Jemand Erfahrung mit Hochtemperatur Wärmepumpen?

Begonnen von Fastnachter, 11 März 2022, 10:38:32

« vorheriges - nächstes »

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Fastnachter

Hallo zusammen,

ein Thema, das hier so garnicht reinpasst, aber ich vertraue mal auf eure Schwarmintelligenz  :)

Unsere Heizung, Gas-Brennwert-Therme, ist 20 Jahre alt, die Ersatzteillage wird schwierig, Heizungsbauer und Werkskundendienst bereiten mich langsam auf das Nahe Ende vor.

Unser Haus: DHH, ca. 160qm beheizt + Heißwasser, Bj. 1930, Fenster und Türen neu, Dach nach EneV gedämmt, Wände nicht.

Ich liebäugle aktuell mit einer Hochtemperatur Luftwärmepumpe, wie z.B. DAIKIN Altherma 3 H MT oder Viessmann Vitocal 250-A oder ähnliche.

Frage:
Hat jemand Erfahrung mit solchen Geräten im Altbau?
Haben die genug Leistung?
Ab von den Versprechungen: Wieviel Strom ziehen die denn dann WIRKLICH?

Viele Grüße

Jan.

"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

Fastnachter

"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

Gero

Hi Jan,

bei der Fragestellung fällt, ist mir direkt dieses Video eingefallen:


Ich brauche mit meiner Vitocal 200-S (6.3KW) und Lüftungsanlage etwa 6000 kwh im Jahr. Das Haus ist das ganze Jahr 22C° eingestellt. Einen extra Zähler für die WP habe ich nicht. Unsere Garage heize ich bei Bedarf im Winter mit einem 5kwh Heizlüfter... .

Unsere Viessmann WP (BJ2017) läuft bis heute einwandfrei. Leise ist sie auch noch. Aus 1kw elektrischer Leistung holt sie bis zu 4kw Wärmeleistung raus. Dieser Wert ist aber abhängig von der Außentemperatur. Da gibt es vom Hersteller Grafiken (Außentemperatur, elekt. Leistung, Heizleistung, Vorlauftemperatur).

VG
Gero

IO65

Ich bin gerade dabei mich mit der gleichen Thematik auseinander zu setzen.  Der Gaskessel hat nach 48 Jahren das meiste hinten sich und in diesem Jahr soll was neues her.
Zuerst dachte ich an einen einfachen Austausch des Kessels als günstigste Variante.  Aber eine WP interessiert mich irgendwie schon und somit habe ich ein Alternativ Angebot vom Heizungsleger eingeholt.
Angeboten wird mir eine Dimplex  LA 18 S TU. Luft -Wasser WP. Der Preisunterschied zum Gaskesseltausch  ist erwartungsgemäß hoch. Relativiert sich etwas wenn man die Förderung abzieht. Aber teuerer ist und bleibt es in der Anschaffung.
Mich beschäftigt ebenfalls die Frage der Effizienz ( COP, JAZ usw.) . Mein Haus, Bj1974, 150 qm Dachgeschoss nachträglich gedämmt (140mm, Dampfsperre),  Fenster und Türen vor 10 Jahren erneuert,  Mauerwerk mit 4cm Styropor  heize ich den Winter durch mit 40 °C Vorlauf auf Heizkörper.
Der Heizungsleger sagt das funktioniert.  Nur mit welcher JAZ, da ist er vorsichtig. Und was wird zukünftig mit den Energiepreisen geschehen.  Wird Gas wieder deutlich günstiger werden, oder wird Strom deutlich teurer werden wenn wir erstmal alle mit Stromer unterwegs sind und irgendwann alle eine WP Zuhause laufen haben.
Garnicht so einfach die Thematik.  Aber vielleicht gibt es hier ja Meinungen und Erfahrungen. Insofern schließe ich mich mit meinen Fragen  dem Treadersteller an.

