überlegen - wenn es bei mir geklappt hat, werde ich das gerne dokumentieren. Bernd sicherlich auch, der sich momentan auch Gedanken über den Einbau macht. Maße kann man erst nennen, wenn man für sich eine akzeptable und realilsierbare Lösung gefunden hat.
Welches Ölniveau warm oder kalt ( bei wirklich 0,75 l zwischen Min und Max !), Navigation ja oder nein etc. - ich glaube da muss jeder seinen Anspruch selber definieren.
Ich werde mal die Uli Wanne ausbauen und die Original für den Winter wieder einbauen - ist eh besser. Mit meiner 2. Pumpe kann ich dann Zuhause auf dem Küchentisch alle Einbaumöglichkeiten Simulieren und Messen.
Auf dem Peilstab steht unten tatsächlich 1/2 Liter und das ist doppelt so viel wie 0,25 Liter - oder ? - Sorry die Augen.....
Ändert aber nichts an meiner Aussage, daß 0,75 L zwischen Min und Max ausreichend sind. Wenn ich also nicht immer auf Min lt. Peilstab runterfahre, habe ich halt noch Reserven hinsichtlich der Ölmenge über dem Filter. Habe gemerkt, daß da bei den vorliegenden Platzverhältnissen jeder mm hilft. In der Regel kippe ich immer so 1/4 liter nach - unterwegs habe ich immer auf Touren 1/2 Liter dabei - mehr ist schlecht zu tranportieren.
Wird schon - werde mich jetzt mehr der Praxis widmen und versuchen, die Sache zu Ende zu bringen...
Burghard
Seit wann fährt Burghard eine /3 ?
Ist doch so eine lumpige R27 oder?
Manfred
Burghard,
das einzige was mir Sorgen bereiten würde (außer Kavitation natürlich) ist das der Filter....da er ja überall offen ist....im Gegensatz zum Original, der nur unten ansaugen kann..Luft saugt. Ich würde eine kleine "Dose" auf den Ölwannenboden löten in dem der Paierfilter sein Öl saugt.....der Ölstand in der (kleinen) Dose ist dann nicht so Lageabhängig.
Nachteil bei geringem Ölstand:
Ist die Dose leer, hilft auch Restöl außerhalb der Dose nicht mehr, da dieselbe dasselbe ( ;D Dose/Restöl)
vom Eindringen in den Ölkreislauf abhält.
Vorschlag:
Glocke von oben, statt Dose von unten.
Clemens
Hi Rolf.
So eine Art "Schwallblech"? Was würde gegen eine umgekehrte Dose (oben geschlossen, unten wie auch immer gezahnt) sprechen, die einen Luftzutritt zum Filter von oben generell verhindert? Die Pumpe ist doch eh nicht dicht, also wird nach einem Ölwechsel die Luft in der Dose eh nach oben über die Pumpe hinaus rausgedrückt (wie beim Originalsieb), die Sache läuft also...
Burghards Konzept (wenn ich es richtig verstanden habe und es zumindest in dieser Hinsicht keinen weiteren Änderungen unterworfen ist) sieht doch vor, eine tiefere Ölwanne zu nehmen als die Originale, die Pumpe aber unverändert hoch zu lassen und den gewonnenen Freiraum in der Tiefe für den Filter zu nutzen...
Mit dem unten offenen Dose wäre dann das Ansaugverhalten wieder dem der Originalkonstellation sehr ähnlich-für Solomaschinen seh ich da keine Probleme, wenn man den Ölstand eben wie sonst auch engmaschig kontrolliert und oben hält.
Ich habe das STS ja auch mit einer etwas tieferen Wanne und Originalpumpe gefahren und hatte keinerlei Probleme zu verzeichnen...bin allerdings auch niemand, der in den Kurven durch Turnübungen den letzten Zehntelstundenkilometer rausquetschen muß ;D
Viele Grüße, Taz
Moinsen,
und alle 3000km die ölwanne abbauen, eventuell neue Dichtungen einsetzen - was fuer eine Mühsal ;D.
Dann lieber alle 20 Jahre das Schleuderblech reinigen, und wie gehabt alle paar Km die 1.25 l Öl wechseln. Das tut dem Portemannaie auch nicht so weh. Traut ihr euch nach dem Filterumbau dann Wechselinterwalle von 7500 km zu, wie bei den /5, - /7 Serien??
Nïxfürungut....
Jan
Hallo Namensvetter :-)
Ich teile deinen Einwand nur teilweise. Burghard fährt Oldtimerralleys und will moderne Öle fahren. Er macht dem Umbau also aus "besonderem Grund". Die Alltagstauglichkeit für Otto-normal-Einzylinder-fahrer ist eine ganz andere Frage... (und so groß ist der Aufwand ja nu auch wieder nicht...)
Gruß
Auch Jan :)
Hallo Jan27.
Naja, auch ohne den Filter solltest Du die Ölwanne gelegentlich mal runterbauen, um dort drin nach dem rechten zu sehen.
Ich bin auch am Überlegen, ob ich diese Lösung nicht für meine R25/3 adaptiere...und ich fahre keine Rallies, nutze brav das unlegierte Ö# (nicht, daß wir hier wieder eine Glaubensdiskussion vom Zaun brechen ;D)...aber mit geringem Aufwand und ohne nennenswerte sichtbare Änderungen das Öl ein bisschen sauberer zu halten kann kein Schaden sein, oder?
Spätestens, wenn ich 2012 wieder mitten in den Highlands das gute mitgebrachte Öl verbraucht habe und notgedrungen auf lokal erhältliche neuzeitliche Plörre umsteigen muß, würde mir der Filter eine Sorge abnehmen...
Viele Grüße, Taz
Mein Ansatz für die Konstruktion einer angepassten Ölwanne:
Dimensionierung wie die Originalwanne, nur in dem Bereich in dem der Filter "mehr Raum" braucht wird eine "Dose" vorgesehen. Diese sollte als "Deckel" ausgeführt werden und von aussen demontierbar sein. So spart man sich das Runternehmen der Ölwanne für den Filterwechsel - im Prinzip so, wie Peter63 das in der Ölwanne die er für die Eaton-Pumpe ausgeführt hat.
Bin gerade dabei entsprechendes aus Alublechen zu "stricken" (Schachtel mit Rand und Dösken im Boden)
Bernd
Sehr interessant und Danke für die Mitarbeit. Bernd und ich haben ja noch einen zusätzlichen internen Gedankenaustausch und in diesen emails taucht seit Tagen das Wort Dose bzw. Topf wiederholt auf. Bei mir hauptsächlich aus Platzgründen um den schönen großen Filter aus dem Test zu verwenden - wenn es wirklich noch einen positiven "Lufteffekt" gibt wäre das schön. Aber der Schuss darf nicht nach hinten losgehen - muss man genau überdenken ( Dose leer von Cledera z.B.)
Mein Ansatz ist die Uli-Wanne mit einer zusätzlichen Dose unten heraus bis zu den Kühlrippen als Schutz - notfalls auch mit Revisionsklappe - Pumpe und Filter werden dabei mit einer flexiblen wärmefesten Hydraulikleitung verbunden. Vorteil: Es gibt gute Hydraulikanschlüsse in allen Gewindegrößen und ich bin sehr flexibel bei der Position des Filters - ich denke die Wannenmitte ist wohl der günstigste Ort. Ansonsten bin ich da nicht so penibel - wir haben keine Gleitlager und wenn die Pumpe mal 1 Sekunde rülpsen sollte (m.E. unwahrscheinlich) macht das gar nichts !!!
Weiter so
Burghard
Hallo Bernd.
Für Deine Deckellösung...für den VW-Käfer gibts runde Papier-Dichtungen mit sechs Löchern, vielleicht kannst Du die verwenden...Standardteile mit guter Verfügbarkeit müssen ja kein Nachteil sein, oder?
