6V Motorradbatterie mit Powerbank aufladen

Begonnen von Longo, 09 Juni 2024, 22:26:49

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Kees

Interessant aber ich sehe eigentlich kein vorteil, nur nachteile gegenüber die AGM Bleibatterie. Ist noch teuer auch.

Kees



Eppo

Ich fahre jetzt schon seit 2014 in der RT125/3 und in der BK350 seit 2021 mit dem High-Cap, beide Motorräder haben die original Lichtmaschine mit mechan.Regler und bisher hab ich noch keine Nachteile gehabt.

@Kees:
Wo siehst du die Nachteile?

MfG
Eppo
Nix muss, alles kann 🛠
Geht nicht, gibt's nicht. Einfach kann ja jeder 😁.

Borgward

Einen Nachteil nennst du selbst:
Zitat von: Eppo am 13 Juni 2024, 12:16:08Dürfte aber weitaus weniger Kilometer sein als mit einem normalen Akku,
da die Speicherkapazität wesentlich geringer ist

Die Selbstentladung (~ 0.5 V in 5 Monaten) liegt bei einer AGM (Panasonic) im gleichen Bereich

Preis? - weiß ich nicht, ist bei einer AGM aber schon fast vernachlässigbar ;D


Hubi

Kees

Zitat von: Eppo am 13 Juni 2024, 19:19:52Ich fahre jetzt schon seit 2014 in der RT125/3 und in der BK350 seit 2021 mit dem High-Cap, beide Motorräder haben die original Lichtmaschine mit mechan.Regler und bisher hab ich noch keine Nachteile gehabt.

@Kees:
Wo siehst du die Nachteile?

MfG
Eppo
Von dir selbst:

Nachteile:
- gibt es so nicht von der Stange zu kaufen
- gedacht für Fahrzeuge mit Kickstarter
- geringere Leistungsdichte ggü. konventionellen Bleiakkus
- nicht geeignet für lange Standlichtphasen oder Zündung lange eingeschalten
- lange Fehlersuche (20-30mal antreten ohne Starten) führt zur schnelleren Entladung ggü Bleiakku
- kann zum Auslösen von Sicherungen bei normalen KFZ-Ladegeräten ohne Strombegrenzung führen
(notfalls durch in Reihe geschaltenem Vorwiderstand den anfänglichen Ladestrom begrenzen)
- kann zu Problemen/Defekten bei Einsatz an elektr. Laderegler ohne Ladestrombegrenzung führen, da Ladestrom bei entladenem Kondensatorpack deutlich höher als bei Bleiakkus ist (beachte Ladekurve Kondensator), mech. Laderegler erleiden einen Spannungseinbruch und arbeiten sich wieder hoch, ohne Defekt zu erleiden.


Und dazu noch geringere Kapazität.

Eppo

Die Nachteile treffen bei mir nicht zu bzw. sind für mich und meine Anwendung irrelevant und nur der Vollständigkeit halber erwähnt.
Nicht, dass wieder jemand um die Ecke kommt mit: "Ja, aber...."

- gibt es so nicht von der Stange zu kaufen -> do it yourself  :schrauber: , nichts ist befriedigender als eine eigene Lösung umgesetzt zu haben
- gedacht für Fahrzeuge mit Kickstarter -> Wer nicht antreten kann, kann auch nicht fahren ;D
- geringere Leistungsdichte ggü. konventionellen Bleiakkus -> original LiMa Leistung hat bisher immer noch für alle Originalverbraucher gereicht
- nicht geeignet für lange Standlichtphasen oder Zündung lange eingeschalten ->bin kein Laternenparker und entweder Fremdspannung nachladen oder Anrollen schnell wieder startklar
- lange Fehlersuche (20-30mal antreten ohne Starten) führt zur schnelleren Entladung ggü. Bleiakku
-> dann ist eh meist mehr Kaputt als nur Spritmangel oder Defekte Kerze
- kann zum Auslösen von Sicherungen bei normalen KFZ-Ladegeräten ohne Strombegrenzung führen
(notfalls durch in Reihe geschaltenem Vorwiderstand den anfänglichen Ladestrom begrenzen) -> Laden mit Strombegrenzung  :Frage:
- kann zu Problemen/Defekten bei Einsatz an elektr. Laderegler ohne Ladestrombegrenzung führen, da Ladestrom bei entladenem Kondensatorpack deutlich höher als bei Bleiakkus ist (beachte Ladekurve Kondensator), mech. Laderegler erleiden einen Spannungseinbruch und arbeiten sich wieder hoch, ohne Defekt zu erleiden.
-> mechanischen Laderegler oder Elektronik mit Strombegrenzung einsetzen

