Vergaser undicht?
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Autor Thema: Vergaser undicht?  (Gelesen 1871 mal)

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Karl

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Vergaser undicht?
« am: 01 Mai 2011, 10:42:37 »

Vergaser-Gewindestutzen richtig abdichten

Hallo Schraubergemeinde, mein Vergaser 1/26/68 macht mir seit tagen Kopfzerbechen. Nach einer kompletüberholung mit neuen Düsen, Dichtungen, Schwimmernadelventil Instandsetzung etc. kämpfe ich noch mit Spritverlust vermutlich am Gewindestutzen des Schlauchschwenkanschluss. Nach einiger Zeit tritt dort Sprit aus. Hat hier schon mal jemand den Gewindestutzen erneuert bzw. repariert? Meiner scheint ein klein wenig locker zu sein. Da sich die Abschlusschraube den noch sehr gut festziehen lässt, kann ich mir nicht so recht vorstellen wie dort der Vergaser undicht sein soll, oder Taugen die neuen Dichtungen nichts? Über hilfreiche Vorschläge würde ich mich freuen und meine Frau auch da ich seit Tagen nach Tanke rieche ;-)
Grüße Sven

Antwort:

Odeon8: [...] könnte genau mein Vergaser sein, den Du da beschreibst. Nach der langen Winterpause wollte der nach dem Wiederzusammenbau am Schwenkstutzen auch nicht dicht sein...
Habe mir mit meinem Lieblingsdichtmittel DIRKO geholfen: Einfach beide Seiten beider Flanschdichtungen eingeschmiert - und seit dem ist Ruhe!



Heiko: wenn der Gewindestutzen lose ist, lockert sich die Schraube immer wieder durch die Vibrationen... entweder Dichtmittel oder eine kleine Operation: Am Umfang des eingegossenen Schraubstutzen vier Bohrungen 1,5mm oder 2mm einbringen (genau auf der Naht zwischen Schraubstutzen und Vergasergehäuse... Vorsicht nicht zu tief bohren!!!). Dann vier kleine Spannstifte mit etwas 2K-Kleber eintreiben, Dichtfläche planen und gut ist! Evtl. etwas Dichtmasse zwischen Dichtfläche und Dichtung.

NACHTRAG ODEON8:

Die Dichterei meines R26 Vergasers mit DIRKO hat 1 Jahr gehalten - jetzt war der Gasi wieder undicht. Wenn ich am unten Schlauchanschluß leicht drückte und zog war deutlich Spiel fühlbar. Klar, das alte Leiden dieser Konstruktion: Der Messingeinsatz hatte sich gelöst und die Dichtung wird zum großen Teil gegen dieses Messing gedrückt..... Bevor ich den kompletten Vergaser zum Überholen wegschicke (und ich am Edersee ohne Vergaser dastehe ) wollte ich mal einen Versuch riskieren um die Sache schnell und zuverlässig zu reparieren: Der Absatz an der die Dichtung anliegt steht einfach zu weit über das Schwimmergehäuser heraus - so kann die Dichtung sich nicht am Alu abstützen bzw. dichten. Die folgenden Bilder zeigen die einzelnen Schritte:

1.) Vorher



2.) Zentrierung des Aufspannrohrs D=34,5mm und mitlaufende Körnerspitze



3.) Aufspannung am Schwimmergehäuse



4.) Der Messingabsatz wird so weit reduziert dass sich eine konkave Dichtfläche bildet - innen Messing, aussen Alu




5.) Anschlußgewinde nach der Bearbeitung



6.) Erstrahlt im neuen Glanz - und ist dicht !



Zeitaufwand war ca. 1/2 Stunde incl. Suche des Rohrs zum Aufspannen. Die Dichtung drückt jetzt mit 2/3 ihrer Fläche aussen auf das Schwimmergehäuse und spannt den Messingeinsatz nach unten. Wenn das auch nicht halten sollte - werde berichten....

Thomas


(Forums-Beitrag von Odeon8)
« Letzte Änderung: 22 April 2016, 17:26:25 von Karl »
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« am: 01 Mai 2011, 10:42:37 »

 

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