Ölpumpe mit Ölfilter?

Begonnen von klaus wg als Gast, 29 Oktober 2008, 11:26:55

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rolf


rolf


BenW

Manfred fährt nur in heissen Gegenden mit Temperaturen über 50° C. Da braucht er ein dickeres Öl... ;) Oder er hat was verschwiegen und einen einzelnen Zylinder aus einer Harley eingebaut.


rolf

Naja, dann brauchst du auch 130 Öltemperatur, unter dem ist die Plörre ja auch nicht fliessfähig!

Taz

Hi Rolf.

Das ist bloß, damit wir 249ccm-Schlaffis nicht völlig deprimiert hinterhergucken müssen...sozusagen ein gebautes Handicap ;D

Viele Grüße, Taz D(&w)
Life's a bugger, and then you die

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guest474

Die hatten in Taranto nur 60er HD Öl bei Harley. Also kam das rein.
Und Rolf, das 60er Öl war wenn es warm wurde so dünn wie Wasser.
Ich verschweige nix!!!!

Gruss Manfred

Peter

na, wie heiß darf denn das Öl jetzt werden? 120 oder 130 Grad kommen mir viel zu heiß vor. Wenn ich >110 Grad sehe, dann klingeln bei mir die Alarmglocken. Bei normaler Landstraßenfahrt zwischen 80 und 100 Km/h habe ich meistens eine Tempoeratur von 90 - 100 Grad!
Gruß Peter
Am Sichersten ist die Unfreiheit

guest474

Also der Motor , Kolben usw. hat die Hitzeschlacht problemlos überstanden.
Damit ich aber auf der sichern Seite bin, habe ich dem Motor die bereits gezeigte Ölwanne gegönnt.
Auf der Landstrasse komme ich auf 80-90 Grad.
Aber nächstes Jahr will ich ja wieder die MT mitorgeln.
Oder was anderes.

Manfred

berndr253

#157
Zitat von: Peter am 11 August 2011, 07:22:37
na, wie heiß darf denn das Öl jetzt werden? 120 oder 130 Grad kommen mir viel zu heiß vor. Wenn ich >110 Grad sehe, dann klingeln bei mir die Alarmglocken. Bei normaler Landstraßenfahrt zwischen 80 und 100 Km/h habe ich meistens eine Tempoeratur von 90 - 100 Grad!
Gruß Peter

Wenn ich über die Landstraße "cruise" - also so mit 80 bis 100 fahre zeigt das Thermometer nicht mehr als 80 bis 90 Grad an.
Das aus Frankfurt bezogene Thermometer ist hinreichend genau - beim Funktionstest in kochendem Wasser zeigt das Thermometer genau 100 °C an - wobei die Aufteilung recht grob ist, es können also auch 2 oder 3 Grad mehr oder weniger sein. Die Genauigkeit ist aber hinreichend um eine "Wertung" abzugeben.

Bernd
Leben und Leben lassen

guest474

Das mit dem Termometer kannste so nicht sehen.
Entweder messen wir alle am gleichen Punkt und können dann die Ergebnisse vergleichen. Oder wir machen Äpfel mit Birnen.
Jedenfalls kann man nicht meine Ergebnisse mit den Deinigen vergleichen.

Gruss Manfred

berndr253

Klar kann ich das so sehen!
Ich habe mit meinem Beitrag doch lediglich gezeigt, dass das Thermometer die Öltemperatur am Messpunkt korrekt wiedergibt. Wenn eine andere Meßmethode gewählt wird, also an einer anderen Stelle gemessen wird, dann vergleicht man Äpfel mit Birnen.

Was aber vergleichbar ist sind die Angaben, die sich auf die Methode mit dem Ölthermometer in der Öffnung des Ölpeilstabs beziehen.

Fatal wäre es, wenn auch diese gemessenen Werte wegen fehlerhafter Meßwerkzeuge nicht auswertbar wären.

Bernd
Leben und Leben lassen

Rütz

ZitatWas aber vergleichbar ist sind die Angaben, die sich auf die Methode mit dem Ölthermometer in der Öffnung des Ölpeilstabs beziehen.
Ich glaube, daß es auch dann Äpfel und Birnen bleiben... :-\\
Nicht umsonst gibt es Thermostate.

Das mindeste, was ihr machen müßtet, wäre die Temp. Werte auf z.B. 0° zu "normieren",
indem man von der abgelesenen Öltemperatur jeweils die momentane Lufttemperatur abzieht.

Aber auch die Luftfeuchte hat einen nicht unerheblichen Einfluß und zwar genau umgekehrt wie bei einem selber:
Feuchte (schwüle) Luft kühlt den Motor besser als trockene.
Da wird es dann wieder schwierig...

