Stösselgummi -- miese Qualität

Begonnen von r26_jo, 07 August 2010, 21:58:59

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Gert

#30
@Knut

Das sehe ich auch so.
Ich hatte Anfang der 80er, zu Zeit meiner Firmengründung versucht, bei Daimler-Benz und John Deere Zulieferer zu werden. Das war aufgrund der teilweise bis ins Absurde gehenden Qualitätsanforderungen nicht zu schaffen.
Jedenfalls nicht, wenn man nach Auslieferung mehr Geld als vorher auf dem Konto hätte haben wollen.

Heute werden ganze Produktionschargen nach Fernost vergeben; gerade von kleinen Auftraggebern, denen Preis vor Qualität kommt.
Dort werden auf (oft deutschen) CNC Automaten mit minderwertigsten Materialien (verunreinigte Recycling-Ware) schöne, glänzende Teile gefertigt, die weder vom Einbaumaß noch der Dauerfestigkeit deutsche Ansprüche aus der Zeit befriedigt hätten, die BMW zu Zeiten unserer Eintöpfe als Maßstab vorgegeben hat.

Die ganze Nachfertigungsszene im Mofa/Mopedbereich ist voll mit diesem glänzenden Müll.

Gerade letzte Woche hatte ich, nach mehreren erfolglosen Reparaturversuchen an der Zündung meiner Peugeot 101 entnervt die als Neuteile gekauften Kondensatoren durchgemessen.
Von 9 Stück waren nur einer 100% im grünen Bereich; zwei waren grenzwertig und der Rest schon in der Verpackung defekt.
Gekauft bei einem bekannten großen Webshop.

Ich habe mir nun zur Gewohnheit gemacht, neu eingebaute Teile nicht mehr automatisch von der Fehlersuche auszuschließen und lieber ein 40 Jahre altes NOS-Teil aus deutscher Fertigung einzubauen, als ein noch handwarmes Chinateil unbekannter Herkunft.

@Jo
Es gibt natürlich Methoden, mit denen man bestimmte Eigenschaften wie z.B. Shore-Härte oder Abriebfestigkeit messen kann, um mal bei den Gummiteilen zu bleiben.
Aber die Langzeitfestigkeit ist eine ganz andere Nummer und immer dann ein Problem, wenn unbekannte und ständig wechselnde Lieferanten dahinter stecken.
Früher haben Magura oder Denfeld Ihren Kopf und Namen für so was hingehalten.
Weiß doch heute kein Mensch mehr, wo die angebotenen Teile herkommen.
Da hat auch der Produzent kein Interesse mehr an einem guten Produkt, wenn er namentlich nicht davon profitiert und außerdem der Auftrag für 1Cent weniger morgen beim Konkurrenten landet.

Es sei denn, man leiert selbst so was an.
Aber die Preise wären bei den zu erwartenden Stückzahlen und bei deutscher Produktion außerirdisch.
Gruß Gert

Gert

#30
Gruß Gert

cledrera

Gert,
wenn das so ist, nämlich unabänderlich, weshalb debattieren wir dann hier?
Da solch sinnloses Tun angesichts des Interesses der Beteiligten kaum zu unterstellen ist,
muss es um etwas anderes gehen.
Also kann das Ergebnis doch nur in die Frage münden, wie gelangt man an Gummi gewünschter Qualität.
Oder habe ich da Unrecht?

