neuer KS Kolben R25/3 nach etwa 700 km defekt

Begonnen von maper253, 11 September 2022, 22:16:47

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maper253

Ich habe meinen Zylinder einer R25/3 vor etwa 2 Jahren beim Raben schleifen und honen lassen und dazu einen neuen Kolben von KS im Mass 69.0 erhalten. Nach frischem Öl SAE 40 von Wagner und nach dem Einbau bin ich ca. 3-400 km vorsichtig gefahren. Danach wieder Ölwechsel mit SAE 40 von Wagner. Nach etwa 5-600 km kam blauer Rauch aus dem Auspuff und manchmal auch aus dem  Entlüfterrohr. Nach etwa weiteren 100 km habe ich den Zylinder demontiert und der Kolben sah wie folgt aus
- teilweise schwarz vom Öl (?)
- Ölabstreifring gebrochen aber alle Teile noch in der Nut
- unterer Kompressionsring gebrochen aber Teil noch in der Nut
- oberer Kompressionsring durch Ölkohle festgebacken
Im Zylinder sind nur sehr schwache Kratz/Schleifspuren zu sehen.
Im Bild 4 ist der obere Kompressionsring "angeschliffen" zu sehen.
Was könnte dafür der Grund sein ?
Gruss
Matthias

maper253


Fastnachter

Theorie Nr. 1:

Du hast ihn nicht eingefahren, dann ist bei der ersten richtigen Belastung der Ölfilm abgerissen, zu heiß geworden, geklemmt.

Gruß

Jan.
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

maper253

Ich muss meine km Angeben korrigieren:

Nach frischem Öl SAE 40 von Wagner und nach dem Einbau bin ich ca. 3-400 km vorsichtig gefahren. Danach wieder Ölwechsel mit SAE 40 von Wagner. Nach weiteren etwa 2500 km und auch Ölwechseln kam blauer Rauch aus dem Auspuff und manchmal auch aus dem  Entlüfterrohr.

Fastnachter

Einfahren bedeutet Vollgasfestigkeit herstellen. Die 300-400 sanften KM bringen da nix. Es geht darum sich langsam an Dauervollgas ranzurasten. 10 Sek., dann 20 Sek., ...

Gibt zig Posts dazu hier.

Gruß
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

mekgyver

Stichwort : Run it hard . Ist erwiesenermaßen brauchbar, aber nix für Angsthasen.
            Einfahren heißt : Tragfähigkeit der Ringe durch Gebrauch herstellen.

Theorie 2 : Shit happens, Materialschwäche, überlanges Lagern des Materials ; Ringe brechen schonmal

            hatte ich mal, ca 4Tkm bis ich nachgeschaut hatte wegen Ölverbrauch, Rauchentwicklung,
            definitiv viel zu spät, Maper hats richtig gemacht : früh nachschauen, verhindert weitere
            Folgeschäden.

keine Klemm-Schleif-Fress-Spuren am Kolben .... alles easy

neue Ringe drauf, Ölkohle sachte (und nur die!) entfernen, alles wieder einbauen.

Geht der KoBo leicht durch die Führung ? Sieht aus als ob er eher zäh klemmt.

Gruß mek  :schrauber:  :prost:
... 73er-Gang

cledrera

... und immer prüfen, ob sich die Ringe in den Nuten leicht drehen lassen.

Dazu muss man die Ringe nicht aufziehen.
Es genügt sie von außen in die Nut zu halten und um den Kolben herum "wandern" zu lassen.

Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

Einzylindär

Zitat von: Fastnachter am 11 September 2022, 22:41:40Theorie Nr. 1:

Du hast ihn nicht eingefahren, dann ist bei der ersten richtigen Belastung der Ölfilm abgerissen, zu heiß geworden, geklemmt.

Gruß

Jan.

Das kann nicht sein, da man auf dem Kolben noch die Bearbeitungsrillen von der Drehbank sieht....

