300er Umbau läuft!

Begonnen von hannes55, 14 April 2008, 22:08:47

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ClassiCmen

hoffentlich gibt es keine thermischen Probleme...???

gerd

ClassiCmen


hannes55

MIKUNI???

@ Knut, wofür hältst Du mich?

Dat is ein 29er  DellOrto- Holzvergaser! Dadurch auch der blaue Krümmer ;D

Aber im Ernst, der Temparaturbereich ist unkritisch.
Dass der Nachbaukrümmer mit dem dünnen Chrom ein wenig bläut, da sieht man doch wenigstens, dass das Gerät gefahren wird!

Gruß, Hannes
Was dann?!

klaus wg

Bleibt der Lufteintritt so, oder hast Du da noch Pläne?

k.
Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Erfahrung.

† odeon8

#33
Moin Hannes,

willkommen im 300er Club.
K&N wäre eintragungsfähig. (s.u.)
Und ein abgestimmtes Resonanzrohr kann auch nicht schaden  ;)

LG

Thomas

P.S.:   Das erste was ich nach Eintragung der 325ccm bekam war Post vom Finanzamt.
      --> Mehr Steuern zahlen !
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hannes55

Jau, schweren Herzens hab ich nen K&N- Filter drangebaut  ;D

Ohne wärs mir lieber gewesen, aber der TÜV...

Und der Verschleiss, der galoppierende...   ;D

Mal was anders: Kennt einer das Phänomen, dass die 1-Zylinder BMW`s erst 25- 20 km laufen müssen, bevor sie richtig das Rennen anfangen?

Das haben ganz viele (ich mein fast alle) von meinen bisher gefahrenen Mopeds gemacht und ich hab nie verstanden, wieso das so ist.

Der originale Motor wollte es so, der jetzige auch...

Gruss, Hannes

Was dann?!

† Knut

Hi Hannes,
die 20-50??km sind die Einlaufzeit, bis die Kolbenringe einigermaßen dicht sind und der Motor guten Druck aufbauen kann. Danach bläst es auch weniger aus dem Röhrchen unten heraus, gelle?

Knut

hannes55

Soweit ist mir das auch klar, aber was genau ist die Ursache?

Ich kenne kaum einen andern Motor, bei dem das so extrem ist.

Meine Guzzi hat auch nur einen Zylinder, Fahrtwindkühlung, die zickt nicht so rum...

Vielleicht braucht der Graugußzylinder so lang, bis er ordendlich rund ist?

Das hieße aber, dass man vorher (solange der nicht rund wäre) ein recht großes Klemmerrisiko haben müßte ::) ::) ::)

Gruß, Hannes
Was dann?!

tassilo als Gast

Hallo Hannes.

Du meinst die ersten 15-20 km jeder Fahrt, oder?
Ich fahr die eh immer recht verhalten, bevor ich der Bärbel die Sporen gebe, von daher ist mir dieses Phänomen noch nicht so stark aufgefallen...aber nach den ersten Kilometern ist sie in der Tat fröhlicher am Hochdrehen. :bike:

Schöne Grüße, Tas

hannes55

Was dann?!

Heiko

Hi,

DAS kenne ich auch, geht grundsätzlich ganz gut aber nach ein paar Kilometern mehr hat man auf einmal das Gefühl irgendwer hätte noch ´nen versteckten Stöpsel gezogen...


Heiko
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

† Knut

Moin zusammen,

bei meiner wurde es besser, nachdem ich in's Getriebe und in die Hinterachse dünneres Öl (15W-40 Rasenmäher) reingekippt habe. Jetzt ist der Unterschied kalt/warm beim Drehen des Hinterrades nicht mehr ganz so groß. Als noch das dickere 30er in den Getrieben drin war, drehte das Hinterrad kalt deutlich schwerer.

Diese Widerstände sind nicht zu unterschätzen.

Knut

kruemel

Naja, Knut war schneller...

Der Motor ist ja relativ schnell warm, man kann das auch sehr gut am Ölthemometer erkennen. Wenn man zu diesem Zeitpunt, wo der Motor seine 80°C hat mal am Getriebe anfasst und am Kardangetriebe, stellt man fest dass beide nbur lauwarm sind. Wenn sich besagtes Gefühl ("jetzt geht sie endlich...") einstellt, haben auch die beiden Abtriebe ihre Betriebstemperatur erreicht...

