Vergaserfrage

Begonnen von Gespannpit, 07 September 2025, 10:03:59

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Schorsch

Das Leben ist wie eine Brille.
Man macht viel durch.

(Heinz Erhardt)

Schorsch


Das Leben ist wie eine Brille.
Man macht viel durch.

(Heinz Erhardt)

Gespannpit

Hallo,
dann gleich noch eine andere Frage :
Wie stellt ihr die Vergaser ein?
Ventilspiel und Zündung sind okay.
Dann warmfahren.
Wie geht's dann weiter?
An meiner 2Zylinder gehe ich dann an die Leerlaufgemisch Regulierung und geh bis zur höchsten Dtehzahl. Dann Korrektur mit der Drosselklappenschraube den Leerlauf einstellen. Dann noch synchronisieren. Das entfällt ja beim Einzylinder.
Wie macht ihr das?
Gruß
Pit

Schorsch

Tja,

zunächst einmal solltest Du den Gasi auf Verschleiß überprüfen.
Besonders Nadeldüse und Düsennadel sind Verschleißteile.
Im Zweifelsfall neu.

Dann Deinen 1/26/46 grundbestücken.

Hauptdüse 120
Leerlaufdüse 35
Nadeldüse 1408
Schwimmer 11 Gramm
Düsennadel Stellung 3 ( 3. von oben )
Luftregulierschraube vorsichtig ganz rein, 1,5 Umdrehungen wieder raus Kontern.

So, dann erfolgen erfolgen einige Testfahrten.

Fahr mal mit dieser Einstellung den Motor warm, dann über 4-5 km Vollgas.
Dann zurück fahren, nun die Hauptdüse 1x fetter nehmen, die gleiche Strecke wieder
Vollgas fahren. Die gleiche Richtung, wegen Wind.
Schneller ?
Dann noch mal die Strecke, mit wieder 1 x fettere Düse, schneller ?
Immer auf den Tacho gucken.

Die Hauptdüse, mit der Du am schnellsten bist, ist die Richtige.

Das war dann die Volllast, zur Teillast später, mach erstmal.

Wenn Du das Buch ,,Besser machen" von Carl Hertweck hast, lesen. Steht dort
genau so. Wenn Du das Buch nicht hast, besorg es Dir, sehr hilfreich, ich glaube das gibt es wieder.

Gruß
Das Leben ist wie eine Brille.
Man macht viel durch.

(Heinz Erhardt)

bullet

Zitat von: Schorsch am 09 September 2025, 20:20:40Die Hauptdüse, mit der Du am schnellsten bist, ist die Richtige.

Wer vorsichtig ist, nimmt die größte Hauptdüse, bei der es gerade wieder etwas langsamer werden will.  Dann kann man auch hemmungslos E10 fahren.

Heiko

#64
Moin,

Zitat von: bullet am 09 September 2025, 23:46:44Wer vorsichtig ist, nimmt die größte Hauptdüse, bei der es gerade wieder etwas langsamer werden will.  Dann kann man auch hemmungslos E10 fahren.

Bitte? Hemmungslos E10 fahre ich schon seit Jahren ohne nächst größere Hauptdüse.

Jetzt bin ich mal auf die Erklärung gespannt, warum das sonst nicht gehen sollte.

Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

Gespannpit

Zitat von: Schorsch am 09 September 2025, 20:20:40Tja,

zunächst einmal solltest Du den Gasi auf Verschleiß überprüfen.
Besonders Nadeldüse und Düsennadel sind Verschleißteile.
Im Zweifelsfall neu.

Dann Deinen 1/26/46 grundbestücken.

Hauptdüse 120
Leerlaufdüse 35
Nadeldüse 1408
Schwimmer 11 Gramm
Düsennadel Stellung 3 ( 3. von oben )
Luftregulierschraube vorsichtig ganz rein, 1,5 Umdrehungen wieder raus Kontern.

