Motorzustand erkennen
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Autor Thema: Motorzustand erkennen  (Gelesen 6091 mal)

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GüllepumpeCH

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Motorzustand erkennen
« am: 22 November 2008, 14:26:05 »

Salü zusammen

Habe heute die neuen Motorgummilager montiert und den Kopf wegen der siffenden Dichtung abgebaut.
Was sagt euch das Bild über den Zustand oder die Einstellung Vergaser/Zündung?



Die Hacker im inneren waren schon vor der Kopfüberholung vorhanden.
Der Motor hat ca. 4500Km. gelaufen.

Danke

Daniel
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BMW Einzylinder-Forum

Motorzustand erkennen
« am: 22 November 2008, 14:26:05 »

rolf.soler

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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #1 am: 22 November 2008, 14:52:10 »

Nicht so schlimm glaube ich. War bei mir auch so, sogar noch mehr Russ, auch nach 4000 km, auch gewechselt wegen siffender Zylinderkopfdichtung (!) -> Oel dringt nicht nur nach aussen bei undichter Dichtung, sondern auch in den Brennraum -> Oelkohle. Liegt glaub ich nicht an der Vergaser-/Zündungseinstellung, sondern an verkoktem Oel. Aber das weiss sicher noch jemand besser
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Andre.Hubein

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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #2 am: 22 November 2008, 15:56:13 »

Bei meiner R25 war´s auch recht verkokt.Ich halte das nicht für so normal,glaube das kommt von Verschleiß Kolben/Zylinder oder Ventilführung.Wie lange ist denn die Überholung des ZK her?
Gruß André.
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GüllepumpeCH

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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #3 am: 22 November 2008, 16:21:47 »

Salü André

Bei der Überholung vor 4500 Km. hatte ich eigentlich alles erneuert. KW im Austausch (BMW) Zylinder, Kolben, alle Lager und Simmeringe, Steuerkette, Stirnrad usw. Der Kopf ist auch total überholt worden.(Ventile,Sitze, Führungen, Federn usw.)

Allerdings ist der Bastard drei Jahre mit einer Auspuffanlage einer 25/3 gelaufen. Also mit engerem Krümmer und dem Torpedo. In dieser Zeit hatte ich auch Bleifreizusatz und falsches Öl im Einsatz.

Gruss

Daniel
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peter63

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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #4 am: 22 November 2008, 16:58:10 »

Hi Daniel,
die Vergasereinstellung scheint gut zu sein. Die Kerze sieht doch sehr schön aus.
Ich denke auch, es ist das Öl, welches an der Dichtung vorbei in den Brennraum gelangt ist.
Hatte sie denn geräuchert?
Über den Ölverbrauch ist so etwas kaum festzusellen.
Die Ölkohleablagerung selber würde ich bei der Laufleistung als normal ansehen.

Gruß

Peter
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GüllepumpeCH

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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #5 am: 22 November 2008, 17:44:03 »

Salü Peter

Ich glabe auch, dass es nicht so schlecht ausschaut. Doll ich das Ganze reinigen oder einfach mit der neuen Dichtung zusammenbauen?
Kann ich da Aceton dafür verwnden oder einfach altes Benzin?
[IMG]http://img148.imageshack

Gruss

Daniel
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Andre.Hubein

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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #6 am: 22 November 2008, 17:50:12 »

Na 4500 km ist ja eher gar nichts,meine sah auch wesendlich übler aus,kann schon von der Kopfdichtung sein.Um den  Koks abzukriegen musst du wohl mechanisch rangehen,kratzen,schaben,womit auch immer.Zum säubern nehme ich Bremsenreiniger,die große Dose von Louis.
Gruß André.
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peter63

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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #7 am: 22 November 2008, 17:54:24 »

Hi Daniel,
die Ölkohle würde ich lassen. Die stört nicht. Nur den Schmand mit Benzin abwaschen, zusammenbauen, fertig. :D

LG Peter
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rolf.soler

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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #8 am: 22 November 2008, 21:11:41 »

Also noch kleines Missverständnis: ich meine nicht das soll so sein; in meinem anderen ZK sahs ganz anders aus, viel weniger Koks - und der hatte definitiv lottrige Ventilführungen (dort hatte es dafür Russ in den Ventilkammern). Beim aktuellen (verkokten) ZK/Ventilen war dafür die ZK-Dichtung nicht gut, also hat wohl eher das zum Russ geführt. Aber Deine ist sicher nicht die einzige mit so viel, siehe oben.
Ich habe die gröbste Kohle entfernt (Schraubenzieher, Stahlwatte, Aceton). Störte mich einfach, ws. mehr als den Motor... Ging ganz gut.
Die jetzige simple Papierdichtung vom Huggett ist immer noch dicht (600 km später)
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Knut

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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #9 am: 22 November 2008, 21:36:31 »

Danile,

das glänzende Zeugs sind Rückstände vom Bleiersatz. Versuche, so viel wie möglich davon zu entfernen.... und ab sofort nur noch bleifrei ohne Zusätze oder Obenöl und .... Gas geben!! ....

