BMW Einzylinder-Forum
ALLES RUND UM´S THEMA OLDIE-RESTAURATION => Bauteile & Co => Thema gestartet von: r26_jo am 07 August 2010, 21:58:59
Hallo,
habe vor kurzem beim Motorzusammenbau neue Stösselgummis "Original" von Rabenbauer eingebaut. Wie vorgeschrieben etwas gestaucht.
Ein paar 100 km und schon sind sie hin. Seitlich eingerissen, sind zwar noch relativ dicht, schauen aber schxxxe aus :\'(.
Ich dachte, daß es sich bei der Beschreibung "Original" um ein Qualtätsgummi handelt.
Weiß jemand von Euch wo man wirklich gute Gummis bekommt?
Gruß
Jo
Oh je......
ich hoffe, der China-Nachbaumist erobert sich nicht auch noch diese Sparte.
Ich würde mal den Lieferanten ansprechen.
Die Antwort interessiert mich auch.
Gerissene Gummis hatte ich bisher weder an meiner R26 noch an den Boxern.
Oh nein. Vor ein paar Jahren war das Problem schon mal dagewesen.
Wirklich gute Gummis is nix. Der Ablauf ist wie folgt.
Ein Händler läßt 10.000 Stück machen. Und die anderen kaufen dann von diesem Händler ab.
Damit haben dann alle die gleiche Qualität
Gruss Manfred
Moin,
hatten wir das nicht schon mal in letzter Zeit in einem anderen Thorsten?
Der Preis bleibt, die Qualität sinkt!
Gruß Rudi
Hallo,
ich habe gerade gesehen, daß die "mobile Tradition" diese Stösselgummis führt.
Sind die besser?
Gruß
Jo
Hallo zusammen
Schon 1988, als ich fleissig "gebastardelt" habe waren diese Gummis ein Thema. Vielfach wurde mir geraten, nur die von BMW einzubauen. Das habe ich dann auch gemacht und diese sind heute nach 22 Jahren immer noch dicht. Ob das heute auch noch so ist, kann ich dir leider nicht sagen.
Gruss Daniel
Moin Jo,
habe an BEIDEN Einzylindern dasselbe Problem.
Werde sämtliche Gummis zukünftig nur noch
bei der mobTradition kaufen.
Thomas
auch mir geht es so. Meine Gummis zeigen auch seit kurz nach dem Einbau kleine Risse an der Seite, sind aber noch dicht. Ich habe meine aber nicht von Ra...b..er sondern von U.
Grüße
Christof
Hi Jungs,
geht mir genauso. Hab meine Gummiteile von R****b**er. Viele von denen haben nach ein paar Monaten Risse bekommen. :galgen:
Aber Mobile Tradition. Ich dachte dort kann man nur als Händler ordern. Wo bestellt ihr da? URL?
Danke und Gruß
Jörg
ZitatWo bestellt ihr da?
Jeder BMW Händler der auch Motorräder verkauft kann sie Dir besorgen.
Dürften aber die gleichen sein wie die anderen auch vertreiben.....Da gibt es nicht 20 Hersteller.
Gruss Manfred
:wikinger:
habe genau das selbe Problem gehabt.
Die ersten Gummis vom Blitzhändler haben genau 300km gehalten.
Momentan habe ich welche vom R. drin und die halten bisher.
Wie schon mehrere geschrieben haben, ist das ein Chargenproblem.
Gruß
Jens
Die von der Mobilen Tradition, gekauft bei meinem BMW-Händler um die Ecke, halten bei meiner seit 3 Jahre - ebenso das Gummi zwischen Vergaser und Luftfilterkasten.
Der Anteil von Naturgummi muß so hoch wie möglich sein, damit die Dinger halten. Die Chinesenware ist halt fast nur Synthese-Latex, weswegen die nicht halten.
Knut
Ich denke, dass die Qualität der Stößelgummis durchaus eine Frage der Charge ist und weniger eine Frage des Händlers. Ich habe vor einigen Jahren - es dürften wohl so an die 10 sein - mal ein paar von Stemler gekauft, die sind immer noch montiert und zeigen keinerlei Defekte.
Auch die, die ich für meine zweiten Motor gekauft hatte sind noch vollkommen in Ordnung - ich kann mich aber auch daran erinnern dass ich mal einen Satz "Silentblocks" die für die 25/3 gekauft hatte nach sehr kurzer Zeit rissig und spröde waren und ausgewechselt werden mussten.
So ärgerlich dies wohl ist, eine Empfehlung darüber wo und bei wem man hier die besten Produkte bekommt halte ich für kaum möglich.
Grusz
Bernd
Moin,
Bernd ich kann deine Aussage eigentlich nur bestätigen.
Die Stößelgummis werde ich wieder einbauen, da sie noch keine Alterserscheinung anzeigen.
Dagegen die Faltenbälge Vorderrad habe ich schon die zweite Garnitur drin.
Gruß Rudi
Hatte das selbe Problem mit Gummis von mob. trad. Auf einer Seite hat es ca. 3km gehalten und ist dann rundherum durchgerissen.
Die andere Seite ist, glaub' ich, noch ok. Extrem aergerlich, weil es doch ziemlichen Aufwand bedeutet, sie zu wechseln.
Bin ueber jeden Hinweis dankbar, wo man gute Gummis bekommt.
Uebrigens aehnlich schlechte Erfahrungen gemacht mit Batteriekastengummi, Batteriehaltergummi, Ruecklichtabdichtung. Werden zwar anstandslos ersetzt, aber die Arbeit bleibt einem doch.
(Sind es Gummis oder Gummi's?)
Gruss D.
Hallo Dappsull.
Zitat von: Dappsull am 09 August 2010, 09:05:45
...(Sind es Gummis oder Gummi's?)...
Ich geh mal davon aus, daß wir im Deutschen bleiben...dann wären es Gummis...das "'s" hat sich aus dem Englischen eingebürgert und ist wie vieles, was sich hierzulande inzwischen tummelt, völlig sinnentfremdet im Einsatz...(z.B. würde niemanden im englischen Sprachraum einfallen, einfach so zu einem "public viewing" zu gehen, es sei denn, er würde den dort aufgebahrten persönlich gekannt haben...und sich eine inzwischen als Bodybag feilgebotene Tasche zu kaufen, käme denen auch nicht in den Sinn-eigentlich sind damit die Leichensäcke gemeint und sowas kauft man sich einach nicht selber :kopfhau:)
Schöne Grüße, Tas D(er trotz allem nicht vom "ß" lassen kann ;D)
hmm
http://www.bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=7340.msg93184#msg93184 (http://www.bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=7340.msg93184#msg93184)
Grussli
D.
Zitat von: Dappsull am 09 August 2010, 09:05:45
(Sind es Gummis oder Gummi's?)
Plural von "Gummi" ist "Gummis". Selbst im Englischen wird der Plural (bei den meisten Wörten) lediglich durch Anhängen des "s" gebildet, das s mit Apostroph ist im Englischen für den Genitiv vorgesehen.
Rubber band - rubber bands
und
Peter's friends - Peters Freunde
Cheers,
BenW
Zitat von: Tassilo am 09 August 2010, 13:06:41
... Tas D(er trotz allem nicht vom "ß" lassen kann ;D)
Hallo Tas,
tja, die Sache mit dem esszett ist schon merkwürdig - da hatte man sich mit der 2. mittelhochdeutschen Lautverschiebung doch eigentlich schon auf etwas gangbares geeinigt - und dann kommen die Germanen und machen alles wieder rückgängig.
Deswegen bleibe ich auch beim sz - also der Buchstabenkombination für die das ß nun einmal steht. Da bin ich irgendwie "wertkonservativ" :oberlehrer:
Und BenW,
wir als Ruhrianer sollten doch eigentlich darüber hinweg sein ob es da ein s oder kein s braucht - es gibt doch dem Dativ, also jedem wie ihm wolle, oder wie?
Bernd E(sszett und Buchstaben-:schrauber:)
Und die Rurianer?
Grutsch
Clemen`s
Zitat von: berndr253 am 09 August 2010, 15:57:21
wir als Ruhrianer sollten doch eigentlich darüber hinweg sein ob es da ein s oder kein s braucht - es gibt doch dem Dativ, also jedem wie ihm wolle, oder wie?
Hömma Beand,
datt mit die Gummis seh ich nich so eng... ;) Und Eszet war doch ma so ne Schokolade zum aufm Brot legen, oda?
Bis die Tage,
BenW
Muß eigentlich jeder Thread hier so einen Verlauf nehmen?
Irgendwann sollten wir eine Rubrik mit Diversen oder Quatsch aufmachen.
Reden hier über miese Gummisssss und kommen beim Duden raus!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Gruss Manfred
Hier neues gegem altes im Vergleich.
Der Rand des alten Gummis ist ca. 2 mm höher gefertigt.
Der Versatz auf dem Foto wurde berücksichtigt.
LG
Chefling (baut das alte wieder ein )
:bike:
Hallo Gert.
Zitat von: Gert am 09 August 2010, 16:47:07
Muß eigentlich jeder Thread hier so einen Verlauf nehmen?
Müssen nicht, aber es ist allenthalben geduldet, lockert es doch ein wenig auf ;D. Und da die meisten Trets wegen ihrer Länge eh nur schlecht nur über den Titel direkt die Lösung bieten, muß dafür halt die Suchfunktion genutzt werden...
Schöne Grüße, Tas
ZitatDer Rand des alten Gummis ist ca. 2 mm höher gefertigt.
Gefertigt nicht, aber geworden. ;D
Das Material der alten Gummis ist im Betrieb immer gequollen, bis es klebrig wurde oder sich sogar teilweise aufgelöst hat.
Dafür hat es dicht gehalten und ist nie gerissen.
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.bmw-einzylinder.de%2Fforum%2Fupload%2Fbilder%2Fruetz_gum50.jpg&hash=cb95d4c1044ec80840afe5b6fa092be05750bbf5)
Die neuen Gummis machen das Gegenteil, verspröden im rasanten Tempo, werden hart wie Plastik und reißen ein...
Rütz
Zitat von: Tassilo am 09 August 2010, 19:01:04
muß dafür halt die Suchfunktion genutzt werden...
nach "ß" kann man gar nicht suchen!
Gruß
Rainer
Zitat von: Gert am 09 August 2010, 16:47:07
Muß eigentlich jeder Thread hier so einen Verlauf nehmen?
MUSS nicht, aber kann durchaus!
Das Verhärten des Gummimaterials kenne ich aber auch von "alten" Gummis. Hier spielen noch eine Menge anderer Faktoren wie Temperatur, Art und Zusammensetzung des Motoröls, usw. eine Rolle. So verquollene "Würste" wie auf diesem Bild habe ich aber bisher noch nicht zu Gesicht bekommen und ich habe schon einige Stöszelgummis gesehen die die erwartete Lebenszeit mehr als überschritten hatten.
Grusz
Bernd
Welches ist denn die "erwartete Lebenszeit"?
Alles was innerhalb eines Jahrzehnts verhärtet oder bis zur Unkenntlichkeit aufquillt, ist miese Qualität. BMW hätte niemals den immer noch gültigen Status der "Unkaputtbaren" erreicht, wenn Gummis der heutigen Qualität im Original verbaut worden wären.
Bei meiner Honda, mittlerweile auch schon 27 Jahre alt, habe ich noch kein Gummi gefunden, das gerissen oder gequollen ist. So sollte es sein.
Knut
Hallo,
könnte man durch einen Test (mechanisch, Hitze, chemisch, usw.) im Vorfeld, also vor dem Einbau, die Gummiqualität erkennen?
Gruß Jo
@Knut
Das sehe ich auch so.
Ich hatte Anfang der 80er, zu Zeit meiner Firmengründung versucht, bei Daimler-Benz und John Deere Zulieferer zu werden. Das war aufgrund der teilweise bis ins Absurde gehenden Qualitätsanforderungen nicht zu schaffen.
Jedenfalls nicht, wenn man nach Auslieferung mehr Geld als vorher auf dem Konto hätte haben wollen.
Heute werden ganze Produktionschargen nach Fernost vergeben; gerade von kleinen Auftraggebern, denen Preis vor Qualität kommt.
Dort werden auf (oft deutschen) CNC Automaten mit minderwertigsten Materialien (verunreinigte Recycling-Ware) schöne, glänzende Teile gefertigt, die weder vom Einbaumaß noch der Dauerfestigkeit deutsche Ansprüche aus der Zeit befriedigt hätten, die BMW zu Zeiten unserer Eintöpfe als Maßstab vorgegeben hat.
Die ganze Nachfertigungsszene im Mofa/Mopedbereich ist voll mit diesem glänzenden Müll.
Gerade letzte Woche hatte ich, nach mehreren erfolglosen Reparaturversuchen an der Zündung meiner Peugeot 101 entnervt die als Neuteile gekauften Kondensatoren durchgemessen.
Von 9 Stück waren nur einer 100% im grünen Bereich; zwei waren grenzwertig und der Rest schon in der Verpackung defekt.
Gekauft bei einem bekannten großen Webshop.
Ich habe mir nun zur Gewohnheit gemacht, neu eingebaute Teile nicht mehr automatisch von der Fehlersuche auszuschließen und lieber ein 40 Jahre altes NOS-Teil aus deutscher Fertigung einzubauen, als ein noch handwarmes Chinateil unbekannter Herkunft.
@Jo
Es gibt natürlich Methoden, mit denen man bestimmte Eigenschaften wie z.B. Shore-Härte oder Abriebfestigkeit messen kann, um mal bei den Gummiteilen zu bleiben.
Aber die Langzeitfestigkeit ist eine ganz andere Nummer und immer dann ein Problem, wenn unbekannte und ständig wechselnde Lieferanten dahinter stecken.
Früher haben Magura oder Denfeld Ihren Kopf und Namen für so was hingehalten.
Weiß doch heute kein Mensch mehr, wo die angebotenen Teile herkommen.
Da hat auch der Produzent kein Interesse mehr an einem guten Produkt, wenn er namentlich nicht davon profitiert und außerdem der Auftrag für 1Cent weniger morgen beim Konkurrenten landet.
Es sei denn, man leiert selbst so was an.
Aber die Preise wären bei den zu erwartenden Stückzahlen und bei deutscher Produktion außerirdisch.
Gert,
wenn das so ist, nämlich unabänderlich, weshalb debattieren wir dann hier?
Da solch sinnloses Tun angesichts des Interesses der Beteiligten kaum zu unterstellen ist,
muss es um etwas anderes gehen.
Also kann das Ergebnis doch nur in die Frage münden, wie gelangt man an Gummi gewünschter Qualität.
Oder habe ich da Unrecht?
Clemens
Wenn wir nun beim Händler reklamieren, kriegen wir 2 neue Gummis. Den Arbeitsaufwand und die weiteren benötigten Teile (Fuß+Kopfdichtung usw) bezahlen wir.
Wäre natürlich ideal wenn der Händler auch hierfür aufkommen müßte.
Ansonsten: Zurückschicken, auch wenn es Kleinteile sind.
Ich habe im Winter neu eingespeicht. Es sollten M3,5 Nippel werden.Diese wurden von BMW zu einem nicht gerade billigen Preis erworben. Die Qualität des Chromes war so gut, das man den mit dem Fingernagel runterkratzen konnte. Anfrage bei BMW: Wir machen nur bei der laufenden Serie Kontrollen. Heißt: Alles andere wird eingelagert, und der Kunde darf dann reklamieren. (BMW=aus Freude am Schrauben).
Gruss Manfred
Hallo zusammen,
Gummi-Test ist eigendlich ganz einfach. Habe ich bei meinem letzten Arbeitgeber ständig gemacht.
Man nehme:
-Klimaschrank
-Vibrationstisch
-unsere Medium Öl
-und Gewichte zum belasten
und lässt das ganze mal 4 Wochen laufen....-40°C bis 250°C
Die ersten werden nach paar Stunden auseinanderfliegen....
Ich hab damals Linearstellantriebe für U-Boote getestet und alles in dem Olivgrün.... :schimpf:
Leider habe ich keinen Zugriff mehr auf das ganze Zeug...
Gruß
Jens
Zitat von: Rütz am 09 August 2010, 19:17:02
.....Die neuen Gummis machen das Gegenteil, verspröden im rasanten Tempo, werden hart wie Plastik und reißen ein...
Rütz
Ja, und das nicht nur bei Kleinteilen, wie Stößelgummis. Genauso lustig (und teuerer) sind Satteldecken :schimpf:.
Kein noch so gutes selbst gebautes Montagewerkzeug tröstet einen über den heutzutage horrenden Preis für eine neue Decke hinweg (Anfang der 90er kostete die noch 40 DM), die man bereits nach 5 Jahren wieder wechseln darf (die Werksausstattung brauchte gerade mal 40 Jahre, um so zu verspröden).
Oder Faltenbälge bei der ölgefüllten DKW-Gabel: wenn rissig, läuft das Gabelöl heraus (es läuft wirklich, kein Schwitzen). Da darf man dann schon mal 2 Stunden (!) die komplette Gabel zerlegen und wieder zusammenbauen, um neue Faltenbälge zu montieren, denn...leider... gehen die bei der RT125/2 n i c h t über die unten angeschweißten Schutzblechhalter.