So, dann erfolgen erfolgen einige Testfahrten.

Fahr mal mit dieser Einstellung den Motor warm, dann über 4-5 km Vollgas.
Dann zurück fahren, nun die Hauptdüse 1x fetter nehmen, die gleiche Strecke wieder
Vollgas fahren. Die gleiche Richtung, wegen Wind.
Schneller ?
Dann noch mal die Strecke, mit wieder 1 x fettere Düse, schneller ?
Immer auf den Tacho gucken.

Die Hauptdüse, mit der Du am schnellsten bist, ist die Richtige.

Das war dann die Volllast, zur Teillast später, mach erstmal.

Wenn Du das Buch ,,Besser machen" von Carl Hertweck hast, lesen. Steht dort
genau so. Wenn Du das Buch nicht hast, besorg es Dir, sehr hilfreich, ich glaube das gibt es wieder.

Gruß

Hallo,
dann muss ich mir erstmal die Düsen und alles andere besorgen.
Hab ich nicht hier liegen.
Und dann geh ich mal da ran.
Gruß
Pit

RTwenty7

Ich würde das in den Vergaser einbauen was in das Modell reingehört und dann läuft das in aller Regel. Wenn du nicht gerade in 4000 m Höhe lebst und fahren willst oder in Sibirien bei dauerhaft -20 Grad, sollte das eigentlich passen.
Ventilspiel und Zündung passend, Luftfilter sauber und geölt natürlich vorausgesetzt.
Roll On!
Amir

Chrome don´t bring you Home

Gespannpit

Zitat von: Schorsch am 09 September 2025, 20:20:40Tja,

zunächst einmal solltest Du den Gasi auf Verschleiß überprüfen.
Besonders Nadeldüse und Düsennadel sind Verschleißteile.
Im Zweifelsfall neu.

Dann Deinen 1/26/46 grundbestücken.

Hauptdüse 120
Leerlaufdüse 35
Nadeldüse 1408
Schwimmer 11 Gramm
Düsennadel Stellung 3 ( 3. von oben )
Luftregulierschraube vorsichtig ganz rein, 1,5 Umdrehungen wieder raus Kontern.

So, dann erfolgen erfolgen einige Testfahrten.

Fahr mal mit dieser Einstellung den Motor warm, dann über 4-5 km Vollgas.
Dann zurück fahren, nun die Hauptdüse 1x fetter nehmen, die gleiche Strecke wieder
Vollgas fahren. Die gleiche Richtung, wegen Wind.
Schneller ?
Dann noch mal die Strecke, mit wieder 1 x fettere Düse, schneller ?
Immer auf den Tacho gucken.

Die Hauptdüse, mit der Du am schnellsten bist, ist die Richtige.

Das war dann die Volllast, zur Teillast später, mach erstmal.

Wenn Du das Buch ,,Besser machen" von Carl Hertweck hast, lesen. Steht dort
genau so. Wenn Du das Buch nicht hast, besorg es Dir, sehr hilfreich, ich glaube das gibt es wieder.

Gruß

Hallo,
das Buch hab ich mir mal bestellt.
Gruß
Pit

bullet

Zitat von: Heiko am 10 September 2025, 08:05:55Jetzt bin ich mal auf die Erklärung gespannt, warum das sonst nicht gehen sollte.

Nun, es beruhigt ungemein, daß der nächste Motorschaden nicht an zu magerem Gemisch liegt.  8)

Bei R25/x und den frühen R26 hat man werksseitig noch versucht, mit magerem Gemisch Kraftstoff zu sparen.  Das funktioniert aber nicht und gefährdet den Kolben, die Bilder von "Sparbüchsen" aus dieser Zeit sind zahlreich, quer über alle Motorrad-Marken.  Deshalb stehen bei mir Vergaserbestückungen aus den 1950ern unter Generalverdacht.  Lieber größere Düsen durchprobieren, und die größte, die keine Verschlechterung bringt, bleibt drin.  (Bei Zweitaktern sogar die erste, die eine leichte Verschlechterung bringt.)  Das ist das Hertweck-Rezept, stammt also nicht von mir.

