Lager auf Tellerrad aufpressen

Begonnen von fofa, 01 Februar 2010, 22:55:59

« vorheriges - nächstes »

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

fofa

Hallo Schraubergemeinde,

ich habe eine Frage zum Aufpressen von Lagern, insbesondere der Lager für Tellerrad und Ritzel. Kann man dies mit herkömmlichen Mitteln, sprich ohne Presse, bewerkstelligen? Oder bleibt nur der Weg zu einer Fachwerkstatt?

Besten Dank für Eure Hilfestellung.

Gruß Christoph

fofa


peter63

Wenn du ein Rohr in entsprechendem Durchmesser hast, das den Kugellagerring, der aufgepresst wird treibt, geht´s problemlos mit zarten Hammerschlägen. Die Schlagkraft darf nur nicht uber die Kugeln übertragen werden.

LG Peter

berndr253

Eine weitere Möglichkeit:

Das Lager auf einer elektrischen Heizplatte anwärmen - ca. 100 bis 110 Grad - dann mit einer "behandschuhten" Hand aufnehmen und auf die Welle fallen lassen. Wenn es dabei hakt, weil nicht gerade aufgesteckt, mit der von Peter beschriebenen Lösung aufklopfen.

Anwärmen ist aber meiner Meinung immer das Mittel der Wahl!.

Gruß

Bernd
Leben und Leben lassen

fofa

Danke für Eure Tips. An Anwärmen des Lagers im Ölbad und Abkühlen der Welle mit Kältespray habe ich auch schon gedacht. Ich weiß allerdings nicht, ob das ausreicht für Lager, die normalerweise aufgepresst werden.  Aber wenn ich Euch richtig verstehe, sollte es damit klappen.

Danke und Gruß
Christoph

Tino

Zitat von: fofa am 02 Februar 2010, 07:36:58
Danke für Eure Tips. An Anwärmen des Lagers im Ölbad und Abkühlen der Welle mit Kältespray habe ich auch schon gedacht. Ich weiß allerdings nicht, ob das ausreicht für Lager, die normalerweise aufgepresst werden.  Aber wenn ich Euch richtig verstehe, sollte es damit klappen.

Danke und Gruß
Christoph
Obs ausreicht,kann man schon wissen.
Außendurchmesser der Welle und Innendurchmesser Lagerring messen.
Und mittels Ausdehnungskoeffizient für Stahl die erforderliche Temperatur errechen,ab der aus der Presspaßung ein Lossitz wird. Dann weißte ob du mit heimischen Mitteln diese Temperatur erreichen kannst oder ob doch aufgepresst werden muss.
Ist einfachste Physik. Sollte zu Grundlagenwissen eines jeden Hobbyschraubers gehören.
Gruß Tino
Gott fragte die Steine: "Wollt ihr Starrrahmenfahrer werden?"
Verängstigt antworteten die Steine:"Nein,dafür sind wir nicht hart genug."

Oerlov

Zitat von: Tino am 02 Februar 2010, 08:29:21
Ist einfachste Physik. Sollte zu Grundlagenwissen eines jeden Hobbyschraubers gehören.

Wenn das so einfach ist, kannst Du mir das ja sicherlich in zwei Sätzen erklären ...

(Mich interessiert vor allem, ob das thermische Wachsen des Lagerinnenringes in radialer Richtung -von einer neutralen Faser ausgehend- gleichermaßen nach innen und außen stattfindet. Und ob das gegenüber der Umfangsvergrößerung bzw. der thermischen Ausdehnung in tangentialer Richtung ins Gewicht fällt. Zudem frage ich mich gerade ob die Ausdehnung in beiden Achsen -radial und tangential- zu Wärmespannungen in dem Ring führt und ob diese wiederum die Ausdehnung behindert).

