Prüfrex

Begonnen von Fastnachter, 09 April 2012, 21:06:25

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rolf


rolf



Fastnachter

Welchen Kerzenstecker bau ich denn am besten in die Kiste? Irgendeinen? Oder macht es Sinn da nen möglichst großen/kleinen Widerstand zu nehmen?

Gruß

Jan.
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

rolf

generell: KEINEN Widerstand!

Fastnachter

Uli hat jetzt so nen ungeschirmten ohne Widerstand. Kostet 3,XX€. Der sollte doch tun, oder?

Gruß
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

rolf

Kenne ich zwar nicht...aber ohne Widerstand , nicht abgeschirmt hört sich gut an....am besten finde ich diese U-Boot Stecker von Louis....diese aus Silikon...dieser TÜV Alptraum. ;D

Fastnachter

"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

rolf

Genau!....nehme ich übrigens immer als Reservestecker mit, alldieweil da ist sowenig drin, die können nicht kaputt gehen und man ist wirklich sicher das es nicht am Stecker liegt!

Fastnachter

Hallo zusammen,

mal ein kleines Update: Jörg hat Kopfhörer und Spulenjoch getestet: beides funktioniert einwandfrei. Sehr gut.  :applaus:

Er gab mir den Tipp mal mit einem Oszilloskop an den Buchsen vom Spulenjoch zu messen. Das ist also der nächste Arbeitsschritt. Bald hab ich alles durchgetestet. Ich habe das Gefühl ich stehe kurz vor dem Ziel  ;)

Viele Grüße

Jan.
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

cledrera

Jan,
sei mutig. Geh einen Schritt weiter.  ;)

Clemens
Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

buedes

Hallo Jan,

mit dieser Prüfrex-Kiste hast du dir ja ein schönes, vielseitiges Prüfgerät an Land gezogen. Ich nehme mal an, dass es inzwischen in allen Teilen wieder bestimmungsgemäß funktioniert.

Meine Idee ist es seit geraumer Zeit, einen solchen Apparat nachzubauen, und dazu kam mir deine Betriebsanleitung gerade recht. Schwierig zu durchschauen ist für mich hauptsächlich der Anker-Tester. Wenn ich das richtig sehe, besteht der unten zunächst aus einem U-Eisenkern mit Spule, welche von dem mit dem Unterbrecher zerhackten Batteriestrom gespeist wird. Nur- wie ist das Prüfteil mit Kopfhörer aufgebaut? Was sind da für Teile drin?

Gruß, Horst

Fastnachter

Hallo Horst,

Schande über mein Haupt, aber seit sicher 5 Monaten hab ich nix mehr an der Kiste gemacht. Kopfhörer und Joch sind getestet und funktionieren, Zu-/Anschlussleitungen erneuert, etc. etc. Aber zu mehr bin ich einfach nicht gekommen. Hab dann die /3 noch auf die Straße gebracht und hatte auch sonst viel zu tun.

Gruß

Jan.
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

sigi_rs

Zitat von: buedes am 25 November 2012, 12:34:12
Nur- wie ist das Prüfteil mit Kopfhörer aufgebaut? Was sind da für Teile drin?

Hallo Horst,

das ist ganz simpel: Eine Spule mit Eisenkern ist an einem hochohmigen Kopfhörer angeschlossen. Im Prinzip tastet man das "zerhacke Gleichstrom" Magnetfeld ab, was in der Horchspule eine Art Wechselspannung induziert und die dann im Kopfhörer hörbar ist.

Man hört dann ein Brummen mit der Frequenz des Zerhacker-Antriebs.

Viele Grüße
Jörg 

buedes

Hallo Jörg,

habe mal mit einem U-Eisenkern aus einem alten Motor, dessen Wicklung ich an das Netz angeschlossen habe, verschiedene Experimente gemacht. Als Testobjekt diente ein Anker, auf den ich 3 ,,schaltbare" Kurzschlusswindungen aufgebracht habe.

1.  Zur Anzeige verwendete ich einen aufgeschnittenen Stator, dessen Wicklung ich an einen hochohmigen Kopfhörer anschloss. Dabei ist aber kaum ein Ton hörbar.

2.  Besser funktionierte da schon eine Entmagnetisierdrossel, angeschlossen an den Kopfhörer. Der Brummton war hörbar. Aber er änderte sich nicht, wenn ich die künstliche Kurzschlusswicklung einschaltete.

