Führungsmutter für Kegelrollenlager am Lenkkopf

Begonnen von cledrera, 20 November 2011, 15:44:19

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Rütz

Zitat von: cledrera am 16 Dezember 2011, 08:41:14
Die Änderung erfolgte auf die berechtigten Hinweise aus dem Forum, dass man die Mutter auch einbauen muss.  ;)
Welches Forum? Lief das per PM?

Nochmal, zur "Voraugenführung":
Mit h6 sitzt die Mutter so lose im Lagerring wie ein Ventilschaft in seiner Führung.
Mit g6 noch eine Sufe loser!!

Wer das nicht ein/ausgebaut bekommt... sorry. ::)

In jedem Haushalt findet sich Schmiergelleinen. Aber draufschmiergeln geht nicht!


@Bernd:
1. Die Toleranz des Lagerrings ist genormt: +0 / -12µ.
2. Die Originalmutter ist kein(!!!) Vorbild.

Wenn du damit zufrieden bist, nimm' sie.
Ich dachte es geht um die, die damit nicht zufrieden sind.


Rütz
I never dared to be radical when young.
For fear it would make me conservative when old. (Robert Frost)

Rütz

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berndr253

#241
Hallo Rütz,

ich hab in der Zwischenzeit mal mit einigen Händlern und "Altmeistern" telefoniert, die sich in der Materie auskennen. Der Lagerring muss FEST auf der Einstellmutter sitzen und kann bei der Demontage nur mit "körperlicher Gewalt" wieder getrennt werden.
Damit ist die Sache für mich klar. Es muss also eine leichte Presspassung (34k6, Toleranz: +18/+2µ) werden.

Mein Vorschlag die Passung der Einstellmutter/obere Gabelbrücke mit 32g6 (Toleranzen -9/-25µ) zu passen ist doch nicht falsch, oder? Hier brauchen wir eine Spielpassung damit die Gabelbrücke montiert werden kann UND ggf. das Lager noch nachgestellt werden kann. Voraussetzung ist, dass der Lack oder die Kunststoffbeschichtung aus der Bohrung entfernt werden.

Die Sache mit dem Draufschmirgeln ist schon interessant - kannst Du mir da noch Infos zukommen lassen??

Ansonsten - Rolf hat Recht

Grusz

Bernd
Leben und Leben lassen

Stefan

The evil is always and everywhere!

Principia

Hallo Rütz,

ich habe die Maße der mir vorliegenden Muttern aufgeführt, um zu zeigen, daß die Originalen ziemliche Schwankungen haben. Ohne Wertung ob das gut ist.
Bei diesen Muttern kann ich sowohl die Kugel-, wie auch Kegellagerinnenringe locker aufschieben, wenn nicht sogar werfen. Teilweise ist sogar ein Spiel spürbar, was aber auf jeden Fall verändert werden soll, wenn ihr euch die Mühe macht eine verbesserte Version herzustellen.

Jörg

Rütz

@Stefan: ;D

ZitatEs muss also eine leichte Presspassung (34k6) werden.
....Mein Vorschlag die Passung der Einstellmutter/obere Gabelbrücke mit 32g6 zu passen ist doch nicht falsch, oder?
Puh... endlich einig! :D

Wer ist eigentlich dieser ominöse "Meister des großen H"?
Der Zeichner ( 33,99h5  ::)) kann ja kaum ein Meister sein...
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berndr253

Dann wären wir ja durch mit dem Thema, bis auf eine Kleinigkeit! Ich hatte gestern abend noch geprüft ob die Mutter mit verlängertem Bund bei komplett durchgehendem Gewinde auch montierbar ist und "nicht auf Block" sitzt.
Das ist leider der Fall - das Ausdrehen des Gewindes im unteren Bereich der Mutter ist also auf jeden Fall erforderlich. Ich schlage vor, das Gewinde soweit auszudrehen, dass die Muttern IMMER sicher passen. Das wäre der Fall, wenn die Gewindelänge der "Originalmutter" entspricht. Die Wandstärke des verbleibenden Bundes ist mit (34-28)/2=3mm meiner Meinung nach ausreichend.

Bernd
Leben und Leben lassen

cledrera

@Rütz,
dieses Forum, dieser Fred: Seite 15; Meister des großen H = Bernd; H7h5.

