Benning CM 2-1 Stromzange

Begonnen von Hodima, 05 September 2026, 13:04:02

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Hodima

Der Stromverbrauch im Haus ist viel zu hoch.
Mit den Einsparungen bin ich durch , LED, Schaltuhren etc.

Jetzt möchte ich die einzelnen L1 Leiter messen.

Im Netz findet man jede Menge Geräte, leider meist ohne genaue Angaben bzgl der Messgenauigkeit.

Gefunden habe ich: Benning CM 2-1 (044689)
                                A ab 10mA
                                Grundgenauigkeit 0,5 %

Ich vermute, das da irgendwo so gut um die 100 Watt verschwinden (Kriechstrom?)

Gibt es zu diesem Gerät vielleicht günstigere Alternativen?

Gruß  Horst-Dieter
wer will, findet Wege
wer nicht will, findet Gründe

Hodima

wer will, findet Wege
wer nicht will, findet Gründe

Fastnachter

Hallo Hodima,


hast du ne PV?
Jedes Smartmeter gibt dir diese Werte.

Nebenbei:
Deine Zirkulationspumoen sind alle neu?
Alexa/Songs o.ä  da? Tiefkühltruhe? Wieviel Ruhestrom hast du denn?

Gruß

Jan.
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

Hodima

#2
Hallo Jan,

nein, PV habe ich  (noch) nicht.
Plane aber ein ca 1800 Watt Balkonkraftwerk zu installieren.

Alexa, W-Lan etc. verwende ich nicht.
EDV, Musikanlage Fernseher etc. schalte ich per Schaltdose ab.

Die Zirkulationspumpen sind neu aber abgeschaltet.
Ich habe den Wasserspeicher bereits abgeschaltet und produziere Warmwasser
jetzt via Durchlauferhitzer.

Ich habe hier 3 Strommessgeräte in Benutzung um den Verbraucher zu finden, ohne Erfolg.
Gefriertruhe, Mikrowelle und was weiss ich sonst noch, habe ich alles gemessen. Alle unauffällig.
Ich hatte immer meine Werkstatt schwer in Verdacht. Da besonders die Schweissgeräte (320Ah)
In den letzten Monaten habe ich aber nicht gearbeitet. Dennoch etwa 400 Kilowatt Verbrach im Monat.

Messgeräte sind vorhanden, auch ein Zangenmessgerät.
Leider weiss ich nicht, wie genau das misst. Die Toleranzen können ganz erheblich sein.

Bei fast 5000 Kilowatt per Anno muss irgendwo Strom unerkannt verschwinden.

Daher die Suche nach einem genau messenden Zangenmultimeter. (möglichst bezahlbar)

Gruß Horst-Dieter



wer will, findet Wege
wer nicht will, findet Gründe

patro

Du kannst den Verbraucher auch finden in dem du in deinem Sicherungskasten alle Sicherungen ausschaltest.

Alle Verbraucher ausschalten, wenn möglich.

Dann einzelne Kreise wieder einschalten und beobachten, ob dort ein Verbrauch stattfindet obwohl, eigenlich keine Verbraucher eingeschaltet sind.

Wenn du gar nicht weiter kommst, ein Zangenmultimeter kann ich dir leihweise zur Verfügung stellen. Allerdings frage ich mich, wie du damit zu einem Ergebnis kommen willst.



Gruß, Ralf.

Gruß, Ralf.

R25/2 | KR51/1

Einzylindär


patro

Zitat von: Hodima am 05 September 2026, 17:07:28Hallo Jan,

nein, PV habe ich  (noch) nicht.
Plane aber ein ca 1800 Watt Balkonkraftwerk zu installieren.

Alexa, W-Lan etc. verwende ich nicht.
EDV, Musikanlage Fernseher etc. schalte ich per Schaltdose ab.

Die Zirkulationspumpen sind neu aber abgeschaltet.
Ich habe den Wasserspeicher bereits abgeschaltet und produziere Warmwasser
jetzt via Durchlauferhitzer.