Gruss Ingo





Fastnachter

Ingo,

ich sehe:
Wir grübeln über den selben Themen: Ich habe auch Heizkörper, Vorlauf allerdings etwas höher (vielleicht die 4cm Styropor, die bei mir fehlen?).
Bei Strom interessiert mich tatsächlich der Verbrauch pro Jahr. Meine Werkstatt hat 82qm 10° Flachdach in Süd-Ost-Ausrichtung.
Perspektivisch könnte ich da einen nicht unerheblichen Anteil selbst produzieren.

Für mich wäre es hilfreich jemanden zu haben, die/der mal sowas im Sanierungsfall umgesetzt hat und mir Erfahrungen erzählen kann.
Bei allen "Kernsanierern" oder "Neubauern", ggf. sogar mit Fußbodenheizung, da funktioniert das eigentlich immer problemlos.

Gero: Danke für das Video. Eine Sache ist aber bei mir klar: Ich werde keine DIY Lösung anstreben. Da hab ich einfach keine Lust zu!  ;)

Gruß

Jan.


"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

berndr253

Ich hab in der kommenden Woche einen Termin mit einem Heizungsbauer (ViessmannVertretung) bezüglich einer Wärmepumpe.
Meine alte Hütte ist inzwischen thermisch ganz gut ausgerüstet - ohne hier einen riesen Aufwand getrieben zu haben. Mein Energiebedarf für Warmwasser und Heizung liegt bei 10 - 12.000 kWh/a.
Mit einer Jahreslaufzeit von 2.200 h/a ergibt sich die Anschlussleistung zu 5,5 kW. Mit einer Leistungsziffer von 3 würde ich mit einer 2kW-WP klarkommen.

Wärmeverteilung über Heizkörper - maximale Vorlauftemperatur 50 °C - reicht also für eine Wärmepumpe aus.
Das ganze System könnte monovalent laufen - heisst ohne Zusatzkessel.

Was ne Fotovoltaikanlage angeht - hab ich - 1,1 kW peak - also ne ganz kleine Anlage. Macht im Jahr 1.000 kWh, 500 kWh verbrauche ich selber, 500 kWh speise ich ein.
Fotovoltaik für ne Wärmepumpe halte ich für nur eine bedingt glückliche Wahl. Im Winter scheint die Sonne nicht intensiv und nicht lange genug. Nur in den Übergangszeiten und im Sommer bringt die Anlage was

Grusz

Bernd
Leben und Leben lassen

Fastnachter

Bernd, halt mich mal gerne auf dem Laufenden. Ich schätze, dass unsere Häuser energetisch vergleichbar sind. Bei uns sind es 20.000kwh Gas, allerdings für 3 Erwachsene und ein Kind inkl. Heißwasser und ca. 160qm beheizter Fläche. Was ich überschlagen müsste ne Wärmepumpe eigentlich alleine reichen.

PV: gibt's erst, wenn es sich rechnet. Momentan noch nicht UND: ich hab auch kein Geld
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

Anulu

Zitat von: berndr253 am 11 März 2022, 17:49:32

Fotovoltaik für ne Wärmepumpe halte ich für nur eine bedingt glückliche Wahl. Im Winter scheint die Sonne nicht intensiv und nicht lange genug. Nur in den Übergangszeiten und im Sommer bringt die Anlage was

Grusz

Bernd

Und damit hast du es auf den Punkt gebracht, warum ich das ganze erstmal abgehakt habe!

Ich hab in meinem 76'er Holzhaus ein VL Temp.  von 45 Grad.

dann wenn du die Wärme brauchst ( Winter) musst du wieder den ,,sauberen Strom" aus der Steckdose teuer zukaufen, der ja jetzt mit sauberen Atomstrom aus der EU kommt weil DE gepennt hat ( ja überspitzt mit einer Prise Sarkasmus . )
Ich persönlich glaube nicht (!) das zugekaufter Strom günstiger wird. Im Gegenteil.