Bringt uns aber zunächst nicht weiter. Man kann ja nur das kaufen, was am Markt angeboten wird, und wenn NOS in hervorragend erhaltener Qualität nicht mehr verfügbar ist.... :galgen:...
Also stellt entweder irgendjemand die begehrten Teile neu in hervorragender Qualität her und gibt auch entsprechend einlösbare Versprechen, oder wir leben nach wie vor in der Ungewissheit, welche Charge man gerade beim üblichen Verdächtigen seines Vertrauens (oder Nichtvertrauens) erwischt haben mag. Unbefriedigend, aber wer hat die Lösung?
Dass es kein Hexenwerk wäre, Teile (nicht nur Gummi) in guter Qualität zu angemessenem Preis herzustellen, ist unstrittig.
k.
ZitatMan nehme:
-Klimaschrank
-Vibrationstisch
-unsere Medium Öl
-und Gewichte zum belasten
Klimaschrank= Hab ich nicht
Vibitisch= habe ich nicht
Öl= habe ich
Gewichte= habe ich
warum machen das nicht die Händler?
Gruss Manfred
Wie sollten die das?
Eine mehrwöchige Prüfreihe mit zwanzig Exemplaren parallel für letztendlich 100 verkaufte Stößelgummis im Jahr?
Und bei der nächsten Charge wieder von vorn?
Wer mal bei unseren Händlern vorm Laden stand, weiß, daß die das nicht stemmen können.
Auch wenn der eine oder andere so heißt.
Der einzige Weg, der mir gangbar scheint, ist über eine IG und möglichst unter der Verwendung von Originalwerkzeugen die Teile hier selbst herzustellen (lassen).
Das funzt aber nur, wenn man von BMW deren genaue Spezifikation bekommt (ein alter Erstmuster-Prüfbericht wär da schon hilfreich) und die genaue Zusammensetzung der Gummimischung, die oft nur dem Lieferanten bekannt ist.
Aber das gehört zum firmeninternen Wissen, welches fast nie nach außen weitergegeben wird. Falls es die Firma samt Werkzeuge überhaupt noch gibt.
Von der Fa. Denfeld z.B. soll auch nur noch der Name existieren (falls es jemand besser weiß,bitte korrigieren), unter dem der jetzige Besitzer alte Produkte nachfertigen läßt.
Zu deren Qualität kann ich nichts sagen, weil ich da noch nie bezogen habe.
Aus der anfänglichen Freude, daß man jetzt viel mehr Teile für die Minikuh bekommt als vor dreißig Jahren ist mittlerweile das Gefühl geworden, überall mit Billigkram behumst zu werden.
Leider lassen sich gerade solche Spritzteile nicht zuhause an der Fräse oder Drehbank selbst herstellen.
Sonst würde ich das auch noch machen...
Jetzt mal mein Senf dazu...
Habe letztes Jahr im Juni mir für "Rosi 2" einen Komplettsatz an Gummiteilen von einem bekannten lokalen Händler besorgt (Kabeltüllen, Tachodichtung, Lenkerhalter-Gummis, Gabel-Gummiringe, L.topfunterleggummis, Stopfen, etc pp.). Im Okt. letzten Jahres waren die bereits rissig, Anfang 2010 komplett hinüber. Bin noch keinen Meter mit der Maschine gefahren und darf die Teile bereits austauschen *kotz*
Thema "Faltenbälge": für "Rosi 1" waren insgesamt drei (!) Paar Faltenbälge innerhalb je eines Jahres hinüber (Kommentar Händler: "Das ist Steinschlag..."). Ich weiß nicht worüber ich mich mehr aufregen soll: dass die Gummis so schnell verrotten oder über den Kommentar.
Habe dann Faltenbalg-Paar Nr. 4 zum selben Preis bei einem anderen Händler (siehe "Endtopf") besorgt. Diese wiederum haben ein BMW-Logo & Nr. darauf und halten bisher einwandfrei (mittlerweile 5 Jahre). Auf Rückfragen sagte man mir, dass dies eine Produktion von Mark Hugett/Schweiz sei, welche er im Auftrag der BMW AG macht.
Es ist also DOCH möglich, gute Qualität zu bekommen. Warum dann nicht alles "richtig" Produzieren?
Die Problematik ist doch schon seit Jahren/Jahrzehnten bekannt.
So, Frust mußte mal raus.
Gruß
Karl
Ich sehe das auch so wie Manfred - wer bitte schön ist in der Lage jede Charge in Bezug auf Qualität in hinreichendem Umfang zu prüfen? Ich hatte mir von -zig Jahren mal Gummiteile bei Stemler gekauft. Man hätte ja annehmen können, dass die qualitativ etwas gleichwertig sind (gleicher Händler, gleicher Zeitrahmen).
Dem war aber nicht so - die Gummis am Lampenhalter und unter dem Tank waren in kürzester Zeit fertig - die Stöszelgummis sind von einer sehr guten Qualität (wohlgemerkt SIND!) und ich könnte zwei oder drei in gute Hände abgeben. Die sind inzwischen in einigen Motoren auch langzeitgetestet.
Aber im Ernst - ich sehe die Händler da in keiner besonders beneidenswerten Situation - auch sie bekommen Produkte geliefert von denen sie nicht unbedingt wissen welche Qualität diese haben. Ich fürchte, dass uns kaum etwas anderes übrig bleibt als mit dieser Situation zu leben - naturgemäsz gehört jammern zum Geschäft und wo wäre dieses Forum ohne die Möglichkeit sich mal so richtig "auslassen" zu können.
In diesem Sinne - allzeit gute Fahrt und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel - oder verwechsel ich da wieder was?!
Grusz
Bernd
Karl, warum kaufst Du auch wieder Gummis bei ihm, wenn Du weißt, dass die nix taugen. Der überwiegende Teil des Sortiments ist bei den Üblichen (Manfred, ich will hiermit keine Blitz-Diskussion lostreten) meiner Meinung nach brauchbar. Und ich bin froh, dass es viele Teile / Dienstleistungen wieder gibt.
Es ist mir aber nicht klar, warum die Händler bei den Gummis ihre Kundschaft so verprellen (wenigstens wenn sich die Beschwerden häufen, kann man ja mal darüber nachdenken). Nachdem hier aber auch Erfahrungen exisitieren, dass die MT auch teilweise schon den gleichen Mist verkauft, sollte man wirklich nachdenken wie man das Problem löst. Mir fallen zwei Varianten ein (eigener Schnelltest: z.B. Bad in der Motoröl-Friteuse und danach eine Nacht in den Gefrierschrank - oder ähnliches) oder ein POSTIV RANKING: Falls jemand gute Erfahrung bei einem Händler gemacht hat, bitte hier posten, damit sich die anderen dort auch eindecken können (Bitte keinen Online Pranger).
:Frage:
Gruß
Carsten
Ein bischen müssen wir uns da schon selbst an die Nase fassen.
Bei zwei gleich aussehenden Gummiteilen hätte ich auch erst mal das billigere genommen.
Der Trieb steckt tief und hat ja auch dazu geführt, das mittlerweile in Deutschland fast nichts mehr produziert wird.
Es gibt eben nichts, was ein anderer nicht noch etwas billiger und schlechter nachmachen kann.
Leider führt auch ein klangvoller und bekannter Name da nicht immer weiter.
Wenn heute auf irgendeinem Produkt "AEG" steht, reicht das bestenfalls noch zum Weitwurf.
Das mit dem Schweizer Produzenten ist ein erfreulicher Einzelfall, löst aber unser Problem nicht im Ganzen.
Aber eine Lösung habe ich da auch nicht.
Zitat von: berndr253 am 10 August 2010, 15:47:15
... die Stöszelgummis sind von einer sehr guten Qualität (wohlgemerkt SIND!) und ich könnte zwei oder drei in gute Hände abgeben. ...
Hallo Bernd,
Du hast eine PM
:)
Carsten
ups........ Carsten war schneller.
Vielleicht könnte man doch eine Kleinserie irgendwie anleiern.
Ich denke da an die Alu-Kopfdichtungen.
Eine größere Nachfrage wäre bei entsprechender Qualität bestimmt gegeben und ein wesentlich höherer Stückpreis dürfte angesichts des ärgerlichen und zeitaufwendigen Einbaues bestimmt akzeptiert werden.
Bloß wer macht so etwas: Betriebe die Kunststoffteile herstellen? Die Gußform ist ja nicht schwierig. Die Gummimischung ist wohl das größere Problem.
Was meint Ihr?
Gruß Jo
Zitat von: r26_jo am 10 August 2010, 16:36:16
Die Gummimischung ist wohl das größere Problem.
Ja! Mach' doch mal eine Spezifikation: was soll das Gummi können? Wie lange? Bei welchen Temperaturen? Wie wird getestet?
Das wäre wahrscheinlich die erste ONTS (Oldtimer-Nachbau-Teile-Spezifikation). Kein Scherz- strengt Euch an!
Knut
Ich hab mal gesammelt, was mir in den Kram passt:
ZitatDass es kein Hexenwerk wäre, Teile (nicht nur Gummi) in guter Qualität zu angemessenem Preis herzustellen, ist unstrittig.
ZitatEs ist also DOCH möglich, gute Qualität zu bekommen. Warum dann nicht alles "richtig" Produzieren?
Also, Knut analog:
1. Welche Materialspezifikationen muss das oder müssen die Gummiteil haben?
2. Wo ist derjenige, der jemanden kennen könnte, der hochqualitative Gummiteile produziert?
Clemens
PS: Es gibt ja nicht nur Ventildeckeldichtungen aus Alu und revolutionär gute Ölpumpen mit Filter sondern auch .., also warum nicht mal was aus Gummi.
Hallo,
hier in unserer Region gibt eine Firma, die sich mit so etwas beschäftigt.
Meteor Gummiwerke
K. H. Bädje GmbH & Co. KG
Ernst-Deger-Straße 9
D-31167 Bockenem
Tel.: +49 (0) 50 67 / 25 - 0
Fax: +49 (0) 50 67 / 25 - 212
Email: info@meteor.de
www.meteor.de
Leider kenne ich niemanden persönlich in der Firma, der hier einen Weg bereiten könnte. Ich weiß nur von jemandem aus der Produktion, dass hochwertige Gummiteile aller Art für die Autoindustrie u.a. gefertigt werden.
Grüsse
Ekki
Hallo
Oder wir suchen ein paar Fahrer, die unerschrocken den Witterungen und der eisigen Kälte strotzen, ihr Motorrad über Nacht in ungeheizten Unterständen abstellen und im Sommer in der prallen Sonne parkieren. :) . Wir spendieren die Gummis von den unterschiedlichen Anbietern und helfen den Verlierern wieder beim wechseln der Stösselgummis, damit sich der Aufwand in Grenzen hält. ;D Ich kenne da gerade mal drei Leute in der Nähe und ich gehöre nicht dazu. Zwei Rolf's und einer der mit Winterreifen herumfährt. ;D
War so eine Idee. Daniel
ZitatManfred, ich will hiermit keine Blitz-Diskussion lostreten)
Schade, wäre sofort dabei gewesen.
ZitatEin bischen müssen wir uns da schon selbst an die Nase fassen.
Bei zwei gleich aussehenden Gummiteilen hätte ich auch erst mal das billigere genommen.
Genau der Punkt ist es.
Wie ich schon erwähnte, läßt ein Händler für ALLE anderen die Gummisssss machen. Jeder nimmt dann sein Volumen ab. Damit haben alle gleiche gute oder gleich schlechte Qualität. Ich schätze mal, dass eine Charge eine Größenordung von 5000 Stk. hat.
Würde nun ein Händler 1000 Stk mit bester Qualität für sich herstellen, die würde keiner kaufen. oder? Weil->ist doch nur Gummi.
Weitere Beispiele sind das Batteriegummi, Faltenbälge. Bei den Faltenbälge müssen die an das Originale Werkzeug gekommen sein.
Nachfertigung auf eigene Faust:
Ich schätze dass wir dann ca. 2000 Stk machen müßten, +Werkzeug.
Habt Ihr eine Ahnung, was dann ein Gummi kosten würde?
Das Material der Gummis müßte gleich mit den Stößelgummis der 2 Ventiler Boxer sein.
Gruss Manfred
Hmmh,
nimmt man jetzt FKM-75-S oder FKM-75-S-1A oder was?
Zitat von: cledrera am 10 August 2010, 19:04:34
Hmmh,
nimmt man jetzt FKM-75-S oder FKM-75-S-1A oder was?
Guuuuut Clemens - Viton® muss es sein - also das teure FKM-75-S-1A - ist auch an meiner Honda.
... dann sind wir schon bei dem 3-5-fachen Materialpreis für die Dinger. Wie geschrieben, nur der "Materialpreis"!!
Weiter: Wer macht die Formen?
K.
Knuuuuuuuuuuuuuuut,
Aerobus ;D
Gruss Manfred
http://www.zrunek.at/de/viton/produkte-dichtungen-industriebedarf/pressen/formartikel-gummimetallteile.html (http://www.zrunek.at/de/viton/produkte-dichtungen-industriebedarf/pressen/formartikel-gummimetallteile.html)
http://www.jrommel.de/download/jr_04.pdf (http://www.jrommel.de/download/jr_04.pdf)
Haste gelesen bei Herrn Rommel:
Mindestfertigungsmenge 500 / 1000 Stück. Leider keine Kleinmengen verfügbar.
Knut
P.S.: Wer kann mal eine CAD-Zeichnung machen? DXF- und IGES-Format willkommen.
Wieviel würde dann dann jeder pro Teil ausgeben?
Gruss Manfred
Zitat von: Knut am 11 August 2010, 07:26:57
Haste gelesen bei Herrn Rommel:
Mindestfertigungsmenge 500 / 1000 Stück. Leider keine Kleinmengen verfügbar.
Knut
P.S.: Wer kann mal eine CAD-Zeichnung machen? DXF- und IGES-Format willkommen.
2 oder 3-D?? Was wird gebraucht? Welche Toleranzen können wir vorgeben ohne dass es Probleme bei der Fertigung und der Gebrauchstauglichkeit kommt??
DXF-Skizze wäre kein Problem
Bernd
Bernd,
Mindestens eine 2D- Skizze braucht's für die Angebotsanfrage.
Innentoleranz beim Stößelschutzrohr (= Nennmaß) -0,2 bis -0,5mm (muß stramm sitzen!)
Außentoleranz bei Stößelführung (= Nennmaß) -0,5 bis -0,2mm (leichter Wackelsitz zur einfacheren Montage - wird gepreßt)
Rest mit Freimaßtoleranz nach DIN ISO 2768 c (grob)
Knut
einfach die Maße
D1 - Innendurchmesser durchgehend für Schutzrohr
D2 - Durchmesser zur Stößelführung
D3 - Außendurchmesser = Überstand an der Stößelführung
und h1 / h2 mit Toleranz angeben . . .
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.bmw-einzylinder.de%2Fforum%2Findex.php%3Faction%3Ddlattach%3Btopic%3D7443.0%3Battach%3D13731%3Bimage&hash=16e7a7051a434cffd4e7d074f0ba86c6ad611155)
;D Thomas S(olidworks)
Zitat von: odeon8 am 11 August 2010, 14:08:38
einfach die Maße
D1 - Innendurchmesser durchgehend für Schutzrohr
D2 - Durchmesser zur Stößelführung
D3 - Außendurchmesser = Überstand an der Stößelführung
und h1 / h2 mit Toleranz eingeben . . .
;D Thomas S(olidworks)
Cool! Der Copyright-Aufdruck kostet aber wahrscheinlich extra... ;)
Grüsse,
BenW (der gerade einen neuen Satz Stösselgummis benötigt, die 20 Jahre gehalten hatten)
kost nix . . . außer einer SW 2010 Lizenz :P
Hmm... Thomas, irgendwie stimmen deine Maße nicht. :Frage:
Hast du durch deinen Umbau dort vielleicht spezielle Gummis oder sind R25/3 Gummis anders als für R26/27?
Für R26/27 habe ich:
D1 - 15 mm (Schutzrohr AM ist 16 mm)
D2 - 22 mm (= Stößelführungs IM)
D3 - 26 mm (Stößelführungs AM ist 28 mm)
h1 - 5 mm
h2 - 5 mm
In den 80ern habe ich mal bei Stemmler Gummis gekauft, die waren augenscheinlich auf der Drehbank aus dem vollen gedreht, haben aber sehr lange gehalten. ...bei einer Kleinserie vielleicht eine Option?
Rütz
Also die Gummiesssss sind von der R25/0, /2, /3 R26 gleich. R27 weiß ich nicht.
Gummi drehen? Das müßte dann ja eisgekühlt sein, oder?
Gruss Manfred
Nach Ersatzteilliste sind die Gummis für R25/2 - R27 gleich. Aber die für R24 und R25 sind anders.
Thomas' Gummis würden bei mir zumindest nicht ansatzweise passen... :-\\
GEDREHTE Stöszelgummis halte ich für kaum vorstellbar - würden doch wohl viel zu teuer werden! Ich habe gerade mal nachgeschaut, der Stückpreis liegt bei 1,50 bis 1,60 Euro bei Stemler, Ulis und Co. Ich vermute, dass bei einem Preis von 2 bis 3 Euro wohl die Schmerzgrenze liegen wird.