Clemens

Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

guest474

Wenn wir nun beim Händler reklamieren, kriegen wir 2 neue Gummis. Den Arbeitsaufwand und die weiteren benötigten Teile (Fuß+Kopfdichtung usw) bezahlen wir.
Wäre natürlich ideal wenn der Händler auch hierfür aufkommen müßte.
Ansonsten: Zurückschicken, auch wenn es Kleinteile sind.
Ich habe im Winter neu eingespeicht. Es sollten M3,5 Nippel werden.Diese wurden von BMW zu einem nicht gerade billigen Preis erworben. Die Qualität des Chromes war so gut, das man den mit dem Fingernagel runterkratzen konnte. Anfrage bei BMW: Wir machen nur bei der laufenden Serie Kontrollen. Heißt: Alles andere wird eingelagert, und der Kunde darf dann reklamieren. (BMW=aus Freude am Schrauben).
Gruss Manfred

vinylkaugummi

Hallo zusammen,

Gummi-Test ist eigendlich ganz einfach. Habe ich bei meinem letzten Arbeitgeber ständig gemacht.
Man nehme:
-Klimaschrank
-Vibrationstisch
-unsere Medium Öl
-und Gewichte zum belasten

und lässt das ganze mal 4 Wochen laufen....-40°C bis 250°C

Die ersten werden nach paar Stunden auseinanderfliegen....

Ich hab damals Linearstellantriebe für U-Boote getestet und alles in dem Olivgrün.... :schimpf:

Leider habe ich keinen Zugriff mehr auf das ganze Zeug...

Gruß

Jens

klaus wg

#34
Zitat von: Rütz am 09 August 2010, 19:17:02
.....Die neuen Gummis machen das Gegenteil, verspröden im rasanten Tempo, werden hart wie Plastik und reißen ein...

Rütz

Ja, und das nicht nur bei Kleinteilen, wie Stößelgummis. Genauso lustig (und teuerer) sind Satteldecken  :schimpf:.
Kein noch so gutes selbst gebautes Montagewerkzeug tröstet einen über den heutzutage horrenden Preis für eine neue Decke hinweg (Anfang der 90er kostete die noch 40 DM), die man bereits nach 5 Jahren wieder wechseln darf (die Werksausstattung brauchte gerade mal 40 Jahre, um so zu verspröden).
Oder Faltenbälge bei der ölgefüllten DKW-Gabel: wenn rissig, läuft das Gabelöl heraus (es läuft wirklich, kein Schwitzen). Da darf man dann schon mal 2 Stunden (!) die komplette Gabel zerlegen und wieder zusammenbauen, um neue Faltenbälge zu montieren, denn...leider... gehen die bei der RT125/2  n i c h t  über die unten angeschweißten Schutzblechhalter.

Bringt uns aber zunächst nicht weiter. Man kann ja nur das kaufen, was am Markt angeboten wird, und wenn NOS in hervorragend erhaltener Qualität nicht mehr verfügbar ist.... :galgen:...

Also stellt entweder irgendjemand die begehrten Teile neu in hervorragender Qualität her und gibt auch entsprechend einlösbare Versprechen, oder wir leben nach wie vor in der Ungewissheit, welche Charge man gerade beim üblichen Verdächtigen seines Vertrauens (oder Nichtvertrauens) erwischt haben mag. Unbefriedigend, aber wer hat die Lösung?

Dass es kein Hexenwerk wäre, Teile (nicht nur Gummi) in guter Qualität zu angemessenem Preis herzustellen, ist unstrittig.

k.
Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Erfahrung.

guest474

ZitatMan nehme:
-Klimaschrank
-Vibrationstisch
-unsere Medium Öl
-und Gewichte zum belasten

Klimaschrank= Hab ich nicht
Vibitisch= habe ich nicht
Öl= habe ich
Gewichte= habe ich
warum machen das nicht die Händler?

Gruss Manfred

Gert

Wie sollten die das?
Eine mehrwöchige Prüfreihe mit zwanzig Exemplaren parallel für letztendlich 100 verkaufte Stößelgummis im Jahr?
Und bei der nächsten Charge wieder von vorn?
Wer mal bei unseren Händlern vorm Laden stand, weiß, daß die das nicht stemmen können.
Auch wenn der eine oder andere so heißt.

