BMW Einzylinder-Forum

ALLES RUND UM´S THEMA OLDIE-RESTAURATION => Die Elektrik und der Kupferwurm ... => Thema gestartet von: kruemel am 14 April 2005, 09:28:15

Titel: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: kruemel am 14 April 2005, 09:28:15
moin... ich hätte da mal wieder was...

bin die woche drei tage mit der r zur uni gefahren (tgl. ca. eine stunde gesamt im stadtverkehr). jestern hab ich dann bemerkt, das mein standlicht schwächer wird (bin extra nicht mit festbeleuchtung gefahren).  und an der nächsten ampel war sie dann aus... nach dem ich sie wieder angerollt habe, bin ich mit erhöhtem standgas nach hause, das öl wurde endlich mal heißer als 90°C... habe dann festgestellt, dass der motor im leerlauf bei abblendlicht ausgeht und erst bei hohen drehzahlen das licht funktioniert, bzw. der motor nicht mehr ausgeht (so bei 60 im dritten)...

so, nun zur batterie... nach dem ausbauen habe ich auf den stopfen braunen schmotter festgestellt... nach dem aufschrauben stellte ich fest, dass braune gülle in der batterie wabert... WAS IST DAS??? die batterie ist vorschriftsgemäss gefüllt und geladen worden, es wurden auch keine organischen säuren verwendet... ich habe sie jetzt noch mal geladen, bis heute morgen hat sie die ladeschlussspannung von 7,2V noch nicht erreicht. (es waren 7,15V).

Meine Idee: Gülle nach dem voll laden rausschütten und gegen neue Säure ersetzen (wie beim trockenlagern)...

oder gegen bleigelbatterie erstezen (weiss jemand, welche batterie man in das gehäuse der alten reinschmuggeln kann?)...

wer hilft mir weiter?
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: emm am 14 April 2005, 09:37:31
Hi Kristian,

ich würde den gegen Bleigel tauschen. Den für das Gehäuse passenden gibt es bei www.Conrad.de und er heißt AKKU BLEI 6V-4A Artikel-Nr.: 491250 - 13 und kostet 7,95€. Bei dem drehst du den Regler mit Licht an auf 7.4 Volt (steht aber auch drauf, wieviel der gerne haben möchte) und dann paßt das.

Gruß
Markus
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: kruemel am 14 April 2005, 09:55:07
dankedir, werde mal nachschaun...
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: mekgyver am 14 April 2005, 10:28:57
Ja, Krümel,
der richtige Zeitpunkt, um auf Blei-Gel zu wechseln !
Laß Dich von der Kapazitätsangabe nicht verwirren, 4 Ah reichen aus, für den Normalbetrieb,
man kann auch getrost mit Licht fahren  ;)
Erzähl uns dann, wie das Herausschälen der alten Batteriemimik aus dem Hartgummighäuse geklappt hat  ;D
Ich habe es noch nicht gemacht, denke mal, es ist nur ein schmaler Vergußkragen.
Gruß mek S(LA)

Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Karl am 14 April 2005, 10:39:56
Grüß dich Kristian,

supi - da hat's deine Batterie zerbröselt ... den Schmodder hatte ich bei meiner Batterie auch; habe sie mal auseinander genommen und siehe da - ein Grossteil des Bleis hat sich aus den Waben geschüttelt und befand sich am Grund des Behälters. Denke bei Dir ist es genau so.

Was Du tun kannst? Wie bereits von den Kollegen geschrieben; BleiGel ist das Beste was Du da machen kannst. Habe die Hülle meiner Batterie genommen und da zwei BleiGel-Packs reingesetzt; schön mit Moosgummi ummantelt. Hält seit über einem Jahr *super*, sogar Winterkälte konnte der Batterie nichts ausmachen.

Achtung - Werbung:  ;)
So eine Komplett-Bleigelbatterie in einem neuen "alten" Gehäuse bekommst du auch unter
www.reparaturdienst-schaefer.de

Viele Grüße,
Karl
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: emm am 14 April 2005, 10:43:58
Das mit dem Innenleben geht so am einfachsten:

Die Batterie kopfüber nur auf dem schmalen Rand vom Außenhäuse auflegen (Schraubstock oder so) und an die beiden Batteriepole mit Draht ordentlich Gewicht drantüdeln (ich habe einen mit Sand gefüllten 10 l Eimer genommen). Das Gewicht sollte frei hängen, klar...
Und dann nur mit der Heißluftpistole sinnig das Gehäuse (den oberen Rand, denn da sitzt die Vergußmasse) solange erwärmen, bis das vergossene Innenleben vom Gewicht herausgezogen wird. Ging bei mir prima. Dann noch die zwei Zwischenwände Stück für Stück herausbrechen, fertig. Den Bleigel habe ich dann mit etwas Schaumstoff drumherum eingesetzt.

Gruß
Markus
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Oerlov am 14 April 2005, 11:40:54
Moin moin,

bei mir war in der R26 leider keine Batterie mehr drin. Hat noch jemand von Euch 'ne alte kaputte Batterie günstig abzugeben, aus der man so'nen Dummy basteln kann?

Grüße

Örlov
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: kruemel am 14 April 2005, 11:51:16
hola karl...

was hast du denn für batteriepacks reingebaut (spezifikationen)...

übrigens: pamela hätte diesen sa für kawa besichtigung zeit... ihre nummer ist meine büronummer...

gruss, kruemel
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Karl am 14 April 2005, 13:08:19
Hi Kruemel,

ich habe zwei Panasonic-Packs  drin; haben je 6V 3,4 AH; habe ich parallel geschaltet.