Vermutlich ist das alles zu kompliziert gedacht und am Ende ganz einfach ... waren halt meine ersten Gedanken zum Thema

Carsten U(nwissend)

Kompressor_Peter

 :P  :P  :P


Peter H(obbyschrauber ohne Grundlagenwissen)

P.S.:seid nett aufeinander  ;D

Tino

#7
Zitat von: Oerlov am 02 Februar 2010, 09:31:56
Wenn das so einfach ist, kannst Du mir das ja sicherlich in zwei Sätzen erklären ...

(Mich interessiert vor allem, ob das thermische Wachsen des Lagerinnenringes in radialer Richtung -von einer neutralen Faser ausgehend- gleichermaßen nach innen und außen stattfindet. Und ob das gegenüber der Umfangsvergrößerung bzw. der thermischen Ausdehnung in tangentialer Richtung ins Gewicht fällt. Zudem frage ich mich gerade ob die Ausdehnung in beiden Achsen -radial und tangential- zu Wärmespannungen in dem Ring führt und ob diese wiederum die Ausdehnung behindert).

Vermutlich ist das alles zu kompliziert gedacht und am Ende ganz einfach ... waren halt meine ersten Gedanken zum Thema

Carsten U(nwissend)

Ich sehe schon,hier fehlt absolutes Grundlagenwissen.
Ein metallischer Ring wächst nicht nach innen bei Wärmezufuhr!
Wenn schon dafür das Verständnis fehlt,dann brauche ich nicht mit einfachen Physikformeln aus der Grundschule um mich zu werfen.
Hätte ich Lehramt studiert,dann könnte ich es sicherlich auch sehr gut einem Unwissenden erklären.
Als Dipl.Ing. müssen mich nur andere Dipl.Ings. auf fachlicher Ebene verstehen können. Was meine Frau übrigens zur Weißglut treibt,wenn ich ihr was Technisches erklären soll.  ;D
Gruß Tino
Gott fragte die Steine: "Wollt ihr Starrrahmenfahrer werden?"
Verängstigt antworteten die Steine:"Nein,dafür sind wir nicht hart genug."

Taz

Hallo Tino.

Das wär doch aber eine großartige Gelegenheit, am besten (und dankbarsten) Publikum der Welt Deine didaktischen Fertigkeiten auszuprobieren und zu mehren.

Schöne Grüße, Tas D(ipl. Strippenzieher a.D.)
Life's a bugger, and then you die

auf Tour:
Northumbria (2025)
Northumbria (2024)
Zipfelreise (2019)
Cymru "Radnor Revivals" (2016)
Alba "Isle of Skye" (2013)
Austria Großglocknerhochalpenstrasse (2012)
Alba "Spittal of Glenshee" (2011)

berndr253

Beim Anwärmen der Lager ist ein Ölbad nicht erforderlich. Es ist ausreichend das Lager auf einer "Herdplatte" auf Temperatur zu bringen, wobei es sinnvoll ist das Lager insgesamt, also sowohl Innen als auch Außenring vollständig warm ist.
Für das Aufschieben bleibt dann nicht viel Zeit - die Wärmemenge, die im Innenring gespeichert ist und für die "Formänderung" verantwortlich ist, ist relativ gering. Wenn der Ring auf der Welle auch nur ein wenig klemmt ists auch schon vorbei.

Wenn man das Lager mit einer Presse oder einem Schlagrohr einpresst sollte man auf jeden Fall dafür sorgen, dass sich kein Fett oder Öl mehr auf den Oberflächen befindet! Beides führt gerne zum Fressen beim Pressen. Verwenden kann man beim Pressen lediglich "Hirschtalg" als Schmiermittel - gibts in der Apotheke!

Ein paar "Trockenübungen" mit alten Lagern und Wellen aus der Grabbelkiste vermitteln ein Gefühl dafür wie man am besten vorgeht.

Bernd
Leben und Leben lassen

fofa

@Tino: Ich hatte wohl in der Grundschule noch keine Physik, insofern habe ich scheinbar etwas verpasst. Würde mich daher freuen, wenn Du es kurz formeltechnisch erklären könntest.

