Gleithülsenfrage

Begonnen von Karl, 07 Juli 2008, 00:35:09

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Karl

Hallo Forumistis   ;)

kurze Frage:

- WANN sollte man diese Pertinax-Gleithülsen in der HiRaFederung austauschen bzw wann erkennt man, dass die hinüber sind?

Habe mich eben fast eine Stunde mit dem allbekannten Problem "Feder+Hülse von Antrieb lösen" rumgeärgert. Jetzt ist alles ab, gesäubert und jetzt wird alles auf Wiederverwertbarkeit überprüft.

Viele Grüße,
Karl
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Karl

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guest474

Die Dinger sollten wenig Luft haben. Die Gleitrohre nicht krumm und abgenutzt. Habe bei mir Buchsen aus Gleitlagermetall eingebaut. Ist also einfach ausgedrückt Bronze/Messing Legierung mit eingebauten Öltaschen. Dann sauber ausreiben und Ruhe ist.

Gruss Manfred

Fastnachter

Hi Karl, Ich stand ja gerade vor der gleichen Frage. Mittlerweile sind Federung und Antrieb wieder drin  :juhuu: was ein Akt...

Da ich die Rohre

a) nur mit dem Hammer überhaupt rein bekommen habe (saßen also schön stramm)

b) die Rohre beim Rolltest über ne glatte scheibe nicht eierten

c) alles nen sehr festen, spielfreien Eindruck macht

hab ich sie drin gelassen.


Gruß

Jan.
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

Kompressor_Peter

#3
Hallo Karl,

wir haben vor zwei Wochen die von EMM (Marcus) vorgeschlagenen Glycodurbuchsen eingebaut. Da wir auch die Federn demontieren mussten und die Pertinaxbuchsen etwas eingelaufen waren, haben wir diese dann auch sofort ausgetauscht. Stückpreis etwa 2,25 €. Die Pertinaxbuchsen habe wir mit dem Dremel in der Länge aufgeschnitten (ging am schnellsten und einfachsten). Die Sitze mit dem Dremel glattgeschliffen und vier Alu-Blechsteifen 0,5 x 25 x 88 mm um auf den Außendurchmesser von 29 mm zu kommen beigelegt und fertig. (Blech kannst Du von uns bekommen). Wenn schon alles auseinander und die Abdeckhülsen evtl. geschrottet, dann noch 10,-- € investieren und man hat Ruhe. Außerdem kommt man, wenn alles demontiert ist, sehr gut an die Buchsen.

Viele Grüße,
Kevin und Peter

Ausbau der Pertinaxbuchsen


eingebaute Glycodurbuchse

sigi_rs

Hallo Peter,

als ich Deine Bilder gesehen habe, stellte sich mir sofort eine Frage:
Wie fest sind die Buchsen jetzt drin? Ich sehe die Gefahr, daß sie zu lose sitzen und dann beim Rein- und Rausfedern anfangen zu wandern. Dies passiert jedenfalls bei mir im Maschinenbau bei geschlitzten Gleitlagerbuchsen (z.B. die berühmten DU-Buchsen) dann, wenn die Passung nicht 100%ig ist. Die Pertinaxbuchsen sind ja viel weicher als die Stahlbuchsen und können m.E. nicht die hohen Preßpassungen aushalten. Da ist das Material am Schlitz einfach zu wenig und zu weich.

Korrigiert mich, wenn ich mal wieder Blödsinn quatsche. Sind die Buchsen denn eingeklebt? Dann könnte ich das eher verstehen.

Viele Grüße,
Jörg

hannes55

Na Jörg,

Ich hoffe doch, das waren die Bilder zum einfacheren ausbauen der alten Büchsen!

Alles andre müsste ja wirklich Angst machen... 8) 8) 8)

Gruß, Hannes



Was dann?!

sigi_rs

Morgen zusammen,
alles klar, dann bin ich beruhigt. Das untere Bild mit der Glycodurbuchse habe ich glatt übersehen.  :kopfhau:

Alles richtig, weiter so!  ;D

Viele Grüße,
Jörg

Kompressor_Peter

Hallo Jörg,

sorry, etwas unsere Schuld. Aber wir hatten vom Einbau der Buchsen leider keine Bilder gemacht und nur von unserem Kardanantrieb noch ein mehr oder weniger brauchbares Bild.