Viele Grüße, Taz
in der Verpackung unseres Testfilters liegt auch immer ein O-Ring. Und dazu gibt es sicherlich beim Yamaha-Händler den passenden Deckel -oder man macht das natürlich selber.........
Burghard
Eine passende Dichtung in Form eines O-Rings zu bekommen ist überhaupt kein Problem. Von der "Lieferbarkeit" lass ich mich nicht aus der Ruhe bringen - ein O-Ring in dieser Größe aus NBR wird so 20 Cent kosten, aus VITON vielleicht 60 Cent. Natürlich sind diese Teile auch wiederverwendbar!
Grusz
Bernd
Also, dass sind schon geniale Ideen.
Um die Ölwanne nicht abschrauben zu müssen, öffne ich einen Deckel mit O-Ring um den Filter rein und raus zu fummeln.
Ich glaube, da dürfte die Ölwanne schneller dran und ab sein.
Und was spricht gegen einen 6000km Filtertausch?
Ich sage nix.
Gruss Manfred
Manfred?
Sach was!
Habe doch schon...
Nix spricht dagegen....
Gruss Manfred
soll doch jeder machen wie er will - ist momentan auch nicht das Problem ! Habe ja vorgestern mal die Wanne abgebaut um die Einbaumöglichkeiten für einen Filter zu checken - im Rahmen eines notwendigen Ölwechsels sind das ein paar Minuten mehr, die mich nicht stören werden. Mit einem Filter wird das bei einigen nur 1 x jährlich sein , denn die Wechselintervalle sollen sich ja mindestens verdoppeln.
Burghard
Zitat von: Manfred250 am 27 Oktober 2011, 18:56:27
Also, dass sind schon geniale Ideen.
Um die Ölwanne nicht abschrauben zu müssen, öffne ich einen Deckel mit O-Ring um den Filter rein und raus zu fummeln.
Ich glaube, da dürfte die Ölwanne schneller dran und ab sein.
Und was spricht gegen einen 6000km Filtertausch?
Ich sage nix.
Gruss Manfred
Ich halte es für recht mutig bevor die Konstruktion steht bereits festzustellen, dass die Demontage der Ölwanne "schneller" als die noch nicht vorgestellte neue Lösung ist. Davon ab - der Filter ist bei demontierter Ölwanne übrigens immer noch montiert.
Gegen einen Filtertausch nach 6.000 Kilometern spricht gar nichts!! Wir haben ja nicht umsonst 3.000 Kilometer simuliert, dann werden 6.000 km schon noch noch gut gehen! Und wenn der Motor in der Zeit verreckt ist naturgemäss die mangelhafte Vorbereitung schuld!
Ich fang erst mal mit 1.500 Kilometer an, werde dann schauen was dabei rauskommt und erhöhe dann schrittweise auf 3.000 Kilometer.
Aber das kann ja jeder machen wie er lustig ist.
Grusz
Bernd
Schau mal hier !!!!!!
Schaut mal hier - da gibt es seit Jahren ausgereifte Konstruktionen, die unsere Probleme (Glocke und so) schon abgearbeitet haben und damit wohl problemlos fahren.
http://www.wehrmachtsgespann.de/Kataloge/r-01-20-2011.pdf
und auch Seite 19 im Katalog
und das hatte ich ja schon einma eingestell - Version ohne Glocke - fährt wohl auch problemlos seit Jahren !
http://www.bmw-r75-wh.de/Katalog/kat-filter.pdf
Burghard
sorry - Seite 15 des Katalogs aus dem 1. Ling auch - sehr interessant,
Burghard
Hallo Burghard.
Und wir diskutieren uns hier die Köpfe heiß, dabei ist das Verfahren "Mikrofilter auf der Saugseite" offensichtlich schon lange von professioneller Seite her im Einsatz...und die müssen (oder sollten zumindest) im ureigensten Interesse schon alle Risiken wohl bedacht haben...
Auf gehts, oder :schrauber:?
Viele Grüße, Taz
Das hatte ich aber schon mhrfach geschrieben....
Burghard
Zitat von: Taz am 28 Oktober 2011, 14:37:53
...dabei ist das Verfahren "Mikrofilter auf der Saugseite" offensichtlich schon lange von professioneller Seite her im Einsatz...und die müssen (oder sollten zumindest) im ureigensten Interesse schon alle Risiken wohl bedacht haben...
Nur, weil es von (Verkaufs-) Profis offeriert wird, muß es doch noch lange nicht funktionieren. Habt Ihr doch an anderer Stelle schon blitzgescheit festgestellt.
Zitat von: burghard am 28 Oktober 2011, 13:21:32
...ausgereifte Konstruktionen
Aha, wer sagt, daß das ausgereift ist?
Zitat von: burghard am 28 Oktober 2011, 13:21:32
fährt wohl auch problemlos seit Jahren !
...und wieviele km? Vielleicht wären die ohne Sieb und ohne Mikrofilter genauso weit gekommen. Und wenn ich wenig fahre halten meine Zweitakter auch viele Jahre.
Gruß
Stefan N(icht, daß das Thema schon nach 20 Seiten zu Ende ist!)
Mmmh...können wir uns darauf einigen, daß die Tatsache, daß Bernds Tests keine Probleme aufgezeigt haben, nur bedeutet, daß er mit seinen Meßmethoden keine hat feststellen können? Dies gilt auch für die von Burghard gefundene Lösung.
Und weil eben das Nichtgefundenhaben von Fehlern und Problemen nicht bedeutet, daß es keine gegeben haben könnte, sondern nur, daß wir möglicherweise an der falschen Stelle und/ oder mit untauglichen Meßmethoden danach gesucht haben, stelle ich hiermit den Antrag, alle derartigen, ähnlichen oder ganz anderen Lösungsvorschläge für das vermeintliche Ölfilter/volumen/kühlungsproblem mit sofortiger Wirkung einzustellen, die Mopeds dauerhaft zu konservieren und fürderhin zu Fuß zu gehen...
Viele Grüße, Taz
O.K.
Wer traut sich? Wer baut das Teil ein und prügelt ordentlich Kilometer?
Die Testergebnisse sehen doch klasse aus. Da wird hier doch ganz anderes Zeug auf Verdacht eingebaut...
'sch weiis gaaaned was Sie wolle'....
Hi zusammen.
Sorry </zynisch>
Viele Grüße, Taz
@Taz,
Du wusstest doch ganz genau, dass keiner von uns sein Moped konserviert und "fürderhin" zu Fuß geht. ;)
Das ist - juristisch gesehen - der untaugliche Versuch am untauglichen Subjekt und damit straflos. ;) ;)
@ Stefan,
leider hast Du kein Recht, weil das gerade versehentlich mal wieder Rolf hat.
@all,
im Grunde schließe ich mich aber Stefan an und zwar, weil ich der Meinung bin,
dass man Ein- mit Zweizylindern nicht verwechseln sollte und mir auch nicht ganz klar ist, ob
die Motoren der "Wehrmachtszeit" nicht mit etwas größeren Toleranzen und Reserven als unsere
filigranen Einzylindermotoren gebaut wurden.
Clemens
Hat eigentlich jemand die Links von Burghard mal gelesen?
Da stehen vielleicht Sachen, z.B:
"Unsere heutigen Öle haben Additive, die ein herausschleudern und
Ablagern der Schmutzpartikel verhindern. Deshalb sollte grundsätzlich ein Mikropapierfilter eingebaut werden."
Muss jetzt, wenn ein Mikropapierfilter eingebaut wurde, synthetisches Öl gefahren werden?
Und jetzt weiß ich was ihr alle wollt: Einen neuen Ölfred!
Gute Nacht
Clemens
Zitat von: cledrera am 28 Oktober 2011, 20:15:00
@ Stefan,
leider hast Du kein Recht, weil das gerade versehentlich mal wieder Rolf hat.
Welchen Thread meinst Du? Hier habe ich doch gar nichts behauptet, weshalb ich auch nicht Recht haben kann.
