Reisebericht Großglockner Hochalpenstraße Tour 2012
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Autor Thema: Reisebericht Großglockner Hochalpenstraße Tour 2012  (Gelesen 3556 mal)

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Oldtimerfahrer

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Genau dort wollten wir in diesem Jahr hin:



Eine sagenhafte Tour mit vielen Eindrücken.

Aber jetzt mal im Detail:
Gefahren sind wir vom 23.07 - 29.07.2012


Tag 1      Velen – Stadtallendorf   254 Km

Anders als im letzten Jahr hatten wir die Fenster die Nacht offen gelassen.
Es war einfach zu warm. Und Sonnenlicht kann man nicht hören, wenn man aufsteht.
Aber sie waren da!!
Endlich mal eine Woche, in der der Sommer regieren sollte.
Und wir wollten zum Großglockner (Österreich).
Also passte alles zusammen.
Wie warm es wirklich werden würde, wussten wir da noch nicht.

Spät am Morgen losgefahren, da wir noch einige Dinge zu erledigen hatten.
Jetzt hätte ich auch einfach 10.30 Uhr schreiben können.
Wäre aber auch auf das gleiche rausgekommen.



Aber jetzt ging es los!!



Navi auf „Autobahn vermeiden“ gestellt und los ging es.













Unter anderem quer durchs Sauerland.

Pausieren gehörte auch dazu.



Für jeden Zweiradfahrer geniale Strecken.
Vor allen Dingen die wenigen Geraden zwischen den Kurven.










Irgendwann kamen wir in Stadtallendorf an. Am Abend noch eine Besichtigungstour durch die Gemeinde getan.
Aber, es war noch weniger los als bei uns zu Hause.





Tag 2    Stadtallendorf – Forchheim   230 Km






Die Kurven wurden „gerader“ je weiter wir Richtung Süden fuhren.
Selbst das Navi hatte nur wenige „Punkte“ zum Navigieren.

„Fahren Sie 54 Kilometer diese Straße bis zum nächsten Kreisverkehr und fahren dann weiter geradeaus“

Nicht gerade inspirierend.  ;)











Und Zack, waren wir im Ausland!
Ohne Zoll- und Gesichtskontrollen sind wir in Bayern eingefallen ähh eingefahren.
Ohne das es von uns bemerkt wurde.



Selbst Mc Donalds hatte hier eine Niederlassung. Und wir konnten auch schon mit dem Euro bezahlen.

Am Nachmittag waren wir bei Ute angekommen.
Am Abend noch mit Kiki (Ute`s Mutter) und der reichlich vorhanden Tierschar gegrillt.



(Bei dem Anblick lief ja einem das Wasser im Munde zusammen: Mehrere Kaninchen, mehrere Meerschweinchen, Katzen und auch Hunde. Also für jeden Geschmack etwas dabei.
Diesbezügliche Äußerungen meinerseits wurden kategorisch abgelehnt!)



Vor dem Grillen waren Ute und ich noch bei „ Castor“ Walter.
Ihm würden zwei Hände fehlen, beim Einbau der Stahlflexleitungen.
Wir haben auch gleich mitgeholfen seine Bremsen der R 80 RT zu entlüften.

Also, wenn schon nicht an eigenen dann wenigstens an fremden Moppeds schrauben.
Weil, sonst fehlt irgendwas.




Tag 3    Forchheim und Umgebung         ca. 35 Km ohne Laufen!!
                                     ca. gefühlte 135 Km mit Laufen

Nach dem Frühstück sind wir erst mal mit den Hunden raus. Ein wenig Bewegung schadete ja uns auch nicht.





Aber wir mussten in unmittelbarer Nähe der Alpen sein!
Denn es ging immer nur Bergauf und mit meiner Kondition immer nur Bergab.
(Sche…. Raucherei!!)

Deshalb sind wir vormittags noch auf die Mopeds umgestiegen.
Erst mal zu Ute`s Werkstatt.

Dort wollten (und haben) wir eine Halterung für meine alte Videokamera bauen.
Was uns auch gelang.  Aus einem alten Dreibein von der Kamera haben wir es gezaubert.
An dem bestehenden RAM System des Navi`s.

Aber seht selbst:





So sollte es nacher aussehen.





Leider erwies sich die Kugel als sehr stabil.



