Ich hab bisher nur die Vorteile genossen  8) :

- geringes Gewicht
- lageunabhängiger Einbau
- Tiefentladung ist unbedeutend
- kaum Selbstentladung (selbst nach 5-monatiger Winterpause noch annähernd 6V ohne Nachladen)
- kurze Ladezeit (bei kompletter Entladung weniger als 20min wieder geladen, je nach Ladegerät auch kürzer), da hohe Stromaufnahme
- kein Säure gematsche
- Spannungssicherheit gegen Überladen, da Nennspannung 8,1V
- Art der Ladespannung egal ( ob Gleichstrom oder gepulst, Hauptsache kein Wechselstrom), geht z.B auch am bestem mit strombegrenzendem Labornetzteil

Als gebranntes Kind, mit mehrfach defekten Bleibatterien, bin ich mit den High-Cap voll happy 😊.

High-Cap ist nur eine Option.
Kann jeder machen wie er möchte,
Der Markt bietet ja für jeden Geschmack eine Lösung.

MfG
Eppo
Nix muss, alles kann 🛠
Geht nicht, gibt's nicht. Einfach kann ja jeder 😁.

Kees

Vorteil ist sicher, die gehen nicht kaput wann volkommen entladen. So habe ich eine Batterie gehimmelt, hat einige Monate mit Zündung an gestanden. Das schaft sogar eine AGM nicht.

Aber der Notfall, Lichtmaschine kaput, noch 50 km nach Hause, das geht wieder mit der Hicap nicht. Das ist das wirkliche Nachteil, weniger Ladung für mehr Geld. Vielleicht konnte es nach 30- 40 Jahre wenn man mit der dritte AGM unterwegs ist, endlich billiger sein. Ich weiss nicht was die Dinger jetzt kosten.


Eppo

Als ich 2014 die Entscheidung für den Umbau auf High-Cap gemacht hatte, kamen die normalen Blei-Flüssigbatterien noch um die 40€ und Blei-Fließ war noch sehr teuer.
Da viel mir die Entscheidung leicht, aber auch damals hab ich fast 100€ für die Kondensatoren ausgegeben, in der Hoffnung, dass diese länger halten als die Bleibatterien.

Mittlerweile sind die Blei-Fließ-Batterien sehr günstig geworden, aber auch die High-Caps kosten jetzt als Satz keine 40€ mehr.

Sind beide günstiger geworden, aber das Verhältnis fast gleich geblieben.

MfG
Eppo
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rolf.soler

LiFePO4 kosten auch nur noch um die 50€. Mehr Ah pro Volumen, 10Ah oder so passen gut in ein Leergehäuse

Fastnachter

Rolf, dann sind die LiFePo4 also die beste Lösung, ja?
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

strichzwojan

Natürlich soll jeder um- und einbauen, was er will. Aber ich verstehe es manchmal nicht.

Vor über 30 Jahren zahlte ich beim Boschdienst Därrer in Esslingen 97 Mark für eine 6 Volt-Batterie mit 8 Ah. Vier Jahre später das gleiche Spiel. Zwischendrin viel Nachladen, Säuregespritze und Nachfüllen von destilliertem Wasser. Dann der Einbau eines elektronischen Reglers. Das Säuregespritze wurde viel weniger, die Batterielebensdauer ging runter auf zwei Jahre...
Umstieg auf Batterien von Tante Louise, die dann günstiger waren, aber zum Schluss (2014) noch auf eine Lebensdauer von knapp einem Jahr abfielen.

Umstieg auf eine AGM von Kung Long. 7EuroFuffzig! Keinerlei Probleme mehr. KEINE!
Eine Quelle steten Ärgers hat sich in Luft aufgelöst, und entgegen der allgemeinen Teuerung spielen Batteriekosten nun überhaupt keine Rolle mehr. Auch die Angst, eine sauteure Batterie durch irgendeine Fehlbedienung zu schrotten, ist nicht mehr existent.