Ich habe hier 3 Strommessgeräte in Benutzung um den Verbraucher zu finden, ohne Erfolg.
Gefriertruhe, Mikrowelle und was weiss ich sonst noch, habe ich alles gemessen. Alle unauffällig.
Ich hatte immer meine Werkstatt schwer in Verdacht. Da besonders die Schweissgeräte (320Ah)
In den letzten Monaten habe ich aber nicht gearbeitet. Dennoch etwa 400 Kilowatt Verbrach im Monat.

Messgeräte sind vorhanden, auch ein Zangenmessgerät.
Leider weiss ich nicht, wie genau das misst. Die Toleranzen können ganz erheblich sein.

Bei fast 5000 Kilowatt per Anno muss irgendwo Strom unerkannt verschwinden.

Daher die Suche nach einem genau messenden Zangenmultimeter. (möglichst bezahlbar)

Gruß Horst-Dieter
400 Kilowattstunden im Monat entspricht einem konstanten Verbrauch von etwa 500 Watt.

Das ist eine normale Grundlast (nachts, wenn eigentlich alles aus ist) für ein Einfamilienhaus.

Gruß, Ralf.
Gruß, Ralf.

R25/2 | KR51/1

patro

Gruß, Ralf.

R25/2 | KR51/1

Einzylindär

Da ist ein Leistungsmesser mit Display und WLAN Logger drin...

Gruß
Stefan, der Einzylindär

Fastnachter

500W Grundlast?
Ich hab in den Sommerferien 150W.
Das wären ja schon 4350kwh/a nur Grundlast! Das ist viel zu viel!

Gruß

Jan.
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

patro

#9
In dieser Grafik kann man das gut erkennen.
Gruß, Ralf.

R25/2 | KR51/1

patro

Zitat von: Fastnachter am 05 September 2026, 21:12:34500W Grundlast?
Ich hab in den Sommerferien 150W.
Das wären ja schon 4350kwh/a nur Grundlast! Das ist viel zu viel!

Gruß

Jan.
Wie alt war dein Sohn noch mal?
Hier wohnen permanent vier Leute, teilweise auch mal acht.
Hängt also immer etwas von den Parametern ab ...
Wenn ich sehe dass die Smartphones mittlerweile auch mal mit 60 Watt geladen werden, dann noch ein paar Tablets und noch ein bisschen dies und das ...

Gruß, Ralf.

Gruß, Ralf.

R25/2 | KR51/1

Fastnachter

Aber das ist ja nicht die Grundlast. Da gehören doch keine Handys und Verbraucher rein. Hier mal ein Urlaubstag.
Rund 150W/h, die Peaks sind Warmwasser.
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

patro

150 Watt. Das ist super. Komme ich aber nicht hin.

Gruß, Ralf.

Gruß, Ralf.

R25/2 | KR51/1

Hodima

Ralf:   Danke ein Zangenmultimeter habe ich ja, leider ohne Angabe der Genauigkeit.
          Die Sicherungen alle auszuschalten ist mir zu aufwendig da zu zeitaufwendig.
          Ich habe noch einen alten Zähler. Davor sitze ich dann ja Stunden.

Stefan: Solche Geräte habe ich auch bereits. Damit habe ich schon die einzelnen Verbraucher gemessen.

Jan:    Genau 5000 KW im Jahr sind zu viel. Ein Haushalt mit 2 Personen sollte so um die 2000 KW liegen.
          So die Info meines Versorgers.

Daher die Idee die einzelnen Leitungen (L1) einzeln mit einer Stromzange zu messen.
Die aber sollte auch geringe Werte anzeigen und genau sein. Ich vermute einen stillen Verbraucher
so um die 50-100 Watt.

Gruß Horst-Dieter
wer will, findet Wege
wer nicht will, findet Gründe

Fastnachter

Also die 2.000 Grundverbrauch oder Jahresverbrauch? Jahresverbrauch kannst du in einem Haus vergessen, wenn du nicht absolut konsequent Standby abschaltest und überall neueste Haustechnik hast. 3.000 sind aber gut möglich. Aber bei 5.000 bin ich bei Dir: zu viel!

Aber mal zu deinem Messgerät: selbst wenn es nicht genau abzeigt: dann miss doch die Stromkreise und notiert dir die Werte. Dann hast du schon mal ein Ranking. Ob die absolut stimmen ist doch nicht so wichtig. Viel interessanter: gibt es DEN Ausreißer? Oder 2 oder 3? Vielleicht sogar "die Abstellkammer hat SO VIEL"?

