Kurbelwelle R27

Begonnen von rolf.soler, 06 März 2010, 00:52:46

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Heiko

#60
Auch alles links, nur Kerze rechts!
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

Heiko

#60
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

rolf.soler

#61
Daniel: meinst Du die Oelbohrung im Zylinder ?
Die R27 hat auf beiden Seiten eine  ;D

Rütz

Leute! :o ::) :-*

Der Kolbenbolzen ist (wenn!) dann nach rechts(!) desachsiert.

-> Siehe WHB S. 20  oben: "...die schmale Seite (des Kolbens) ist druckbelastet..."

(also gegenüber der Seite, wo der Hubzapfen im Verbrennungstakt runter geht, wenn man so will.
Das Pleuel soll im Verbrennungstakt schräger stehen, bzw. schon vor OT zur rechten Seite gekippt sein, damit es das nicht nachher tut, was theoretisch hörbar wäre...)
Gerüchten zufolge sollen aber die neuen R27 Kolben von KS keine Desachsierung mehr haben... warum auch immer.. :Frage:


Rütz
I never dared to be radical when young.
For fear it would make me conservative when old. (Robert Frost)

rolf.soler

Zitat von: Rütz am 28 März 2010, 12:18:10

Der Kolbenbolzen ist (wenn!) dann nach rechts(!) desachsiert.

Gerüchten zufolge sollen aber die neuen R27 Kolben von KS keine Desachsierung mehr haben... warum auch immer.. :Frage:


Ha !
genau drum hat es keinen Pfeil - weil dieser Kolben nämlich NICHT desachsiert ist. War soeben messen (und danach verwirrt): von der Kolbenbolzenbohrung zur Aussenwand sind es auf beide Seiten genau 24,45 - 24,50 mm (genauer kann ichs nicht). Mal 2 = 48,9 - 49 mm mm plus 20 mm KoBo = 69,90 bis 69,00 mmn (effektiv aussenrum ist er ja 69,92 mm (8/100 Spiel, da schon benutzt) Jedenfalls ist es auf beide Seiten gleich weit.
Was bedeutet das jetzt ? ist das schlecht ?

cledrera

Nun ja, Zitat:

"Die Desachsierung soll den Zeitpunkt, zu dem der Kolben zwischen Verdichtungs- und Arbeitstakt die Seiten wechselt, in den Bereich möglichst geringen Drucks vorverschieben. So bleiben Geräuschentwicklung und Verschleiß gering."

Clemens
Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

GüllepumpeCH

Hallo Heiko

Guten Morgen!  ;D  Auch alles links

Ich habe geschrieben:   mit Kerze links und Ölbohrung rechts.

Gruss   Daniel
Lieber länger unterwegs sein, als früher ankommen.

Heiko

Ja ja,

schon gut...  ;) ;D


Heiko
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

berndsp

Boah! schon wieder was gelernt!  :o
Nehme das Gesagte hiermit zurueck und behaupte von jetzt an das Gegentum.  ;D
Es gibt uebrigens beides, das andre allerdings bei Dieseln:

Die Desachsierung ist die Verlagerung der Bolzenachse von der Kolbenmittelachse zur Druck- oder Gegendruckseite, um die durch die Spielgebung zwischen Kolben und Zylinder auftretende Sekundärbewegung des Kolbens in Bezug auf das Geräuschverhalten oder die thermische Beanspruchung günstig zu beeinflussen. Die Geräusch-Desachsierung, d. h. die Verlagerung des Kolbenbolzens zur Druckseite, wird häufig bei Ottomotoren für Personenkraftwagen angewendet. Bei Dieselkolben findet man dagegen mehr die Verlagerung des Bolzens zur Gegendruckseite, d. h. die thermische Desachsierung. Die Größe der Desachsierung hängt hier sehr stark von der Lage der Verbrennungsmulde im Kolbenboden ab.

Gruss
BerndSP
nicht denken, fluchen... :)

If a man speaks his truth in the middle of a vast forrest,
where no woman can hear him: Is he still wrong?

Rütz

Aha. ...das wußte ich jetzt wiederum nicht, so ergänzt man sich. :prost:
I never dared to be radical when young.
For fear it would make me conservative when old. (Robert Frost)

rolf.soler

Entschuldigung...sorry....ein Beitrag zum Thema...
:dance: :dance: :dance:
heute Kurbelwelle bekommen + restlichen Krimskrams....
ist sie nicht schön ? und die Lager erst ?
Bilder weiter unten - kann mal wieder nicht 4 hochladen...