Der einzige Weg, der mir gangbar scheint, ist über eine IG und möglichst unter der Verwendung von Originalwerkzeugen die Teile hier selbst herzustellen (lassen).
Das funzt aber nur, wenn man von BMW deren genaue Spezifikation bekommt (ein alter Erstmuster-Prüfbericht wär da schon hilfreich) und die genaue Zusammensetzung der Gummimischung, die oft nur dem Lieferanten bekannt ist.
Aber das gehört zum firmeninternen Wissen, welches fast nie nach außen weitergegeben wird. Falls es die Firma samt Werkzeuge überhaupt noch gibt.

Von der Fa. Denfeld z.B. soll auch nur noch der Name existieren (falls es jemand besser weiß,bitte korrigieren), unter dem der jetzige Besitzer alte Produkte nachfertigen läßt.
Zu deren Qualität kann ich nichts sagen, weil ich da noch nie bezogen habe.

Aus der anfänglichen Freude, daß man jetzt viel mehr Teile für die Minikuh bekommt als vor dreißig Jahren ist mittlerweile das Gefühl geworden, überall mit Billigkram behumst zu werden.

Leider lassen sich gerade solche Spritzteile nicht zuhause an der Fräse oder Drehbank selbst herstellen.
Sonst würde ich das auch noch machen...
Gruß Gert

Karl

Jetzt mal mein Senf dazu...

Habe letztes Jahr im Juni mir für "Rosi 2" einen Komplettsatz an Gummiteilen von einem bekannten lokalen Händler besorgt (Kabeltüllen, Tachodichtung, Lenkerhalter-Gummis, Gabel-Gummiringe, L.topfunterleggummis, Stopfen, etc pp.). Im Okt. letzten Jahres waren die bereits rissig, Anfang 2010  komplett hinüber. Bin noch keinen Meter mit der Maschine gefahren und darf die Teile bereits austauschen *kotz*

Thema "Faltenbälge": für "Rosi 1" waren insgesamt drei (!) Paar Faltenbälge innerhalb je eines Jahres hinüber (Kommentar Händler: "Das ist Steinschlag..."). Ich weiß nicht worüber ich mich mehr aufregen soll: dass die Gummis so schnell verrotten oder über den Kommentar.

Habe dann Faltenbalg-Paar Nr. 4 zum selben Preis bei einem anderen Händler (siehe "Endtopf") besorgt. Diese wiederum haben ein BMW-Logo & Nr. darauf und halten bisher einwandfrei (mittlerweile 5 Jahre). Auf Rückfragen sagte man mir, dass dies eine Produktion von Mark Hugett/Schweiz sei, welche er im Auftrag der BMW AG macht.

Es ist also DOCH möglich, gute Qualität zu bekommen. Warum dann nicht alles "richtig" Produzieren?
Die Problematik ist doch schon seit Jahren/Jahrzehnten bekannt.


So, Frust mußte mal raus.

Gruß
Karl
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berndr253

Ich sehe das auch so wie Manfred - wer bitte schön ist in der Lage jede Charge in Bezug auf Qualität in hinreichendem Umfang zu prüfen? Ich hatte mir von -zig Jahren mal Gummiteile bei Stemler gekauft. Man hätte ja annehmen können, dass die qualitativ etwas gleichwertig sind (gleicher Händler, gleicher Zeitrahmen).
Dem war aber nicht so - die Gummis am Lampenhalter und unter dem Tank waren in kürzester Zeit fertig - die Stöszelgummis sind von einer sehr guten Qualität (wohlgemerkt SIND!) und ich könnte zwei oder drei in gute Hände abgeben. Die sind inzwischen in einigen Motoren auch langzeitgetestet.

Aber im Ernst - ich sehe die Händler da in keiner besonders beneidenswerten Situation - auch sie bekommen Produkte geliefert von denen sie nicht unbedingt wissen welche Qualität diese haben. Ich fürchte, dass uns kaum etwas anderes übrig bleibt als mit dieser Situation zu leben - naturgemäsz gehört jammern zum Geschäft und wo wäre dieses Forum ohne die Möglichkeit sich mal so richtig "auslassen" zu können.