Da kommst du doch schnell zu Erkenntnisgewinn.

Gruß
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

Beppo

Iduktiver Blindstrom !!  ich könnte mir vorstellen das eine ungleiche Lastverteilung von L1,L2,L3 in der Nachbarschaft dazu führen kann. das ist der Grund warum Balkonsolar nur 800 Watt sein darf. Man stelle sich vor alle Häuser einer Reihe haben ihr Balkonkraftwerk zufällig auf L1 geschaltet. das gibt Differenzen die der Netzbetreiber keinesfalls haben will weil es Probleme bereitet.
Wenn wiklich kein Verbraucher zu lokalisieren ist würde ich in diese Richtung ermitteln, und einen Fachmann hinzuziehen. Wie genau da die Strommesszange ist, ist dabei zweitrangig. Da muss man sich schon genau auskennen was die Zange misst.
Stau hinten ist blöd, vorne aber gehts .

patro

Zitat von: Hodima am 06 September 2026, 08:26:04Ralf:   Danke ein Zangenmultimeter habe ich ja, leider ohne Angabe der Genauigkeit.
          Die Sicherungen alle auszuschalten ist mir zu aufwendig da zu zeitaufwendig.
          Ich habe noch einen alten Zähler. Davor sitze ich dann ja Stunden.

Stefan: Solche Geräte habe ich auch bereits. Damit habe ich schon die einzelnen Verbraucher gemessen.

Jan:    Genau 5000 KW im Jahr sind zu viel. Ein Haushalt mit 2 Personen sollte so um die 2000 KW liegen.
          So die Info meines Versorgers.

Daher die Idee die einzelnen Leitungen (L1) einzeln mit einer Stromzange zu messen.
Die aber sollte auch geringe Werte anzeigen und genau sein. Ich vermute einen stillen Verbraucher
so um die 50-100 Watt.

Gruß Horst-Dieter
Bitte die Einheiten nicht verwechseln.

Gruß, Ralf.

Gruß, Ralf.

R25/2 | KR51/1

Beppo

Ich habe jahrelang mit dieser Leckstromzange gearbeitet, wie ich sehe ist sie aber nicht billig.

https://www.contorion.de/p/beha-amprobe-leckstromzange-ac50a-d-52506523

Aber genau damit habe ich Fehlerströme gemessen die mit benachbarten Maschinen zu tun hatten und nicht mit dem eigentlich zu prüfendem Elektrogerät, nur weil es unmittelbar gemeinsam am Netz hängt.
So kann ein induktiver Blindstrom einen alten Zähler in Bewegung setzen. Strom den man bezahlt , der aber nicht nutzbar ist.
Ich lasse mich gerne korrigieren wenn eine eine Elektrofachkraft für Hochspannung unter uns ist, Als Niederspannungselektriker habe ich nur Zusatzausbildung ausschließlich für Batterieladegeräte. BGUV-Prüfung.
Stau hinten ist blöd, vorne aber gehts .

Heiko

Hochspannung? 110 kV am Zähler?
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

Beppo

110 KV ?  da gehts schon los, ich meine was über 48V liegt müsste heute zu Hochspannung gehören, oder wie heißt das sonst? als Kfz-ler hatte ich bislang bis 80V Nennspannung zu tun. seit der E-Mobilität mussten wir wiederum eine Schulung ( 4 std. Gelaber) absolvieren das wir weiterhin an über 48 Volt arbeiten dürfen.
Stau hinten ist blöd, vorne aber gehts .

Heiko

#20
Sorry...

Niederspannung bis 400V

Mittelspannung zwischen 1 bis 35kV

Hochspannung 110kV

Höchstspannung zwischen 220kV und 380kV

Das was Du beschreibst sind Kleinspannungen per Definition. Für einen Kfzler ist alles über 24V Hochspannung.
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

Beppo

in welchem Bundesland ist das so?  ;D
Wiki hat da eine etwas andere Aufteilung:

Hochspannung    > 1000V AC,  > 1500V DC
Niederspannung  < 1000V AC, < 1500V DC
Kleinspannung   < 50 V AC,   < 120V DC

für mich ist alles über 80 V eben Hoch... vielleicht sind die Definitionen je nach Berufszweig unterschiedlich?
So nun ist aber genug Kümmel geteilt, gell?  :)
Stau hinten ist blöd, vorne aber gehts .