Stefan
Zitat von: cledrera am 28 Oktober 2011, 20:22:33
Hat eigentlich jemand die Links von Burghard mal gelesen?
... Deshalb sollte grundsätzlich ein Mikropapierfilter eingebaut werden."
Muss jetzt, wenn ein Mikropapierfilter eingebaut wurde, synthetisches Öl gefahren werden?
Clemens
Hallo Clemens,
ich denke, dass Deine Vermutung korrekt ist. Den "Schmodder" der sich am Boden der Ölwanne bei der Verwendung von "Öldtimeröl" absetzt wird allerdings einige Probleme in einem Papierfilter machen. Das zumindest ist meine Vorhersage. Wenn ein Papierfilter, dann auch ein "partikeltragendes" Öl
Bernd
Noch mal eine Info auf Seite 20 des Katalogs für ein Zündapp KS 750 Gespann.
Die verwenden praktisch den gleichen Filter , den wir auch getestet haben mit einer Glocke !
Interessant natürlich auch der Reisebericht durch die Sahara und das Kurzvideo, das man sich unentgeltlich ansehen kann.
Das sind Belastungen, die wir wohl selten erleben mit unseren Töpfen. Natürlich ist es bei einem Boxer anders - trotzdem natürlich übertragbar. Sehr interessant finde ich die Tatsache, daß die die Zündapp KS von denen auf Gleitlager (KW) umgebaut wird und die trotzdem wohl auch den Filter auf der Ansaugseite nutzen ! Bei Gleitlager muss einfach im Öldruck da sein - unsere rollengelagerten Motore sind da wesentlich robuster !
http://www.wehrmachtsgespann.de/Kataloge/ks-01-20-2011.pdf
Zitat von: berndr253 am 28 Oktober 2011, 21:06:36
Hallo Clemens,
ich denke, dass Deine Vermutung korrekt ist. Den "Schmodder" der sich am Boden der Ölwanne bei der Verwendung von "Öldtimeröl" absetzt wird allerdings einige Probleme in einem Papierfilter machen. Das zumindest ist meine Vorhersage. Wenn ein Papierfilter, dann auch ein "partikeltragendes" Öl
Bernd
Und genau dieser Schmodder war bei Deinem Testlauf nicht dabei, bzw. nach dem ersten Umlauf im Filter. Das Filterwechselintervall ergibt sich m.E. aus der Menge Schmodder, die der Motor je gefahrenem km erzeugt und dem daraus ansteigenden Durchflußwiderstand des Filters. Ob Oldtimeröl oder modernes ist egal, da sich der Schmodder beim Oldtimeröl nicht unmittelbar absetzt sondern noch eine Zeitlang mit umgepumpt wird und in der Zeit bestimmt auch einmal durchs Filter will.
Zitat von: burghard am 29 Oktober 2011, 11:53:20
Bei Gleitlager muss einfach im Öldruck da sein
1. Ein kurioser Satz, 2. Falsch! Ein (i.A. bei Kurbelwellen verwendetes hydrodynamisches) Gleitlager braucht keinen Öldruck, den baut es sich selbst auf. Dort muß die Ölpumpe nur genügend Öl hinfördern, nämlich mehr, als das Lager "verbraucht". Evtl. vorhandener Druck durch die Pumpe hilft nur beim Start, bevor das Lager eigenen Druck aufgebaut hat.
Gruß
Stefan
Kaisers Bart? ;D
Zitat von: Stefan am 29 Oktober 2011, 12:43:11
... Und genau dieser Schmodder war bei Deinem Testlauf nicht dabei, bzw. nach dem ersten Umlauf im Filter. Das Filterwechselintervall ergibt sich m.E. aus der Menge Schmodder, die der Motor je gefahrenem km erzeugt und dem daraus ansteigenden Durchflußwiderstand des Filters. Ob Oldtimeröl oder modernes ist egal, da sich der Schmodder beim Oldtimeröl ...
So isses, die im System enthaltene "Gesamtschmoddermasse" (herrliches Wort) entspricht der, die im Verlauf von ca. 5.000 gefahrenen Kilometer in unseren Eintöpfen anfallen kann. Die Frage ist aber doch, warum sich bei den Öldtimerölen die Rückstände absetzen - meiner Meinung nach ist der gepumpte Volumenstrom von 1,4 bis 2 Liter pro Minute nicht dazu angetan die Strömung des Öls in der Ölwanne soweit zu verringern, dass es hier zu Absetzvorgängen kommen kann. WENN sich aber der Dreck in diesen Ölen absetzt könnte das durchaus damit zu tun haben, dass dieses "Einfangen" der Partikel durch entsprechende Zusätze im Öl gefördert wird. Ich schliesse daraus, das dieses Öl für einen mechanischen Filter eher "suboptimal" ist.
Grusz
Bernd
schon interessant, wie lange hier um ungelegte Eier gefeilscht wird ;D
Einfach machen!!!
1. Es geht immer mehr, als man denkt.
2. Versuch macht kluch.
3. es ist immer wieder erstaunlich, was die BMW´s alles so wegstecken, also nicht so vorsichtig.
4. und wenn der Motor klemmt, na und, das macht meine R27 auch ohne Filter ;D
Um es auf einen Punkt zu bringen: Bauen, einbauen, fahren berichten!!!
LG Peter
mach ick !
Burghard
Wurde auch Zeit!
Bernd, Deine ausgewähle Filterpatrone fängt Partikel mit der Nenngröße (einige µm) unter Berücksichtigung der Gausschen Verteilung. Welche Qualität das Öl hat ist egal und es ist immer so, dass während des Motorbetiebes alle Partikel in Bewegung gehalten werden. Diese Reinigungsfunktion setzt erst nach dem Betrieb an, wenn sich in Ruhe alles absetzen kann.
( ich weiß, für Dich isses nix Neues, aber es lesen viele mit, die nicht sooo drinstecken )
Gruß mek :schrauber: :bike: :prost:
Zitat von: mekgyver am 30 Oktober 2011, 02:09:25
der Gausschen Verteilung.
Mek,
wenn dann richtig... Gaussschen Verteilung oder Gauß Verteilung! :oberlehrer: ;D ;)
Heiko
Zumal die in dem Zusammenhang SO wichtig ist ;D
Sooo?
Gauß`sche Verteilung
oder
Gaußsche Verteilung
Wörter mit drei s hintereinander sind grauenhaft.
Eigennamen sind von der Rechtschreibreform sowieso verschont.
Clemenß
Ihr habt Probleme......... :respekt:
Verteilung vom Gausz :poet:
Bernd,
Stephan mopßt.
Grusz
Clemensss
Wieso? Den Genitiv hat Bernd im Griff!
hat es nach #304 einen Fortschritt gegeben ?
Habt ihr euch schon mal mit den Hintergrund dieser Statistik beschäftigt ?
Zugegeben, freiwillig habe ich mir das auch nicht angetan :spinnt:
Muss man ja als O..Normalverbraucher auch nicht zwingend ::)
ist aber hilfreich und macht gelassen ;D
Grüße vom mek :prost:
Weiter gehts mit Oil de la filteres.
Die fa. BMW Petersmeier soll für die ganz alten (Schwingen) Boxermodelle auch Umbauten anbieten. Leider bieten die Ihr Angebot nicht im Internet an.
Meine Quelle sagte mir, dass eine R50 nach 60.000km nur ein halbvolles Schleuderblech hatte.
Eingebaut wurde der Filter von den /5+/6 usw. Modellen. Mit einem durchlöcherten Mantelrohr drüber.
Rolf, weißt Du zufällig mehr?
Ach ja. Mek. Der Filter wurde nach der Gaußsche Verteilung ausgewählt ;D
Gruss Manfred
Zitat von: Manfred250 am 01 November 2011, 10:15:16
Weiter gehts mit Oil de la filteres.
Die fa. BMW Petersmeier soll für die ganz alten (Schwingen) Boxermodelle auch Umbauten anbieten. Leider bieten die Ihr Angebot nicht im Internet an.