Gruß, kruemel
Forums "Kernkruemel" ;-)
BMW R24 und Isetta 300

Rütz

Schnell?
Also ich brauche mind. 20 km bis auf meinem Thermometer 80°C stehen und locker nochmal so lange bis die Temperatur nicht mehr steigt (also ein Wärmean- und -abfuhrgleichgewicht erreicht ist).
Ich denke genau das ist auch der Punkt:
Bei uns muß die Wärme mehr oder weniger "zu Fuß" vom Zylinderkopf bis in die letzte Ritze von Motor und Getriebe kriechen. Sie wird nicht durch reichlich Ölfluß (wie beim Gleitlagermotor) sozusagen "per Taxi" dorthin befördert.
Und Aggregate, bei denen Motor und Getriebe im selben Öl/Gehäuse laufen, sind in dieser Disziplin sowieso um Lichtjahre schneller.

Gruß Rütz
I never dared to be radical when young.
For fear it would make me conservative when old. (Robert Frost)

hannes55

Zitat von: Knut am 05 Mai 2008, 09:05:19


in's Getriebe und in die Hinterachse dünneres Öl (15W-40 Rasenmäher) reingekippt habe. Jetzt ist der Unterschied kalt/warm beim Drehen des Hinterrades nicht mehr ganz so groß. Als noch das dickere 30er in den Getrieben drin war, drehte das Hinterrad kalt deutlich schwerer.

Diese Widerstände sind nicht zu unterschätzen.

Knut
Das würde erklären,warum sich die Guzzi da leichter tut!
Ein Ölkreislauf für Motor und Getriebe, und das Hinterrad über Kette, ja, könnt der Grund sein...
OK; danke  :blumen:

Gruß, Hannes
Was dann?!

guest474

In so einem Testbericht von 1953 stand drin, dass die SAE 5 in das Hinterachsgetriebe gefüllt haben, und das Ding dann gleich 5 km/h schneller war.
Gruss Manfred

Heiko

Zitat von: Manfred250 am 05 Mai 2008, 20:05:34
In so einem Testbericht von 1953 stand drin, dass die SAE 5 in das Hinterachsgetriebe gefüllt haben, und das Ding dann gleich 5 km/h schneller war.
Gruss Manfred


Im Stand?
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

guest474

Neemein Liebber, bei Vollegase. Früher 100km/h alt. Neu 105km/h!!!!

Gruss Manfred

hannes55

#47
Weiter im Erfahrungsbericht:

Heute hatt ich die Kiste soweit, dass sie wieder einigermaßen so rannte, wie ich mir das vorstelle.

Und was passiert?

In einem längerem graden Gefälle auf der B 275 hinter Merzhausen (Krümel weiß wo das ist) geht auf einmal nix mehr.

Motor tot.

Null Kompression.

SCHXXX!

Konnte noch wg Gefälle auf einen Wald- Parkplatz rollen. Da stand ich dann, erstmal völlig geschockt.

Ölpeilstab gezogen, Finger rein, mit der andern Hand den Kickstarter betätigt. Nocke dreht nicht mit. :kopfhau: :kopfhau: :kopfhau:

ADAC, alles nach Hause.

Motor raus, Motor auf.  So isses! Neue Kette einfach so gerissen!

Da hab ich noch jede Menge Glück gehabt, dass die Nockenwelle grade im OT Stand...

Es ist weiter nix kaputt... :D

Naja, wies weitergeht, sehn wir morgen, gottseidank hab ich grab Urlaub, also Zeit für so Scherze... ;D

Gruß, Hannes
Was dann?!

Rütz

H. H.,

ja wie, ja was, wie geht das denn..?? :o
War das etwa eine IWIS Kette? (oh Gott oh Gottogotogot....)
Konntest du erkennen welches Teil (Lasche, Bolzen, Kettenschloß...) genau versagt hat?

Herzliche Anteilnahme auf jeden Fall.