E10 kann eine leichte Abmagerung bringen, und mit einer Serienbestückung kann das zuviel sein, muß aber nicht.  Das Risiko finde ich jedoch beunruhigend... 

Eppo

Mit der Werksbedüsung von damals sollten die Motoren erst einmal halbwegs laufen.
Aber das ist noch nicht das Optimum, da sich die Kraftstoffe auch in ihrer Zusammensetzen ("leicht flüchtige Bestandteile") verändert haben, wirkt heutzutage der Bernoulli-Effekt auch anders.

Da hilft nur mit Hauptdüsensatz probieren und dann immer nur eine Variable verändern und Testrunden drehen.
Ideal immer auf der gleichen Strecke bei gleichen Temperatur und Witterungsverhältnissen und auch nur bei warmen Motor.
Dabei wähle ich am Ende meine HD nicht nach Vmax sondern nach Elastizität des Motors am Berg,
der Motor muss für mich am Ende der Einstellerei unter Last gut Arbeiten.
Für manche zählt hingegen Vmax, dann kann es aber auch zum Abmagern kommen (wirkt sich gefährlich bei Zweitaktern aus, wegen mangelnder Schmierung).
Wenn das alles passt, kommt am Ende die Leerlaufeinstellung.

MfG
Eppo
Nix muss, alles kann 🛠
Geht nicht, gibt's nicht. Einfach kann ja jeder 😁.

RTwenty7

ZitatBei R25/x und den frühen R26 hat man werksseitig noch versucht, mit magerem Gemisch Kraftstoff zu sparen.

Woher weißt du das?

Ich weiß nur, dass die deutschen Vergaserbestückungen, egal bei welcher Marke, immer fetter waren als anderswo, da wir mit ganz wenigen Ländern auf diesem Planeten das Privileg genießen, ohne Geschwindigkeitslimit auf der Autobahn brettern zu dürfen bis der Arzt kommt. Da würde eine magere Abstimmung keine so gute Idee sein für die Hersteller.
Roll On!
Amir

Chrome don´t bring you Home

M. Bumerang

Woher weißt du das?

ZitatWenn Du das Buch ,,Besser machen" von Carl Hertweck hast, lesen. Steht dort
genau so.

Manfred
Mein Nachbar Aladin schlägt im Garten seinen Teppich aus.
Ich frage ihn: Was ist los? Will er nicht anspringen?

Heiko

Hi,

Zitat von: bullet am 10 September 2025, 21:48:34E10 kann eine leichte Abmagerung bringen, und mit einer Serienbestückung kann das zuviel sein, muß aber nicht.  Das Risiko finde ich jedoch beunruhigend... 

kann, hätte, könnte... irgendjemand hier einen Schaden verursacht durch E10? Wüsste nicht.
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

rolf

#73
den brasilianischen Kleinbauern

strichzwojan

#74
In Deutschland war Benzin immer schon - im Vergleich mit anderen Ländern, z.B. Amerika - relativ teuer. In der Nachkriegszeit war Wirtschaftlichkeit ein besonders gut ziehendes Verkaufsargument.
Davon abgesehen ist es gute Ingenieursarbeit, wenn Verbrennermotoren möglichst wenig Sprit brauchen. Hochgehen dürfen sie deshalb natürlich nicht, weshalb auch später BMW eher fett abgestimmt hat, z-B die großen Boxer bis´96.
Wenn Hertweck sich noch melden könnte, dann würde er vermutlich sagen: Vergesst mein Geschreibsel von vor 65 Jahren! Macht Einstellfahrten mit Eurem Sprit! Raus auf die Straße!
Unsere leistungsschwachen Einzylinder offenbaren ziemlich gnadenlos, wenn das Gemisch nicht stimmt. Ich bin ja für die Höhen, in denen ich mich hier in den Alpen öfters bewege, relativ "fett unterwegs" mit einer 120er Hauptdüse. Deutlich spüre ich das immer beim Erreichen der Baumgrenze, wenn es aus dem Bergwald rausgeht auf die Gipfelplateaus. So ab 2100 m ist da ein Leistungsabfall.
Die Düsennadel fahre ich im dritten Loch von oben. Das bedeutet Mehrverbrauch, aber eben auch etwas mehr Beharrungsvermögen am Berg.

