Passung Lager / Steckachse R25/2

Begonnen von Kurti, 01 Oktober 2014, 21:45:24

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Kurti

@rolf
Nehm ich für (fast) alles

Zähneputzen nur ab und zu
leben und leben lassen

Kurti


leben und leben lassen

guest474

Brunox ist ein Mittel um Rost zu bekämpfen. Soweit mir bekannt.
Achsen werden bei der Montage immer leicht eingefettet.
Mir wurde empfohlen beidseitig abgedichtet Lager zu nehmen, und mit hitzebeständigen Fett zu füllen.
Habe ich gemacht.
Steckachse aus Niro: Hugo, grundsätzlich hast Du recht. Aber könnte sich so eine Achse verbiegen?

Wie ich das hier gerade so schreibe: Ich hatte vorher eine Stahlachse drin. Bei der Neuverchromung wurde die gesamte Achse entchromt. :juhuu:
Dann kam die Nirochse rein. Ich glaube, seitdem ist der Wurm drin.

Frage: Die Distanzbuchse zwischen den beiden Lagern, muss da irgendwas ausdistanziert werden, oder ist das egal?

Manfred

Kurti

leben und leben lassen

cledrera

Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

cledrera

Leute,
was Brunox ist, sollte man wissen.
Das ist sowas wie Bosch, Haribo oder Henkel.
Ein Hersteller.

www.brunox.com

Zum Fred:
Nimm neue, nicht gekapselte Lager.
Vermiss die.
Lass die alte Achse aufchromen oder kauf dir eine neue.
Und dann nimm Bosch Radlagerfett; nichts sonst.
Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

guest474

ZitatZum Fred:
Nimm neue, nicht gekapselte Lager.
Vermiss die.

Warum nicht gekapselte Lager?

ZitatLass die alte Achse aufchromen oder kauf dir eine neue.
Hast Du Ansatzweise eine Ahnung was das kostet?

Wenn ich die alte Achse kplt. neu aufarbeite:
Zuerst muss die alte Achse entchromt werden.
Dann wird die lange Seite hartverchromt.
Dann die kurze Seite Glanzverchromt.
Dann muss die lange Seite auf Mass geschliffen werden.

Warum meinst Du bieten die Händler nur Niro -Achsen an?

ZitatUnd dann nimm Bosch Radlagerfett; nichts sonst.

Castrol und andere bieten das Fett auch an.

Kurti: Von wem hast Du die Niro Achse gekauft?

Manfred

Fastnachter

Nochmal zu meiner Frage: passen die originalen Achsen besser? Heißt: kann es sein dass deine Nachbauachse das Problem ist und nicht dein Lager?

Gruß
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

Kurti

Wo ist auch mein vorletzter Beitrag???

Wechwech????
Das macht so kein spass
leben und leben lassen

Kurti

Zu Brunox: ich meine den Ölsprüher ähnlich WD40
Wenn ich wieder dahe bin mach ich Foto
Das nehm ich zu fast allem
Putzen reinigen pflegen säubern ....
Die Wellen waren drin, ich hab die R25/2 nicht so lange

Ich schrieb die durchmessermasse weiter oben
Warum verchromen?
Wenn die Passung und Formlage stimmt?
Das ist kein Bauteil welches als Achse in einem linearlager ( kugelbuchse, umlaufbuxe....) läuft.
Bitte messt eure original Achsen mal aus und schreibt das Ergebnisse auf
Ich kann mir wellen auf jegliches Maß schleifen wenn nötig

Und nochmal die Frage: warum keine gekapselten und gefüllte Lager einsetzen?