Apropos:
ZitatADAC, alles nach Hause.
Weichei, Rückgratloser! Du bist schuld! (wenn der halbjährliche TÜV für Oldis kommt...):wikinger: ;D


Gruß Rütz
I never dared to be radical when young.
For fear it would make me conservative when old. (Robert Frost)

mekgyver

Was gibt's denn gegen IWIS zu sagen,
die waren doch die Erstausrüster und produzieren immernoch Ketten.
mek  :schrauber:
... 73er-Gang

sigi_rs

Hallo zusammen,
das würde mich auch mal brennend interessieren. Die Laschen sehen auf dem Foto "gebläut" aus. Das ist eine Wärmebehandlung, die IWIS mit den Ketten macht. Ich habe bei meiner neuen Steuerkette eine Wippermann-Kette ergattert. Eigentlich machen die gar keine Steuerketten (mehr), keine Ahnung, aus welcher Quelle die stammen.
Ich glaube, daß bei IWIS der Name aufgestempelt ist und bei Wippermann ein Zahnrad drauf ist. Dann gibt es noch Regina-Ketten oder im schlimmsten Falle ohne Stempel, dann kommen die wahrscheinlich aus China oder Indien.

Ist den die Kette gerissen oder das Kettenschloß aufgegangen?

Aber alles in allem: Schwein gehabt.

Viele Grüße,
Jörg

Rütz

ZitatWas gibt's denn gegen IWIS zu sagen...
Mißverständnis. "Noch" nichts. (bleibt auch hoffentlich so... ;D)
Ich habe nur letztes Jahr auch eine IWIS Kette eingebaut und war sehr erschrocken, was da aus der hochwertigen "Genuine Parts"- Verpackung mit Hologramm zum Vorschein kam (hatte das hier auch irgendwo gepostet): Im Vergleich zur alten Wippermann Kette war sie viel, viel grober und toleranzenreicher (z.B. beim Hülsenspiel) gefertigt. Ich hätte sie nicht mal in eine Dnepr einbauen mögen, aber mir wurde hier versichert, das seien Äußerlichkeiten und aufgrund des hochwertigen Stahls seien IWIS Ketten trotzdem besser.
... nur wer weiß... ;) :-\\

Rütz
I never dared to be radical when young.
For fear it would make me conservative when old. (Robert Frost)

Heiko

Zitat von: Rütz am 10 Juli 2008, 13:24:13
War das etwa eine IWIS Kette? (oh Gott oh Gottogotogot....)

Anselm! Ruhig!...  ::)  ;D
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

hannes55

Tach auch,

Ich wollte noch schnell was zum Grund des Kettenabrisses loswerden.

Vor der Fahrt zu Edersee stellte ich fest, dass der Einlasskipphebel nicht mittig auf das Ventil

schlug, sondern auf den Rand des Ventiltellers. Das kam daher, weil durch den neuen Sitz das Ventil

ein wenig tiefer in den Kopf eintaucht und dann zwangsläufig oben am Ventilteller auch weiter raussteht.

Ich war beim Uli, um mir den Ventilteller und die passenden Keilchen zu besorgen. Er sagte mit, sie beheben diese Problem immer mit unter die Kipphelböcke gelegten

Scheiben, die sie extra anfertigen lassen.

Das schien mir besser, als die Kipphebel zu bearbeiten und so habe ich diese 4 Scheiben gekauft und verbaut.

Das lief ja auch gut 2500 km ohne Probleme bis jetzt.

Aber: Gestern beim Zusammenbau sah ich, dass sich die Kipphebel schon ordentlich in die Ventildeckel eingearbeitet hatten! :kopfhau:

Beim Zerlegen hatte ich die Deckel achtlos zu Seite gelegt...

Da ist einfach nicht genug Platz, wenn man die Scheiben unterlegt. Im Leerlauf hört man nix, und sodenke ich, dass dies Problem erst bei höheren Drehzahlen

auftritt. Da macht meine Rübe aber schon derartig Rabbatz, dass ich sowas (unterm Helm) mit Sicherheit nicht mehr hören kann.

Und wenn die Kipphebel sich immer an die Ventildeckel ankuscheln wollen, wird die Kette über Gebühr beansprucht.

Und: Wo reisst ne Kette? Am schwächsten Glied, d. h.: Immer am Schloß!

Die gute Nachricht: Riesenschwein gehabt, alles ist wieder zusammen und ich fahr jetzt für mich und Pauline Brötchen holen :bike: :bike: :bike:

Und nochmal: Wenn ihr diese Distanzscheiben angeboten bekommt...