BenW,
wenn die alten Gummis 20 Jahre gehalten haben gibts doch eigentlich keinen Grund sich Ersatz beim gleichen Händler zu beschaffen, oder? Ich glaube nicht, dass ALLE gelieferten Stöszelgummis von so schlechter Qualität sind, wie bereits geschrieben, ich habe bisher keine schlechten Produkte bekommen - Bezug bisher Stemler und Ulismotorradladen.
Grusz
Bernd
Meine vorletzten ( 2000 - 2004 )waren vom Blitz und aus dem tiefen Bay. Walde.
Die letzten Einkäufe 2008+2009 waren aus dem Walde und gut.
Gruss Manfred
Meine sind aus Remscheid und seit ca 2 Jahren "übergequetscht" , aber nicht rissig geworden sind,
was für gute Qualität spricht.
PS : die Stößelrohre sind zu tief eingeschlagen und ich habe es nicht korrigiert, ich Schussel :P
.... ist ein Manko, was mich noch nicht fertig gemacht hat :P
Grusz mek :koenig:
@ Anselm: Klar, die sind auch nur grob aus dem Kopf,
um den Entwurf zeichnen zu können . . .
Werde sie umgehend nachtragen und dann gibts eine Zeichnung,
mit der man bei den Gummi-Fritzen anfragen kann.
Thomas
@ Thomas: Ah daher...! :-*
@Mek:
Zitatseit ca 2 Jahren "übergequetscht"
-> Wenn du damit das meinst, was ich denke, dann sind sie gerissen! ;D
Darum geht's. Die reissen rundum, so daß sich der in die Stößeführung ragende Teil vom sichtbaren Teil trennt (quasi Kerbwirkung).
Anfangs sind sie noch dicht, weil der Riß noch nicht ganz durch ist; aber es fällt auf, daß sich der obere Teil (anfangs einseitig) immer weiter rausquetscht.
Rütz
Hallo Rütz,
ich hatte doch vor Kurzem (keine 3 Wochen), noch vor dem Nordtreffen, den Motor offen,
da wäre es mir bestimmt aufgefallen.
Ich meinte eigendlich, dass das Gummi nur stärker als notwendig gequetscht wurde
und nicht, dass das Material nach außen quillt.
Ich schaue aber beim nächsten mal (Kolbenbolzenbüchse) genauer hin.
mek :-*
ZitatIch vermute, dass bei einem Preis von 2 bis 3 Euro wohl die Schmerzgrenze liegen wird.
Wenn ich bloß an die Arbeit des öftern Auswechselns denke :schrauber: ,
würde ich auch 5 Euro pro Gummi zahlen, wenn die Qaulität stimmt und diese 5 Jahre dicht bleiben und nicht rissig werden.
Gruß Jo
Hallo zusammen
Ich stelle mir jetzt mal vor, jemand (Händler) nimmt sich das zu Herzen und lässt solche Supergummissss fertigen. Er stellt sie danach für 5 Euro in sein/en Verkaufsregal/Katalog.
Ich vermute, er würde auf einem grossen Teil sitzen bleiben, weil die Gummis anderer Anbieter bedeutend billiger sind.
Und so hat alles angefangen. >:(
Gruss Daniel
@Daniel,
da hast du natürlich recht. So fängt es an.
Damit es aber mal aufhört, frage ich mich gerade, ob die Gummis der Boxer (vulg.: überfettete Einzylinder) gleiche Maße haben.
Je größer die Charge, umso niedriger der Preis.
Clemens
Der Mensch im Wandel,
früher achtete man auf Qualität, heute nur noch auf den (niedrigsten) Preis.
Aber warum machen wir da mit? :traurig:
Gruß Jo
Zitatfrage ich mich gerade, ob die Gummis der Boxer (vulg.: überfettete Einzylinder) gleiche Maße haben.
Soweit ich weiß, haben die solche Gummissssssssss überhaupt nicht.
Gruss Manfred
Zitat von: r26_jo am 12 August 2010, 17:28:48
früher achtete man auf Qualität, heute nur noch auf den (niedrigsten) Preis.
Aber warum machen wir da mit?
... weil es uns durch die Werbung ins Hirn geprügelt wird: "Geiz ist geil" :kotz:
Nur noch ein Typ:
die Waren von BMW Mobile tradition, Rabenbauer in D und Huggett in der CH sind identisch. Die beliefern sich gegenseitig (und zum Teil auch die anderen).
Wenn also auch da schlechte Ware herkommt, haben wir ein Problem, dann nützt es nichts die Teile bei BMW zu bestellen...
Huggett aber (und wohl auch der Rabenbauer) geht der Sache wenigstens nach, wenn man reklamiert, und verbessert die Qualität. Meine Erfahrung. Ich hatte mal einen Motorhaltegummi mit unpassendem Gewinde -> hat die im Lager kontrolliert und nachgeschnitten; um mein Krümmerproblem hat man sich auch gekümmert. Also: wenn etwas nicht o.k. ist, freundlich reklamieren. Zum Teil nützt das etwas. Ich denke auch dass die nicht jede Charge kontrollieren können, aber auf gezielte Hinweise reagieren sie.
ZitatDie beliefern sich gegenseitig (und zum Teil auch die anderen).
Sach ich doch. Und keiner glaubt mir. ::)
Gruss Manfred
Hallo zusammen
freundlich reklamieren.. Das sehe ich auch so und bringt einem meistens weiter, als mit dem Hammer auftreten.
Gruss Daniel
Zitatdie Waren von BMW Mobile tradition, Rabenbauer in D und Huggett in der CH sind identisch
Stimmt!
Auf meine "freundliche Reklamation" hat sich Herr R....b...r persönlich bei mir gemeldet. Seine Stösselgummis bezieht er von BMW.
Nach seinen Tests ist es die beste Qualität die man zur Zeit bekommt. Er hatte bisher auch keine Probleme. Die Gummis sollte man halt nicht, oder höchstens 0,2 mm stauchen.
Besser gehts halt nicht.
Gruß Jo
Zitatfrage ich mich gerade, ob die Gummis der Boxer (vulg.: überfettete Einzylinder) gleiche Maße haben.
[/quote]Soweit ich weiß, haben die solche Gummissssssssss überhaupt nicht.[/quote]
Richtig, hab`s nachgeschaut. Die Boxer haben sowas nicht.
Und weshalb haben unsere Einzylinder etwas, was bei Boxern nicht nötig zu sein scheint? ???
Clemens
Hallo Clemens
Die Einylinder haben halt etwas, was Boxer nicht haben. ( Charme ) Darum fahren wir auch Einzylinder. :)
Daniel
Stimmt nicht ganz.
Das mit dem Charme stimmt natürlich.
Nur das mit den Stösselgummis nicht. Die liegenden, in den Kurven schrammenden Zweizylinder haben nämlich doch Stößelgummis.
Hab ich jedenfalls dort
http://www.jeckel-motorradzubehoer.de/ (http://www.jeckel-motorradzubehoer.de/)
in der entsprechenden pdf für Boxer nachgelesen.
So und jetzt les` ich die dortige pdf für Einzylinder.
Clemens
Clemens, hier mal beispielsweise die Explosionszeichnung einer R80 GS:
http://www.realoem.com/bmw/showparts.do?model=0346&mospid=47856&btnr=11_1690&hg=11&fg=15
und einer R50:
http://www.realoem.com/bmw/showparts.do?model=0211&mospid=48030&btnr=11_2606&hg=11&fg=10
Da sind Gummis dran...
Grüsse,
BenW
Leute,
ihr schweift (mal wieder) zu weit ab!
Mir ist es wichtig, genau hier in diesem Beitrag die Grundlage für eine technische Spezifikation zu erarbeiten, damit ich daraus eine Angebotsanfrage an diverse Hersteller machen kann. Nur so können wir herausfinden, ob wir überhaupt als "Kleingruppe" solche Teile bekommen können. Der Preis spielt dabei eine untergeordnete Rolle bzw. dass sehen wir dann.
Also: den Werkstoff haben wir.
Wie sehen die Maße aus? Passen sie für alle Modelle? Vielleicht auch für die Boxer?
Ich brauche Zeichnungen für alle! Es kann sein, daß man aus einer Muttergießform erst die einen, dann die anderen herstellen kann.
Los Loide, strengt Euch an!
Knut
Knut,
hier wird nicht abgeschwoffen. Du selbst fragst
ZitatPassen sie für alle Modelle? Vielleicht auch für die Boxer?
Aber wegen der Maße und Skizzen:
"Los Loide, strengt Euch an!"
Der sicherste Weg ist wohl, wie schon erwähnt, die Erlangung von Kopien der originalen Konstruktionsunterlagen samt Erstmusterprüfbericht.
Gibts hier Connections zum Werk?
Na ja...das ist ja kein Hochpräzisionsteil...das Material muss stimmen, aber bei den Massen kommt es doch höchstens (!) auf zehntel an, oder ?
Also soll mal jemand solche Gummis messen - ich hab leider grad keine ausgebauten...
noch ein Tipp:
gemäss Bestellnummern in der Händlerliste sind diejenigen für R25/2 bis R27 identisch; diejenigen für R24 und R25 anders (aber für die beiden Modelle gleich)
Was die Boxer angeht: ich kann nur für meine R50 Bj. 1956 reden, aber die sind jedenfalls ganz anders: es hat im Motorgehäuse keine eingeschraubten Chromrohre, nur eins im Zylinder eingesteckt, die sind viel länger und gehen direkt bis ans Motorgehäuse, dort zwischen Rohrende und Motorgehäuse sitzt ein längerer, abgeschrägter Gummi. Also einteiliges Stösselstangenschutzrohr, nicht zweiteilig wie bei den Einzylindern, Gummi am Ende, nicht in der Mitte.
Ich nehme an bei der Serie R50, 60, 69 mit und ohne S sieht es gleich aus.
Hallo,
die Zeichnung von odeon ist super! Beim näheren Anschauenkam kam mir jedoch eine Erinnerung in den Sinn. Ich meine, frühere Stößelrohrgummis besaßen keine Fase. Die Fase, die zum Stößelschutzrohr im Zylinder zeigt, ist erst bei den "neueren Gummimodellen" vorhanden. Früher besaßen die Gummis eine Rundung und keine Fase. Ist zwar egal, solange der Werkstoff stimmt. Ich hatte auch schon mal Stößelgummis drin, die bald zu erneuern waren, weil sie gerissen waren. Ich denke, es lag nicht an der Montage bzw. an einem zu hohen Druck von den Stößelschutzrohren. Wichtig erscheinen mir drei Dinge: 1. präzise Maßhaltigkeit des Stößelrohrgummis, 2. sorgfältige Justierung der Stößelschutzrohre im Zylinder, 3. "frisches" Gummi-Material!!
Die Alterung der Stößelrohrgummis kommt von selbst - im Betrieb und durch das Alter. Alte, lange gelagerte und unelastische Gummiformteile lohnen den Einbau nicht. Bei Reifen steht das Produktionsdatum drauf, das geht bei den Stößelrohrgummis nicht. Es muss also m.E. immer möglichst neues Material zur Verfügung stehen, große Stückzahlen und lange Lagerung lohnen bei den Händlern nicht und haben Einfluß auf die Qualität der gelieferten Teile. Das gilt auch für Motorlagerungen bei der R 27 und viele andere Gummiformteile. Fazit: Vertrauen in die Händler und deren laufende Kontakte zu Vorlieferanten. Stimmt die Qualität nicht (tlw. merkt man das schon, wie hart und grau/unelastisch das Material ist) vorm Einbau reklamieren.
Beste Grüsse
Ekki
hi Ekki,
Zeichnung ist das noch nicht - lediglich ein 3D Model.
Von dem Modell zur Zeichnung ist es aber nur 1 Klick . . .
Also: Bitte um die Maße incl.. Toleranzen / Preßmaße,
dann gibts eine (halbwegs ;) ) normgerechte Zeichnung.
Auch Varianten sind da kein Problem.
Thomas
Die Boxer haben diese Gummis nicht!!!!!!
Gruss Manfred
Zitat von: Manfred250 am 14 August 2010, 16:44:43
Die Boxer haben diese Gummis nicht!!!!!!
Gruss Manfred
Daschamanschaaade. :o
Bislang glaubte ich, offenbar geprägt von leicht angehauchtem Gutmenschenglauben :gewissen:, dass die Stößelgummis einer R26 identisch wären mit denen einer R50 gleichen Baujahrs, wenngleich man bei der R26 an den Stößelstangenrohren gespart hat. (Sorry, bin nur ab und an einzylindrig unterwegs).
Damit wäre ich dann (als immerhin ein potentieller 4-Gummi-Bedarfsträger :dance: ) 'raus aus den Nachfragern.
Nun muss ich tatsächlich auf die Hamsterbestände in meinem Keller zurückgreifen, hoffend, dass dies noch Vorkriegsqualität darstellt...
p.s.: ich glaubte wirklich, dass die Zylinder einigermaßen identisch sind, lediglich sich die Stößelrohre in der Länge unterscheiden...mea culpa.
(d&w)... :-X
p.s., und nun (fast) genug der OT-Frotzelei: es gibt auch historische BMW-Einzylinder im Alltagsbetrieb mit 350 serienmäßigen Kubik ohne Stößelrohrgummis (bei Ausschleifmaß 73,75 liegt man dann bei fast 400 Kubik (nochmal d&w :bike:)... :box:
s.w. (schönes Wochenende, etwas OT muss sein...bevor dieser thread atypisch zu eng am Thema verharrt.)
k.
Nochmal p.s.: sagte ich schon, dass man für kleines Geld für die R50 auch einbaufertige Nüral-Kolben von 68,44 und 68,94 (Bj. 1965) für kleines Geld zu den im Keller schlummernden jeweils 2 Zylindern findet??..nochmal d&w
Hallo da draußen!
Ist das Projekt ,,Stößelgummi" erfolglos abgestorben; oder habe ich irgendwie den Anschluss verpasst?
Schöne Grüße an Alle
Karl
Karl,
danke für die Nachfrage.
Ich gehe davon aus, dass die Sache hängt, weil Thomas (Odeon8) mit den Zeichnungen noch etwas braucht.
Aber gut Ding will Weile haben und die Tiere mit den großen Ohren und den langen Nasen vergessen nichts!
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Ffc07.deviantart.net%2Ffs39%2Ff%2F2008%2F363%2F3%2F0%2FElephant_by_Kavel_WB.gif&hash=38d19429c806bf27317c94c78665e83dc6c7478a)
ist in Arbeit . . . heute Abend fertig.
Thomas
Na dann lauf dich mal warm
.. Knut. ;D
Zitat von: odeon8 am 23 August 2010, 12:13:06
ist in Arbeit . . . heute Abend fertig.
Thomas
Zitat von: odeon8 am 13 August 2010, 07:28:13
Von dem Modell zur Zeichnung ist es aber nur 1 Klick . . .
Zehn Tage für einen Klick! Tststs...Versuchs mal mit NX.
Fehlt da nicht ein "i"? ;D
Paket schon bekommen?
...by the way:
War letzte Woche bei U.S. in FFM. Kam ein Kunde und monierte die miese Qualität aller Gummis. Er habe alle nach 2 Jahren wieder tauschen müssen.
Kommentar: Ja bei Gummis müsse man ja differenzieren, es gibt da so viele verschiedene, und nicht alle, und früher hätten sie Probleme gehabt und...
Mein Kommentar: Ist so. Sind miese Qualität. Also spätestens nach 2 Jahren tauschen. Aber nicht schönreden lassen. Kunde schmunzelt, Verkäufer nicht :-)
Gruß
Jan.
Jan,
Du bist aber auch ein Frecher ;)
Clemens
Ja das einzige was mich an der Sache nervt ist die Unehrlichkeit. Ich mein, gut, die Qualität is scheiße. Wenn ich wüsste wo es gute Gummis gibt würde ich da bestellen und die Diskussion hier wäre beendet. Aber mangels Alternative erneuere ich halt einfach (ich hab viele Gummis erneuert obwohl meine Maschine vor der Demontage 20km gelaufen ist und die einfach nur demontiert älter geworden sind...). Nicht aufregen. WUUUUUUUUUUUUUUZZZZZZZZZZZZZZZZAAAAAAAAAAA. Nur schlecht für den Blutdruck und fürs Herz und überhaupt...
Aber bitte bitte liebe Händler, erzählt mir keinen Scheiß. Sagt einfach wir ham nur die, kauft die alle 2 Jahre oder lasst es, was anderes gibts nicht :)
Danke, Gruß
Jan :schrauber:
Das Ziel ist Nahe. Bald gehts zum TÜV...
So, Zeichnung fertig.
Vorschläge zur Verbesserung / Korrektur / UpDate werden gerne entgegengenommen.
Rützens Vorschlag "aus dem Vollen drehen" hört sich gut an - ich weiß aber nicht
ob das mit Viton ® geht . . .
Thomas
Zitat von: Fastnachter am 23 August 2010, 17:15:50
...by the way:
War letzte Woche bei U.S. in FFM. Kam ein Kunde und monierte die miese Qualität aller Gummis. Er habe alle nach 2 Jahren wieder tauschen müssen.
scheint ja ein Problem bei Euch zu sein. Meine sind genau von da.
LW (letzte Woche) extra nachgesehen..: Seit ca. 2002 einwandfrei eingebaut, sogar ein bisschen zu stark gestaucht. Da habe ich wohl Glück gehabt ?!
