Ladegerät

Begonnen von Schorsch, 05 Januar 2024, 11:02:02

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Schorsch

Moin,

Frage an die Auskenner :


Ich habe hier ein ca 2o Jahre altes Ladegerät für Batterien 6 und 12 Volt.
Benutze es für 6 Volt Gelbatterie 12 A und 12 Volt AGM 30 A.

Die Ladespannung beträgt laut Angabe auf dem Gerät 6,9 und 13,8 Volt
Der Ladestrom beträgt 1000 mA.

Habe nun bei verschiedenen Angeboten gelesen, dass die Ladespannung
bei verschiedenen Ladegeräten 7,2 bzw. 14,7 Volt beträgt.

Nun die Frage:

Werden die Batterien mit meinem alten Ladegrät nicht ganz voll ?

In dem Fall werde ich mir ein neues besorgen, könnt Ihr mir eins empfehlen ?


Dank für Antworten

Gruß
Das Leben ist wie eine Brille.
Man macht viel durch.

(Heinz Erhardt)

Schorsch


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(Heinz Erhardt)

strichzwojan

Hallo Schorsch,

das mit dem "nicht ganz voll werden" ist vielleicht wahr, aber genaugenommen macht ja später im Fahrzeug die Spannungsreglung dort sowieso wieder etwas anderes...

Weil mein Ladegerät nach vielen Jahren den Geist aufgab, habe ich mir im Herbst ein neues gekauft, was ich absolut empfehlen kann.

https://www.louis.at/de/saito-batterielade-und-diagnosegeraet-1-4-a-6-12-v-60901901?filter_article_number=60901901

Das kann 6 und 12 Volt, Langsam- und Schnellladung und hat eine automatische Erkennung, was für eine Batterie angeschlossen ist. AGM-Lademodus mit höherer Endspannung ist auch dabei. Alles wird über einen einzigen Mode-Schalter eingestellt.

Auch die Autobatterie wird damit gut geladen. Und dann sind (im Moment) nicht mal 20 Euro dafür aufgerufen.

rolf.soler

nein ist OK. Das Gute an den alten Ladegeräten ist, dass sie oft auch laden, wenn die moderne Elektronik heutiger Ladegeräte ein Laden verweigern würde
Blei-Gel Akkus würde ich sowieso nicht > 6,9 V laden (Gasbildung), bei den AGM's darf auch etwas mehr sein...Flüssigsäure auch, die köchelt dann einfach ein wenig.
Andere Sache sind Lithium und Cadmium Batterien. Die LiIon Batterien (nicht empfohlen in Fahrzeugen...)  haben etwas höhere Voll-Spannung, die (sehr brauchbaren) LiFePO4 sind etwa ähnlich wie die Blei-Schwefelsäure und können gut mit dem alten Ladegerät geladen werden, ws. besser als mit einem neuen

alter Beitrag aus 2009:
"Die maximale Ruhespannung einer Blei-Säure (inkl. Gel,Vlies) Batterie-Zelle  ist = spez. Gewicht + 0,84. Bei spez. Gewicht 1,28 z.B. also 2,12 V Mal drei = 6,36 V. Mal 6 = 12,72 Volt. Das ist die Spannung, die die Batterie nach Volladen hat nachdem man sie ein paar Stunden bzw. bis zum nächsten Tag hat ruhen lassen !
Die Ladeschlussspannung (also grad nach dem Abhängen des Ladegerätes) ist deutlich höher, angeblich bis 2,7 V (8,1 V bei "6-V"-Batterie, ich habe allerdings nie über 7,2 V gemessen bei einem Flüssigsäure-Akku"

Schorsch

Danke für Antworten !


Gruß

Das Leben ist wie eine Brille.
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(Heinz Erhardt)

Eppo

Bei den älteren Ladegeräten würde ich mir da sowieso eher Gedanken zur Spannungskurve machen.
Meist haben die alten Geräte nur einen Trafo mit Brückengleichrichter oder sogar nur mit einfacher Halbwelle.
Das ist dann keine wirklich geglättete Gleichspannung sondern Wellenform.

Moderne digitale Ladegeräte bieten da mehr Komfort in der Auswahl des Ladezyklus.

Früher gab es auch verschiedene Ansichten zu den in den Ladegeräten  verwendeten Gleichrichtern, da Selen, Germanium oder Silizium unterschiedliche Eigenschaften haben.

Ich nutze z.B. für Bleibatterien gern mein Labornetzteil, da kann ich Spannung und Strom einstellen und damit den Ladestrom z.B. auf 10% der Batteriekapazität begrenzen.
z.B. 6V/7Ah werden mit 0,7A geladen, eine 12V/36Ah Batterie dann mit 3,6A, das schaffen und können viele von den Kleingeräten nicht.

Netzteile mit 0-30V/0-10A gibt es schon für um die 60€ in der Bucht (klar Chinateile), aber damit kann man auch sehr gut Fehlersuche an der Mopedelektrik machen 😁.