Mir fälkt noch ein Stoßspiel zu gering und Montagefehler.

Das Abnehmen solkte möglichst mir Viergelenkzange (Kolbenringzange) erfolgen. Es geht aber auch ohne Werkzeug, wenn man vorsichtig abnimmt. Überdehnte Ringe können brechen, das Material ist spröde!

Ansonten könnte noch Montagefehler sein, Bruch der Kolbenringe beim Aufsetzen des Zylinders...

Aber Glück gehabt. Kolben reinigen, Zylinder prüfen, ggf. zart durchhonen. Neue KS Ringe, Ringspalt und Beweglichkeit der Ringe in den Nuten prüfen und zusammenbauen.

Gruß
Stefan, der Einzylindär

strichzwojan

Die von Stefan angesprochene Ringspaltprüfung halte ich auch für sehr wichtig. Es gibt Leute, die die Kanten der Ringspalte mit 800er Schleifpapier leicht überarbeiten. Zur Ringmontage lasse ich den Kolben von einer dritten Hand auf den Küchentisch drücken, damit er fixiert ist und ich zwei Hände für die Ringe frei habe. Die Nuten im Kolben unbedingt einölen.

Ich frage mich gerade, wie das Ganze ausgesehen hätte, wenn Du statt Oldie-Einbereichsöl ein ganz normales 15W40 Mehrbereichsöl genommen hättest.
Wenn Du einen neuen Ringsatz bestellst, dann gleich noch einen neuen Kolbenbolzen dazu und prüfen, wie der im Pleuelauge sitzt / wackelt.

Fastnachter



Zitat von: Einzylindär am 12 September 2022, 07:24:31Das kann nicht sein, da man auf dem Kolben noch die Bearbeitungsrillen von der Drehbank sieht....

Hab mir die Bilder nochmal genau angeschaut. Habe die Längsriefen Über interpretiert.

Gruß

"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

Stefan

Zitat von: Einzylindär am 12 September 2022, 07:24:31Aber Glück gehabt. Kolben reinigen, Zylinder prüfen, ggf. zart durchhonen. Neue KS Ringe, Ringspalt und Beweglichkeit der Ringe in den Nuten prüfen und zusammenbauen.

... und den Kopf überholen lassen. Oder hast Du das Wagner-Öl durchs Kerzenloch eingefüllt?

Gruß
Stefan
The evil is always and everywhere!

4Taktix

Moin Mathias,
abgesehen vom bisher Geschriebenen - die Bilder zeigen sehr deutlich, wieviel Russ/Ölkohle so ein
unlegiertes Öl hinterlässt.
Meine persönliche Erfahrung damit: nach jahrelangem Fahren mit Baumarktöl ( 15W-40 ) bin ich auf
unlegiertes Einbereichsöl umgestiegen. Nach wenigen hundert km fiel mir beim Ventile Einstellen auf,
dass alles da oben mit einem dunkel-klebrigen Film überzogen war, Konsistenz irgendwo zwischen Teer und Honig.
Seitdem wieder Baumarktöl. jetzt wird es langsam wieder "sauberer" im Motor.

Bleibt für Dich zu klären, ob das Öl "von unten" an den gebrochenen/undichten Ringen vorbei nach oben gelangt ist,
oder "von oben", durch ausgelutschte Ventilführungen o.ä.

Gruß,
Sascha

Think outside the box !

CHAMBONDU

Hallo

Da unsere Motoren keinen Ölfilter zum Auffangen von Metallpartikeln haben, sollten Sie auf keinen Fall Öle verwenden, die diese Partikel aufwirbeln.

Jean-Claude

Karl

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4Taktix

Doch ! Genau das. Schwebende Partikel werden beim regelmäßigen! Ölwechsel mit dem Öl abgelassen.
Beim unlegierten Öl heisst es, dass sich die Partikel in der Ölwanne ablagern.
Aber:
1. Woher wissen die Partikel, dass sie sich nirgenwo sonst ablagern dürfen ?
2. Woher weiss die Ölpumpe, dass sie da unten in der Ölwanne keine abgelarten Partikel ansaugen soll ?