Hatte fertig.  ;D




Beim ersten Probelauf der Kamera ging noch alles glatt. Der zweite Lauf endete mit einer defekten Datei.
Keine Ahnung warum. Vielleicht die Rüttelei am Lenker??
Ein primäres Problem bestand auch in der Spannungsversorgung.
Doch auch das wurde schnell gelöst. Da das Navi ja auch über die Steckdose des Seitenwagenanschlusses betrieben wurde.

Wozu hat man schließlich eine 6 Volt Lichtmaschine!!!!!

Zur „Kathi“ hatten wir es zeitlich doch nicht mehr geschafft, wäre mal interessant gewesen.
Stattdessen haben wir eine kleine Runde um Forchheim gedreht.
Am späten Nachmittag gingen Käthe und ich durch Nürnberg, da Ute noch einen anderen wichtigen Termin wahrnehmen musste.

Wir haben in der kurzen Zeit nur die Altstadt „geschafft“.



































Und hier noch mal ein Haus mit mehreren Wohneinheiten:



Und was soll ich sagen, Nürnberg als klein zu bezeichnen wäre vermessen.
ABER, die Bürgersteige werden trotzdem um 20.15 Uhr hochgeklappt.

Verrückt, oder??




Tag 4          Forchheim – Ruhpolding      ca 340 Km (Warum ca. kommt später)



Ute hatte noch einen Stuhl abzuliefern, deshalb noch ein kleiner Abstecher über Herzogenaurach.
Was man nicht alles so mit dem Mopped transportieren kann!!











Wir fuhren also weiter südlich.
Ins tiefere Hinterland  von Bayern.

















Unterwegs war mal wieder einiges los.
Die Sprache wurde für mich immer unverständlicher.
Und die Frauen nehmen Motorradfahrern gerne die Vorfahrt.
Mir gleich zweimal passiert!! 
(Wahrscheinlich weil ich als erster gefahren bin oder die Frauen mich schon kannten.)

Merkwürdigerweise ist auch das Navi ausgefallen. Das Betriebssystem hatte sich soweit weggehangen, das ich auf eine Brücke klettern musste, um es wieder einzufangen.

Es funktionierte aber irgendwann wieder, nachdem wir eine längere Pause einlegen mussten.
Aber es waren auch sämtliche Kilometerleistungen des Tages weg.

Obwohl wir unter besagter Brücke standen, haben wir noch nebenher um die Wette geschwitzt.

Um Zeit aufzuholen sind wir daher für rund 30 Km auf die Autobahn ausgewichen.
Von der Autobahn wieder runter und dann sahen wir SIE zahlreich herumhängen.
Die Pflanzen , die den meisten von euch bekannt vorkommen.
Allerdings als eine Zutat.   HOPFEN!!
Schön aufgereiht auf Drahtseilen, ähnlich Weinreben.
Aber leider in fester Form, daher für uns im Moment völlig uninteressant.
Den Chiemsee hatten wir, unter anderem,  rechts von uns liegen lassen.
Gegen 18.00 Uhr im reservierten Hotel angekommen.


Das gemütliche Dreibettzimmer!



















Aussicht und das Hotel selbst.

Am Abend noch Öl nachgefüllt und die Zündkontakte nachgestellt.



Am anderen Morgen konnte es losgehen zum Großglockner!

Ach ja, Hopfen haben wir an diesem Tag noch genossen aber wieder als Zutat.



Morgen versuche ich den Rest einzustellen.
Gute N8

Gruß Rudi

« Letzte Änderung: 01 August 2012, 20:39:56 von Oldtimerfahrer »
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Aaron

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Re: Reisebericht Großglockner Hochalpenstraße Tour 2012
« Antwort #1 am: 01 August 2012, 06:41:50 »

Geil :applaus:
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RolfD

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Re: Reisebericht Großglockner Hochalpenstraße Tour 2012
« Antwort #2 am: 01 August 2012, 07:20:47 »

.... super, Rudi, bin schon mal gespannt, wie das weiter geht......
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Oldtimerfahrer

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Re: Reisebericht Großglockner Hochalpenstraße Tour 2012
« Antwort #3 am: 01 August 2012, 21:19:07 »

Tag 5   Ruhpolding – Großglockner – Ruhpolding      242 Km

Nach einem ausgedehnten Frühstück



ging es für uns los Richtung anderes Ausland, genannt Österreich.
Die Fahrt dorthin war schon ein Erlebnis.
Für jemanden, der es gewohnt ist, auf dem flachen Land zu fahren.
Viele Höhen gab es links und rechts zu bewundern.



