Daten:

PANASONIC LC-063R4PU
- Daten: 6V 3,4 AH   (zwei werden benötigt)
- wartungsfrei; extrem tiefentladungssicher
- Überladungssicher
- Maße:  13,4 x 3,4 x 6 cm
- Preis: je ca 15 Euro (dürfte es mittlerweile auch günstiger geben)

Weitere Threads:

http://www.bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=508.msg2831#msg2831
http://www.bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=225.0

wg Pamela:
- bis wann kann ich dir da bescheid sagen? Ich weiß nicht ob ich am SA schon unterwegs bin. Hat sie  sich schon auf einen Preis festgelegt?


@ Oerlov:
- eine kompletten BEHÄLTER (sieht aus wie eine BLITZ-Batterie, nur ohne Aufdruck und ohne Innenleben > fertig zum Basteln) findest du auch bei dem oben genannten Reparaturdienst ;-)

viele Grüße,
Karl


Nachtrag @ Kruemel:
- die R4PU scheints wohl nicht mehr zu geben, sondern nur die R4PG (ist wohl identisch).
ZB hier: http://batteries.de/bleigel.html

104764     Panasonic Akku LC-R063R4PG     6V     3,4Ah     0,62     134 x 34 x 60     17,53 Euro
(gibts auch günstiger; hab sie schon für 12 Euro gesehen)
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: kruemel am 14 April 2005, 13:33:22
wg. pamela:

ich leite die sache an pamela weiter, sie mailt dir dann ihre nummer...

gruss, kruemel
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Karl am 14 April 2005, 13:47:41
@ Kruemel:

(bitte auch mit Foto)  ;D

Danke,
Karl
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: guest338 am 14 April 2005, 17:42:05
Hallo,
die 3,4 AH-Akkus von Conrad habe ich gerade vor einer Woche selbst in ein originales Hartgummi-Batteriegehäuse eingebaut. Conrad führt Panasonic und Noname. Ideale Gehäuseabmessungen, 2 Akkus passen genau in ein Gehäuse. 6.8 AH dürften wohl genügen.  :bike:
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: grafei am 16 April 2005, 21:28:10
Hallo,
Ich hab seit ca. einem Jahr auch zwei so Bleiakkus
im alten Gehäuse drin.
Bisher keine Probleme
:bike:
Conrad Bestell-Nr.: 25 01 03-55  Preis 10,95€ pro Stück

Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: kruemel am 18 April 2005, 10:29:35
moin... das sind sehr gute tips!!!

meine "alte" ist nach dem volladen und einen tag standpause auf 6,18V abgesunken, das ist nicht gerade viel... werde also umrüsten müssen!

da ich ja zwei akkus einbauen wollte, kam mir eine fixe idee... ich baue ja das ganze gehäuse um: dann kann ich ja auch zusätzliche kippschalter anbringen, um entweder beide batterien parallel oder jeweils nur eine zu betreiben. so hätte ich immer noch eine reserve dabei und wäre mir der heimfahrt sicher. ausserdem kann man am bettriegehäuse direkt noch einen plug zum laden einbauen... gute idee???
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: kruemel am 19 April 2005, 09:25:18
Hat denn keiner eine aussage zu meiner schaltbaren batterie parat???

kruemel :\'(
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Karl am 19 April 2005, 09:57:20
@ Kruemel:

Hmm ... also ICH würde sie immer beide parallel laufen lassen, ohne Zuschaltung.  Das mit dem Plug ist eine gute Idee, hatte ich mir auch schon überlegt, aber mangels Steckdose in der Garage (für Ladegerät) wieder verworfen.

Gruss,
Karl
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Heiko am 19 April 2005, 10:21:40
@Kruemel,

Du müsstest schon eher einen Umschalter einbauen, damit die Batterien relativ gleichmäßig und unabhängig  :-\\ voneinander geladen und entladen werden... aber warum das alles? Parallel und fertig!  ;)

Heiko N(ägel mit Köppen)
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Rütz am 19 April 2005, 11:28:01
Hi Krümel,

überlegt hatte ich mir auch schon mal sowas.
Ich wollte zwei Batterien wahlweise parallel oder in Reihe schalten.
Parallel zum Fahren.
Reihe um an der Steckdose wahlweise 12V abzapfen zu können.

Die Steckdose zum Laden habe ich mittlerweile:
Sehr praktisch (Plug n' Play), zur Sicherheit habe ich an der Steckdose einen 15A KFZ-Sicherungsautomaten von Conrad eingebaut (falls ein böser Bub in Versuchung gerät mit einem Nagel in der Steckdose zu pulen...)

Übrigens andersrum geht auch:
Man kann wunderbar an der Steckdose sein Handy laden! Ist bei den meisten Handy's an 6V ohne Tricks möglich. ;D

Das Batterie umschalten, so wie ich es vor hatte, ist kniffliger als zunächt gedacht, vor allem wegen der nötigen "Idiotensicherungen" (bei mir ganz wichtig):
- Die Batterien "in Reihe" müssen gleichzeitig vom Bordnetz getrennt werden, damit nix durchbrennt.
- Es muß aber auch verhindert werden, daß man versehentlich mit abgeklemmter Batterie startet (da Regler mittlerweile elektronisch).
- Es sind viele Kabel u. mehrpolige Schalter/Kreuzschalter nötig, für deren Unterbringung ich so schnell keine Lösung gefunden habe.

Deshalb habe ich das erstmal auf die lange Bank geschoben.

Soviel zum Erfahrungsbericht, wenn auch nicht genau auf deine Frage passend.

Gruß
Anselm S(chalterfreak)
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: † odeon8 am 19 April 2005, 13:45:57
Zitat von: kruemel am 19 April 2005, 09:25:18
Hat denn keiner eine aussage zu meiner schaltbaren batterie parat???

kruemel :\'(

Hi Kruemel,

auf Dein ausdrückliches Verlangen (s. auch hier (http://www.bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=1440.msg12675#msg12675): Ich werde von meinen E-Boot Kollegen oft gefragt mit den 2 Batterien - und rate allen, die beiden *parallel* zu fahren).