Dankschee
leben und leben lassen

rolf

Klar kannst du RS Lager einsetzen....aber ohne die vorgeschlagenen verrenkungen.....so wie sie sind einbauen...und dann (!!) die Achsen mit Fett einsetzen !!!! ansonsten fressen die gerne (siehe bei dir)
Von welchen hersteller sind deine radlager?

cledrera

Der Reihe nach:
a) Gegen gekapselte Lager im Rad habe ich was, weil man die schwer nachfetten oder den Lagerlauf per Sicht kontrollieren kann.
Zudem habe ich die Dinger in Verdacht, nicht wasserdicht zu sein. (Was ist, wenn einmal eingedungenes Wasser nicht mehr rauskommt ..)
Zudem ist mir nicht klar, wie die Fettfüllung beschaffen ist. Ich hab da immer die Sorge, dass das Zeuch reaktiv wird.
Ob gekapselt oder nicht, rangiert bei mir aber unter Geschmackssache.
b) Mir ist nicht bekannt, wie teuer ein Aufchromen ist. Ich weiß nur, dass es teuer ist.
Teurer ist definitiv ein in voller Fahrt blockierendes Rad.
Falls die Welle passt; weiterfahren.
c) Kurti meint wahrscheinlich das Brunox Turbo-Spray.
Aber egal ob das oder WD40.
Sowas hat am Radlager oder an der Achse nichts, aber auch gar nichts zu suchen.
Das hält weder die Temperaturen aus, noch gewährt es Schmierung.
Im Gegenteil: Das ist so dünnflüssig, dass es spätestens bei Erhitzung raussickert und dafür Sorge trägt, dass die Welle trocken läuft.
Man kann damit putzen; dann muss man aber auch abtrocknen und neu einfetten.
d) Bosch-Radlagerfett war ein Irrtum meinerseits. Ich meinte Castrol LMX, wobei die Marke an sich egal ist.
Meiner Meinung nach sollte es in jedem Fall ein Radlagerfett sein und nicht irgendwas.
Lest mal die Angaben von Castrol und vergleicht mit herkömmlichem Heißlagerfett.
Radlagerfett ist eine ganze Ecke anders.
Für 7,50 € die Tube sollte man da auch nicht lange diskutieren.

Übrigens noch was:
Ich habe bei meiner wiederholt festgestellt, dass aus der Radnabe Wasser rausläuft und zwar aus dem Lagerbereich.
(Ja, gemeint ist Rad ausbauen und kippen.)
Das ist verdammt blöd. Übeltäter war ein Spalt zwischen Bremsankerplatte und Gabelfaust.
Dort war eine ideale Eindringstelle für Wasser; direkt auf die Welle und von dort ab ins Lager.
Die Lösung war relativ simpel und ist dauerhaft:
Bei eingebautem Rad ein passend gerissenes Stück Krepp nehmen, in Radlagerfett wälzen und reinpressen.
Das erste Stück Krepp habe ich trotz mehrerer Radausbauten immer noch.  ;D

Schaut Euch mal Eure Karren an.
Jedes zweite Vollnabenmodell, gleich ob Schwinge oder Gabel, hat dort eine nicht hundertprozentig dichte Passung.

Clemens

PS: Rolf hat Recht. Die Achse dürfte mangels Schmierung gefressen haben.


Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

tupej

Zitat von: cledrera am 04 Oktober 2014, 11:26:37

Im Gegenteil: Das ist so dünnflüssig, dass es spätestens bei Erhitzung raussickert und dafür Sorge trägt, dass die Welle trocken läuft.
Man kann damit putzen; dann muss man aber auch abtrocknen und neu einfetten.
d) Bosch-Radlagerfett war ein Irrtum meinerseits. Ich meinte Castrol LMX, wobei die Marke an sich egal ist.
Meiner Meinung nach sollte es in jedem Fall ein Radlagerfett sein und nicht irgendwas.
Lest mal die Angaben von Castrol und vergleicht mit herkömmlichem Heißlagerfett.
Radlagerfett ist eine ganze Ecke anders.
Für 7,50 € die Tube sollte man da auch nicht lange diskutieren.

