Was man so alles mit dem eigenen Moped beim Schrauben erlebt. 2
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Autor Thema: Was man so alles mit dem eigenen Moped beim Schrauben erlebt.  (Gelesen 1745 mal)

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cledrera

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Also angefangen hat es eigentlich Nachts auf friesischer Straße Richtung Axel.
Nachts, Tempo 100,
DUNKEL plötzlich Pottschwarz.
Bloß kein Gas wegnehmen (da verliert man Vortrieb)
Hup (falscher Knopf)
Fernlicht (richtiger Schalter)
und weiter.

Da war doch glatt nach 6 Jahren der Abblendlichtfaden meiner H1 im Zitzen Reflektor abgeraucht!
Das Standlicht nur tut, wenn TÜV, daran hatte ich mich gewöhnt. (Standlicht, ja ne is klar. Das Licht für harte Männer.)

Nach ein wenig buddeln und wühlen, wurde Lampersatz hier bestellt.
Wochen später waren dann auch die neuen Bremsträger nebst Belag angekommen; 30 €+ Versand.  ;D
Merksatz, wenn Du schon die Lampe aufmachst, kannst du auch direkt nach der Vorderradbremse kucken.

Gestern und heute habe ich dann ein wenig geschraubt und einige Merkwürdigkeiten zu Tage gefördert.

1. Bremse
Weshalb mein Vorgänger eine Bremsfeder von hinten, d.h. zur Platte hin, eingehängt hat, verstehe ich bis heute nicht.
Jedenfalls sind die neuen Bremsbeläge geklebt und nicht ca. 170 mm, sondern 180 mm lang.
Wie das bremst, werden wir sehen.
Erstmal werden die Beläge passend geschliffen.
Wohl dem, der eine Bremslehre hat.  ;D (Danke Knut!)
Aber immer hübsch langsam, damit das Tragbild von Anfang an möglichst stimmig ist.
Leitsatz: Draufschleifen ist schwer.
Passt das, wandern die nach hinten.
Warum?
Schon mal hintere Bremsbeläge nach Tragbild (nach-) geschliffen?
Richtig, da muss jedes Mal das Rad raus.
Besser nur einmal und dann direkt passende Beläge verbauen.
Und ja, die auflaufende Backe wird angeschrägt werden.

Erwähnenswert war noch, dass das mit Radlagerfett eingesaute Stück Küchenkrepp wiederverwendet werden wird.
Es wird nur frisch gefettet.  ;D
Damit hatte ich den bei den meisten /3 Gabeln vorne vorhandene Lücke zwischen Gabelfaust (Gabelende rechts) und Vorderradbremshalter vorhandenen Spalt verschlossen.
Vorher: Spalt auf, Wasser rein in das Radlager
Hinterher: Spalt zu, Wasser bleibt draußen.
Kann ich nur allen anraten. Kostet nix, bringt viel und fällt nicht auf.

2. Zitzen/Lampe
Jetzt weiß ich auch, warum ständig die Standlichtbirne i.A. gegangen ist und dann die Hauptbirne folgte.
Vorweg: Das Teil von Zitzen taugt. Selbst mit schwächer werdenden Augen kann man Nachts fahren.
Eine 6V 35/35W HS1 hat gegenüber der Bilux die Nase vorn; besser geht natürlich immer.
Allerdings hat die Px43t-Fassung m.E. Nachteile:
Die Fassung wird unter zwei passende Nasen des Reflektors gedreht und so verklemmt.
Nach oben wird das Ganze von einer langen Feder an den Reflektor gedrückt.
Das hat den Nachteil, dass wenn nicht fertigungstechnisch exakt vorgegangen wird, die Standlichtbirnenfassung an den Reflektor gerät, was ob kurz oder lang die Standlichtbirne  :rip:
Das hat den weiteren Nachteil, dass der aus Kunststoff gefertigte Reflektor ebensolche Nasen für die Fassung hat.
Und ja, eine der Nasen war gebrochen, die Fassung ließ sich nicht mehr arretieren.