Wie im Link schon gesagt, jede Tiefentladung schadet, speziell den "nicht zyklentauglichen" Akkus (unsere Motorradakkus sind im Gegensatz dazu "Starter"-Batterien mit primärer Auslegung auf einen kurzzeitigen hohen Anlaßstrom).
Also: Parallelschaltung und genaue Spannungsüberwachung ist angesagt...übrigens, einige Engländer haben so ein kleines Ampmeter, bei uns hat sich das merkwürdigerweise nicht durchgesetzt :traurig:

Viele Grüße, Thomas
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: kruemel am 19 April 2005, 14:20:15
jetzt geht es mir besser... vielen dank für die infos... also besser nur ladevorrichtung UND reserveakku in den tank...

gruss, kruemel
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: guest338 am 19 April 2005, 17:22:56
Hallo,
Akkus müsssen immer gleich geladen/belastet werden.
Ob parallel oder hintereinander geschaltet ist egal.
Der stärkere Akku ruiniert auf Dauer immer den schwächeren, wie im menschlichen Leben.
Deshalb schaltet man auch nie Akkus unterschiedlicher Kapazität zusammen. Die Schalteridee (Brandschutz/Kurzschluß) ist gut!
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: kruemel am 20 April 2005, 09:22:33
okay... habe also gestern die batterie zerlegt. ziemlich dreckige angelegenheit, das... mit viel geduld, meinem steinel und etwas eimer und faden habe ich die sache dann vorsichtig erwärmt (aua heiß). die seiten in fahrt links und rechts ließen sich zuerst lösen. der rest erfolgte dann nach viel mehr hitze und etwas mehr sanfter gewalt (hauruck)... dann habe ich auch die ursache für den defekt erkannt. es waren nicht die bleiplatten, die es zerbröselt hat, sondern diese lochstanzplatten dazwischen, deren füllung ausgewandert ist... außerdem ist das trenngewebe an einigen stellen losgeschüttelt worden uns papierdicke sulfatschichten konnten von den platten abgekratzt werden.

naja, jetzt geht es stück für stück weiter...
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: rolf am 20 April 2005, 10:38:22
Tja, das Thema hat mich auch gerade erwischt:
Ausfahrt, alles ok.  ....Pause gemacht, zündschlüssel rein...TOT, absolut tot...
????.... Prüflampe: ganz leichtes glimmen, leicht pulsierend?????????????
Na Egal, Batterie überbrückt vom Nachbarn, Leerlaufdrehzahl japanisch und ab nach Hause.
An das Ladegerät...6v...o Ladestrom..???
12 V, 3A...zitternde Anzeige....Klack, auf 0 ??????????


nun ; DAS IST DIE HEUTIGE RÄTSELAUFGABE FÜR EUCH, :WAS LIEGT DA VOR (oder eben nicht), wieso läuft sie ganz normal, auch mit Leerlaufdrehzahl um dann nach den Abstellen total tot zu sein (kein Zufall, kleiner Tip)
Wieso Ladestrom nur bei 12V und das auch nur ca 1 sek?
Wieso pulsierende Prüflampe (das weiß ich selber nicht)

Rolf Yuasa
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: kruemel am 20 April 2005, 11:02:51
sehl geehlte hell yuasa...

kann sein, dass leitung nicht flei ist und gut dulchgepustet sein muss, kann abel auch sein dass glubenhund odel kupfelwulm in die kiste ist... du haben battelie fül laden abgeklemmt?  was machen ampelemetel in leihe geschaltet bei laden? splingt ebenfalls? odel splingt nur ladekontlolllampe nul in motollad mit battelie in leihe? kann sein dass dein feld in lichtmaschine ist nicht mehl kollekt und nach neustalt die feld nicht magnetisielt wild. velsuche mal weitel zu beschleiben... 

velsuche mal litsch-kelze und litsch battelie...
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: emm am 20 April 2005, 11:09:42
Hallo nach HH,
ich wülde ääh würde auf einen Haarriß in der Plattenverbindung in der Batterie tippen. Bekommt sie Kontakt wenn du sie mal hart durchsetzt während es Ladens? Spinnt die Maschine auch mit einer anderen Batterie? Dann haste dir einen Kupferwurm eingefangen, sonst hat die Batterie eine Meise.
Gruß
Markus
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: rolf am 20 April 2005, 11:20:57
Respekt markus,
das ist es (ich habe dazu Tage gebraucht) wenn du mit "hart durchsetzt" aufschlägst oder schütteln meinst..
Quasi die Verbindung (eine davon) zwischen den einzelnen 2 V Zellen ist gerissen, liegt ein Säuretropfen dazwischen, fliesst ein Ladestrom, solange bis der Tropfen verdampft ist (dann eben nicht mehr) .Da der Widerstand wahrscheinlich etwas höher ist als eine Bleiverbindung braucht es eben auch 12V um überhaupt fliessen zu können.
wenn ich eine Birne anschliesse passiert garnichts, erst wenn ich die batterie schüttel fängt sie an zu glimmen, je doller ich sie schüttel desto heller (witzig, wie meine alte Dynamotaschenlampe).

Krümel: wie soll ich denn sonst das amperemeter anschliessen?Parallel ;D, so billig sind die auch nicht.
Ich werde jedenfalls eine Ritsch-Batterie kaufen (und keine ungeprüfte, gebrauchte und mir dann Gedanken darüber machen woran es liegt das sie immer leer ist und daraufhin einen Limaschaden vermuten :P

Rolf G(inseng)


Ps deswegen ging sie auch schlagartig nach der Pause nicht mehr, beim fahren wurde immer Säure hochgeschüttelt.