Knut
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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #10 am: 23 November 2008, 12:09:20 »

Salü zusammen

Danke allen für eure Antworten.  :)

Den Kopf habe ich heute ordentlich gereinigt und das Kipphebelseitenspiel noch etwas enger gemacht.

Morgen werde ich den Kopf mit neuer Dichtung verbauen. Ventile und Zündung pingelig einstellen. (Sternzeichen Jungfrau)

Danach geht es der Kupplung an den Kragen.  ;D

Gruss

Daniel
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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #11 am: 26 November 2008, 17:39:04 »

Salü zusammen

Wie ich schon angedroht habe, liegt jetzt meine springende Kupplung vor mir. An der Druckplatte konnte ich nichts abnormales feststellen.
Die Tellerfeder schaut auch ganz gut aus. Beim Druckring und der Belagscheibe schaut es allerdings anderst aus. Der Belag hat kleine Risse bei einer Dicke von 4,8 mm. Der Druckring hat einen Bogen von ca. einem Millimeter.
Auswechseln werde ich ausser der Feder alles, das ist klar.

Meine Frage gilt eher den Rissen im Belag.



Kann das schon mal vorkommen? Belag ist ja noch genug drauf.

Gruss

Daniel

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cledrera

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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #12 am: 26 November 2008, 19:53:01 »

Hi Daniel,
Risse im Kupplungsbelag sind m.E. immer ein Zeichen für weitergehende Ursachen und zeigt vor allen Dingen auch Kupplungsrupfen als Folgeerscheinung.
Schau mal da lang: http://www.kfz-dieter-langer.de/kfznews-kupplung.htm
Ich vermute, dass die Beläge schlicht hin sind.
Belagdicke ist nicht immer ein Zeichen für noch taugliche Beläge.

cledrera

PS: Habe heute vor einem Baumarktroller kapituliert. Bei dem Ding musste man alles zerlegen, bevor man überhaupt an die Zündkerze heran kam. Daneben stand Findelkind pött, pött, pött. Die Rollerbesitzerin bekam Kugelaugen bei meiner Bemerkung Baujahr 1954, ein Tritt, läuft.

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Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)

GüllepumpeCH

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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #13 am: 26 November 2008, 20:50:31 »

Salü Clemens

Das Teil ist fertig, das ist klar. Ich habe mir für den Winter auch schon etwas Bastelgeld zur Seite gelegt. Das Alter der Scheibe kann ich nicht bestimmen. Zwanzig Jahre kann ich aber sicher bestätigen. Wegen dem Mangel an Schweizerfranken habe ich 1988 einfach die gebrauchten, vorhandenen Teile eingebaut. Die Kupplung habe ich heute neu bestellt. (Scheibe , Druckplatte und Druckring)
Trotzdem ersaunlich, wie viele Km. ich mit diesem Teil zurückgelegt habe, durfte, konnte.  ;D  Südwest-Treffen, Dreizylinder- und Albistreffen und einige sonstige Ausfahrten. (Dieses Jahr doch noch 1400 Km.) Edersee mit Hänger zählt ja nicht.  ;D
Allerdings die Höchstgeschwindigkeit auf dem Hänger wäre interessant gewesen.  :koenig:

to be continue. (Hardyscheibe)

Daniel
« Letzte Änderung: 26 November 2008, 21:34:58 von GüllepumpeCH »
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Rütz

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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #14 am: 26 November 2008, 23:08:27 »

Hallo Daniel,
bei deinem Bastard ist das ja evtl. so eine Sache, weil die Kupplungen von 25/3 und R26 verschieden sind.
Im Zweifel stell doch auch mal Bilder von Tellerfeder, Druckplatte und Druckring ein.
Nicht daß hier eine falsche Kombination vorliegt und die Kupplungsprobleme daher rühren.