Hans-Dieter Petersmeier ist vor zwei Jahren leider viel zu früh verstorben. Soweit ich weiss, ist sein Unternehmen verkauft worden, deshalb findest Du keine keine Website mehr.
Grüsse,
BenW
An Uli S. aus F.
G
R
Oh, der hat doch auch schon den Bestand vom ... wie hieß der noich gleich? Kornhaas? ... gekauft.
Manfred ruf doch bei diesem Uli S aus F einfach mal an. Vielleicht haben die ja noch Infos ;D ;)
Gruß
Jan.
Habe mal mit Menschen telefoniert die seit Jahren mit den alten Gespannen mit Filter fahren - öfter auch schon bei glűhender Hitze off-road die Dűnen hoch und runter. bei der Ks 750 mit einem Filter kleiner als unserer im Test + teilsynt. Öl + Intervalle 3 - 6 TKM je nach Belastung !
Alles ohne Probleme ! Für mich ist das die entscheidende Information um es mal zu probieren. Trotz Gausz und Kavitationsgefahr (oder so ähnlich) .
Burghardo
Zitat von: mekgyver am 31 Oktober 2011, 23:36:17
hat es nach #304 einen Fortschritt gegeben ?
Habt ihr euch schon mal mit den Hintergrund dieser Statistik beschäftigt ?
Zugegeben, freiwillig habe ich mir das auch nicht angetan :spinnt:
Muss man ja als O..Normalverbraucher auch nicht zwingend ::)
ist aber hilfreich und macht gelassen ;D
Grüße vom mek :prost:
Mensch Mek, warst Du auf einem Seminar für Effizienzsteigerung? Da hast Du doch sicher auch gehört, daß es Lesetechniken gibt, mit denen man vier Seiten Fachartikel in einer Minute durchfräsen kann. Damit hättest Du die "Fortschrittslücke" in einer Mikrosekunde übersprungen.
BTW, Deine #304 verstopft auch unnötigerweise Karlchens Serverspeicher, da ich selbiges auch schon schrub – in #297. Somit ist die Lücke noch größer als von Dir vermutet.
Und überhaupt: Hier gehts sowieso erst weiter, wenn Bernd oder Burghard so eine Filterhalterung gebaut/gekauft haben und Bildchen präsentieren.
Gruß
Stefan
ZitatManfred ruf doch bei diesem Uli S aus F einfach mal an. Vielleicht haben die ja noch Infos
:kotz: :kotz: :kotz: :kotz:
Willst dass ich einen Blutrausch kriege?
Aber Burghard kann das ja machen. Zuerst lobt er die GEL-Batterie in den Himmel,
und dann kann er ja die Infos rauskitzeln.
Manfred
Was kann ich denn dafür , daß die Scheiss Gel-Batterie einfach nicht kaputtgehen will !!!!!!!!!!!!!!!!!
Burghard
Zitat von: burghard am 01 November 2011, 17:00:34
Was kann ich denn dafür , daß die Scheiss Gel-Batterie einfach nicht kaputtgehen will !!!!!!!!!!!!!!!!!
Jaja am Ende kommt noch raus, dass du einfach deinen Regler richtig eingestellt hast und keine Probleme mehr hast. Beschiss ist sowas ;)
Gruß
Jan.
Ähem, ein bischen fortschrittlicher bitte!
ZitatWas kann ich denn dafür , daß die Scheiss Gel-Batterie einfach nicht kaputtgehen will !!!!!!!!!!!!!!!!!
Für einen Schüttelshake kein Problem. Die macht das mit Links.
@ Jan. Schlußfolgerung: Alle Fahrer mit kaputter Gel Batterie haben einen defekten Regler?
Manfred
Zitat von: Manfred250 am 01 November 2011, 19:04:38
@ Jan. Schlußfolgerung: Alle Fahrer mit kaputter Gel Batterie haben einen defekten Regler?
Ob alle, weiss ich nicht. Ich hatte einen defekten Regler und kurz drauf war die Gelbatterie auch tot. War keine Blitzbatterie und ist trotzdem gehimmelt.
Mit funktionierendem Regler hielt die Batterie mehrere Jahre. QED?
Cheers,
Andreas
Stand der Dinge:
Nach den Tests durch Bernd und Gesprächen mit Leuten, die mit Filter fahren, habe ich mich entschlossen, die Sache zu Ende zu bringen.
Habe dem Adapter und auch dem Ölfilter (s. Bilder) der bei Bernd war, noch eine Ansaugglocke verpasst. Die Uli Wanne war die günstigste Möglichkeit, diesen Filter mit Glocke unterzubringen. Aber auch der muss seitlich etwas gefräst und erweitert werden. Ich wollte die direkte Ansaugrichtung beibehalten und nicht einen zusätzlichen Adaper zur mittigen Fixierung des Filters bauen.
Verwende jetzt auch die vergrösserte Pumpe, die ich schon vorher drin hatte. Pumpe, Filter und Glocke wurden noch einmal getestet.
Ich denke, man kann jetzt Wände hochfahren, ohne daß die Pumpe Luft zieht ..... (nur Spaß - bitte nicht analysieren)
Die Ansaugebene der Glocke liegt dichter über dem Wannenboden als beim Original-Sieb - ausserdem befindet sich in der vergrösserten Wanne nunmehr wesentlich mehr Öl bis zur Markierung Minimum am Stab.
Hoffe, damit Anfang bis Mitte Dezember noch fahren zu können - natürlich nicht mit Baumarkt- oder "Oldtimeröl" - sonst hätte sich die Sache ja auch nicht gelohnt bzw. ergibt auch eigentlich keinen Sinn. Da mein Motor innen vollständig gesäubert wurde, sehe ich auch für die ersten Runden mit dem legierten Öl kein Problem. Ansonsten werde ich das auch so machen wie Rolf, der sein Prozedere mit der Innenreinigung irgendwann schon einmal beschrieben hatte.
Werde alles vor dem Einbau noch einmal fotografieren, falls jemand Interesse hat.
Burghard
Interesse ja, und ggf. wären Maße und Material interessant.
Viele Grüße
Jan (gespannt auf den Praxistest...)
Hallo Burghard.
Ja, das Interesse besteht....immer her mit den Bildern.
Viele Grüße und gute Fahrt (_nicht_ ironisch gemeint), Taz
das wird kein Test, sondern eine Bestätigung !
Werde das Ding aber nicht so lange fahren bis der Filter zu ist, sondern wie geplant zwischen 3-5 TKM fahren und dann wechseln. Schau mir den Filter und das Öl halt bei 2 TKM mal vorsichtshalber an und werde dann entscheiden. Ist ja auch sehr unterschiedlich wenn man im Winter kürzere Strecken fährt oder im Sommer die längeren. Es gibt Leute, die fahren mit vollsyntet. Öl ohne Filter seit Jahren ohne Probleme und es gibt Leute , die fahren mit Filter moderne Öle im Gespann unter allerhöchster Belastung seit Jahren ohne Probleme - was soll mir da eigentlich passieren, wenn ich da irgendwo in der Mitte liege ?
Ach so: habe gestern zufällig einen zerlegten R 50s Motor gesehen und war erstaunt über die Mini-Ölpumpe (auch Zahnrad) - meine 15 mm Pumpe für die 250 ccm wirkt ja richtig überdimensioniert - oder sehe ich da was falsch ? Gibt ja hier auch genug Mitglieder im Forum die Eintopf und Boxer-alt fahren ! Meinungen dazu würden mich schon interessieren.
Burghard
Die Boxerpumpe läuft mit höherer Drehzahl. Ich schätze mal so halbe Kurbelwellendrehzahl, die Einzylinder mit 1/9.
LG Peter
Burghard, wie wäre es wenn du eine Kleinserie auflegst?
Nachfrage wäre (denke ich) bestimmt da.