PPs Ich werde  mir eine "normale" Bleibatterie kaufen (nein, nicht wg Originalität, komisch das das immer gerade mir "vorgeworfen" wird, mir, mit meinen Kunterbunten Kisten)
1. 9.95€
2. 10 Ah (da kann ich noch fahrend und freundlich winkend mit roter Ladekontrollleuchte an euch vorbeifahren wenn eure 6,8Ah schon rausgeflossen sind :P)
3. kann ich dann die Rechnung in 2 Monaten vorzeigen und meine kaputte Batterie mit empörten Gesichtausdruck auf den Tisch legen und mich beschweren (die haben nämlich 2 jahre Garantie, während ich wiederum garantiert nach3 Monaten meinen Bon verlegt habe, wie auch hier, Batterie war nur ca 9 Monate alt)
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: emm am 20 April 2005, 11:38:06
Zitat von: rolf am 20 April 2005, 11:20:57
Respekt markus,
das ist es (ich habe dazu Tage gebraucht) wenn du mit "hart durchsetzt" aufschlägst oder schütteln meinst..


Cool!  8) Naja, auch ein blinder Trinker findet mal einen Korn... ;) Ich hatte das gleiche Problem mal bei einer Bleigel in der R35. Nur mit dem Unterschied, daß die tot blieb... (vermutlich wegen Gel und so...da spritzt es wohl nicht so drin)

Von Durchsetzen spricht das seefahrende Volk übrigens, wenn ein Schiff im Flachwasser in einem Wellental nicht mehr genug Wasser unter sich hat und quasi im Wellenrhythmus auf den Grund "durchsetzt".

Markus S(ailor)
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: rolf am 20 April 2005, 11:42:01
und ich vonner Küste wusste das nicht, dz dz
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: kruemel am 20 April 2005, 11:44:05
rolf ich sagt doch ein aperemeter in leihe (also ausgeliehen = billiger) anschließen...

ich hätte übrigens noch günstig innereien eine blitz batterie in leicht gebrauchtem zustand abzugeben...
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: rolf am 20 April 2005, 11:47:42
Ist das nicht doppelt-gemoppelt?
Aperemeter (vom Vater) und ausgeliehen ;D
Mit den Innereien klinge interessant, wir können ja tauschen, ich habe noch ein paar Zündkerzen die an der frischen Luft ganz toll funken :P
Rolf D(uden, franz.)
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: rolf am 20 April 2005, 11:49:51
Gleich gibt es wieder Mecker, weil wir vom Thema abschweifen.
;D
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: emm am 20 April 2005, 11:56:12
Wo wir gerade beim Unsinn sind: ich habe im motoclub was Tolles gesehen:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=96388&item=7969369469&rd=1&ssPageName=WDVW
Da vertickt einer einen Feilkloben als transportablen Motorrad-Schraubstock. Geil!
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: kruemel am 20 April 2005, 12:40:42
rolf! du must dich beeilen, sonst wandern die platten in den müll!!! unter durchsetzen verstehe ich vom segeln her aber was anderes (z.B. die Dirk durchsetzen)...

Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: emm am 20 April 2005, 13:03:38
Zitat von: kruemel am 20 April 2005, 12:40:42
(z.B. die Dirk durchsetzen)...



Jau, oder das Fock-/Großfall. Das gibt's natürlich auch...gar nicht daran gedacht! Ich meinte es aber im Sinne von "hart aufstoßen"...auf jeden Fall die falsche Vokabel am richtigen Ort.  ;) Ich habe wohl in letzter Zeit zu viele alte Einsatzberichte von den Rettern gelesen, das verändert scheinbar doch das Bewustsein... ::)
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: rolf am 20 April 2005, 13:11:33
kruemel,
ist doch ok,
du schmeisst deine Platten in Müll und ich meine Kerzen auch und betrachten sie im Sinne des grünen Punktes als getauscht ::)
Rolf R(ecycling)
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Heiko am 20 April 2005, 13:14:06
Leute,

verkauft den kaputten Plunder bei Ebay, da finden sich immer Käufer für alles Mögliche...  ;D
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: rolf am 20 April 2005, 13:16:28
Ach, weisst du, warum in die Ferne schweifen (nicht persönlich gemeint ;D)
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: kruemel am 20 April 2005, 13:39:11
ist soeben geschehen  ;D

http://www.bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=1502.new#new

;D ;D ;D
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Heiko am 20 April 2005, 13:46:56
@Rolf:

Persönlich nehmen? Wieso? In HH gibt es doch genug Interessenten habe ich gehört  ;D
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Sven_Schmidt am 20 April 2005, 13:48:13
Tschulldigung, dass ich nochma auf's Thema zurückkomme  ;D

Wer noch eine Batteriebezugsquelle sucht: http://www.accu-24.de
Bei denen habe ich mir die 6V/4Ah Bleigel für 5,40€ bestellt. Wurde bereits am 2. Tag geliefert.
Nach dem Einbau hab ich jetzt erstmal gemerkt, wie laut die Hupe wirklich ist  :dance:

(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.schmidt-sven.de%2Fbikes%2Fbmw%2Fakku01.jpg&hash=4255f4aaecd35aab6f3b7ddf01d63130e24d1ce7)
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.schmidt-sven.de%2Fbikes%2Fbmw%2Fakku02.jpg&hash=2e7e56bb488c9188b79a29e5ad368825382e761d)
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.schmidt-sven.de%2Fbikes%2Fbmw%2Fakku03.jpg&hash=79a2703b71875680ba80908a5296c0b7e2da9d44)

Gruß, Sven
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: mekgyver am 20 April 2005, 20:59:37
Hallo Sven,
der Preis für den 4Ah Akku scheint unschlagbar zu sein, kannst uns ja berichten wir es sich verhält

Wo kann man dieses Leergehäuse ordern ?
Und zu Schluß : Gibt's auch das zeitgenössische Bosch Label ?