Die Glycodurbuchsen sind nicht geklebt sondern nur mit dem Einlagestreifen eingepresst. Ich hatte noch mal mit Marcus (emm) telefoniert, da er im ersten Wurf auch von "einkleben" geschrieben hatte. Aber auch er hat nicht geklebt, da sich auch seine Buchsen nur stramm einpressen ließen.  Die Dinger sitzen bobenfest.

Viele Grüße,
Kevin und Peter

Karl

#8
Kurze Zwischeninfo:

- habe eben mit EMM telefoniert; Thema ein klein wenig komplizierter als gedacht.

Im Gegensatz zur /3 (Buchse: Innen: 24,88mm; Außen: 29mm; Länge: 25mm) hat die /0 DÜNNERE Gleitrohre (Buchse: Innen: ~21,8mm; Außen: 27mm; Länge: ?mm). Und dafür passende Buchsen zu finden ist sehr schwierig. Glycodur hat nur welche mit den Maßen 22x25x30 im Programm ... da bräuchte man eine NOCH dickere "Adapter"-Buchse...   :-\\

Ich halt euch auf dem Laufenden.

Viele Grüße,
Karl

PS.: @ Tassilo: kannst du diese Infos bzgl. Gleitlagerbuchse in die Vergleichstabelle aufnehmen? Danke  :)
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Kompressor_Peter

#9
Hi Karl,

Dann kannst Du folgende Buchsen nehmen:
(Innendurchmesser / Außendurchmesser / Länge)
PG 22 25 15 A
PG 22 25 20 A
PG 22 25 25 A
PG 22 25 30 A

Die letzten beiden Zahlen geben die Länge der Buchse an! Da sollte doch auch etwas für dich dabei sein. Und um auf den Durchmesser der Aufnahme (27 mm) zu kommen benötigst Du ein Blech mit 1 mm Stärke. Also an jeder Ecke (Baumarkt) zu bekommen. Die Aufnahme vorsichtig mit dem Dremel vom allen Ablagerungen reinigen und glätten. Das Blech über ein Rohr (oder zur Not Besenstiel, etc) vorbiegen, einstecken und Buchse hinterherpressen.
Fäddisch.

Gruß,
Peter und Kevin


Unsere Bezugsquelle:
Hertel Technischer Handel
Rudolf-Diesel-Str. 11
52428 Jülich
02461 6922-0

    

guest474

Karlchen, kannst Du solche Tipps unter Tipps und Tricks reinstellen?

Gruss Manfred

Kompressor_Peter

Achtung,

wir möchten klarstellen, dass wir nicht die ursprünglichen "Erfinder" sind!!!!!!!!!
Hier war Emm unser "Ziehvater".
Nur durch ihn sind wir auf diese Buchsen und den Trick mit dem beigelegten Blechstreifen gekommen.
Wir geben hier nur etwas weiter und möchten uns keinesfalls mit fremden Blumen schmücken.

Gruß,
Kevin und Peter

Karl

Haaalt - kurzer Hinweis:

meinem Dad ist ein Vermessungsfehler unterlaufen! Der äußere Durchmesser beträgt NICHT 27mm sondern 26mm!

Demzufolge sind die Maße nun:

R25/0
22x26x25  (Durchmesser Innen x Durchmesser Außen x Höhe der Buchse)

R25/3
25x29x25 

Am Ehesten würde demzufolge für eine R25/0 die Glycodur-Buchse Modell "PG 22 25 25 A" passen. Zusätzlich wäre dann die von EMM vorgeschlagene Selbstbau-"Adapter-Buchse" mit 0,5mm Wandstärke zu verwenden.

Ich bin im Moment im Kontakt mit der Fa. Glycodur (bzw deren Nachfolger) - mal schauen was dabei rauskommt.

Viele Grüße,
Karl
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Karl

Nachtrag:

habe eine Preisliste bekommen. Werde HEUTE die Bestellung abschicken. Soll ich für euch noch was mitbestellen?

Preisstaffelung:

1-24 Stk.:  2,12  (zzgl. MwSt)
25-99 Stk.:  1,69 (zzgl. MwSt)
100-xx Stk.: 1,56 (zzgl. MwSt.)

Bitte bis 12 Uhr bescheid geben, wer was braucht...

Viele Grüße,
Karl
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Kompressor_Peter

Und bei uns melden,

wer noch Alublech in 0,5 mm Stärke für die Beilage braucht.
Wir haben noch für ca. 8 Rahmen das Blech hier liegen.
Gib´s umsonst  :) .
Bitte bis spätestens Samtag, da danach unsere Urlaubsvorbereitungen starten.

