Tank leckt an Befestigungsschraube

Begonnen von Michel, 12 Juni 2008, 16:21:51

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Michel


Hallo !

wieder ein neues Problem  :\'(
Der Tank ist an der rechten unteren Befestigungsschraube undicht geworden.
Ich habe es eben festgestellt.....es tropft zwar noch nicht so stark aber das wird wohl noch stärker werden.

Was kann man tun ? Hat jemand einen Vorschlag ?

lG Michel

Michel



rolf

Dünnes kupferblech, zuschneiden , in der mitte ein Loch ca. 8,3mm, verzinnen
Tank säubern (so weit wie das kupferblech reicht) verzinnen
Kupferblech draufdrücken, beides zusammen erwärmen bis das Zinn fliesst
Rolf

Michel

Hi Rolf,

danke für die schnelle Antwort :applaus:

hört sich nicht sehr kompliziert an.....ich werde mich mit einem Bekannten der Ahnung vom Löten hat gleich mal kurzschließen.

ich hatte schon bös Angst, dass der Tank im Eimer ist.

Gruß
Michael

isie

Hallo,
messighartlot siehe schweissfred. hatte auch einmal einen Beitrag daZU geschrieben
VG I

rolf

Messinghartlot hat den nachteil das du es 1. nicht mehr schweissen kannst, 2. große Hitze benötigt, 3.selber Spannungen hinein bringt (u.a. durch 2.), 4.selber nicht sehr Spannungsstabil ist.

Beim Weichlöten hast du 2-4 nicht, insbesondere wenn du es mit einen extra Kupferblech machst.
schweissen kannst du notfalls auch noch weil beim schweissen das Lot weg explodiert.

Generell bringt hartlot auch keinen(!) Vorteil gegenüber Weichlot (in dem Fall!)
Wichtig beim löten (aber eben auch beim hartlöten)ist nur sauberkeit, sauberkeit, und natürlich sauberkeit!!
Rolf

isie

Hallo Rolf,

(Preludium..: Ungern Dir wi(e)dersprech).

Meine Weichlot ((B)löstzinn)-Reps in dem Bereich "Halterungschrauben hinten am R26 Tank"  waren nix. Auch nicht mit Verstärkungsblech. Kein Wunder bei dem Geschüttel (tortz grosse Gegengewicht KW). Und das mit Flussmittel usw gemache ist eine ziemliche Fummelei, hinterherkorrodiererei usw.

OK, mit Kuperblech habe ich das nicht probiert, die "Übergangsprobleme WeichLot" hatte ich aber nicht am VBlech sondern am Tank selbst. Auch braucht es doch hohen Wärmeeintrag, den mein 100W Blötkolben nicht brachte -> offene Flamme sowieso erforderlich.

Die Hartlot sache aber schon gleichwohl - geliche VBlechchen wie vor (alles Weichlot vorher abbürst).

Und zudem ist Säuresxxxe weg.

NB: Am Tank ist doch jede Menge ohnehin hartgelötet - auch die Schraubenaufnahmen hinten, sogar glaube ich die Tankschalen(kanten). (gingen bei mir natürlich dann auf).

Bei der Festigkeit ist Hartlot ggü. Weichlot deutlich überlegen.

Zum Wärmeeintrag...: Korrekt, ist hoch - aber wenn man den Resttank mit feuchten Lappen abdeckt und regelmässig H20 nachgiesst ... bekommt man sogar die "TankeldeckelHülsen Werkzeugfach " sauber hartgelötet ohne grössere LackSchäden (beide neu auch noch, mhhh). Lackstift über 2 mm WZFdeckel hat gereicht (Bilder brauch ?).

Blöd dass ich das Ganze nicht fotografiert habe im Herbst 07.

=> Bislang Tank dicht und Werkzeugfachdeckelbefestigung hält.

NB: TankInneres rostet es ev. ohne zusätzliche weitere Massnahmen "weil wo heiss usw".

VG I   



isie

#6
Hallo,

Teil 1: R26 Tank rechts und links unten an der hinteren Tank Aufnahme ..
Links am BHahn aufgeklebte Linierung:  zum 5ten mal daran herumgemacht.

Leider etliche Reflexionen an Staubpartikeln usw, halt Blitzaufnahmen...

... Und Nein : Tank wurde danach NICHT aussen neu lackiert - nur Lackstiftausbesserungen und Linien neu kleb (linke Seite).

VG I

isie

#7
Hallo,

Teil 2: WerkzeugFachDeckelAufnahme

Leider etliche Reflexionen an Staubpartikeln usw, halt Blitzaufnahmen... Faktisch nix zu sehen !
-> eben ohne Blitz & nochmals eingestellt.

UND nochmals..: Beide AufnahmeHülsen neu mit  "Messig-Hartlot" eingelötet.
Rechts neu eingebastelt (war Messinghülse aus Altbestand, aufgebohrt usw.) und nicht so ganz gelungen  - ok.

Auch hier ... Und Nein : Tank wurde danach NICHT aussen neu lackiert - nur Lackstiftausbesserungen.