Übrigens noch was:
Ich habe bei meiner wiederholt festgestellt, dass aus der Radnabe Wasser rausläuft und zwar aus dem Lagerbereich.
(Ja, gemeint ist Rad ausbauen und kippen.)
Das ist verdammt blöd. Übeltäter war ein Spalt zwischen Bremsankerplatte und Gabelfaust.
Dort war eine ideale Eindringstelle für Wasser; direkt auf die Welle und von dort ab ins Lager.
Die Lösung war relativ simpel und ist dauerhaft:
Bei eingebautem Rad ein passend gerissenes Stück Krepp nehmen, in Radlagerfett wälzen und reinpressen.
Das erste Stück Krepp habe ich trotz mehrerer Radausbauten immer noch.  ;D

Schaut Euch mal Eure Karren an.
Jedes zweite Vollnabenmodell, gleich ob Schwinge oder Gabel, hat dort eine nicht hundertprozentig dichte Passung.

Clemens

PS: Rolf hat Recht. Die Achse dürfte mangels Schmierung gefressen haben.

tupej

Hallo Clemens,

die Steckachse ist keine Welle. Sollte sich nur beim Ein- und Ausbau bewegen und nur da können Riefen entstehen. Was mich wundert ist, dass neue Lager ohne Probleme passen.

Gruß Thomas

PS: war vorher ein Klick zu viel

guest474

Clemens, zum Thema beidseitig abgedichtete Lager:
Man nehme ein Schraubendreher und heble die Abdeckung ab.
Man entferne das darin befindliche Fett.
Man nehme Heißlagerfett und befülle damit das Lager.
Man drückt beide Deckel wieder drauf.
Bei mir kam da noch nie Wasser raus. Fährst Du durch Flüsse, Bäche?

Zitatoder den Lagerlauf per Sicht kontrollieren kann.

Bitte um Erklärung.

ZitatFrage: Die Distanzbuchse zwischen den beiden Lagern, muss da irgendwas ausdistanziert werden, oder ist das egal?


Manfred

Kurti

Manfred, wie hoch hitzebeständig ist das von die angesprochene Fett?
leben und leben lassen

Kurti

Manfred, wie hoch hitzebeständig ist das von die angesprochene Fett?
leben und leben lassen

rolf

Frage: Die Distanzbuchse zwischen den beiden Lagern, muss da irgendwas ausdistanziert werden, oder ist das egal?

Nein, ist nicht egal...die ist dafür da wenn man die Achse festzieht sich die Innenringe nicht nach innen bewegen und damit das lager vespannen

guest474

Kurti, ich glaube so um die 200 Grad sollen die aushalten.

Rolf, vielen Dank. Ich glaube ich habe da einen falschen Fehler gemacht....

Kannst du mir bitte erklären wie ich es richtig ausdistanziere?

Gibt es verschiedene Buchsenlängen?

Manfred

Fastnachter

Die werden nicht unsdistanziert. Nur richtig nach WHB zusammengebaut. Erst ab /3 spät bzw. R26 muss du ausdistanzieren.

Gruß
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

professor buxus

Das sind dann ja auch Kegelrollenlager!

Beim Zusammenbau meines Seitenwagenrades hatte ich den Effekt, dass nach dem Einschlagen des zweiten
Kugellagers die ganze "Sache" unter Spannung war nicht nicht mehr frei drehte.
Das hat sich erst nach einen paar Schlägen von der anderen Seite auf den Innenring gegeben.
Jetzt läuft es leicht, das betreffende Lager liegt aber nicht am hinteren Lagersitzt an.    ::)
Was tun? So lassen oder die Distanzbuchse etwas abschleifen (lassen).

Gruß Buxus
Die Bäume des Waldes sind meine Freunde!

Fastnachter

Buxus wenn ich dich richtig verdtehe ist das normal. Ich glaube das heißt festlager und loslager. Bin aber kein Fachmann. Jedenfalls ist ne Zeichnung dazu im WHB. Die geistert hier auch im Forum rum. Da sieht man, wenn man genau schaut, dass das eine ganz in den Sitz gehört und das andere leichtes spiel haben muss.

