DEUVET: Presseinformation zur Bleiproblematik

Begonnen von Karl, 28 April 2022, 17:47:37

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Karl

Link: https://deuvet.de
Worum gehts: Gesetz zum Verbot von Blei in Fahrzeugen.

"Die Substitution von Blei würde die Reparatur von Fahrzeugen generell massiv erschweren und die Restaurierung historischer Fahrzeuge unmöglich machen. "





Presseinformation zur Bleiproblematik
Donnerstag, 28.04.2022

Titelbild


Der Entwurf der EU-Chemikalienverordnung 1907/2006 REACH behandelt unter dem Anhang XIV die Zulassungspflicht für Blei. Der DEUVET Bundesverband Oldtimer-Youngtimer e.V. weist auf die Gefahren für das technische Kulturerbe hin und unterstützt die Bitte der Oldtimerszene um eine Ausnahmeregelung für historische Straßenfahrzeuge.
Der Oldtimerspezialist Dipl-Ing. (FH) Peter Diehl hat einen umfangreichen Textbaustein für Einsprüche bei ECHA und EU formuliert, den der DEUVET gerne verbreitet.
Der Textbaustein im Original:
Eine generelle Zulassungspflicht für Blei, bezogen auf – Zitat aus dem geplanten Verordnungstext – ,,Herstellung, Lagerung, Ausstellung und Verwendung in allen seinen Erscheinungsformen", bedroht und schädigt das technische Kulturerbe der gesamten Menschheit. Denn Mobilität ist seit Jahrhunderten ein globales Bedürfnis, welches sich in Straßen-, Schienen-, Wasser- und Luftfahrzeugen ausdrückt. In allen diesen Fahrzeugen ist bis heute Blei enthalten.
Betrachtet man den Bereich der historischen Straßenfahrzeuge separat, würde eine generelle Zulassungspflicht vor allem kleine Organisationseinheiten wie Oldtimer- und Heimatmuseen sowie private Sammler und Besitzer treffen. Sie alle wären bürokratisch und finanziell überfordert, müssten sie Genehmigungen für ihr Tun einholen. Zumal Blei in jedem Fahrzeug mehrfach und in mehreren Funktionen verwendet wurde.
Darüber hinaus beeinträchtigt eine generelle Zulassungspflicht für Blei das gesamte Kraftfahrzeughandwerk der Europäischen Union und dessen Lieferanten massiv. Letztere sind meist ebenfalls in der EU ansässig. Beide Bereiche – Kraftfahrzeughandwerk und Lieferanten – bestehen zu großen Teilen aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).
Im Kraftfahrzeughandwerk wird Blei heute vor allem zur historisch korrekten Instandsetzung und Restaurierung von Karosserien, Kühlsystemen sowie elektrischen und elektronischen Anlagen eingesetzt. Konkrete Beeinträchtigungen werden sich zum einen aus dem Verschwinden vieler dieser KMU ergeben, die sich den bürokratischen und finanziellen Aufwand der Zulassung von Blei nicht leisten können und deshalb die betreffenden Geschäftsfelder oder die gesamte Geschäftstätigkeit aufgeben.
Zum anderen werden sich durch die Substitution von Blei durch weit weniger geeignete Ersatzstoffe folgende handwerkliche und historische

Beeinträchtigungen ergeben:
§  Die Instandsetzung von Schäden an Karosserien wird mit qualitativen Mängeln behaftet sein. Begründen lässt sich das mit der schwierigen Verarbeitung von bleifreiem Schwemmzinn. Das Temperaturfenster ist deutlich kleiner und das Temperaturniveau liegt signifikant höher als bei der Verarbeitung von bleihaltigem Schwemmzinn. Eine Restaurierung mit historisch korrektem Material und ebensolcher Arbeitstechnik wäre nicht mehr möglich.
§  Qualitative Mängel werden auch bei der Instandsetzung von Kühlsystemen auftreten. Die Begründung ist mit dem vorherigen Punkt identisch.
§  Nicht nur Mängel, sondern Schäden würden in elektrischen und elektronischen Anlagen entstehen. Denn über die negativen Auswirkungen des kleineren Temperaturfensters und des höheren Temperaturniveaus hinaus besteht die Gefahr fehlerhafter Reparaturlötstellen, sogenannter kalter Lötstellen. Zum einen, weil bleifreie und bleihaltige Lotmaterialien nicht kompatibel sind, also keine Verbindung miteinander eingehen. Zum anderen, weil bleifreie Lote die optische Qualitätskontrolle von Lötstellen unmöglich machen. Denn die stets matte Oberfläche einer mit bleifreiem Lot erstellten Lötstelle ist nicht von einer fehlerhaften Lötstelle (kalten Lötstelle) unterscheidbar. Mit bleihaltigem Lot ausgeführte, gelungene Lötstellen hingegen glänzen silbrig.