75 Shore drehen müßte gehen mit hoher Drehzahl und großem Spanwinkel.
Könnte man die Gummis nicht durch Drehteile aus schwarzem POM, die mit zwei O-Ringen abdichten, ersetzen?
Gruß
Stefan
Thema Ersatz von ... durch ...
warum nicht die Gummis komplett durch dicke O-Ringe ersetzen? Der einzige Arbeitsaufwand wäre herauszufinden welcher Durchmesser bei welcher Schnurstärke das Optimum liegt.
Der Rest ist Preise vergleichen
Bernd
Nein,
kann/sollte man nicht.
Die Witterungsbeständigkeit ist nicht gut. POM versprödet bei Sonnenlicht und neigt sowieso zur Aushärtung.
Aus Viton macht man dahingegen übrigens O-Ringe, weil u.a. genau das oben zu POM gesagte mit Viton nicht passiert.
Clemens
@Bernd,
nöh, weil wir gerade versuchen, den dicksten und besten O-Ring der Einzylindergeschichte zu bauen.
Nur dicke O-Ringe wäre ja langweilig; hat ja jeder.
Haste Dich mal mit den Testbedingungen vertraut gemacht, mit denen die Angaben ermittelt werden? Bis POM an Deiner Mühle versprödet ist, hast Du die Schleuderscheibe mindestens zehnmal saubergemacht. Außerdem fährst Du doch sowieso bevorzugt im Regen, was interessiert Dich daher Sonnenlicht!?
Gruß
Stefan
Stefan,
das waren - wie immer - zwei Takte zuwenig. :P
D&W
Zitat von: odeon8 am 23 August 2010, 19:39:19
Vorschläge zur Verbesserung / Korrektur / UpDate werden gerne entgegengenommen.
Thomas,
bitte nimm' die anliegende Tabelle als techn. Spezifikation mit in die Zeichnung auf.
Danke und Gruß
Knut
Nomalerweise wuerde man da wohl ein EPDM einsetzen, oder ev auch NBR..... Ich wuerde die Spazifikation nicht so stark einschraenken.
Wenn ihr einen Zulieferer findet, der fuer eine Kleinserie auch noch ein selteneres Sondermaterial bestellenm muss, dass er nicht auf Lager hat wirds teuer. Denn aus 50 kg Material, kommen ein Haufen Ringe raus.....
Hab bruechige Dichtungen an meiner R27 die trotzdem nicht kleckern- ist nur die Optik.
Saludos Jan
Zitat von: odeon8 am 23 August 2010, 19:39:19
Vorschläge zur Verbesserung / Korrektur / UpDate werden gerne entgegengenommen.
Knuts Toleranzangaben aus #55.
Und ich (!) würde in der Seitenansicht einen Halbschnitt einfügen, damit sichergestellt ist, daß d=15 eine Durchgangsbohrung ist. Kann man zwar in der 3D-Ansicht sehen, muß man aber nicht.
Zuletzt: Ich (schon wieder !) würde nicht die Höhe des D=22 bemaßen, sondern die von D=26 + Kegel. D=26 kann sonst im schlimmsten Fall nur 1,15 mm hoch werden.
Stefan
Die Produktion der Teile wird wohl euer Preisvorstellungen uebertreffen. Ein einfaches Einfach-Prototypenwerkzeug aus Metall (ev Alu) wird bestimmt zwischen 2000-4000 € kosten + Abspritzen einer Minimalserie--> Eizelteilpreis ev 5 Euro???? Wer nagelt sich die Kosten fuer ev 1000 Stueck ans Knie und wird die Dinger nicht los, weil die einschlägigen Haendler das billig in Asien einkaufen????
:prost: Jan
Richtig Jan,
und ganz genau DAS wollen wir herausfinden. Selbst wenn es für unsere kleine Communitiy zu teuer ist, können sich die einschlägigen Händler mal unsere Spezifikation ansehen, abkupfern und im größeren Stil anfragen.
Knut
He du Grisgram :-)
Fragen kostet doch nicht viel. Zeit der Herren Zeichner, etc. UND: Auch in anderen Bereichen hat es schon Sammelbestellungen gegeben. Warten wirs doch mal ab. Ganz ehrlich: Wenn ich tolle Gummis für nen 5er das Stück kriegen könnte die dann auch wieder 20 Jahre halten würde ich mir mal 2-3 Sätze holen. Schauen wir mal...
Gruß
auch Jan.
Da gabs mal einen spanischen Ritter ( der traurigen Gestalt) ..... Vielleicht klappts ja, Wunder gibts immer wieder!
tja, wo bestelle ich jetzt? ??? Mal bei BMW versuchen? Vielleicht haben die andere Quellen. Jedenfalls habe ich kein Bock in 1 Jahr wieder den Zylinder zu ziehen, um diese Gummis zu tauschen :schimpf:
Gruß Peter
Hi Friends, hier der UpDate.
Wir haben doch bestimmt einige Werzeugmacher unter uns? Also wo ist dann das Problem?
Frage: Wieviel würde jeder abnehmen?
Nächste Idee: Wir bieten den Händler die Ware an. Oder über ebay. Weltweit. da kriegen wir einige wech.
Gruss Manfred
Manfred,
a) der Werkstoff ist geschützt.
b) der Werkzeugmacher müsste erst einmal wissen, wie das Werkzeug auszusehen hätte, was wiederum vom unbekannten Herstellungsprozess abhängt.
c) Händler einzubinden wäre wohl nur seriös, wenn man die Haltbarkeit auch als getestet vorweisen kann (Idee ist aber nicht schlecht).
d) Weltweiter Vertrieb? ebay? Ersteres kaum, es sei Karl mag die SteuFa und den Zoll. Letzteres maybe für ev. Restbestände.
Schlag vor, wir kümmern uns nach Abschluss einer Planskizzenbegutachtungsphase, also etwa ab Mitte nächster Woche, mal darum, einige Herstelleradressen zusammenzutragen.
Bedingung: EU-Land ;D (+bergige Kantone)
Clemens
@ Clemens:
Karl darf hier nix Gewerbliches machen, sorry :-/
Noch 'n Nachtrag/Überlegung: :Frage:
Sollte man einen Radius zw. D=22 und D=26 definieren oder ist der sowieso DIN-mäßig/werkstoffabhängig vorgeschrieben?
Subjektiv habe ich den Eindruck, daß auch das Vorhandensein eines solchen Radius über die Lebendsdauer entscheidet. Die Stößelführung hat dort eine passende Fase.
Rütz
Zitat von: Manfred250 am 24 August 2010, 18:33:45
Wir haben doch bestimmt einige Werzeugmacher unter uns? Also wo ist dann das Problem?
Frage: Wieviel würde jeder abnehmen?
Nächste Idee: Wir bieten den Händler die Ware an. Oder über ebay. Weltweit. da kriegen wir einige wech.
Gruss Manfred
Hallo Manfred,
das ganze Projekt scheint ja richtig Fahrt aufzunehmen - vielleicht auch noch interessant:
Wer übernimmt die Garantie- und Gewährleistung und wer ist für den ganzen Spass verantwortlich?? Bei Alu-Dichtungen die im Kreis von guten Bekannten weitergereicht werden ist das kein Problem, aber bei einem "weltweiten" Handel habe ich da schon Klärungsbedarf!
Grusz
Bernd
Zitatder Werkstoff ist geschützt
.
Wie kommst Du auf die Idee? Meinst Du den Werkstoff vom Gummi? Dann müßten heute noch die Patente gültig sein. Das glaube ich nicht, da die Händler ja auch nachfertigen lassen.
Zitatwie das Werkzeug auszusehen hätte, was wiederum vom unbekannten Herstellungsprozess abhängt.
Läßt sich in Erfahrung bringen. Der Herstellungsprozeß dürfte relativ einfach sein.
Ich frage mal in meiner Firma rum, ob sich da einer auskennt.
Gruss Manfred
ZitatWer übernimmt die Garantie- und Gewährleistung
kein Problem. Machen wir wie der Blitzhändler: Geht was kaputt, kann der Käufer wieder Neue zum 1/2 Preis kaufen...... ;D
Sehe ich aber wirklich kein Problem. Wenn die Dinger gut sind, halten sie länger als 2 Jahren.
Wenn ich geahnt hätte dass die Alu-Dichtungen der Renner werden, hätte ich noch ein paar über ebay verklopft.
Gruss Manfred
@Manfred und Bernd,
lasst uns das später diskutieren, bitte.
Clemens
PS: Betreffend das Patent dürftest Du Recht haben.
wenn das Material Patentgeschützt ist, heisst das, dass man es nicht kopieren darf. Aber es einzusetzen fuer Produkte ist natuerlich kein Problem, die wollen das doch verkaufen ung daran verdienen. Ansonsten gibts genuegen andere Optionen wie zs.B NBR. NBR ist Oel, Hitze usw bestaendig und wir ueberall im Motorenbereich als Dichtungsmaterial verwendet.
Das Werkzeug ist mal nicht so einfach eine Negativform des Bauteils, da muessen die Schrumpfungen des Materials eingerechnet werden, Kuehlkanaele, etc. Der Werkstoff muss vorher definiert sein, da das Wwerkzeug auf den entsprechenden Werkstoff ausgelegt wird. Dann Definition ob es ev ein 2 Fach Werkzeug wird, denn ergibt muss jeder Schuss nur ein Teil, und die Maschine wir sehr lange blockiert.
Desweiteren Heisskanal oder nicht?????
Iss ma nicht so einfach......
Gruesse Jan
Zitatwenn das Material Patentgeschützt ist, heisst das, dass man es nicht kopieren darf.
Leute, seit vernüftig. Wenn BMW da drauf überhaupt ein Patent haben sollte, schützt das Patent die Form und eventuell den Werkstoff. Eine Patentverlängerung kostet, ich glaube ca. 20.000 € für 10 Jahre. Glaubt da wirklich einer, dass die Dinger noch geschützt sind?
Und wie wäre es wenn wir die Form vom Händler mal für 4 Wochen ausleihen? ;D
Gruss Manfred
Fiel mir gerade noch auf: FPM (ASTM)=FKM (DIN-ISO), also nicht wirklich eine Alternative.
Ich hatte mich auch bereits gewundert, wie das FPM als Materialalternative in Odeons Spezifikations-Pdf kommt.
Kann das jemand aufklären?
Danke
Clemens
#106
DS
:-X
Zitat von: Stefan am 26 August 2010, 21:51:14
#106
15% Volumenänderung ... ist das nicht ein bischen zuviel?
100°C als Testtemperatur... ist das nicht ein bischen zu wenig?
Aus meinem Arbeitsbereich kenne ich es so, dass Testbedingungen um einiges über den maximalen Betriebsbedingungen liegen (aber von Gummispezifikation habe ich ja auch keine Ahnung ...)
Gruß
Nicht unproblematisch ist die Festlegung der Testbedingungen. Insbesondere die Temperatur kann bei Gummi nicht "beliebig" hoch gefahren werden um "Langzeitabschätzungen" zu simulieren. Gummi verändert seine Eigenschaften durchaus BLEIBEND bei einer zu hohen Temperatur oder unter Einwirkung von chemisch aktiven Stoffen.
Ich bin der Ansicht, dass sich die Prüftemperatur an der maximalen Einsatztemperatur des Werkstoffes orientieren sollte. Wenn hier also Viton oder ein anderer vergleichbarer Gummi verwendet wird sind 150 °C durchaus vertretbar.
Wenn man den Test dann noch in gebrauchtem Motoröl (niedrig legiert) durchführt sollte man durchaus zu belastbaren Ergebnissen der Gebrauchstauglichkeit kommen.
Bezüglich der Alterungsbeständigkeit siehe DIN 53 508, die DIN 53 521 beinhaltet Infos bezüglich der Beständigkeit gegenüber chemisch aktiver Reagenzien.
Leider habe ich die entsprechenden DINs nicht greifbar, man sollte aber "irgendwie" drankommen können.
Grusz
Bernd
Zitat von: berndr253 am 27 August 2010, 12:29:41
Leider habe ich die entsprechenden DINs nicht greifbar, man sollte aber "irgendwie" drankommen können.
Bernd
Schau mal in Deine emails ;)
Knut
Moin, moin,
danke für die Info(s) - scheint doch, dass auf Grundlage dieser Informationen die Prüfparameter hinreichend genau festgelegt werden können. Als Werkstoff kommt ja eh nur Viton infrage - alle anderen Werkstoffe sind bekanntermaßen NICHT hinreichend beständig gegen Benzin und Öl.
Bernd
Sacht mal, schießt Ihr nicht etwas über das Ziel hinaus mit den Spezifikationsangaben. Wollt Ihr das nachher etwa alles an Erstmustern selbst verifizieren? Wie wäre es stattdessen mit der Angabe von drei oder vier Werkstoffen bekannter Hersteller, aus denen der Gummifritze einen auswählen kann: "Werkstoff: Alternativ Simrit 4711, Viton 08/15 oder Tecnoflon R25/3".
Standardwerkstoffe für O-Ringe sollten vollkommen ausreichend sein, m.E. (!) reicht auch NBR, die Beständigkeitsangaben gelten für Dauerbeschuß über x-tausend Stunden. Wer an den Stößelrohren Benzin permanent hat sollte entweder den Vergaser abdichten oder die Kolbenringe wechseln.
Gruß
Stefan
Das Material von "normalen O-Ringen" ist NBR und reicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht aus. Innenseitig wird der Gummi auf jeden Fall mit reichlich heissem Öl benetzt werden - und Sprit kommt halt auch schon mal an das Bauteil dran.
Was den Dauerbeschuss von vielen tausend Stunden angeht - sollen die Gummis nach der Fahrt wieder ausgebaut und gereinigt werden? Ich denke, die Gummis bleiben die ganze Zeit montiert und das Jahr hat schon über 8.000 Stunden. Wenn so ein Gummi dann 5 Jahre halten soll sind das 48.000 Stunden. Sicherlich nicht immer bei der maximalen Betriebstemperatur aber unter Druck (Verformung) und unter Einwirkung des Öls!
Und wieso soll der Gummiverarbeiter eine Auswahl treffen?? Er kann bestenfalls einen Tipp geben - einen Entscheid darüber welcher Werkstoff geeignet ist muss schon vom Kunden kommen.
Ich glaube, ich nehm doch lieber die Gummis der bekannten Lieferanten.
Bernd
@Stefan,
Erster Takt: Ziel festlegen.
Zweiter Takt: Praktische Umsetzung.
Wir reden über das Abstellen eines alten Ärgernisses. Gelingt uns das, sind weitere Teile dran.
Aus meiner Sicht (/3 mit drei Monate altem Luftfilterschnorchel, der schon marode wird) sind die
Nebeneffekte wesentlich. Der Wesentlichste? Ein Hersteller, der bereit ist, in kleineren Chargen zu
produzieren. Jemand mit dem man sprechen kann. Haben wir den gefunden, ist der Rest Geschichte.
@Bernd,
das sehen wir dann.
Clemens
Zitat von: berndr253 am 27 August 2010, 14:23:03
Das Material von "normalen O-Ringen" ist NBR und reicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht aus. Innenseitig wird der Gummi auf jeden Fall mit reichlich heissem Öl benetzt werden - und Sprit kommt halt auch schon mal an das Bauteil dran.
Bernd,
Standardwerkstoffe für O-Ringe für industrielle Anwendungen sind u.a. auch verschiedene FKM-Mischungen. Ich schrieb nicht "normale O-Ringe" von OBI oder aus dem Installateurbereich.
Und glaubst Du, daß alle motörölberührenden Dichtungen in heutigen Großserienfahrzeugen aus FKM sind? Viel zu teuer!
Welchen Werkstoff hatte BMW eigentlich damals, Anfang der 50er, verwendet? FKM gabs damals nur bei DuPont im Labor.
Zudem verpufft NBR nicht gleich, wenn "halt auch mal" Sprit drankommt, es hält eben keine Dauerbeplätscherung z.B. im Vergaser aus.
Zitat von: berndr253 am 27 August 2010, 14:23:03
Wenn so ein Gummi dann 5 Jahre halten soll sind das 48.000 Stunden. Sicherlich nicht immer bei der maximalen Betriebstemperatur aber unter Druck (Verformung) und unter Einwirkung des Öls!
Und von den 48000 Stunden sind das überschlagen (Annahme 10000 km/a bei 50 km/h) 1000 Stunden bei Betriebstemperatur. Die restlichen 47000 Stunden steht das Ding in der Garage (annähernd ohne Ozon, UV-Licht, Temperatur, Benzin)
Zitat von: berndr253 am 27 August 2010, 14:23:03
Und wieso soll der Gummiverarbeiter eine Auswahl treffen??
Weil Du froh sein kannst, wenn Dir überhaupt einer länger als zwei Minuten am Telefon zuhört. Der Stößelgummi wiegt aus Viton etwa 5 g. Wenn Du einen Hersteller findest, der Dir mit viel gutem Willen eine Minimenge von 100 Kg anmischt, dann nimmst Du das, was der da hat.
Was ich sagen will: Das Google-Wissen, das hier bzgl. Elastomerwerkstoffen vorliegt, reicht bei weitem nicht aus, um eine Entscheidung über einen geeigneten Werkstoff für die Anwendung fällen zu können.