Regelmäßiger/häufiger Ölwechsel mit Mehrbereichsöl ist für mich der Weg.
Aber jeder wie er meint. Ich kann nur aus meinen Erfahrungen lernen und das mit Euch teilen.
Aber ich will niemanden missionieren.

Gruß,
Sascha
Think outside the box !

CHAMBONDU

Hallo

Vor zwanzig Jahren hatte ich bei Uli einen gebrauchten R27-Zylinder gekauft. Aber am Fuß des Zylinders lief Öl aus und nach 5000 km waren die Kolbenringe schon abgenutzt!  Ich stellte fest, dass er eine Laufbuchse in den Zylinder eingepresst hatte und dass die Bohrung nicht gerade war! Man kann es auf dem Foto sehen, die Wände des Zylinders sind nicht gleich dick, die Bohrung ist nicht konzentri

Jean-Claude

27-steib


Regelmäßiger/häufiger Ölwechsel mit Mehrbereichsöl ist für mich der Weg.
Aber jeder wie er meint. Ich kann nur aus meinen Erfahrungen lernen und das mit Euch teilen.
Aber ich will niemanden missionieren.


dem kann ich so auch zustimmen, vor allem wenn der Motor gemacht ist, dann ist doch kein Dreck mehr im Gehäuse. Moderne öle mit hohen Reserven bezüglich Scherfestigkeit etc.  Ist genauso wie Backpulver zum Vergaser reinigen zu nehmen als Vergaserreiniger, der ganau dafür gemacht ist

Stefan

Sind die Einbereichsöle wirklich so schlecht, daß da nach keinen 3000 km soviel Mock an Kolben und Ringen haftet?
The evil is always and everywhere!

Einzylindär

Wenn der Ölabstreifer gebrochen ist komnt viel Öl von unten!

Gruß
Stefan, der Einzylindär

strichzwojan

#18
Zitat von: Stefan am 12 September 2022, 14:18:14Sind die Einbereichsöle wirklich so schlecht, daß da nach keinen 3000 km soviel Mock an Kolben und Ringen haftet?
Ich weiß nur, dass Mehrbereichsöl den Dreck gut rauswäscht. Mein demontierter Kolben und die Ringe sahen nach 30.000 km blitzeblank aus. Außerdem soll man ja einen neu gemachten Motor mit Ölwechseln geradezu überhäufen! Nach 50, 100, 300, 600, 1000, 2000 Kilometern zum Beispiel, vor allem, wenn kein richtiger Filter vorhanden ist.
Und dass unlegierte Öle den Dreck brav in der Ölwanne abliefern halte ich auch für fraglich. Gerne werden hier die Kolbenringnuten oder auch Ölkanäle zugebatzt.
Ich persönlich habe beste Erfahrungen mit billigstem 20W50, im 1000er Rythmus gewechselt, gemacht.

Jan

4Taktix

An Stefan: Ich kann nur für mich sprechen. Meinen Kolben hatte ich mir nach dem "Neugier-Experiment" mit
unlegiertem Öl nicht angesehen. Die teerklebrig, schmierigen Kipphebel und Ventildeckel haben mir gereicht,
um mir vorzustellen, wie es wohl sonst überall "drinnen" aussieht.
Konkret war das "Luvoline Maschinenöl CS 150 / SAE 40" auch als Kompressorenöl zu verwenden.
Keine weitere Klassifizierung auf dem Kanister.
Wurde mir verkauft, nachdem ich explizit nach "unlegiert" verlangt hatte.

Gruß,
Sascha
Think outside the box !

Stefan

Zitat von: Einzylindär am 12 September 2022, 14:30:53Wenn der Ölabstreifer gebrochen ist komnt viel Öl von unten!