Taz

Hochspannung in Niedervolta...macht, watt ihr volt, ich hol jetzt  :popcorn:
Life's a bugger, and then you die

auf Tour:
Northumbria (2025)
Northumbria (2024)
Zipfelreise (2019)
Cymru "Radnor Revivals" (2016)
Alba "Isle of Skye" (2013)
Austria Großglocknerhochalpenstrasse (2012)
Alba "Spittal of Glenshee" (2011)

Heiko

#23
Zitat von: Beppo am 06 September 2026, 21:02:28in welchem Bundesland ist das so?  ;D
Wiki hat da eine etwas andere Aufteilung:

Hochspannung    > 1000V AC,  > 1500V DC
Niederspannung  < 1000V AC, < 1500V DC
Kleinspannung  < 50 V AC,  < 120V DC

für mich ist alles über 80 V eben Hoch... vielleicht sind die Definitionen je nach Berufszweig unterschiedlich?
So nun ist aber genug Kümmel geteilt, gell?  :)

Laut den Netzversorgern und Ausbildung. Wiki als technisch belastbar heranzuziehen ist gewagt.

Ja, man sollte aber nicht korrekte Aussagen korrigieren dürfen. Sind hier immer noch in einem Technikforum und nicht bei Motortalk.  ;)
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

Beppo

Zitat von: Beppo am 06 September 2026, 19:05:59Ich lasse mich gerne korrigieren wenn eine eine Elektrofachkraft für Hochspannung unter uns ist

des bassd scho  :thumbsup:
Stau hinten ist blöd, vorne aber gehts .

jo.gi

Zitat von: Heiko am 06 September 2026, 20:24:09(...)

Das was Du beschreibst sind Kleinspannungen per Definition. Für einen Kfzler ist alles über 24V Hochspannung.

Ja und nein. Je nach Gewerk wird die Definition wohl anders definiert ...
Bei den KFZlern/ Elektromobilität wird ab 30V AC oder 60V DC von ,,Hochspannung/ Hochvolt" gesprochen.

ECE R100, 2.17.
,,Hochspannung" ist die Spannung, für die ein elektrisches Bauteil oder ein Stromkreis ausgelegt ist, dessen Effektivwert der Betriebsspannung > 60 V und ≤ 1 500 V (Gleichstrom) oder > 30 V und ≤ 1 000 V (Wechselstrom) ist.

Jörg

Heiko

Es ging allgemein um die Spannungsebenen und nicht um die Definition der einzelnen Gewerke. Die Spannungsebenen sind vorgegeben wenn wir uns im Bereich der Hausinstallation bewegen durch die Netzversorger, usw.
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

Hodima

Klingt ja interessant,

aber wie finde ich denn nun den Stromfresser?
Zitat von: Beppo am 06 September 2026, 19:05:59So kann ein induktiver Blindstrom einen alten Zähler in Bewegung setzen. Strom den man bezahlt , der aber nicht nutzbar ist.
Das jedenfalls klingt nach einer Möglichkeit.
wer will, findet Wege
wer nicht will, findet Gründe

Heiko

Zitat von: Hodima am 07 September 2026, 13:42:05Klingt ja interessant,

...Das jedenfalls klingt nach einer Möglichkeit.

Wie viele induktive Verbraucher hängen denn in deinem Netz??...
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

Fastnachter



Zitat von: Fastnachter am 06 September 2026, 08:40:00Aber mal zu deinem Messgerät: selbst wenn es nicht genau abzeigt: dann miss doch die Stromkreise und notiert dir die Werte. Dann hast du schon mal ein Ranking. Ob die absolut stimmen ist doch nicht so wichtig. Viel interessanter: gibt es DEN Ausreißer? Oder 2 oder 3? Vielleicht sogar "die Abstellkammer hat SO VIEL"?

Da kommst du doch schnell zu Erkenntnisgewinn.

Gruß

Hast du das mal gemacht?
Bevor ich an solche Dinge gehe schaue ich doch erstmal ob noch Sprit im Tank ist...
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

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