Bei mir war die grosse Gasentlastung der Wassergeführte Ofen und vor allem die 10qm Solarthermie.
Und dazwischen muss halt das Brennwertgerät mit s____ß Russengas zuheizen.

Gruss
Gruß Manuel



Rock or Bust!

IO65

Wenn ich zu dem Entschluss komme eine WP einzubauen würde ich in jedem Fall darauf achten, das eine weitere Wärmequelle ( Solarthermie / wassergeführter Ofen, etc.) angeschlossen werden kann. Sozusagen zu einer Hybridheizung erweitert werden kann.
Wir sprechen aber alle über eine "Luft/Wasser Wärmepumpe ", oder steht auch eine Erdwärmepumpe via Tiefensonde zur Diskussion  ?

Gruss Ingo  ?

Fastnachter

Ingo theoretisch schon, praktisch bin ich mitten in Mainz. Da gibt's quasi keinen Boden wo du nicht ein Römerschiff beim Bohren triffst ;-).

Erweiterungsoption ist ein Muss für mich, ganz klar

Gruß
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

Einzylindär

#9
Erdwärmepumpe ist immer besser als Luft/Wasser wegen der konstanten Quellentemperatur.

Wichtig bei der Luft/Wasser WP ist der Bivalenzpunkt für die Auslegung. Die Wärmepumpe muss passend sein, sonst kommt bei niedrigen Temperaturen der E-Heizstab und das ist teuer... Ist die WP zu groß kann es im Sommer Probleme geben wenn die Wärme nicht wegkommt und dadurch der Druck im Kältekreis zu groß ist. Dann kommt auch der Heizstab. Der hat ja leider nur Leistungszahl 1...

Kritisch bei den Luft/Wasser WP ist auch knapp über 0 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit. Dann neigt der Wärmetauscher der Außeneinheit zum Vereisen.... und wer hilft dann? Wieder der Heizstab....

Das ist machbar, muss aber ordentlich gerechnet werden.

Wärmepumpe und Heizkörper geht, nur sollten die Heizkörper dann sehr groß sein.

Jan, brauchst du wirklich die hohen Vorlauftemperaturen? In den 70er wurdrn die Heizkörper oft zu groß gewählt, dann kannst du mit der Temperatur runter. Ist bei unseren Haus Bj 27 auch so.... Oben im noch nicht sanierten DG reicht 35°C VL bei 0°C Außentemperatur. Unten und 1.OG ist schon selbst ausgelgte Wandheizung verlegt....

Es gibt von Vaillant Propan WP, meint ihr das mit Hochtemperatur? Die gehen bis 75 Grad glaube ich. Es gibtmgab da mal so ein Programm "geht nicht gibts nicht" oder so. Das war so ein Versprechen, daß die für yolche ungedämmten Altbauten auch WP haben.

Frage ist auch, was mit dem Strompreis passiert. Wir haben den wasserführenden Kamin und einen robusten 30 Jahrr alten Vaillantkessel. Heizwert. Gas kostet 11ct und Strom sind wir ab 1.3. auf 42ct gestiegen. Dann müsste die WP schon deutlich über LZ 3,5 Richtung 4 liegen.... das wird schwer.

Ich beobachte das auch ohne Not. Interessiert mich.  ;D

Gruß
Stefan, der Einzylindär

Anulu

#10
Ein Bekannter hat grad für sein Haus aus den 80'ern eine WP ( 25000€) und eine PV und Speicher sowie Cloudlösung ( Senec)  für 25000€ in Auftrag gegeben.

Das wird er niiiiiieeeemals wieder rausheizen.

Ist glaub ich eher der Autarkie Gedanke oder Angst hat hier gezogen.

Der dämliche Akku kann bei Netzausfall nur mit Zusatzmodul für 300-400€ einen Notstromkreis speisen, und das auch nur ein Bruchteil seiner Leistung.