Kurzum: Die Substitution von Blei würde die Reparatur von Fahrzeugen generell massiv erschweren und die Restaurierung historischer Fahrzeuge unmöglich machen. Auch das bedeutet Bedrohung und Beschädigung des technischen Kulturerbes. Und zwar tatsächlich der gesamten Menschheit, denn die Sammlung von und die Beschäftigung mit historischen Fahrzeugen macht für europäische Sammler und Handwerker an den Außengrenzen der EU nicht halt.
Übrigens werden auch heute nahezu alle Neufahrzeuge, unabhängig von ihrem Antriebskonzept, mit 12-Volt-Batterien ausgeliefert, die auf dem Blei-Säure-Prinzip beruhen. Das betrifft also auch batterie- und wasserstoffelektrisch angetriebene Fahrzeuge sowie Hybridfahrzeuge, die allesamt auch eine 12-Volt-Spannungsversorgung benötigen. Für Batteriehersteller, die Teil großer Konzerne sind, ist es sicher unproblematisch, künftigen Blei-bezogenen Auflagen in bürokratischer und finanzieller Hinsicht gerecht zu werden. KMU hingegen können daran scheitern. Doch sind es gerade kleine Unternehmen, die historisch korrekte 6-Volt- und 12-Volt-Starterbatterien für Oldtimer herstellen und vertreiben.
Um diese Mängel, Schäden und Risiken auszuschließen, enthält ein anderes EU-weit gültiges Regelwerk bereits eine Ausnahmeregelung für historische Fahrzeuge, aber auch für Fahrzeuge deutlich jünger als 30 Jahre: die EU-Altfahrzeugrichtlinie 2000/53. Konkret ist es der einleitende Text von Anhang II, der generell alle Ersatzteile – als solche gelten auch Reparaturmaterialien –, die für vor dem 1. Juli 2003 in Verkehr gebrachte Fahrzeuge bestimmt sind, ausnimmt. Damit wird das in Artikel 4, Absatz 2, Buchstabe a der Richtlinie formulierte und seit 1. Juli 2003 bestehende Verbot von Blei, Quecksilber, Cadmium und sechswertigem Chrom für diese Fahrzeuge ausgehebelt. Ausnahmen von dieser Ausnahme stellen lediglich Radwuchtgewichte, Kohlebürsten von E-Motoren und Bremsbeläge dar.
Darüber hinaus enthält Anhang II der EU-Altfahrzeugrichtlinie mit den Punkten 8a und 8b zwei konkrete Ausnahmen für bleihaltiges Lötzinn:
  • Punkt 8a betrifft Lot auf Leiterplatten, beispielsweise in Steuergeräten, in vor dem 1. Januar 2016 typgenehmigten Fahrzeugen
  • Punkt 8b betrifft Lot in Kabelbäumen und anderen Bauteilen der elektrischen Anlage in vor dem 1. Januar 2011 typgenehmigten Fahrzeugen
Denkbar wäre, analog zur EU-Altfahrzeugrichtlinie auch eine Ausnahme für historische Fahrzeuge in die EU-Chemikalienverordnung 1907/2006 REACH aufzunehmen – für den konkreten Fall Blei ebenso wie generell auch für andere Stoffe. In diesem Zusammenhang: Wenn sich Regelwerke der EU nicht widersprechen, ist das für alle früher oder später Beteiligten bis hin zur Rechtsprechung hilfreich.
Auch ein anderes Regelwerk enthält eine Ausnahme für historische Fahrzeuge und kann hier als Beispiel dienen: die deutsche Lösemittelhaltige-Farben-und-Lack-Verordnung (ChemVOCFarbV). Die Ausnahme ist in Paragraph 3, Absatz 3b formuliert: ,,Abweichend von Absatz 1 dürfen gebrauchsfertige Produkte, die die Grenzwerte des Anhangs II für flüchtige organische Verbindungen nicht einhalten, in den Verkehr gebracht werden zum Zwecke der [...] Restaurierung und Unterhaltung von [...] Oldtimer-Fahrzeugen, die als historisch und kulturell besonders wertvoll eingestuft sind." Die Formulierung ,,historisch und kulturell besonders wertvoll" findet sich bereits in der EU-Richtlinie 2004/42 (Decopaint-Richtlinie), die der deutschen ChemVOCFarbV zugrunde liegt.
Übrigens ist ein Großteil der Oldtimer längst als technisches Kulturgut und somit als historisch und kulturell besonders wertvoll anerkannt. In Deutschland wird das durch die Vergabe des sogenannten H-Kennzeichens deutlich, wobei das H für historisch steht. Vergleichbare Vorgehensweisen existieren auch in anderen Ländern der EU.
Zu den Themen Gesundheits- und Umweltschutz. Die Toxizität von Blei ist seit Jahrhunderten bekannt. Gesundheitsrisiken werden von den Mitarbeitern in Werkstätten, Autohäusern und Betrieben der Zulieferindustrie professionell und erfolgreich gehandhabt. Unter anderem die Verwendung von Absauganlagen und persönlichen Schutzausrüstungen (PSA) sorgt dafür, dass die vielen Hunderttausend Menschen, die im europäischen Kraftfahrzeughandwerk und bei Lieferanten arbeiten, dies sicher sowie mit minimalem und kontrolliertem Risiko tun. Für verschlissene bleihaltige Fahrzeugteile und Rückstände der Verarbeitung von Blei bestehen bewährte Recyclingkreisläufe.