Rütz
I never dared to be radical when young.
For fear it would make me conservative when old. (Robert Frost)

berndr253

Hallo Rütz,

ist nicht falsch was Du schreibst. Trotzdem sind die Ergebnisse mit gewissen Abstrichen verwertbar wenn auch nicht in wissenschaftlich hinreichender Tiefe. Die Rahmenbedingungen werden hierbei ja auch durchaus genannt, wie Umgebungstempertur usw. Bei der Frage der Luftfeuchte wird das ganze dann aber schon  ein wenig schwierig, vielleicht hat es gerade geregnet?

Bernd
Leben und Leben lassen

guest474

Aufhören!!!!!
Ist ja unwahrscheinlich was man aus einer Öltemp. so alles machen kann.
Baut Euch ne richtige  große Ölwanne drunter, und gut ist.
Oder wie wäre es mit Wasserkühlung?

Manfred

Peter

Trotzdem noch mal an der Stelle die Frage: wie heiß darf das Öl im Motor werden bevor es bedenklich wird? 110 ? 120? 130?
Gruß Peter
Am Sichersten ist die Unfreiheit

burghard

hallo,
meine Meinung : wenn der Motor ok ist, kann man mit einem 40er Öl , der normalen Ölpumpe und der Original-Ölwanne mit einer R 27 bedenkenlos bei  35  Grad Aussentemperatur den Motor hoch belasten - das ist zumindest meine Erfahrung.
Früher war es auch heiß , das Öl war nicht so gut und ein Thermometer war auch nicht vorhanden. Und man ist zu zweit in den Urlaub gefahren - mit Gepäck auch über den Berg in den Süden. Oder mit einem Seitenwagen.
Da ich gerne bastele und auf der "sicheren Seite" sein wollte, hatte ich dieses Jahr die Pumpe und die Ölwanne vergrössert und bin selbst bei größter Hitze und Belastung in Süditalien nicht mit dem 50er Einbereichsöl gefahren wie im Vorjahr . Überhaupt kein Problem !  Und da ich im Winter ja wieder etwas schrauben muss, kommt ein Ölfilter unten rein und dann kann ich m.E. in meinem sauberen Motor auch synt. oder teilsynt. Öle fahren - da hat man erst recht keine thermischen Probleme mehr - wenn doch, stimmt etwas an der sonstigen Hardware (z.B. Zündung/Vergaser) nicht. Aber wie gesagt - brauchen tut man das alles eigentlich nicht..............

schönes Wochenende
Burghard  ( gleich gehts 2 Tage  auf der R 27 mit Dame und Gepäck durch MeckPomm - leider wohl mit "Wasserkühlung "und ohne Hitzeprobleme ! )

guest474

Also, ich bin der Auffassung, dass, egal ob ich 30er oder 60er Öl fahre, das 120 Grad bei jedem Öl gleich sind.
Und , Burghard, Du hast ja eine andere Ölwanne dran, aus ALU, also bessere Wärmeabfuhr, und mehr Inhalt. Und andere ölpumpe.
Kannst Du schon mal nicht mit der Serie vergleichen.
Sicher war es früher auch heiß. Aber die gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeiten waren nur halb so hoch. So gibt das Fahrerhandbuch der /2 eine Durchschnittsgeschwindigkeit über Land von 20km/h an!!!
Und Peter, bei meinen angezeigten 130 Grad und geschätzten 120 Grad war der Kolben einwandfrei.
Gruss Manfred

isie

Zitat von: Manfred250 am 12 August 2011, 12:06:50
Also, ich bin der Auffassung, dass, egal ob ich 30er oder 60er Öl fahre, das 120 Grad bei jedem Öl gleich sind.
das mag sein ob aber die Schmierfähigkeit auch ?!
Übigens schienen mir 120°C grenzwertig hoch.

guest474

ZitatÜbigens schienen mir 120°C grenzwertig hoch.

Wie bereits geschrubbelt konnte ich keine Schäden am Motor feststellen.
Weder Kolben noch Ventile.
Am 1000 er Boxer werden ohne Ölkühler bis 150 Grad gemessen. (nein, nicht meiner) Öl SAE 20W 50.
Probleme gibt es dann nur an den Ventilen. Kolben usw. findet man nix.

Aber egal. Mit meiner Paris- Dakar Ölwanne  ;D werde ich gut rumkommen.

Gruss Manfred


Peter

150 Grad  ??? Wann reißt eigentlich der Ölfilm?
Gruß Peter
Am Sichersten ist die Unfreiheit

guest474

Hängt vom Öl ab. Modere Öle machen das locker mit. Irgendwo irgendwas mit 170 Grad gelesen.