Wat'n Quatsch.

Ich würd das wie Stefan machen und beobachten.
Ich bin mir zu 1000% sicher das die EU ganz gross die ( leeren) Taschen aufmacht und fördert, fördert, fördert....

Ich glaub das der tragische Ukrainekrieg einige Vertreter aus dem Tiefschlaf geholt hat.
Und was kommt dann? Riiiiichtiig! Aktionismus.

Gruss
Gruß Manuel



Rock or Bust!

berndr253

Klar kann man mit Kanonen auf Spatzen schiessen, es gehen aber auch "kleinere" Lösungen.Wie sich die Preise entwickeln kann derzeit sowieso keiner sagen - und die Mär, dass wir zu wenig Strom haben und zum Ausgleich aus Frankreich Atomstrom kaufen müssen ist falsch.
Im vergangenen Jahr hat Deutschland netto mehr Strom nach Frankreich geliefert als von dort bezogen. Warum - weil - ich glaube es waren 15 Meiler nicht in Betrieb genommen werden konnten. Nachtrag - was die Strompreise angeht - für den Betrieb einer Wärmepumpe gibts spezielle Tarife - derzeit bei den Dortmunder Stadtwerken 18 Cent/kWh NT und 20 Cent/kWh HT. Aktueller Erdgaspreis 18,9 Cent/kWh bei 12.000 kWh/a Energieverbrauch.
Der Anteil erneuerbarer Energie am Strommix beträgt derzeit um die 44% - und der wird weiter steigen.

Was die "Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen" angeht ist man auf ner Menge Annahmen angewiesen, so dass diesbezügliche Voraussagen schwierig sind.

Bei se wei - warum sind Öl und Gas eigentlich so teuer? An einem Mangel kanns ja nicht liegen - der irre Iwan liefert weiter konstant die zugesagten Mengen an fossilen Energien - irgendjemand scheint hier ne "schnelle Mark" zu machen.

Grusz

Bernd
Leben und Leben lassen

Einzylindär

Wasserstoff steht ja auch noch am Start...

Heizgeräte für Wasserstoff sind in der Entwicklung und E Fuels, die aus Wasserstoff mit Solarstrom und Co2 aus der Luft produziert werden können gibt es auch noch.

Die galten vor 1 Jahr noch als teuer. Nun durch die Situation in der Ukraine ist das preislich realistisch. In diesem Atikel wird von 2€\Liter gesprochen.... nehm ich. Damit fahren unsere Einzylinder und alle Verbrenner SOFORT klimaneutral ohne Lithium und den ganzen Kram....
Auf sowas hoffe ich!

https://www.msn.com/de-de/auto/nachrichten/ein-e-fuel-liter-soll-2-euro-kosten-sagt-porsche-porsche-forscht-zu-synthetischen-kraftstoffen/ar-BB1dNbG3?ocid=msedgntp

Gruß
Stefan, der Einzylindär

Fastnachter

Danke für eure Kommentare,

Klar ist Sole-Wasser-Wärmepumpe besser. Aber wie gesagt: bei mir unrealistisch. Zumal wir schon "oben" sind in Mainz. Bis zum Grundwasser bohrt man also ein Stück.

Berechnen: klar. Ich habe überhaupt kein Interesse daran mir selber die Heizung ans Bein zu binden. Hab genug Sachen instand zu halten.

Mit Hochtemperatur WP meinen die Hersteller die Geräte, die 60° und mehr Vorlauf schaffen. Aktuell ist es bei mir so bei 45°-49°. Allerdings ohne irgendwelchen Optimierungen.

Manuel: zu den 50k Anlage, die Dein bekannter da baut: 40-50% kriegt er vom Staat. Wenn er bald noch ein e-Auto fährt, dann KANN sich das, bei allem Idealismus, auch sehr schnell rechnen.