In diesem Sinne - allzeit gute Fahrt und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel - oder verwechsel ich da wieder was?!

Grusz

Bernd
Leben und Leben lassen

Oerlov

Karl, warum kaufst Du auch wieder Gummis bei ihm, wenn Du weißt, dass die nix taugen. Der überwiegende Teil des Sortiments ist bei den Üblichen (Manfred, ich will hiermit keine Blitz-Diskussion lostreten) meiner Meinung nach brauchbar. Und ich bin froh, dass es viele Teile / Dienstleistungen wieder gibt.

Es ist mir aber nicht klar, warum die Händler bei den Gummis ihre Kundschaft so verprellen (wenigstens wenn sich die Beschwerden häufen, kann man ja mal darüber nachdenken). Nachdem hier aber auch Erfahrungen exisitieren, dass die MT auch teilweise schon den gleichen Mist verkauft, sollte man wirklich nachdenken wie man das Problem löst. Mir fallen zwei Varianten ein (eigener Schnelltest: z.B. Bad in der Motoröl-Friteuse und danach eine Nacht in den Gefrierschrank - oder ähnliches) oder ein POSTIV RANKING: Falls jemand gute Erfahrung bei einem Händler gemacht hat, bitte hier posten, damit sich die anderen dort auch eindecken können (Bitte keinen Online Pranger).
:Frage:

Gruß

Carsten

Gert

Ein bischen müssen wir uns da schon selbst an die Nase fassen.
Bei zwei gleich aussehenden Gummiteilen hätte ich auch erst mal das billigere genommen.
Der Trieb steckt tief und hat ja auch dazu geführt, das mittlerweile in Deutschland fast nichts mehr produziert wird.
Es gibt eben nichts, was ein anderer nicht noch etwas billiger und schlechter nachmachen kann.

Leider führt auch ein klangvoller und bekannter Name da nicht immer weiter.
Wenn heute auf irgendeinem Produkt "AEG" steht, reicht das bestenfalls noch zum Weitwurf.
Das mit dem Schweizer Produzenten ist ein erfreulicher Einzelfall, löst aber unser Problem nicht im Ganzen.

Aber eine Lösung habe ich da auch nicht.
Gruß Gert

Oerlov

Zitat von: berndr253 am 10 August 2010, 15:47:15
... die Stöszelgummis sind von einer sehr guten Qualität (wohlgemerkt SIND!) und ich könnte zwei oder drei in gute Hände abgeben. ...

Hallo Bernd,

Du hast eine PM

:)

Carsten

r26_jo

ups........ Carsten war schneller.

Vielleicht könnte man doch eine Kleinserie irgendwie anleiern.
Ich denke da an die Alu-Kopfdichtungen.
Eine größere Nachfrage wäre bei entsprechender Qualität bestimmt gegeben und ein wesentlich höherer Stückpreis dürfte angesichts des ärgerlichen und zeitaufwendigen Einbaues bestimmt akzeptiert werden.
Bloß wer macht so etwas: Betriebe die Kunststoffteile herstellen? Die Gußform ist ja nicht schwierig. Die Gummimischung ist wohl das größere Problem.
Was meint Ihr?

Gruß Jo

† Knut

Zitat von: r26_jo am 10 August 2010, 16:36:16
Die Gummimischung ist wohl das größere Problem.


Ja! Mach' doch mal eine Spezifikation: was soll das Gummi können? Wie lange? Bei welchen Temperaturen? Wie wird getestet?

Das wäre wahrscheinlich die erste ONTS (Oldtimer-Nachbau-Teile-Spezifikation). Kein Scherz- strengt Euch an!