Wenn du es nicht findedt mache ich später am Rechner einen Screenshot und zeichne ein was ich meine.

Gruß
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

guest474

ZitatDie werden nicht unsdistanziert. Nur richtig nach WHB zusammengebaut.

Wozu benötigt man die (Distanz) buchse?
Man bekommt die Achse auch gut ohne Buchse rein.
Manfred

BenW

Zitat von: Manfred250 am 05 Oktober 2014, 09:46:21
Wozu benötigt man die (Distanz) buchse?
Man bekommt die Achse auch gut ohne Buchse rein.
Manfred

Und sogar noch besser ohne Lager!!!

Hape25/3

@Fastnachter,
hat das nicht was mit der Lagerluft zu tun?
Z.B. Erhöhte Lagerluft C3, um das Längsspiel bei Wärme ausgleichen zu können.

@Manfred, Kurti
Wenn die Abstützung des Innenrings der Lager im Bezug zum Außenring nicht stimmt, werden die Lager das nicht lange mitmachen oder werden  zu heiß. Ist das euer Problem?

Hans-Peter

Fastnachter

Hape nicht so ganz. Ich spreche von Raum zum wandern durch Ausdehnung entlang der Achse. Da sind eigentlich jirgendwo beider Lager so geführt dass sie sich bicht bewegen können, sondern immer nur eines. Das feste. Das andere sitzt kannsich minimal bewegen durch Ausdehnung.
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

guest474

Murks, das mit dem snip tool klappt noch nicht. :traurig:

Hape. Unser Problem ist, das wir die Neuteile problemlos montieren können, aber bei der Demontage der Steckachse mit dem Hammer dran müssen.
Kurti hinten, ich vorne.

Zu der Buchse: Ich gehe mal guggen, wievielo ich finde. Von der Logik her müssen die ausdistanziert werden.
Heiß werden die Lager aber nicht.

Manfred

Fastnachter

Nachtrag: Manfred die Hülse brauchst du weil du sonst die beiden Lager verspannst beim Anziehen der Achse.
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

guest474

Ja, und wenn die Hülse nicht lang genung ist, verspannt man die Lager auch.
Deshalb die Frage nach dem ausdistansieren.

Loslager: Kann irgendwie nicht sein.
Auf beiden Seiten ist ja eine Flanschbuchse dran, die von der Steckachse auf den Innenring drückt. WEnn nun die Hülse zu lang oder zu kurz ist habe ich einen schweren Lagerlauf.
Dadurch das ich von beiden Seiten auf den Innenring drücke fixiere ich die Lager.

Manfred

professor buxus

Zitat von: Manfred250 am 05 Oktober 2014, 13:03:49

Auf beiden Seiten ist ja eine Flanschbuchse dran, die von der Steckachse auf den Innenring drückt. WEnn nun die Hülse zu lang zu kurz ist habe ich einen schweren Lagerlauf.
Dadurch das ich von beiden Seiten auf den Innenring drücke fixiere ich die Lager.

Genau, bei mir ist die Hülse zu lang, also schwerer Lagerlauf, weil die Kugeln seitlichen Druck bekommen.
Wenn die Hülse zu lang ist, passiert das aber schon beim Reinschlagen des zweiten Lagers.
Da muß man dann rechtzeitig aufhören zu kloppen.
Oder aber, wenn es passiert ist, durch Schlagen auf den Innenring des Lagers der Gegenseite dafür zu sorgen, dass der Abstand der Lager sich wieder
etwas vergrößert. Dann sitzt das Lager der anderen Seite aber nicht mehr "Auf dem Grund" des Lagersitzes, sondern vielleicht 1/10 (je nach dem)
davon entfernt.
Je nach dem wie eng die Passung ist könnte theoretisch die ganzen Einheit in der Größenordnung des Abstandes hin- und her wandern.
Es sei denn, man passt die Hülse an.

Gruß Buxus

Die Bäume des Waldes sind meine Freunde!

guest474


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