Gruß mek 4(Aha :))
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Sven_Schmidt am 21 April 2005, 09:36:57
Moin,
wie der Akku sich verhält, kann ich natürlich noch nicht berichten.

Zitat von: mekgyver am 20 April 2005, 20:59:37
Wo kann man dieses Leergehäuse ordern ?
Und zu Schluß : Gibt's auch das zeitgenössische Bosch Label ?

habe ich von meinem Kumpel Manfred Sprenger. Er hat sie nur in schwarz, Preis musst Du erfragen.
Kontakt:
http://www.victoria-bike-ig.com/impressum/impressum.htm
2. von oben.

Gruß, Sven
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Karl am 21 April 2005, 10:19:57
Zitat von: mekgyver am 20 April 2005, 20:59:37
Wo kann man dieses Leergehäuse ordern ?


Versuchs mal hier:

Harald Schäfer
Offenbacher Straße 55
63303 Dreieich - Sprendlingen
Telefon 0 61 03 - 36 77 3
Telefax 0 61 03 - 38 83 10

Gruss,
Karl
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: rolf am 21 April 2005, 10:37:04
Die Leergehäuse kosten (soweit ich mich erinnere) soviel wie ein handvoll Batterien, lohnt sich das wirklich?
Kennt ihr den Unterschied zwischen einer "Blitz-Batterie" zu 40€ und einer Yuasa_batterie zu 9,95 €?
Sie ist schwarz angemalt und es ist ein gelbes Blitz-Logo drauf.
Ich lade nämlich gerade eine Blitz-Batterie auf von einem Bekannten der liegengeblieben ist und meine Yuasa (die ich selber schwarz spritze), die sehen sich sowas von ähnlich, dz dz. alles gleich, Deckel, Verschraubung, Pole  etc.
Rolf
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Rütz am 21 April 2005, 10:38:18
Hi,
@Rolf:
Zitat von: rolf am 20 April 2005, 10:38:22
Tja, das Thema hat mich auch gerade erwischt:
Ausfahrt, alles ok.  ....Pause gemacht, zündschlüssel rein...TOT, absolut tot...
????.... Prüflampe: ganz leichtes glimmen, leicht pulsierend?????????????
Na Egal, Batterie überbrückt vom Nachbarn, Leerlaufdrehzahl japanisch und ab nach Hause.
An das Ladegerät...6v...o Ladestrom..???
12 V, 3A...zitternde Anzeige....Klack, auf 0 ???????...

Viele meiner Batterien sind genau und exakt so gestorben, wie ich auch schon öfter mal erwähnt habe (z.B. Hier (http://www.bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=1270.msg9745#msg9745))!
Es ist das von dem ich immer dachte, daß du es auch meinst, wenn du "totgeschüttelt" sagst. Aber das ist dann ja wieder was anderes (wie ich mittlerweile gelernt habe).
Vielleicht ist es ja typisch für die Schwingenmodelle (andere Vibration ;))?


@Mek:
Mit 1,75V/Zelle ist der Entladewert gemeint! Er beschreibt wie die 4Ah ermittelt werden: Entladen bis nur noch 1,75V/Zelle und das über 24h (->C24), bis dahin sollte sie 4 Ah abgeben.

Anselm F(rakturum Plumbis)
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: rolf am 21 April 2005, 12:10:11
Hey Plumbumi,
totgeschüttelt sind wohl beide.
Bei mir war es allerdings immer so, das langsam das Blei aus den Platten fiel, die Kapazität immer geringer wurde bis sich unten soviel Schlamm angesammelt hatte das der Schlamm die Platten kurzschloss( dann hatte sie allerdings noch Durchgang, und wie!) .
das andere mit den abvibrierten Anschluß oder Zellenverbinder (was bei dir wohl Hauptübel ist ) hatte ich jetzt das erste mal und zwar bei meiner /2 (allerdings dreht sie nicht wesentlich weniger als die 26, die Arme).
Rolf S(trom interruptus)
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: sjeuf12 am 21 April 2005, 13:32:43
Hi all,
hope this fits in this topic... ???
Has anyone any experience with the battery additive EDTA?

The full name is
ethaandiylbis(N-(carboxylmethyl)glyceen)tetranatrium salt
or in dutch
ethyleen-di amino-tetra azijn zuur-tetra natrium zout

(sorry about the chemical curses  :-[

This a powder, used as a medicin when heavy metalic poisoning is treated also used in MIR scanning procedures.
The salt binds with metals and when used in a battery it binds the lead-sulphate ions before they can form a layer on the battery lead-plates.

It is sayed that an addition of 4 grams (devided over the cells) is sufficient to prolong the lifetime of the battery with years.

I have an article on this and I can upload the pdf from that. Butthat would be in dutch  :P
sorry about that...

Ser
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Karl am 21 April 2005, 13:45:56
Hello Ser,

that's very interesting! I know EDTA only from medical point of view, but in a battery ...? I'd like to see a "field test", but I have a GEL-Battery (sealed). Anyone want to be a "Test-Kaninchen"?  ;D


I found some interesting german articles about EDTA:

EDTA
Abkürzung für Ethylendiamintetraessigsäure.
Als organischer Komplexbildner reagiert E. mit Metallionen zu stabilen Verbindungen, wodurch das Lösungsverhalten der Metallverbindungen deutlich beeinflußt wird.