Gruss Manfred

burghard

hallo Manfred,
in 2009 hatte ich auf der MT die Original-Ölwanne und auch die kleine Ölpumpe - es war bekanntlich sehr heiß und ich hatte keine Probleme . Hatte aber im Süden dann 50er Einbereichs-Öl drin.
Burghard

guest474

weiß ich doch. Und da da dachte ich mir, mußt 60er reinmachen um diesen Berliner zu toppen..... ;D

Gruss Manfred

Denke an den Bericht MT 2011. Ich laß da nicht locker!!!

bratoletti

Hallo lieber Eintöpfler,

nach langem Aussetzen hier im Forum lese ich das von Anfang an und bin begeistert.
Toller thread über die Verbesserung der optimalen Hämmerchen...

Michael aus DD

p.s lerne daraus: man muss nicht täglich alles lesen, aber nach ner Pause eines richtig lesen bringt Erkenntnisse...
Fährt R1250R-22;R100R-93;ETZ300-88;ETS250-71
Steht R80/5-72;HWKSR100-93;R26-56;BSAB40-72;VWTyp11200-65

peter63

Zum Thema Öltemperatur:
ich hatte an meiner alten Yamaha XJ650 ein Öltemperatursensor eingebaut. Mit kochendem Wasser Überprüft und ale genau eingestuft.
Nach zügigem Autobahnreisen war die Öltemperatur selten unter 140°. Wenn man dann in einen Stau kam, waren auch schnell die 160° Endanzeigewert erreicht.
Beruhigend war diese Anzeige nu wirklich nicht.
Also nix wie wech mit dem Messgedöne. Das macht nur nervös ;D

Übrigends, die habe ich 96.000km problemlos gefahren. Ok, vielleicht die ein oder andere Glühbirne,.....

LG Peter

bratoletti

Hi,
Man will ja eh nur messen worüber man sich sowieso aufregen wollte.
Megyver lief 2007 (?) bei nem Halt einer Ederseetour mit einem
Oberflächen Messfühler für Temperatur herum und nahm Maß.
Dann aßen wir Süßes und danach war die T tiefer. Erstaunlich?
Beim Messen zählt selten der (relatv) absolute Wert. Die Unterschied sind interessant.
Wieviel Öl drin ist ist egal, endscheidend ist wieviel noch drin ist nach x-Zeit und /oder
y-Kilometer. Nicht?
Michael
Fährt R1250R-22;R100R-93;ETZ300-88;ETS250-71
Steht R80/5-72;HWKSR100-93;R26-56;BSAB40-72;VWTyp11200-65

guest474

ZitatDann aßen wir Süßes und danach war die T tiefer. Erstaunlich?

Nöö. Ist doch logisch, oder?

Gruss Manfred

bratoletti

Zitat von: Manfred250 am 30 August 2011, 20:43:40
Nöö. Ist doch logisch, oder?
Gruss Manfred
So isset.
Fährt R1250R-22;R100R-93;ETZ300-88;ETS250-71
Steht R80/5-72;HWKSR100-93;R26-56;BSAB40-72;VWTyp11200-65

† odeon8

durch die Blume: Verchromtes Messer ?

:D   Thomas
HUBRAUMISTDURCHNIXZUERSETZENAUSSERDURCHNOCHMEHRHUBRAUM

isie


berndr253

Möchte die Öltemperaturdiskussion noch mal kurz aufleben lassen.

Bei den verwendeten Ölwannen aus Aluminium besteht im Vergleich zu den Originalblechwannen ein ganz erheblicher Unterschied, der sich auch in der Öltemperatur niederschlagen sollte. Bei den teilweise recht hohen Temperaturen kann erwartet werden, dass die Kühlung des Öls vornehmlich über "Strahlung" der Oberfläche der Ölwanne erfolgt und nur in einem geringerem Umfang über Konvektion. Aluminium hat aber gegenüber Stahl einen geringeren Emissionskoeffizienten, Wärme wird als SCHLECHTER abgeführt als bei der Stahlwanne bei gleicher Oberflächentemperatur.
Vom Gesichtspunkt der Ölkühlung wäre es daher sinnvoll die Ölwanne zu schwärzen - macht man ja auch bei den Kopfdeckeln und den Köpfen der R25/X.
Ist sicher nicht orginal, könnte aber ein paar Grad Absenkung der Öltemperatur bringen, besonders bei Schleichfahrten in der Stadt.

Bernd
Leben und Leben lassen

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