Vier Kabelbinder später waren die Themen durch.
2 Minikabelbinder als Ösen an die Px43t-Fassung.
2 normale Kabelbinder zum Abspannen.
Zusammen mit der Feder bildet sich so ein am Reflektor anliegendes Dreieck.
Da wackelt nix mehr und mittels der Kabelbinder habe ich die Standlichtbirne wunderbar justieren können.

Gewechselt wird die wie gewohnt; zum nächsten T....
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cledrera

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Re: Was man so alles mit dem eigenen Moped beim Schrauben erlebt.
« Antwort #1 am: 14 Oktober 2017, 00:17:23 »

Mühselig ernährt sich das Eichhörnchen ...
Da ich kaum Zeit hatte, ging alles langsam. Vielleicht auch nicht das Schlechteste, wenn man an den Bremsen arbeitet.
Dazu zwei Bilder.
Auf dem ersten Bild ist ein Vergleich der alten mit den neuen Belägen zu sehen.
Der hintere Belag ist der neue. Er ist erkennbar 10 mm länger als der vordere, alte Belag.
Die Bremsbelagträger stehen übrigens auf der Knut`schen Bremsschablone. Danke Knut!
Das ist ein ausgesprochen nützliches Hilfsmittel.
Ein solides Stahlbech mit einem Rundausschnitt im Durchmesser unserer Bremstrommel.
Wie man es anwendet sieht man auf Bild 2.
Der Vorderradbremshalter wird hingelegt. Die neuen Bremsbacken mit Belag werden richtig draufgelegt. Die Bremsschablone wird drüber gelegt.
Passt sie nicht, wird abgefeilt.
Das habe ich zunächst mit grobem Schleifpapier (60er) versucht. Mit einer Feile geht es besser.
Den Bremsbelag in den Schraubstock und ohne großen Druck mit immer voll aufliegenden Feile schräg und nicht der Länge des Bremsbelags nach.
Dann den anderen Bremsbelag und so immer im Wechsel und immer auch mal wieder von der anderen Seite des Schraubstocks anfangend.
Da ich das Ganze immer wieder, d.h. nach jedem Feilvorgang der gerade bearbeiteten Bremsbacke, mit der Bremsschablone geprüft habe, konnte ich gleichmäßigen Abtrag sehen.
Aufgehört habe ich, als die Bremsschablone gerade so eben fluffig passte.
Als ich den Vorderradbremshalter mit Belägen dann mal versuchshalber in das demontierte Rad geführt habe, dachte ich schon es gibt böse Geister.
Er ging ganz locker rein. Mit Achse in dem Rad ließ sich der Vorderradbremshalter wunderbar ohne merkwürdige Schleifgeräusche drehen.
Nur: Ich habe den Vorderradbremshalter kaum noch aus dem Rad bekommen.
Minimalstes Verkanten beim Rausziehen reichte. ::)

Das Rad habe ich dann noch eingebaut bekommen. Für eine Rollprobe hat es gereicht. Für eine Testfahrt nicht.
Allerdings war die Rollprobe vielversprechend: Mit einem Finger tippen. Karre steht.
Der Rest folgt am Wochenende.

Zwei Tips bleiben aber schon jetzt:
1. Wenn man die Lage des Bremshebels mit Bleistift von außen auf dem Vorderradbremshalter markiert, ist die Wiedermontage leicht.
Macht man das nicht, steht der Bremshebel entweder suboptimal oder der vorher passende Bremszug ist plötzlich zu kurz.
2. Die Bremsfeder an der dem Bremsschlüssel gegenüber liegenden Achse "von hinten" einzuhängen, hat einen Vorteil.
Die Belagträgermontage ist einfacher; merkwürdig aber ausprobiert.

