Ölpumpe mit Ölfilter?

Begonnen von klaus wg als Gast, 29 Oktober 2008, 11:26:55

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Taz

Hi Rolf.

So eine Art "Schwallblech"? Was würde gegen eine umgekehrte Dose (oben geschlossen, unten wie auch immer gezahnt) sprechen, die einen Luftzutritt zum Filter von oben generell verhindert? Die Pumpe ist doch eh nicht dicht, also wird nach einem Ölwechsel die Luft in der Dose eh nach oben über die Pumpe hinaus rausgedrückt (wie beim Originalsieb), die Sache läuft also...

Burghards Konzept (wenn ich es richtig verstanden habe und es zumindest in dieser Hinsicht keinen weiteren Änderungen unterworfen ist) sieht doch vor, eine tiefere Ölwanne zu nehmen als die Originale, die Pumpe aber unverändert hoch zu lassen und den gewonnenen Freiraum in der Tiefe für den Filter zu nutzen...

Mit dem unten offenen Dose wäre dann das Ansaugverhalten wieder dem der Originalkonstellation sehr ähnlich-für Solomaschinen seh ich da keine Probleme, wenn man den Ölstand eben wie sonst auch engmaschig kontrolliert und oben hält.

Ich habe das STS ja auch mit einer etwas tieferen Wanne und Originalpumpe gefahren und hatte keinerlei Probleme zu verzeichnen...bin allerdings auch niemand, der in den Kurven durch Turnübungen den letzten Zehntelstundenkilometer rausquetschen muß ;D

Viele Grüße, Taz
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Taz

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27-steib

Moinsen,

und alle 3000km die ölwanne abbauen, eventuell neue Dichtungen einsetzen - was fuer eine Mühsal ;D.
Dann lieber alle 20 Jahre das Schleuderblech reinigen, und wie gehabt alle paar Km die 1.25 l Öl wechseln. Das tut dem Portemannaie auch nicht so weh. Traut ihr euch nach dem Filterumbau dann Wechselinterwalle von 7500 km zu, wie bei den /5, - /7 Serien??

Nïxfürungut....

Jan


Fastnachter

Hallo Namensvetter :-)

Ich teile deinen Einwand nur teilweise. Burghard fährt Oldtimerralleys und will moderne Öle fahren. Er macht dem Umbau also aus "besonderem Grund". Die Alltagstauglichkeit für Otto-normal-Einzylinder-fahrer ist eine ganz andere Frage... (und so groß ist der Aufwand ja nu auch wieder nicht...)


Gruß

Auch Jan :)
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

Taz

Hallo Jan27.

Naja, auch ohne den Filter solltest Du die Ölwanne gelegentlich mal runterbauen, um dort drin nach dem rechten zu sehen.

Ich bin auch am Überlegen, ob ich diese Lösung nicht für meine R25/3 adaptiere...und ich fahre keine Rallies, nutze brav das unlegierte Ö# (nicht, daß wir hier wieder eine Glaubensdiskussion vom Zaun brechen ;D)...aber mit geringem Aufwand und ohne nennenswerte sichtbare Änderungen das Öl ein bisschen sauberer zu halten kann kein Schaden sein, oder?

Spätestens, wenn ich 2012 wieder mitten in den Highlands das gute mitgebrachte Öl verbraucht habe und notgedrungen auf lokal erhältliche neuzeitliche Plörre umsteigen muß, würde mir der Filter eine Sorge abnehmen...

Viele Grüße, Taz
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berndr253

Mein Ansatz für die Konstruktion einer angepassten Ölwanne:

Dimensionierung wie die Originalwanne, nur in dem Bereich in dem der Filter "mehr Raum" braucht wird eine "Dose" vorgesehen. Diese sollte als "Deckel" ausgeführt werden und von aussen demontierbar sein. So spart man sich das Runternehmen der Ölwanne für den Filterwechsel - im Prinzip so, wie Peter63 das in der Ölwanne die er für die Eaton-Pumpe ausgeführt hat.

Bin gerade dabei entsprechendes aus Alublechen zu "stricken" (Schachtel mit Rand und Dösken im Boden)