morgen fang ich an mit zusammenbauen. Frau arbeitet ganzen Tag; freier Zugang zum Backofen. Frage ist nur, was koche mittags für die kids ? (Ofenfritten ?  :) (glaub nicht dass sie Kettenräder mögen)

rolf.soler

KW

rolf.soler

Lager

rolf.soler

So, es ist vollbracht....alles zusammengebaut und angefangen mit Einfahren
1. ist auf den 1. Tritt gekommen  :)
2. unglaublich wie leise ein Motor sein kann....das elende tickeln (ws. Pleullager) ist weg und auch sonst praktisch keine Nebengeräusche, nur so ein sattes Blubbern. Nebst Austausch-KW mit neuen Messingkäfiglagern hatte ich auch die etwas abgenutzten Stössel gewechselt, NW neu gelagert, Stössel sind auch ziemlich neu, Kipphebel und Ventile kontrolliert.
3. Das Kupplungskabel war in der Hülle festgeklemmt...deshalb ging das Kuppeln schlecht. Ich hatte schon Panik, was falsch zusammengesetzt zu haben (Scheibe + Druckring sind auch neu). Also noch ein neues Kabel gelötet -> Wusste gar nicht, wie leicht eine Kupplung gehen kann...
4. Heute morgen mal ca. 30 km eingefahren, run it extra hard: also schon nach 5' aufwärmen digitales Fahren: jeweils paar Sekunden Vollgas und ausrollen lassen; immer etwas öfter / länger, dazwischen mal wieder abkühlen lassen, bis jetzt problemlos, bis 20 km. Heute nachmittag gehts weiter.
5. einziges Problem aktuell: LKL leuchtet bei höherer Drehzahl (ab etwa 5-6000 geschätzt) auf. Ich denke an
a) Anschlüsse am Lima-Platte wacklig (nachziehen)
b) Kohlenhüpfen: werde ich mal nachsehen, Feder vielleicht eine Umdrehung mehr vorspannen. Hatte den Kollektor mit 600er Schleifpapier und Aceton gereinigt
c) falls a) und b) negativ: mal den Schlag des Rotors prüfen, evtl. nochmals abziehen und besser aufsetzen...
weitere Ideen ?

cledrera

Herzlichen Glückwunsch Rolf!

:blumen: :respekt: :blumen:

Und was die LKL angeht, mach doch erstmal. Wird schon a) oder b) sein.


Clemens
Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

GüllepumpeCH

Hallo Rolf.S

:respekt: und  :juhuu:

Gruss   Daniel
Lieber länger unterwegs sein, als früher ankommen.

rolf.soler

es ist b) (Kohlen tanzen)
Nur bringe ich es nicht weg. Es tritt bei 85 im 3. / 105 im 4. Gang auf, das sind 6000 RPM, es flackert erst und leuchtet dann konstant, bis Drehzahl wieder abfällt bis etwa 5000. Eine Zeitlang blieb es sogar rot bis runter zum Leerlauf -> Limadeckel weg: Kohle war etwas abgehoben. Also die eine Feder mehr gespannt, die andere ist dabei gebrochen -> Ersatzfeder -> verbogen -> 2. Ersatzfeder -> o.K., aber wieder leuchtet es ab 6000 RPM.
Also doch mal den Rundlauf des Ankers prüfen...und ev. neue Kohlen....sind vielleicht schon ein wenig kurz, woddurch die Feder mehr Mühe hat, die Kohle anzudrücken...hoffe nur, dass nicht der KW-Stumpf eiert. Mal sehen
Ansonsten läuft sie schon sehr gut nach 100 km. Keine Klemmneigung bei bis zu 30 sec. Vollgas. Jetzt ein minimes Tickeln -> morgen ZK-Schrauben nachziehen und Ventilspiel nachstellen, Oelwechsel.

hannes55

Na, dann kannst Du ja "auf eigener Achse" dieses Jahr zum Edersee ;D
Ein Auto mit Hänger weniger macht drei Minizelte mehr...

Jedenfalls:  :respekt:


Gruss, Hannes
Was dann?!

rolf.soler

Ja...hab ich vor....aber die 650 km tu ich mir nur an, wenn es nicht regnet  :)

hannes55

Gib nicht so an, Du redest von Hin- und Rückweg, Du Weichei! ;D ;D

:prost: :blumen: :respekt:
Was dann?!

Rütz

 :applaus:
Zitatb) Kohlenhüpfen: .....weitere Ideen ?
Schlag des Rotors prüfen (sicherheitshalber), prüfen, ob die Nuten vernünftig ausgekratzt sind, prüfen,ob die Federn frei arbeiten können (nicht anliegen/schaben im Schlitz oder Schacht), eine Umdrehung mehr vorspannen geht nicht.
Wenn das alles i.O. ist, erstmal abwarten. Das Glimmen bei hoher Drehzahl verschwindet, wenn der Kollektor seine volle "Laufpatina" wiedererlangt hat (kann ein paar 100 km dauern, m. Erfahrung nach).
Rütz
I never dared to be radical when young.
For fear it would make me conservative when old. (Robert Frost)

rolf.soler

Zitat von: hannes55 am 05 April 2010, 22:39:37
Gib nicht so an, Du redest von Hin- und Rückweg,
leider nein... 2 x 650 km  :(

hannes55

OH... ::)

Aber da hat der Rütz Recht: Das mit den Lima- Kohlen sollte sich noch einlaufen.
Spätestens am Edersee sollte das gehen.