Gruß
Stefan, der Einzylindär

Und das sähe dann mit einem modernen Öl besser aus?
The evil is always and everywhere!

4Taktix

Könnte ich mir gut vorstellen. Zumindest etwas weniger schlimm. Stichwort "Ascheanteil"
Think outside the box !

Rütz

Zitat von: Einzylindär am 12 September 2022, 07:24:31..Mir fällt noch ein Stoßspiel zu gering...
Wäre bei dem Schadensbild auch mein erster Verdacht.
Wenn man den 1. Ring noch heile herausbekommt, könnte man mal schauen, was der jetzt noch für ein Stoßspiel hat...
I never dared to be radical when young.
For fear it would make me conservative when old. (Robert Frost)

4Taktix

... oder zuwenig Flankenspiel in den Nuten, bzw. die beiden Ringe vertauscht. I.d.R. hat der ganz oben zu
montierende Kolbenring eine Signierung/Aufschrift "TOP". Nicht nur muss dieser Ring in die oberste Nut,
auch muss er sorum montiert werden, dass diese Signierung quasi von oben zu lesen wäre.
Think outside the box !

Einzylindär

Zitat von: Stefan am 12 September 2022, 15:58:12Und das sähe dann mit einem modernen Öl besser aus?

Nein, ich glaube ähnlich. Für mich ist eher der gebrochene Ölabstreifer die Ursache der Verkokungen am Kolben und NICHT das Einbereichsöl.

Gruß
Stefan, der Einzylindär

strichzwojan

Ich dachte immer, dass TOP einfach die Einbaulage mit der Seite Richtung Brennraum bedeutet und mit der Position im Ringpaket nichts zu tun hat.

cledrera

ZitatNicht nur muss dieser Ring in die oberste Nut,
auch muss er sorum montiert werden, dass diese Signierung quasi von oben zu lesen wäre.
Nicht ganz.
Das ist doch von Kolbenhersteller zu Kolbenhersteller verschieden.

"1. Die richtige Montage von Kolbenringen bei Viertaktmotoren:

Vor der Montage von neuen Kolbenringen sollten die Ringnuten von Ölkohle gereinigt werden und die Ringnuten auf Maßhaltigkeit überprüft werden.
Bei modernen 4-Takt-Motoren werden heutzutage fast ausschließlich 3-teilige Ölabstreifringe zur Reduktion des Ölverbrauchs verwendet. Durch die Verdrehung der beiden Stöße der eigentlichen Abstreifringe um 180Grad zueinander entfällt ein durchgehender Stoß wie dies bei den einteiligen Ölschlitzringen oder den zweiteiligen Schlauchfederringen der Fall ist.

Der Ölring wird als erster Ring montiert im Sinne von unten nach oben. Beim dreiteiligen Ölabstreifring wird erst der gewellte Spreizring montiert. Hierbei ist allergrößte Sorgfalt darauf zu legen, dass nach der Montage des 1. eigentlichen Ölabstreifrings der Stoß des gewellten Spreizringes auch tatsächlich Stoß an Stoß liegt und sich nicht eine Welle überlappt. Wenn dies sichergestellt und überprüft ist kann der zweite Ölabstreifring montiert werden. Wichtig nochmal: die Stöße der beiden Ölabstreifringe liegen sich um 180Grad gegenüber.

Ölschlitzringe und Schlauchfederringe sind stark bruchgefährdet während der Montage. Hier ist auf eine vorsichtige und gleichmäßige Dehnung über den gesamten Umfang zu achten. Hier gilt es mit Fingerdruck auf ca. 10Uhr und 2Uhr gegenzuhalten während die beiden Daumen auf 6Uhr die Spreizung ausführen - noch sicherer ist die Verwendung einer Kolbenringmontagezange. Nun kann der 2. Kompressionsring, in der Regel ein Minutenring oder Nasenminutenring, teils mit Innenfase, montiert werden. Hierbei gilt: Minutenringe haben eine unbedingt einzuhaltende Einbaurichtung (Markierung , von oben lesbar!).

