BMW Einzylinder-Forum
ALLES RUND UM´S THEMA OLDIE-RESTAURATION => Die Mechanik und ihre Tücken => Thema gestartet von: Lorenz am 21 September 2025, 11:32:31
Hallo,
nach dem ich den Hauptständer, die Gabel, das Vorderrad und die Hinterradschwinge in den Rahmen eingebaut habe, frage ich mich wie ich am sinnvollsten weiter vorgehe.
Eigentlich wollte ich als nächstes das Hinterachsgetriebe mit der Kardanwelle, die Stoßdämpfer und das Hinterrad einbauen.
Nach der Lektüre des WHB bin ich jetzt allerdings der Meinung, dass es besser wäre erst den Motor und das Getriebe einzubauen.
Ist dieser Ablauf zu empfehlen?
Gruß Lorenz
Nur so geht es. Motor,Schaltgetriebe,Hinterradantrieb
Bei R26/27 nicht anders möglich.
Hab garnicht gesehen das es eine R27 ist. Bei R27 kann der Motor auch zuletzt eingebaut werden. Beim Neuaufbau empfiehlt es sich jedoch den Motor zuerst einzubauen.
Ist aber trotzdem eine elende Fummelei... zumindest alleine.
Dann war ich wohl etwas zu voreilig mit den Einbau der Hinterradschwinge.
D.h. nachdem Motor und Getriebe im Rahmen verschraubt sind, wird die Schwinge mit dem HAG, der Kardanwelle, Stoßdämpferflansch und der Mitnehmerscheibe auf den Mitnehmerflansch des Getriebes gesteckt. Dann wird das Ganze mit den Lagerzapfen der Hinterradschwinge am Rahmen verschraubt. Richtig verstanden?
Richtig Lorenz,
Motor u Getriebe im Rahmen verschrauben.
Dann die Hardyscheibe auf den Mitnehmerflansch stecken.
Wenn Du die dünne Hardyscheibe nimmst die Gummiringe nicht vergessen.
Bei dem Urethan Stern haben die Löcher eine kleine Fase, diese Seite
nach hinten.
Dann die komplette Antriebseinheit rein, erst in die Hardyscheibe einfädeln, geht etwas schwer, hilfreich ist minimal Siliconfett oder Siliconspray auf die beiden Zapfen des Mitnehmerflansches geben, dann flutscht es besser.
Dann die Schwinge mit Antrieb mittig einbauen.
Gruß
Aber da Sie die Schwinge bereits eingebaut haben, möchten Sie vielleicht vorübergehend den Hinterradantrieb und das Hinterrad installieren und eine letzte Schnurprüfung durchführen, um sicherzustellen, dass alles in einer Linie ist?
Nein Bob,
er hat einfach nicht bedacht, dass dies die falsche Reihenfolge ist.
Hallo Heiko, das ist mir klar, aber es dauert nur etwa eine Stunde, Antrieb und Rad einzubauen und eine Endkontrolle durchzuführen.
Vorausgesetzt natürlich, die Komponenten sind dafür bereit.
Kann man machen... wenn es aber keine Anzeichen für einen verzogenen Rahmen gibt, würde ich andere Arbeiten vorziehen..., oder einfach nur ein Bier trinken.
Danke für den Hinweis Bob.
Der Rahmen wurde gerichtet. Ich gehe davon aus, dass beide Räder hintereinander in einer Linie geradeaus laufen werden.
Neue Frage. Ich habe diese Hardyscheibe. Sie hat tatsächlich die von Schorsch beschriebenen Fasen an den Löchern für die Zapfen.
Brauche ich bei dieser Scheibe die vier Anlageringe aus Gummi?
ja
Hallo,
um unnötige Anstrengungen und Beschädigungen am Lack des Rahmens zu vermeiden sind bei den Vorbereitungen zum Motoreinbau noch einige Fragen aufgetaucht.
Der hintere Anschlagpuffer ist nicht vorhanden. Er wurde, glaube ich, im Zuge der Modellpflege eingespart. Den vorderen Anschlagpuffer, der an der Querbrücke befestigt ist, habe ich. Ist der erforderlich oder kann ich den auch weglassen? Ein Absatz im WHB liest sich so als ob der verzichtbar ist.
Im WHB wird weiter beschrieben, dass zum Ausbau des Motors die vorderen Gummilager abgeschraubt werden müssen wenn der Motor noch im Rahmen ist. Bedeutet das, dass ich beim Einbau die Gummilager erst an den Kettenkastendeckel schrauben kann wenn der Motor bereits irgendwie lose im Rahmen liegt? Hört sich umständlich an, zumal auch noch ein gebogener Maulschlüssel erforderlich ist.
Gruß Lorenz
Anschläge vorne und hinten entfallen ab FIN XY... müsste in der ETL stehen.
Schau Dir die Geometrie an der Gummimetallelemente und prüfe, ob die am Rahmen vorbei kommen im angebauten Zustand.
Beschädigungsfrei einbauen nur zu zweit... alleine sind immer Macken später drin.
Die Längsanschläge sind zusammen entfallen.
Für die Gimmilager habe ich einen Fahrrad Konusschlüssel genommen und gebogen.
Auspassen, die alten Gummilager haben SW24, die neuen, die ich gekauft hatte SW22.... erst messen!
Gruß
Stefan, der Einzylindär
Ach das bedeuten die Sternchen neben der Ersatzteilnummer. Danke Heiko, wieder was gelernt.
Es ist schon eng dort im Rahmen. Ich werde versuchen die Gummilager erst anzuschrauben wenn der Motor auf der Unterbaukonstruktion steht.
Trotz der 33kg die der Motor wiegt schaffte ich es ihn, ohne den Rahmen zu verkratzen, hinein zu heben. Mit angeschraubten Gummilagern wäre es wohl nicht so einfach. Allerdings konnte ich die Gummilager, besonders links, nicht wirklich fest am Kettenkastendeckel anschrauben.
Am Ausrückhebel der Kupplung ist mir der Bolzen aufgefallen. Er dreht sich dort wo er im Getriebe gelagert ist. Im Kupplungshebel ist er fest. So fest das ich ihn gar nicht bewegen kann. Müsste der Bolzen eigentlich weiter rein?