Sodann:
Das Lager ist ein Zeichnungslager.
Vermessen wurden ein altes Lager und ein flammneues Lager, um den Durchmesser des Innenrings zu bestimmen.
Daraus wurde die Größe des unteren Bundes berechnet, was wesentlich genauer ist, als eine Mutter zu vermessen,
die nach nicht nachvollziehbaren Kritierien gefertigt wurde. Die Mutter ist übrigens für alle BMW, Dnepr etc. gleich.
Und dann liegt nahe, dass da Toleranzen in Rede stehen, die Vorkriegsniveau haben könnten, ich denke da an die punischen Kriege.
Liegt aber das Maß des Bundes mit der Berechnung jetzt fest, geht es nur noch um die Passung.

Die Passung der alten Mutter zu dem Kegelrollenlager dürfte klar in den Bereich Wurfpassung für Blinde fallen.
Die neue Mutter berechnet auf den Lagerinnensitz hat damit bei weitem nichts mehr zu schaffen, gleich ob
im Endeffekt mit g6, h6 oder k6 ausgeführt.
Sorge, die neue Mutter könnte ebenso (schlecht) passen, wie die alte, ist also nicht angebracht.
Wer anderer Meinung ist soll mir mal den Unterschied zwischen h5 und h6 in einer Zahl (Nein Stefan, 42 gilt nicht)
ausdrücken.

Zurück zum Stand:

H7g6 ist eine Spielpassung (enger Laufsitz/kaum merkliches Spiel). Unter den Spielpassungen wird H7g6 unter
Präzisionspassung geführt.
Gleiches gilt für H7h6 (sehr enger Laufsitz; gerade noch von Hand verschiebbar, Langsames betriebsmäßiges Verschieben
zulässig. Für rasches betriebsmäßiges Verschieben nicht geeignet), also die nächst "festere" Spielpassung.

H7k6, präferiert von Jörg, Rütz und Bernd, ist keine Spielpassung, sondern eine Übergangspassung mit den Merkmalen:
"Fester Haftsitz; mit Handhammer fügbar. Anwendung vor allem dort, wo die Paßteile ab und zu auseinandergenommen und
wieder zusammengesetzt werden müssen. Sicherung der Teile gegen Verschieben und Verdrehen notwendig."
   
Meine Meinung? g6 wegen der Punktlast am Innenring.  :P
Allerdings finde ich die Diskussion gut und Anselms Argument vom "draufschmiergeln" hat was.
Dass da
ZitatDann wären wir ja durch mit dem Thema
geht aber natürlich gar nicht!
17 Seiten Fred und schon durch? Ohne Rolf gefragt zu haben?

Clemens


Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

berndr253

Hallo Clemens,

wir brauchten Rolf doch gar nicht zu fragen! Er hat doch schon seinen Kommentar zu dem Thema sogar unaufgefordert abgegeben.

Interessant, was Du da über den Lagerinnenring schreibst. Wie genau ist dieser denn vermessen worden? Unterscheidet sich das Masz bzw. die Abweichungen deutlich von den Angaben der Normlager??
MaW - welches Masz hat der Innenring?
Lass uns nicht im Dunkel der Unwissenheit!!

Bernd
Leben und Leben lassen

Stefan

Zitat von: cledrera am 16 Dezember 2011, 11:43:26
H7k6, präferiert von Jörg, Rütz und Bernd, ist keine Spielpassung, sondern eine Übergangspassung mit den Merkmalen:
"Fester Haftsitz; mit Handhammer fügbar. Anwendung vor allem dort, wo die Paßteile ab und zu auseinandergenommen und
wieder zusammengesetzt werden müssen. Sicherung der Teile gegen Verschieben und Verdrehen notwendig."

Ich würde es noch fester machen: m6
The evil is always and everywhere!

berndr253

#249
Hi Stefan,

was uns bei der ganzen Diskussion aber immer noch fehlt ist die korrekte Angabe der Lagerinnenringbohrung. Wenn es stimmt was Rütz schreibt, dass diese mit +0/-12 toleriert ist, hätten wir eine K6 Toleranz - und damit schon wieder andere Verhältnisse, weil wie ja von einer H7 Toleranz ausgegangen sind.
Oder irre mich hier schon wieder

m6 tut aber nun wirklich nicht Not!


