Zuckelt und ruckelt ganz dolle.....R25/2

Begonnen von rotaxquax, 29 August 2015, 14:02:25

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rotaxquax

So and nu...I versteh nix mehr.
Also das Hebelspiel unten am Jetriebe is RB ,5mm!
Ich kann mit zwei Fingern den Kupplungshebel ziehen und
mit den anderen zwei Fingern den Kickstarter softi runterziehen,
also trennt!!!....wieso muss ich mich dann immer im ersten  Gang
Gegenstemmen...halbautomatik. :lol: oder bin ich doof?..zu grobmotorisch?
Anbei meine Kupplungsbilder
Ich bin jetzt wech.....bis ich wiederkomme!

rotaxquax


Ich bin jetzt wech.....bis ich wiederkomme!

mekgyver

Es fällt mir auf, das der Abstand der Druckschraube zum Rahmenrohr doch reichlich knapp ist.
Die kannste doch zur Hälfte runterschleifen, so hoch wie die Mutter ist.
Die Stelle ist sensibel, zugegeben. Es geht da um knappe Längen.
Vielleicht musst Du eine andere Schraube mit 1mm längerem Gewinde und halber Kopfhöhe herstellen.

Gruß mek  :schrauber:
... 73er-Gang

Rütz

Hi Rotax,
den meisten hier scheint nicht klar, daß du eine /2 hast und keine /3 oder 26.
Ich würde sagen, mach es original, dann funktionuert es auch.

Original ist ohne Kontermutter ! Sondern mit U-Scheiben.
So umständlich ist das nicht.
Schließlich muß diese Einstellung nur vorgenommen werden, wenn Teile der Kupplung getauscht oder der Bowdenzug erneuert wurde.
Also selten.
->
- Hebel ausbauen (Splint ziehen, Stift raus, etc...)
- Druckschraube rausschrauben.
- Kontermutter entfernen und durch Scheiben ersetzen, die insgesamt etwas dünner als die Mutter sind (geschätzt: 0,5 -1,0 mm dünner).
- Hebel wieder anbauen. Kupplungszug neu einstellen.

-> Ziel:
In gezogenem(!) Zustand sollte der Hebel am Getriebe so stehen, wie in deinem Bild jetzt.
Dann sollte auch eine problemlose Einstellung mit der Schraube am Handhebel möglich sein.
Und nicht:
Zitat von: rotaxquax am 29 August 2015, 14:02:25
und dann noch die Kupplung, am Kupplungszug ist die Schraube ganz herausgedreht!

I never dared to be radical when young.
For fear it would make me conservative when old. (Robert Frost)

berndr253

Wurde eine neue Kupplungsreibscheibe verbaut? Der Druckpilz steht bei "neuer" Kupplung immer noch einen Millimeter aus dem Getriebedeckel heraus! Das ist hier nicht der Fall.

Bernd
Leben und Leben lassen

rotaxquax

Jetzt erstmal an alle >>>>>>>>>>>>>>>>Sakrischen Dank!

Jeder Kommentar von Euch bringt mich voran im Schrauberlehrlingsjahr Nr. 1

Ich gestehe, hab sie noch nicht zugelassen, werde ich die nächsten Tage angehen,
natürlich fängts jetzt an zu pisxxx....grrrrrrr....Egal mach ich jetzt, dann nochmals Kupplung testen,
dann den ersten Ölwechsel nach 70 km Laufleistung.
Ich weiss noch gar nicht, wo die ölablassschrauben für Motor und Getriebe sitzen..... :lol:
Auf jeden Fall.... :prost: :schrauber:
CU

Ich bin jetzt wech.....bis ich wiederkomme!

Schorsch

Hallo Rotax,
Ölablassschraube, Schlüsselweite 19, Motoröl, befindet sich hinten in der Ölwanne.
Es lohnt sich, wenn man vom Vorbesitzer nix weiß, nach Ablassen des Motoröls die Ölwanne zu demontieren und sauber zu machen.
Getriebeölablassschraube befindet sich unter dem Getriebe, logischer Weise an der tiefsten Stelle.
Auch Schlüsselweite 19. ich empfehle Dir 80ger Getriebeöl, GL 3.

Wird doch, es macht doch Fortschritte! Gut!

Schorsch
Das Leben ist wie eine Brille.
Man macht viel durch.