Gruß,
Kevin und Peter

Karl

Hallo Kevin und Peter,

**MELD**   ;D

Würd mich freuen, wenn du etwas von dem Blech über hättest!

Besten Dank,
Karl
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Kompressor_Peter

Umschlag schon geschrieben  ;D

rolf


Kompressor_Peter

Hallo  Rolf,

hast Du auch ´ne Adresse  ;D?

Peter

rolf


Karl

Nachtrag:

Habe die genannten Glycodur-Gleitbuchsen bestellt.

Anbieter:

Just & Co. Industriebedarf
GmbH & Co. KG
Lärchenstraße 69
D-65933 Frankfurt am Main
Tel. +49 69 380319-0
Fax +49 69 380319-40
info@just-co.de
www.just-co.de

Übersicht: http://www.glyco.de/de/vertretungen/index.htm

Habe natürlich gleich ausprobieren müssen ob die Gleitrohre passen. Natürlich tun sie es NICHT!  :-\\

Folgende Maße liegen mir vor:

Achshalter 1:
Innendurchmesser Gleitbuchse oben: 22mm
Innendurchmesser Gleitbuchse unten: ~22,2mm

Achshalter 2:
Innendurchmesser Gleitbuchse oben: ~22mm
Innendurchmesser Gleitbuchse unten: ~22mm

Achshalter Antriebsseitig:
Innendurchmesser Gleitbuchse oben: 22,5mm
Innendurchmesser Gleitbuchse unten: ~22,5-23mm (stark ausgeschlagen)

Gleitrohr "mit Schraubverschluß" (R25/3?): Durchmesser ~21,7 mm
Gleitrohr "mit Stopfen" (R25/2?): Durchmesser ~21,8 mm

Glycodur-Gleitbuchsen: (zusammengedrückt mit Fingern wg seitl. Schlitz) > 22mm

Da die Gleitrohre einen Durchmesser von ~21,8 haben, haben sie in den Gleitbuchsen zuviel Spiel.

Aus diesem Grund habe ich den Schlitz (bzw die Schnittkante) der Gleitbuchsen ein wenig geglättet, damit sich die Buchse noch ein Stück weiter zusammendrücken lässt. Dann habe ich die von Kevin&Peter zugesandten Alu-Bleche (0,5mm Durchmesser) um einen Besenstiel (hatte zufälliger Weise den Durchmesser 22mm) gewickelt und hatte dadurch Adapterbuchsen mit einem Außendurchmesser von 26mm.

Die alte Pertinaxbuchse habe ich wie folgt entfernt:
- mit einem scharfen Stechbeitel einen kleinen Schlitz in die Buchse kloppen (geht ganz einfach)
- dann einen spitzen Dorn / dünnen Schraubendreher / o.ä. zwischen Buchse und Achshalterwand reindrücken; das Pertinax bricht sehr leicht heraus
- nachdem die Pertinaxbuchse entfernt wurde, Fläche säubern

Weitere Schritte:
- Adapterbuchse einfügen
- Glycodurbuchse einsetzen und mit leichten (!) Hammerschlägen Stück für Stück reintreiben

Ergebnis:
- die Glycodurbuchse zieht sich noch weiter zusammen und reduziert ihren Innendurchmesser auf das benötigte Maß
- die Gleitrohre passen jetzt gut durch; sind zwar leichtgängig, vermutlich optimiert sich das Gleitverhalten noch, wenn man ein wenig Fett hinzu gibt

Anbei ein paar Bilder:
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rolf

Hallo Karl,
klasse, geht also!
Nebenbei: Gleitrohr 22 mit Schraubverschluss=25/2
Mit Schlagpilz=25

emm

Hey, Karl!

Super Doku!  :applaus:
Ich muss allerdings zu meiner Schande gestehen, dass ich mich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern kann, ob ich bei meiner /3 nicht auch die Buchsen mit der Schlüsselfeile angeglichen habe. Sie liefern aber auf jeden Fall leicht, aber spielfrei.
Du solltest allerdings den Test auf alle Fälle mit etwas Fett auf dem Rohr machen, wenn der Film braucht ja auch ein wenig Platz.

Markus
Alt werden ist unausweichlich, erwachsen werden optional...