Wie gesagt: ich sehe, dass einige sich die gleichen Gedanken wie ich machen. Mich hätten mal Erfahrungswerte interessiert im Altbau. In Neubauten sind die Teile unschlagbar billig. Ein Freund hat mit PV auf dem Dach seit 10 Jahren monatlich 70€ Strom. Ende. Kein Schornsteinfeger, Kein Gas, kein sonstwas. All in für Heizung  Heißwasser, Strom für ein 150qm EFH. Da ist halt aber die Dämmung gut

Gruß
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

berndr253

Gas direkt zu verheizen ist eine ziemlich unsinnige Technik - es sei denn man nimmt eine gasbetriebene Wärmepumpe ...Wenn Gas, dann verstromen und den Strom in einer Wärmepumpe nutzen. Mit einem Gas-Dampf-Kraftwerk sind Wirkungsgrade von 50% ohne weiteres machbar. Aus 1 kWh chemische Energie kann man also 0,5 kWh elektrische Energie erzeugen.Diese Energie in einer Wärmepumpe mit einer Leistungsziffer von 4 bringt eine thermische Leistung von 2 kWh.
Bilanz:
1 kWh chemische Energie ---> 2 kWh thermische Energie.
Direkte Wasserstroffverbrennung:
1 kWh chemische Energie ---> 1 kWh thermische Energie bei einem Wirkungsgrad der Feuerung von 100%

Bernd
Leben und Leben lassen

bmwglaeser

Hallo,
wenn man sich schon mit "neuen" Technologien beschäftigt, dann kann man auch nach einen BHKW schauen.
Wir sind kurz davon, ein BHKW einzubauen. Man muss zwar erst gut ins Futter greifen, aber wenn man die Fördersätze dagegen setzt, ergibt sich sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Allerdings wird das Teil mit Gas betrieben, da stellt sich z. Zt. die Frage der Versorgungssicherheit.
Mal noch etwas zuwarten, aber ich gehe eigentlich davon aus, dass wir noch einige Jahre Gas haben werden.
Mein Beitrag,
schönes Wochenende, Dirk.

Axel

Moin Jan,

bei mir arbeiten  2x LW Wärmepumpen 1x 3,5kw, Aufnahme 0,8kw für 200l ww Speicher + 500l Puffer
                                                         1x  5,1kw, Aufnahme 1,2kw , 500l Puffer,Heizung.
Die Wärmepumpen arbeiten ausschließlich mit Solarstrom und großem Natobatteriespeicher .
Strom und Heizung erzeugen wir ca. 70 % mit Solarenergie. 30 % kann ich zur Not  mit einem Nato Ladegenerator (Diesel) erzeugen oder Strom
vom Versorger beziehen.Bei sehrkalten Tage ist noch ein L Gas Buderus Kessel  32kw Bj 2006 vorhanden oder der Kaminofen muß ran.
Resthof Bj. 1944 ca 350m2 Wohnfläche, 2001 Fenster Doppelglasfenster,Dachisolierung
ich würde bei Dir eine neue Brennwerttherme einbauen lassen, viele Versorger stellen von L Gas auf H Gas um , frage mal nach.
Zur info kann ich Dir verschiedene Exellisten zusenden.

Gruß
Axel
Axel

Oerlov

Habe Axels Anlage im Aufbau gesehen und war so begeistert, dass ich dann auch PV mit Speicher eingebaut habe. Luft WP war schon vorhanden und läuft seit 10 Jahren problemlos.
Irgendwann kam noch das e-Auto dazu und damit wurde das Paket stimmig. Senec liefert dir eingespeiste Energie für sehr günstig im Winter zurück, sodass du damit die dunkle Jahreszeit überbrücken kannst. Bei mir rechnet es sich. Dafür muss man aber auf die Details achten.

Gesendet von meinem ELS-NX9 mit Tapatalk


Oerlov

Das war ein Tag Mitte Februar.