Gruß Lorenz
Der Bolzen sollte sich auf jeden Fall im Hebel drehen lassen.
so wie es aussieht ist der Bolzen weit genug eingesteckt. Am einfachsten merkst du es, wenn der Sicherungssplint durchgesteckt werden kann.
Hubi
Ja Lorenz,
der Gummiblock vorne links bereitet immer Gewürge.
Der Griff muss direkt hinter dem Maulteil abgeknickt sein, nicht erst
2-3 cm nach dem Maulteil.
Man kann einen scharf geknickten flachen Fahrradschlüssel nehmen.
Hab ich auch erst zu spät hier gelesen.
Ich hatte mir einen Klauenschlüssel von Gedore besorgt, der geht, muss aber flacher gefräst werden. ( Was ein Fackelzug )
Der Bolzen sitzt richtig, nun müsste auch der Splint passen.
Gut gesehen Georg. Mit dem Schlüssel auf dem Bild ging links gar nichts. Enger biegen war kalt nicht möglich. Ich musste das Maul des Schlüssels im richtigen Winkel direkt direkt am Flacheisen anschweißen. Dann konnte ich links eine achtel Umdrehung machen.
Der Splint lässt hineinschieben. Wie mache ich am besten den Bolzen im Kupplungshebel gangbar?
Hmmmm,
wenn sich der Hebel leicht bewegen lässt, würde ich es so lassen,
Splint rein und gut is.
Mach mal etwas Fett dran.
Auffeilen würde ich da nix, oder, fällt mir gerade ein, hast Du einen
Bolzen im Übermaß bestellt oder bekommen ? Der hat 0,5 mm Aufmass.
Ich würde die Bohrung im Hebel aufreiben bzw. nachbohren. Der Bolzen muss sich auch im Hebel leicht drehen lassen, sonst verschleißt die Aufnahme am Getriebe zu schnell und wird oval.
stimmt - kann ich aus eigener leidvoller Erfahrung bestätigen!
Hubi
Der Bolzen ist draußen. Es ist kein Übermaßbolzen. Mit einem langen, schlanken Durchschlag ging das auch am Mitnehmerflansch vorbei. Dort wo er sich in der Aufnahme am Getriebe mitgedreht hat, ist er deutlich eingelaufen. Die Löcher der Aufnahme am Getriebe sind noch nicht oval. Vielleicht ein bisschen aufgeweitet.
Wäre ein Bolzen aus Messing eine Alternative zum Stahlbolzen.
Jetzt wo der Ausrückhebel weg ist könnte ich dem Ausrücklager was Gutes tun. Kann man die Einzelteile Ausrücklagers einfach heraus ziehen oder ist etwas zu beachten?
Lorenz
Die kannst du einfach rausziehen, vielleicht aufgrund des Dichtrings etwas festgegammelt, aber normal geht das easy. Dahinter sitzt das Lager, dahinter der Kugelteller (Lagerschale).
Alles ordentlich sauber machen, neuen Dichtring und geölt wieder rein.
den Bolzen gibt es beim Rabenbauer für 7€ in VA Stahl
Das Ausrücklager kannst du auch mit der Druckstange rausdrücken
Hubi
Das Drucklager ist meiner Meinung nach in Ordnung. Alle sieben Kugeln sind vorhanden. Aber der Dichtring ist an zwei gegenüber liegenden Stellen verformt.
Macht man bei der Gelegenheit auch gleich den Filzring auf der Druckstange neu oder ist das nicht nötig?
Gruß Lorenz
Wenn der Filz nicht ausgehärtet, geschrumpft oder beschädigt ist, würde ich den drin lassen. Dichtung Lager erneuern.
Ist bei der R27 in der mehrteiligen Kupplungsdruckstange nicht auch eine Kugel verbaut?
Da vielleicht prüfen, dass diese nicht platt gedrückt ist und ggf wieder gegen eine Runde Kugel tauschen.
MfG
Eppo
Bei der R 27 ist die Kupplungsdruckstange einteilig.
Da liegt der Schorsch richtig. :thumbsup: Ist die bei R26/27 mehrteilig, so ist sie defekt.
Um die Wartezeit auf die Ersatzteile zu überbrücken habe ich einen Bolzen für den Ausrückhebel aus Messing gemacht. Er passt genau so gut wie der gekaufte aus Edelstahl. Hat der Bolzen aus Messing Vor- bzw. Nachteile gegenüber dem aus Edelstahl?
Um den Dichtring am Druckstück zu wechseln war ,,Spezialwerkzeug" erforderlich.
In meinem Fundus habe ich noch eine Kupplungsdruckstange gefunden. Die obere war im Getriebe. Die untere ist etwas kürzer. Das Drehteil links vom Schmierfilz ist bei der unteren länger. Die Aussparung für den Schmierfilz ist kürzer. Sind das Fertigungstoleranzen oder gehört die Stange zu einem anderen Modell?
Ich würde gerne die untere Druckstange, wenn sie zum Getriebe passt, verwenden weil die andere vorne an der Kegelspitze Einlaufspuren und am Übergang zum Schaft einen Grat hat.
Gruß Lorenz
Das Getriebe ist eingebaut.
Seltsamerweise sind die Gummilager, wie soll ich sagen, unterschiedlich belastet. Während vorne links der Gummi gedehnt ist,
ist er rechts zusammen gedrückt.
Hinten rechts ist er wieder gedehnt,
links leicht gestaucht.
Kann das so bleiben oder gehen die gedehnten Gummis vorzeitig kaputt?
Auch die Hinterradschwinge mit dem HAG ist drin. Sie ist so ausgerichtet, dass die Flansche parallel zueinander stehen.
Hier erreiche ich die im WHB geforderten 30+1,5mm nicht. Ich messe stattdessen zwischen Mitnehmerflansch und Stoßdämpferflansch 33 bis 34 mm.
Kann ich das so lassen oder tritt hier vorzeitiger Verschleiß auf?
Gruß Lorenz
Lorenz,
Hinten links war das bei meiner Karre auch ein Problem, ich bekam die Schraube
des Gummiblockes nicht rein.
Dann hab ich hab die restlichen 3 Schrauben der Gummiblöcke wieder gelockert, Motor/Getriebe etwas zurechtgeruckelt.