Die Anwendung ist entsprechend vielseitig und reicht von der Metall- und Galvanotechnik über Foto-, Textil- und Kosmetikindustrie bis hin zum Einsatz in Wasch- und Reinigungsmitteln und in der Medizin.
E. ist chemisch eng verwandt mit NTA (Nitrilotriacetat), dem als Phosphatersatzstoff umfangreiche Studien gewidmet wurden.

***

Abk. für Ethylendiamintetraacetat, Mittel zur Stabilisierung der Bleichmittel und Enzymsysteme in Waschmitteln. Fälschlicherweise häufig als Phosphatersatzstoff bezeichnet.
EDTA ist ein organischer Komplexbildner, der in erster Linie jene Ionen komplexieren soll, die die Wasserhärte verursachen. Seine komplexierende Wirkung ist aber nicht auf die Erdalkalimetalle beschränkt. Daher kann EDTA auch Schwermetalle komplexieren und diese in die Umwelt remobilisieren, nachdem sich diese Metalle im Sediment angereichert haben.

EDTA wird in Kläranlagen nur sehr gering abgebaut. In einigen untersuchten Kläranlage wurden über 40 % an EDTA im Ablauf der Kläranlage nicht abgebaut wieder ausgeschieden

***



BATTERIE-TUNING MIT EDTA
Wenn ein Blei-Säure-Akku nicht voellig geladen ist (was oft passiert bei Kurzstreckenverkehr oder einer schwachen Lichtmaschine), kann sich Bleisulfat bilden, das sich auf den Bleiplatten absetzt. Das ist oft genug der einzige Grund, warum der maximale Kurzschlußstrom sinkt, die Kaltstarteigenschaften schlechter werden und die Batterie deswegen ersetzt werden muss.

Die Bleisulfatbildung kann man durch Zugabe von 4g EDTA in Pulverform (Titriplex II, Tetra-Natriumsalz der Ethylendiamintetraessigsäure), gleichmäßig auf die Batteriezellen verteilt, verhindern und sogar teilweise rückgängig machen. Je früher man das EDTA zugibt, am Besten schon bei der neuen Batterie, desto besser wirkt es.

Ich habe es selbst ausprobiert, nachdem ich die Batterie sträflich vernachlässigt hatte und fast kein Wasser mehr darin war. Die Batterie war und ist nach Füllen, EDTA-Zugabe und Laden wie neu.

    * Quelle: Aus dem Englischen übersetzt von mir, frei nach einer mail von Keith Gawlik an die BMW moto mailing list.
    *

    * Sicherheitshinweise: Berührung mit Haut und Augen vermeiden. Staub nicht einatmen.
      Betriebsanweisung der Uni Mainz
      Sicherheitsdatenblatt der Fa. Tetenal
      Sicherheitsdatenblatt der Fa. Merck
      Tatsächlich ist EDTA relativ harmlos. Sollte man Hautkontakt damit haben, einfach mit Wasser abwaschen. Man müßte schon einiges davon zu sich nehmen um Schaden davon zu tragen. Es wird auch als Medikament gegen Schwermetallvergiftungen verabreicht.
    *

    * Umweltverträglichkeit: Meinungen von Rainer Sütfeld und Sven Giesler. Da EDTA Schwermetallionen bindet, steigt in den Gewässern die Schwermetallbelastung, wenn das EDTA in die Umwelt gelangt.
    *

    * Bezugsquellen:
      Omikron
      Akkustar (gnadenlos überteuert)

http://www.rrr.de/~phil/motorrad/schraub/edta.php

****

From: Rainer Suetfeld <suetfeld@mpil-ploen.mpg.de>
Subject: EDTA
Date: Tue, 15 Jun 1999 16:53:30 +0200

Hallo,
    irgendwie bin ich beim surfen in der NTV-Liste auf Deine homepage
gestossen - wollte eigentlich nach dem Heizgriff-Thema suchen. Fuer das,
was ich darueber gefunden habe, meine Hochachtung: Endlich jemand, der
mit wirklichem Sachverstand an die Sachen herangeht.

    "Gestolpert" bin ich dann allerdings ueber den Exkurs des
Daimler/Crysler-Experten bzgl. EDTA. Also erstens: Wenn Du 4g EDTA in
die Batterie fuellst, und die mal irgendwann spaeter sachgemaess zur
Entsorgung gibst, wird dieses EDTA kaum im Grund- oder Suesswasser
auftauchen. Ich gehe mal davon aus, dass ausgediente Bleiakkus zur
Rueckgewinnung von Blei eingeschmolzen werden. Dabei wuerde EDTA zu CO2
und NOx verbrannt. Sollte es dennoch "per Sauerei" ins Wasser gelangen,
waere das EDTA so quantitativ mit Pb2+ beladen, dass keine Gefahr
besteht, dass es noch andere Ionen auf seinem weiteren Weg bindet. Der
Pb-EDTA-Komplex selbst, da stimme ich mit Herrn Giesler ueberein, ist im
natuerlichen System eine Sauerei.

EDTA wird in Wasseranalyse-Labors routinemaessig zur
Wasserhaertebestimmung (Carbonathaerte) benutzt, und ist sogar in vielen
Kinder-"Chemie-Baukaesten" zu diesem Zweck zu finden. Meines Wissens
steht es in keiner "roten Liste", und vermutlich kann  es jedermann in
der Apotheke unter dem Handelsnamen "Titriplex II" ( Merck) ohne
Schwierigkeit beziehen.

Es ist sicher vernuenftig, wie Herr Giesler schreibt, dass man EDTA oder
Schwermetall-EDTA-Komplexe nicht zentnerweise in der Industrie einsetzen
und dann dem Abwasser zufuehren sollte, aber darum geht es bei unserem
Problem der Motorradbatterieen ja auch garnicht.