(Heinz Erhardt)

rotaxquax

Danke Schorsch, und für'n Motor nehme ich Ein-Bereich HD40?
Nimmst Du da ne spezielle Marke?
Liquid Moly wirds ja doch nich sein,
wegen Additive und so, gelle.? :rip:
Ich bin jetzt wech.....bis ich wiederkomme!

Schorsch

Hallo Rotax,

in Bezug auf Motoröl gibt es hier im Forum etliche Beiträge und verschiedene Meinungen, bemüh mal die Suchfunktion.
Ich fahre seit 15 Jahren 20 W 50 Mineralöl, das ich aus einem hiesigen Landhandel beziehe, 5 Liter 12 Euro,
Ölwechsel alle 1500 km.
Niedrig legiertes W 40 Öl ist richtig, allerdings bietet mit das 20 W 50 Öl an heissen Sommertagen etwas mehr Sicherheit.
Zudem leidet Deine R 25/2 schon mal eher an Hitzeproblemen, da die Kühlrippen am Zylinderkopf kleiner sind, als an meiner R 27.
Ist der Zylinderkopf an Deiner R 25/2 schwarz? Wenn ja, gut, da geschwärztes Metall die Hitze besser abgibt als blankes Metall. Wenn Du den Kopf mal runter hast, kannst Du Dir überlegen ihn schwarz zu färben. Man kann sich auch überlegen die Ölwanne schwarz zu pulvern, habe ich auch gemacht.
Ferner kannst Du eine Aluminiumdichtung zwischen Zylinderkopf und Deckel legen, das leitet die Hitze besser ab
als eine normale Dichtung, hatte BMW früher schon als Serienausstattung.

Ach ja, wenn Du kein GL 3 Getriebeöl bekommen kannst, schau mal bei einer MZ/Schwalbe Werkstatt rein, die haben das. Oder unter Addinol mal in der Bucht schauen. Im Antrieb fahre ich übrigens 90 ger Getriebeöl, GL 3.
Mach den Antrieb /  das Getriebe nicht bis oben voll, immer nur bis zum ersten Gewindegang der Einfüllöffnung, höchstens, besser noch etwas darunter.

Gruß   Schorsch


Das Leben ist wie eine Brille.
Man macht viel durch.

(Heinz Erhardt)

Borgward

Wie Schorsch schon schreibt, gibt es hier jede Menge Threads und Meinungen zumThema Öl.
Worauf man achten sollte:
Da unsere Oldtimern  keinen Ölfilter besitzen, sollte man möglichst unlegiertes (oder schwach legiertes?) Motoröl benutzen. Bei unlegiertem Öl setzt sich der Schmutz (Abrieb etc) in Form von Ölschlamm ab und kann somit dem Motor nicht mehr gefährlich werden. Legiertes Öl bildet im Gegensatz dazu keinen Schlamm, hier bleibt der Schmutz im Ölfilter (den unsere Moppeds wie gesagt nicht haben) hängen.

just my two cents

mekgyver

ein Ölfred, wie schön  :applaus:
Ich habe 8 Neodym-Magnete in meinen Ölwannen, die filtern den mechanischen Abrieb sehr zuverlässig.
So lassen sich auch heutige Standart-Motoröle in unseren Triebwerken ganz gut verwenden.
Schlamm ist von gestern !
Ich habe blitzsaubere Motoren und saubere Schleuderscheiben und saubere Ölsteigkanäle !
Gerade in der Einfahrphase sind die Neodyms ein echter Gewinn !

nochmal 2cents, mek  :schrauber:  :bike:  :prost:
... 73er-Gang

rotaxquax

Suuper Idee Mek
Mach ich auch, hab noch paar Magnet
vom Modellbau rummliegen!!

Gefühlsmäßig tendiere ich aber schon irgendwie zu den HD40
Ölen....hhmmm!! ::)

Neuer Fredabsatz Zündung: :D

Da ist bei mir auf der Schwungscheibe sichtbar
ein S und dann noch ein Nur Strich, eindeutig OT
weil ich die Zündkerze raus hatte.
Ist S die 3 -6 ° vor OT?
Gibts da einen Wert in Kolbenweg vor OT,
weil,  ich hab da noch ne Messuhr rummliegen
mit der ich meine GT250 immer einstellte!
Vielen Dank für Info!
Ich bin jetzt wech.....bis ich wiederkomme!

rotaxquax

Hy Ihr,

doch nochmal ÖLiges:

Hat jemand Erfahrung mit diesem Öl hier?
ROWE HIGHTEC VINTAGE SAE 40 UNLEGIERT

Ich hadere immer noch damit rumm, welches Motorenoel-Marke ich
einsetzen soll,  20 ltr. auf einem Haufen sind halt doch ne Menge!!