Dann die 4 Schrauben über Kreuz fest gezogen.
Dazu MUSS aber die obere Motorhalterung wieder weg.
Die erst einbauen, wenn die Schrauben der Gummiblöcke sitzen. In der Halterung oben
sind Langlöcher zum Ausgleich.
Und, sooo schlecht sieht das bei Dir gar nicht aus.
Die obere Halterung habe ich erst zum Schluß angebaut. Die Schrauben gingen eigentlich problemlos rein.
Ich werde alles nochmal lockern, ein bißchen oder auch fester ruckeln und überkreuz anziehen. Vielleicht hilf es.
Gummi gedehnt ist schlecht. Würde da auf jeden Fall noch mal nachsehen.
Hinter den Mitnehmer auf der Kardanwelle werden Scheiben zum Einstellen eingebaut. In deinem Fall 2 mm.
Viel Erfolg
Zitat von: Lorenz am 09 Oktober 2025, 15:36:49Um die Wartezeit auf die Ersatzteile zu überbrücken habe ich einen Bolzen für den Ausrückhebel aus Messing gemacht. Er passt genau so gut wie der gekaufte aus Edelstahl. Hat der Bolzen aus Messing Vor- bzw. Nachteile gegenüber dem aus Edelstahl?
Da hast Du Dir schöne Teile gemacht! Ich mache mir auch solche Bolzen. Aber etwas anders:
Bolzen aus Stahl und mit M6 Gewinde am linken Ende. Dafür mit einer 2mm Bohrung längs und einer Querbohrung.
Die umlaufende Eindrehung entfällt. stattdessen ist nur eine Kerbe für den Splint.
Auf das M6 Gewinde kommt ein Stück 10mm Sechskant mit M6 Innengewinde durchgängig.
Danke für den Hinweis, Hartmut. Eine 2mm Ausgleichsscheibe habe ich eingebaut. Im ETK ist auch eine 3mm Scheibe aufgeführt. Bei den einschlägigen Händlern sind nur ein und zwei mm Ausführungen gelistet. Ich denke ein 1 bis 2mm größerer Abstand der Flansche ist hier nicht entscheidend.
Obwohl die Aussparungen, dort wo der Schlüssel in die Rundmutter eingreift, nicht mehr die besten sind, ließ sich die Mutter mit dem selbst gebauten Werkzeug ohne abzurutschen fest anziehen.
Abstand max. +1,5mm. 1+2mm ergeben 3mm.
Alles lockern und zurecht rütteln hat nicht geholfen. Vorne links und hinten rechts bleibt, warum auch immer, eine Lücke.
Damit die Gummilager nicht so sehr in die Länge gezogen werden habe 10er Beilagscheiben in den freien Raum zwischen Lager und Rahmen gelegt. Jetzt sind die Gummis nicht mehr so gedehnt.
Zitat von: Heiko am 12 Oktober 2025, 15:48:36Abstand max. +1,5mm. 1+2mm ergeben 3mm.
Heiko was schlägst du vor. Soll ich noch eine Scheibe beilegen?
@Lorenz
Sag mal, sind die 4 Gummiblöcke gleich lang ?
Gute Frage. Nachmessen ist jetzt schwierig. Alle vier sind neu vom Rabenbauer.
Ich habe aber zwei alte, aufgequollene. Die sind höher.
Zitat von: CowBoy am 12 Oktober 2025, 11:13:24Hat der Bolzen aus Messing Vor- bzw. Nachteile gegenüber dem aus Edelstahl?
Ich hatte Deine Frage ja noch gar nicht beatwortet: Egal ob Edelstahl oder Messing - beides ist suboptimal.
Wenn der Ausrückhebel gegen die Achse drückt, wird aus ihr eine Welle, Die dreht sich in den Bohrungen der "Ohren" am Getriebe.
Mittelfristig schlagen die Bohrungen aus und der Kupplungshebel samt Welle klappern dann.
Darum habe ich Eindrehung weg gelassen und aus der Welle eine Achse gemacht, die sich in den Ohren nicht mehr bewegen kann.
Bei einer Solomaschine, die wenig gefahren wird und wenn überwiegend auf Bundesstraßen in der Ebene passiert so schnell nichts.
Im Gespann-Betrieb und/oder auf bergiger und kurviger Strecke gäbe es zwischen Achse und Kupplungshebel ordentlich Verschleiß, wenn keine Schmierung da wäre.
Bei meiner Version kann jetzt abgeschmiert werden und es gibt kein Verschleiß am Getriebe mehr.
Zitat von: Lorenz am 12 Oktober 2025, 17:51:57Heiko was schlägst du vor. Soll ich noch eine Scheibe beilegen?
Um auf das Sollmass zu kommen, ja.
Genial einfache Lösung um das Drehen des Bolzens im Gehäuse zu verhindern. Und die bequeme, wirksame Schmierung durch den Schmiernippel. Super Sache.
Gruß Lorenz
Verdammt. Schon wieder wegen einer Kleinigkeit bestellen. Langsam werden Versandkosten und Mindermengenzuschläge zu einem echten Kostennfaktor. ???
Um auf das Sollmaß zu kommen habe ich die Ausgleichsscheibe, besser gesagt den Ausgleichsring, selber hergestellt. Er hat eine Höhe von 5,5mm.
Die Ringmutter trägt gerade noch auf den letzten Gewindegängen der Kardanwelle.
Der Abstand der beiden Flansche beträgt jetzt zwischen 30 und 31mm, gemessen an mehreren Punkten, über den Umfang verteilt. Da der Mitnehmerflansch etwas verbogen ist, ließ sich kein genaues Maß ermitteln.
Jedes weitere Bauteil, das ich anschraube, führt zu neuen Fragen und Problemen.
Wenn die Aluhülse des linken Stoßdämpfers einigermaßen den gleichen Abstand zur Federbeinaufnahme des Rahmens hat, sieht es unten an der Befestigung so aus.
Wenn ich das Federbeinauge nach rechts zur Schwinge schiebe, steht der Stoßdämpfer schief und die Aluhülse ist nahe am Rahmen.
Dies wird vermutlich zu hässlichen Spuren im Alu führen. So wie hier.