Auf dem Weg dorthin haben wir auch noch versucht ein Video zu machen.
Leider mit mäßigem Erfolg.  :P
Wenn ihr euch das anseht, es ist die Videokamera die die Bilder so aufnimmt.









Die Kamera ist kurz danach ausgefallen. Eine versuchte Wiederbelebung brachte keinen Erfolg.   >:(
Also wurde Plan B ausgeführt. So wie immer!!   ;D
Die „normale Kamera“ nahm den Platz der Videokamera ein.
Da der Bock, auf dem ich saß, sehr rüttelte.
Übertrug sich diese Rüttelei auch auf die Aufnahmen.

Bitte entschuldigt das!!

Das nächste Mal werde ich mir entweder was ausgefallenes bauen oder doch ne andere Kamera besorgen. (Andreas, komm mir nicht wieder mit dieser teuren Helmkamera an!   ;)  ) 



In Bruck a. d. Hochalpenstraße begann unsere Fahrt zur Hochalpenstraße.



Die Hochalpenstraße 75 Jahre jung: 

http://www.grossglockner.at/de/hochalpenstrasse/motorrad/48-kilometer-fahrspass.htm

Von Bruck bis zur Mautstation gab es doch schon einige deftige Kurven, die wir noch steif und hölzern befuhren.
An der Mautstation reichte die Begeisterung der anderen Fahrer von ungläubigen Blicken bis zu spartanischen Äußerungen oder von Daumen hoch bis zu „ Darf ich das Mopped mal fotografieren“.
Es war eben alles dabei.

































































Tja und dann ging es los.

Ich war froh, dass wir die RAM Halterung für die Kamera ausgenutzt hatten.
(Noch mal Danke an Ute für die Umarbeitung der Kugel)
So hatte ich die linke Hand frei und die brauchte ich auch.

Ich kam nicht (oder sehr selten) über den zweiten Gang hinaus.
Mit knapp 40 Km/h bin ich die Straße hochgefahren. (es sind halt nur 12 PS)
Sieht aber im Video viel schneller aus mit der Schräglage!!   ;D
Und außerdem konnte ich zahlreiche Radfahrer überholen, ist doch auch schon was.  :juhuu:
Na ja, seht euch das Video an, dann wisst ihr was ich meine.











Mittendrin gibt es einen Biker`s Point (Edelweißspitze) zu dem man noch hinauffahren konnte.
Wesentlich schmaler die Straße und die Kehren enger.
Lohnt sich aber!
Dort bin ich ein zweites Mal mit Käthe als Sozia hochgefahren. Sie wollte nicht so recht.
Dann aber mit der Yamaha. Leute, ganz ehrlich. Manchmal reizen 54 PS Maschinen zum Fahren einfach mehr.  :bike:












































Danach ging es auf der anderen Seite des Berges wieder abwärts.
Bei einer kleinen Steigung hatte ich mich dermaßen verschaltet, dass ich komplett anhalten und wieder anfahren musste. (Peinlich !) Ich habe es mal als einen kurzen technischen Halt deklariert.   ::)


Einige Motorradfahrer sind den Berg raufgeprügelt als gäbe es keinen Morgen mehr.
Die hatten mit Sicherheit keinen Blick für die Umgebung, wie denn auch mit dem Tunnelblick.
Man sah manchmal Bremsspuren, die im Nichts endeten.

An dem Kreisverkehr zur Kaiser Franz Josef Abzweigung haben wir gewendet, weil wir noch was haben wollten, das wir beim nächsten Besuch ansehen konnten.
Also die Strecke Retour.
Im Auspuff hat es im Schiebbetrieb geklungen, wie in meinem Magen.
Ein rumoren und knallen, das ich dachte, ich lös eine Lawine aus.  :o
OK, Motorbremse doch ausgenutzt, Motor ausgeschaltet trotzdem mit Gang.
Die Ladekontrollleuchte tat wofür sie gebaut, sie leuchtete.
Also Gang raus und die Bremse benutzt.
War doch schon sehr warm bei Ankunft Mautstelle, aber sie roch nicht.
Anders wie bei anderen Verkehrsteilnehmern, hinter denen ich hergefahren bin.

























