Leck im Tank | Ausbildung abbrechen?

Begonnen von patro, 29 November 2025, 15:40:38

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patro

https://photos.app.goo.gl/278DTumPTeKEuvs28

Moin wollte heute den Motor wieder einbauen, dabei habe ich festgestellt dass der Tank leckt.

Diese Ausbildung wird langsam sehr anspruchsvoll!

Gruß, Ralf.

Motorradmechaniker i. A.

Gruß, Ralf.

R25/2 | KR51/1

patro

Gruß, Ralf.

R25/2 | KR51/1

Taz

Abbrechen ist keine Option.

Erstmal gründlich reinigen, an der betroffenen Stelle Farbe und Rost entfernen, dann wieder Bilder machen....wird schon...

Kopf hoch, Ute
Life's a bugger, and then you die

auf Tour:
Northumbria (2025)
Northumbria (2024)
Zipfelreise (2019)
Cymru "Radnor Revivals" (2016)
Alba "Isle of Skye" (2013)
Austria Großglocknerhochalpenstrasse (2012)
Alba "Spittal of Glenshee" (2011)

Schorsch

Patro,

guck mal hier im Forum, es gibt viele Trets dazu.

U.a. Hab ich gelesen, wenn es ein Riss ist, am Beginn und Ende eine kleine Bohrung machen, sonst reißt es weiter auf.

Bevor Du irgendwas machst, erst aufschlauen.

Aufgegeben wird nicht, was sollen denn die Leute sagen ? Und überhaupt ! 😊
Das Leben ist wie eine Brille.
Man macht viel durch.

(Heinz Erhardt)

Beppo

willkommen im Club der Tanklecker  :\'(

Ich bin nur froh das ich meinen Tank innen nicht versiegelt habe.
Stau hinten ist blöd, vorne aber gehts .

RTwenty7

Treibstoff ablassen, die Stelle blitzblank machen, leicht anrauhen und WEKEM Kaltmetall und/oder PETEC Power BiBond drauf und Ruhe ist, 100%!
Roll On!
Amir

Chrome don´t bring you Home

kahlo

Zitat von: RTwenty7 am 29 November 2025, 19:16:24Ruhe ist, 100%!
So ungefähr hab ich auch oft gedacht.
:oberlehrer:  :auslach:  :angel:  :hit:

:popcorn:

patro

Habe den Schaden freigelegt. Es handelt sich um einen Haarriss.

Nachdem ich festgestellt habe dass der Tank bereits an mehreren Stellen repariert worden ist, haben mein Sohn und ich entschieden den Haarriss ambulant zu versorgen.

Ich glaube man darf bei diesen alten Ladies nicht so zimperlich sein. Die haben halt etwas über 70 Jahre auf der Uhr.

Tank ist jetzt dicht. In den nächsten Tagen werde ich die Stelle grundieren und lackieren.


Motorradmechaniker i. A.

Gruß, Ralf.

R25/2 | KR51/1

patro

Zitat von: Beppo am 29 November 2025, 19:01:09willkommen im Club der Tanklecker  :\'(

Ich bin nur froh das ich meinen Tank innen nicht versiegelt habe.
Nicht versiegelt, kein Problem mit irgendwelchen Korrosionen?

Ich bin mir ganz sicher dass meine Tankbeschichtung*innen auch nicht mehr vollständig ist.

Motorradmechaniker i. A.

Gruß, Ralf.

R25/2 | KR51/1

kahlo

Zitat von: patro am 29 November 2025, 19:18:58Tank ist jetzt dicht.
Den Satz kenne ich auch sehr gut  ;D . Ich empfehle, vor weiteren Arbeiten einen Augenblick zu fahren...

Beppo

Zitat von: patro am 29 November 2025, 19:39:32Nicht versiegelt, kein Problem mit irgendwelchen Korrosionen?

Nö, Seit über drei Jahren immer noch blank. Und ich hatte viel Rost drin.
Stau hinten ist blöd, vorne aber gehts .

patro

Haben den Tank mit Wasser und  Druckluft abgedrückt. Da kommt auch nach mehreren Test nichts mehr.

Ich glaube dennoch, es wird auch in Zukunft Lecks im Tank geben. Das Wichtigste ist jedoch, dass ich da wesentlich entspannter bin, wenn es heißt der Tank muss mal runter genommen und repariert werden.

Kann man alles machen.

Motorradmechaniker i. A.

Gruß, Ralf.

R25/2 | KR51/1

patro

Zitat von: Beppo am 29 November 2025, 19:52:45Nö, Seit über drei Jahren immer noch blank. Und ich hatte viel Rost drin.
Das heißt du fährst den Tank innen blank und hast kein Problem mit Rost, richtig?

Motorradmechaniker i. A.

Gruß, Ralf.

R25/2 | KR51/1

patro

Zitat von: kahlo am 29 November 2025, 19:49:55Den Satz kenne ich auch sehr gut  ;D . Ich empfehle, vor weiteren Arbeiten einen Augenblick zu fahren...
Was hast Du verwendet für die Reparatur?

Motorradmechaniker i. A.

Gruß, Ralf.