Danke und Habby Wikänd
Ich bin jetzt wech.....bis ich wiederkomme!

OldsCool!

#42
Leider nein...

Ich "fahre" (Proberunde und Testläufe) aktuell 15W40 Baumarkt-Öl. Wenn sie nächste Woche endlich die Zulassung bekommt, dann fahre ich mal 100km zum spülen, und dann kommt das Procycle SAE 50 für klassische Motorräder vom Louis in alle vorhandenen Öleinfüllöffnungen rein. Die alte Dame ist anno '72 10.000km durch Nordafrika gefahren... wahrscheinlich mit Öl was grad zur Hand war. Läuft immernoch. Also ich mach mir da überhaupt keine Gedanken. Hauptsache es IST Öl drin!

Tipp für die 20 Liter: Große Alu-Ölwanne kaufen. Da geht mehr rein  ;D

Gruß Steffen
Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen. Ich wurde nicht erzogen, ich habe ÜBERLEBT!

rotaxquax

Danke schee für den Tipp!

Ich habe geade das hier gefunden.
Rektol scheint ne gute Marke zu sein!
***********************************************************************************************************
Rektol Regular | SAE 40 | API SA

Unlegierte Motorenöle mit Oxidationsinhibitoren (verlangsamte Ölalterung) und Stockpunktverbesserer (verbess.Fließverhalten in der Kälte).
Besonders für alte Motoren aus der Vorkriegszeit empfohlen, wo Schlamm sich in der Ölwanne absetzen soll, da kein Ölfilter vorhanden ist.
Das Öl enthält keine Wirkstoffe die den Schlamm, bzw. Ablagerungen ablösen und in Schwebe halten können.
Historische Bezeichnung:
API ML-Service
Download Datenblatt
Rektol Regular | SAE 40 | API SA
************************************************************************************************************
war in diesem Test hier!


So und nu....Ölfred----ENDE...... :lol:
Ich bin jetzt wech.....bis ich wiederkomme!

berndr253

Hallo Steffen,

na wenn das mal das richtige Öl für "alle Ölöffnungen" ist wage ich mal zu bezweifeln. Dieses Öl ist für Naßkupplungen ausgelegt - kannst natürlich in Deinen Motor/Getriebe/Achsantrieb reinschütten was Du magst, frei nach Deinem Motto "Hauptsache Öl" (Leinöl wäre nicht sonderlich geeignet, weil harzbilldend  ;) ) wird schon irgendwie schmieren (Frage ist wie lange)

Bernd

Leben und Leben lassen

Peter

Hallo Rotax,
zum Öl gibt's hier unendlich viel Threads, Diskussionen und Lebensanschaungen bzw. Glaubenskriege. Nimm einfach mineralisches Öl 15W40 von Louis oder XYZ. Das reicht vollig. Zusammen mit alle 1000 - 1500 Km ein Ölwechsel reicht das aus! ich fahre damit seit 30 Jahren durch die Gegend mit allen meinen Fahrzeugen ohne Probleme oder Schäden !
Gruß Peter
Am Sichersten ist die Unfreiheit

OldsCool!

Hallo Peter,

auch im Getriebe und Achsantrieb?

Gruß Steffen
Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen. Ich wurde nicht erzogen, ich habe ÜBERLEBT!

FietePF

Hallo Steffen,

das geht und bringt auch etwas mehr Endgeschwindigkeit, aber zur Sicherheit würde ich im Getriebe und vor allem im Endantrieb ein GL3 Getriebeöl verwenden.