Bernd
Leben und Leben lassen

Stefan

Zitat von: berndr253 am 16 Dezember 2011, 12:35:30
m6 tut aber nun wirklich nicht Not!

Doch! Oder wird der Lagersitz geschliffen?
The evil is always and everywhere!

mekgyver

Ich habe hier 2 neue Lager-Sätze liegen, von 2 verschiedenen Anbietern, aber keinen kalibrierten Innentaster und die Passung auszumessen.
Wenn es zB bei SKF eine Empfehlung für die taugliche Passungs-Paarung mit dem Zapfen gibt, dürfte die Diskussion mit dem Ausmessen der 2 Sätze ein Ende haben.
Bin auch der Meinung, dass der Zapfen so lang sein sollte, wie es das Gewinde (-1 Gang) hergibt .
Ich könnte am Sonntag 'ne Kurierfahrt  zu Siggi machen .... @ Siggi : ok?
Gruß mek  :kaffee:
... 73er-Gang

sigi_rs

Zitat von: mekgyver am 16 Dezember 2011, 13:35:38
Ich könnte am Sonntag 'ne Kurierfahrt  zu Siggi machen .... @ Siggi : ok?
Gruß mek  :kaffee:
Nö, da würdest Du vor zuen Türen stehen.  ;D

Ich gehe jetzt und messe mein neues Lager mal nach, ihr Diplom-Diskutierer!

Jörg

Heiko

251 Antworten und noch kein Muster fertig... wie bei uns an der Firma...  ::)
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

berndr253

Hallo Mek,

was spricht dagegen den Bund länger zu machen als das Gewinde? Auch wenn der Bund im unteren Bereich nicht mehr auf dem Gewinde aufliegt ist eine zusätzliche Tragfunktion für den Lagerring vorhanden.

Clemens - mach den Bund so lang wie er sein muss um den gesamten Innenring aufzunehmen.

Bernd
Leben und Leben lassen

sigi_rs

Zitat von: Heiko am 16 Dezember 2011, 13:54:39
251 Antworten und noch kein Muster fertig... wie bei uns an der Firma...  ::)

:lol:

So, Ende mit Quatschen: macht 34k6 und gut ist.

Beide Lager sind frisch aus der Tüte und mit einem Innenmeßtaster mit Feinzeiger, an Endmaßen geeicht ausgemessen mit 33,99 mm Durchmesser gefertigt.

Die obere Gabelbrücke hat genau 32,00. Da ist man mit h7 gut bedient.

Gewindelänge der unteren Gabelbrücke ist von oben gemessen (zwischen den Nasen) relativ genau 34 mm.

Weitere Messungen gehen nicht, ich habe meine Steuerkopfmutter nicht gefunden.  :kopfhau:

Viele Grüße
Jörg

berndr253

Jörg,

danke für die Daten  :respekt: - ich denke auch, dass wir genug geredet haben - aaaber, wie halten wir es denn mit der Bundlänge??? :attacke:

Bernd I(mmer noch mit Erkältung im Bett)
Leben und Leben lassen

sigi_rs

Tja,
ich würde den Bund so lange machen, daß das Lager komplett unterstützt ist und dann das Innengewinde auf der Lagerbundseite bis auf die ursprüngliche Länge freidrehen. Mit nur wenig mehr als den Rohrdurchmesser, so +0,05 mm. Das Rohr meiner Gabelbrücke ist übrigens 27,81 mm.

Viele Grüße
Jörg

cledrera

Jörg,
du wolltest doch messen und nicht schätzen.  ;)
Nix da 33,99. Mein altes Lager hat 33,992 und das Neue 33,995.
Gemessen wurde auf einer Dreiachsmessmaschine. Messgenauigkeit +-0.001, letzte Überprüfung 3/11.

Damit es vorwärts geht:

1. Das Innengewinde wird auf der Lagerbundseite soweit minimal freigedreht, bis das Innengewinde ursprüngliche Länge hat.
    Die Begründung: Dann wird "auf Block" schrauben sicher vermieden.Toleranzen bei den Gewindelängen der Gabelführungsrohre spielen sicher keine Rolle mehr.
2. Bundlänge bleibt vorbehalten. Sie wird in jedem Fall das Lager der Länge nach komplett unterstützen. Sollten wir aus internen Beweggründen dazu kommen,
    dass 2 mm mehr z.B. montagefreundlicher sind, wird`s ungefragt so.