@Bernd: Besten Dank.

Gruß Christoph D(er verzweifelt sein Physikbuch aus der Grundschule sucht)

rolf

Na Gut...jetzt mein Senf:
Ich würde mir eine kleine Fritteuse kaufen...bekommt man manchmal bei lidl, aldi, Metro etc. für kleines Geld...so 10-20€...Öl rein, Lager im Ölbad anwärmen (ich würde es NIE direkt auf der Herdplatte machen...ist nicht gleichmäßig genug)...Vorteil Fritteuse...du kannst einstellen wie heiß du es haben möchtest; HATT EINEN DECKEL; EIN HERAUSNEHMBARESN dRAHTSIEBEINSATZ :schimpf:...also 120°C nehmen...passendes Rohr  (passend heisst  es geht auf den Innenring des Lager ---würdest du es ins Gehäuse pressen müsste es auf den Außenring drücken) nehmen, zusammen mit kleinen hammer parat legen
Lager mit Kombizange o.ä. herausnehmen, möglichst nicht verkantet auf Tellerrad bugsieren...normalerweise fällt es von alleine runter..dann sicherheitshalber nochmal dezent mit dem Rohr + Hammer nachklopfen
wenn  es nicht von alleine runterfällt ist es eigentlich verkantet (oder nicht heiß  -120°-genug)...dann ein bißchen mit der Zange nachrichten und dann mit Rohr und Hammer zügig runterklopfen.
Und das das mit Öl frisst ist Unsinn...oder sagen wir mal wertfrei: ist mir noch NIE passiert...weder kalt noch warm

Oerlov

#12
da der praktische Teil schon geklärt ist, interessiert mich doch noch die Theorie:

@ Tino: OK, Du hast die Frage nicht verstanden -Wenn der letzte Beitrag für Dich zu anspruchsvoll formuliert war hier die einfache Variante:
1.- Der Ring wird bei Wärme länger = Umfangsvergrößerung = Ergebnis: größeres Loch
2.- ABER: der ring wird auch breiter (D_außen-D_innen nimmt zu) = Vergrößerung in radialer Richtung = Auswirkung auf Loch für mich nicht klar (s.vorheriger Beitrag)

=> gesamte Lochänderung = Folge aus 1. UND 2.

Zitat von: Tino am 02 Februar 2010, 09:41:58
Ein metallischer Ring wächst nicht nach innen bei Wärmezufuhr!

In Summe nicht - Das Ist mir klar, da Einfluss 1. > 2.
Bei großen Lagern mit schmalem Innenring vermutlich auch 1. >> 2.

Aber um wieviel? Wann spielt Effekt Nr. 2 eine Rolle?

Erklär's doch mal mit Deinen Worten (zur Not findet sich bestimmt jemand im Forum, der mir das übersetzt)

Carsten I(mmer noch unwissend)

rolf

#13
Braucht man m.E. nicht zu wissen, und ist daher auch nicht Grundwissen.
Es genügt vollkommen zu wissen das man es sich mit Hitze/Kälte wesentlich erleichtert bzw. erst möglich macht.
Da Ölbad (m.E.!) unerlässlich ist, auch schon die Maximale Temperatur vorgegeben...die des Öles bevor es anfängt zu rauchen....und sind damit immer unterhalb von kritischen Temperaturen für die Lager.
Rolf D(ipl. Dipl.-Ing....wen schon damit rumgeworfen wird ;D...Carsten, Isie , Jörg etc.: jetzt ihr!)

berndr253

@ Rolf,

es mag ja durchaus sein, dass Du noch keine Probleme mit Öl und Fett beim Pressen von Teilen hattest. Es gibt aber auch durchaus andere Erfahrungen - so ist beim kalten Pressen von "gebauten Wellen" bei denen sehr enge Passungen Voraussetzung für die Standfestigkeit sind, die Reinigung der zu pressenden Teile mit Bremsenreiniger oder anderen entfettenden Mitteln unabdingbar. Das zumindest zeigen die Erfahrungen von Leuten, die Motoren bauen oder "richten".