VG I

† odeon8

#8
Hallo Michel,

kann mich Rolf nur anschließen. Dein Tank ist "nur" undicht, es geht
nicht um große mechanische Belastung.
Ich hatte damals ein abgebrochenes Tankscharnier und konnte ein Ersatzscharnier
erfolgreich weich anlöten, ohne die üblichen Nachteile einer offenen Flamme,
abgebrannter Farbe, verzogenes Blech etc.

Guggst Du hier.

Je sauberer die Lötstelle desto problemloser funktioniert das.
Und ein gutes, für Stahl geeignetes Flußmittel verwenden !

vg

Thomas
HUBRAUMISTDURCHNIXZUERSETZENAUSSERDURCHNOCHMEHRHUBRAUM

isie

#9
Hallo Thomas,
nun renn ich in die Garage,  mach herum usw,  stelle ich solche tollen Bilder ein und DU ... ?
Ooooooch
VG Ingo (upset)

† odeon8

Hallo Ingo,

Zitatupset

nur ruhig Blut. Will hier niemanden provozieren  ;)

Trotzdem  ;D  3 (ungefragte) Foto Tipps:

1. RAN ans Objekt
2. Die besten Fotos gelingen wenn der Blitz versagt
3. Forumsbilder nicht mehr als 700 Pix in eine Richtung

lg

Thomas
HUBRAUMISTDURCHNIXZUERSETZENAUSSERDURCHNOCHMEHRHUBRAUM

tassilo als Gast

Hallo Ingo.

:applaus: saubere Arbeit...

Zum Thema "alternativer Lösungsansatz Weichlöten":

Ich stand seinerzeit vor dem gleichen Problem mit den Tankdeckelscharnieren..bei der R25/3 aufgrund der Position des Werkzeugfachs übrigens ein richtiges Schmankerl...

Ich habe die Scharnierhülsen weich eingelötet, weil an der Stelle mit offener Flamme (ohne ist Hartlöten ein echtes Problem) nun wirklich garnix zu wollen ist...Thomas Tip mit dem Kupferblock ist Gold wert, weil man auf diese Weise eine unglaubliche Hitzemenge in die Lötstelle reinbekommt, ohne deswegen die Temperatur in kritische Bereiche schieben zu müssen. Davon ab sind bei dem Kühlkörper (=Tank) hintendran 100W definitiv zu kurz gesprungen.

Ich mußte auch ohne Wasserkühlung nur das neue Scharnier lackieren...

Trotz des hohen Gewichts des Werkzeugfachdeckels (trägt ja auch noch das Kniekissen, durch die Position des Deckels liegt die gesamte Belastung zudem ausschließlich auf dem Scharnier) hält diese Lösung nun schon einige tausend Kilometer...ich würde es wieder so machen.

Schöne Grüße, Tas

isie

Hallo, habe die verstaubten Photos eben durch ungeblitze ersetzt.

@ Thomas: war doch nur sch(m)erzhaft gemeint.
@ tas danke für die Blumen. Weíchlot hatte ich am auch WZFD probiert: Hielt absolut nicht

Vg I

Taz

Hi Ingo.

Ist auch kein Wunder, bei Deinem Tank hast Du konstruktiv ja nur die Möglichkeit, die Röhrchen an sich anzulöten..die damit machbare Fläche ist zu gering, um die auftretenden mechanischen Belastungen über eine weich gelötete Fuge aufzunehmen. Bei der R25/3 ist das schon einfacher...aber auch hier habe ich die Röhrchen an einem Stahlwinkel hart angelötet (außerhalb des Tanks, damit kein Problem mit Hitzeeintrag und offener Flamme) und dann den Stahlwinkel weich im Werkzeugfach angelötet.

Schöne Grüße, Tas

Life's a bugger, and then you die

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isie

Hallo Tas,

ach sooo nund endlich kapiert

LG Ingo (langsamversteher)

Michel


Hallo Schrauber....

ich habe mich eben mit einem selbsternannten Experten kurzgeschlossen.

Er hat mir geraten einen 2 Komponentenkleber (eine Art Knetgummi) zu verwenden, soll es bei Polo geben und halten wie die Pest.
Sogar Benzinresistent soll das Zeug sein.
Hört sich einfach an aber hält es auch......hat jemand Erfahrungen gemacht.
Ich bin doch ein wenig speptisch......vielleicht hat er auch nur keine Lust mir das Kupferblech anzulöten ???

schöne Grüße
Michael

sigi_rs

Hallo Michel,
ich habe meinen Tank mal mit diesem Knetmetall geheilt. Das hat gehalten, sah aber richtig schxxxxe aus. Benzinfest ist das wohl. Ich habe auf jeden Fall immer etwas Knetmetall bei langen Touren (Edersee) dabei, um Löcher flicken zu können.

An der Befestigungslasche halte ich das nicht für erste Wahl. Das habe ich, wie bereits empfohlen, weichgelötet. Dies musste ich bislang bei zwei Tanks machen und das hält seit Jahren dicht.

Viele Grüße,
Jörg

Michel

Hi Jörg,
vielen Dank für die Antwort.
Toll aussehen muss es ja nicht unbedingt.......ist ja immerhin an der Tankunterseite.

Weichlöten ist wahrscheinlich die bessere Alternative.

Gruss
Michael

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