3.  Vielfach habe ich im Internet gelesen, dass man ein einfaches Sägeblatt zur Anzeige benutzen könne, was aber bei mir auch nicht funktionierte. Es vibrierte überall.

http://constructionmanuals.tpub.com/14273/css/14273_46.htm


Gruß, Horst

sigi_rs

Hallo Horst,

interessante Versuche!  :applaus: Ich habe mangels Meßgerät leider keine Ahnung, welche Induktivität die Suchspule hat. Aber es ist ja so: wenn der Anker ok ist, wird kein oder nur ein geringes Magnetfeld iduziert, weil die Wicklung nicht kurzgeschlossen ist. Wenn man einen funktionierenden Anker prüft, kann man nur ein ganz leises Brummen hören. Ist der Anker defekt und hat einen Kurzschluß, wird das Brummen sehr laut.
Vielleicht ist eine Prüfung mit kurzgeschlossenem Kollektor sinnvoll? Da müsste man immer ein Brummen hören. Das ist lt. der Prüfrex-Anleitung der Test auf Wicklungsunterbrechung.

Außerdem ist die Position der Suchspule wichtig. Sie wird unter 90 Grad, also beim Prüfrex waagerecht an den Anker gehalten.

Viel Erfolg bei den Versuchen, halte uns auf dem Laufenden.

Viele Grüße
Jörg

rolf

Ein Bekannter von mir hatte sich das teil auch mal selbstgemacht:
unten ein wechselmagnetfeld
darüber eine dünne (0,05-0,1mm) Ventillehre , an einer Seite Freischwingend, befestigt

Hatte der Anker Kurzschluß fing die ventillehre an zu schwingen

buedes

Hallo Rolf,

irgendetwas muss ich verkehrt machen. Bei solchem Versuch schwingt das Federblatt - ich habe ein dünnes Sägeblatt genommen - rundum überall gleichmäßig stark.
Allerdings: Zur Fehlersimulation habe ich in den Anker einen Draht mit 3 Windungen eingezogen und diesen kurzgeschlossen. Vielleicht reicht die Wirkung dieser Kurzschlusswindung gar nicht für eine Anzeige nach der Federblattmethode.

@Jörg

Kannst du bitte mal ein Foto dieser Suchspule hier einstellen, damit ich einen Begriff von den notwendigen Größenverhältnissen bekomme.

Gruß, Horst

buedes

Heute ist es mir doch noch gelungen, zu einem positiven Ergebnis meiner Experimente zu kommen:

Die Anzeige eines Windungsschlusses funktioniert tatsächlich mit einem über den Anker gehaltenen schmalen Sägeblatt. Extreme Vibrationen stellen sich allerdings erst bei einem satten Wicklungsschluss ein. Dazu habe ich zwei gegenüberliegende Kollektor-Kontakte direkt kurzgeschlossen. So bekam ich jetzt ein Gefühl für diese Art der Anzeige.

Damit habe ich auch zugleich herausgefunden, dass die 3 künstlich eingefügten Kurzschlusswindungen auf diese Weise überhaupt nicht zu detektieren sind. Vielleicht geht das ja mit der Suchspule. Davon bräuchte ich allerdings erst einmal ein genaues Foto.

Gruß, Horst

sigi_rs

Hallo Horst, kommt noch!

Hier ist schonmal ein eher schlechtes Foto, damals vom Vorbesitzer gemacht. Vielleicht hilft das ja bereits.



Viele Grüße
Jörg

buedes

Hallo Jörg,

für ein scharfes Bild von dieser Suchspule wäre ich dir dankbar!


Hier mal ein kurzer Zwischenbericht von meinen Arbeiten:

Nachdem die Funktion mit dem Sägeblatt bewiesen war, habe ich den U-Kern mit der Spule nun in ein ausgedientes Computernetzteil- Gehäuse eingebaut. Netzanschluss und Schalter waren zweckmäßigerweise schon drin.

Zum Aufbau des Apparates als eigenständiges Teil nach Art der amerikanischen Growler habe ich mich entschlossen, damit man ihn auch unabhängig vom Prüfrex für andere Elektromotoren benutzen kann. Das wird bei mir öfters vorkommen.

Für eine weitere Prüfmöglichkeit habe ich diesen Kollektor-Taster gebaut. Damit kann man grob die Güte der einzelnen Ankerspulen mit einander vergleichen. Das Messinstrument dafür fehlt noch. Zum noch genaueren Prüfen durch Abhören mit dem Kopfhörer fehlt mir dann auch noch eine funktionierende Suchspule.

Gruß, Horst


Peter/2


    Zitat

PS
Pumpenleder ausbauen....neu (massig!) einfetten..Maße nehmen (falls das einfetten nicht reicht-> ebay o.ä. neues Leder kaufen.