Bernd
Leben und Leben lassen

burghard

Sehr interessant und Danke für die Mitarbeit. Bernd und ich haben ja noch einen zusätzlichen internen Gedankenaustausch und in diesen emails taucht seit Tagen das Wort Dose bzw. Topf wiederholt auf. Bei mir hauptsächlich aus Platzgründen um den schönen großen Filter aus dem Test zu verwenden - wenn es wirklich noch einen  positiven "Lufteffekt" gibt wäre das schön. Aber der Schuss darf nicht nach hinten losgehen - muss man genau überdenken ( Dose leer von Cledera z.B.)
Mein Ansatz ist die Uli-Wanne mit einer zusätzlichen Dose unten heraus bis zu den Kühlrippen als Schutz - notfalls auch mit Revisionsklappe - Pumpe und Filter werden dabei mit einer flexiblen wärmefesten Hydraulikleitung verbunden. Vorteil: Es gibt gute Hydraulikanschlüsse in allen Gewindegrößen und ich bin sehr flexibel bei der Position des Filters - ich denke die Wannenmitte ist wohl der günstigste Ort. Ansonsten bin ich da nicht so penibel - wir haben keine Gleitlager und wenn die Pumpe mal 1 Sekunde rülpsen sollte (m.E. unwahrscheinlich) macht das gar nichts !!!

Weiter so
Burghard

Taz

Hallo Bernd.

Für Deine Deckellösung...für den VW-Käfer gibts runde Papier-Dichtungen mit sechs Löchern, vielleicht kannst Du die verwenden...Standardteile mit guter Verfügbarkeit müssen ja kein Nachteil sein, oder?

Viele Grüße, Taz
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burghard

in der Verpackung unseres Testfilters liegt auch immer ein O-Ring. Und dazu gibt es sicherlich beim Yamaha-Händler den passenden Deckel -oder man macht das natürlich selber.........

Burghard

berndr253

Eine passende Dichtung in Form eines O-Rings zu bekommen ist überhaupt kein Problem. Von der "Lieferbarkeit" lass ich mich nicht aus der Ruhe bringen - ein O-Ring in dieser Größe aus NBR wird so 20 Cent kosten, aus VITON vielleicht 60 Cent. Natürlich sind diese Teile auch wiederverwendbar!

Grusz

Bernd
Leben und Leben lassen

guest474

Also, dass sind schon geniale Ideen.
Um die Ölwanne nicht abschrauben zu müssen, öffne ich einen Deckel mit O-Ring um den Filter rein und raus zu fummeln.
Ich glaube, da dürfte die Ölwanne schneller dran und ab sein.
Und was spricht gegen einen 6000km Filtertausch?
Ich sage nix.
Gruss Manfred

cledrera

Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

guest474

Habe doch schon...
Nix spricht dagegen....

Gruss Manfred

burghard

soll doch jeder machen wie er will - ist momentan auch nicht das Problem !  Habe ja vorgestern mal die Wanne abgebaut um die Einbaumöglichkeiten für einen Filter zu checken - im Rahmen eines notwendigen Ölwechsels sind das ein paar Minuten mehr, die mich nicht stören werden. Mit einem Filter wird das bei einigen nur 1 x jährlich sein , denn die Wechselintervalle sollen sich ja mindestens verdoppeln.

Burghard

berndr253

Zitat von: Manfred250 am 27 Oktober 2011, 18:56:27
Also, dass sind schon geniale Ideen.
Um die Ölwanne nicht abschrauben zu müssen, öffne ich einen Deckel mit O-Ring um den Filter rein und raus zu fummeln.
Ich glaube, da dürfte die Ölwanne schneller dran und ab sein.
Und was spricht gegen einen 6000km Filtertausch?
Ich sage nix.
Gruss Manfred

Ich halte es für recht  mutig bevor die Konstruktion steht bereits festzustellen, dass die Demontage der Ölwanne "schneller" als die noch nicht vorgestellte neue Lösung ist. Davon ab - der Filter ist bei demontierter Ölwanne übrigens immer noch montiert.
Gegen einen Filtertausch nach 6.000 Kilometern spricht gar nichts!! Wir haben ja nicht umsonst 3.000 Kilometer simuliert, dann werden 6.000 km schon noch noch gut gehen! Und wenn der Motor in der Zeit verreckt ist naturgemäss die mangelhafte Vorbereitung schuld!

Ich fang erst mal mit 1.500 Kilometer an, werde dann schauen was dabei rauskommt und erhöhe dann schrittweise auf 3.000 Kilometer.
Aber das kann ja jeder machen wie er lustig ist.

Grusz

Bernd
Leben und Leben lassen

burghard

Schau mal hier !!!!!!
Schaut mal hier - da gibt es seit Jahren ausgereifte Konstruktionen, die unsere Probleme (Glocke und so) schon abgearbeitet haben und damit wohl problemlos fahren.



und auch Seite 19 im Katalog

und das hatte ich ja schon einma eingestell - Version ohne Glocke - fährt wohl auch problemlos seit Jahren !



Burghard



burghard

sorry - Seite 15 des Katalogs aus dem 1. Ling auch - sehr interessant,

Burghard

Taz

Hallo Burghard.