Daher mein Vorschlag: Nehmt das, was sich bei einem renommierten Hersteller (z.B. Freudenberg) seit Jahren bewährt hat, also einen Standardwerkstoff für O-Ringe, die im Automotive-Bereich zu Abermillionen unter ähnlichen Bedingungen wie bei Euren Kisten eingesetzt werden. Das Zeug hält ein Vielfaches länger als der Hubba-Bubba-Schrott, mit dem Ihr derzeit verarscht werdet.
Gruß
Stefan
Alternativer Ansatz:
ich bin mit Stefan der Meinung daß eine Standard-O-Ring Lösung
realistischer ist. Bei R26-Paula drehte ich mir 2 Messing-Adapter.
Diese waren notwendig um die unterschiedlichen Schutzrohr Durchmesser
des BMW 700 Zylinders an die Stößelführung anzupassen. (s.u.)
Paula ist (vorerst ;) ) dicht.
Somit könnte man mit einem speziell gefertigten und auf die Schutzrohre
aufgeschrumpften Radialdichtring-Adapter eine DIN-Normdichtring aus Rundschnur (http://cgi.ebay.de/10-Stuck-Dichtring-Viton-O-Ring-15-5-x-2-5-FPM-80-/260651666141?pt=Autoteile_Zubeh%C3%B6r)
verwenden. Es ist ja keine zusätzliche Plandichtung erforderlich wenn die
Radialdichtung in diesem Bereich funktioniert. Die Stößelführung hat innen
eine glatte und eng tolerierte Oberfläche - die Unzulänglichkeiten des
Blechrohrs gleicht der (zusätzlich mit LOCTITE gedichtete) Adapter aus.
Problematisch könnte das nur bei den relativ engen Toleranzen der Norm-Dichtringe
bzgl. Konzentrizität werden - aber auch hier könnte der Adapter eine Art
"Vor-Zentrierung" übernehmen.
Thomas
Stefan,
ein herrlicher Beitrag, :applaus: besser gehts nicht!
Das gibt mindestens einen Karmapunkt!
Gruesse Jan
Hallo Stefan,
logisch, dass ich das so nicht stehen lassen kann.
Klar, dass die Dichtungen in KFZ nicht aus den teuersten und edelsten Werkstoffen bestehen die es auf dem Markt gibt. Es muss aber doch auffallen, dass bei einer auch nur kleinen Änderung der Kraftstoffzusammensetzung Dichtungen in Ölpumpen und Kraftstoffleitungen laut Angeben der Produzenten nicht mehr geeignet sind usw. usf.
Da scheint die "Luft" doch recht eng zu sein. Übrigens ist das auch tatsächlich der Fall - die Dichtungen, die für Diesel hervorragend beständig sind geben bei geringer RME-Zumischen nach kurzer Zeit den Geist auf - was ich zumindest bei Dieselpumpen bestätigen kann und auf reines Rapsöl erweitern möchte.
Bezüglich der Kosten "teurer" Werkstoffe kenne ich die Preise für NBR und Viton recht genau und ich kann Dir sagen, dass Preisunterschiede die auf einen Wechsel von Dichtungsmaterialien und -ringen zurückzuführen die Mehrkosten beim Preis für einen PKW kaum bemerkbar wären. Teuer ist hingegen der nachträgliche Wechsel.
Als BMW die Dichtungen produzieren liess machte man sich noch Sorgen um Blei im Benzin und andere Dinge. Darüber was heute in Kraftstoffen und Ölen an Zusatzstoffen beizugefügt wird hatte man damals auch nicht den "Hauch einer Vorstellung".
Ohne hier ein Produzent oder ein Vertreter von Ersatzteillieferanten zu sein - warum unterstellst Du den derzeitigen Anbietern eigentlich, dass diese mit Absicht "Hubba-Bubba-Schrott" liefern?? Vielleicht sind auch sie nur den Versprechungen diverser "Dichtungshersteller" auf den Leim gegangen und eigentlich auch ordentlich Qualtität liefern wollten.
Sprech doch einfach mal mit einem Vertreter von Freudenberg und lass Dich beraten!
So, das musste mal raus
Bernd
Was ich nicht verstehe:
Es gibt mal gute Chargen, dann wieder schlechte.
Wenn ich eine gute Charge habe, weiß ich doch aus welchem Material der Lieferant sie hergestellt hat. Und bestelle bei dem gleichen Lieferant.
Ich hatte mal das Vergnügen, dass ich alle 4 Wochen die Ringe austauschen konnte.
Gruß Manfred
Hallo Manfred,
genau das scheint das Problem zu sein - es gibt gute Chargen und schlechte. Also offensichtlich wird hier entweder bei der Herstellung oder bei der Gummimischung geschlampt. Das Problem wird sicherlich darin bestehen die Chargen in einer recht kurzen Zeit mit hinreichender Aussagekraft auf Gebrauchstauglichkeit zu prüfen.
Und dann hat der Händler vielleicht auch noch zwei Kartons in denen noch alte Restbestände sind, dann aber neue draufgekippt werden und schon hat er das schönste nicht mehr nachvollziehbare Durcheinander.
Ich werde übrigens "den Teufel tun" und mich in diese Aktion der Teilenachfertigung einmischen - das können die "Willigen" ja mal durchziehen. Meine Bedenken bezüglich Qualitätssicherung, Gewährleistung und Haftung bestehen übrigens immer noch, denn ungeklärt ist, wer für welche Probleme wer wie haftet.
Grusz
Bernd
Mit der Haftung ist das hier wie bei den Ventildeckeldichtungen. ;D
Aha,
dann wird es also so sein, dass jeder, der Interesse an einer gewissen Anzahl dieser Dichtungen hat auf eine noch zu erstellende Bestellliste setzen.
Lass das mal 200 Leute sein, die jeder 6 bis 8 von den Wunderdichtungen ordern. Macht in der Summe dann unter 2.000 Stück. Mit der Bestellung gehört man somit zu dem Kreis derer die sich der Risiken - wie immer diese aussehen mögen - bewusst sind und diese Teile dann kaufen und nutzen. Ob die Teile dann den Anforderungen entsprechen wird dann in den nächten 2 bis 3 Jahren zu erfahren sein.
Da ist die Lösung von Thomas einen "geprüften" Viton-O-Ring zu nehmen und das Stößelrohr mit einem Adapter zu versehen erheblich besser. Der O-Ring wird in einer Qualität geliefert werden, die sicherlich dem Mindeststandard entspricht der nach DIN für diesen Ring und diesen Werkstoff vorgegeben ist, hier also auch die notwendigen Prüfungen hinter sich gebracht hat. Sicherlich nicht jeder einzelne Ring aber eine gewisse Anzahl von RIngen aus einer Charge.
Die Konstruktion kann so ausgeführt werden, dass der O-Ring mit den erforderlichen Nutmaßen gesetzt werden kann oder eine ausreichende Verformung erfährt um zu dichten und andererseits nicht unzulässig verformt wird.
Damit sind alle Kriterien erfüllt um die Aufgabe des Abdichtens über eine hinreichende Standzeit zu erfüllen.
Kosten für den Vitonring in der Größenordnung 50 Cent, der Adapter als Ms-Drehteil auf einer NC vielleicht noch einmal 2,50€ - in der Summe also irgendwas um die 3 € pro Stößelrohr.
Bernd
Zitat von: berndr253 am 27 August 2010, 17:55:16
Es muss aber doch auffallen, dass bei einer auch nur kleinen Änderung der Kraftstoffzusammensetzung Dichtungen in Ölpumpen und Kraftstoffleitungen laut Angeben der Produzenten nicht mehr geeignet sind usw. usf.
Da scheint die "Luft" doch recht eng zu sein. Übrigens ist das auch tatsächlich der Fall - die Dichtungen, die für Diesel hervorragend beständig sind geben bei geringer RME-Zumischen nach kurzer Zeit den Geist auf - was ich zumindest bei Dieselpumpen bestätigen kann und auf reines Rapsöl erweitern möchte.
Hallo Bernd, natürlich ist die "Luft" bei Großserienherstellern dünn, deshalb erfüllen die heute auch nicht die Anforderungen, die vielleicht in fünf Jahren gefordert werden könnten, je nachdem, was die Politik gerade raucht. Weil es zu teuer wäre und keiner zahlt. Aber das ist bei Euren Stößelgummies gar kein Problem, weil dort doch nur Motoröl drankommt. Und das ist in den seltensten Fällen das neueste 0W-200-Leichtlauföl mit HighTech-Zusätzen, also reicht NBR! Denn: Ein kurzer Blick in den Simrit-Katalog offenbart, daß grob überschlagen 75 % aller O-Ringgrößen in NBR verfügbar sind, den Rest teilen sich EPDM und FKM. Wer kauft nur all diese NBR-Teile, wenn sämtliche Schmierölanwendungen als Kundschaft ausfallen?
Zitat von: berndr253 am 27 August 2010, 17:55:16
Als BMW die Dichtungen produzieren liess machte man sich noch Sorgen um Blei im Benzin und andere Dinge. Darüber was heute in Kraftstoffen und Ölen an Zusatzstoffen beizugefügt wird hatte man damals auch nicht den "Hauch einer Vorstellung".
Das hat nichts mit der miesen Qualität der Nachfertigungen zu tun.
Zitat von: berndr253 am 27 August 2010, 17:55:16
warum unterstellst Du den derzeitigen Anbietern eigentlich, dass diese mit Absicht "Hubba-Bubba-Schrott" liefern?? Vielleicht sind auch sie nur den Versprechungen diverser "Dichtungshersteller" auf den Leim gegangen und eigentlich auch ordentlich Qualtität liefern wollten.
Absicht habe ich nicht unterstellt. Nur, es werden sich doch wohl schon ein paar Kunden beschwert haben, oder seid Ihr alle so genügsam (Manfred ausgenommen)? Trotzdem wird diese mindere Qualität aber weiterhin verkauft und das ist dann Absicht.
Und wer meint, daß Produkte aus China nur wegen der (tatsächlich gar nicht so) geringen Lohnkosten so preiswert sind, ist naiv.
Zitat von: berndr253 am 27 August 2010, 17:55:16
logisch, dass ich das so nicht stehen lassen kann...So, das musste mal raus
Zuletzt: Meinst Du, ich wolle Dich ärgern oder vorführen? Das will ich nicht, ich will eine konstruktive (mit einem Schuß Ironie und Polemik) Diskussion führen, damit Ihr ordentliche Gummis bekommt.
Die gängige Literatur empfiehlt für angestrebten Einsatzzweck NBR. Daß FKM besser ist, steht außer Frage. Bei einer Fertigungsmenge von vielleicht 5 Kg kannst Du Dir aber nicht aussuchen, welchen Werkstoff (und zwar nur genau den, sonst bekommt ein anderer diesen äußerst lukrativen Job!) der Spritzer in die Form pumpt. Deshalb hier mein ultimativer Vorschlag zur Beschreibung des gewünschten Werkstoffes:
Material: FKM (ww. auch NBR)
Härte: 75 +-3 Shore A
Farbe: schwarz
P.S.
Zitat von: berndr253 am 27 August 2010, 22:24:19
Da ist die Lösung von Thomas einen "geprüften" Viton-O-Ring zu nehmen und das Stößelrohr mit einem Adapter zu versehen erheblich besser.
Widerspruch zu Deiner #102.
Außerdem: meine Idee, wie Thomas im Übrigen schrub; siehe #101.
Gruß
Stefan
Hallo Stefan,
Du schreibst, dass man als Kunde froh sein muss wenn man einen Verarbeiter findet der einem eine Charge mit 100 Kilo verarbeitet und da müsse man halt nehmen was er hat.
Mit 5 Gramm Eigengewicht wären das 20.000 Stößelgummis bei denen man nicht sicher weiss woraus diese letztendlich gefertigt sind und welche Qualität hier geliefert wird. Ich habe gerade mal nachgewogen, das Gummi ist noch leichter - wiegt 3 Gramm pro Stück, so dass die Charge aus 100 Kilo Grundstoff bei über 30.000 Stück liegt.
Wäre mal interessant zu erfahren welche Chargen bzw. welche Mengen von den einschlägigen Händlern jedes Jahr aus Fernost bezogen werden - wenn diese denn überhaupt aus Fernost kommen, was bisher ja auch nur vermutet wird (steht ja leider nicht drauf "made in ..."). Wenn also nur drei der bekannten größeren Händler diese "Mindestmenge" von 100 Kilo in Auftrag geben wären das also 90.000 Stößelgummis, die auch abgesetzt werden müssen. Das wird eine Weile dauern, so dass es möglicherweise einige Jahre dauert bis der letzte Gummi dann verkauft ist.
Nicht akzeptabel wäre es aber, wenn man als Kunde keinen oder nur einen eingeschränkten Einfluss auf die Qualität und Zusammensetzung des Produktes hätte. Hier gibt es eigentlich nur die Lösung, dass man bestimmte Vorgaben macht und das gelieferte Produkt einer Qualitätskontrolle unterzieht, für die es durchaus Möglichkeiten gibt (danke für die mail, Knut). Von jeder Charge eine definierte Probenmenge entnimmt und die Tests durchführt. Und wenn man tatsächlich über mehrere 10.000 Stück redet wären die geringen Kosten für die Tests sicherlich tragbar.
Wenn es aber um die von Dir genannte Menge von 5 Kilo geht wird man sich halt darauf verlassen müssen, dass der Hersteller den Werkstoff verwendet den man haben möchte (wenn er denn gerade auf Lager ist) und die Arbeit ordentlich ausführt - ein nicht befriedigender Umstand.
Bezüglich des Werkstoffes NBR ist es so, dass dieser Werkstoff gegen mineralische Öle durchaus beständig ist aber über eine nur mäszige Witterungsbeständikgeit und eine schlechte Beständigkeit gegenüber Aromaten und polaren Lösemitteln (z.B. Alkoholen) verfügt. Deswegen lösen sich halt auch einige der Gummispritleitung an die vor der Zumischung von Ethanol im Sprit beständig waren.
Die Temperaturbeständigkeit ist abhängig von der Vernetzung maximal sind 80 bis 100 °C in der Literatur benannt - kurzfristig 120 °C.
Meine Meinung ist bei diesem exotischen Projekt nicht am Werkstoff zu sparen und hier Viton zu verwenden - aber das ist meine Ansicht und schliesslich leben wir in einem freien Land, in dem jeder ...
Bernd
Zitat von: berndr253 am 28 August 2010, 10:31:41
Die Temperaturbeständigkeit ist abhängig von der Vernetzung maximal sind 80 bis 100 °C in der Literatur benannt - kurzfristig 120 °C.
Stimmt, und jetzt eruiere bitte, wieviel tausend Stunden kurzfristig bedeutet. Bei 80..100 °C ist das Material quasi dauerfest. Genau diese Fehlinterpretation gibt es auch immer wieder bei Wälzlagern und den Angaben zu Drehzahlgrenzen, Temperaturbelastbarkeit usw.
Zitat von: berndr253 am 28 August 2010, 10:31:41
Wenn es aber um die von Dir genannte Menge von 5 Kilo geht wird man sich halt darauf verlassen müssen, dass der Hersteller den Werkstoff verwendet den man haben möchte (wenn er denn gerade auf Lager ist) und die Arbeit ordentlich ausführt - ein nicht befriedigender Umstand.
Ich glaube immer noch an das Gute im Menschen und wenn mir ein Lieferant sagt: "Ich habe da gerade eine Mischung in der Trommel, daraus mache ich O-Ringe für Daimler, BMW o.ä., mit denen die den Ölkreislauf abdichten, da könnte ich Euch eine Ecke abschneiden und Eure Gummis machen.", dann bedanke ich mich freundlich, lasse ihn machen und verärgere ihn nicht mit Hausfrauenwissen: "Ja, aber ich hab' da im Internet gelesen...und wie siehts aus mit ISO 900x und ich würde gerne noch mit Ihrem Q-Manager sprechen und ein Audit kommt auch noch und versuchen Sie nicht uns zu foppen, wir finden es eh heraus.".
Zitat von: berndr253 am 28 August 2010, 10:31:41
Meine Meinung ist bei diesem exotischen Projekt nicht am Werkstoff zu sparen und hier Viton zu verwenden - aber das ist meine Ansicht und schliesslich leben wir in einem freien Land, in dem jeder ...
Ist auch meine Meinung und ich will sie Dir auch nicht verbieten. Bei diesem Projektchen sollte man sich aber nicht den Weg mit übertriebenen Anforderungen verstellen. Nicht jeder Kleinvulkanisierer hat FKM im Programm und am Ende ist es sicher erstrebenswerter, Teile aus NBR, die 15 Jahre halten, zu haben als gar keine. Aber da darfst Du gerne anderer Meinung sein.
Gruß
Stefan
P.S. Wenn es das Wetter zuläßt bin ich morgen evtl. in Hilgen, dann können wir das Thema gerne noch vertiefen.
Hallo Stefan,
ich werde im Zusammenhang mit diesem Projekt überhaupt nichts eruieren - bezüglich der Qualitäten hinsichtlich Alterung und chemischer Stabilität gibt es Tests und Vorgaben der Prüftemperatur, -medien und -dauer die einzuhalten sind. Wenn diese Anforderungen erfüllt werden erübrigen sich Recherchen.