Gruss Manfred
ja, und dann bin ich für den Tod diverser Eintöpfe verantwortlich..... " Die Indianer nennen mich dann : "der , der den Filter des Todes baute"
Ansonsten könnte man Filter und Adapter sicherlich in einer gewissen Menge anfertigen - das geht recht schnell. Also kann das ja jeder auch selber ! Alustange 20 mm ablängen, durchbohren und oben ein Aussengewinde M10 und unten ein Inngewinde M8 .Das arbeitsaufwändige ist jedoch das Ausfräsen der Wanne von U. aus F. und die entsprechenden Schweissarbeiten.
Das Pumenunterteil muss unten noch gebohrt werden, für das Gewinde M10 des Adapters. Da sollte man sich ein altes Pumpeanunterteil besorgen - ist auch günstig zu bekommen.
Ansonsten glaube ich , daß das Interesse nicht so groß ist. Der Filter ist ja auch nicht unbedingt notwendig - ging ja jahrelang auch so und ist ja auch für Puristen nicht akzeptabel. Interessant für Leute mit mehr Leistung/Hubraum und für Leute, die nicht immer gemütlich fahren.
Burghard
Interesse ;D
Gruß
Jan (300ccm und ab nächster Saison wohl mit Beiwagen...)
Hallo Fastnachter, du bist der prädestinierte Testfahrer !
(nur den Filter must Du selber bauen - den gebe ich nicht her !)
Hast Du eigentlich Deine Pumpe vergrössert ? Sehr zu empfehlen und auch nicht schwierig - teuer sind nur die Zahnräder bei Stemler.
Burghard
Hallo Burghard,
nein habe ich noch nicht. Ich habe auch in den nächsten 2-3 Monaten keine Zeit für solche Projekte. Aber interessant finde ich deinen Ansatz auf jeden Fall da er für Leute mit weniger Know how und Gerät besser umzusetzen ist als Peters' oder Odeons' Umbauten (die sicherlich die Perfektion sind, aber doch halt eben sehr aufwändig). Gerade wegen Gespannbetrieb halte ich die Glocke für absolut sinnvoll. Wenn du mal Zeit hast kannst du ja ein paar Bilder hochladen, oder mir einfach mailen, ich mach dann ne kleine Gallerie und stelle sie hier ein.
Gruß
Jan.
Zitat(nur den Filter must Du selber bauen
Das verstehe ich nicht. Dachte, den kann kaufen. Ich rede von dem Papierölfilter.
Manfred
das ist nett, danke ! Dieser IT Kram ist mir nicht so geheuer....
Wenn Du die Zahnräder besorgst und ein Pumpenoberteil, kann ich dir das hier fräsen lassen. Musst aber auch das Pumpenunterteil schicken. Die Zahnräder sind bei Stemler leider teilweise unterschiedlich lang und müssen für ein optimales Spiel der Pumpe angeglichen werden - muss wohl geschliffen werden oder so, das sehr hart.
Hast Du den Uli-Umbau ? welcher Kolben und welcher Zylinder ?
Burghard
Manne, du bist ja pingliger als wir Preussen ! Meine natürlich die "Filtereinheit mit Adapter" - und die Alustange muss man auch kaufen !
Burghard
..die Nutzung eines PC auf der Arbeit für private Zwecke kann zu einer fristlosen Kündigung führen !
Uli-Wanne: ja (die alte Aluwanne, nicht die neue schönere... ;) )
Zylinder/Kolben: Den Unbau von Uli den hier einige Forianer fahren. hat 72mm Bohrung und ebensoviel Hub. Ergibt 294ccm
Gruß
r 50 Zylinder oder aufgebohrter Originalzylinder. Welcher Kolben ?
Zylinder: Ich kann es dir nicht genau sagen, aber gehen wir mal logisch vor. Bohrung = 72mm, Feuersteg =3mm, d.h. Zentrierbunddurchmesser 78mm. Ergo 26, 27 oder 50. 9 Kühlrippen: Müsste der R50 Zylinder sein.
Kolben: Auch R50
Gruß
Jan.
Der Kolben wird von der R60 (72mm) sein, da der R50 Kolben nur 68mm hat.
LG Peter
Ja hast recht... Naja ich hab das ja auch nicht selber zusammengestellt sondern einfach bei Uli gesagt ich hätte gerne den kompletten Satz für den 300er Motor. Welle, Zylinder, Kolben. Fertig. :-)
Gruß
Jan
1 Fußdichtung oder 2 ?
Nur ne aludichtung. 1mm glaub ich. Nein nicht 100% dicht :-)
Zitat von: Fastnachter am 25 November 2011, 19:57:53nicht 100% dicht :-)
Wirklich?
Hmm. Das neue tapatalk mag mich noch nicht so ganz...
Zitatr 50 Zylinder
Dann müßte aber die Bohrung für die Stößelstangenführungen neu machen. Und den Zylinderkopf aufspindeln.
Zitat.die Nutzung eines PC auf der Arbeit für private Zwecke kann zu einer fristlosen Kündigung führen !
Aber nicht in der Pause!!!
Manfred
Manfred ja, der Kopf wurde aufgespindelt. Das hat Bernd ohne mit der Wimper zu zucken gemacht wärend mir beinahe das Herz stehen geblieben ist...
und was habt ihr mit der Bohrung der Stößelstangenführung gemacht?
Die hat ja einen anderen Winkel als bei der /2 usw. Oder irre ich mich da?
Gruss Manfred
Ist ein /3 motor. Hat alles gepasst bis auf ölpumpenwelle und kopf. Beifes wurde angepasst
Gruß
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Warum Ölpumpenwelle ?
Weil das (größere) Pleuel sonst an der Pumpenwelle anschlägt - die Welle muss an der entsprechenden Stelle um 1 oder 1,5 mm "tailliert" werden.
Bernd
und die Bohrung für die Stößelrohre passe ohne Nacharbeit?
Sage mir mal bitte genau welchen Zylinder Du verwendet hast. (Typ, Baujahr)
Gruss Manfred
Moin Manfred,
wie Jan schon geschrieben hat - das gesamte Paket kam von Ulismotorradladen im Austausch (Kolben, Zylinder, Kurbelwelle und Nockenwellenrad). Welcher Zylinder es denn nun konkret ist kann ich Dir nicht sagen - auf jeden Fall waren keine Änderungen der Stößelrohrbohrungen erforderlich.
Grusz
Bernd
Hallo Manfred,
wie Bernd schon schrub, war bei Uli, hab ihm erzählt was ich vorhabe, habe ungefähr 2h bei ihm verbracht (jaja, man quatscht sich schnell fest...). Und habe neben anderer Teile das ganze Set mitgenommen. Welle (gegen AT Welle), Zylinder und Kolben. Kopf kam von Rabenbauer (da vermeindlich billiger, was sich hinterher als Trugschluss herausstellte und für etwas Ärger sorgte, aber ok, anderes Thema...). Kopf musste dann ausgespindelt werden von Bernd. Darauf Uli angesprochen meinte er "... der war aber nicht von uns, oder? SOnst hätte er nämlich gepasst... ;)"
Wenn du magst schau dir hier: http://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=8046.msg105006#msg105006 (http://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=8046.msg105006#msg105006) die Bilder an. Vielleicht erkennst du ja Baujahr und/oder Typ. Mir ist das eigentlich relativ gleich. Hauptsache er passt und die Kiste geht wie sau 8)
Gruß
Jan (Jetzt aber mal genug Motor hier. Ich will doch eigentlich die fertige Wanne mal sehen :) )
Der schweisser ist etwas träge aber nächste Woche sollte alles fertig sein......
Hallo Rolf, da mir Deine Meinung immer wichtig ist, habe ich Dir mal ein paar Fotos geschickt. Bin jetzt auf dem WEg zum Schweisser und werde das dann hoffentlich am Wochenende einbauen können.
Schönes Wochenende - ich hoffe es geht Dir gut !
Burghard
Oh prima. Vielleicht kann man die Bilder hier auch einstellen?