Und wir diskutieren uns hier die Köpfe heiß, dabei ist das Verfahren "Mikrofilter auf der Saugseite" offensichtlich schon lange von professioneller Seite her im Einsatz...und die müssen (oder sollten zumindest) im ureigensten Interesse schon alle Risiken wohl bedacht haben...

Auf gehts, oder :schrauber:?

Viele Grüße, Taz
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burghard

Das hatte ich aber schon mhrfach geschrieben....
Burghard

Stefan

Zitat von: Taz am 28 Oktober 2011, 14:37:53
...dabei ist das Verfahren "Mikrofilter auf der Saugseite" offensichtlich schon lange von professioneller Seite her im Einsatz...und die müssen (oder sollten zumindest) im ureigensten Interesse schon alle Risiken wohl bedacht haben...
Nur, weil es von (Verkaufs-) Profis offeriert wird, muß es doch noch lange nicht funktionieren. Habt Ihr doch an anderer Stelle schon blitzgescheit festgestellt.

Zitat von: burghard am 28 Oktober 2011, 13:21:32
...ausgereifte Konstruktionen
Aha, wer sagt, daß das ausgereift ist?

Zitat von: burghard am 28 Oktober 2011, 13:21:32
fährt wohl auch problemlos seit Jahren !
...und wieviele km? Vielleicht wären die ohne Sieb und ohne Mikrofilter genauso weit gekommen. Und wenn ich wenig fahre halten meine Zweitakter auch viele Jahre.

Gruß
Stefan N(icht, daß das Thema schon nach 20 Seiten zu Ende ist!)
The evil is always and everywhere!

Taz

Mmmh...können wir uns darauf einigen, daß die Tatsache, daß Bernds Tests keine Probleme aufgezeigt haben, nur bedeutet, daß er mit seinen Meßmethoden keine hat feststellen können? Dies gilt auch für die von Burghard gefundene Lösung.

Und weil eben das Nichtgefundenhaben von Fehlern und Problemen nicht bedeutet, daß es keine gegeben haben könnte, sondern nur, daß wir möglicherweise an der falschen Stelle und/ oder mit untauglichen Meßmethoden danach gesucht haben, stelle ich hiermit den Antrag, alle derartigen, ähnlichen oder ganz anderen Lösungsvorschläge für das vermeintliche Ölfilter/volumen/kühlungsproblem mit sofortiger Wirkung einzustellen, die Mopeds dauerhaft zu konservieren und fürderhin zu Fuß zu gehen...

Viele Grüße, Taz
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schraubenkoenig

O.K.

Wer traut sich? Wer baut das Teil ein und prügelt ordentlich Kilometer?

Die Testergebnisse sehen doch klasse aus. Da wird hier doch ganz anderes Zeug auf Verdacht eingebaut...

'sch weiis gaaaned was Sie wolle'....

Taz

Hi zusammen.

Sorry </zynisch>

Viele Grüße, Taz
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cledrera

@Taz,
Du wusstest doch ganz genau, dass keiner von uns sein Moped konserviert und "fürderhin" zu Fuß geht.  ;)
Das ist - juristisch gesehen - der untaugliche Versuch am untauglichen Subjekt und damit straflos.  ;) ;)
@ Stefan,
leider hast Du kein Recht, weil das gerade versehentlich mal wieder Rolf hat.
@all,
im Grunde schließe ich mich aber Stefan an und zwar, weil ich der Meinung bin,
dass man Ein- mit Zweizylindern nicht verwechseln sollte und mir auch nicht ganz klar ist, ob
die Motoren der "Wehrmachtszeit" nicht mit etwas größeren Toleranzen und Reserven als unsere
filigranen Einzylindermotoren gebaut wurden.

Clemens
Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

cledrera

Hat eigentlich jemand die Links von Burghard mal gelesen?
Da stehen vielleicht Sachen, z.B:
"Unsere heutigen Öle haben Additive, die ein herausschleudern und
Ablagern der Schmutzpartikel verhindern. Deshalb sollte grundsätzlich ein Mikropapierfilter eingebaut werden."

Muss jetzt, wenn ein Mikropapierfilter eingebaut wurde, synthetisches Öl gefahren werden?

Und jetzt weiß ich was ihr alle wollt: Einen neuen Ölfred!

Gute Nacht

Clemens

Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

Stefan

Zitat von: cledrera am 28 Oktober 2011, 20:15:00
@ Stefan,
leider hast Du kein Recht, weil das gerade versehentlich mal wieder Rolf hat.
Welchen Thread meinst Du? Hier habe ich doch gar nichts behauptet, weshalb ich auch nicht Recht haben kann.