Qualitätsanforderung und -sicherung scheinen Deiner Meinung nach eine Frage des Projektumfangs zu sein - ist ein insgesamt fragwürdiger Ansatz, je kleiner die produzierte Menge umso unsicherer das Produkt??
Deine Anmerkung, den Hersteller nicht mit "Hausfrauenwissen" zu belästigen verstehe ich nicht ganz. Wenn Du der Ansicht bist, dass ich unqualifizierte und nicht hinreichend fundierte Aussagen mache solltest Du das auch direkt sagen, da ist eine solche Formulierung wie Du sie wählst nicht zielführend. Übrigens hat die Frage nach der ISO-Zertifizierung 900x nichts mit der Qualität der Produkte zu tun. Produkte aus einem ISO9000-zertifizierten Betrieb können genauso untauglich sein wie Produkte aus Fernost.
Vielleicht noch eine Anmerkung bezüglich der "kurzfristigen Temperaturbeständigkeit". Mag sein, dass das Material kurzfristig 120 Grad aushält, und was ist mit 130 Grad? Meine Erfahrungen sind dahingehend, dass insbesondere die Temperatur ein ernsthaftes Problem werden kann. So hatte ich in der Vergangenheit in den wassergeführten Kühler meiner Stirlingmotoren bisher NBR-Ringe verwendet. Temperaturen oberhalb der Grenztemperatur kann ich vermeiden. Die Praxis zeigt jedoch, dass diese Ringe bei einer längerfristigen Anwendung bei 80 Grad glasartig verhärten und versagen.
Nach dem Wechsel von NBR zu Viton sind die Maschinen auch über den Zeitraum von einigen Jahren immer noch dicht.
Da ich in den nächsten Wochen unterwegs bin ist eine Diskussion in Hilgen nicht möglich - ob das danach noch relevant ist muss man sehen.
Bernd
Zitat von: berndr253 am 28 August 2010, 14:34:27
Wenn Du der Ansicht bist, dass ich unqualifizierte und nicht hinreichend fundierte Aussagen mache solltest Du das auch direkt sagen, da ist eine solche Formulierung wie Du sie wählst nicht zielführend.
Das unterstelle ich nicht nur Dir, sondern allen inklusive mir selbst, die sich hier bisher dazu geäußert haben. Wir wissen doch offensichtlich alle nicht genug über dieses Thema, um einem Fachmann auf diesem Gebiet tiefschürfende Vorgaben machen zu können.
Viel Spaß beim Unterwegssein.
Gruß
Stefan
ZitatWenn also nur drei der bekannten größeren Händler diese "Mindestmenge" von 100 Kilo in Auftrag geben wären das also 90.000 Stößelgummis, die auch abgesetzt werden müssen.
Nach Deiner These müßte jeder Händler dann ein Spritzwerkzeug haben?
Mit 30.000 Stück kann ich 15.000 Einzylinder instandsetzen. Wieviel gibt es noch? ca. 4500 Stück.
Nochmals: Ein Händler hat das Spritzwerkzeug hergestellt, und beliefert dann alle Händler (auch BMW, wenn die wollen!).
Beispiel: Fa. Rabenbauer hat bei KS Kolben herstellen lassen. Nun kaufen die anderen Händler bei diesem Händler die Kolben ab. Kapistko?
Händler US in FFM stellt die berüchtigten Blitz Produkte her. Jeder Händler kann diese hochwertigen Erzeugnisse bei Ihm kaufen.
Ich wiederhole:
Ein Händler hat das Spritzwerkzeug hergestellt, und beliefert dann alle Händler (auch BMW, wenn die wollen!).
Gruss Manfred
Hallo Forum,
schön ist, dass wir hier nach wie vor konstruktiv diskutieren und
gott sei dank meilenweit davon entfernt sind, auch nur ansatzweise
bei verschiedenen Meinungen persönlich zu werden ! :saufen:
Chefling (der sonst immer gerne Öl ins Feuer gießt! ;D )
:bike:
Manfred,
ich vermute, dass die Größe der Chargen die gefertigt werden können erheblich kleiner als 100 Kilo Rohmaterial sind. Vermutlich bekommt man auch schon Losgrößen von 2000 Stück - also irgendwas in der Gröszenordnung von 10 Kilo Ausgangsstoff.
Bei den Stöszelgummis glaube ich allerdings schon, dass hier auf mehreren Hochzeiten getanzt wird, es also mehrere Hersteller gibt. Und wenn es anders sein sollte - ist es halt anders.
Wir können eh nichts an der Situation ändern, sieht man von der Eigenproduktion einmal ab.
Bernd
Zitat von: berndr253 am 28 August 2010, 10:31:41
...das Gummi ist noch leichter - wiegt 3 Gramm pro Stück,...
P.P.S. Bei Verwendung von FKM würde es ca. 5 g/St. wiegen.
Gruß
Stefan
:juhuu: :lol:
Bernd
Zitat von: berndr253 am 29 August 2010, 14:20:24
:juhuu: :lol:
Bernd
???
#42 (2 Gramm pro Stößelgummi weniger macht etwa 0,006 km/a schneller)
Zitat von: cledrera am 29 August 2010, 18:10:41
#42 (2 Gramm pro Stößelgummi weniger macht etwa 0,006 km/a schneller)
Maximierung der Vmax ist hier nicht das Ziel!
Doch! IMMER!
Habt Ihr Hirnsausen? ::)
Gruss Manfred
Könnte man nicht das ganze Problem mit den Stösselgummis vermeiden, indem man die Rohre insgesamt durch Faltenbälge (eventuell verchromt) ersetzt?
Ich habe einen Produzenten gefunden, der anscheinend über Erfahrungen auf diesem Gebiet verfügt, auch was Material (Gummi etc.) angeht.
Seht doch mal hier:
http://www.faltenbalg.net/index.php?option=com_content&view=article&id=4&Itemid=4&lang=en
Gruß Karl
Och nee. Wie seiht dass den aus. Faltenbälge????? :o
Gruss Manfred
Ich hätte da ber eine Idee.
Wenn man innen in das Stößel- Röhrchen ein Verbindungrohr einpreßt müßte man den Ölfluß doch auch dicht bekommen.
Gruss Manfred
Zitat von: Manfred250 am 29 August 2010, 21:15:23
Och nee. Wie seiht dass den aus. Faltenbälge?? :o
Warum nicht? Oder V4A-Metallschläuche!
http://www.witzenmann.de/witzenmann/de/produkte/metallbaelge.php
(der 4. von links, der auf der messingen "Stößelführung" sitzt, käme schon genau hin)
Sieht doch gar nicht so schlecht aus und hält garantiert ewig...
Rütz
Witzemann? Zu der Firma habe ich Connektschen....... ;D
Gruss Manfred
Naja...bei allen Verbesserungen (?)...sie sollten doch relativ original aussehen (meine mEINUNG :schimpf::::::jetzt aber ;D)
Zitat von: Rütz am 29 August 2010, 21:52:14
Warum nicht? Oder V4A-Metallschläuche!
http://www.witzenmann.de/witzenmann/de/produkte/metallbaelge.php
(der 4. von links, der auf der messingen "Stößelführung" sitzt, käme schon genau hin)
Sieht doch gar nicht so schlecht aus und hält garantiert ewig...
Rütz
Ja, Rütz, genau das habe ich gemeint und auch angedeutet, als ich "eventuell verchromt" schrieb.
Ich kenne Metallfaltenbälge gut von anderen Anwendungen (Temperaturkompensation in Rohren) und finde sie sehen sehr flott aus, wenn sie sehr kleine und enge Falten haben, was für unseren Zweck voll ausreichen würde.
In Edelstahl währe vielleicht zu kostbar?
Gruß Karl
Hallo Manfred und Rolf,
ich komme noch mal auf Eure Bedenken, wegen des optischen Eindrucks, zurück, die ich sehr gut verstehe.
Aber wie viele 250er sind eigentlich noch ,,original"? Bei den meisten von ihnen gibt es sicher mehr als 10 unterschiedliche Ausführungen. Denkt doch bloß mal an Zündung: Magnet oder Batterie, mechanisch oder elektronisch, Lichtmaschine: 6 V oder 12 V, verschiedene Krümmer, Schalldämpfer, Seitenständer, Lenker, Lenkerarmaturen, Sättel, Kotflügel, Scheinwerfer, Schlussleuchten etc. Zugegeben, nicht alle sind optisch erkennbar.
Ich glaube, dass auch zwei kleine, blanke Metallbälge am Zylinder den wenigsten auffallen würden.
Seht Euch doch mal die beiden Beispiele an, die ich angehängt habe.
Ein Innendurchmesser von 16 mm und eine Länge von 20 mm wäre wohl in etwa was wir benötigen?
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.bmw-einzylinder.de%2Fforum%2Findex.php%3Faction%3Ddlattach%3Btopic%3D7443.0%3Battach%3D13842%3Bimage&hash=c0ab368300756d0529dcb09140bc5a3120f85439)
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.bmw-einzylinder.de%2Fforum%2Findex.php%3Faction%3Ddlattach%3Btopic%3D7443.0%3Battach%3D13844%3Bimage&hash=d99d017c63e6a7d27abc9ae8667f59e1626e54b6)
Die Firma Höhl & Westhoff GmbH scheint auf kleine Sonderanfertigungen eingestellt zu sein:
Zitat von der Firma: Höhl & Westhoff GmbH, Friedrich-Engels-Allee 162, 42285 Wuppertal:
Sonderanfertigungen
sind für uns selbstverständlich -
Einzelstücke genauso wie auch hohe Stückzahlen.
Unser umfangreicher Formenpark
erspart Ihnen oft teure Werkzeugkosten!
Zitat Schluss.
Auch wenn man absolut an Stösselgummis festhalten will, könnte diese Firma vielleicht, auf Grund dieser Meldung in Frage kommen.
Gruß Karl.
Karl,
Dein Ansatz ist mir sympathisch; allerdings für den Gummischnorchel der /3.
So ein Faltenbalg aus Metall, gegebenenfalls gummibeschichtet, wäre schon etwas solides.
Im Übrigen geht es hier um Dichtigkeitsprobleme und ich rätsle immer noch, wie der Ersatz
des einen Teils (Stößelrohr) durch einen Faltenbalg das ersetzen könnte; ohne zusätzlichen
Dichtring wohl kaum. Bedenken wegen der Wandstärke habe ich auch.
Clemens
@ Clemens. Im Prinzip ja . . .
ABER: Bei allen Gaskanälen sind glatte Wände angesagt.
Schon ein normaler Staubsauger-Spiralschlauch erzeugt so starke Verwirbelungen
dass bei 10m Länge nix mehr durchgeht.
Frag´ mal emm - :koenig: der Strömungslehre.
Thomas
Danke Thomas,
dass muss ich erst einmal verdauen.
Es scheint auch bei der Frage konstruktiver Verbesserungen, Bemassungen etc. das Ende der sinnvollen Diskussion erreicht zu sein.
Was kommt sind Alternativvorschläge.
Daher ist Ende der Woche Deadline; Schluss mit Gequatsche.
Dann machen wir (me, myself & I) mal eine Firmenliste.
Clemens
Ich hätte noch eine Idee:
Man nehme ein Stück gutes ALU und dreht es so wie der Stößelgummi aussieht. Dann schwarz bepulvern.
Das Stück welches in die Stößelführung eintaucht wird als leichte / mittlere Passung gedreht.
In der Kante wo die Stößelführung mit dem Stößelgummi (neu-Aluteil) kontaket wird eine Nut eingedreht in die ein O-Ring eingepaßt wird. Die beiden Aluteile drehen und bepulvern kostet nicht viel, der O-Ring auch nicht.
Nachteil: Jedes Aluteil müßte in die jeweilige Stößelführung eingepaßt werden.
Dafür müßte nur der O-Ring ausgetauscht werden wenn die Laufbahn runter muß.
Vielleicht kann man das Aluteil auch gummieren, dann fällt es überhaupt nicht auf.
Sieht von außen aus wie Orschinal.
Denkt nach, und gebt mir Recht. ;D
Gruss Manfred
Zitat von: Manfred250 am 30 August 2010, 17:33:57
Dann schwarz bepulvern.
Ich (wie immer !) würz eloxieren.
Stefan
Zitat von: cledrera am 30 August 2010, 12:14:47
Im Übrigen geht es hier um Dichtigkeitsprobleme und ich rätsle immer noch, wie der Ersatz
des einen Teils (Stößelrohr) durch einen Faltenbalg das ersetzen könnte; ohne zusätzlichen
Dichtring wohl kaum. Bedenken wegen der Wandstärke habe ich auch.
Clemens
Clemens, mein unmittelbarer Vorschlag wäre, das Stösselrohr abzukürzen und das eine Ende des Metallbalges hart anzulöten. Das andere Ende wird am Zylinderkopf öldicht festgespannt, oder verschraubt. Das passende Koblungsstück müsste erst konstruiert werden. Ich habe die Teile noch nie demontiert gesehen und kann daher nicht beurteilen, was da erforderlich wäre
Gruß Karl
Zitat von: odeon8 am 30 August 2010, 13:18:15
ABER: Bei allen Gaskanälen sind glatte Wände angesagt.
Schon ein normaler Staubsauger-Spiralschlauch erzeugt so starke Verwirbelungen
dass bei 10m Länge nix mehr durchgeht.
Frag´ mal emm - :koenig: der Strömungslehre.
Thomas
Hallo Thomas,
warum redest Du von Gaskanälen? Hier geht es doch um Abdichtung gegen den Ölfluss um den Stössel. Die Ölgeschwindigkeit ist doch wohl unbedeutend?
Gruß Karl
Hallo Karl,
thomas hat auf jemand anders geantwortet der den Luftansaugschlauch für die 25/3 aus dem material machen wollte...da könnte das wirklich eine Rolle spielen.
Ja, wer ist noch original....aber wenn man es nicht sieht? Wie bei den elektronischen Regler, 6 oder 12 V, andere Lima etc.
Andere Armaturen, Kotflügeln etc gebe ich dir recht....das mag ich aber auch nicht leiden...es sei denn man baut sie konsequent um und versucht nicht den Anschein der Originalität zu erhalten...also macht daraus einen Chopper, Bobber, Café Racer ;D oder was ähnliches.
Zitat von: cledrera am 30 August 2010, 12:14:47
allerdings für den Gummischnorchel der /3.
Danke Rolf, genau darum ging es.
Thomas
Zitat von: rolf am 30 August 2010, 22:53:19
Hallo Karl,
thomas hat auf jemand anders geantwortet .......
Hallo Rolf,
danke für die Aufklärung. Im Übrigen bin ich einig mit deiner Betrachtung der Sache .
@ Thomas,
Entschuldige bitte mein Missverständnis.
Karl
Zitat von: rolf am 30 August 2010, 22:53:19
Andere Armaturen, Kotflügeln etc (andere Farbe, Kickstarter?) gebe ich dir recht....das mag ich aber auch nicht leiden...
So, so... ;D
Kickstarter lasse ich gelten ....aber nur bei der R26 (wem es denn auffällt :P)....Farbe : NEIN!
Du 26 Pleuelträger :-*
Zitat von: cledrera am 30 August 2010, 12:14:47
Im Übrigen geht es hier um Dichtigkeitsprobleme und ich rätsle immer noch, wie der Ersatz
des einen Teils (Stößelrohr) durch einen Faltenbalg das ersetzen könnte; ohne zusätzlichen
Dichtring wohl kaum. Bedenken wegen der Wandstärke habe ich auch.
Clemens
Hallo Clemens,
Ich komme nochmals auf deine Antwort zurück, weil sie ein par Missverständnisse wiederspiegelt, die augenscheinlich bei mehreren Lesern aufgetreten sind.
Die Metallfaltenbälge sollen das gesamte Abdichtungsproblem um die Stößel lösen, und das Schöne bei ihnen ist, dass sie 100% dicht sind. Die thermischen Verformungen des Systems werden von den Falten aufgenommen, und es bedarf keiner Abdichtung durch O-ringe an einem (nicht existierendem) gleitenden Übergang.
Ich habe versucht, das mal bildlich klar zu stellen:
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.bmw-einzylinder.de%2Fforum%2Findex.php%3Faction%3Ddlattach%3Btopic%3D7443.0%3Battach%3D13877%3Bimage&hash=96e02bec4b5037a226265010bccd75926acd33a7)
Für die beiden Enden der Faltenbälge, die auch mit Flanschen geliefert werden können, müssen passende Verschraubungen konstruiert und gebaut werden.
Die Verschraubung am Zylinderkopf müsste relativ leicht wechselbar sein, da der ja öfter mal runter muss.
Ich weiß, das wir hier im Forum tüchtige Konstrukteure haben, von denen einige auch die praktischen Hilfsmittel für die Anfertigung von Prototypen besitzen.
Du brauchst keine Bedenken wegen der Wandstärke zu haben. Die Faltenbälge ertragen vermutlich das 100fache der hier auftretenden Kräfte, zumal die Deformationen und die Lastwechsel gering sind.