Was mir etwas Sorgen macht, ist die Passung H7k6.
Dabei geht es nicht um die Technik oder die Machbarkeit (Prima Schmirgelleinen gibt`s übrigens bei Rütz).
Es geht einmal um die Montierbarkeit.
Das Mütterchen Mü dieses Lager nicht ohne weiteres auf die Mutter montiert, dürfte klar sein.
Wie geschildert, Heisluftfön raus und einschalten, Lager aufheizen, auf den k6-Bund fallen lassen, warten, Lager sitzt, klingt einfach.
Bis die Mutter verkantet, weil man die ja nicht ordentlich eingespannt hat, weil dazu ja nichts gesagt wurde und weil der Teufel ein Eichhörnchen ist.
Hab zudem gehört, es soll tatsächlich Forumsmitglieder geben, die keinen Steinel haben.  ;D
Das würde mich aber nicht beeinflußen. (1. Ich`abe einen Fön; 2. Einfach mag ich einfach nicht; einfach und gut ist was anderes.)
Da aber viele Forianer dabei sind, die sich schlicht auf uns verlassen, folgende Mitteilung:

Ihr habt Zeit bis zum 19.12.2011 etwas zu sagen.

Clemens


Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

Fastnachter

Boa Leude, nu machts doch nicht NOCH komplizierter...

Clemens:

- Wer keinen Steinel hat hat ne Lötlampe. Oder ne Laborheizplatte. Oder legt sein Lager aufs Ceranfeld. Im Sommer auch gerne zwischen die Würstchen auf den Grill. Und wer keine Hitzequelle hat hat verloren, muss seine BMW verkaufen und darf nicht mehr mitspielen. Das Leben ist halt manchmal grausam...  ::)

- Wieso sollte das Lager verkanten? Im Schlimmsten Fall zieht mans halt nochmal ab. Wer dabei Lager oder Mutter versaut, der hat gepennt, Lehrgeld bezahlt und muss mit der Schande leben. Dafür hab ich ja vorsichtshalber eine mehr bestellt  ;D

- Davon ab: Wenn das Lager da einmal drauf ist: Warum sollte man es überhaupt nochmal von der Mutter runter holen? Erst wenns ausgeschlagen und kaputt ist wieder. Ergo: Wir sprechen uns in 20 Jahren...

also nu los, ist doch wirklich alles gesagt jetzt...  :) :juhuu: :respekt: :applaus:

Gruß

"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

cledrera

Jan,
so früh
ZitatErgo: Wir sprechen uns in 20 Jahren...
wollte ich nicht wechseln.
Im Übrigen ist Wochenende; wir haben also die Zeit.

Clemens
Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

Fastnachter

Clemens, das sollte auch keine Aufforderung zur Eile sein, sondern ledigleich eine Aufforderung nun mal die Diskussion zu beenden und einen Schritt weiter zu gehen. Finde toll was du / ihr da macht.  :applaus: :respekt:

Gruß

Jan
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

berndr253

#262
Die Verbundtoleranz ist demnach keine H7/k6 sondern eine K6/k6- Kombination. Bei einer H7-Toleranz hätte das Lager ein Übermaß und wäre mit +25/0 toleriert.
Das Thema Lenkkopflager ist auch in anderen Foren ein Thema und es geht dabei häufig genau um das Thema Passungen.
Was ich inzwischen so herauslesen konnte war, dass - unabhängig davon obs eine Simson 50 oder eine Yamaha mit 650 Kubik ist - das Lager mit einer Übergangspassung montiert wird.
Anvisiertes Pressmaß 2/100 mm - was man durch die Wahl der Toleranzen recht genau festlegen kann.
Und genau das werden wir wohl auch machen. Ob die Passung für das Einführen der Mutter in die Bohrung der oberen Gabelbrücke nun ein wenig zu "knapp" ist oder nicht - da würde ich mich nicht scheuen auch mit Schmirgelleinen nachzuarbeiten (gibts das eventuell als "Bestellerweiterung" dazu  ;D ?).
Die Befürchtung, dass der Lagerring nicht auf die Mutter geht teile ich nicht, notfalls gibts ja auch noch Schraubstöcke und "Treibapparate" (500-Gramm Schlosserhammer - aber ein Stück Alu unterlegen!").