Gruß Rütz
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rolf.soler

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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #15 am: 26 November 2008, 23:25:36 »

Die Kupplung habe ich heute neu bestellt. (Scheibe , Druckplatte und Druckring)
Recht so...auf dass wir ausfahren können ohne dass Du hüpfen musst...Ring + Scheibe musst auf jeden Fall wechseln, Platte ist weniger heikel, aber - will Dich jetzt nicht erschrecken - die Tellerfeder kann auch ein Problem sein...die erlahmt mit der Zeit auch. Mein Mechaniker hat mir mal (bei R50, bauähnlich) die Kupplung geflickt - Scheibe und Ring, nachher ist sie leider noch schlimmer gehüpft...bis ich alles wechselte. Hauptproblem war wohl die (nicht originale) Scheibe, aber die Tellerfeder - die ganz normal aussah - war fast 1 cm flacher als die neue...und ziemlich erlahmt (mit der neuen muss ich deutlich stärker am Hebel ziehen). Nun stösst die Feder ja die Druckplatte zurück wenn Du den Hebel loslässt, und wenn die Spannung nicht mehr so gut ist, eben weniger gut; wenn die Reibscheibe nicht völlig sanft und ruckfrei auf der Verzahnung der Welle läuft, bleibt sie bei schwächlicher Feder eher mal hängen und hängt dann ruckartig ein... eine starke Feder lässt das weniger zu.  Ist auch eine mögliche (Mit)Ursache fürs Hüpfen (wohl nicht die häufigste). Aber lass die Feder mal; schlimmstenfalls musst die sie halt später doch mal noch wechseln. Schau auch drauf, dass die Scheibe wirklich schön glatt auf der Welle läuft, ev. Grate entfernen...einen Hauch (!) Kupferpaste noch...
« Letzte Änderung: 27 November 2008, 00:19:20 von rolf.soler »
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Knut

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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #16 am: 27 November 2008, 09:57:18 »

...einen Hauch (!) Kupferpaste noch...


Haaaaaalt !!! ;D

Wohl völlig verrückt geworden, niemals Kupferpaste an die Verzahnung.....das soll doch leicht rutschen.

Also: Kupferpaste ist ein Gemenge aus Fett und Kupferpartikel. Das Kupfer darin ist der Festschmierstoff, der eben auch nach sehr hohen Temperaturen (T>300°C) noch da ist, wo das Fett schon verdampft ist. Allerdings haben die Kupferpartikel ein hohes Delta zwischen dem Haft-Reibwert und dem Mischreibwert und somit einen ausgeprägten "Stick-Slip-Effekt"
Deutlich besser an der Verzahnung ist ein Fett mit hohem Grafitanteil, oder eben Graphit pur.

Die Feder kann man nachbiegen, um die min. 90kg Federkraft wieder zu bekommen. Ich stell' nochmal Bilder ein, um zu zeigen, wie das geht.

Knut
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kruemel

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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #17 am: 27 November 2008, 10:06:44 »

es ist doch immer wieder interessant, dass kupferpaste an vielen stellen gut gemeint ist aber schlechte eigenschaften hat... wir sollten vielleicht einfach mal für die Tipps-ecke zusammenfassen, welches schmiermittel an welchen stellen sinnvoll ist und wo es nicht verwendet werden sollte. ich habe da 2003 auch einige fehler beim zusammenbau gemacht, die ich jetzt nicht mehr machen würde... ich glaube, kupferpaste ist nur noch beim krümmer sinnvoll, oder?

ansonsten braucht es bei der ganzen bmw nur heißlagerfett, graphit (z.B. gelenkwellenfett), und unterbrecherfett, oder?

gruß kruemel
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rolf.soler

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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #18 am: 27 November 2008, 10:33:43 »

Haaaaaalt !!! ;D

Wohl völlig verrückt geworden, niemals Kupferpaste an die Verzahnung.....das soll doch leicht rutschen.

Die Feder kann man nachbiegen, um die min. 90kg Federkraft wieder zu bekommen. Ich stell' nochmal Bilder ein, um zu zeigen, wie das geht.
Knut

Sorry ! hab ich von einem anderen therad übernommen, siehe hier:  (da hat leider niemand laut protestiert)


Bei mir war es mit nach Applizieren von wenig ein Kupferpaste a.d. Aussenverzahnung Antriebswelle Getriebe zu Kupplungsscheibe wech.


Man soll eben nie abschreiben...Ich hab beim Motorabbau (wegen Steuerkette) dann etwas Kupferpaste draufgetan. Das war wohl dumm, leuchtet mir jetzt ein. Zum Glück bis jetzt kein Problem.
Immerhin weiss ich jetzt dank Knuts fundiertem Beitrag zum ersten Mal, wofür Kupferpaste geeignet wäre (hab schon viel gelesen, meist 180° widersprüchliches...): für heisswerdende Verbindungen, die sich zwar nicht festsetzen sollen, aber auch nicht leicht gleiten/sich lösen sollen. Richtig ? (Also Krümmer - was ist mit Vergaserflansch- und Zylinderkopfschrauben, Zylinderfussmuttern... eher nicht )? Danke.