Karl

#23
Hallo Markus,

danke für die Himbeer... äh... Lorbeeren  ;D

Zum Stichwort "Fett" habe ich noch etwas nachzutragen. Der Techniker der Firma, wo ich die Gleitbuchsen bestellt hatte war so freundlich und hat mit per Fax ein paar Infos zu diesem Thema zukommen lassen. Den Link zu dem PDF gibt´s

Kurz: ein Fetten ist zwar nicht zwingend vorgeschrieben, verlängert aber die Lebensdauer der Gleitbuchsen. Dabei ist zu beachten, keine Feststoffschmierstoffe (zB MoS2 / Graphit o.ä.) sondern "Lithiumverseifte Fette" (gibts zB bei ATU; die weiße Tube mit dem grünen Bapperl drauf) zu verwenden.

viele Grüße,
Karl
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R252Chopper

Hallo zusammen. Das Thema ist zwar schon etwas älter, trotzdem mal ein Tip von mir dazu :

Habe mir auch die Büchsen besorgt und das mit dem Alublech probiert. Ist nicht so 100%ig, da nicht einwandfrei rund gewickelt werden kann. Also auf die suche nach was passendem gesucht.  Und gefunden  :juhuu:

Das Alu paßt wunderbar in die Träger und sitz fest. Und die Büchse sitzt auch schön fest in dem Aluteil. Die Büchse hat dann innen das Originalmaß von 22 mm.

Hier die Lösung  :D

Taz

Hallo Joachim.

Tolle Idee...es zahlt sich halt aus, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht :respekt:

Schöne Grüße, Tas
Life's a bugger, and then you die

auf Tour:
Northumbria (2025)
Northumbria (2024)
Zipfelreise (2019)
Cymru "Radnor Revivals" (2016)
Alba "Isle of Skye" (2013)
Austria Großglocknerhochalpenstrasse (2012)
Alba "Spittal of Glenshee" (2011)

cledrera

Klasse Idee!

Clemens

PS: Ausbauen vor Losfahren nicht vergessen.
Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

berndr253

Bezüglich der verwendeten Lager habe ich so meine Bedenken - aus folgendem Grund:

Die oschinalen Pertinax-Buchsen werden so weit aufgerieben, dass die Gleitrohre STRAMM durchgehen. Wenn dann noch ordentlich geschmiert wird hat man das wovon gesagt wird dass das ein Reibungsdämpfer ist. Beim Auf- und Abgehen wird ein Teil der Bewegungsenergie in Wärme umgewandelt, so erfolgt die Federung und Rückfederung gedämpft.
Werden statt dessen die Streckmetall-Gleitlager verwendet, die innen mit einer dünnen PTFE- basierten Gleitschicht versehen sind kann eine Dämpfung nun nicht mehr realisiert werden - das Motorrad hüpft nun durch ein Schlagloch wie ein Gummiball - oder stempelt sich durch flott gefahrene wellige Kurven.

Die Gleitlager sind eh nur für den rotierenden Betrieb ausgelegt, wenn axiale Bewegung erfolgt sollte die Länge der Buchse mindestens so groß wie der Weg der bei der Bewegung zurückgelegt wird.

Statt des alten Gleitbelages könnten Gleitlager aus Kunststoff verwendet werden, die eine dickere Wandstärke haben, ggf. auf die Sollwerte gedreht werden können. Vorstellbar wären hier Gleitbuchsen aus W300 oder vgl. von der Firma IGUS. Acch diese Lager können so angepasst werden, dass der Dämpfer tatsächlich auch dämpft.

Bernd



Leben und Leben lassen

cledrera

#28
Bernd,
schön gesagt. Nur: Frag mal Kevin und Peter. Die fahren dieselben und das fluppt ungemein; ohne Fahrbeeinträchtigungen.

Clemens
Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

berndr253

Hallo Clemens,

ich habe nicht gesagt, dass man mit dieser "Buchsenlösung" nicht fahren kann - die Frage ist halt nur wie gut und wie lange. Insbesondere wenn die Hinterradfederung gedämpft werden soll machen die verwendeten Buchsen überhaupt keine Sinn.
Diese Büchsen haben bei anderen Verwendungen hervorragende Standzeiten und Laufeigenschaften - auch im trockenen also ungeschmierten Zustand (je nach Konfiguration). Da habe ich Erfahrungswerte von einigen Tausende Betriebsstunden und weiss wovon ich rede.
Die Büchsen werden normalerweise ein Bohrungen mit definerten Tolerenzfeldern eingesetzt - in der Regel H7, wichtig dabei ist zu beachten wo die Stoßfuge sizt, die sollte möglichst in einem niedrig belasteten Bereich liegen!

Gruß

Bernd
Leben und Leben lassen

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