Knut

cledrera

Ich hab mal gesammelt, was mir in den Kram passt:

ZitatDass es kein Hexenwerk wäre, Teile (nicht nur Gummi) in guter Qualität zu angemessenem Preis herzustellen, ist unstrittig.
ZitatEs ist also DOCH möglich, gute Qualität zu bekommen. Warum dann nicht alles "richtig" Produzieren?

Also, Knut analog:

1. Welche Materialspezifikationen muss das oder müssen die Gummiteil haben?
2. Wo ist derjenige, der jemanden kennen könnte, der hochqualitative Gummiteile produziert?

Clemens

PS: Es gibt ja nicht nur Ventildeckeldichtungen aus Alu und revolutionär gute Ölpumpen mit Filter sondern auch .., also warum nicht mal was aus Gummi.



Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

churchman †

Hallo,

hier in unserer Region gibt eine Firma, die sich mit so etwas beschäftigt.

Meteor Gummiwerke
K. H. Bädje GmbH & Co. KG
Ernst-Deger-Straße 9
D-31167 Bockenem
Tel.: +49 (0) 50 67 / 25 - 0
Fax: +49 (0) 50 67 / 25 - 212
Email: info@meteor.de
www.meteor.de

Leider kenne ich niemanden persönlich in der Firma, der hier einen Weg bereiten könnte. Ich weiß nur von jemandem aus der Produktion, dass hochwertige Gummiteile aller Art für die Autoindustrie u.a. gefertigt werden.

Grüsse

Ekki
When too perfect, lieber Gott böse!

GüllepumpeCH

Hallo

Oder wir suchen ein paar Fahrer, die unerschrocken den Witterungen und der eisigen Kälte strotzen, ihr Motorrad über Nacht in ungeheizten Unterständen abstellen und im Sommer in der prallen Sonne parkieren. :) . Wir spendieren die Gummis von den unterschiedlichen Anbietern und helfen den Verlierern wieder beim wechseln der Stösselgummis, damit sich der Aufwand in Grenzen hält.  ;D  Ich kenne da gerade mal drei Leute in der Nähe und ich gehöre nicht dazu. Zwei Rolf's und einer der mit Winterreifen herumfährt.  ;D

War so eine Idee.   Daniel
Lieber länger unterwegs sein, als früher ankommen.

guest474

ZitatManfred, ich will hiermit keine Blitz-Diskussion lostreten)

Schade, wäre sofort dabei gewesen.

ZitatEin bischen müssen wir uns da schon selbst an die Nase fassen.
Bei zwei gleich aussehenden Gummiteilen hätte ich auch erst mal das billigere genommen.

Genau der Punkt ist es.
Wie ich schon erwähnte, läßt ein Händler für ALLE anderen die Gummisssss machen. Jeder nimmt dann sein Volumen ab. Damit haben alle gleiche gute oder gleich schlechte Qualität. Ich schätze mal, dass eine Charge eine Größenordung von 5000 Stk. hat.
Würde nun ein Händler 1000 Stk mit bester Qualität für sich herstellen, die würde keiner kaufen. oder? Weil->ist doch nur Gummi.
Weitere Beispiele sind das Batteriegummi, Faltenbälge. Bei den Faltenbälge müssen die an das Originale Werkzeug gekommen sein.
Nachfertigung auf eigene Faust:
Ich schätze dass wir dann ca. 2000 Stk machen müßten, +Werkzeug.
Habt Ihr eine Ahnung, was dann ein Gummi kosten würde?
Das Material der Gummis müßte gleich mit den Stößelgummis der 2 Ventiler Boxer sein.
Gruss Manfred

cledrera

Hmmh,
nimmt man jetzt FKM-75-S oder FKM-75-S-1A oder was?
Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

† Knut

Zitat von: cledrera am 10 August 2010, 19:04:34
Hmmh,
nimmt man jetzt FKM-75-S oder FKM-75-S-1A oder was?

Guuuuut Clemens - Viton® muss es sein - also das teure FKM-75-S-1A - ist auch an meiner Honda.