Viele Grüsse
Alfred

rotaxquax

Hay BMW'ler,

so, jetzt doch nochmal Oel
Guggt mal hier..
**************************************************
Zitat:
nachfolgend werden wir Ihnen unsere Ölauswahl strukturiert erläutern und hoffen, dass es uns gelingt die Problematiken verständlich darzustellen:

Originalvorgaben (siehe Anhang):
Folgende Öle waren für die R25/2 (1951-53) seinerzeit von BMW vorgegeben:

Motor: Sommer SAE 40, Winter SAE 20   (Regular = unlegiert = ohne Reinigungsmittel)
Getriebeöle: genau wie Motorenöle
Hinterrad- Antrieb: Getriebeöl SAE 90  (ohne EP-Zusätze)

Damit sind schon einmal die benötigten Viskositäten bekannt.
Bei Motoren mit hohen Laufleistungen und entsprechendem Motorverschleiß, kann man für den Sommer eine Klasse höher wählen = SAE 50.
Hiermit erreicht man z.B. eine bessere Spaltfüllung in abgenutzten Lagern und verbesserte Notlaufeigenschaften,
wobei das ,,dickere" Öl auch langsamer fließt und somit die Durchölungszeiten ansteigen.

Nach vorab beschriebener Originalvorgabe würden wir folgende Öle (Sommer) empfehlen:

Motorenöl= Rektol Regular 40 bei generalüberholten Motoren.
Motorenöl= Rektol Regular 50 bei Motoren mit hohen Laufleistungen
Motorenölwechsel mit regelmäßiger Reinigung der Ölwanne (Ölsumpf).

Getriebeöl= Motorenöl Rektol Regular 40
Hinterrad Antrieb= Rektol Gear 100 SAE 90


Optimierungen 1:

Als Ihr Motor konstruiert wurde, kannte man noch keine Reinigungsmittel für Motorenöle.
Beim Nachfolger R26 (ab 1955) wurden, bei gleicher Motorenkonstruktion, schon Premium- und HD-Öle vorgeschrieben (siehe Anhang).
Dies sind Öle mit Reinigungsmitteln, die Ablagerungen und die Bildung eines Ölsumpfes in der Ölwanne verhindern.
Sie können Ihre R25/2 auch mit diesen Ölen betreiben, wenn Sie folgendes beachten:

Wenn Sie bisher unlegierte Öle gefahren haben, bestehen Ablagerungen im Ölsystem, die mit HD-Ölen (mit Reinigungszusätzen)
gelöst würden und Probleme bereiten könnten.
Darum gab es seinerzeit schon Vorgaben zur ,,Umölung" auf HD-Öle:
-       Ölwechsel mit Auswaschung der Ölwanne und Reinigung des Ansaugsiebes durchführen
-       HD-Öl z.B. Rektol SB 40 oder SB 50 einfüllen
-       Nach 300km weiteren Ölwechsel mit Auswaschung der Ölwanne und Reinigung des Ansaugsiebes durchführen
-       Nach weiteren 600km nochmals einen Ölwechsel durchführen
-       Danach verkürzte Ölwechselintervalle von 1000km (Originalvorgabe 1500km) durchführen, um Verbrennungsrückstände
und Abrieb frühzeitig aus dem Motor zu entfernen, da sich ja jetzt kein Ölsumpf mehr bilden kann.


Optimierungen 2 (nicht unsere Empfehlung):

Wenn Sie bei Temperaturen unter 5°C Ihre R25/2 starten, sollten Sie auf ein dünneres Winteröl  SAE 20 wechseln.
Diesen Wechsel können Sie sich sparen, wenn Sie Mehrbereichsöle z.B. Rektol Regular 20W-50 (ohne Reinigungsmittel)
oder Rektol SC 20W-40 oder SC 20W-50 (mit Reinigungsmittel) einsetzen.
Dies macht aber nur Sinn, wenn Ihr Motor einen überdurchschnittlichen Zustand hat, so dass er kaum Öl verbraucht (verbrennt).
Mehrbereichsöle enthalten so genannte Polymere (Kunststoff) die den Mehrbereichs- Charakter des Öles erzeugen.
Diese Polymere verbrennen in Ihrer alten Motorkonstruktion aber nicht rückstandsfrei und können klebrige Ablagerungen
in den Kolbenringnuten und in der Abgasseite bilden.

Allerweltsöl 20W-50 SF/CD empfehlen wir nicht:
Die Ölspezifikation SF/CD stammt aus den 80igern. Die Kennung ,,CD" bedeutet die Eignung für hoch aufgeladene,
schwere Turbodiesel im kommerziellen Einsatz. Das sind schon sehr stark  additivierte Öle, die spezielle Zusätze enthalten,
die Ihr Motor noch nie gesehen hat und auch nicht benötigt.
Hierzu gibt es unterschiedliche Meinungen: Man könnte als Vergleich auch sagen, dass sich die Chemie der Medikamente
im Laufe der Jahre auch verbessert hat und heute viele Krankheiten geheilt werden können.
Aber in unserem Fall der Motorenöle hat sich auch der Patient (Motor) im Laufe der Jahre stark verändert.