Allerdings: Ist dieser Batterie-Restaurations-Tip zur heutigen Zeit, in
der neue Bleiakkus kaum noch was kosten, oder durch absolut
wartungsfreie und "unzerstoerbare" Gel-Akkus austauschbar sind,
ueberhaupt noch zeitgemaess?

Alles Gute,
Rainer Suetfeld
beruflich: Biochemie/Oekophysiologie
privat: HOREX- u. NTV-Fahrer

****

FUNKTIONIERT DAS WIRKLICH?  ->  LINK (http://www.microcharge.de/funktioniert_es.html)

****

http://www.heise-workstations.de/dr750/DR750-Tips.html
http://www.ruhr.de/home/voreckt/motorrad4.html
http://www.akkustar.de/akku-grundlagen.htm
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: kruemel am 22 April 2005, 09:41:07
ich schweife mal wieder zurück...

habe gestern die stege aus meinem alten batteriegehäuse entfernt, und bin dabei ganzschön ins schwitzen gekommen... die trennwände an den seiten kann man noch ganz gut einschneiden und mit der Zange entfernen. Aber dann wusste ich erstmals nicht, wie ich die rippen am boden entfernen sollte... grübel grübel... habe dann die heissluftpstole genommen und auf maximale hitze gestellt, kurz auf die rippen gerichtet und den kunststoff dann heruasgekratzt. hat prima funrkioniert. Die Bleigels kommen wohl am Samstag mitsamt eines Hauptschalters und einer Ladebuchse, da bin ich mal gespannt. DA ich nächste Woche erst mal im Urlaub bin, werde ich erst später über meinen Erfolg berichten können...

Gruss, kruemel
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Pfannen-Meister am 27 April 2005, 11:52:04
. . . hallo erstmal  !

Habe gerade mit großem Interesse Eure Batterie-Diskussion gelesen.

Bei der R25, die ich im Visier habe ist gar keine Batterie mehr dabei. Welche war denn original drinnen, bei Stemler gibt es da jede Menge und die sind ja sowas von teuer - was kann ich da nur tun um etwas Geld zu sparen.

Vielen Dank
Der Pfannen-Meister
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Heiko am 27 April 2005, 11:57:27
Hi,

eine von den Maßen und der Kapazität her passende Batterie bei Louis, Hein Gericke oder so kaufen, schwarz lackieren und einbauen.
Akkuwerk Sehma ist auch eine gute Adresse.
Welche original eingebaut war steht im Werkstatthandbuch bzw. in der Bedienungsanleitung.
... oder oben unter Baureihe > R 25 > Ersatzteilliste > Elektrische Ausrüstung

Heiko
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Pfannen-Meister am 27 April 2005, 12:18:07
@heiko

danke - naja man merkt wohl, daß ich hier noch neu bin.

das werkstatthandbuch ist aber nicht online, oder ?

@karl

die ersatzteilliste kann man leider nicht herunterladen, stimmt da was nicht ??
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Heiko am 27 April 2005, 12:26:42
Doch,

hier:

http://www.bmw-einzylinder.de/Start/tips/handbuecher/anleitung/instandsetzung.pdf

;)

Die Ersatzteilliste ist im *pdf-Format... hängt ab und zu beim Download oder hast Du den Acrobat Reader nicht installiert?

Heiko
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Pfannen-Meister am 27 April 2005, 12:29:09
oh ja  !!

Den Reader habe ich - aber ich probiere das später noch einmal.

Ist man eigentlich schon süchtig, wenn mann sich schon gedanken über die möhre macht, ohne überhaupt eine zu besitzen ?
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Pfannen-Meister am 27 April 2005, 12:34:30
ich noch mal - downloaden kann ich die datei

er mekkert nur, daß er sie nicht entschlüsseln kann ! ?
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Heiko am 27 April 2005, 12:57:45
Brauchst vielleicht ne aktuelle Version :Frage: ... ich hab Version 7.0, das geht.

Ne, ist normal, auch Alteisen kann eine Droge sein  ;D ... Du wirst die R 25 nicht mehr loslassen wollen!

Heiko
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Karl am 27 April 2005, 13:15:54
@ Pfanni:

Die Dateien sind im Acrobat6-Format gespeichert. De-Installiere mal deinen Reader und installiere bitte die neueste Version. Dann funzt es.

Gruss,
Karl
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Pfannen-Meister am 27 April 2005, 13:16:09
schade - bei mir auf der arbeit ist nur version 4.0 installiert

unsere liebe edv . . .

und zu hause kann ich ewig warten, bis die datei offen ist . . .
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Karl am 27 April 2005, 13:19:39
@ Pfanni:

Acrobat 4?  Auwei, das erklärt alles; ist ja klar dass es dann nicht funzt...

Tip:
- lad's dir im Büro auf'n USB-Stick und schau's dir zu Hause an

Gruss,
Karl
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Pfannen-Meister am 27 April 2005, 13:26:21
@karl

du siehst das ich nicht nur mit der 2-rad-technik im hintertreffen bin ( meine die oldtimer  :) )
besitze nämlich keinen memory stick

naja, muß dann heute abend mal den download starten und kann die datei dann morgen früh ansehen ! !

kann man pdf-dateien eigentlich in irgendwas "brauchbares" konvertieren ?
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Karl am 27 April 2005, 13:37:38
@ Pfanni:

Sorry, nö. Die Dateien sind geschützt; ausser ausdrucken geht da nix.

