Lack / Benzinverträglichkeit
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Autor Thema: Lack / Benzinverträglichkeit  (Gelesen 1672 mal)

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Colin26

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Lack / Benzinverträglichkeit
« am: 01 Mai 2016, 07:54:55 »

Hallo,
vor wenigen Wochen habe ich den Tank meiner R26 neu lackieren und linieren lassen. Gestern sah ich, dass sich im Bereich der Kniekissen der Lack Blasen bildet. Ich vermute, dass beim tanken trotz aller Vorsicht unbemerkt Benzin an den Kniekissen entlang lief. Nun zu meiner Frage, muss ein moderner Lack dies abhalten können, oder ist es meine Schuld ? Kann ich beim Lackierer Regressanspruch stellen ? Irgendwie irritiert es mich, dass der Lack sich nicht auflöst, sondern Blasen bildet. Wenn das Benzin das Problem wäre, müsste sich doch der Lack eher lösen als sich abheben, oder ?

Gruß, Kay
« Letzte Änderung: 01 Mai 2016, 08:03:30 von Colin26 »
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BMW Einzylinder-Forum

Lack / Benzinverträglichkeit
« am: 01 Mai 2016, 07:54:55 »

92fzr

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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #1 am: 01 Mai 2016, 08:29:02 »

Mist sieht nicht gut aus .Moderner 2k Lack muss das aushalten. Ist der Tank undicht.
« Letzte Änderung: 01 Mai 2016, 08:31:29 von 92fzr »
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Colin26

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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #2 am: 01 Mai 2016, 08:40:59 »

Hm, ja dies werde ich nachher gleich mal testen. Er ist jetzt leer.
Ich werde ihn mit Spühlwasser einsprühen und in die Tanköffnung blasen - müsste dafür reichen denk ich. Wenn ich mich nicht mehr melde, hab ich zuviel eingeatmet ;).
Danke erstmal . . .
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Hape25/3

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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #3 am: 01 Mai 2016, 09:03:46 »

Hallo,
wie sieht denn die Tankbeschichtung innen aus?
Rost und keine Beschichtung mehr vorhanden?
Gruß
Hans-Peter

Bei Bedarf: ich lass hier sanieren
http://www.kbs-spannagel.de/startpage.htm
« Letzte Änderung: 01 Mai 2016, 09:11:39 von Hape25/3 »
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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #4 am: 01 Mai 2016, 09:18:10 »

Meine Vermutung, der Tank wurde vor dem lackieren nicht sorgfältig entfettet... Sieht die andere Seite auch so aus?

Variante 2: Es wurde in diesem Bereich gespachtelt anschließend nass geschliffen und der Spachtel hat Wasser gezogen.
Dann wurde ohne genügend Trockenzeit (für den Spachtel) im Ruckzuck-Verfahren übergeduscht.. :(

Jedenfalls würde ich den Lackierbetrieb kontaktieren.

Gerd
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Colin26

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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #5 am: 01 Mai 2016, 10:10:42 »

Danke für Eure Antworten.
Ja, die andere Seite sieht ähnlich aus.
Gespachtelt wurde an dem Tank nichts . . . Nach dem Mittag werd ich mal ein Dichtigkeitstest durchführen.
Ohne Namen zu nennen kann ich aber sagen, dass dies ein Profilackierer ist der schon etliche Costumbikes veredelt hat . . . Ich glaub schon, dass er Ahnung hat. Also mein Verdacht geht mittlerweile mehr in Richtung Undichtigkeit ;(.
Hape, was kostet soetwas - pi mal Daumen?
Bin erst für die neue Lackierung 200 € losgeworden . . .
« Letzte Änderung: 01 Mai 2016, 10:19:34 von Colin26 »
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Manfred250

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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #6 am: 01 Mai 2016, 10:29:50 »

Ich tippe auf Benzinblasen. Da mußt Du aber ordentlich vorbeigetankt haben. Oder der Tank ist innen morsch.
Wie willst Du denn die Dichheit prüfen?
Ich kenne das indem man einen anderen Deckel aufschraubt der ein Autoventil + Luftdruckprüfer hat.
Manfred
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Colin26

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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #7 am: 01 Mai 2016, 10:35:47 »