R25/2 | KR51/1

Beppo

Ich glaube der Effekt liegt darin das ich den Tank, nachdem er lange,lange mit Schotter geschüttelt und danach mit Zitronensäure einen Tag lang Rostumgewandelt wurde, mit Phosphorsäure ausgespühlt habe.


Und meine Risse werd ich demnächst mit Flamme und Silberlot schliessen und somit auch "festigen".
Stau hinten ist blöd, vorne aber gehts .

felixcurly

Zitat von: patro am 29 November 2025, 19:18:58Habe den Schaden freigelegt. Es handelt sich um einen Haarriss.

Nachdem ich festgestellt habe dass der Tank bereits an mehreren Stellen repariert worden ist, haben mein Sohn und ich entschieden den Haarriss ambulant zu versorgen.

Ich glaube man darf bei diesen alten Ladies nicht so zimperlich sein. Die haben halt etwas über 70 Jahre auf der Uhr.

Tank ist jetzt dicht. In den nächsten Tagen werde ich die Stelle grundieren und lackieren.


Motorradmechaniker i. A.



Wie sah die ambulante Reparatur denn aus?

Danke,
Felix

RTwenty7

Meine am längsten zurückliegende Petec Pfuscher Abdichtung ist bislang noch dicht.
Meine aktuelle Unfallkarre mit 1 Euro großem Loch im Tank ist auch dicht. Klar, schön ist anders, aber dicht ist dicht.
Roll On!
Amir

Chrome don´t bring you Home

patro

Auf gesamter Länge zugeschweißt.

Motorradmechaniker i. A.

Gruß, Ralf.

R25/2 | KR51/1

Beppo

Stau hinten ist blöd, vorne aber gehts .

Kees


patro

#19
Zitat von: Kees am 29 November 2025, 21:20:43Und , ist er nicht explodiert?
Wir haben den Tank vollständig entleert und dann komplett mit Wasser befüllt. Das explosive Luft-Benzingemisch muss auf jeden Fall vollständig raus.

Für das Schweißen am Tank muss man etwas Wasser ablassen, die Schweißnaht erhält sonst keine gute Verbindung zum Metall des Tankes.

Der Tank ist auch im Bereich der vorderen Halterung bereits einmal geschweißt worden, auf der anderen Seite ist etwas mit mit Epoxidharz abgedichtet worden.

Ich glaube so ziemlich jede R25/x hat ähnliche Reparaturarbeiten hinter sich. Wahrscheinlich aber erst sichtbar, wenn man den Tank runter nimmt.

Trotzdem ist sicherlich viel Vorsicht an den Tag zu legen.





Motorradmechaniker i. A.
Gruß, Ralf.

R25/2 | KR51/1

strichzwojan

#20
Gerade weil der Tank 70 Jahre alt ist, muss man zimperlich sein! Das alte Material ist sensibel. Nicht umsonst wird eher empfohlen, bei sowas hart zu löten, oder auch weich. Das ist dann wirklich wie ein metallenes Wundpflaster (positiv gemeint!).
Ich würde untersuchen, warum dieser Riss genau da entstanden ist. Vibrationen? Hintere Verschraubung zu starr gewesen?
Ich wünsche dir sehr, dass es hält. Aber Schweißen lässt das Material neben der Schweißnaht verspröden. Wenn man Pech hat, hält die Schweißnaht, aber das umgebende Material nicht.

Nach meiner letzten Tankreparatur habe ich die Innenversiegelung, die an der Hartlötstelle natürlich verbrannt war, so gelassen. Einfach mit einer sehr langen Bürste den verbrannten Kautschuk oder was das ist (KREEM) weggeschrubbt. Wenn man mit einer brauchbaren Jahresfahrleistung für guten Benzindurchsatz sorgt, und damit Wasserausmischungen vermeidet, braucht man überhaupt keine Innenversiegelung. Meine Meinung.

Ich würde da übrigens nicht gleich final lackieren, sondern erstmal mit schwarzem Nagellack "grob" zupinseln. Der Nagellack ist nicht benzinfest und zeigt sofort mit Ablösung an, wenn da irgendwas noch sifft. Wenn das nicht passiert, kann man den Lack problemlos mit Nagellackentferner abwischen und "gut" neulackieren.

Jan

patro

#21
Ja, das haben wir uns auch gedacht. Hart- oder Weichlöten wäre sicherlich eine gute Alternative, aber da haben wir gar keine Erfahrung.

Ich muss demnächst mal ein kleines Seminar zum Weich- oder Hartlöten belegen. Als gelernter Radio- und Fernsehtechniker bin ich natürlich das Löten gewöhnt, aber das sind etwas andere Lötstellen.

Motorradmechaniker i. A.
Gruß, Ralf.

R25/2 | KR51/1

Eppo

Auf dem Tankblech kann man je nach Position sehr gut mit Weichlot und kleinem Propanbrenner arbeiten.
Ich habe mit KFZ-Lötstangen und Flußmittelpaste (Degufit 3000) damit an der Unterseite des R35 Tank von meinem Vater zwei Durchrostungen erfolgreich verschlossen.