Seltsamerweise betraf es vor der Sanierung den rechten Stoßdämpfer.
Wie kann ich das Problem lösen?
Gruß Lorenz
Erstmal Einstellung Schwinge prüfen... ansonsten Rahmen richten.
Die Schwinge muss mittig im Rahmen sitzen.
Dann die Federbeine durch unterlegen mit Scheiben so an der Schwinge befestigen, dass die Hülsen in etwa konzentrisch in der Aufnahmen im Rahmen sitzen.
Nur wenn die Hülsen außen oder vorne/hinten streifen muss gerichtet werden.
Da geht ziemlich einfach mit einem Dorn, der gerade in die Federbeinaufnamen geht und ein Rohr mit einem Meter Länge dran hat.
Zitat von: Lorenz am 16 Oktober 2025, 11:50:09(https://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?action=dlattach;attach=111894;preview)
Wie kann ich das Problem lösen?
Einen neuen Silentblock rein. Auf beiden Seiten natürlich.
Hatte ich schon mehr als einmal so eine abgeschabte Hülse.
Schau mal ... der Silentblock ist bestimmt schon gut zusammengedrückt.
Gruss, Werner
Distanzscheibe original nur rechts am Antrieb.
Die Schwinge sitzt mittig im Rahmen. Links und rechts ca. 3mm, die Stärke eines Meterstabes. Die Silentblöcke sind neu.
Mit einer Distanzscheibe links zwischen Federbeinauge und der Schwinge könnte ich mich anfreunden.
Hinten ist der Platz in den ,,Federbeindomen" knapper als als vorne. An der engsten Stelle geht ein 1,5mm Schweißdraht gerade noch durch.
Die Methode die Federbeinaufnahmen mit einem Verlängerungsrohr zu richten erscheint mir ziemlich rustikal.
Einem Spanngurt oben an der Federbeinaufnahme über die Schutzblechbefestigung legen, vorne irgendwo um ein Rahmenteil schlingen und dann mit der Ratsche spannen müsste doch auch funktionieren. Weiterer Vorteil, man
könnte beobachten ob und ggf. wie viel sich verändert.
Gruß Lorenz
Lorenz,
da fällt mir noch was ein.
Sind die Stangen (oben mit Gewinde) der Stoßdämpfer, die oben in den Federbeinaufnahmen verschraubt sind, gerade ? Wenn nicht, ist es klar, warum sie schief sitzen.
Ich denke, wenn Du die Stoßdämpferaufnahmen mit einem Spanngurt
zurecht ziehst, passt das. Aber, wenn Du den Spanngurt wieder lockerst, federn sie in die ursprüngliche Lage zurück.
Gruß
Zitat von: Lorenz am 16 Oktober 2025, 18:42:39Die Methode die Federbeinaufnahmen mit einem Verlängerungsrohr zu richten erscheint mir ziemlich rustikal.
Einem Spanngurt oben an der Federbeinaufnahme über die Schutzblechbefestigung legen, vorne irgendwo um ein Rahmenteil schlingen und dann mit der Ratsche spannen müsste doch auch funktionieren. Weiterer Vorteil, man
könnte beobachten ob und ggf. wie viel sich verändert.
Gruß Lorenz
Genauso rustikal und wieso vorne um den Rahmen schlingen? Abenteuerlich... bei der anderen Methode hast Du das auch im Blick.
War ja nur ein verzweifelter Gedanke. Bei meiner Methode sind die Dämpfer eingebaut. Mit zunehmender Spannung der Gurte könnte man ggf. sehen ob sich der Spalt zwischen Rahmen und Hülse vergrößert.
Ich würde den Gurt dort um den Rahmen schlingen wo die beiden Rohre, die von hinten kommen, auf des Oberrohr treffen. Das Blech dort in der Nähe, sagt man Knotenblech dazu?, scheint mir sehr stabil.
Hallo Georg
Die Stange des Stoßdämpfers ist durch diesen Aluring geführt. Ich denke das passt so.
Wie fest wird eigentlich diese Mutter angezogen. Leicht, fest, sehr fest?
Was mir noch aufgefallen ist.
Dieses Federbeinauge ist relativ deutlich mit einem R, wahrscheinlich für rechts, gekennzeichnet.
Dieses weniger deutlich, vermutlich mit einem R. Ich habe es aber links montiert.
Es gibt rechte und linke Stoßdämpfer habe ich auf den Händlerwebsites gesehen. Unterscheiden sie sich nur durch Federbeinaugen? Habe ich zwei rechte Stoßdämpfer?
Ich würde da gar nichts mit Spanngurten am Rahmen rumwürgen..., aber wenn was anderes krumm werden soll!?... nur zu.
Rechte und linke Stoßdämpfer? Du meinst bestimmt die kompletten Federbeine, oder?
Entschuldigung. Federbein natürlich.
Okay... dann schau Dir mal die Verstellung an.
Lorenz,
anbei ein Foto aus dem alten Stemler Katalog, dort ist der Aufbau besser ersichtlich.
Die Mutter oben würde ich so mittelfest anziehen, nicht, dass die Gummipuffer gequetscht werden.
Aber, auch so fest, dass genug Gewindegänge für die Alukappe übrigbleiben, die Alukappe dient ja
auch als Kontermutter. Nicht vergessen, Gewindestange oben fetten.
Die Hebel der Verstellhülsen, unten am Federbein muss man zur Seite drehen können. Wenn Du das nicht
kannst, hast Du die Verstellhülsen vertauscht. (Zum Betrieb mit Sozius/a)
Siehe auch Fahrerhandbuch Seite 50, in meinem)
Nicht Serie, aber ich habs gemacht, Federbeinschrauben vo. u. hi., unten, ich hab ne grössere, dünne
U-Scheibe unter den Sechskant der Schraube gelegt, das verhindert das "Rausrutschen" des Federbeines
aus dem Silentblock. Pass aber auf, hinten rechts, sonst hast Du bei der langen Schraube durch den Antrieb nicht genug Gewindegänge innen, daher eine dünne U-Scheibe nehmen.
Zitat von: Schorsch am 16 Oktober 2025, 21:57:39, das verhindert das "Rausrutschen" des Federbeines aus dem Silentblock.