Fazit:
Wenn wir eine R25/2 besitzen würden, hätten wir nachfolgende Öle in unserer Garage:

Motorenöl= Rektol SB40 bei generalüberholten Motoren.
Motorenöl= Rektol SB50 bei Motoren mit hohen Laufleistungen
Da dies Öle mit Reinigungsmitteln sind, würden wir ,,Umölen" wie unter Punkt Optimierungen 1 beschrieben.

Getriebeöl= Rektol Gear 100 SAE 90
-entspricht Motorenöl Rektol Regular 40 wie original vorgeschrieben -- ist aber auf die Verwendung in Getrieben besser eingestellt

Hinterrad Antrieb= Rektol Gear 100 SAE 90 (ohne EP)


Für Rückfragen nehmen wir uns gerne Zeit und verbleiben
**********************************************************

Stimmt, all diese Infos hab ich von Euch auch gehört,
Meine alte Lady freut sich schon aufs neue öl. :juhuu:

Euch ein schönes WE.
CU
Quax
Ich bin jetzt wech.....bis ich wiederkomme!

OldsCool!

Danke fürs Teilen! Mit meinem Louis SAE 50 kann ich dann gut schlafen  :) Hohe Laufleistung... dürfte ich haben  ::)
Und damit ich nicht von Bernd träume, schenke ich im Hinterradantrieb bei nächster Gelegenheit noch etwas mit GL3 nach ;)

Gruß Steffen
Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen. Ich wurde nicht erzogen, ich habe ÜBERLEBT!

berndr253

Zitat von: OldsCool! am 05 September 2015, 10:59:23
Danke fürs Teilen! Mit meinem Louis SAE 50 kann ich dann gut schlafen  :) Hohe Laufleistung... dürfte ich haben  ::)
Und damit ich nicht von Bernd träume, schenke ich im Hinterradantrieb bei nächster Gelegenheit noch etwas mit GL3 nach ;)
Gruß Steffen

GL3 NACHFÜLLEN? In das vorher reingekippte Motoröl?? Warum denn das???
Rolf hat mal einen interessanten Buchtipp gegeben - wenn Dich das Thema interessiert beschaff Dir das "Praxishandbuch Öl" von R. Michell.
Leben und Leben lassen

OldsCool!

Hallo Bernd,

um Gottes Willen  :lol: Nicht alles so wörtlich nehmen. Natürlich lass ich das alte Zeugs vorher ab ;)
Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen. Ich wurde nicht erzogen, ich habe ÜBERLEBT!

berndr253

Hallo Steffen,

von wem stammt denn die Ausführung zu den Ölen? Wäre interessant zu erfahren.
Die Ansicht welche Motoröle für unsere Ein- und Zweitöpfe die besten sind sind so vielfältig wie die Anzahl der Fahrer. Ich kenne Leute, die fahren in der 25/3 oder 27 teil- oder sogar vollsynthetische Motoröle mit bisher sehr guten Erfahrungen.

Was den Buchtipp angeht - schau mal bei zvab.com - die vertreiben "antiquarische Bücher" - aber auch neuere mit leichten Mängeln. Da hab ich meines für unter 12 € gekauft.

Bernd
Leben und Leben lassen

OldsCool!

Hallo Bernd,

Wenn ich das richtig verstanden habe war das die Antwort, die Rotax auf seine Anfrage nach dem richtigen Öl für sein Mopped von dem Hersteller Rektol bekommen hat.
Das alle im Wesentlichen mit ihrem (verschiedensten) Öl zufrieden sind stützt nur meine These, dass das Öl egal ist  ;)
Ich denke solange die Viskosität einigermaßen passt (40 er oder 50er, ob ein- oder mehrbereich), kann man nix falsch machen. Es sind nunmal alte, aber anspruchlose Motoren, die noch wenig Leistung aus dem bisschen Hubraum schöpfen müssen. Aber eben jeder wie er mag :)

Gruß Steffen
Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen. Ich wurde nicht erzogen, ich habe ÜBERLEBT!

rotaxquax

Richtig verstanden, Steffen!