Es gibt eine USA/DK Firma, die wirklich was von diesem Thema versteht. Seht doch mal hier:
http://www.ke-burgmann.com/Files/Filer_unsecure/Brochures%20(GB)/Metal_Product_Brochure_email.pdf (http://www.ke-burgmann.com/Files/Filer_unsecure/Brochures%20(GB)/Metal_Product_Brochure_email.pdf)
Kontakt:
KE-BURGMANN BREDAN A/S
Metal Expansion Joint Division
Odinsvej 1
DK-6950 Ringkoebing
Tel.: +45 96 74 28 00
Fax: +45 97 32 65 35
E-mail: sales@ke-burgmann.dk
www.ke-burgmann.com
KE-BURGMANN EJS
A Division of KE-Burgmann USA, Inc.
10035 Prospect Ave. Ste 202
Santee, CA 92071 USA
Tel.: +1 619 562 6083
Fax: +1 619 562 0636
E-mail: info@keb-ejs-com
www.keb-ejs.com
Das Unternehmen gehört zur Freudenberg Gruppe.
Zitat von: cledrera am 30 August 2010, 14:07:45
Es scheint auch bei der Frage konstruktiver Verbesserungen, Bemassungen etc. das Ende der sinnvollen Diskussion erreicht zu sein.
Was kommt sind Alternativvorschläge.
Daher ist Ende der Woche Deadline; Schluss mit Gequatsche.
Clemens,
es tut mir leid, dass mein Beitrag nicht Deinen Wünschen entspricht.
Es fällt mir immer schwer eine Aufgabe fallen zu lassen, bevor ich eine – wenigstens für mich – zufriedenstellende Lösung gefunden habe.
Sei bitte friedlich – ich zieh mich jetzt wieder zurück.
Gruß Karl
Karl,
vom Prinzip her finde ich Deinen Vorschlag gar nicht schlecht. Allerdings hast Du bei Deinem Bild übersehen, daß der untere Bereich, dort wo normalerweise die Tonnen sitzen, die Stössel geführt werden (deswegen heissen sie auch Stösselführung). Das wirst Du mit einem Faltenbalg nur schwer hinbekommen- auch wenn die in Ringkøbing hergestellt werden.
Einen Faltenbalg an der Stelle finde ich eigentlich auch ein wenig "overskilled", weil die thermischen Dehnungen eher gering sind. Mir würde dort ein Gummiteil genügen, das allerdings einigermaßen öl-, wärme- und ozonstabil ist und somit ein paar Jahre hält (NBR oder FKM müsste gehen).
Hatten wir das Thema nicht schonmal? Sollten die Dinger nicht mal nachgebaut werden - in vernünftiger Qualität??
Knut
Knut,
Du hast vollkommen Recht. Ich habe die Stößelführung (die Tonnen) mit wegradiert bei meinem Gemälde. Es war wohl schon zu spät am Abend.
Die Faltenbälge müssen also entsprechend kürzer sein, aber sonst unverändert.
Gummi geht ja bekannter Weise auch, aber wie Du sagst nur kurzzeitig. Die Faltenbälge aus Edelstahl könnten lebenslänglich halten. Ferner hätten sie auch die Fähigkeit als kleine Ölkühler zu wirken
Besten Dank das Du mich auf meinen Fehler aufmerksam gemacht hast.
Karl
Zitat"overskilled", weil die thermischen Dehnungen eher gering sind.
Um die thermischen Dehnungen geht es nicht, sondern um die individuellen Toleranzen an dieser Stelle (Dicke der Fußdichtung, etc...).
Setzt mal den Zylinder ohne die Gummis auf, am besten bei verschiedenen Motoren:
Selbst Achsenfehler von +/- 1mm sind durchaus üblich und nicht gerade förderlich für die Gummilebendsdauer.
Ich fände so einen Minifaltenbalg an dieser Stelle gar nicht schlecht. Er bräuchte nur unwesentlich höher als der Gummi zu sein, vom Stoßstangenschutzrohr käme nur der unten aufgeschrumpfte Ring weg...
...stelle ich mir eigentlich unauffällig und elegant vor.
Rütz
So, Kinder, das erste Angebot liegt vor (für die Gummis, nicht Wellschläuche):
"1. Qualität: FPM-5X, 60±5 Shore A.
Basispreis 40,00 EUR/kg / Rohgewicht 1.170 Gramm/100 Stück.
2. Artikelpreis:
EUR 191,50 je 100 Stück bei einer Lieferlosgröße von 1.000 Stück.
EUR 218,90 je 100 Stück bei einer Lieferlosgröße von 500 Stück.
3. Werkzeugkosten: EUR 1.950,- (2-fach). Anfertigungszeit ca. 2 Wochen
Werkzeug-Standzeit ca. 10.000 Stück / Maximal 5 Jahre."
Warum 60 Shore, weiß ich nicht, finde ich noch heraus.
Gruß
Stefan
pro Teil dann ca. 4,0 €. Bei 1000 Stk. Abnahme.
Manfred
4,33 EUR/St. bei 1.000
3,03 EUR/St. bei 3.000
2,71 EUR/St. bei 6.000
2,58 EUR/St. bei 10.000
Grüsse,
BenW
P.S.: Was heisst "Werkzeugkosten 1.950 Euro (2-fach)"? Kosten die Werkzeuge 3.900 Euro? Damit würde alles nochmals teurer...
Stefan,
danke für Deine Mühe und jetzt sei so nett und korrigiere mal meine nachfolgende Rechnung für die ersten 1.000 Stück
falls unzutreffend:
Pos.1 (Materialkosten)
11,7 kg à 40,00 € = 468,00 €
Pos.2 (Artikelpreis)
10 x 191,50 € = 1.915,00 €
Pos. 3 (Werkzeugkosten)
3.900,00 €
Kosten gesamt für 1.000 Stück: 6.283,00 €
Kosten pro Stück: 6,29 €
Was ich zudem nicht nachvollziehen kann, ist weshalb die Werkzeugkosten zweifach genommen werden.
Weil das zwei Stößelgummis sind? Wohl kaum.
Abgesehen davon wäre für mich ein Preis von 5,29 € (zuzüglich Porto) sehr akzeptabel.
Clemens
Clemens,
wer nimmt dann die restlichen 998 Stück? ;D
Grüsse,
BenW
Andreas,
noch so einen defätistischen Spruch und wir ordern 2.000 Stück und beschmeissen Dich mit 1.998. ;D
Übrigens wäre ich schwer gekränkt, nur zwei zu bekommen! Sowas muss geordert, gelagert und später verbaut werden.
Aber 1.000 Stück sind schon eine Hausnummer. Insoweit hast Du Recht. Deshalb hier die Rechnung für 500 Stück:
Pos.1 (Materialkosten)
5,85 kg à 40,00 € = 234,00 €
Pos.2 (Artikelpreis)
5 x 218,90 € = 1.094,50 €
Pos. 3 (Werkzeugkosten)
3.900,00 €
Kosten gesamt für 500 Stück: 5.228,50 €
Kosten pro Stück: 5,23 €
Echt billiger!
Zitat von: cledrera am 02 September 2010, 19:04:50
Kosten gesamt für 500 Stück: 5.228,50 €
Kosten pro Stück: 5,23 €
Echt billiger!
:lol:
;D
Zitat von: BenW am 02 September 2010, 17:06:56
P.S.: Was heisst "Werkzeugkosten 1.950 Euro (2-fach)"? Kosten die Werkzeuge 3.900 Euro? Damit würde alles nochmals teurer...
2-fach bedeutet dass in dem Wzg zwei Kavitäten (Formnester) sitzen. Dadurch werden pro Einspritzvorgang gleichzeitig 2 Teile produziert. D.h. Personalkosten werden reduziert aber die Wzg-Kosten erhöht.
Gruß
Hans_R25
Richtig Hans.
Damit stimmen auch meine 4,0 €.
Noch einen Händler ins Boot zu nehmen können wir vergessen. Die müssen 100% draufschlagen. Und für 8€ kauft die keiner.
Ich hatte das auch bei den Aludichtungen probiert. Aussage: Nöö. Dann verkaufe ich ja keine Pappedeckeldichtungen mehr.
Wenn wir 500 Stück verkaufen sind wir schon Spitze.
Gruss Manfred
Hallo Manfred, hallo Clemens,
wenn das Werkzeug insgesamt 1.950 Euro kostet, liegt der Preis für ein Gummi bei 4,33 Euro (nicht 4,00 Euro). Und bei einer 500er-Auflage kostet das gute Stück dann 6,55 Euro, siehe beigefügte Tabelle.
Grüsse,
BenW
Wenn sie denn halten....mir wäre es das Ganze wert!....auch ohne 4 Ah Gel - Batterie
Die Materialkosten gehören durch zwei geteilt, weil das Rohgewicht eines Gummis etwa 5 g beträgt. Die Angabe 1170 g/100 St. bezieht sich auf 100 Abgüsse mit je zwei Gummis. Ansonsten müßte FKM eine Dichte von über 4 g/cm3 haben.
Hinzu kommt, daß Angebotspreise i.A. Nettopreise sind.
Jetzt könnt Ihr Eure Bestellerliste öffnen, ich brauche keine. Kaufe meine Latex-Stößelgummis bei dm.
Versandkosten gibts keine, der Lieferant sitzt in Bergisch-Gladbach. Da kann Clemens hinfahren, wenns mal wieder richtig schüttet.
Gruß
Stefan
Hi Stefan,
super Maßnahme, ich fange mal an:
4 Stück für Peter
Gruß Peter
Hallo Stefan,
danke für die Aufklärung hinsichtlich des Materialeinsatzes.
Wenn Du schreibst, dass der Artikelpreis auch pro 100 Stück berechnet wird, sind das dann 100 Stösselgummis oder 100x2 = 200 einzelne Gummis?
Falls der Artikelpreis sich auf 100 einzelne Gummis bezieht, entstehen nunmehr folgende Bruttopreise:
7,52 EUR/St. bei 500
4,88 EUR/St. bei 1.000
3,33 EUR/St. bei 3.000
2,94 EUR/St. bei 6.000
2,79 EUR/St. bei 10.000
Siehe angehängte Tabelle.
Grüsse,
BenW
Moin Andreas,
wieso nimmst Du die Werkzeugkosten einfach, setzt also 1.950,00 € statt 3.900,00 € an?
Das hatte Hans_R25 doch schon aufgeklärt.
Clemens
Zitat von: odeon8 am 23 August 2010, 19:39:19
Vorschläge zur Verbesserung / Korrektur / UpDate werden gerne entgegengenommen.
...vom Lieferanten:
Toleranzen für Gummi-Fertigteile werden nicht nach DIN ISO 2768 spezifiziert, sondern nach DIN ISO 3302-1. Im Allgemeinen wird Toleranzklasse M2 gefordert, sollte hier auch ausreichen.
Die Farbangabe schwarz glänzend ist nicht genormt. Statt "glänzend" wäre eine Erodierstruktur des Werkzeugs nach VDI 3400 eindeutiger. Die Qualität müßte mit dem Lieferanten abgesprochen werden.
Zitat von: cledrera am 03 September 2010, 08:19:00
Moin Andreas,
wieso nimmst Du die Werkzeugkosten einfach, setzt also 1.950,00 € statt 3.900,00 € an?
Das hatte Hans_R25 doch schon aufgeklärt.
Eben drum!
Gruß
Stefan
ZitatEben drum!
Lieber Herr Oberkryptologe ;),
ich verstehe das also richtig so, dass die 1.950,00 € für ein Werkzeug mit zwei Kavitäten ist
und nicht für zwei Kavitäten je ein Werkzeug à 1.950,00 € zu erstellen ist?
Haakjöringsköd
Clemens
PS:
Peter: 4
Clemens: 10
Zitat von: cledrera am 03 September 2010, 09:29:11
Lieber Herr Oberkryptologe ;),
ich verstehe das also richtig so, dass die 1.950,00 € für ein Werkzeug mit zwei Kavitäten ist
und nicht für zwei Kavitäten je ein Werkzeug à 1.950,00 € zu erstellen ist?
Haakjöringsköd
Clemens
Ja.
to hull i et verktøy
Stefan
Tapadh leat
...also ich warte mit meiner Bestellung bis hier ein verbindlicher Endpreis steht :-)
Jan,
das hast Du Recht mit.
Sei aber so nett und gib mal unverbindlich Deinen Bedarf/Wunsch an, da wir sonst nicht weiter kommen. Also:
Peter: 4
Clemens: 10
Summe: 14 (Rest: 986 ;D)
Zitat von: cledrera am 03 September 2010, 10:23:09
Jan,
das hast Du Recht mit.
Sei aber so nett und gib mal unverbindlich Deinen Bedarf/Wunsch an, da wir sonst nicht weiter kommen. Also:
Peter: 4
Clemens: 10
Rolf: 12 (mind.)
Summe: 26 (Rest: 974 ;D)
Aber gerne. Je nach Preis ... 10
Ich habe gerade noch ein zweites Angebot telefonisch eingeholt, Firmensitz knapp jenseits des Altbieräquators. Die machen öfters solche Kleinserien und der Ansprechpartner ist selbst MG-Fahrer.
Der Vorteil ist, daß wir das Werkzeug selbst anfertigen und beistellen könnten. Vorausgesetzt, es findet sich ein williges Forumsmitglied mit entsprechenden Möglichkeiten, eine preiswerte Alternative.
Materialpreis: ~100 €/Kg
Kosten pro Pressung: 10 €
Abschließendes Tempern pro Charge: 50 €
Das wären bei einer Losgröße von 500 St. und 5 Nestern im Werkzeug Kosten von etwa 2,60 €/St., bei 10 Nestern 1,60 €/St.
Gruß
Stefan
Peter: 4
Clemens: 10
Rolf: 12 (mind.)
Jan: 10
Summe: 36 (Rest: 964/464 ;D)
@Stefan,
klasse, danke. Aber wie soll ein solches Werkzeug überhaupt aussehen?
Clemens
Thomas: 8
Peter: 4
Clemens: 10
Rolf: 12 (mind.)
Jan: 10
Thomas: 8
Summe: 44 (Rest: 956/456 ;D)
wenns die denn gibt nehm ich auch 8 (Preis und Farbe egal, solange schwarz und <10 Euro)
Peter: 4
Clemens: 10
Rolf: 12 (mind.)
Jan: 10
Thomas: 8
BenW: 10
Summe: 54 (Rest: 946/446 )
Peter: 4
Clemens: 10
Rolf: 12 (mind.)
Jan: 10
Thomas: 8
RolfS: 10
BenW: 10
Summe: 64 (Rest: 936/436 ;D)
Also, wenn's geht mit Erdbeergeschmack
nehme ich auch 4 Stck.
Ohne Geschmack nehme ich 6 Stck. ;D
Fritz (Chefling) 6
Peter: 4
Clemens: 10
Rolf: 12 (mind.)
Jan: 10
Thomas: 8
RolfS: 10
BenW: 10
Summe: 70 (Rest: 930/436 Grin)
Chefling
:bike:
Je nach Preisgestaltung
30 Stk.
Manfred
Fritz (Chefling) 6
Peter: 4
Clemens: 10
Rolf: 12 (mind.)
Jan: 10
Thomas: 8
RolfS: 10
BenW: 10
Manfred250: 30
Summe: 100 (Rest: 900/400 ;D)
Fritz (Chefling) 6
Peter: 4
Clemens: 10
Rolf: 12 (mind.)
Jan: 10
Thomas: 8
RolfS: 10
BenW: 10
Manfred250: 30
Oerlov: 10
Summe: 110 (Rest: 890/390 ;D)
Für mich bitte auch 20 Stück
Fritz (Chefling) 6
Peter: 4
Clemens: 10
Rolf: 12 (mind.)
Jan: 10
Thomas: 8
RolfS: 10
BenW: 10
Manfred250: 30
Oerlov: 10
Franz: 20
für mich bitte 8 Stück.
Gruß Jo
ZitatFritz (Chefling) 6
Peter: 4
Clemens: 10
Rolf: 12 (mind.)
Jan: 10
Thomas: 8
RolfS: 10
BenW: 10
Manfred250: 30
Oerlov: 10
Franz1: 20
R26_Jo: 8
Summe: 110 (Rest: 862/362 ;D)
Leute, mit 2+4+6 Stück kommen wir nicht weiter.
Deshalb: Mindetsabnahme 10 Stk.Nach oben keine Grenzen.
Manfred
dann erhöhe ich auf 10 Stück.
Gruß Jo
Fritz (Chefling) 6
Peter: 4
Clemens: 10
Rolf: 12 (mind.)
Jan: 10
Thomas: 8
RolfS: 10
BenW: 10
Manfred250: 30
Oerlov: 10
Franz1: 20
R26_Jo: 10
Summe: 140 (Rest: 860/360 Grin)
Moinsen,
ich würde 10 Stck abnehmen.
gruß aus dem sonnigen Norden
Dipl.Segl
Fritz (Chefling) 6
Peter: 4
Clemens: 10
Rolf: 12 (mind.)
Jan: 10
Thomas: 8
RolfS: 10
BenW: 10
Manfred250: 30
Oerlov: 10
Franz1: 20
R26_Jo: 10
dipl.segl.:10
Summe: 150 (Rest: 850/350 ;D)
Heute in Österreich..... :\'(
Aber es waren ja nur noch 400 Kilometer heim. Ölverlust war gar nicht so schlimm!
Ich nehme zehn von den Stösselgummis!