Gesendet von meinem ELS-NX9 mit Tapatalk


Anulu

Hast du die Anlage komplett von Senec planen und aufbauen lassen?

Ich trau dieser Cloudlösung ja nicht.
Gruß Manuel



Rock or Bust!

Oerlov

#20
Bisher funktioniert die Cloudlösung wunderbar. Aber selbst wenn das irgendwann doch eingestampft wird, tanke ich nun schonmal ca. 9 Monate im Jahr vom Dach (Und das Auto hat einen langlebigen Kobalt freien LFP Akku).
Geplant und aufgebaut hat die PV Anlage der Elektroinstallateur meines Vertrauens. Das ist auch wichtig, da derjenige für Service/Reklamation zuständig ist, der die Anlage errichtet hat. Der hätte mir auch ein anderes System draufgezimmert, wenn ich es gewollt hätte.
Du hast Recht, dass kein Inselbetrieb vorgesehen ist (was nicht heißt, dass es technisch nicht geht). Nach meinen Infos ist das ein patentrechtliches Problem.
Technisch mag das E3DC System insgesamt auch besser und deutlich flexibler sein - aber es rechnete sich ohne den Cloudtarif damals nicht. Zudem hat der Speicher 20 Jahre Garantie - und da EnBW hinter Senec steht, glaube ich auch daran. Bisher wurden alle Probleme anstandslos und schnell behoben.
Zudem wohne ich einige km vom nächsten Umspannwerk entfernt, wo Trassen sich begegnen - in meinem Fall ist ein dauerhaft notwendiger Inselbetrieb also eher unwahrscheinlich.
Gruß Carsten

Gesendet von meinem ELS-NX9 mit Tapatalk

Anulu

Gruß Manuel



Rock or Bust!

Karl

Zu der SENEC Solaranlage hab ich grad gestern eine WARNUNG gesehen:

Support this Board: Wer das Forum unterstützen möchte, kann das gerne per PAYPAL machen.

Oerlov

#23
Na ja, ich kann die "Warnung" nur bedingt nachvollziehen :
1. Die Anlage (PV Module, Wechselrichter,...) laufen normal weiter
2. Wenn ich es richtig verstanden habe, wurden die Speicher nach einem fehlerhaften Software Update in Standby gesetzt. Die angebliche Tiefentladung / Schädigung kann ich erstmal nicht erkennen.
3. Ja, Batterie Speicher enthalten eine Menge Energie (Genauso wie bei Gas usw. Auch). Da ist mir eine eine vorsorgliche Abschaltung lieber als ein Brand. Und sollte tatsächlich ein technischer Fehler vorliegen, glaube ich noch immer daran, dass EnBW deswegen seine Zukunftssparte nicht Konkurs gehen läßt.
Aber ich werde berichten...

Sorry, diese "Warnung" ist ungefähr so sinnvoll, als wenn man beim Rückruf eines Autos gleich von Totalschaden sprechen würde. Als potentieller Käufer würde ich diesen Vorgang aber auch erstmal abwarten.

Bei mir läuft die Anlage seit Jahren problemlos.
Übrigens halte ich die genannten 25.000 Euro für eine 5 kWp Anlage mit 5kWh Speicher für mindestens 30% zu teuer...
Aber vielleicht bin ich auch nicht mehr auf dem aktuellen Stand..
Gruß Carsten

Gesendet von meinem ELS-NX9 mit Tapatalk

Anulu

Die Senec Anlage mit Speicher meines Bekannten die für 25k€ geplant ist hat glaub ich 10kwh
Gruß Manuel



Rock or Bust!

Fastnachter

Manuel das entspricht in etwa meinen lockeren Recherchen. Dann ziehste 40% ab, bleiben 15k€. Wenn du dann 1500€ pro Jahr für Strom im Auto und im Haus einsparst (nach Wartung und Betrieb), dann rechnet sich das doch?!
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

Anulu

#26
1500,-€ ist aber sehr optimistisch gerechnet, das Auto müsste auch erst angeschafft werden.
Und wie gesagt, mit cloud hab ich grosse Bauchschmezen.