Stefan
The evil is always and everywhere!

berndr253

Zitat von: cledrera am 28 Oktober 2011, 20:22:33
Hat eigentlich jemand die Links von Burghard mal gelesen?
... Deshalb sollte grundsätzlich ein Mikropapierfilter eingebaut werden."

Muss jetzt, wenn ein Mikropapierfilter eingebaut wurde, synthetisches Öl gefahren werden?

Clemens

Hallo Clemens,
ich denke, dass Deine Vermutung korrekt ist. Den "Schmodder" der sich am Boden der Ölwanne bei der Verwendung von "Öldtimeröl" absetzt wird allerdings einige Probleme in einem Papierfilter machen. Das zumindest ist meine Vorhersage. Wenn ein Papierfilter, dann auch ein "partikeltragendes" Öl

Bernd
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burghard

Noch mal eine Info auf Seite 20 des Katalogs für ein Zündapp KS 750 Gespann.
Die verwenden praktisch den gleichen Filter , den wir auch getestet haben mit einer Glocke !
Interessant natürlich auch der Reisebericht durch die Sahara und das Kurzvideo, das man sich unentgeltlich ansehen kann.
Das sind Belastungen, die wir wohl selten erleben mit unseren Töpfen. Natürlich ist es bei einem Boxer anders - trotzdem natürlich übertragbar. Sehr interessant finde ich die Tatsache, daß die die Zündapp KS von denen auf Gleitlager (KW) umgebaut wird und die trotzdem wohl auch den Filter auf der Ansaugseite nutzen ! Bei Gleitlager muss einfach im Öldruck da sein - unsere rollengelagerten Motore sind da wesentlich robuster !




Stefan

Zitat von: berndr253 am 28 Oktober 2011, 21:06:36
Hallo Clemens,
ich denke, dass Deine Vermutung korrekt ist. Den "Schmodder" der sich am Boden der Ölwanne bei der Verwendung von "Öldtimeröl" absetzt wird allerdings einige Probleme in einem Papierfilter machen. Das zumindest ist meine Vorhersage. Wenn ein Papierfilter, dann auch ein "partikeltragendes" Öl

Bernd
Und genau dieser Schmodder war bei Deinem Testlauf nicht dabei, bzw. nach dem ersten Umlauf im Filter. Das Filterwechselintervall ergibt sich m.E. aus der Menge Schmodder, die der Motor je gefahrenem km erzeugt und dem daraus ansteigenden Durchflußwiderstand des Filters. Ob Oldtimeröl oder modernes ist egal, da sich der Schmodder beim Oldtimeröl nicht unmittelbar absetzt sondern noch eine Zeitlang mit umgepumpt wird und in der Zeit bestimmt auch einmal durchs Filter will.

Zitat von: burghard am 29 Oktober 2011, 11:53:20
Bei Gleitlager muss einfach im Öldruck da sein
1. Ein kurioser Satz, 2. Falsch! Ein (i.A. bei Kurbelwellen verwendetes hydrodynamisches) Gleitlager braucht keinen Öldruck, den baut es sich selbst auf. Dort muß die Ölpumpe nur genügend Öl hinfördern, nämlich mehr, als das Lager "verbraucht". Evtl. vorhandener Druck durch die Pumpe hilft nur beim Start, bevor das Lager eigenen Druck aufgebaut hat.

Gruß
Stefan
The evil is always and everywhere!

rolf


berndr253

Zitat von: Stefan am 29 Oktober 2011, 12:43:11
... Und genau dieser Schmodder war bei Deinem Testlauf nicht dabei, bzw. nach dem ersten Umlauf im Filter. Das Filterwechselintervall ergibt sich m.E. aus der Menge Schmodder, die der Motor je gefahrenem km erzeugt und dem daraus ansteigenden Durchflußwiderstand des Filters. Ob Oldtimeröl oder modernes ist egal, da sich der Schmodder beim Oldtimeröl ...

So isses, die im System enthaltene "Gesamtschmoddermasse" (herrliches Wort) entspricht der, die im Verlauf von ca. 5.000 gefahrenen Kilometer in unseren Eintöpfen anfallen kann.  Die Frage ist aber doch, warum sich bei den Öldtimerölen die Rückstände absetzen - meiner Meinung nach ist der gepumpte Volumenstrom von 1,4 bis 2 Liter pro Minute nicht dazu angetan die Strömung des Öls in der Ölwanne soweit zu verringern, dass es hier zu Absetzvorgängen kommen kann. WENN sich aber der Dreck in diesen Ölen absetzt könnte das durchaus damit zu tun haben, dass dieses "Einfangen" der Partikel durch entsprechende Zusätze im Öl gefördert wird. Ich schliesse daraus, das dieses Öl für einen mechanischen Filter eher "suboptimal" ist.

Grusz

Bernd
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