Deine Bemerkung, dass "das mit Öl frisst ist Unsinn...oder sagen wir mal wertfrei: ist mir noch NIE passiert...weder kalt noch warm" ist tendenziell abwertend und wenig hilfreich.

Bernd
Leben und Leben lassen

rolf

#15
" so ist beim kalten Pressen von "gebauten Wellen" bei denen sehr enge Passungen Voraussetzung für die Standfestigkeit sind, die Reinigung der zu pressenden Teile mit Bremsenreiniger oder anderen entfettenden Mitteln unabdingbar"
Ja, aBER WIRD DAS NICHT GEMACHT  :schimpf:...um die Presskräfte zu erhöhen? Und nicht, weil es geölt fressen würde?
Ich kenne das mit dem "absolut fettfrei"  von (u.a.,... bei mehrteiligen, gepressten KW auch)Konusverbindungen, und da auch nur aus dem erstgenannten Grund.
Rolf

berndr253

Meine Erfahrung:
Beim Pressen einer Kurbelwelle in die Kurbelwange fressen die Wellen auf halbem Weg (15 mm Einpresstiefe) wenn hier gefettet wurde. Grund sind hier die hohen Temperaturen, die sich beim Pressvorgang an den Kontaktflächen einstellen - Stichwort Reibschweissen.
Die nicht gefettete Welle kann ohne Schwierigkeiten gepresst werden, wobei die Welle in zwei Pressungen eingesetzt wird (1/3 Vorpressen, dann entlasten, dann ganz einpressen).

Bernd
Leben und Leben lassen

Stefan

Zitat von: Tino am 02 Februar 2010, 09:41:58
Als Dipl.Ing. müssen mich nur andere Dipl.Ings. auf fachlicher Ebene verstehen können. Was meine Frau übrigens zur Weißglut treibt,wenn ich ihr was Technisches erklären soll.  ;D
Gruß Tino

Ich bin Dipl.-Ing., vielleicht verstehe ich es deshalb, meiner Frau technische Zusammenhänge erklären zu können. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den Unterschied machen.

Gruß
Stefan
The evil is always and everywhere!

Tino

Zitat von: rolf am 02 Februar 2010, 12:16:01
Braucht man m.E. nicht zu wissen, und ist daher auch nicht Grundwissen.
...
Nö?!
Wird aber im Physikunterricht der Grundschule bereits vermittelt.
Dann hätte man sich die Schulzeit ja sparen können.
Denn gerade die Temperturausdehnung ist ja nun etwas was uns im täglichen Leben begegnet und wir teils unbewußt wahrnehmen.
Die Formel ist nichtmal schwer und jeder der Lesen kann,wird es ganz leicht bei Wikipedia erklärt bekommen.
Wer solche Grundkenntnisse im Schrauberhobby nicht kennt, der wird wohl nie verstehen warum er etwas auf eine bestimmte Art und Weise machen muss. Und wird sich auch zukünftig im Hobby wohl eher schwer tun.
Ich finde es nur Schade wie naiv manche ihr Hobby betreiben.
over&out
Gruß Tino
Gott fragte die Steine: "Wollt ihr Starrrahmenfahrer werden?"
Verängstigt antworteten die Steine:"Nein,dafür sind wir nicht hart genug."

cledrera

Dar ich jetzt auch mal?

1. Was die Frage der (nicht vorhandenen) Ausdehnung des erwärmten Lagers nach innen anbelangt, habe ich das im Techniker-Forum wiedergefunden. Da war ein gerade seine Diplomarbeit schreibender Maschbau-Student diesem "weitverbreiteten" Irrtum unterlegen. Soweit zu den jungen Naiven. (Merksatz: Kein Fehler ist zu dämlich, als das er nicht stets wiederholt wird.)
by the way:
delta_r=r_0*alpha*delta_t

wobei delta_r die Radiusänderung,
r_0 der ursprüngliche Radius
alpha Wärmeausdehnungskoeffizient
delta_t Temperaturänderung ist.