Gruss, Hannes

Was dann?!

cledrera

Aber nur, wenn er die ersten 650 km "run it hard" fährt.
Das geht bei der Länge nur im Klatschregen.


Clemens

Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

rolf.soler

Zitat von: Rütz am 05 April 2010, 22:42:30
Schlag des Rotors prüfen (sicherheitshalber), prüfen, ob die Nuten vernünftig ausgekratzt sind
aha, danke, daas check ich noch
Zitat von: Rütz am 05 April 2010, 22:42:30
prüfen,ob die Federn frei arbeiten können (nicht anliegen/schaben im Schlitz oder Schacht)
ich vermute das ist der Fall....jedenfalls als die LKL gar nicht mehr ausging, war die Kohle ca. 1/2 mm abgehoben vom Kollektor und klapperte beim Rütteln auf und ab...ws. weil die Feder in der ersten Biegung am Kohlengehäuse anstand...ich glaub die Kohlen sind auch ein wenig kurz -> erst mal wechseln.
Zitat von: Rütz am 05 April 2010, 22:42:30
Wenn das alles i.O. ist, erstmal abwarten. Das Glimmen bei hoher Drehzahl verschwindet, wenn der Kollektor seine volle "Laufpatina" wiedererlangt hat (kann ein paar 100 km dauern, m. Erfahrung nach).
aha, das beruhigt mich...auch bei den gleichen Kohlen die vorher keine Probleme machten ? Liegts daran dass ich den Kollektor geputzt habe ?
Passieren kann da nichts, oder ? ausser dass die Batterie in dem Moment grad nicht geladen wird und die Stromversorgung übernimmt. Richtig ? Also eine 2-stündige Vollgasfahrt würde (noch) nicht gehen...darf ich aber sowieso noch nicht  :)

rolf

#84
Diese kollektive Kollektorputzerei verwundert mich sowieso immer wieder....Ein Kollektor ist nicht Kupferfarben wenn er ok ist...er ist innerhalb kürzester Zeit anthrazitfarben angelaufen...das ist seine normale Arbeitsfarbe....Kupferfarben ist er nur wenn er neu bzw. abgedreht ist, dann soll er aber sich aber auch schleunigst wieder anthrazitfarbig einfärben....nur so kann er vernünftig arbeiten...
also: Kupferfarben ist Kontraproduktiv!
Entfetten ja...aber nicht polieren oder abschmirgeln!
Rolf

Tino

Kann man einen Radnabenputzer nicht zum Kollektorputzer umbauen  :koenig:
Gruß Tino
Gott fragte die Steine: "Wollt ihr Starrrahmenfahrer werden?"
Verängstigt antworteten die Steine:"Nein,dafür sind wir nicht hart genug."

Rütz

ZitatLiegts daran dass ich den Kollektor geputzt habe ?
Ja.
Das mit der Laufpatina ist eine geheimnisvolle Sache, genau verstehe ich es auch nicht.
Im Kupferwurm stehen ein paar Zeilen dazu (s. 150), aber nur daß sie wichtig ist und man sie nicht unnötig entfernen sollte.
Ich kannte den Effekt zuvor von Elektromotoren (hochtourige Gleichstrom-Universalmotoren z.B. Staubsauger). Hat man den Kollektor abgeschliffen, kommt der Motor zunächst nicht mehr auf Drehzahl. Es bildet sich ein umlaufender "Gleitlichtbogen" teilweise bis hin zur gegenüberliegenden Kohle.
Die Lichtbögen tun hier nicht sooo gut, weil sie löcher in die Lamellen brennen können :gewissen: ...also besser den Bereich kurz darunter zum Einlaufen nutzen.
Irgendwie verhindert diese tiefblaue Patinaschicht, daß Lichtbögen zu lange an einer Lamelle "hängen" bleiben, wenn sie sich schon längst nicht mehr unter der Kohle befindet.

An der R27 hatte ich es genauso wie du beschreibst, nachdem ich meinen Kollektor wegen (selbst beigefügter :kopfhau:) Macken habe abdrehen lassen und war baß erstaunt: " :o Ist ja schlechter als vorher mit Macken!"
Hat sich dann aber gegeben (ok, ich habe auch an den Federn rumgebogen und eine dabei abgebrochen..., aber verschwunden ist es erst deutl. später... von alleine... ;D)

Gruß Rütz
I never dared to be radical when young.
For fear it would make me conservative when old. (Robert Frost)

rolf.soler

gut, wieder was gelernt. Hab die Kohlen gewechselt und die Fugen ausgekratzt und nochmals ausgeblasen und (nur  ;D ) entfettet. Jetzt kommt die LKL erst bei 95 im 3. Gang, dient jetzt also als Schaltanzeige  ;D
Dann werd ich also jetzt den Kollektor frisch patinieren lassen (paar 100 km fahren).
100 km Service gemacht: ZK-Schrauben, Ventilspiel, Oelwechsel, ZzPt nochmals genau eingestellt. Läuft super. Demnächst mal Autobahn.