Der Rest vom Rückweg (nach Ruhpolding) wäre eigentlich unerwähnt geblieben, wenn das Wörtchen wenn nicht wäre.  ;)
Käthe kam mit der Yamaha an mich heran. Ich stand gerade.
Die Yamaha höre sich wie ein Trecker an und würde auch so fahren.
(Der „Herr“ musste meine Gebete vom letzten Jahr abgearbeitet haben.)

Ich sollte doch mal zusehen, dass ich meine zweite Maschine repariere, sagte meine Frau!
Meine zweite Maschine fragte ich?
Ja, denn wenn sie liefe wäre es ja ihre!  ;D ;D

Die Logik der Frauen werde ich in tausend Jahren nicht verstehen. Aber Lachen mussten wir trotzdem.
(Es war nur eine verdreckte Zündkerze)















Am Abend wieder in Ruhpolding angekommen.

Normalerweise schreibe ich nach einem Tag auf, was vorher passiert ist. Aber an diesem Abend hatte ich eine Schreibblockade. Weil mich die Bergtour ziemlich beeindruckt hatte.
Anmerkung des Schreibers.


Hier noch mal einige Eindrücke:





Den hatten wir uns verdient!





Übrigens, der andere Fahrer hatte entnervt aufgegeben.
Nachdem er schon hinten lag.   ;)
« Letzte Änderung: 01 August 2012, 21:30:53 von Oldtimerfahrer »
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Re: Reisebericht Großglockner Hochalpenstraße Tour 2012
« Antwort #4 am: 01 August 2012, 22:15:44 »

Tag 6         Ruhpolding – Forchheim         340 Km


Am Morgen nach dem Frühstück ging es Richtung Norden.
Aber erst mal ins Dorf/Stadt ein paar kleine Geschenke holen.
Von dort sollte mir Käthe auch ein Feuerzeug mitbringen. Da das, was ich hatte, schon mit dem Gasvorrat haderte.
(Wenn man sich schon mal auf Frauen verlässt, ist man meistens verlassen.)
Sie hatte natürlich keines mitgebracht.
Weiter auf der B 20 (glaub ich) Richtung Norden.

Es kam, wie es kommen musste. Unterwegs, bei einer Pause, kein Feuer mehr da.
Aber es war in der Nähe eine Autowerkstatt, ich dann rüber und freundlich gefragt, ob mir jemand Feuer geben könnte.
Der Besitzer gab mir sogar ein volles Feuerzeug mit Werbeaufdruck.
Fand ich Klasse.  :juhuu:











Ansonsten passierte eigentlich nicht viel.
Viele Autofahrer waren genervt, das sie hinter uns herfahren mussten.
Unter anderem, da keine Möglichkeiten des Überholens gegeben war.
Und wir waren nu mal an der Spitze des „Staus“.
Es gab aber auch welche die den Daumen wieder hochhielten.
„Kurz“ vor Forchheim hatten wir noch ein Gewitter zu überstehen.
Gerade rechtzeitig hatten wir uns unter einer Tankstellenüberdachung gestellt.
Der Wind peitschte den Regen fast wagerecht unter die Überdachung.
Wir wurden trotzdem nass.







Irgendwann nachmittags kamen wir in Forchheim an.



Tag 7      Forchheim – Velen            490 Km


Dies war unsere letzte und gleichzeitig unsere längste Etappe.
Morgens um ca. 9.30 Uhr losgefahren und abends gegen 19.00 Uhr zu Hause gewesen.

Stellt schon mal einen guten Schnitt dar.

Alle 80 – 90 Km eine Pause eingelegt und gegen Mittags waren wir bei Mc Donalds.
Hier muss ich mal feststellen, dass wir besonders häufig bei Mc gegessen haben, zumindest jeden Tag einmal.
Dies würde auch die Anzahl der mitgebrachten Gläser erklären. Merkwürdig!!   ;D

Auf einer unserer Pause Haben wir ein Gespann kennengelernt.

Der eine kam an und sagte: „Jesus, lecks mi am A…… So eine hab ich scho lange nicht mehr gesehen.
Wo kummst ihr gerade weg?“
Entschuldigt bitte das geschriebene Wort aber die Sprache war mir einfach zu hoch.