Und wenn ich sowas bei meinem Hobby öfter lesen müsste, würde ich Auto fahren.

2. Pressen ist m.W. eine Fügetechnik, bei der die Fügeteile im wesentlichen nur elastisch verformt werden und bei der ungewolltes Lösen durch Kraftschluss verhindert wird.
Ich kann mir daher nicht vorstellen, was Öl dabei zu suchen hätte. Andererseits kann ich mir sehr gut vorstellen, dass man jahrelang mit Öl arbeitet, ohne einen "Fresser" zu haben. Der erwischt einen sehr wahrscheinlich dann, wenn man das einzige noch verbliebene Teil einer sonst nicht reproduzierbaren Baureihe bearbeitet.

@ Stefan,
hast Du wirklich einen Dipl.-Ing in Frauenverstehen?

Clemens
Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

rolf

#20
Zitat von: Tino am 02 Februar 2010, 14:40:39
Nö?!
Wird aber im Physikunterricht der Grundschule bereits vermittelt.
Dann hätte man sich die Schulzeit ja sparen können.

tut mir leid...ist Unsinn und ohne Zusammenhang...ich schrub," es genügt zu wissen das"...man muß nicht wissen warum genau man Brandblasen bekommt wenn man ein rotglühendes Eisenstück anfässt, es genügt zu wissen das man sie bekommt ...wenn es interessiert was dort physikalisch passiert...der kann/möge sich schlau machen...für die meisten ist das a: unnötiges Ballastwissen und b: nicht wichtig
2. du als Ing. kannst nicht mal Grundschulwissen richtig wiedergeben ..Oha!

oder ist diese o.g. "Grundschulwissen " doch in deiner "Dipl.-Ing. Geheimsprache" ;D verfasst? Dann (!) ist es kein Grundwissen und damit sind deine o.g. Sätze sinnlos..wie schon eingangs erwähnt




Denn gerade die Temperturausdehnung ist ja nun etwas was uns im täglichen Leben begegnet und wir teils unbewußt wahrnehmenAuf die Ausdehnung des Weltalls trifft das genauso zu....wieder sinnentleerte Platitüde.

Die Formel ist nichtmal schwer und jeder der Lesen kann,wird es ganz leicht bei Wikipedia erklärt bekommen.
S.o....wen es interessiert?...braucht man aber nicht zum leben bzw. überleben ;D

Wer solche Grundkenntnisse im Schrauberhobby nicht kennt, der wird wohl nie verstehen warum er etwas auf eine bestimmte Art und Weise machen muss. Und wird sich auch zukünftig im Hobby wohl eher schwer tun.
Ich finde es nur Schade wie naiv manche ihr Hobby betreiben.
lasse ich mal  kommentarlos....deine Irrmeinung liegt wohl daran das du auch meinst nur Dipl.-Ings. verstehen Dipl.-Ings...was du oben ja schon bei deinen "Grundkenntnissen" ad absurdum geführt hast


over&out
Gruß Tino

fofa

Kurzer Break in dieser spannenden Diskussion: ich kann Vollzug melden  :juhuu:
Mangels Fritteuse habe ich aus dem Küchenbedarf "geklaut" ;D, Edelstahlgeschirr für ein Schwitzbad. Ist eine Edelstahlwanne mit Edelstahlkorb zum Herausnehmen, ähnliches Prinzip wie Fritteuse. Beides auf die Herdplatte bei höchster Stufe und mit einem Laser-Thermometer (edel geht die Welt zugrunde) Temperatur kontrolliert. 120 Grad war noch zu wenig, aber bei 170 Grad ist das Lager wunderbar über die Welle geglitten.