Clemens




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Anulu

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Was man so alles mit dem eigenen Moped beim Schrauben erlebt.
« Antwort #2 am: 14 Oktober 2017, 14:30:59 »

Hört sich ja vielversprechend an. Gibts die Schablone in den Downloads? Das hab ich auch noch vor mir, insofern Danke fürs Vormachen


Gruß Manuel
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Re: Was man so alles mit dem eigenen Moped beim Schrauben erlebt.
« Antwort #3 am: 14 Oktober 2017, 14:55:45 »

Bedenkt die Schablone auch ein Größerwerden des Durchmessers durch Verschleiß?

Gruß Buxus
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Was man so alles mit dem eigenen Moped beim Schrauben erlebt.
« Antwort #4 am: 14 Oktober 2017, 15:24:44 »

Naja wenn die Trommel größer wird passen die ja auf jedenfall rein, gelle?


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cledrera

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Re: Was man so alles mit dem eigenen Moped beim Schrauben erlebt.
« Antwort #5 am: 14 Oktober 2017, 18:05:02 »

So, habe eine kurze Testfahrt hinter mir.
Es bremst gut. Der Rest ist Feintuning.

@Detlef,
man kann die Bremsschablone sicherlich aufreiben.
Falls du sowas mal machen willst, nimm 1.000er Schmirgel.  ;D

@Manuel,
da gibt es nichts im Download.
Das war mal eine Sonderaktion von Knut (zu den legendären Zeiten, als er noch anständiges Gerät fuhr.)
Allerdings kannst Du Dir das Ding schnell machen lassen:
Bremstrommel ausmessen und irgendwo im Internet ne geeignete Platte machen lassen.
Könnte ich mir z.B. aus 3 mm Makrolon gut vorstellen. Klick
Die machen dir auch den Kreisausschnitt.

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Manfred250

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Re: Was man so alles mit dem eigenen Moped beim Schrauben erlebt.
« Antwort #6 am: 14 Oktober 2017, 18:15:16 »

Und wie machst Du das mit den beiden Blechstreifen an der Bremsschüssel ?
Manfred
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Re: Was man so alles mit dem eigenen Moped beim Schrauben erlebt.
« Antwort #7 am: 14 Oktober 2017, 18:25:17 »

(zu den legendären Zeiten, als er noch anständiges Gerät fuhr.)    ;D

Gab´s das mal?     :)

@Anulu_u: Nicht zuviel wegfeilen! Je weiter sich die Bremsschlüsselwelle öffnen muß, um so schlechter!

Gruß Detlef
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Manfred250

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Re: Was man so alles mit dem eigenen Moped beim Schrauben erlebt.
« Antwort #8 am: 14 Oktober 2017, 21:23:56 »

Zitat
@Manuel,
da gibt es nichts im Download.
Das war mal eine Sonderaktion von Knut (zu den legendären Zeiten, als er noch anständiges Gerät fuhr.)
Allerdings kannst Du Dir das Ding schnell machen lassen:
Bremstrommel ausmessen und irgendwo im Internet ne geeignete Platte machen lassen.
Könnte ich mir z.B. aus 3 mm Makrolon gut vorstellen. Klick
Die machen dir auch den Kreisausschnitt.

Clemens, das erkläre mir mal mit der Bremsenschablone.

Manfred
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Re: Was man so alles mit dem eigenen Moped beim Schrauben erlebt.
« Antwort #9 am: 15 Oktober 2017, 21:11:13 »

Gerne.
Stell dìr ein Brett mit einem kreisrunden Ausschnitt vor.
Der Ausschnitt hat den Durchmesser der Bremstrommel.
Liegen die Belagträger dann ohne Federn auf, kann man sehen, ob die Bremsbeläge zu dick sind. Dann passt die Schablone nicht drüber. Das Hinterrad bekämst du z.B. nicht eingebaut. Ärgerlich, jetzt  noch mal alles auszubauen. Mühselig und ungenau, unter der Karre liegend die Bremsbeläge zu schleifen.

Hast du passende Bremsbeläge, kannst du kontrollieren, ob der Spalt überall gleich ist.

Verstanden?