Auf die Antwort die wir gaben, folgten noch ein paar Sätze, die wir nicht genau verstanden.
Aber er kannte unser Ziel. Da er schon mal in der Gegend war. Und dort seinen Urlaub verbrachte.



Er also seinen Freund herbei gerufen, der dann auch kam.
Der Freund hatte auch mal solche Alteisen gefahren, war 13 Jahre Vorsitzender eines solchen Klubs, organisierte Ausfahrten und wurde letztes Jahr zum Ehrenvorsitzenden „gekürt“.
Der Freund also war gar nicht überrascht, dass die BMW solch eine Strecke nicht schaffen würde.
Nur konnte er das Bein leider nicht mehr über den Rahmen bekommen und hat sich deshalb einen Roller gekauft.
Aber wäre immer noch aktiv im Organisieren der Ausfahrten.

Gute Fahrt haben sie uns noch gewünscht.
Dann rollten wir auch schon weiter.











Unterwegs wurden die Pausen ein wenig länger und die Fahrtstrecke ein wenig kürzer.
Der Popometer meldete sich immer öfter!!

Und dann waren wir doch froh wieder in Velen zu sein.





Fazit:

- 2231 Km Gesamtstrecke (hier kann es um ein paar Kilometer variieren)
- kein Ausfall
- sehr viel Spaß gehabt

Aber auf eines bin ich besonders stolz.
Auf Käthe!!!

Sie hatte vor den Kehren der Hochalpenstraße richtig Muffesausen.
Und jetzt zeige ich euch ein letztes Bild, welches auf dem Rückweg zur Mautstation aufgenommen wurde.
Ich finde, dieses Bild drückt ihre Selbstsicherheit aus.
Danach sind wir sehr geschmeidig durch die Kurven Richtung Ruhpolding gefahren. ;)




Gruß Rudi
« Letzte Änderung: 01 August 2012, 22:21:41 von Oldtimerfahrer »
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ackirafz

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Re: Reisebericht Großglockner Hochalpenstraße Tour 2012
« Antwort #5 am: 01 August 2012, 23:13:37 »

Hallo Rudi

Wow das war eine Tour! Nur schon vom Lesen und Betrachten der Bilder wurde ich richtig neidisch! Auch wenn die Qualität der Filme nicht dem heutigen HD-Standard entspricht absolut einmalig, schon der unvergleichliche Sound des Einzylinders war das Betrachten wert. Ich freue mich heute schon, wenn mein Oldie mal soweit ist, dass ich mich mit ihm ins alpine Gelände wagen kann, aber bis dahin gibt es noch einiges zu Schrauben.

Danke für Deine Bemühungen den Reisebericht zu erstellen und freundliche Grüsse

Aschi
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Wenn etwas klemmt - wende Gewalt an. Wenn es kaputt geht, hätte es sowieso erneuert werden müssen.....

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Dappsull

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Re: Reisebericht Großglockner Hochalpenstraße Tour 2012
« Antwort #6 am: 02 August 2012, 09:45:14 »

Tolle Geschichte und schoen zu sehen, dass die guten alten BMWs immer noch wie die jungen Gaemsen durch die Berge huepfen koennen. Vielen Dank!
Grussli
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Rütz

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Re: Reisebericht Großglockner Hochalpenstraße Tour 2012
« Antwort #7 am: 02 August 2012, 11:27:04 »

 :applaus: Rudi !
Deine Reiseberichte (und die Bilder) sind immer wieder klasse.
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Re: Reisebericht Großglockner Hochalpenstraße Tour 2012
« Antwort #8 am: 02 August 2012, 11:40:58 »

Danke für die  :blumen:

Auch wenn die Qualität der Filme nicht dem heutigen HD-Standard entspricht

Ich arbeite dran!

Gruß Rudi
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rolf

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Re: Reisebericht Großglockner Hochalpenstraße Tour 2012
« Antwort #9 am: 02 August 2012, 14:28:33 »

KLasse geschichte....und Bilder....obwohl Taz hätte sich ein bißchen mehr Mühe geben können....einen kleinen Sturz oder ähnliches vor der Kamera...hätte doch was...
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Re: Reisebericht Großglockner Hochalpenstraße Tour 2012
« Antwort #10 am: 02 August 2012, 20:55:37 »

Hallo Rudi,

meinen ehrlichen  :respekt: vor Euren Leistungen!! Auch wieder tolle Bilder und nette Geschichtchen. Wenn Du an meine Werkstatt geklopft und nach Feuer gefragt hättest - ICH hätte Dir keines gegeben - geschweige denn noch ein funktionierendes Feuerzeug geschenkt Du alter Suchtbolzen! (Aber ein Bier hättest Du bekommen!)