Gruß
wollte am Wochenende alles fotografieren , wenn fertig und dann kann kieken wer will ! Nur ich bin immer noch zu blöd, die Bilder einzustellen !
Wer Interesse hat , kann mir seine email-adresse senden, das schaffe ich dann auch selber !
Burghard
Hallo Burghard,
schick mir die Bilder - ich stell sie für Dich ein - am Montag
Grusz
Bernd
Hallo,
ich schicke Euch beiden (taz/fastnachter )schon mal die Bilder vorab, da Ihr euch gemeldet hattet. Einigt euch mal, wer die einstellt. Bernd hat erst Montag wieder Zeit.
Heute abend oder morgen schreibe ich noch mal einige Infos über Maße und Probleme.
Burghard
Ute ist auf der Weihnachtsfeier. Ich am Schreibtisch. Ein Gutes: Kann schonmal die Bilder einstellen...
Gruß
Jan
und der Rest...
und das letzte...
Was sind das für komische Bilder?
mein Rechner sagt,
media player kann nix öffenen.
Gruss Manfred
Komisch. Bei mir geht es sowohl am rechner wie am handy...
Tante Edit: ah, bekanntes Problem. Hatte Clemens schonmal erwähnt. Klick mal aufs Bild und nicht auf den Link darunter. ISt anscheinend noch n Bug...
so - das Ding ist eingebaut, Wanne auch und Öl ist auch schon drin - 1.7 l. bis max.
Werde noch 2/3 Bilder an Fastnachter zum reinmachen schicken und morgen nach der Gans evtl. den Bericht schreiben.
Burghard
Auf Bild klicksen-- geht
Manfred
und hier die letzte 3 Bilder...
Gruß
Hatte die Teile von Burghard ja auch zur Besichtigung. Den montierten Filter bekam ich bekam ich damals in meine Monsterölwanne gerade noch so unter.
Mußte die Wanne aber nacharbeiten und in der Höhe ca. 5 mm kürzen. (Bin überall hängen geblieben. Auf Hänger laden war nix, in die Werkstatt fahren war nix, usw)
Sie hat nun die Höhe einer Originalwanne + 5mm.
Damit geht der Filterumbau von Burghard nicht mit einer Originalwanne
Heißt: Die tiefere Ölwanne kaufen und schwängern ;D
Dürfte aber nur für die /3 usw in Frage kommen, da bei der /2 die Ölwanne viel zu tief sitzt.
Oder: Einen anderen Filter suchen.
Gruss Manfred
muss ich wirklich noch was schreiben - die Bilder sprechen doch für sich ! Würde eigentlich lieber jetzt mal 5.000 km mit dem Filter fahren und evtl. muss man dann ja nichts mehr schreiben.....
Oder es stelle der Fragen , der welche hat und ich werde mich rühren.
Mein Problem ist momentan, daß in meinem Büro um diese zeit vor Weihnachten die Hölle los ist und ich Probleme habe, das alles zu schaffen. Sitze momantan im Büro und finde alles sch......
Burghard
Habe ich heute im netz gefunden - interessant:
http://www.wehrmachtsgespann.de/news/merkbl/011-oil.htm
bleibe trotzdem bei der Glocke und teile die Meinung von Bernd
Burghard
Guten Morgen Burghard,
die Info auf die Du Dich beziehst stellt die Situation dar, wie sie auch bei der "normalen" Ölpumpe der BMW ohne Filter vorliegt. Auch hier wird durch den kegelförmigen Ansatz mit dem Sieb, der unter der Ölpumpe positioniert ist erreicht, dass auch noch Öl angesaugt wird, wenn der Pegel in der Wanne eigentlich dafür schon zu niedrig ist.
Weiterhin verhindert die Glocke wirksam das "Luftziehen" durch das Filterpapier, das ich bei meinen Tests festgestellt hatte.
Schönen Tag noch - besten Grusz
Bernd
Ich dachte, um diesen Spinner geht es die ganze Zeit...
(war zumindest das einzige, was ich zum Thema Ölfilter + R75 im Netzt finden konnte)
na ja, also die Glocke ist sicherlich der richtige Weg, da sie ja auch nicht schadet ! Interessant und zu akzeptieren ist aber auch die Tatsache, daß einige Leute schon viele Tausend Kilometer Erfahrung mit Ölfilter mit und ohne Glocke haben. Und dies auch unter Betriebszuständen, die wir mit unseren Töpfen nur schwer erreichen. Wenn das ohne Glocke ging ist doch eine positive Nachricht - ich war ja schon immer der Meinung, daß bei unseren rollengelagerten Motoren 1-2 Sekunden lang Luftblasen in der Pipeline bei extremen Auf- und Abfahrten und geringem Ölstand (wird wohl nicht zu häufig vorkommen) völlig unbedenklich ist. Es gab ja auch Trial- Ausführungen unserer Mopeds - leider habe ich da keine Kontakte. Die sind ja immer richtig hoch und runter gefahren ! Hat da jemand Informationen ?
Und der "Spinner" (ich würde ihn nicht so bezeichnen) hat uns vieles voraus- zumindest jahrelange Erfahrung mit den Filtern !
Übrigens ist er nicht der einzige, der seit Jahren Filter in die alten Gespanne einbaut. Die andere große Bude verkauft die Filter mit Adapter auch ohne Ansaugglocke ! Habe mich mit ihm telefonisch unterhalten - nett und kompetent.
Was will uns das sagen:
Nachdem Bernd festgestellt hat, daß sich der Filter auch nach einigen Tausend Kiometern (mit Altöl getestet) nicht zusetzt bzw. die Saugleistung spürbar vermindert wird und einige das seit Jahren so fahren, kann man das ja wohl auch bei unseren Töpfen so machen und die olle Glocke ist mindestens eine zusätzliche Sicherheit.
Das Ding ist jetzt bei mir fertig und eingebaut und Öl ist auch schon drin. Uff....!!!!!!
Werde demnächst mal über die BAB orgeln und bin sicher, daß alles klappen wird. Die steile Garenauffahrt wird die R 27 wohl auch überstehen.......
Burghard
Ich denke die Glocke ist bei Gespannen sicherlich nicht verkehrt. Wünsche viel SPaß bei der Probefahrt und bin gespannt auf den Praxistest...
Gruß
Jan.
eigentlich würde ich ja gerne die Berlin/Brandenburger noch für eine vorwinterliche kleine Ausfahrt überreden, wenn es am Wochenende schneefrei bleibt........
Mal sehen, ob jemand reagiert !
Burghard
Und wenns mit dem Wetter in diesem Jahr dann doch nichts mehr wird - dann wirds halt 12012 und dann hab ich Zeit mich auch wieder um zwei Räder und einen Zylinder zu kümmern - derzeit eher um Fenster.
Nur gut das diverse Zahlendreher (LängexBreite) nicht auf mein Konto, sondern zu Lasten des Fensterherstellers gehen. Ist halt dumm gelaufen, wenn statt 142,5 cm in die Fertigung die Maße 124,5 cm gegeben werden.
But - shit happenz
Grusz
Bernd
Zitat von: berndr253 am 05 Dezember 2011, 18:24:58
Ist halt dumm gelaufen, wenn statt 142,5 cm in die Fertigung die Maße 124,5 cm gegeben werden.
Bitte? :spinnt:
Och Bernd jetzt biste aber wieder kleinlich. Brettchen drüber, bisschen Farbe, fertig. Merkt kein Mensch ;D
Gruß
Jan.
So , bin mit dem Filter schon mal gefahren - das tolle ist - man merkt es nicht
! Einfach geil.......
Burghard
Sehr gut :applaus:
Sag wie hast du eigentlich die Glocke hergestellt?
Gruß
Jan.
traue ich mich gar nicht zu sagen: das war eine Blechtasse (Alu) - kostete 2 € auf dem Trödel und passte genau - innen 80 und aussen 82 mm. Gekürzt und Loch gebohrt - das war´s.