??... da hast Du aber ein anderes Problem. Dann stimmt die Passung nicht mehr und ich würde mich nach anderen Aufnahmen umsehen.
Heiko,
schau Dir mal das letzte Foto in # 59 an. So sieht das bei meiner Gehhilfe auch aus.
Die Kanten des Schraubenkopfes drücken nur so eben auf den
Silentblock.
Das war mir zu unsicher, deshalb dünne U-Scheiben.
Gruß
P.S.
Ich hab schon Silentblöcke gehabt, die einfach so aus dem Federbeinauge rausgefallen sind, andere Silentblöcke wiederum
passten perfekt.
Dennoch, ich hab nun mal keinen Bock darauf, dass ein Federbein
während der Fahrt über Silentblock und Schraubenkopf rutscht.
Dagegen ist der Aufwand einer U-Scheibe minimal.
Dort soll der Schraubenkopf auch nicht tragen... Nur auf dem inneren ,,Rohr"!
Wenn die nicht stimmt, sind es die falschen Silentblöcke oder die Bohrung im Federbein ist ausgelutscht.
Die Verstellhülsen der Federbeine kann ich jeweils nach außen drehen. Also habe ich trotz der missverständlichen Kennzeichnung auf dem linken Federbeinauge ein rechtes und ein linkes Federbein.
Anstatt den Rahmen zu verbiegen habe ich die Aluhülsen der Federbeine etwas ausgerichtet. Mit Hilfe mehrerer Lagen Teflonband, zu einer Schnur zusammen gedreht, habe ich die Hülsen einseitig etwas angehoben. Kalfatert sozusagen. An den engsten Stellen sind jetzt 3mm Luft. Federbein verstellen ist jetzt nicht mehr. Eine Notlösung halt.
So sieht jetzt die Federbeinbefestigung hinten links aus.
Zu den Beilagscheiben der Federbeinbefestigung.
Obwohl an der Vorderradschwinge Unterlegscheiben an den Schraubenköpfen der Federbeinbefestigung im ETK aufgeführt, wird hinten links an der Hinterradschwinge darauf verzichtet. Ist schon seltsam.
Hallo,
wenn es endlich wärmer wird kann ich mich wieder mehr der R27 widmen. Bis dahin mache ich mir schon mal Gedanken über die Elektrik. Also die Verlegung der Kabel und deren Anschluss.
Mit Strom kenne ich mich nicht gut aus. Deshalb habe ich einen fertig konfektionierten Kabelbaum gekauft. Die Farben der einzelnen Kabel stimmen erfreulicherweise mit den mit den Angaben im Schaltplan überein. Daher konnte ich, denke ich, die Kabel den einzelnen Kontakten richtig zuordnen.
Da ein Regler von Kahlo und eine nicht originale Zündspule angebaut ist, passen die Anschlüsse der Kabel an diesen Bauteilen nicht. An den betreffenden Kabelenden sind Ösen angebracht.
Am Kahloregler werden die Kabelenden direkt angeschraubt und an der Zündspule brauche ich Flachstecker.
Gibt es eine Möglichkeit die Anschlüsse in der gewünschten Form herzustellen ohne die Ösen abzuzwicken?
Am Kabelbaum möchte ich nicht herum schnippeln.
Gruß Lorenz
Kurz: Nein... abkneifen und Aderendhülsen drauf bzw. Steckkabelschuhe für die Spule. Die Spule gibt es aber auch mit M4 bzw. M5 Gewindebolzen.
Bevor ich den Kabelbaum verstümmele versuche ich, evtl. nur provisorisch, die Kabel mit den passenden Anschlussenden auszustatten.
Wie beurteilen die Elektrofachleute mein Vorhaben?
Gruß Lorenz
wenns denn sein muss -? Funktion wird gegeben, aber sonst...
Hmmmm,
kann man als Provisorium machen, zur Vorsicht abisolieren.
Aber,
wirst Du eh wieder umändern müssen und andere Kabelschuhe verwenden müssen.
Es sei denn Du nimmst ne andere Zündspule.
Zitat von: Schorsch am 08 Februar 2026, 18:27:39kann man als Provisorium machen, zur Vorsicht abisolieren.
isolieren ;D
Stimmt !
Beppo du meinst also ich brauche keinen dramatischen Spannungsabfall oder unüberwindbare Übergangswiderstände befürchten. Bitte erkläre mir doch was du mit -aber sonst- meinst.
Zitat von: Lorenz am 08 Februar 2026, 19:39:30Bitte erkläre mir doch was du mit -aber sonst- meinst.
Einfach Kacke... Punkt. Zum Testen okay, aber nicht für einen irgendwie gearteten Dauerbetrieb geeignet.
Lorenz, Muttern gut festziehen und isolieren dann ist das technisch einwandfrei, aber halt nicht edel.
Aber du willst das , wie ich verstanden habe, auch nicht auf dauer so lassen. Wenn doch ist das eine durchaus prakmatische Lösung. Manche bauen auch ohne rot zu werden Wago-klemmen aus der Haustechnik ein. Geht auch, und wenns keiner sieht, auch nicht peinlich.
Das wird natürlich noch isoliert. Mit Leukoplast, wie es sich für ein Provisorium gehört. :)
Sehen wird das keiner. Da ist der Tank drüber. Wagoklemmen werden doch allseits gelobt. Kann ich mir gut vorstellen um die Masse zu verteilen.
Wagoklemmen nur da wo es trocken bleibt. Die können schnell vergammeln.
Die Wagos kann man auch in der Wago Gelbox unterbringen, 100% dicht. :thumbsup:
Zitat von: Lorenz am 08 Februar 2026, 21:54:09Das wird natürlich noch isoliert. Mit Leukoplast, wie es sich für ein Provisorium gehört. :)
Sehen wird das keiner. Da ist der Tank drüber. Wagoklemmen werden doch allseits gelobt. Kann ich mir gut vorstellen um die Masse zu verteilen.
Wieviel Masse willst du den Verteilen bzw. zusammen fassen?
Vielleicht ein Anschluss im Lampentopf und wo sonst noch?
MfG
Gabelbrücke.
Lorenz, vielleicht noch ein Hinweis... In Beitrag #68 sieht man auf deinem Foto, dass du den Kahlo-Regler offen unter dem Tank angebaut hast.