Auch Endverbraucher – hier: private Oldtimer- und Heimatmuseen sowie Sammler und Besitzer historischer Fahrzeuge – sind sich von Blei ausgehender Gefahren bewusst und setzen sich diesen nicht aus. Zumal das Schwermetall auch an historischen Fahrzeugen nicht offen zutage tritt.
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Karl

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Heiko

Super... Mir reicht es schon wenn ich mich mit EU-Verordnungen im Eisenbahnbereich auseinander setzen muss.  ::) Jetzt auch noch das.
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

berndr253

#2
Naja - Blei ist halt schon ein Schwermetall mit problematischen Umweltauswirkungen.
Nicht umsonst sind Bleirohre in der Trinkwasserversorgung nicht mehr Stand der Technik - hat man Bleitetraethyl aus dem Sprit verbannt und durch andere chemische Verbindungen ersetzt.
So wirds auch mit anderen Anwendungen gehen - wenn man keine bleihaltigen Lote mehr verwenden darf - werdens halt andere Lote sein. Wenn man bei der Oldtimerinstandsetzung von Blei und bleihaltigen Produkten Abstand nehmen muss - na - dann wirds halt einen Ersatz dafür geben.

Kein Mensch würde heute noch fordern, dass man asbesthaltige Bremsbeläge in Fahrzeuge einbaut nur weil diese "original" sind.

Ich denke auch, dass damit das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist - irgendwann wird auch Benzin nicht mehr an einer Tankstelle verfügbar sein sondern nur in Apotheken - wie früher halt ;D .
Dann werden wir uns und unsere motorisierten Zweiräder wohl auf andere Kraftstoffe einstellen müssen - E85 mit Zusätzen synthetisierter Komponenten auf Basis von Wasserstoff und Kohlendioxid ("alternative" Kraftstoffe). Vielleicht ist bis dahin aber auch das Fahren mit den Verbrennern komplett untersagt und wir haben endlich die Chance unsere Böcke als "Technisches Zeitdokument" ins Wohnzimmer stellen zu können.