Erstmal werd ich den Tank mit einer Endoskopkamera inspizieren, hab da mal so ein Billigteil gekauft. Mal schaun ob man da von innen was erkennt.
Wie geschrieben, als ich die Maschine vor ca. 2 Jahren kaufte schien mir der Tank mit einer braunen Farbe(?) neu versiegelt worden zu sein. Entweder haben die nur was kaschiert oder nicht richtig versiegelt, was auch immer - ich kann nicht mehr fragen.
Meine primitive Dichtigkeitsprüfung würde erstmal so aussehen, dass ich in den leeren Tank blase und nen Kumpel sprüht den tank mit Spülie ein um zu sehen ob es Blasen bildet . . . Ich hoffe, meine Lunge reicht dafür aus ;)
« Letzte Änderung: 01 Mai 2016, 10:38:15 von Colin26 »
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Manfred250

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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #8 am: 01 Mai 2016, 10:42:51 »

Das mit dem Lungenblasen wird nicht funktionieren. Du mußt einen Überdruck erzeugen. Das hat bei mir nicht geklappt.
Nimm doch einen Tankdeckel, ein Schradderventil, beides verlöten, (am Tankdeckel die Entlüftungsbohrung verschließen) und mit dem Kompressor Luft rein blasen. Den Tank am besten in die Badewanne tauchen.
Manfred
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Colin26

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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #9 am: 01 Mai 2016, 10:57:33 »

Du kennst meine Lunge nicht, die hat noch nie eine Zigarette gesehen ;) Im Ernst, eine andere Möglichkeit hab ich auf die Schnelle leider nicht. Ich würde den Tank vielleicht gleich morgen zum Spannagel nach Mannheim bringen. Der soll mal nen Check durchführen und notfalls reparieren . . . Die 200 € für den neuen Lack ärgern mich übelst ;(. Auch der alte Lack hatte an den Stellen immer mit Lackproblemen aufgewartet, doch schrieb ich das überschwappenden Benzin zu und dachte nie an eine Undichtigkeit.
« Letzte Änderung: 05 Mai 2016, 23:56:05 von Colin26 »
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bemwenesu

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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #10 am: 01 Mai 2016, 11:12:43 »

und mit dem Kompressor Luft rein blasen.


Manni,

    :nono:    das kann u.U.  böse enden. 
 
V.G.     Frank
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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #11 am: 01 Mai 2016, 11:26:01 »

Manni,

    :nono:    das kann u.U.  böse enden. 
 
V.G.     Frank
Ich hab davon keine Ahnung, aber das hab ich auch schon gelesen. Der Tank ist aus dünnem Blech. Da reicht schon ein geringer Überdruck und er wird zum Luftballon.... -> Totalschaden. Vor allem wenn er doch dicht ist/gewesen wäre  :o

Gruß Steffen
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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #12 am: 01 Mai 2016, 11:28:58 »

Prüfung der Dichtigkeit mit Druckluft würde ich einem Profi überlassen. So wie es ausschaut ist der Tank undicht - der Decklack kann durchaus benzinbeständig sein - die Grundierung und die erste Fillerschicht muss das aber nicht sein.

Der Lacker hat hier wohl keine Schuld - lass den Tank abdichten - wenn das gut gemacht ist braucht man den auch nicht neu zu lackieren.

Bernd
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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #13 am: 01 Mai 2016, 11:37:38 »

NIE mit Druckluft prüfen...wie schon erwähnt kann das sehr schnell den tank aufblähen....mit Lungenkraft langt vollständig...mache ich immer so
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Wolfgang

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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #14 am: 01 Mai 2016, 12:17:20 »

einen 60 Jahre alten Tank lackiert man wie folgt:

- alter Lack vollständig entfernen
- eventuelle Spachtelmasse entfernen
-Tank wenn nötig ausdallen
-Tank auf eventuelle Schäden überprüfen (Tankhalterungen und Kniebleche sind Schwachstellen)
-Tank auf Dichtigkeit überprüfen
-undichtigkeiten beseitigen
-neu spachteln
-dann erst kann er neu lackiert werden

Ich vermute auch stark das dein Tank undicht ist. Selbst ein moderner Lack macht dir den nicht wieder dicht. Es mag zwar ärgerlich sein aber du musst nochmals von vorne beginnen. Mach hier nichts auf die Schnelle und mach es auch nicht mit primitiven Methoden.

eine KFZ Werkstatt kann dir deinen Tank für wenig Geld mit einer Handpumpe abdrücken. Hierzu wird ein leichter Überdruck aufgebaut und dieser muss vom Tank gehalten werden. Deine Endoskopkamera wird dir nicht viel bringen.