Finger weg! So viel Glück wie ich hat bestimmt nicht jeder... ;D ;D

Gruß, Hannes

Was dann?!

Heiko

Ich fass es nicht!

Distanzscheiben unter den Böcken?  :o Das ist genau so wie ein zu kurzes Ventil einbauen, weil es gerade da war... Du meinst, daß die Kipphebel auf dem Federteller aufgesetzt haben und nicht auf dem Ventilteller? Dann wäre nämlich das Ventil falsch herum eingebaut, oder?  ;D ... Was hast Du denn jetzt gemacht? Richtige Paarung Ventile, Federteller, Ventilkeile? Das ist ja meistens der Grund warum es oben rum nicht passt.


Heiko
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

rolf

#55
Tja Heiko...so ist es eben...die Ventile kommen tiefer wenn man NEUE Ventilsitze einbaut...mir zwar neu...aber man lernt nicht aus...ich dachte immer es ist umgekehrt.
Hannes, das wollte ich auch fragen...Kipphebel außen am VentilSCHAFT oder auf dem FEDERteller?
Davon ab...das war schon mal Thema...das man immer darauf achten soll das die kipphebel nicht auf den Federteller drücken , ansonsten vom Kipphebel (das ist mehr als genug Fleisch) wegschleifen...und nichts (!) unterlegen.
Rolf

hannes55

Natürlich meinte ich den Federteller!

Und die neue sowie die alte Kette sind "Regina"- Ketten. Erinnert mich ein wenig an Horex- Zeiten.... ;D

Aber an der Kette lags nicht, die konnte gar nicht anders. :kotz:

@ Rolf: Der Motoreninstandsetzer hatte beim Einbau des neuen Sitzringes ein Problem: Er mußte den Kopf ein gutes Stöck tiefer auffräsen als vorher,
damit er den neuen Ring einsetzen konnte. Sonst wärs nicht gegangen und ich hätte den Kopf wegwerfen müssen. Da er aber nur eine Sorte Rohlinge
auf Lager hatte, kam halt das E- Ventil ca 0,5mm tiefer in den Kopf. Und schaute dementsprechend weiter oben raus...

So wars...
Gruß Hannes
Was dann?!

sigi_rs

Jetzt bin ich aber beruhigt.
Dieser Kettenriß nach so kurzer Laufzeit hat mein Ketten-Weltbild ganz schön durcheinandergebracht.  ;D

Jetzt ist aber völlig klar, wie das passieren kann.

Danke für die schlußendliche Lösung, Hannes. Und viel Glück mit der neuen Steuerkette ohne Unterlegscheiben.

Viele Grüße,
Jörg

Rütz

ZitatJetzt bin ich aber beruhigt.
...und ich erst!

So ganz ungestraft können die Motorradgötter solch' wilde Umbauten natürlich nicht durchgehen lassen...
Aber ich denke, jetzt sind sie besänftigt. ;D

Gruß Rütz
I never dared to be radical when young.
For fear it would make me conservative when old. (Robert Frost)

† odeon8

Zitat von: hannes55 am 11 Juli 2008, 11:22:41
(...) sie beheben dieses Problem immer mit unter die Kipphelböcke gelegten Scheiben,
die sie extra anfertigen lassen.

Moin Hannes (und Uli)

das halte ich für keine gute Idee. Durch das Anheben der Kipphebelwelle wird die
Ventilbetätigungsgeometrie (VBG  ;D ) verändert, und zwar


  • Die Krafteinleitung auf das Ventil erhält eine höhere Seitenkomponente,
    genau das wo es am meisten weh tut: Bei zusammengerdrückter Ventilfeder
  • Der Winkel zwischen Stoßstange und Kipphebel wird asymmetrisch.
    siehe auch hier

Somit gebe ich den Vorschreibern (Wortspiel  ;) ) recht: Die richtige Paarung
Keilchen/Federteller vermeidet den Kontakt des Tellers mit dem Kipphebel.
NOTFALLS: Siehe Rolf, (§1)
Zitatwegschleifen

Und: 0,5 mm tiefer im Kopf (also näher am Kipphebel) muß immer drin sein -
eine verschleißbedingte Ventilsitzbearbeitung verursacht ja den selben Effekt.

Thomas
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