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Re: Was man so alles mit dem eigenen Moped beim Schrauben erlebt.
« Antwort #10 am: 15 Oktober 2017, 21:33:48 »

Du wirst erschüttert sein. Ich habe verstanden. ;D

Aber: Du hast nun die Bremsbeläge passend zur Trommel bearbeitet. Nun ziehst Du den Bremshebel. Die Bremsschlüssel bewegt sich und damit auch die Bremsbacken. Und liegen nun nicht mehr sauber in der Bremstrommel. Sondern nur noch auf einer kleinen Fläche.
Deshalb nimmt man auch 2 Blechstreifen (so ungefähr 2mm dick) legt diese zwischen Bremsbacken uind Bremsschlüssel und überdreht dann beide Bremsbacken. Damit hast Du sofort volle >Bremsleistung.
Verstanden? ;D

Manfred
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Re: Was man so alles mit dem eigenen Moped beim Schrauben erlebt.
« Antwort #11 am: 15 Oktober 2017, 22:45:57 »

Klar, da bekannt.  ;D
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Re: Was man so alles mit dem eigenen Moped beim Schrauben erlebt.
« Antwort #12 am: 15 Oktober 2017, 22:54:02 »

Ja und was machst Du nun mit Deinem rundem Loch?
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Re: Was man so alles mit dem eigenen Moped beim Schrauben erlebt.
« Antwort #13 am: 15 Oktober 2017, 23:15:47 »

Mit Abstand (!!!) am besten fand ich immer noch Rützens Anleitung bzgl. der auflaufenden Backe.
Hat bei mir schlagartig eine wesentliche Verbesserung der Bremsleistung erbracht.
« Letzte Änderung: 15 Oktober 2017, 23:26:21 von rolf »
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Re: Was man so alles mit dem eigenen Moped beim Schrauben erlebt.
« Antwort #14 am: 16 Oktober 2017, 06:59:57 »

Ist die in den Tips hinterlegt?


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cledrera

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Re: Was man so alles mit dem eigenen Moped beim Schrauben erlebt.
« Antwort #15 am: 16 Oktober 2017, 08:26:13 »

Ich meine Nein.
Aber lies mal hier und hier.
Dann geht es hier weiter.

Wenn man alles durch hat, kommt man unschwer zu dem Schluß, dass sich gute Trommelbremsen von schlechten durch eines unterscheiden:
Alle "Kleinigkeiten" stimmen bei der guten Bremse.
Da es viele KLeinigkeiten sind, ist der Grundsatz "Mach langsam" nicht verkehrt.

Bei mir ist die Entwicklung jedenfalls folgende:

1. Die Rollprobe durch  "1 Finger zieht, Moped steht" muss sein, da vorher eine Testfahrt nicht in Betracht kommt.
2. Die erste Testfahrt findet in Schrittgeschwindigkeit statt "2 Finger ziehen, Moped steht", ist auch beruhigend.
3. Die wirkliche Testfahrt dient auch dazu, das Ganze mal bei Bremsenbetriebstemperatur zu prüfen. Da bin ich u.a. wie folgt vorgegangen:
- Tempo 30, Vollbremsung, geht gut.
- Tempo 80, Gas stehen lassen, ziehen. Die Fuhre verzögert deutlich merklich.

Für den ersten Schritt bin ich es zufrieden, zumal die Beläge letztlich in die Hinterradbremse sollen.
Negativ war nur, dass die Dicke der Bremsbeläge zu einem ungünstigeren, größeren Abstand des Bremshebels führten.
Da an meinem Griff keine Einstellschraube ist, ist daran aber derzeit auch nichts zu ändern.

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Karl

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Re: Was man so alles mit dem eigenen Moped beim Schrauben erlebt.
« Antwort #16 am: 16 Oktober 2017, 09:18:50 »

Mit Abstand (!!!) am besten fand ich immer noch Rützens Anleitung bzgl. der auflaufenden Backe.