Besten Dank an alle für die Unterstützung
Gruß Christoph

cledrera

Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

gradweg


HI,

Fofa, 170 grad sind zuviel für die kugellager,wie rolf gesagt hat 120 grad sollten nicht überschritten werden.

wenn die kugel lager warm aufgezogen werden sollte nach dem erkalten immer noch ein setzschlag

ausgeführt werden,da das kugellager sich etwas vom anschlag zurückzieht.

mfg reinhold

fofa

Ok, Reinhold, ich sag es mal so: ich habe erhitzt, bis das Öl anfing leicht zu rauchen (so hatte rolf es auch geschrieben). Nach meiner Anzeige waren es zu diesem Zeitpunkt 170 Grad. Hängt wahrscheinlich von der Ölsorte ab, wann es zu rauchen anfängt. Jetzt hoffe ich natürlich, daß die Lager noch heil sind. Den Setzschlag hab ich durchgeführt, Danke.

Gruß Christoph

Stefan

Zitat von: cledrera am 02 Februar 2010, 15:47:26
@ Stefan,
hast Du wirklich einen Dipl.-Ing in Frauenverstehen?

Klar habe ich den. Wollte sogar promovieren, aber die Doktormutter war zickig.

Gruß
Stefan
The evil is always and everywhere!

berndr253

Zitat von: fofa am 02 Februar 2010, 20:34:22
Ok, Reinhold, ich sag es mal so: ich habe erhitzt, bis das Öl anfing leicht zu rauchen (so hatte rolf es auch geschrieben). Nach meiner Anzeige waren es zu diesem Zeitpunkt 170 Grad. Hängt wahrscheinlich von der Ölsorte ab, wann es zu rauchen anfängt. Jetzt hoffe ich natürlich, daß die Lager noch heil sind. Den Setzschlag hab ich durchgeführt, Danke.

Gruß Christoph

Hallo Christoph,
bei der Temperatur für das Anwärmen ist die Art des Käfigs zu beachten. Bei Stahlkäfigen kann ja eigentlich nichts passieren, die Lager mit Kunststoffkäfigen sind aber gegenüber zu hohen Temperaturen "sensibel". Infos über die Temperaturen sind in der Regel in den Lagerkatalogen enthalten. Die Frage ist aber auch welche Temperatur das lager selbst beim Aufschrumpfen hatte. Es dauert eine ganze Weile bis das Lager die Temperatur des Öls angenommen hat.

Bernd
Leben und Leben lassen

BenW

Zitat von: fofa am 02 Februar 2010, 20:34:22
ich habe erhitzt, bis das Öl anfing leicht zu rauchen (so hatte rolf es auch geschrieben). Nach meiner Anzeige waren es zu diesem Zeitpunkt 170 Grad. Hängt wahrscheinlich von der Ölsorte ab, wann es zu rauchen anfängt.

- Olivenöl, kaltgepresst, raucht ab ca. 130° C
- Butter, ab ca. 175° C
- Sonnenblumenöl ab ca. 210°C

Hoffe, Du hast kein heissgepresstes Erdnussöl genommen - das raucht erst ab 230°C...  :P

Grüsse,
BenW

fofa

Nach Deiner Liste war es Butter  ;D
Nee, Spaß beiseite, es war Frittieröl, so konnte ich noch ein paar Pommes beitun  ;)

Ich habe nur Lager mit Stahlkäfig. Scheinen es gut überstanden zu haben.

Gruß Christoph

cledrera

Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

Hauptmenü

Anleitungen & Bücher Baureihe Specials Startseite Vergleichsliste

Presse & Wissen

Bauzeiten & Stückzahlen Historisches Liste der BMW Modelle Presseberichte Prospekte & Plakate

Foren & Literatur

Bildergalerie Bildtafel-Suche Forum: Boxerforum Handbücher Servicedaten

Allgemeine Infos

Bildtafelsuche Glossar Impressum Kontakt Sitemap

Tipps & Service

Dienstleister Händler Märkte & Museen Tipps Verschleißteile & Werkzeuge