Also kann es jetzt losgehen - oder sind wir zu schnell??

Un immer dran denke - ett hätt noh immer joht jejange Jung

Bernd
Leben und Leben lassen

cledrera

Danke Jan und Bernd,
aber ich geb das Kompliment mal an`s komplette Forum weiter.
Es braucht schon eine Meute Bekloppter um so eine Sache vorwärts zu treiben.
Andere lackieren sich bekanntermaßen die Fußnägel oder machen sonst lustige Sachen.

Clemens U(nd den 100.000-Kilometermotor krieg ich auch noch  ;D)
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Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

Heiko

Zitat von: cledrera am 16 Dezember 2011, 17:03:39
du wolltest doch messen und nicht schätzen.  ;)
Nix da 33,99. Mein altes Lager hat 33,992 und das Neue 33,995.

:galgen:
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

rolf

Naja....es fehlt natürlich die Zimmertemperaturangábe ;D

Stefan

Zitat von: berndr253 am 16 Dezember 2011, 17:41:29
Anvisiertes Pressmaß 2/100 mm - was man durch die Wahl der Toleranzen recht genau festlegen kann.
Zitat von: Stefan am 16 Dezember 2011, 12:18:52
Ich würde es noch fester machen: m6
Zitat von: Stefan am 16 Dezember 2011, 13:26:34
Doch! Oder wird der Lagersitz geschliffen?

Keine Antwort erhalten, deshalb Wurst Käs: Oberfläche wird Rz10 gedreht und wird daher während Montage und Betrieb noch etwas geglättet. Annahme: um 3 µm.
Bei k6 (+2/+18) wird das Untermaß mit dem Lager (-12/0) im Mittel 16 µm betragen, abzüglich Glättung bleiben 13 µm übrig. Dafür kann man das Lager in diesem Zustand bei jedem Tanken mal kurz ohne Werkzeug demontieren. In der Tat ein nicht zu verachtender Vorteil.
Bei m6 (+9/+25) ist das mittlere Untermaß 23 µm, bleiben nach dem "Einfahren" 20 µm übrig.

So, jetzt muß ich aber ins Nagelstudio.

Gruß
Stefan
The evil is always and everywhere!

cledrera

@ Rolf,
richtig, weshalb die Messergebnisse im Prinzip gleich sind.  ;)
Wesentlich war, dass mehrere Lager vermessen wurden und die Messergebnisse alle gleich sind.
@ Heiko,
ich will aber nicht an den  :galgen:. Will auch mal im Tausendstelbereich messen/schätzen können!
@ Stefan,
danke; aber der Lagersitz heißt doch in diesem Fall Mutter, da der Lagerinnenring darauf sitzt, oder nicht?

Viel Glück im Nagelstudio

Clemens

Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
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rolf

Clemens, im 1/1000 Bereich spielt die Temperatur eine größere Rolle als der "tatsächliche" Durchmesser....wenn du sicher 5/1000 messen kannst bist du schon gut.....aber nicht 1/1000mm.
Hast du bei deiner Messung auch Anzahl der Staubpartikel geachtet (im Meßraum wird das gemacht), da diese bei 1/1000mm Messungen eine Messgrösse darstellen und auch (!) Einfluß auf die Messung haben.
Aber egal,...Kaisers Bart....weil nicht wirklich relevant...den Dreher möchte ich sehen der auf 1/1000 genau dreht

cledrera

Rolf,
das habe ich von Anfang an genau so gesehen.
Übrigens stammen die Messungen mit den 2/1000 bzw. 5/1000 nicht von mir.
Ich hab mal neben Jörg gestanden und mit demselben Messgerät dasselbe Teil (nach) vermessen;
im Hunderstelbereich. Einfach um zu sehen, ob ich das auch kann. Kann ich nicht.
Für mich gilt: Üben, üben, üben, üben.
Um das klarzustellen: Ich bin glücklich darüber, dass direkt zwei Leute, die messen können, dasselbe
an drei verschiedenen Kegelrollenlager gemessen haben.

Clemens
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