Als Brenner reicht am Tankblech so ein handlicher kleiner wie ich im Beitrag rechts genutzt habe:
https://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?msg=374911

Sofern es dann auch nicht im Sichtbereich ich, braucht es außer der Nachreinigung und Lackierung keine weitere Bearbeitung.

Außerdem gehören Blech - und Lötarbeiten zum Ausbildungsziel  ;D .

MfG
Eppo
Nix muss, alles kann 🛠
Geht nicht, gibt's nicht. Einfach kann ja jeder 😁.

strichzwojan

[quote link=msg=392141 date=1764498595]Außerdem gehören Blech - und Lötarbeiten zum Ausbildungsziel  ;D .

[/quote] Weichlöten sollte jeder können, allein schon wegen der Maßkonfektion von Bowdenzügen.

Um den Status quo des Tanks zu prüfen, würde ich keine teure Expertenarbeit vergeben. Ein kleines Winterprojekt wäre die Anfertigung von Adaptern bzw. Verschlussstopfen und Platten, um den Tank abpressen zu können im Wasserbad. Aber keinesfalls (Rolf schrieb es schon) zu viel Druck draufgeben, sonst gibts dicke Backen und die nächsten Undichtigkeiten. Nullkommaeins bis Nullkommazwei bar genügen völlig.

patro

Zum "Abdrücken" habe ich über den Benzinhahn vorsichtig über einen Schlauch per Mund Luft eingeblasen.



Motorradmechaniker i. A.

Gruß, Ralf.

R25/2 | KR51/1

patro

Zitat von: Eppo am 30 November 2025, 11:29:55Auf dem Tankblech kann man je nach Position sehr gut mit Weichlot und kleinem Propanbrenner arbeiten.
Ich habe mit KFZ-Lötstangen und Flußmittelpaste (Degufit 3000) damit an der Unterseite des R35 Tank von meinem Vater zwei Durchrostungen erfolgreich verschlossen.

Als Brenner reicht am Tankblech so ein handlicher kleiner wie ich im Beitrag rechts genutzt habe:
https://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?msg=374911

Sofern es dann auch nicht im Sichtbereich ich, braucht es außer der Nachreinigung und Lackierung keine weitere Bearbeitung.

Außerdem gehören Blech - und Lötarbeiten zum Ausbildungsziel  ;D .

MfG
Eppo
Ich frage mich gerade ob unser "Creme Catalana" Brenner aus der Küche es tun würde.

Ich probiere es mal mit dem Verlöten von 2 Kupferrohren bei nächster Gelegenheit.

Tank der R35 im Anschluss von innen beschichtet oder lässt Du es drauf ankommen? Es gibt ja einen Zoo von verschiedenen Meinungen ...

Motorradmechaniker i. A.
Gruß, Ralf.

R25/2 | KR51/1

Eppo

Ich hab den R35 Tank innen gelassen.
Bei neuen Tanks mag die Beschichtung innen gut gehen, bei gebrauchten Tanks muss sorgfältig innen gereinigt werden, bevor man da eine Schutzschicht einbringt.
Daher hab ich es gelassen.

MfG
Nix muss, alles kann 🛠
Geht nicht, gibt's nicht. Einfach kann ja jeder 😁.

Wilhelm

Ich löte die Tanks immer mit nem einfachen Hammerlötkolben von Ersa. Die haben 250 Watt. Seitenbleche auflöten. Löcher verschließen. Beulen zu löten. Dies alles geht wunderbar damit. Es kommt nur auf das reichtige Löt/ Flussmittel an. Dieses hatte ich mal vor Jahren von einem Spängler bekommen. Den Namen kann ich euch leider nicht nennen. Es ist eine schwere graue Bleipaste die man vor jedem Gebrauch aufrühren muss. Man benötigt nur sehr wenig davon R51 Tank Kniekissen (6klein.jpg

patro

Zitat von: Wilhelm am 30 November 2025, 19:03:41Ich löte die Tanks immer mit nem einfachen Hammerlötkolben von Ersa. Die haben 250 Watt. Seitenbleche auflöten. Löcher verschließen. Beulen zu löten. Dies alles geht wunderbar damit. Es kommt nur auf das reichtige Löt/ Flussmittel an. Dieses hatte ich mal vor Jahren von einem Spängler bekommen. Den Namen kann ich euch leider nicht nennen. Es ist eine schwere graue Bleipaste die man vor jedem Gebrauch aufrühren muss. Man benötigt nur sehr wenig davon R51 Tank Kniekissen (6klein.jpg
Ist das die Kategorie Weichlöten? Dann sind das ja Temperaturen bis max 450°, so meine Recherche. Hartlöten fängt bei 450 Grad an.

Offensichtlich hast du ganz gute Erfahrungen mit Weichlöten am Tank gemacht, richtig?

Motorradmechaniker i. A.

Gruß, Ralf.

R25/2 | KR51/1

mekgyver

Stichwort : Verzinnungspaste
Wenn man etwas verlöten will, sollten vorher die Kontaktflächen verinnt werden. Dann ist es einfach.

Hier eine

Gruß mek  :schrauber:
... 73er-Gang

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