Wenn doch nur alle Bauteile an unseren BMWs eine solche Entwicklung gemacht hätten!

Jan

 

Fastnachter

Jan von den 4,5Ah kannst du nur etwa 2,5 nutzen. Von den 10Ah der LiFePo4 halt 8Ah.
Dazu bringt sie ihren eigenen Überladungsschutz und Tiefentladeschutz mit.
Also die Vorteile sehe ich schon. preislich mittlerweile günstiger als die Blitzbatterie.

Gruß

Jan.
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rolf.soler

Zitat von: Fastnachter am 14 Juni 2024, 06:30:33Rolf, dann sind die LiFePo4 also die beste Lösung, ja?
Grundsätzlich, ja, Allerdings hats mir inzwischen bei beiden den Balancer zerschossen.
Beim ersten weiss ich nicht wieso.
Beim zweiten (in der R50) hatte die Lima ein Problem (s. Boxerforum), 180 km gefahren ohne Laden der Batterie, danach noch ca. 4,5 V, nachladen über Nacht: 0 Volt
Ich hab mir noch 2 solche LiFePO4 Akkus gebaut mit einem 12-V-Satz (4 Zellen) von itecc, 89 € - gibt 2 x 6 V Akkus. Balancer aus China. Mal sehen wie lange die halten
Bei den mit kaputtem Balancer denke ich daran, die beiden (ws. noch intakten) Zellen einfach in Serie ohne Balancer einzubauen, mal sehen was passiert. Wenn die bald den Geist aufgeben ist das nach > 10 Jahren auch kein Desaster

Fastnachter

BRAUCHEN tust du den balancer eigentlich nicht.
Das wird auch ohne probieren.
Mich würde tatsächlich interessieren warum deine defekt sind.
Sind die einzigen Beiden der Sammelbestellung damals.

Gruß

Jan.
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Eppo

Also doch lieber High-Cap 😜.
Seit 10Jahren unauffällig.

Hab auf der Werkbank auch noch so einen LiFePo4 mit defekten Balancer,
wollte ich mal testen (weil so viel Positives berichtet wurde),
aber irgendwie hab ich 0 Motivation dazu, weil der High-Cap funktioniert.
Nix muss, alles kann 🛠
Geht nicht, gibt's nicht. Einfach kann ja jeder 😁.

RTwenty7

Also doch Vape, braucht gar keinen Akku ;D  ;D  ;D
Roll On!
Amir

Chrome don´t bring you Home

rolf.soler

Panasonic AGM ist immer noch in Führung (>>10 Jahre )

Longo

@Eppo Ich glaube, wenn man genau weiß, was man tut, kann man als Elektroniker mit Kondensatoren rumexperimentieren. Für mal so einbauen, ohne fundierte Elektrotechnikkenntnisse, besser nicht. Zumal man solche Kondensatoren auch problemlos mit höherer Spannung aufladen kann, die dann die Elektronik brutzelt.
Ich würd mal sagen, für so'n Elektro-Eppo ne tolle Lösung, die ja auch schon lange funktioniert, ansonsten ist das Problemloseste ne AGM, wie z.B. Kung Long.

Schöne Grüße
Longo
Läuft die BMW schön schnell,
war's nicht Longo sondern Shell.

Schöne Grüße
Dirk
R26 Bj. 1957
R26 Bj. 1960 (wurde versehentlich, anstatt des bestellten eBikes geliefert🤔)

cledrera

E-Eppo?  ;D
Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

Eppo

Zitat von: cledrera am 14 Juni 2024, 15:29:51E-Eppo?  ;D

Ich fühle mich geehrt  :trost: .
Für den Elektro-Laien ist die AGM sicherlich die einfachste Lösung.

Wobei auch hier gern die Anmerkung gestattet sei, dass die original mechanischen Regler noch am widerstandsfähigsten gegen Fehlschaltung sind.
Sieht je nach Elektronik-Regler etwas anders aus (z.B. bei Verpolung, Kurzschluss, Fahren ohne Batterie etc.)
Nix muss, alles kann 🛠
Geht nicht, gibt's nicht. Einfach kann ja jeder 😁.

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