Und dann würde ich auch Rücklagen mit einplanen, denn was nützt dir das die Rosa Brille aufzusetzen, und auf die 10-20 Jahre Garantie zu vertrauen, wenn der Hersteller ins Gras beisst?!

Du weisst ja das ich aus der Unterhaltungselektronikbranche komme.
Was glaubst du wie oft ich das schon miterlebt habe das Hersteller über die Klinge springen?

Dann, gleicher Laden, gleiche Leute, neue Firmierung und wenn du dann sagst:" Hömma. Ich hab hier einen Garantiefall..."

,,Garantie? Wir? Was haben wir denn mit der alten Firma zu tun?! Ne ne. Das wird nix."

( bestes Beispiel: Loewe. Schon 2x Pleite, Sharp usw......)


Ich glaub Axel hat das richtig gemacht ( aber ist ja auch dein Hobby, nicht war mein Grosser?  Bin gespannt wie die Anlage seid dem letzten Besuch gewachsen ist! )
Gruß Manuel



Rock or Bust!

Fastnachter

100€ Sprit pro Monat, 50€ Strom pro Monat. Finde ich jetzt nicht übertrieben. Rede auch nicht zwingend von Cloud. UND: würde wohl das Eauto als Alku nutzen.

ABER: PV steht ja aktuell auch nicht zur Debatte. Bei mir jedenfalls nicht. Brauche erstmal ne Heizung. Ich wollte nur sagen: pauschal "lohnt sich nicht" glaube ich nicht. KANN sich durchaus lohnen!

Gruß
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

Einzylindär

Diese Rechnung geht aber auch nur dann auf, wenn sowieso ein E-Auto da ist oder sowieso gekauft werden soll...
Sonst kommen noch 30.000+€ für das E-Auto dazu.
Dessen Akku ist dann vielkeicht auch nach 10 Jahren durch und dann wieder 10-15k€ fällig....

Oder ist das falsch gedacht?

Schade ist, daß es hier keine gescheiten (=fairen!) Rechnungen gibt. Annahmen muss man da oft machen, aber wenn die E-Autobrache immer mit fossilem Kraftstoff vergleicht und bei sich selbst 100% Ökostrom rechnet, den wir im Energiemix nicht haben, dann stimnt das nicht.

Als Langzeitperspektive muss 100% Ökostrom gegen 100% E-Fuels gerechnet werden. Und dann noch die Fußabdrücke beider Autos dabei, evtl. einen 2. Batteriesatz beim E-Auto nach 10 Jahren.

Gruß
Stefan, der Einzylindär

Fastnachter

Stefan ich sehe da keinen Widerspruch:

Meine individuelle Rechnung:

135€ Gas, 70€ Strom, 100€ Benzin pro Monat.

1. Schritt: alles auf Elektrisch -> nach Lebenszyklus. Erst die Heizung, da 20J alt, dann in 6-8 Jahren das Auto, da erst 6 Jahre alt.
2. Dann Strom selber produzieren -> ich kalkuliere mit der Hälfte, sprich 150€.

Gruß

Jan.
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

Hauptmenü

Anleitungen & Bücher Baureihe Specials Startseite Vergleichsliste

Presse & Wissen

Bauzeiten & Stückzahlen Historisches Liste der BMW Modelle Presseberichte Prospekte & Plakate

Foren & Literatur

Bildergalerie Bildtafel-Suche Forum: Boxerforum Handbücher Servicedaten

Allgemeine Infos

Bildtafelsuche Glossar Impressum Kontakt Sitemap

Tipps & Service

Dienstleister Händler Märkte & Museen Tipps Verschleißteile & Werkzeuge