Ich hatte Kahlo mal gefragt, ob sein Regler für die Außenanbringung geeignet wäre, weil ich meinen Regler (zuerst EDK, jetzt Vape) auch unter dem Tank habe. Da kam ein NEIN von ihm. Man glaubt nicht, wohin Dreck und Feuchtigkeit und meist beides zusammen überall hinkommen.
Zu den Kabelverbindungen... Es gab eine Zeit, wo ein Monteur bei der Herstellung eines Fahrzeugs Kabel am oder im Fahrzeug durchgezogen verlegt und verlötet hat. Da das viel zu arbeitszeitintensiv und teuer war, wurden zur Produktionsvereinfachung Bauteile mit Steckverbindern eingeführt, meist mit mehreren in einem Stromstrang. Elektrisch suboptimal, aber billig für den Hersteller.
Das kann man natürlich (vor allem bei einer Restaurierung) besser machen.
Zwei verschraubte Ringösen sind (vor allem in einem 6-Volt-Bordnetz) das genaue Gegenteil.
jetzt auch noch mein Senf:
Die Ringösen von deinem Kabelbaum brauchst du wirklich nur wenn du den originalen elektromechanischen Regler hast. Da das bei dir aber nicht der Fall ist - weg damit (außer ggf die Ringöse für Masse).
Um den Kahloregler anzuschließen musst du (zumindest beim Original Kabelbaum) die Kabel aber etwas verlängern und am Ende am besten mit Aderendhülsen versehen. Zum Verlängern kannst du entweder Kabelstücke anlöten oder Wagoklemmen benutzen.
Ich hab das bei unserer R27 mit Wagoklemmen gemacht, da lässt sich der Regler bei Bedarf einfacher (de-)montieren.
Um den Regler und die Klemmen vor Dreck und Wasser zu schützen hab hab ich das Ganze beim Einbau mit einem Stück von einem Reifenschlauch abgedeckt.
Außerdem hab ich zur Zugentlastung auch noch eine Kabeldurchführung mit Gummitülle verbaut.
Hubi
Ihr wisst, dass auch der Originalregler durch eine Gummiwanne geschützt war?
Zitat von: strichzwojan am 09 Februar 2026, 07:14:18Ich hatte Kahlo mal gefragt, ob sein Regler für die Außenanbringung geeignet wäre
Ich denke Kahlo wollte den Regler themisch testen lassen? deshalb sollter er an den Orginalplatz?
Zitat von: Heiko am 09 Februar 2026, 09:30:22Ihr wisst, dass auch der Originalregler durch eine Gummiwanne geschützt war?
ja, darum meine Lösung mit dem Stück Reifenschlauch
Bei der Reglerversion, die Lorenz hat, sollte ein Spritzschutz ausreichen. Die Elektronik ist in Silikon verpackt, nur die Anschlüsse und ihre Verlötungen sind nicht 100% abgedichtet.
Zitat von: Beppo am 09 Februar 2026, 11:15:44Ich denke Kahlo wollte den Regler themisch testen lassen? deshalb sollter er an den Orginalplatz?
Beppo, ich war Testfahrer (bin es immer noch!) für seine Transistorzündung TSZ k9. Und die ist bei ihm und mir in der Lima montiert gewesen. Meines Wissens hat er nun aber seine vollelektronische Platine (ohne U-Kontakt und FKR) bei sich laufen. Außer mir fährt also momentan keiner auf der weiten Welt diese TSZ! ;D
Das erhöht den Genuss nochmals!
Davon, dass er vorab seine Regler zum Testen verteilt hätte, habe ich nichts gehört.
Wenn ich den Schaltplan richtig verstehe, kommt die Masseleitung, die den Rahmen versorgt, ausschließlich von Klemme 4 im Batteriegehäuse und wird mit einer Befestigungsschraube des Reglers am Rahmen verschraubt. Bei mir ist der Regler an einem Aluwinkel angeschraubt. Hier habe ich erst kürzlich gelesen, dass Aluminium nicht der ideale Leiter ist. Ich habe vor, einmal Masse direkt an den Massekontakt des Reglers zu legen, ein weiteres mal an eine Befestigungsschraube des Reglers am Aluwinkel und noch einen, zur Sicherheit, direkt am Rahmen. Etwa an einer Befestigungsschraube des Aluwinkels oder an der Befestigungslasche der Hupe.
Die Gabelbrücke bzw. den Lenker möchte ich mit Masse aus dem Scheinwerfer versorgen. Dazu habe ich in eine Klemmschraube des Lenkers ein M3 Gewinde gebohrt. Der Anschluss erfolgt mit einer Ringöse. Zum besseren Verständnis habe ich für das Foto ein Kabel angeschraubt.
Im Scheinwerfer habe ich unten, innen einen Flachstecker angelötet. Dieser soll das Gehäuse mit Masse versorgen.
Soweit meine Gedanken zu einer optimierten Masseversorgung am Moped. Für Anregungen und Kritik bin ich immer dankbar.
Gruß Lorenz
An sich eine gute Idee.
Wie kommt die Masse vom Scheinwerfer durch den Lack an den Rahmen/Motor?
Nicht alles glauben, was geschrieben steht: Alu ist schon ein guter Leiter.
Die Bohrung in die Lenkerhalteschraube hätte ich nicht eingebracht. So hat der M8 Bolzen nur noch rund 2mm Wandstärke. Ein Kabelschuh mit 8er Loch hätte es auch getan.
Also wenn ich mich recht erinnere, dann ist doch an der Birnenfassung der Bilux ein Anschluss 31, der mit Leitung ans Zündschloss Masse geht.
Das Scheinwerfergehäuse ist irgendwie unnötig als Massepunkt. Die Tachobeleuchtung kriegt Masse über die Tachowelle und deren Verschraubung am Tachogehäuse und am Getriebe. Viele legen noch ein Massekabel von der oberen Typenschildschraube zum Lenkerhalter. Ich habe da nicht mal eine Ringöse genommen , sondern einfach lang abisoliert und als Rundschlaufe gedrillt unter die große Mutter gepackt. Dann klingt die Hupe auch immer satt.