Viele Grüße,
Mopedwoife
Hallo Gemeinde,
ich habe mal mit unserem Gummimenschen in unserer Firma gesprochen.
Aussage: Das Material wo wir uns ausgedacht haben ist so weit okay. Aber: Trotz DIN kann die Charge unterschiedlich sein. Also so wie zum Beispiel RAL schwarz 9005. Keine Farbe ist Deckungsgleich. Es sind immer Unterschiede feststellbar. Wir können nun Glück haben und die Dinger sind gut. Haben wir kein Glück, können wir alle wegwerfen, einen anderen Lieferanten suchen und wieder probieren.
Jo,R 26 bist Du der Einzige mit diesem Problem? Wann hast Du die Gummis gekauft? Ich würde mir nochmals 2 Stück kaufen und diese einbauen. Wieviel mm hast Du den Gummi gepreßt?
Gruss Manfred
Hallo Leute,
was macht uns eigentlich sicher, dass die neuen Gummielemente von besserer Qualität sein werden?
Der Unterschied kann doch nur im Material liegen, die Geometrie wird, so wie ich das verstanden habe, identisch sein.
Aus welchem Material sind die momentan verfügbaren Stösseldichtungen gefertigt? Was sieht die Spezifikation vor? Nur wenn wir das wissen, können wir sicher sein, dass die neuen Stösseldichtungen bessere, oder zumindest andere Eigenschaften haben werden. Weiss jemand wie die Teile früher von BMW spezifiziert waren und wer war der ursprüngliche Lieferant?
Ganz offensichtlich existiert ja bereits ein Vulkanisationswerkzeug für die Stösseldichtungen. Warum bestellen wir nicht einfach 500 Dichtungen aus dem von uns gewählten Material. Soll doch der Verkäufer daran mitverdienen, aber wir brauchen nicht die (vollen) Kosten für das Wzg zu bezahlen. Bei einer interessanten Menge wird er sicher bereit sein, eine neue Serie aus anderem Material auflegen zu lassen.
Gruß
Hans_R25
Nach meinem Wissensstand gibt es 3 Werkzeuge. Eins Stemler, eins Seiwert, eins Hugget, Schweiz.
Hugget, Rabenbauer+ BMW Mobile Tradtion haben die gleichen Teile.
Wer außer Jo hat noch Probleme, und wo wurden die Dinger gekauft?
Gruss Manfred
Na also - da müsste sich doch einer von denen überzeugen lassen eine Serie aus anderem Material aufzulegen.
Wenn wir uns ein Wzg bauen dann verliert er den Umsatz, wenn er uns beliefert dann nicht.
Gruß
Hans_R25
Ja, fragen wir doch mal Huggett und/oder Rabenbauer, ob sie die Teile in besserer Qualität herstellen (lassen) können. Ich glaub nicht dass die das Werkzeug bei sich haben. Die haben die Spezifikationen an eine Gummiformteile-Fabrik irgendwo geschickt, und diese liefern ihnen die Gummis, aus minderwertigem Material...Wir müssten den Händlern sagen, aus welchem Material genau das Zeug sein soll, und wie gross die Toletanzen sein dürfen (wiss das jemand....?) und die lassen das so liefern. Oder ?
Ich mein, die sind auch interessiert an besseren Teilen.
ZitatIch mein, die sind auch interessiert an besseren Teilen.
Denke ich auch. Glaube aber, dass die die gleichen Probleme haben mit dem Grundmaterial wie wir.
Nochmals:
ZitatTrotz DIN kann die Charge unterschiedlich sein. Also so wie zum Beispiel RAL schwarz 9005. Keine Farbe ist Deckungsgleich. Es sind immer Unterschiede feststellbar.
Gruss Manfred
Zitat von: Hans_R25 am 12 September 2010, 22:44:05
Der Unterschied kann doch nur im Material liegen, die Geometrie wird, so wie ich das verstanden habe, identisch sein.
Wenn das mal kein Trugschluß ist! ;D
Wie man auf dem Bild von Mopedwoife nochmal sieht, sind vor allem die Scher/Kerb-kräfte an der Kante zur Stößelführung ein Problem.
M. E. macht es hier durchaus Sinn, die geometrische Form zu überdenken (Innenradius, konische statt flache Dichtfläche, etc...). Wenn da nicht überhaupt der Hase im Pfeffer liegt.
@Manfred:
Welches spezielle Problem hat denn JoR26? Ich find's einfach nicht...
Ich habe die Gummis jetzt mal "lose" mit Dirko eingeklebt und überhaupt nicht gepreßt.
Nach der ersten Probefahrt (gestern) sind sie noch dicht... mal sehen. ;D
Rütz
Habe mich vorige Woche noch mit Jörg über das Thema unterhalten.
Er meinte, noch nie Probleme damit gehabt zu haben, allerdings würde er die Gummis nicht preßen,
sondern behutsam einsetzen.
Clemens
Zitat von: Rütz am 13 September 2010, 10:47:31
Wenn das mal kein Trugschluß ist! ;D
Wie man auf dem Bild von Mopedwoife nochmal sieht, sind vor allem die Scher/Kerb-kräfte an der Kante zur Stößelführung ein Problem.
Der auslaßseitige Gummi scheint mir auch wesentlich stärker gestaucht als der einlaßseitige, was dann die Ausfallursache wäre (und nicht das Material).
Gruß
Stefan
Hallo,
die Stauchung ist an beiden gleich, kommt nur auf den Fotos anders rüber!
Generell ist anscheinend die Gummiqualität schlechter geworden. An meiner frisch restaurierten R51/3 reissen nach 900 Kilometer auch die Stösselgummis...
Viele Grüße,
Wolfgang
Und das, Mopedwoife, ist der Grund, weshalb ich das Thema auch so spannend finde.
Meine, bei Stemler gekauften und von Jörg eingebauten Ventilstößelgummis halten seit ca. 3.000 Kilometer.
Wer sagt mir aber, dass die nächste Charge - und die wäre für den nummerngleichen Originalmotor - genau so gut ist??
Leider scheint aber der Bedarf minimalst zu sein. Nur 160 Stück zu produzieren, ist unrentabel.
Clemens
Fritz (Chefling) 6
Peter: 4
Clemens: 10
Rolf: 12 (mind.)
Jan: 10
Thomas: 8
RolfS: 10
BenW: 10
Manfred250: 30
Oerlov: 10
Franz1: 20
R26_Jo: 10
dipl.segl.:10
Mopedwoife: 10
Summe: 160 (Rest: 840/340 >:()
Zitat von: cledrera am 13 September 2010, 12:09:03
Leider scheint aber der Bedarf minimalst zu sein. Nur 160 Stück zu produzieren, ist unrentabel.
Bei Angebot 2 (#208) kämen mit einem 5-fach-Werkzeug bei Abnahme von 200 St. 2,75 Euro/St. heraus. 2-fach-Werkzeug: 5,75 Euro/St.
Fehlt nur das Werkzeug.
Gruß
Stefan
Nehmt mich bitte auch mit 10 Stk in die Liste auf. Danke.
ZitatWelches spezielle Problem hat denn JoR26? Ich find's einfach nicht...
@Rütz,
Jo R26 hat das Thema eröffnet. Und beschreibt das Problem.
Gruss Manfred
Fritz (Chefling) 6
Peter: 4
Clemens: 10
Rolf: 12 (mind.)
Jan: 10
Thomas: 8
RolfS: 10
BenW: 10
Manfred250: 30
Oerlov: 10
Franz1: 20
R26_Jo: 10
dipl.segl.:10
Mopedwoife: 10
Karl: 10
Summe: 170 (Rest: 830/330 ???)
Stößelgummis, hochwertige Stößelgummis ..
Ich behaupte jetzt mal frech ( ;D), wenn die Stößelgummis so aussähen wie im Bild, würden sie ewig halten, selbst wenn sie aus Huba-Buba Gummi bestünden.
Das würde dann auch Sinn machen wegen des Werkzeugs. Dann hätten wir nicht nur Gummis aus evtl.(!) besserem Materiel, sondern in jedem Fall auch eine bessere Form als die Händler.
Rütz
Hallo Manfred,
bin wieder da (PM).
ZitatJo,R 26 bist Du der Einzige mit diesem Problem? Wann hast Du die Gummis gekauft? Ich würde mir nochmals 2 Stück kaufen und diese einbauen. Wieviel mm hast Du den Gummi gepreßt?
Der Einzige bin ich scheinbar nicht.
Meine Gummis hatte ich im Februar 2010 bei R....b...r gekauft, dieser hat sie von BMW bezogen.
Ich habe die Gummis ca. 0,5 mm gestaucht (lt. WHB 1mm, lt. Händler höchstens 0,2 mm).
Hallo Rütz,
die neue Form finde ich gut. Man kann ja in 60 Jahren was dazulernen und verbessern.
Gruß Jo
Jo, haste mal RB diesbezüglich angefragt? (Wieso diese HiTech-Gummis nix sind?)
Gruss Manfred
Ja,
"es gibt zur Zeit eben nichts Besseres" (Originalton Händler).
Gruß Jo
ZitatDer Unterschied kann doch nur im Material liegen, die Geometrie wird, so wie ich das verstanden habe, identisch sein.
Wenn das mal kein Trugschluß ist! ;D
Wie man auf dem Bild von Mopedwoife (Anm: Antwort 227) nochmal sieht, sind vor allem die Scher/Kerb-kräfte an der Kante zur Stößelführung ein Problem.
M. E. macht es hier durchaus Sinn, die geometrische Form zu überdenken (Innenradius, konische statt flache Dichtfläche, etc...). Wenn da nicht überhaupt der Hase im Pfeffer liegt.
Ah ja
ZitatIch behaupte jetzt mal frech ( Grin), wenn die Stößelgummis so aussähen wie im Bild, würden sie ewig halten, selbst wenn sie aus Huba-Buba Gummi bestünden.
Das würde dann auch Sinn machen wegen des Werkzeugs. Dann hätten wir nicht nur Gummis aus evtl.(!) besserem Materiel, sondern in jedem Fall auch eine bessere Form als die Händler.
Ah so
Rütz,
ich behaupte mal frech 8), dass Gummis nach Deinem Entwurf solche mit eingebauter Quetsch- und Reißstelle sind.
Clemens
Zitat von: Rütz am 13 September 2010, 19:25:25
Ich behaupte jetzt mal frech ( ;D), wenn die Stößelgummis so aussähen wie im Bild, würden sie ewig halten, selbst wenn sie aus Huba-Buba Gummi bestünden.
Das würde dann auch Sinn machen wegen des Werkzeugs. Dann hätten wir nicht nur Gummis aus evtl.(!) besserem Material, sondern in jedem Fall auch eine bessere Form als die Händler.
Rütz
und wo soll das überschüssige Material hin? Gummi ist nicht kompressibel! Das bekommt man niemals in die Stösselführung gedrückt. Selbst wenn.... spätestens wenn es quillt (und das tut es!), wird es reissen. Nein Anselm, DAS geht nicht.
Knut
P.S.: Huba Buba quillt noch mehr als FKM oder NBR
Ist das euer Ernst? :spinnt:
Soll ich da wirklich drauf antworten?
Da ist ja wohl mehr als genug Platz für das Gummi (z.B. nach unten). Zumal die Stößelführungen innen nahezu die gleiche Form haben (ausgeprägte Fase!). Mal Gedanken über den Kraftlinienverlauf gemacht und warum die da (in der Kerbe) immer reissen?
Wasserdicht verschraubte Kabeldurchführungen funktionieren seit 100 jahren so (fragt Heiko). Bei R27 z.B. an der Zündspule.
Davon ab: Quetschen und Reissen ist ein Widerspruch in sich. Entweder oder.
Na, macht ihr mal. BMW's sind sowieso Scheixxe...
Rütz U(nernst, aber da es eh keine Ersatzteile mehr gibt, die länger als 1.000 km halten, ist mir die Qualität von Stößelgummis auch ziemlich wurscht....)
Spätestens wegen dem Kraftlinienverlauf muß ich Rütz (mal wieder) Recht geben.
Ansonsten ...Anselm hast du dir schon mal überlegt das unsere Maschinen schon recht alt sind?....meinst du die adler, Horex was weiß ich Fahrer haben nicht MINDESTENS diesselben Probleme?
Zitat von: Rütz am 14 September 2010, 10:47:35
Rütz U(nernst, aber da es eh keine Ersatzteile mehr gibt, die länger als 1.000 km halten, ist mir die Qualität von Stößelgummis auch ziemlich wurscht....)
Stimmt. Und das Benzin ist auch immer alle 300 km alle... ;D
Grüsse,
BenW
So, jetzt haben wir ja die Erläuterung, weshalb man die Gummis abweichend konstruieren/reproduzieren sollte.
Und wenn wir jetzt noch genügend Leute zusammen bekommen, können wir das glatt angehen.
Also: Wer will noch/hat noch nicht oder könnte sich überwinden?
Clemens
@off topic,
es gibt Lagerkäfige aus Alu; zumindest für Harleys.
wenn die so aussehen, wie Rütz sie skizziert hat, nehme ich erst recht keine. Ich müsste neue Stösselführungen kaufen, da die keine Fase am oberen Rand haben.
Knut :beleidigt:
Zitat von: rolf am 14 September 2010, 11:14:12
...meinst du die adler, Horex was weiß ich Fahrer haben nicht MINDESTENS diesselben Probleme?
Adler-Fahrer haben keine Probleme mit Stößelgummis. Und Horex-Fahrer haben eher welche mit dem Dirko-Nachschub, zumindest in Hilgen.
Zitat von: Rütz am 14 September 2010, 10:47:35
Davon ab: Quetschen und Reissen ist ein Widerspruch in sich. Entweder oder.
Zusatz: ...in gleicher Richtung...
Gruß
Stefan
So, der erste Anbieter hatte sich freundlicherweise angeboten, ein Angebot für ein Einfachwerkzeug und eine Losgröße von 200 St. nachzuschieben.
Preis pro Gummi wäre demnach 4,50 Euro + einmalige Werkzeugkosten 1550 Euro. Den Teilepreis finde ich ok, die Werkzeugkosten sind m.E. das K.O.-Kriterium bei dieser geringen Abnahmemenge (Standzeit Werkzeug: 10000 St.).
Schön, daß wir darüber gesprochen haben,
Stefan
:rip:
Naja...bei abnhame von 400 Stück wären das Mehrkosten von 3,88€ pro Stück...wobei die Gummis bei 400 Stück wahrscheinlich auch noch billiger würden....meint ihr nicht das man 600-800 Stück loswerden würde?...dann würde ein Teil roundabout 6,50€ kosten...ich würde 12 Stück abnehmen (notfalls 20)
Rolf
PS natürlich voller Hoffnung das das Zeugs dann auch was taugt!
Hallo Rolf.
Diese Dinger kosten knapp unter 2€ bei den üblichen Verdächtigen...wir reden also über den dreifachen Preis (geschätzt). Wenn sie von der Haltbarkeit im Motor dreimal so lange halten, sind sie also preiswert (im Sinne von "ihren Preis wert"...den Ärger beim Motorzerpflücken nehm ich nicht mit in die Rechnung auf).
Es wäre halt interessant, wie es um die Lagerfähigkeit der Teile bestellt ist...nicht, das wir uns dann jeder 10 Sätze auf Halde legen und beim ersten Austausch in vier Jahren dann feststellen, daß die Gummis bröckeln und wir für 65€Restmüll im Regal liegen haben.
Ansonsten wäre ich auch dabei...
Schöne Grüße, Tas
Hi,
also ich würde mir auch 20 Stück auf Lager legen... wenn Sie denn halten! :-\\
Heiko
Was die Lagerfähigkeit angeht spielt FKM/FPM als Elastomer oben mit.
Spannungsfrei, luftdicht verpackt gelagert halten die Jahre.
Zitat von: cledrera am 12 Oktober 2010, 14:03:32
Was die Lagerfähigkeit angeht spielt FKM/FPM als Elastomer oben mit.
Spannungsfrei, luftdicht verpackt gelagert halten die Jahre.
Respekt Clemens, es lebe wikipedia! ;D ;) ...oder?
Nö, bei wikipedia war gähnende Leere. ;D
Aber solange es Google gibt ..,
findet man sogar Rezepte für nicht ziehende Hechtsuppe ;)
Zitat von: Heiko am 12 Oktober 2010, 12:35:36
Hi,
also ich würde mir auch 20 Stück auf Lager legen... wenn Sie denn halten! :-\\
Heiko
wenn sie halten:.....braucht man eben nicht 20 Stk....das ist das Problem ;D
Könnte man so ein Werkzeug nicht in einer Lehrlingswerkstätte fast gratis herstellen lassen ? die müssen doch solche Dinge üben...Wenn ich die genauen Masse wüsste und die Anforderung des Gummigiessers, könnte ich mal bei der ABB-oder Sulzer-Lehrlingswerkstatt nachfragen. Der Lehrling + Lehrmeister dürften dann mal eine Runde Einzylinder drehen.
Wer hat Spezifikationen ?
Zitat von: rolf.soler am 13 Oktober 2010, 18:03:27
wenn sie halten:.....braucht man eben nicht 20 Stk....das ist das Problem ;D
Bei acht Einzylindern die ich in meinem Leben naoch machen will doch! (...und vier Stück als Reserve für die bis jetzt verbauten hinlegen!) ;D