Vielleicht kommts auch ganz anders und der "Irre" drückt auf den Roten Knopf weil er glaubt nicht Zar sein zu können.

Die Lage ist hoffnungslos - aber nicht ernst :)

Grusz

Bernd

Blei- und Zinkersatz im Karrosseriebau: https://www.lackiererblatt.de/technik/epoxydharz-stattschwermetall/
Leben und Leben lassen

Eppo

Naja ob das Neue, auch wirklich immer besser ist?
Gut bei Dingen, welche in Kontakt zu Lebensmitteln kommen (Wasserleitungen), gehe ich noch mit.
Wobei da der Einsatz aus Kosten und Verarbeitungsgründen sich schon nicht mehr rechnet.
Ich will mal garnicht abschätzen was vielleicht in 50 Jahren mit den Kunststoffleitungen ist (Stichwort "Microplastik").
Vielleicht gehen wir aber auch schon eher zum Fluss unser Wasser holen, so wie berndr253 dies mit dem roten Knopf andeutet.
Ich habe vormals bei der Energieversorgung gearbeitet und ihr wollt garnicht wissen wie viel Bleimassekabel noch im Boden liegt, tlw. noch in Betrieb und teilweise zerstückelt. Manche Kabel liegen so schon seit den  30er Jahren des vorigen Jahrhunderts.
Da kommt es auf ein wenig Blei im Lötzinn oder an den Auswuchtgewichten nicht an, es sei denn, mann leckt immer am Blei dran rum.

Zum Glück hab ich noch nen Lebensvorrat an Bleilot aus DDR Bestand  ;D
Das bleifreie Lot kommt mir nicht auf die Platine.
Eine ungeahnte Nebenwirkung von bleifreiem Lötzinn sind sogenannte "tin whiskers",
das sind aufwachsende Sticks, welche zum Kurzschluss und damit Ausfall der Bauteile führt.
Zack und schon haben wir wieder geplante Obsoleszenz.
Nix muss, alles kann 🛠
Geht nicht, gibt's nicht. Einfach kann ja jeder 😁.

Taz

Das ist das Problem mit Beamten...am Anfang mögen sie noch ganz nützlich sein, aber irgendwann haben sie alle wirklich wichtigen Verwaltungsakte abgefrühstückt und dann wärs fein, wenn man einfach die Batterien rausnehmen und sie im Lager verstauen könnte...da man sie aber weder so noch anders vom Hof bringt, kommen sie halt auf immer irrere Ideen (Stichwort "idle hands") und dann passiert halt auch sowas... ::)
Life's a bugger, and then you die

auf Tour:
Northumbria (2025)
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Zipfelreise (2019)
Cymru "Radnor Revivals" (2016)
Alba "Isle of Skye" (2013)
Austria Großglocknerhochalpenstrasse (2012)
Alba "Spittal of Glenshee" (2011)

Krottenkopp

Prinzipiell bin ich ja schon gegen jegliche Freisetzung von Umweltgiften.
Ich vergrabe aber auch nicht jeden Sonntag nen mühselig instandbesetzten Kotflügel im Wald.
Vielleicht gibt es ja noch andere Möglichkeiten das freisetzen von Blei in der Umwelt zu reduzieren die wesentlich offensichtlicher sind???

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/jagd-wieso-bleihaltige-munition-noch-nicht-verboten-ist-17945643.html

Ich weiß, es gibt da auch schon Jagdreviere die das nicht mehr gestatten, aber ein Bundesweites Verbot gibts halt nicht und im Gegensatz zum Kotflügel bleibt jeder Fehlschuß irgendwo liegen...
Gruß Heiko/2

rolf

erinnert mich an die Anti Biotika Problematik

vom Arzt gibt es kaum noch etwas (wegen Resistenzen)....aber in jeden Schnitzel ist das zeugs


Schorsch

Eppo,

ich habe die Auskunft aus einem Elektronikladen, dass Lot mit Blei
nach wie vor im privatem Bereich erlaubt ist.

Im gewerblichem Bereich hingegen nicht.