MfG
Eppo
Nix muss, alles kann 🛠
Geht nicht, gibt's nicht. Einfach kann ja jeder 😁.

bullet

13,8 Volt ist die Nennspannung des 12V-Netzes.  Miß doch mal die Spannung, wenn das Gerät eine Batterie vollgeladen hat.  Da wird sich bestimmt etwas in der Gegend von 14,4V oder so einstellen.  Sollte doch nur 13,8V anliegen, dann ist das Gerät für dauerhaften Anschluß zum Überwintern gedacht.  Oder es ist ein Gerät, wie es für Rettungswagen verwendet wird.

Ansonsten kann ich das hier empfehlen.  Kann zwar nur 12V, aber damit halte ich einen ganzen Fuhrpark fit.  Das Problem von den billigen Ladegeräten ist, daß sie entweder eine hohe Ausfallquote haben oder eine schlechte interne Spannungsreferenz.  Dann stimmen nach ein paar Jahren die Spannungen nicht mehr.  Ich hatte schon beides, also nie mehr billig.

Grüße!
Bullet

Anulu

+1 für Cetek.
Verwende ich seid Jahren.
Aber wenn ein Akku tiefenentladen ist erkennt es den Akku nicht mehr.
Ich häng dann einen anderen Akku parallel auf den toten für ein paar Minuten dann geht es.

Nützt aber alles bri 6V nix.

Gruss
Gruß Manuel



Rock or Bust!

oldie55

Hallo,
bis vor Kurzem war ich auch ein Freund von ctek. Seit ich die Ladegeräte von NOCO benutze bin ich von denen überzeugt. Die können alle Funktionen (wie ctek und mehr)) sowohl in 6V als auch in 12V.
https://autobatterie-ladegeraet.de/ladegeraete/noco-genius/
Gruß Hans

Schorsch

#8
Erstmal DANK für Tips,

Habe mal gemessen:

1. die 12 Volt 30 Ah Motorradbatterie hatte noch 12,7 V
   Ladegerät angeschlossen und gemessen, 14,1 V Ladespannung

2. die 6 Volt 8 Ah Hawker Batterie hatte noch 6,4 V
   Ladegerät angeschlossen 6,9 V Ladespannung.

Ladegerät sprang fast direkt auf Erhalten um.

Werde mir wohl ein neues Ladegerät gönnen, Ctec fällt durchs Sieb,
da nicht für 6 Volt verwendbar.

Welches Ladegerät weiß ich noch nicht, die Beurteilungen im Net sind ja teilweise grauenhaft.

Gruß



Das Leben ist wie eine Brille.
Man macht viel durch.

(Heinz Erhardt)

rolf.soler

wieso ? 6,9 resp. 14,1 Ladespannung ist doch gut....mit modernem Ladegerät funktioniert es manchmal nicht, alles blinkt nur
Ich habe moderne (AEG Klotz, 6/12 V/12 V schnell, Bosch kleineres Teil, hat 6 und 12 V und sogar AGM Mode, und noch den uralten Backsteinlader der einfach 6,x resp. 12,x (oder eher 13,x) V liefert. Gewisse ältere oder tiefentladene Batterien kann ich (anfangs) nur mit dem Uralt-Teil laden, nahc einer Weile gehts dann auf am elektronischen. OK eine solche Batterie baue ich nur ins Moped ein, wenn sie nach Laden wider einwandfrei sind...mind 6,4 V; bei Licht ein immer noch ≥ 6 V
das ist der Scnhelltest: Ruhespannung paar Std. nach Laden, und bei eingeschalteter Zündung und dann auch Licht: wenn über 6 V ist die Batterie OK. Bei Spannungsabfall entsorge,
Nicht mehr perfekte Batterien benutze ich noch eine Weile für Stroboskop, 12 V Lötkolben, Birnentest etc.

strichzwojan

#10
Schorsch, ich glaube du solltest einfach das alte Gerät weiterbenutzen, im Frühjahr einmal die Akkus nachladen und dann fahren.  ;)
Was nützen einem wahnsinnig teure Ladegeräte, wenn dann im Fortgang eine vollkommenen "unintelligente" Laderei im Moped einsetzt...

Einen tiefentladenen Akku sollte man wahrscheinlich einfach ersetzen, statt auf die Regenerierungsfunktion eines Laders zu setzen, obwohl auch das bei meinem Saito geklappt hat (Akku war durch eine kaputte Rückstromdiode im Regler völlig platt, was ich aber nach einer einzigen Nacht bereits entdeckte).

Die von dir gemessenen Ruhespannungswerte der 12 und 6 Volt Akkus sind prima. Da herrscht überhaupt kein Handlungsbedarf.

Jan

Schorsch

Verstanden Ende !

Nochmals Dank Euch !
Das Leben ist wie eine Brille.
Man macht viel durch.

(Heinz Erhardt)

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