† Knut

Zitat von: Rütz am 06 April 2010, 12:32:54

Das mit der Laufpatina ist eine geheimnisvolle Sache, genau verstehe ich es auch nicht.
Im Kupferwurm stehen ein paar Zeilen dazu (s. 150), aber nur daß sie wichtig ist und man sie nicht unnötig entfernen sollte.

Gruß Rütz

OK, ich probier' mich mal als Erklärbär:

Die Kohlebürste besteht hauptsächlich aus Graphit mit Zuschlägen aus feinstgemahlene Metalloxiden. Drückt man diese Kohle auf eine glatte Kupferfläche, wird sich nur eine relativ schlechte elektrische Leitung ergeben, da nur wenige Berührflächen vorhanden sind und Kohle sowieso ein schlechter Leiter ist. Oder anders ausgedrückt: Die Kohle hat einen großen Spannungsabfall.
Zerreibt man nun die Kohle auf der Metallschicht, bildet sich auf dem Metall eine sogenannte Patina aus diesem Kohlenstoff + Metalloxid in Verbindung mit der Luftfeuchtigkeit aus. Erst diese Patina ermöglicht bei größerer Relativgeschwindigkeit zwischen dem Kollektor und der Kohle die Entstehung einer gasförmigen, ionisierten Zwischenschicht, die deutlich mehr Strom leiten kann und deshalb einen geringeren Spannungsabfall aufweist. Ohne Patina keine Ionisierung = wenige Punkte zum leiten = hohe Stromdichte = viele Funken!

Letztlich ist wesentlich für die Leistung der Lichtmaschine:
- die Patina
- der Bürstendruck
- die Umlaufgeschwindigkeit
- Umwelteinflüsse (Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit)
- ...

Eine gute Patina bildet sich aus, wenn die neue oder überarbeitete Oberfläche nicht zu glatt ist. An der glatten Fläche kann der Graphitstaub nicht so schnell und sicher anhaften. Die Literatur nennt als Rauheitswert Ra=0,8 - 1,3µm. Diesen bekommt man mit 200er Schmirgel gut hin - nicht feiner! Andere empfehlen einen Bimsstein zum Schleifen.

Aus dem o.g. ist auch ersichtlich, dass eine Anpassung bzw. Einlaufen der Kohle wichtig ist. Wenn der Luftspalt zwischen Kollektor und Kohle zu groß ist, kann die Ionisierung nicht stark genug aufgebaut werden. Zur Verkürzung der Einlaufzeit empfehlen einige Foren, die Kohlen vor der ersten Benutzung zu wässern, damit sie an Festigkeit verlieren (ohne Gewähr!). Dann den Motor etwas laufen lassen und dann die Kohlen wieder im Backofen trocknen.

Seriöser finde ich da schon den Einlauftipp von einem Kohlehersteller, den Kollektor mit feinem Schleifleinen zu bekleben und den Motor in Drehrichtung durchzudrehen. Das beschleinigte Einlaufen hat auch den Vorteil, dass sich die Patina schneller bildet.

Also: Patina dranlassen, nur die Fläche mit Benzin oder Bremsenreiniger säubern und die Nuten mit Zahnstocher freikratzen. Federdruck ca. 300 - 400 gr.

Grüße von

Knut D(er gar keine Kohlen in der LiMa hat  ;D)

rolf.soler

Danke !
da hab ichs mit 600er Schleifpapier wohl zu fein gemacht und hätte es am besten wohl überhaupt bleiben lassen. Da sieht man mal wieder: man soll nicht keine Probleme lösen wollen  :)
Zitat von: Knut am 06 April 2010, 15:53:46
Zur Verkürzung der Einlaufzeit empfehlen einige Foren, die Kohlen vor der ersten Benutzung zu wässern, damit sie an Festigkeit verlieren (ohne Gewähr!). Dann den Motor etwas laufen lassen und dann die Kohlen wieder im Backofen trocknen.
Seriöser finde ich da schon den Einlauftipp von einem Kohlehersteller, den Kollektor mit feinem Schleifleinen zu bekleben und den Motor in Drehrichtung durchzudrehen. Das beschleinigte Einlaufen hat auch den Vorteil, dass sich die Patina schneller bildet.
aber einfach etwas fahren (paar 100 km) geht auch ?

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