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berndr253

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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #15 am: 01 Mai 2016, 12:38:28 »

Wenn hier schon mit Überdruck gearbe itet wird solte der Tank zum Schutz vor "Dicken Backen" am "Aufgehen" mit einem Spannband gehindert werden. Ist der Lack im Bereich der Kniekissenbleche großzügig entfernt reicht ein Druck von bis zu 250 haPa (mbar) zur Prüfung vollkommen aus (das kann man mit der Lunge schaffen).
Hier entweder mit Lecksuchspray (seeeehr sensibel), mit Seifelnlauge oder klassisch ins Wasserbad eingetaucht prüfen.
Muss hier gelötet oder geschweisst werden - Benzin ablassen, mit Wasser zweimal ausspülen und dann mit Druckluft trocken blasen. KEIN WASSER beim Schweissen einfüllen!
Vor dem Schweisen mit der Lötlämpe mal in den Tank reinhalten - dampfförmige Reste verpuffen ohne Schaden anzurichten. Das geht aber nur bei kleinen Tanks! Einen Heinrichtank würde ich unter Schutzgasfüllung/Durchströmung schweissen.

Bernd
« Letzte Änderung: 01 Mai 2016, 12:41:03 von berndr253 »
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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #16 am: 01 Mai 2016, 18:41:37 »

Mensch, habt ihr Lungen...... Da bin ich richtig neidisch.

Autotanks prüft man mit 0,5  Druck. Und der soll sich dann eine halbe Stunde halten ohne das das Manometer sich verändert.
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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #17 am: 01 Mai 2016, 19:15:27 »

Bei 0,5 bar könnte ein /3 Tank schon merklich aufgehen! Schau Dir mal die Bauform des Tanks an!

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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #18 am: 01 Mai 2016, 19:30:40 »

So steht das in meinen Unterlagen für den Heinrich Tank.
Und wenn man einen Tank umschweißt und der TÜV muss das abnehmen haut der ja auch 0,5 bar drauf.
Ist ja auch egal. Ihr pumpt das ja mit der Kraft der 2 Herzen und Lungenflügel rein ;D

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Colin26

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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #19 am: 02 Mai 2016, 19:27:59 »

So, Tank is weg . . .
Hab ihn zum Spannagel nach Mannheim geschafft. Wenn was gefunden wird, löten die das, was natürlich den neuen Lack noch weiter ruiniert ;(. Desweiteren geht die Beschichtung innen kaputt - schon allein das soll 250 € kosten. Dies klingt für mich echt happig. Was meint Ihr, ist das realistisch oder bekommt man das preiswerter hin ??
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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #20 am: 02 Mai 2016, 19:43:50 »

Hallo,
billiger geht immer!
Selber löten und Beschichtungssets gibt's im Netz.
Gruß
H.P.
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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #21 am: 02 Mai 2016, 19:57:01 »

Na klar, mit Kaugummi wirds günstiger.

Ich könnte mir folgendes Schadensbild vorstellen:
Wasser hat sich im Lauf der Jahre zwischen Kniekissen und Tank gesammelt und der Rost konnte munter dran arbeiten. Nun sind diese beiden Stellen porös und das Benzin dampft dir dort raus. Als Reparatur bleibt dann nur diese beiden Stellen auszuschneiden und ein neues Blech einzulöten. Das sieht man aber vor dem lackieren wenn man den alten Lack komplett abschleift.
Wie genau ist denn der lackierer bei dir vorgegangen?
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Manfred250

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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #22 am: 02 Mai 2016, 20:35:42 »

Zitat
http://www.beule-im-tank.de/

Dieser hier wird gelobt im 2 Ventiler Forum
Manfred
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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #23 am: 03 Mai 2016, 00:15:32 »