Werde demnächst doch mal was schreiben, da es schone einige Probleme gab bzw. Verbesserungen möglich sind.
Burghard
Burghard dann doppelt :applaus: :applaus:
Habe mir sowas in der Art schon gedacht denn wie aus einem Block gedreht/Fräst sieht das Ding nicht aus und Schweißnähte gibt es auch keine...
Gruß
Jan.
Hallo, bin jetzt schon nach dem Filtereinbau einige Kilometer - auch flott auf der BAB - gefahren und wie erwartet bzw. im Vorfeld getestet gibt es keine erkennbaren Probleme. Die "geschwängerte Wanne" kann man eigentlich gar nicht erkennen, da die Änderung an der Wanne auf der Auspuffseite ist. Merke nur, daß 1.8 l Öl eine Weile braucht, bis es warm ist. Da der Filter für mich nur dann einen Sinn macht, wenn man ein Öl fährt, das die Verschmutzung transportiert und dann im Filter ablagert, fahre ich jetzt mal des 20-50 Classic von Castrol, das ich noch hatte. Das ist mild-legiert und für Motore ab 1960 mit Filter vorgesehen (lt. Castrol) Ich denke, ich mache da nichts falsch. Werde mich aber mal noch nach anderen Möglichkeiten umschauen. Das soll keine neue Öl-Diskussion sein - um Gottes Willen !!!!!!! Aber wenn jemand eine Anmerkung machen will - nur zu. Will ja für Leute testen, die evtl. auch einen Filter einbauen wollen.
Burghard
komisch, daß meine Beiträge nicht auf der Startseite erscheinen, sondern nur in der Rubrik Mechanik und ihre Tücken... ???
ups - geht jetzt wieder.
Werde noch einige Kilometer fahren und dann auf die Kavitation hoffen : lt. Wikipedia - " Fettabbau mit Ultraschall" - genau das könnte ich gebrauchen !
Burghard
Burghard,
hast Du den Filter vorher (ölgetränkt und 1 Tag abgetropft) gewogen? Würde mich interessieren, wieviel Dreck der während der Testzeit aufnimmt.
Gruß
Stefan
Stefan,
gute Frage, leider spät gestellt.
@Burghard,
könntest Du (beizeiten) so vorgehen, wie von Stefan angefragt?
Clemens
Hallo - ja zu spät ! Werde jetzt erst mal mind. 2.000 km fahren. Aber ich denke, daß so etwas immer sehr unterschiedlich ist :
Zustand des Motors vorher (versifft oder so schön sauber wie bei Rolf dank Liqui Moli enginecleaner), Winter oder Sommer, Kurzstrecke oder Langstrecke, Stadtverkehr oder Autobahn etc. Interssant ist für mich die Frage, ob sich weiterhin - wie bei den unlegierten Ölen ohne Filter - Schwarzschlamm in der Wanne bildet und ob meine Zentrifuge immer noch sauber ist. Das der Filter mind. 3000 km ausschliesslich mit Altöl verträgt wissen wir ja vom Test von Bernd. Aber ich kann ja den Filter später beim Wechseln im Frühjahr mal wiegen und mit einem Neuteil vergleichen - obwohl ich nicht so erkennen kann, was man damit feststellen will. Denn das diese Filter "richtig filtern" wissen wir doch von den modernen Motoren....... Wenn der Motor sauber ist ,sollte dieses Teil bei einem 25o ccm Moped eigentlich mind. 7-10 Tkm sicher filtern - und wenn ich zukünftig nach 5.000 km wechsle ist das ok ( bei nunmehr 1.8 l Öl ) Die Filterfläche bei meiner R 100 ist kleiner - bei 1000 ccm und wesentlich mehr Öldurchsatz - da fahre ich auch ein 20-50 mineralisch und wechsle so nach ca. 7.000 km.
Also - ich habe ein sehr gutes Gefühl - und irgendwie glaube ich, ein glückliches Schmatzen aus der Ölwanne zu vernehmen.....
Burghard
Ölwannenhamster? :lol:
ne, das Original-Laufgitter ist ja jetzt draussen !
Das iss aber nicht orschi keine artgerechte Haltung!
:bulle:
nicht für Hamster, aber da unten ist ja das schlammfressende Tiefölungeheuer in seiner natürlichen Umgebung !
Und mein Freund der Hamster?
Na, ich weiß schon. Der ist in den Gabelholm umgezogen.
Clemens
Zwischenbericht:
Bin jetzt so um die 800 km mit dem Filter mit einem 20W50 gefahren - natürlich bzw. wie erhofft ohne Probleme. Werde bei 3.000 km mal die Ölwanne runternehmen und mir den Filter und das Öl anschauen. Das dauert jetzt aber etwas - würde mich nur vorher melden, wenn der Motor wg. des Filters zerstört wurde.....
Ich meine, beim Fahren ein zufriedenes Schmatzen aus der Wanne zu vernehmen..........
Burghard
Obacht: das sind die Kavitationsblasen!
und die fressen Steuerberater ;D
Manfred
ZitatObacht: das sind die Kavitationsblasen!
Burghard,
ist Dein Moped im Standgas lauter als vorher?
Wie entwickelt sich das Schmatzen von der Lautstärke her bei Drehzahlerhöhung?
Danke
Clemens
...nach einer Weile kommt ein zufriedenes Rülpsen und danach hört man gar nichts mehr...........
Habe auch versucht, bei 100 km/h mal den Kopf unten an die Ölwanne zu halten - ist mir nicht gelungen !
Burghard
Das hört sich mehr nach einem nicht umgezogenen, fressenden Hamster an.
Rolf?
Clemens
also wenn es kein Kolbenfresser ist....
ne mal im Ernst - man sieht nichts , man hört nichts und interessant ist es allenfalls , wie nach 3-5 Tkm Wanne (Ölschlamm ?) und Filter aussehen nach dem nunmehr (leicht) legierten Mehrbereichsöl.
Wichtig war für mich, die Wanne dicht zu kriegen, da eine mittige Verschraubung auf der Längstseite wegen der notwendigen Ausbuchtung geopftert werden musste. Ist aber wohl kein Problem.
Burghard
So das wär´s erst mal mit dem Test. Habe jetzt mehr als 5 TKM mit einem Filter drauf - Stadt , Landstraße BAB - langsam und schnell.
Werde demnächst mal einen Öl- und Filterwechsel machen und schauen wie Öl, Wanne und Filter aussieht. Probleme gab es keine - alles so wie ohne .
Bin heute noch einmal ca. 500 km von Schweinfurt über Thüringen nach Berlin gefahren. (geile Strecke) Davon 50 km BAB immer über 100 echte KMH lt GPS.
hat jemand einen Wunsch? auf was soll ich achten ?
ich denke , der Test von Bernd im Vorfeld hat sich bestätigt. Und die Erfahrungen der R 75 Gespannfahrer natürlich erst recht.
Für mich vorauss. die Konsequenz : teilsynt. Mehrbereichsöl mit Filter.
Burghard
So, das war´s.
Habe Öl und Filter nach etwas mehr als 5 TKM gewechselt - nichts besonderes zu sehen - halt fast kein Schlamm - muss ja auch so sein wegen des legierten Öls und des Filters. Filter schön schwarz - was soll ich sagen. Fahre jetzt weiter mit Filter und im Sommer mit teilsynt. 20-50 Castrol. Die letzten 50 Kilometer bin ich teilweise flott ( 100 kmh+ mit kurzer Behördenübersetzung) über die BAB gefahren - eine schlechte Ölversorgung durch verstopften Filter hätte sich wohl drastisch ausgewirkt.......
Hat sich das gelohnt ? Ich denke , modernes Öl + Filter ist bei hoher Belastung besser als Baumarktöl ohne Filter. Wäre ja auch schlimm, wenn anders. Klar ist auch, daß ich keine vollsynt. Öle fahren werde. Halt das normale teilsynt. Mehrbereichsöl, das man unterwegs auch fast an jeder Tanke bekommt. Wenn man nur paar Kilometer im Jahr fährt, braucht man das alles sicher nicht.
