Lenkkopf ausgeschlagen/unrund

Begonnen von Kompressor_Peter, 10 Juni 2010, 19:55:34

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rolf

Danke!
Das mit dem ätzen kannte ich überhaupt nicht.
Rolf

rolf



kruemel

vielleicht hilft das hier (akademische ergüsse)?

http://www.fb06.fh-muenchen.de/fb/queries/download.php?id=2291

greets kruemel n(icht mehr ganz so stark lumbago)
Forums "Kernkruemel" ;-)
BMW R24 und Isetta 300

Tino

Zitat von: kruemel am 18 Juni 2010, 09:43:55
vielleicht hilft das hier (akademische ergüsse)?

http://www.fb06.fh-muenchen.de/fb/queries/download.php?id=2291

greets kruemel n(icht mehr ganz so stark lumbago)
Aha,jetzt kann ich mir denken was in unseren flüssigen Ätzmittelchen wohl so alles drinne ist.

Mit dem Plasmaätzen oder -reinigen,wie es das Uniblatt beschreibt,hatte ich selber mal eine Versuchsreihe auf CfK-Bauteilen durchgeführt.
Die Festigkeitssteigerung war mit ca 10% gut messbar.
Gruß Tino
Gott fragte die Steine: "Wollt ihr Starrrahmenfahrer werden?"
Verängstigt antworteten die Steine:"Nein,dafür sind wir nicht hart genug."

guest474

ZitatDas mit dem ätzen kannte ich überhaupt nicht.

Das ist nicht möglich ;D

Gruss Manfred

guest474

Im Auftrag von Clededra, Rütz, Heiko, Knut usw :o ;D

Gruss Manfred

cledrera

Respekt, Manfred!
Du bist der zurzeit Schnellste in 180 Grad-Forumskurven.  :lol: :lol: :lol:

Clemens
Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

Kompressor_Peter

Hallo zusammen,

wir müssen uns dann doch noch mal melden... Sorry, aber bei uns ging es drunter und drüber. Das Lenkkopflager haben wir geklebt und sind noch etwas über 100 km gefahren. Alles problemlos. Der Kleber lässt sich gut verarbeiten. Dort wo er Luftkontakt hat, härtet er nicht aus. Man kann ihn einfach wegwischen, wo er nicht hin sollte. Seitdem mussten wir den Kompressor in die Ecke stellen. Wir hoffen auf das Frühjahr und etwas ruhigeres Fahrwasser.

@Chefling: Handbuch... für das Umblättern beim Kopieren hat man gute Kollegen. Wir sind wirklich noch ein, wenn auch kleines, Team. Termin 14. oder 21. werden wir einhalten, egal was passiert. Ich muss mal Luft schnappen.

@ all: Wir wünschen allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr.
Wer etwas braucht oder uns dringend erreichen muss/will, bitte über Handy (s. Nothelferliste)

Viele Grüße,
Kevin und Peter

cledrera

@ Peter,
der wichtigste Gang ist der zwischen den Gängen; der Leerlauf.
Den wünsche ich Euch und vor allem Dir.

Clemens

Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

berndr253

Zitat von: rolf am 18 Juni 2010, 08:39:46
Anätzen? Wozu macht man das und womit?
Rolf

Die Oberflächenbehandlung des Ätzens wird notwendig immer dann, wenn die Oberfläche an sich KEINE Verbindung mit dem Kleber eingehen möchte. Ein Beispiel ist PTFE (Teflon). Dieses  Material hat extrem gute Gleiteigenschaften, ist chemisch bei "Normaltemperaturen" sozusagen inert, also eigentlich ein toller Stoff - aber wie bekommt man den auf irgendwas fest?
Kleber, ganz gleich welcher hält nicht - dazu muss die Oberfläche aktiviert/geätzt werden, entweder chemisch oder einem anderen Verfahren. Wenn ich mich recht erinnere wird beim chemischen Ätzen eine Mischung aus Ammoniak und Natronlauge genommen, aber frag mich da nicht nach genauen Mischungsverhältnissen oder anderen Zusätzen. Bei Gleitfolien ist eine Oberfläche zum Verkleben häufig bereits geätzt - und damit auch sofort verarbeitungsfähig. Allerdings reagiert diese aktivierte Oberfläche mit Luftsauerstoff - ist also nur bedingt lagerfähig.

Wenn man Metall verkleben möchte ist das Ätzen der Oberflächen nicht immer notwendig - insbesondere bei niedrig belasteten Verbindungen reichen die Reinigung und Entfettung in der Regel aus.

Besonderheiten sind bei chemisch passiven Metallen wie Alu zu beachten. Hier wirken anaerobe Kleber, die den metallischen Kontakt brauchen um auszuhärten nur dann, wenn die chemisch passive Oberfläche vorher chemisch aktiviert wurde. Beim Kleben einer Alu-Buchse auf einer Stahlwelle brauchst Du beides - beim Kleben von Stahl auf Stahl nur den Kleber.

Du kennst das vielleicht, Du kaufst Dir 50 ml Loctite und um Alu mit Stahl zu verkleben brauchst Du noch Aktivator - den gibts aber nur in Halbliterflaschen. Auch eine Methode Umsatz zu schinden.
Eine Alternative zu dieser Produktlinie gibt es inszwischen aber auch (Eurolock und andere).

Grusz

Bernd
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