... dann sind wir schon bei dem 3-5-fachen Materialpreis für die Dinger. Wie geschrieben, nur der "Materialpreis"!!

Weiter: Wer macht die Formen?

K.

guest474

Knuuuuuuuuuuuuuuut,
Aerobus ;D

Gruss Manfred

cledrera

Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

† Knut

#52
Haste gelesen bei Herrn Rommel:

Mindestfertigungsmenge 500 / 1000 Stück. Leider keine Kleinmengen verfügbar.

Knut

P.S.: Wer kann mal eine CAD-Zeichnung machen? DXF- und IGES-Format willkommen.

guest474

Wieviel würde dann dann jeder pro Teil ausgeben?

Gruss Manfred

berndr253

Zitat von: Knut am 11 August 2010, 07:26:57
Haste gelesen bei Herrn Rommel:
Mindestfertigungsmenge 500 / 1000 Stück. Leider keine Kleinmengen verfügbar.
Knut
P.S.: Wer kann mal eine CAD-Zeichnung machen? DXF- und IGES-Format willkommen.

2 oder 3-D?? Was wird gebraucht? Welche Toleranzen können wir vorgeben ohne dass es Probleme bei der Fertigung und der Gebrauchstauglichkeit kommt??

DXF-Skizze wäre kein Problem

Bernd
Leben und Leben lassen

† Knut

Bernd,

Mindestens eine 2D- Skizze braucht's für die Angebotsanfrage.

Innentoleranz beim Stößelschutzrohr (= Nennmaß) -0,2 bis -0,5mm (muß stramm sitzen!)
Außentoleranz bei Stößelführung (= Nennmaß) -0,5 bis -0,2mm (leichter Wackelsitz zur einfacheren Montage - wird gepreßt)
Rest mit Freimaßtoleranz nach DIN ISO 2768 c (grob)

Knut

† odeon8

#56
einfach die Maße

D1 - Innendurchmesser durchgehend für Schutzrohr
D2 - Durchmesser zur Stößelführung
D3 - Außendurchmesser = Überstand an der Stößelführung
und h1 / h2 mit Toleranz angeben . . .




;D Thomas S(olidworks)
HUBRAUMISTDURCHNIXZUERSETZENAUSSERDURCHNOCHMEHRHUBRAUM

BenW

Zitat von: odeon8 am 11 August 2010, 14:08:38
einfach die Maße

D1 - Innendurchmesser durchgehend für Schutzrohr
D2 - Durchmesser zur Stößelführung
D3 - Außendurchmesser = Überstand an der Stößelführung
und h1 / h2 mit Toleranz eingeben . . .

;D Thomas S(olidworks)


Cool! Der Copyright-Aufdruck kostet aber wahrscheinlich extra... ;)

Grüsse,
BenW (der gerade einen neuen Satz Stösselgummis benötigt, die 20 Jahre gehalten hatten)


† odeon8

kost nix . . .  außer einer SW 2010 Lizenz  :P
HUBRAUMISTDURCHNIXZUERSETZENAUSSERDURCHNOCHMEHRHUBRAUM

Rütz

Hmm... Thomas, irgendwie stimmen deine Maße nicht. :Frage:
Hast du durch deinen Umbau dort vielleicht spezielle Gummis oder sind R25/3 Gummis anders als für R26/27?

Für R26/27 habe ich:

D1 - 15 mm (Schutzrohr AM ist 16 mm)
D2 - 22 mm (= Stößelführungs IM)
D3 - 26 mm (Stößelführungs AM ist 28 mm)
h1 - 5 mm
h2 - 5 mm

In den 80ern habe ich mal bei Stemmler Gummis gekauft, die waren augenscheinlich auf der Drehbank aus dem vollen gedreht, haben aber sehr lange gehalten. ...bei einer Kleinserie vielleicht eine Option?

Rütz
I never dared to be radical when young.
For fear it would make me conservative when old. (Robert Frost)

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