Letztendlich hat natürlich das Basteln im Winter Spaß gemacht.......
Burghard
PS
Da die nächste Rallye in Irland mit Sozia geplant ist, habe ich meiner R 27 eine Duplex der /5 gegönnt. (ohne Zuganker für die Bremsmomentaufnahme !) War evtl. auch nicht unbedingt nötig - bremst aber viel besser - und das Basteln hat natürlich auch Spaß gemacht......
Habe dem Bernd Bildchen geschickt, da ich die nicht einstellen kann.
Hallo Burghard,
die Bilder sind zu groß, musst sie auf unter 200kb verkleinern, dann kannst Du die auch einstellen
Bernd
Hallo, vielen Dank Bernd.
Wenn jemand sich für den Einbau einer /5 Duplex in R 26/27 interessiert - hier wäre der Kontakt zu der Werkstatt, die mir das gebaut hat :
http://www.rs-fahrzeugtechnik-berlin.de/
Burghard
Hallo Burghard,
erstmal :blumen: für den Ölpumpenumbau, klappt ja offenbar ganz gut ,
wär auch klasse, wenn Du Dich damit mal nach 3 Jahren wieder meldest,
dann wären ja sehr viele Referenzkilometer zusammengekommen :respekt:
Hast Du auch ein Foto von der bearbeiteten Bremsankerplatte ?
Die Radgröße sieht mir wie 18" aus.
Gruß mek :kaffee:
Hallo,
das ist natürlich 18 Zoll. Die Originalfelge passt aber nicht. ist opt. aber fast gleich. Auf der Bremsankerplatte wurde der "Schieber" für die Bremsmomantaufnahme auf- bzw. eingeschweisst, da vorher noch etwas Material der Form des Schiebers entsprechend aus der Platte gefräst wurde. Als zusätzliche Festigkeitsreserve, da der "Schieber" somit nicht auf der Platte angeschweisst wurde sondern "eingefügt" wurde. Hauptproblem war das Schweißen - das ging nach Fehlversuchen (wg. des Materials der Bremsplatte) letztendlich nur mit sehr speziellem Gerät bei einem noch speziellerem Spezi - man sieht jetzt aber so gut wie nichts !!!!! Festigkeit soll mind. so hoch sein wie vorher, da die Bohrung für die Achse noch zusätzlich ausgebuchst wurde.
Aber eigentlich hat das ja mit einem Ölfilter nichts zu tun. Wie man das bisherige für andere Interessierte in einen neuen Thread " Duplex R 27 ) kopiert - keine Ahnung. Auch mit den Bildchen tue ich mich schwer - da hat der Bernd mir immer geholfen.
Über email direkt ist das für mich einfacher - schaue mal , ob ich ein Foto von der Platte habe.
Burghard
Ha, Burghard, da geht´s dir wie mir, ich bin auch zu dusselig zum Fotos einstellen,wär schön wenn es einem mal einer zeigt.
Gruß
André
Hallo,
hier mal meine "Low-Budget" Lösung für nen Ölfilter.
Genommen habe ich den Filter "MH88" von Mann Filter (EAN 4011558840204).
Ich hab mir einfach das alte Sieb genommen, das Gitter/Netz rausgetrennt und die "Schale" die übrig bleibt schön mit dem Dremel ausgeschliffen und alle unebenheiten beseitigt.
Dann mit nem großen Schraubenzieher nen Ölkanal "eingeschlagen" und mit dem Dremel einwenig Platz gemacht zwischen den beiden Befestigungsschrauben.
Dann kommt in die Mitte vom Blech nen Loch mit na langen Schraube.
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Ffarm8.staticflickr.com%2F7238%2F7274253122_284838df62_z.jpg&hash=cc12c9125ca30517e266d00477816aa8631766c7)
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Ffarm9.staticflickr.com%2F8151%2F7274252232_8ee52cd89f_z.jpg&hash=90dc0a7053880cc9afd738adab4782b9477c196d)
Dann hab ich mir aus 0,5mm Dichtungspapier nen ca 1cm breiten streifen ausgeschnitten und in das Blech eingelegt.
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Ffarm8.staticflickr.com%2F7219%2F7274251352_4bbcc176d5_z.jpg&hash=38f9c78f6a21468e9b0051bd9e4f5c43bd0e67b4)
Dann wird nur noch der Filter aufgesteckt und mit der einer Mutter und U-Scheibe befestigt.
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Ffarm9.staticflickr.com%2F8018%2F7274250364_ac3f16c499_z.jpg&hash=cbdb69f72f31ef6b5157608f0daf28ab6e03b5dc)
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Ffarm8.staticflickr.com%2F7218%2F7274249566_20e037c6d7_z.jpg&hash=d1a1590cf4c8dcd793212865acba2b5be57f0193)
Als ich alles fertig war und ich die Ölwanne aufgesetzt habe um zu kontrollieren ob die Bauhöhe passt habe ich bemerkt das alles ca 1-2mm zu hoch war.
Deswegen einfach nochmal die Ölpumpe oben und unten abgefeilt und feddich.
Grüße,
Tim
ACHTUNG!
DAS könnte den Motor schrotten!!
Wenn der Ölstand auch nur ein Millimeter unterhalt des Papierfilters liegt (auch der oberen Kante!) zieht die Pumpe Luft und Schluss ist mit der Ölförderung!!
Du musst auf jeden Fall den Filter rundum mit einer "Glocke" abschliessen.
Bernd
Meinst du Bernd?
Die Oberkante ist ja nur ca 1-2mm höher als das Standartmäßige Ölsieb.
Aber eine "Glocke" sollte sich recht leicht nachrüsten lassen mit einem passenden Streifen Blech und einer Schelle.
Tim
Hallo Tim!
Sieht gut aus,mal abwarten ob es in der Praxis störungsfrei funktioniert,aber doch eine einfache und saubere Lösung!
Gruß
André
Hallo Tim,
wenn sichergestellt ist, dass hier keine Luft gezogen wird ist Deine Lösung prima! Bin schon auf die ersten Ergebnisse Deiner Tests gespannt
Grusz
Bernd
Hallo. Kann noch nicht erkennen wie das Öl aus dem innenteil des filtere gesaugt wird und wie die notwendige abdichtung des filters zum ehemaligen ölsiebgehäuse funktioniert. Ohne Glocke wûrde ich das aber nicht machen.....
Burghard (radle gerade durch Holland und trinke einen Pausen-koffie )
Hallo,
gesaugt wird über einen eingeschlagenen Ölkanal
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Ffarm8.staticflickr.com%2F7245%2F7278017392_7b8d83ffe9_z.jpg&hash=29f51905040ef4b1f948b74658f901e8e56c6d81)
und die Dichtung zum Ölsiebgehäuse hab ich mit nem Stück 0.5mm Dichtungspapier gemacht.
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Ffarm8.staticflickr.com%2F7214%2F7278017138_1af2df5d9e_z.jpg&hash=7ae5b667828fb042cd4a52a8c308c68b248149ee)
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Ffarm9.staticflickr.com%2F8028%2F7278016902_350180263e_z.jpg&hash=6d9f553afa68540d1e7db81a89b63d43aa8468e5)
so, Peter63´s Pumpe ist jetzt auch an der R34/4.
Der Einbau war dank der präzisen Teile und der
ausführlichen Anleitung problemlos.
Probepümpen mit Akkuschrauber: Saugt blitzschnell an,
das Öl kommt wesentlich schneller und reichlicher als bei
der bisherigen 20mm Pumpe.
Probefahrt: Alles dicht, Öltemperatur nach 10 km bei
Umgebungstemp 20°C jetzt bei 70°C.
Meine Meinung: Perfektes HiTech Teil, eigentlich viel zu schade
um sich da unten am Motor allen Blicken zu entziehen . . . ::)
Thomas