Bitte ein Link, dann nehm ich es in die T&T auf...
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Re: Was man so alles mit dem eigenen Moped beim Schrauben erlebt.
« Antwort #18 am: 16 Oktober 2017, 10:20:09 »

Zuerst soll der (untere ) Bremsbacken auflaufenden. Dieser ist durch die Raddrehung selbstverstärkend. Kann man machen wenn man die Bremsen neu überarbeitet. Wenn sich der Belag abgeschliffen hat liegen früher oder später beide Backen an.
 
Ich habe bei mir noch etwas anderes gemacht. Der ablaufenden Belag wurde um 1/5 gekürzt. Warum? Dies ist der Bremser. Nur wenn er sich abnutzt greift der Auflaufende. Durch das einkürzen ist auch  der Verschleiß höher und damit hat der Auflaufende mehr Kraft.
Das wurde auch so ähnl. am Boxer (90/6) so gemacht. Der Ablaufende hat einen längeren Hebelarm als der Auflaufende.
Manfred
« Letzte Änderung: 16 Oktober 2017, 17:08:01 von Manfred250 »
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Re: Was man so alles mit dem eigenen Moped beim Schrauben erlebt.
« Antwort #19 am: 16 Oktober 2017, 11:51:15 »

Ute...ich meinte den ersten Link von Clemens:
http://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=11630.msg158171#msg158171

Manfred....der Unterschied zwischen ab- und auflaufende Bremsbacke ist dir bekannt? Zuerst greifen soll er nicht...am besten beide gleichmäßig....ist aber leider kaum (wenn, auch nur kurzfristig) hinzubekommen....d.h. wenn denn sowieso quasi nur einer richtig greift....DANN soll es der Auflaufende sein
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« Antwort #20 am: 16 Oktober 2017, 12:12:24 »

Die Links sind alle Klasse. Hätte nie gedacht das es da soviel zu beachten und optimieren gibt.
Ich denke das Beide Links Ihren Platz in den Tips verdient haben.
Rütz, Hut ab für die verständliche Beschreibung mit Bildern


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Karl

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« Letzte Änderung: 16 Oktober 2017, 14:07:03 von Karl »
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« Antwort #22 am: 16 Oktober 2017, 14:25:22 »

Ute...ich meinte den ersten Link von Clemens:
http://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=11630.msg158171#msg158171

Manfred....der Unterschied zwischen ab- und auflaufende Bremsbacke ist dir bekannt? Zuerst greifen soll er nicht...am besten beide gleichmäßig....ist aber leider kaum (wenn, auch nur kurzfristig) hinzubekommen....d.h. wenn denn sowieso quasi nur einer richtig greift....DANN soll es der Auflaufende sein

So habe ich es doch geschrubbelt. Wo liegt mein wiedergabefehler?

Manfred
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Re: Was man so alles mit dem eigenen Moped beim Schrauben erlebt.
« Antwort #23 am: 16 Oktober 2017, 17:47:36 »

Was hast du denn um 17.08 Uhr geändert?
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Re: Was man so alles mit dem eigenen Moped beim Schrauben erlebt.
« Antwort #24 am: 16 Oktober 2017, 19:07:54 »

Ich habe den Blödsinn richtig gestellt. Der Geist war richtig, aber die Finger hatten ein Eigenleben. ;D
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Re: Was man so alles mit dem eigenen Moped beim Schrauben erlebt.
« Antwort #25 am: 16 Oktober 2017, 22:44:30 »

"So habe ich es doch geschrubbelt. Wo liegt mein wiedergabefehler?"
"Ich habe den Blödsinn richtig gestellt. Der Geist war richtig, aber die Finger hatten ein Eigenleben."

ist damit die Frage beantwortet?
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und wieder know-how... kostenlos....dürfen sich sogar Werkstätten abgreifen

Manfred250

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Re: Was man so alles mit dem eigenen Moped beim Schrauben erlebt.
« Antwort #26 am: 17 Oktober 2017, 08:55:35 »

Denke ja.

Manfred
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Also sprach ein weiser Mann:
Schrauben soll nur der der es auch kann.

BMW Einzylinder-Forum

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