Dieses Kabel kann man auch schön um einen Bleistift wickeln, um eine elastische Spirale zu bekommen.
BTW: hat die R27 an den Lenkerhalterschrauben keine Kronenmuttern mit Splint?
Bei der R27 kommt Masse von der Batterie an die Leiste, von dort an die Reglerverschraubung und von dieser zu 31 Zündplatine, von dieser an die Bilux, hat also direkte Verbindung von Batterie zu 31 Platine. Jetzt kann man natürlich von dieser 31 noch einen Knotenpunkt legen für Lenker oder was auch immer jeder wünscht.
Wozu soll Rahmen und Lampe eine Masseverbindung bekommen.bei bmw hat jeder Verbraucher eine Rückleitung. Ausnahme ist die Hupe und Tachobeleuchtung. Da die Hupe ein hohen Strom zieht , ist ein Lenkermasseverbindung sinnvoll
Ach so, da hab ich was verwechselt.
ups falsch positioniert, das war die Antwort für Jan
Und das
Die Tachobeleuchtung kriegt Masse über die Tachowelle und deren Verschraubung am Tachogehäuse und am Getriebe.
ist nicht so schön, weil dann der Tacho abrauchen kann.
Ja, ich gestehe, Heiko, dass auch ich mich von solchen Kassandras wie dir habe verrückt machen lassen, und ein kleines extra Massekäbelchen direkt auf die Bügelspange gelötet und auf Masse geführt habe...
Die Preise für gute Originaltachos sprechen dafür. Wenn man in einem Albtraum die Spiralfeder des Zeigers rotglühend abrauchen sah, dann ist man soweit! ;D
Hat sich das bei der R27 so verkompliziert? Bei meiner R25/2 gibt es genau 2 Masseleitungen:
- Vom Minuspol der Batterie ans Getriebegehäuse,
- Vom Motorgehäuse nahe der Lichtmaschine in den Lampentopf (31).
;D
Zitat von: kahlo am 09 Februar 2026, 21:44:56Hat sich das bei der R27 so verkompliziert? Bei meiner R25/2 gibt es genau 2 Masseleitungen:
- Vom Minuspol der Batterie ans Getriebegehäuse,
- Vom Motorgehäuse nahe der Lichtmaschine in den Lampentopf (31).
;D
Läuft bei mir an der R25/2 auch ähnlich.
Bis auf
2. Masse in Lima Klemme31 in Lampentopf
3.Lampentopf Sammelpunkt für 2. und Scheinwerferfassung sowie Masse zum Lenker
Zitat von: strichzwojan am 09 Februar 2026, 21:34:10Ja, ich gestehe, Heiko, dass auch ich mich von solchen Kassandras wie dir habe verrückt machen lassen...
Was soll das heißen? Als Rückleiter ist eben nicht die Tachowelle gedacht, sondern eigentlich die Blechklammer welche den Tacho hält. Funktioniert aber leider nicht so gut. Auch dein Hinweis, dass man eine Ringöse eben so biegen kann und ein Kabelschuh nicht nötig ist beweist, dass Du elektrotechnisch Ahnungslos bist. Hast Du selber vor einigen Beiträgen geschrieben. Halte dann doch diesbezüglich einfach den Mund. Du provozierst es aber auch, dass man Dich immer wieder darauf hinweisen muss mal den Ball flach zu halten, aber Hauptsache zu allem was schreiben.
Heiko, hast du denn den Smiley übersehen? Ich habe mich hier mehrfach auf die Tücken der suboptimalen Masse, vor allem der des Lenkers und der Hupe, bezogen. Dein Vorschlag, da eine 8er Ringöse anzubringen ist ja OK. Aber hier darf jeder machen was er will, ohne gleich in den Karton "Ahnungsloser" gesteckt zu werden ...
Verzinnt und gelötet, gecrimpt oder auch blank.
Offenbar spielt es keine Rolle mehr, wenn es bei jemandem einfach funktioniert. Man kann auch schöne Tomaten im Garten haben, ohne gelernter Gärtner zu sein. Womit ich nichts gegen gelernte Gärtner gesagt habe!
Wie war das nochmal mit "Wer fährt, hat Recht"?
Bitte nicht immer gleich so kategorisch und beleidigend werden. Lieber noch einen Kaffee trinken um diese Uhrzeit, was ja nie schadet.
Einen guten Morgen wünsche ich Dir!
Zitat von: kahlo am 09 Februar 2026, 21:44:56Hat sich das bei der R27 so verkompliziert? Bei meiner R25/2 gibt es genau 2 Masseleitungen:
- Vom Minuspol der Batterie ans Getriebegehäuse,
- Vom Motorgehäuse nahe der Lichtmaschine in den Lampentopf (31).
;D
Ja, es ist anders weil der Motor komplett in Gummi gelagert ist und somit gegen den Rahmen / Klemme 31 Masse isoliert ist.
Gruß
Stefan, der Einzylindär
Zitat von: Einzylindär am 10 Februar 2026, 06:06:31Ja, es ist anders weil der Motor komplett in Gummi gelagert ist und somit gegen den Rahmen / Klemme 31 Masse isoliert ist.
Gruß
Stefan, der Einzylindär
Da war der Stefan schneller ::),
gilt übrigens schon ab R25/3
Da sollte auf jeden Fall eine zusätzliche Messeverbindung von Motor zum Rahmen oder noch besser direkt zur Batterie.
Nebenbei sollte jedem klar sein, dass jedwede Bowdenzüge oder Tachowellen einen wesentlich schlechteren Leitwert als Kupfer Kabel haben.
Neben den eig. Leitungsmaterial (Stahl) gibt es einfach zu viele Übergangswiderstände.
Aber mich stört dann doch eher die schlechte Ausleuchtung des Tacho mehr als die Art der Masseleitung.
Wer möchte, kann ja gern von der Tacholampenfassung eine Masse auf die 31 im Lampentopf mit aufklemmen.
Wegen Hupenknopf am Lenker ist die zusätzliche Masse von Lenker zum Rahmen für mich auch nur ein "nice-to-have", so selten wie ich die Hupe nutze.
Das ist meist erst zum TÜV Termin fällig.