Hallo,
zum Thema Leder abdichten, (dichter gehts nicht mehr) schau mal hier:
http://www.uilleann-pipes.de/deutsch/index.htm
So dichten Dudelsackspieler ihre Ledersäcke ab. Das Dichtmittel vom link muß sich nicht mit den Kondensaten der Musiker auseinandersetzen, absorbiert aber auch nur ganz wenig Kondenswasser, wäre also für den Zweck Ideal. Nachteil: Restmenge wird wahrscheinlich NIE mehr gebraucht.
Kenn das Zeug, weil ich es selbst benutze.
Gruß, Peter

buedes

Hallo Peter,

in diesem Artikel finde ich aber keinen Hinweis auf ein "Dichtmittel", das sich als Pumpenleder eignen könnte. !?

Gruß, Horst

BamBam

@Horst

Das liegt daran das auf der Seite die Unterseiten alle den gleichen Link haben.
Klickst du ganz oben auf 'Preise' und dann auf 'Zubehör' findest du 'Dichtmittel für Ledersack - 200ml, ausreichend für ca. zwei Abdichtungen    
13,- €'

oldie55

Hallo,
Entschuldigung, daß ich so ungefragt reinplatze, aber ich wollte gerade meine Vorstellung schreiben und da habe ich den thread über das Prüfrex gelesen. Ich beschäftige mich auch mit den Prüfrexen und habe genau passende Ersatzleder bei den Ersatzteilen für Luftdruckgewehre gefunden. Wenn Interesse besteht kann ich eine Bestellnummer raussuchen (haben so ca. 4 Euro gekostet). In dem Pumpenmechanismus sind noch 2 normale Autoreifenventileinsätze in der kurzen Ausführung versteckt. Wenn man die austauscht und die Dichtungen an der Kerzenaufnahme nicht zu hart sind dann hält der Druck stundenlang.
Bis demnächst und Grüße
Hans (der seine R25/3 wieder auf die Straße bringen will)

buedes

#83
Hallo Hans,

aber klar besteht Interesse.

Ich bin dabei, ein solches Gerät bzw. Teile davon selbst zu bauen. Nun habe ich durch dich wieder ein bisschen mehr über den internen Aufbau erfahren, denn du schreibst, dass u.a. normale Autoreifenventile verwendet werden.

Gruß, Horst

Oerlov

Zitat von: oldie55 am 30 Dezember 2012, 21:01:10
... Wenn Interesse besteht kann ich eine Bestellnummer raussuchen (haben so ca. 4 Euro gekostet)...

Ja gerne - habe das gleiche Problem.
Sind die Kammern der verschiedenen "Prüfrexe" gleich? Ich habe "nur" das kleine Modell?

Gruß und frohes Neues

Oerlov

Fastnachter

Hallo Hans,

Wäre super wenn du was posten könntest. Gerne auch Bilder, falls du welche hast. Ich bin gespannt.

Viele Grüße
Jan.
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

oldie55

Hallo,
gerne mache ich Bilder, nur muss ich im Forum etwas rumlesen damit ich weiß wie das hochladen geht. Bin zwar schon länger angemeldet, werde aber erst jetzt aktiv. Außerdem möchte ich mich dann noch vorstellen.
Ich habe 3 verschiedene Geräte mit der Druckprüfung, aber der Mechanismus ist eigentlich bei allen gleich.
Grüße bis bald
Hans

† Oldtimerfahrer

Moin Hans,
herzlich willkommen.
Mit diesem Program kannst du Bilder einstellen.  http://picr.de/
Ist selbsterklärend.

Gruß Rudi
2011 Schottland I 2012 Großglockner-Hochalpenstraße I 2013 Schottland I 2014 Lettland/Litauen I 2017 Südengland

Fastnachter

...oder du schickst sie mir erstmal per mail und ich stell sie für dich ein. Wie du magst.

Gruß
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

oldie55

Sorry, hat jetzt ein bisschen gedauert, aber für die Fotos brauche ich immer einen Sohn. Und die wollen auch nicht mehr immer so wie ich will.  :)
Bei den großen Geräten bei denen sich der Druckablassknopf außen am Kerzeneinschraubkörper befindet ist ein Ventileinsatz da drunter und das andere Ventil ist in dem Verbindungsstück zwischen Pumpe und Kerzen-/Manometerkörper. Die Verbindungen sind bei mir alle geschraubt.
Bei den anderen Geräten, bei denen der Druckablassknopf durch die Abdeckplatte geht ist es analog. (Die Bilder sind von so einem)
Die Ersatzleder (Kolbendichtung) habe ich hier http://www.versandhaus-schneider.de/product_info.php/cPath/40_97_141_220/products_id/1305 bekommen. Sie sind für  Luftdruckgewehre, haben einen Durchmesser von rund 25 mm und passen ganz genau. Beim Einbau habe ich immer gut Vaseline drumrum geschmiert. Die alten Leder sind meist so verhärtet, dass man sie nicht  'mal mit einem Dauerbad in Balistol mehr weich bekommt.
Hoffe ich konnte etwas helfen.

Grüße Hans






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