Generell gilt: Hat ein Kolbenring eine Markierung oder eine Kennzeichnung so muss diese Kennzeichnung immer von oben lesbar sein. Fehlt diese Bezeichnung so spielt der Einbau eines Kolbenringes entweder keine Rolle (weil z.B. rechteckig) oder bei z.B. einem Zweitaktmotor kann der Kolbenring wegen z.B. einer Trapezform oder der Verdrehsicherung (Flankensicherung) gar nicht anders als vorgesehen montiert werden. Wir sehen den Kolbenboden und wir sehen die Kennzeichnung. TOP heißt nicht dass dies der oberste Kolbenring ist! TOP ist eine Kennzeichnung um Kolbenringe richtig zu montieren. Dies kann aber auch N, 025 als Angabe der Übergröße oder je nach Hersteller eine andere Kennzeichnung sein. Eine Außennut, die Nase eines Minutenrings ist immer nach unten zeigend zu montieren, Innenfasen dagegen immer nach oben zeigend montieren. Die Nase eines Minutenringes (um ein paar Winkelminuten im Neuzustand nach oben verjüngend für den schnelleren Einlauf und die sofortige Abdichtung – daher der Name Minutenring) soll das im Abwärtsgang des Kolbens abgestreifte Öl aufnehmen - Raum geben. Mit ganz wenigen Ausnahmen sind die zweiten Kompressionsringe auf der Lauffläche n i c h t verchromt und dementsprechend von in der Regel dunkler Färbung (anthrazithfarben).

Abschließend wird der erste Kompressionsring montiert. Bei den meisten Motoren mit Graugusslaufbüchse ist der erste Kolbenring auf der Lauffläche verchromt. Chrom ist an seiner silbernen Farbe zu erkennen. Manche Hersteller geben auch einem rechteckigen Chromring, auch ohne Innenfase, eine Kennzeichnung damit erst gar keine Frage nach dem ,,wie herum" auftaucht. Hat der erste Kompressionsring eine Innenfase so ist diese nach oben zeigend zu montieren. Bei Nikasil oder Alusil oder ähnlichen Motoren verwenden wir vorwiegend DLC (Diamond Like Carbon) –beschichtete Kolbenringe. Deren Lauffläche ist fast schwarz während die geschliffenen Flächen hell sind. Diese Ringe haben keine Einbaurichtung und auch keine Kennzeichnung. Es gibt also kein oben oder unten sondern nur ein richtig montiert, egal wie herum. Entgegen allen anderslautenden Meinungen, die Japaner machen es uns vor, können auch Chromringe auf Nikasilzylindern verwendet werden. Hierfür ist nur eine sichere Ölschicht Voraussetzung. L-Form-Kolbenringe können nur einbaurichtig montiert werden.

Wenn alle Ringe auf den Kolben aufgesetzt und montiert sind müssen die Stöße ausgerichtet werden. Hier gibt es verschiedene Lehrmeinungen. Wir empfehlen diese Version: Kein Ringstoß in Fahrtrichtung und kein Ringstoß quer zur Fahrtrichtung sondern: 1. Stoß in Kurbelwellenlängsachse auf 10:30 Uhr, 2. Stoß auf 16:30 Uhr, Ölring oder 1.Ölring (3-teilig) auf 19:30 Uhr, 2. Ölring auf 1.30 Uhr. "
(Quelle: https://www.scheuerlein-motorentechnik.de/tipps-vom-praktiker-fuer-auto-und-motorrad/einbauanleitung-kolbenringe)
Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

Anulu

Hab ich such erst dieses Jahr gelernt und gleich notiert!

Gruß Manuel



Rock or Bust!

cledrera

Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

Anulu

Hätt ich ja sonst binnen 2 Min. wieder vergessen
Gruß Manuel



Rock or Bust!

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