Wer natürlich permanent hupt, sollte auch eine lautstarke Selbige nutzen. 😁
Bei Lenkerendblinkern macht eine zusätzliche Masseverbindung von Lenker zum Rahmen durchaus Sinn.
MfG
Zitat von: Eppo am 10 Februar 2026, 06:18:24Wegen Hupenknopf am Lenker ist die zusätzliche Masse von Lenker zum Rahmen für mich auch nur ein "nice-to-have", so selten wie ich die Hupe nutze.
Das ist meist erst zum TÜV Termin fällig.
Wer natürlich permanent hupt, sollte auch eine lautstarke Selbige nutzen. 😁
Können, wenn man will oder muss, ist immer gut! ;)
Bevor ich Lenker und Rahmen mit einem extra Massekabel versah, hatte ich mal folgendes Problem. Ein ausgetauschter Kupplungszug war nicht mehr mit einem Metallwiderlager für die Außenhülle konfektioniert, sondern mit einem aus Pertinax. Das hörte man sofort beim Hupen.
Die Hupe ist gewissermaßen auch ein Diagnoseinstrument beim Fahren.
Der Ladezustand der Batterie lässt sich auch ohne Voltmeter durch einen kurzen Druck auf den Hupknopf akustisch abfragen. Ein gewisses Maß an Musikalität ist dabei natürlich von Vorteil... (noch Tenor, oder schon Bariton? Habe ich mich jetzt wieder als Elektrolaie geoutet? :-X )
Zitat von: strichzwojan am 10 Februar 2026, 05:57:54Offenbar spielt es keine Rolle mehr, wenn es bei jemandem einfach funktioniert.
Bitte nicht immer gleich so kategorisch und beleidigend werden.
Doch, wenn es bei dem Einzelnen funktioniert ist es doch gut, nur muss man sowas nicht als Tip verkaufen, weil es einfach nicht fachgerecht ist.... und beleidigend? Was heißt Kassandras?
Kassandra, eine griechische mahnende Seherin. Es gibt Schlimmeres, als mit ihr verglichen zu werden!
Danke für die Erläuterung.
@Heiko
Kassandra war aber dazu verflucht, dass man ihren Weissagungen nicht glaubte, oder diese nicht beachtet wurden.
Was dann oft dazu führte, dass die Katastrophe, die sie voraussagte,
eintraf. (Untergang von Troja)
Von daher, zurück zu den Kabelschuhen.
:shoot: :Zeitung:
Sagen wir einfach: Bei 6 Volt kann man nie genug "Masse" haben ! ;)
Einfach auf 12V umbauen, dann is Saft genug... ;D
ganz ohne Masse auch bei 12V nicht. Aber durch die "doppelte" Spannung halbiert sich der Stromabfall bei
"schlechten" Masseverbindungen.
Außerdem soll sie super ausgesehen haben! (Kassandra)
Meine Halterung für den Lichtmaschinenregler habe ich um eine Kabeldurchführung nach dem Vorbild von Hubi erweitert. Gute Idee.
Für die Batterieanschlüsse habe ich an zwei Stücke Kupferflachmaterial passende Flachsteckerhülsen gelötet und jeweils ein M5 Gewinde hinein geschnitten. Daran lassen sich die Originalanschlüsse befestigen.
In die Lenkerklemmschraube habe ich für den Masseanschluss am Lenker ein M3 Gewinde geschnitten. Also nur mit 2,5mm vorgebohrt. In meinem Beitrag habe ich fälschlicherweise von einer M4 Schraube geschrieben. Die entsprechende Stelle habe ich berichtigt.
Gruß Lorenz
Hm, ich als Elektrolaie möchte trotzdem anmerken, dass du da jetzt zweimal Spannungsabfall eingeschleift hast (Verschraubung einer Ringöse plus Aufstecken eines Flachsteckers) plus - und das erscheint mir als das Nachteiligste - einen "schweren" Kupferklotz, der mit seiner Masse über Erschütterungen und Vibrationen an dem spirndeligen Fastonanschluss des jeweiligen Batteriepols zieht.
Nicht nur das Jan: Kabelschuhe DIREKT an die Kabel anquetschen war wohl doch zu einfach ?!
Und blos nicht den +CU-Block "isolationieren" ... sonst gibt es ja hinterher nichts mehr zu diskutieren.
Zitat von: Lorenz am 08 Februar 2026, 18:10:47Bevor ich den Kabelbaum verstümmele versuche ich, evtl. nur provisorisch, die Kabel mit den passenden Anschlussenden auszustatten.
Wie beurteilen die Elektrofachleute mein Vorhaben?
Gruß Lorenz
Auch mir viel gutem Willen, ich verstehe diesen Aufwand einfach nicht Lorenz.
Mach doch einfach den Verbinder, Stecker, Anschluss dran, den die Komponente erfordert.
???
Gruß Jörg
Er möchte den Originalkabelbaum nunmal nicht verändern, wenn auch diese Konstruktion zum Brechen verdammt ist.
Ich brech auch gleich.... :popcorn:
jeder kann brechen wie er mag ;D
Danke für die ehrliche Kritik. Ich werde versuchen eure Anregungen so gut ich kann umzusetzen.
Gruß Lorenz
Hallo,
am Deckel des Batteriekastens sind oben zwei halbrunde Öffnungen. Die kleinere wird mit einem Gummistopfen, der am Kabelbaum befestigt ist, verschlossen. Wie wird die größere Öffnung des Deckels verschlossen wenn keine Seitenwagensteckdose verbaut ist? Für die Bohrung im Rahmen darüber gibt es einen Blindstopfen.
Gruß Lorenz
Willst du keine SW-Steckdose anbauen?
Die Steckdose kann man auch gut anderweitig als Anschlussdose für Navi oder Handyladegerät nutzen.
MfG
Um seine Frage zu beantworten ;D :
Nein, da gibt es keinen Stopfen für bei ,,nicht Benutzung". Muss auch nicht, weil der Kasten nicht dicht sein muss. Die Tülle am Kabelbaum ist nur die Durchführung und der Kantenschutz für den Kabelbaum.
Eine Steckdose brauche ich vorerst nicht. Trotzdem danke für den Tipp.
Dann reicht wohl der Blindstopfen im Rahmen darüber. Danke für die Erklärung Heiko.