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Re: Reisebericht Großglockner Hochalpenstraße Tour 2012
« Antwort #11 am: 03 August 2012, 00:04:41 »

Ich glaub, ich muss noch mal nach DO kommen.  :box2:  ;)

Ich habe ja noch deine Batterie bei mir liegen. Kann ich ja mitbringen, wenn ich bei Dennis bin.
Wird gegen Ende des Monats bzw im September sein.

Gruß Rudi
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Re: Reisebericht Großglockner Hochalpenstraße Tour 2012
« Antwort #12 am: 03 August 2012, 00:32:01 »

Hallo Rolf.

Tschuldigung :wikinger:

Aber Bärbel hat sich die Plakette nun ehrlich verdient ;D



Viele Grüße, Taz
« Letzte Änderung: 03 August 2012, 00:33:39 von Taz »
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Re: Reisebericht Großglockner Hochalpenstraße Tour 2012
« Antwort #13 am: 03 August 2012, 11:05:24 »

:Applaus!!!
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Re: Reisebericht Großglockner Hochalpenstraße Tour 2012
« Antwort #14 am: 03 August 2012, 15:14:32 »

Menschenskinder !

Käthe, Tatz und Rudi wirklich eine tolle Leistung die ihr da vollbracht habt.

Nur wer schon da gewesen ist kann das nachvollziehen. Hut ab und hochachtungsvollen Kniefall  ;D

Chefe
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Chefling

Einer der auszog wieder Gespann zu fahren,
nu isses so weit.

Rawost

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Re: Reisebericht Großglockner Hochalpenstraße Tour 2012
« Antwort #15 am: 03 August 2012, 16:53:31 »

Liebe Alpenfreunde,
Klasse Tour und Klasse Bericht.
Sollte jedem Mut machen, auch längere Touren auf eigener Achse zu machen!
Gruß
Rainer
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Re: Reisebericht Großglockner Hochalpenstraße Tour 2012
« Antwort #16 am: 03 August 2012, 17:59:41 »

Hallo Käthe, Tatz und Rudi,

wirklich ein traumhafte Tour die Ihr gemacht habt!  :applaus: :applaus: :applaus:
Ich wäre wirklich gerne dabei gewesen! Wunderschöne Bilder und ein toller Bericht. Rudi, Du wirst immer besser. Wie wäre es mit einer Umschulung zum Reisejournalist? Den ganzen Tag  :bike:  ;D

Wenn ich mir die Fotos anschaue werde ich ganz neidisch und bekomme Fernweh.

Super gemacht. Fast 2.300 km in 6 Tagen. Das sind fast 400km/Tag! (oder habe ich mich verrechnet?)  :respekt:

Gruß
Hans_R25
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Re: Reisebericht Großglockner Hochalpenstraße Tour 2012
« Antwort #17 am: 03 August 2012, 21:47:08 »

Moin,
@ Rainer,
so sollte es sein.   ;)   Man traut sich ( seiner Maschine) einfach zu wenig zu.

@ Hans,
Reisejournalist, ne ich glaub nicht. (Von wegen Popometer)
Ich hatte mich anfangs mal verschrieben, es waren 7 Tage.
In der Summe also 318 Kilometer/Tag
You can call me IRONHEART ähh ASS

Ich hoffe doch das du im nächsten Jahr wieder mit im Boot (sprich Fähre) bist. Hast gefehlt.

Gruß Rudi
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Will

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Re: Reisebericht Großglockner Hochalpenstraße Tour 2012
« Antwort #18 am: 04 August 2012, 16:15:24 »

Hello Rudi, Kathy and Tas,
Thank you for your travelogue and huge respect to the machines and riders.
You brought back many happy memories of my time there in 1997. We bought passes for one month (one day was not enough!  ;D)
Now I want to ride there again before I am too old.  :respekt: :respekt: :applaus: :applaus:

PS - Your trip inspired me to ride 'Lottie' for 98 miles on Thursday.
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F800 + R25/3 + R65LS. The R27 has found a new home.
I was not lost, my GPS just found a different way back.

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