Hast du denn seitens der EDV keine Berechtigung, neue Software zu installieren?
Den Acrobat Reader 6 (oder mittlerweile 7) gibt es bei Adobe *kostenlos* zum downloaden.
Frag mal deinen Admin ob er dir das Updaten kann. Sag ihm dir dass "ein Klient" eine wichtige PDF geschickt hat welche einen neueren Reader benötigt. Falls dein Admin die Datei sehen möchte, dann sag mir bescheid - ich schick dir hier aus unserer Firma ein paar Produktbroschüren im PDF-Format, welche in dein Business-Branch passt (wir hatten uns ja mal unterhalten).

Info:
- ein USB Stick kostet echt nicht viel; 128 MB für 10-15 Euro sind "normal"; vor zwei Monaten im Saturn gesehen: 64 MB-Stick für 8,99 Euro. Preise dürften inzwischen noch weiter gefallen sein.

Gruss,
Karl
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Karl am 27 April 2005, 13:39:23
Nachtrag:

Hier drauf klicken, Reader downloaden - fertig:

http://www.adobe.de/products/acrobat/readstep2.html

Gruss,
Karl
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Pfannen-Meister am 27 April 2005, 13:40:16
@karl

hi - hatte schon mit dem admin telefoniert und mich mal mächtig dumm gestellt, fällt mir ja nich schwer  :P

das hat angeblich seine gründe: maximal version 5.0 aber mehr nicht. hier laufen einige selbstgebastelte anwendungen, die sich mit höheren versionen beißen. ehrlich gesagt will ich´s nicht riskieren, daß hier die ganze kiste abschmiert ! !

aber danke für das angebot - mist, jetzt muß die neugierde bis heute abend warten, wenn der kleine im bett ist
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Karl am 27 April 2005, 13:47:45
@ Pfanni:

> "das hat angeblich seine gründe: maximal version 5.0 aber mehr nicht. hier laufen einige selbstgebastelte anwendungen"

Sorry, das hört sich für mich nach einer *schlechten* Ausrede vom Admin an  ;)
Was sollen das denn für Scripte sein? Der READER (wie der Name schon sagt) ist nur ein Werkzeug zum ANZEIGEN von PDF-Dateien, nicht um mit irgendwelchen Scripten damit was zu machen ... egal - gegen faule Admins kann man wenig machen  ;)

Gruss,
karl
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Rütz am 27 April 2005, 15:01:43
Zitat...Der READER (wie der Name schon sagt) ist nur ein Werkzeug zum ANZEIGEN..
Von wegen!

Ab Version 6 fängt der nämlich an zu spinnen, wählt sich selbstätig ins Internet ein, will autoupdaten und irgendwelche "E-Books"- Konten eröffnen und andere Spielereien.
Habe ich mich auch schon darüber geärgert und wieder auf Version 5 zurückgerüstet.
Je nach Firewall kann das bestimmt auch in der Firma Ärger machen :-\\.

Anselm (1984)
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Karl am 27 April 2005, 15:38:52
@ Rütz:

Hä?

Ich hab hier in der Firma und zu Hause auf meinen Rechnern den Reader 6 installiert; da versucht nichts nach Hause zu telefonieren und diese Sache mit den Ebook-Konten hatte ich bisher auch noch nie. Mit dem 6er hatte ich bisher noch nie Probleme ...

Karl V(erwundert)
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: sjeuf12 am 27 April 2005, 18:07:38
@Karl
I can convert this pdf to a version 4 if needed. Is that an option?

I also had major problems with acrobat reader 6.
I am now back on 4 and 5 with the reader.

With Acrobat writer I  am currently at version 4 and 7.

The mono-cd is completly made with writer 4 in order to avoid problems with reader version 5, 6 and now 7.

it's getting confusing when you dig too deep in this... :kotz:

Ser
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Rütz am 28 April 2005, 13:51:29
@Karl:

OK, es liegt nicht am Reader selbst, sondern an den ganzen "Plugins" (Weblink, Escript, Ebook,...etc). Wenn man die alle gelöscht hat, ist Ruhe. Aber zunächst mal sind die ja alle installiert, oder hast du eine abgespeckte Version?
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Karl am 28 April 2005, 13:57:34
@ Rütz:

"Abgespeckt"? Nö, ich habe die "Standard-Version" wie sie von Adobe kommt verwendet. Keine Extras, keine Fissimatenten oder ähnliche Spielereien, um mit möglichst vielen Benutzern kompatibel zu sein. Wenn es trotzdem nicht läuft, dann kann es eigentlich nur an a) falscher Reader-Version (zu alt) oder b) an diversen Treibern (für PlugIns / Extras / etc) liegen.

Gruss,
Karl
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: kruemel am 06 Mai 2005, 09:09:42
Habe gestern die aus alt mach neu Batterie eingebaut... und sie läuft!!! die "alte" hat aber leider ihr andenken auf dem Kickstarten und dem kruümmerrohr hinterlassen  :kopfhau:

naja, es gejht!!!
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Karl am 06 Mai 2005, 12:54:22
@ Kruemel:

:applaus:

Jetzt kann die Tour losgehen  ;)

Gruss,
Karl
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: kruemel am 06 Mai 2005, 12:56:53
jetzt?!? hastu mal rausgeschaut???

habe gestern die batterie mal kurz getestet und gleichzeitig mal wieder auf blitz (diesmal 100er HD) umgewechselt und sie hat mir einen RICHTIG GUTEN eindruck gemacht, so als wollte sie zukünftig die 80er Schallmauer durchbrechen...

gruss, kruemel
Titel: Re: Gülle im Elektrospeicher...
Beitrag von: Karl am 06 Mai 2005, 13:27:30
@ Kruemel:

Hey, fall mir vor Schreck nicht vom Hocker  ;D

Ich meinte natürlich NICHT jetzt, sondern ggf am WE, wenn Du Zeit hast ... kannst dich ja mal melden ...

viele Grüße,
Karl