Jetzt hätte ich nochmal die Zünd-fred Frage: :lol:


Da ist bei mir auf der Schwungscheibe sichtbar
ein S und dann noch ein Nur Strich, eindeutig OT
weil ich die Zündkerze raus hatte.
Ist S die 3 -6 ° vor OT?
Gibts da einen Wert in Kolbenweg vor OT also cm
oder so weil,  ich hab da noch ne Messuhr rummliegen
mit der ich seinerzeit meine GT250 immer einstellte!
Vielen Dank für Info!

Im Standgas der Sound, ...ich könnte wegschmelzen....
total gleichmäßig und stabil,
aber bockelt immer noch beim Fahren, wie Zündaussetzer...
Ich frage mich, wie sich wohl verklemmte Fliehkraftgewichte
auswirken.....ich werde das Gefühl nicht los, daß die spinnen!!!

Danke an Euch
Harry
Ich bin jetzt wech.....bis ich wiederkomme!

mekgyver

Yo Harry, Elektrik is ja nu mal nicht jedermanns Sache ....
schau mal hier
Mach mal das.
Gruß mek  :schrauber:
... 73er-Gang

OldsCool!

Hast Du den Fliehkraftregler denn mal gecheckt? Sind die Gewichte freigängig? Ich durfte bei mir die Zentralschraube nicht zu fest anziehen, sonst wird der Mechanismus geklemmt.
Es lohnt auch immer wieder, mal nach dem Ventilspiel zu schauen. Das hat bei mir nach De- und Montage des Zylinderkopfes mit neuer Dichtung auch nicht mehr gepasst und musste 2x nachgestellt werden. Sonst lief sie wie ein Sack Nüsse.
Zündung habe ich mit der Prüflampenmethode statisch eingestellt. Erst grob Spätzündung, dann mit gespreiztem Fliehkraftregler die Frühzündung, F-Markierung im unteren drittel des Schaulochs, wie in etwa von mek erläutert. Dann nochmal S gecheckt, passte auch noch.
Damit lief sie wie geschmiert. Hatte nur das Problem, dass sie bei höheren Drehzahlen anfing zu spotzen und die LKL ging an. Das lag in meinem Fall an einem ausgenudelten Zündschloss. Der Zündnagel hat bei den Vibrationen den Zündkontakt nicht mehr richtig geschlossen. Habe ich durch Tausch der Kugeln und Federn im Zündschloss und nachbiegen der Kontaktzunge auf der Zündplatine behoben.

Vielleicht hilfts...

Gruß Steffen
Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen. Ich wurde nicht erzogen, ich habe ÜBERLEBT!

mekgyver

Hi Steffen ,
es scheint als ob Du auch in der Tiefe es wissen willst , gut so !  :schrauber:
Dann besorg Dir auch ein Strobo, nur dAS ZEIGT dI DER wAHRHEIT.
gruß mek  :schrauber:
... 73er-Gang

Rütz

Zitat von: OldsCool! am 06 September 2015, 23:34:53
Ich durfte bei mir die Zentralschraube nicht zu fest anziehen, sonst wird der Mechanismus geklemmt.
Oh, oh... die hält auch den gesamten Limarotor und muß fest sein.
Versuche das lieber anders i.O. zu bringen (verharztes Fett entfernen, Grate beschleifen etc...).
I never dared to be radical when young.
For fear it would make me conservative when old. (Robert Frost)

rotaxquax

Danke Mek, Danke an alle, macht echt Spass hier!!!
:-\\ :-\\
Die Links für die Gradscheibe vom admin Heiko funktionieren nicht, ...heul.

abba ich hab noch ne Strobi im Keller irgendwo sorgfältig verpackt! :dance:
So nu...ich habe keine f-Marke gesichtet....nochmal guggen!!!!

A bissle Verständnisproblem hab ich mit Deiner Gradscheibe, die ich nachvollziehen
konnte....super Abhandlung!
Wo bäb ich die hin? In das Schlauloch auf die Scheibe, an der sich die Markierungen
befinden?...die ziehts doch dort rein!?! :wikinger:


...und bei ner R27 usw., ist da alles an Zündung gleich geblieben?

Eine Sache ist bei mir, der Kopf wird sau heiss nach kurzer Zeit, da,wenn Du draufspukst
Is es wie seinerzeit wenn Du auf Ommas Herdplatte spuktest :verlegen: ???
Cu
Quax auch Bruchpilot..... :lol:
Ich bin jetzt wech.....bis ich wiederkomme!

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