Es war auch noch jede Menge an Lot mit Blei vorrätig.


Gruß
Das Leben ist wie eine Brille.
Man macht viel durch.

(Heinz Erhardt)

Eppo

Es ist wie immer: "Die Dosis macht das Gift",
solange ich aufgeklärt mit Blei arbeite ist alles sehr sicher, natürlich muss ich auf Sauberkeit (Hände Waschen) und Absaugung/Frischluft achten.

Das zeigt für mich wo unsere Gesellschaft hinsteuert: Angst und Panik gemache.

Erinnert mich an eine Episode aus meiner Schulzeit. Im Physikunterricht hatten wir ca. 30cm lange Quecksilbertermometer, welche in Papröhren gelagert wurden. Nur war eine Röhre beidseitig offen und es kam wie es kommen musste. Der Physiklehrer nimmt diese eine Röhre aus dem Schrank und das Thermometer rauscht zu Boden und geht kaputt. Alle Schüler erst einmal erschrocken und mein damaliger Lehrer holt ganz trocken eine Kehrgarnitur und gibt alles zusammen in einem Eimer mit Wasser.
Sein Zitat: "Flüssiges Quecksilber ist soweit ungefährlich, als dass man es nicht unbedingt anfasst oder Verschluckt. Gefährlich sind die Ausgaßungen beim Einatmen." Und schon war wieder Ruhe.
Seither hab ich auch keine Bedenken gegen Quecksilberthermometer, ich will ja nicht darauf herum kauen.
Vorsichtig gehe ich dennoch damit um.
Nix muss, alles kann 🛠
Geht nicht, gibt's nicht. Einfach kann ja jeder 😁.

Heiko

Das ist doch auch mittlerweile der Trend hier in D. Alles gefährlich, alles zu schnell, zu viele Emissionen wenn man Otto-Normalverbraucher fragt, auch noch befeuert durch das Fridays for Future Umweltszenario.
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

berndr253

Das Problem liegt meines Erachtens nach darin, dass sich viele Menschen eben NICHT an die Regeln halten.
An die "Vernunft" und "Eigenverantwortung" zu appelieren und drauf zu hoffen, dass Vorgaben und Empfehlungen auch umgesetzt werden ist ein frommer Wunsch.
Ein Beispiel ist die "freiwillige Selbstverpflichtung" der Industrie - ein absoluter Schwachsinn der selbstverständlich nur Makulatur ist und regelmäßig durch das Verhalten der Firmen ad absurdum geführt wird.

Grusz

Bernd

Leben und Leben lassen

Taz

Naja, Bernd...im Prinzip höre ich bei Dir raus, daß die bestehenden Regeln reichen könnten, wenn sich alle dran halten würden...dann ist aber nicht die Verschärfung der Regeln die Lösung, sondern eine bessere Kontrolle der bisherigen Regeln, genauer gesagt deren Einhaltung.

Für die alten Klamotten werden sich in "nicht-EU-Ländern" sicher Lösungen finden...kostet halt etwas mehr, aber wo ein Geschäft zu machen ist, findet sich immer jemand, der bereit ist, sich das Geld zu verdienen.
Life's a bugger, and then you die

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Heiko

#12
Hi,

eigentlich reichen viele Regeln auch meiner Meinung nach. Leider sind aber die, welche sich korrekt verhalten, immer die Dummen.

Siehe Kurzzeitkennzeichen. Nur, weil, zumindest im Ruhrgebiet, viele seltsame Schrotthändler alte 7,5t gekauft haben und die mit dem Kurzzeitkennzeichen gewerblich bewegt haben kam irgendwann der TÜV-Zwang.

Bin übrigens gespannt, wann ähnliches endlich mit den 06er Händlerkennzeichen passiert. Kann mir keiner von denen erzählen am Sonntag mit Weib und Kindern eine Probefahrt im Quattroporte zu machen.

Gleiches Recht für alle... so.  ;D
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

Fastnachter

Gewichtsbesteuerung. Erst mit den ganzen SUV ging es auch über 2,8to nach Hubraum. Da musste dann halt auch jeder Handwerker mit seinem Bulli mit leiden.
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

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