Ich glaub gern dass man die Feder nachbiegen kann. Das Problem ist nur, wenn man nur die eine hat, wie weiss man dann wie hoch die sein sollte ? Wie kann man die Federkraft ohne spezielle Einrichtung messen ? Wenns dazu Tipps / Fotos / Massangaben (Höhe neue Feder ?) gibt, umso besser
« Letzte Änderung: 27 November 2008, 17:14:16 von rolf.soler »
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GüllepumpeCH

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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #19 am: 27 November 2008, 15:41:38 »

Salü zusammen

Das Bild der kompletten Kupplung

http://img396.imageshack.us/my.php?image=dsc01404dl4.jpg

Villeicht weis Anselm oder ein anderes Mitglied was dazu.

Gruss

Daniel
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Andre.Hubein

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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #20 am: 27 November 2008, 16:36:02 »

Eine komplette Kupplung kaufen wäre wohl das sicherste,aber auch nicht ganz billig.Ich finde die Teile sehen nicht soo schlecht aus,nicht heißgelaufen,jedenfalls eine Blaufärbung am  Teller.Riefen kann ich auch keine erkennen,sieht man aber auch nicht so gut.
Ich  habe schon gute Erfahrung damit gemacht nur die Scheibe auszuwechseln.
Gruß André
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isie

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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #21 am: 27 November 2008, 19:19:00 »

Hallo Daniel,
sehe da durchaus Riefen. Und wenn der Kram schon auf Tisch liegt, würde alles erneuern, schon weil ggf. nicht mehr plan etc. Kosten so um die 200 E bei UliS.
@ Knut..: Kupplungfeder nachbiegen bei NP 45 E ?! Hmmm.
 
VG Ingo
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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #22 am: 27 November 2008, 19:31:03 »

Salü Ingo und all die Anderen

Die Neuteile habe ich gestern bereits bestellt. Alles von der 25/3

Rütz wollte mal schauen, ob das alles, von mir damals Verbaute auch zusammengehört. ;D

Daniel
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GüllepumpeCH

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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #23 am: 27 November 2008, 19:50:15 »

Salü zusammen.

Die Hauptwelle vom revidierten Getriebe habe ich auch schon gekürzt.

http://img395.imageshack.us/my.php?image=dsc01412jg3.jpg

Daniel
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Rütz

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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #24 am: 27 November 2008, 20:16:33 »

Joh, sieht eigentlich recht gut aus.
Die Tellerfeder ist auch die richtige für R25/3 (bei R26 wären die Ärmchen nicht gekröpft).
Eine Durchbiegung des Druckringes von 1mm wie du schreibst, ist allerdings schon erheblich.
Gut möglich, daß darin auch eine Ursache für das Rupfen lag.
Ist die Reibscheibe auch Innen 1 mm dicker?
Wenn nicht, hat mal jemand eine neue Reibscheibe eingebaut und es lag recht sicher daran.
Die Reibscheibe "springt" dann nämlich immer in die Wölbung des Druckrings.

Gruß Rütz
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Knut

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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #25 am: 27 November 2008, 20:28:29 »


Eine Durchbiegung des Druckringes von 1mm wie du schreibst, ist allerdings schon erheblich.
Gut möglich, daß darin auch eine Ursache für das Rupfen lag.

Gruß Rütz

Warum? Meine hat auch ca. 1mm Durchbiegung und da rupft nichts?
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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #26 am: 27 November 2008, 20:37:27 »

? Wie ich gesagt habe.
Wenn die Reibscheibe den passend eingschliffenen "Gegenkonus" hat, macht es nichts.
Aber wenn sie plan ist, muß sie sich ja jedesmal verformen. Das geschieht dann evtl. nicht so linear-kupplungswegabhängig.
Habe ich mir zumindest bei mir so erklärt.
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GüllepumpeCH

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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #27 am: 28 November 2008, 12:40:36 »

Salü Anselm

Die Reibscheibe ist gerade.
Ich selber habe keine neue Scheibe verbaut. Vermutlich habe ich die Beste von den herumliegenden benutzt.
Deine Erklärung scheint mir auch logisch.

Gruss

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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #28 am: 30 November 2008, 13:22:44 »

Salü Rolf II

Danke, ich habe den Zentrierdorn und die anderen Teile bei dir abgeholt.
Sobald das Getriebe drinne ist, bringe ich das Werkzeug zurück.

Gruss

Daniel
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Re: Motorzustand erkennen
« Antwort #29 am: 01 Dezember 2008, 16:05:03 »

Salü zusammen

Macht es Sinn, bei den sechs Schrauben an der Kupplung Schraubensicherungslack zu verwenden?

http://img440.imageshack.us/my.php?image=dsc01416kk9.jpg

Bastard mit verchromter Kupplung  ;D

Gruss

Daniel
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Lieber länger unterwegs sein, als früher ankommen.

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