Jetzt mal im Ernst....Tankdeckel drauf....Benzinschlauch auf den Benzinhahn und reinpusten....dabei mit Billigpinseln Seifenwasser auftragen ist zuviel Arbeit und muss weggegeben werden?...und dann nach preiswerten Alternativen suchen???
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Bleifuss

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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #24 am: 03 Mai 2016, 08:12:26 »

Ich stand vor dem gleichen Problem. Mein Tank wurde von einem Karosseriebaumeister aufgearbeitet. Der Tank wurde an verschiedenen Stellen gelötet.Nach einem halben Jahr hatte ich zwei kleine Bläschen im Lack. Nachdem ich den Tank zu einem Spezialisten zur Sanierung geschickt hatte bekam ich einen Kostenvoranschlag für ca. €500. Lackierung und Linierung extra. Wenn ich dann noch €200 für Lack und Linierung dazu rechne wäre das kein gutes Geschäft gewesen. Auf der Suche nach einem überholten Tank wurde ich nicht fündig.
Zuletzt habe ich bei Uli einen neuen Tank für €750,- gekauft und seither ist Ruhe. Wenn ich nun rechne, was mich der erste Tank insgesamt gekostet hat plus der Sanierung bin ich bei einem neuen Tank näher auf der sicheren Seite als bei einem aufwändig sanierten.
Ich rate daher eher diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen als einen durchgerosteten, verzogenen oder durch Löten oder Schweißen verspannten Tank zu verbauen.

Gruß

Arnold

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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #25 am: 03 Mai 2016, 08:49:37 »

Wenn du nur Luft mit 0,5 bar auf den Tank gibst, wird der aufgehen wie ein Hefeteig.

Der muss bis zum Rand mit Wasser voll sein, dasnn Deckel drauf und 0.5bar, dann expandiert nichts, weil der Luftanteil minimal ist. Den Druckabfall merkst du dann auch ganz schnell. So prüft man auch Tauchflaschen mit 300 bar- stell dir mal vor die Dinger platzen bei 300 bar, wenn du nur Luft drinnen hast.

Grüsse Jan
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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #26 am: 03 Mai 2016, 09:17:06 »

Tut mir Leid, Jan....das ist falsch...alldieweil Wasser nicht komprimierbar ist gibt es den Druck ungeniert weiter....der geht dann erst richtig auf, der  Tank.
Vergesst doch einfach die 0,5 bar....kurz nachgedacht: Luft ist dünner wie Benzin-> tritt damit auch leichter aus Rissen/Löchern aus....das war der 1. Punkt
2. Punkt...schon ein GERINGER!! Überdruck lässt die Luft (s.o. weil "dünner") durch die Löchern blasen....viel eher wie Benzin ohne Druck (Normal Zustand).....und mehr will man nicht sehen....wo lässt der Tank Luft durch. Wenn er luftdicht ist er allemal Benzindicht.
« Letzte Änderung: 03 Mai 2016, 09:21:41 von rolf »
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27-steib

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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #27 am: 03 Mai 2016, 09:26:20 »

stimmt- die Tauchflaschen expandieren nicht, deswegen klappt das-ist ja auch eine Bruchprobe. Fals sie reissen, tritt halt nur ein bischen Wasser aus, aber keine Explosion- also zurück mit dieser Methode für Tanks...
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27-steib

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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #28 am: 03 Mai 2016, 09:28:48 »

dazu noch was- bei meienr Buell sieht der Tank auch so aus mit schönen Blasen. Der ist aus Kunsstoff, und leicht gasdurchlässig. Der Klarlack ist aber nicht durchlässig, also bilden sich nach ner Zeit wunderschöne fette Blasen, die man mit einer Nadel anstechen kann.....
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berndr253

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Re: Lack / Benzinverträglichkeit
« Antwort #29 am: 03 Mai 2016, 09:43:30 »

Eine Tankinnenbeschichtung inklusive dem Entfernen der alten, roten von BMW aufgebrachten Beschichtung kann man für 140 bis 160 € bekommen. Anders siehts aus, wenn eine andere Beschichtung eingebrachte wurde und diese entfernt werden muss.
Das lehnen einige Beschichter komplett ab, andere machen das mit einem erheblichen Aufschlag.

Bernd
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