Einzylindär

#75
In der Höhe fettet jeder Vergasermotor an! Du musst dann in der Ebene eher mager bedüsen...
Deine große HD kommt doch von deinem optimierten (und widerstandsärmeren) Ansaugweg!

Gruß
Stefan, der Einzylindär

Schorsch

Tach,

in meinen Augen sind das Horoskope, die noch nicht mal die verschiedenen
Sternzeichen (Zustände der alten Vergaser) berücksichtigen.

Ausprobieren, Testfahrten, Popometer, Tacho ist immer noch die beste
Lösung für den jeweiligen Vergaser.

Gruß
Das Leben ist wie eine Brille.
Man macht viel durch.

(Heinz Erhardt)

Gespannpit

Zitat von: Schorsch am 09 September 2025, 17:26:07Pit,

was muss die Schieberfeder? Sie muss dafür sorgen, dass der Schieber zurückschnalzt.

Also,
versuch die von Dir gefundene Feder und versuch dann eine auf 72 mm
gekürzte Feder, dann nochmal die 100 mm lange Feder, obwohl sie sich in eine Schleife legt.

Die, die am besten schnalzt ist die Richtige.

Schrubte ich schon, Versuch macht kluch. 😊

Bitte das Ergebnis hier mitteilen.

Gruß, viel Spaß beim Federfummeln. 😊

Hallo Schorsch,
ich würde gerne mal wissen, was für eine Feder in dem Schwimmergehäuse ist. Die, die ich wie geschrieben gefunden habe, scheint mir arg schwach, um den Gasschieber ganz herunter zu drücken. Ich vermute fast, die list aus dem Schwimmergehäuse.
Also bevor ich da wieder was aufmache, könnte mir vllt. jemand die Maße der Schwimmerfeder nennen.Dann kann man immer noch nachsehen.
Gruß
Pit

Schorsch

#78
Mein lieber Pit,

in der Schwimmerkammer ist gar keine Feder.
Oder meinst Du die am Tupfer ?

Nochmal:
Wenn die gefundene Feder für den Schieber zu schwach ist, kürze die 100 mm
Feder auf 72 mm. Wenn die auch zu schwach ist musst Du eine 100 mm nehmen.
Der Druck einer Feder hängt ja nicht nur von der Länge ab, sondern auch von
der Wicklung und der Drahtstärke.
Das Leben ist wie eine Brille.
Man macht viel durch.

(Heinz Erhardt)

Einzylindär

Der Schwimmer hat KEINE Feder!
Wie sollen die paar Pascal Druck vom Höhenunterschied Tank/Vergaser eine Feder aufdrücken??

Gruß
Stefan, der Einzylindär

Heiko

#80
Zitat von: Schorsch am 11 September 2025, 10:49:07Nochmal:
Wenn die gefundene Feder für den Schieber zu schwach ist, kürze die 100 mm
Feder auf 72 mm. Wenn die auch zu schwach ist musst Du eine 100 mm nehmen.
Der Druck einer Feder hängt ja nicht nur von der Länge ab, sondern auch von
der Wicklung und der Drahtstärke.

Und von der Federrate!

100mm auf 72mm kürzen, weil diese mit 100mm zu schwach ist?? Bitte?

Feder im Schwimmergehäuse? Spätestens jetzt wird es richtig komisch.

Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

Schorsch

Nein Heiko,

Gespannpit hatte eine Feder gefunden, die 72 mm lang ist.
Klaus Faak verkauft Schieberfedern mit 72 mm Länge.
Nun hat Gespannpit die gefundene getestet, zu schwach.

Rabe verkauft Schieberfedern mit 100 mm Länge.
Ob die gleiche Wicklung und Drahtstärke wie die gefundene weiß ich nicht.

Die 100 mm Schieberfeder legt sich aber bei Montage in eine Schleife, das kann
auch nicht richtig sein.

Ich habe die 100 mm Schieberfeder auf ca. 72 mm gekürzt, passt und funktonuckelt.

Also hab ich Pit vorgeschlagen den Federtest zu machen.
1. die gefundene
2. die gekürzte von Rabe
3. die 100 mm von Rabe.

So langsam wirds komisch und voller Missverständnise.
Das Leben ist wie eine Brille.
Man macht viel durch.

(Heinz Erhardt)

Gespannpit

Zitat von: Schorsch am 11 September 2025, 10:49:07Mein lieber Pit,

in der Schwimmerkammer ist gar keine Feder.
Oder meinst Du die am Tupfer ?

Nochmal:
Wenn die gefundene Feder für den Schieber zu schwach ist, kürze die 100 mm
Feder auf 72 mm. Wenn die auch zu schwach ist musst Du eine 100 mm nehmen.
Der Druck einer Feder hängt ja nicht nur von der Länge ab, sondern auch von
der Wicklung und der Drahtstärke.

Hallo
ja, die am Tupfer war die Feder, die ich meinte.
Gruß
Pit

Heiko

Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

Schorsch

Zur Tupferfeder:

Klaus Faak schreibt, 35 mm lang, 4,5 mm Durchmesser.

Aber, lass das mal. Mach erst mal die Testreihe mit der Schieberfeder.
Dann mit der Hauptdüse.
Immer schön eins nach dem anderen, nicht verhaspeln.

So ganz kontemplativ
Das Leben ist wie eine Brille.
Man macht viel durch.

(Heinz Erhardt)

Gespannpit

Hallo,
ich hab das mit den Federn mal getestet.
Die kleine Feder hat 76mm länge. Die große ist ca. 96mm wenn man die gerade macht. Die Stärke ist auch unterschiedlich. Man merkt den Unterschied wenn man den Gaszug einbaut. Es geht mit der kleinen Feder wesentlich leichter. Dann mal alles eingebaut. Der Schieber geht ganz auf, und schließt auch tadellos mit der kleinen Feder. Beim Fahren merkt man keinen Unterschied, außer das Gasgeben geht etwas leichter.
Ich habe nun aber trotzdem wieder die Große eingebaut. Die scheint mir stabiler zu sein.
Dann hab ich hier noch einen Schieber liegen, der gar kein solches Röhrchen hat, wie der andere. Von welchem Modell könnte der denn sein?
Bilder hab ich angehangen.
Gruß
Pit

Gespannpit

Noch Bilder

berndr253

#87
Interessant mit der Feder wird der nächste HU-Termin werden.
Ich hatte schon mehrfach das Problem, dass der Prüfer die Tatsache, dass der Gasgriff beim Loslassen nicht von selber zurück geht als schwerwiegenden Mangel bezeichnet und mir die Plakette verweigert hat.
Nur bei meiner /3 - die ohne Blinker gefahren werden darf kann ich argumentieren, dass ich beim Rechtsabbiegen den rechten Arm benötige um das auch anzuzeigen ohne dass dabei das Motorrad stehen bleibt.
Bei den alten Gasgriffen der 25er Serie ist es sogar so, dass hier am Ende des Griffrohres eine klemmende Feder das Zurückdrehen verhindert - leider gibt es diese alten Gasgriffe nicht mehr bei den bekannten Händlern zu kaufen - die Feder hat zudem auch die unangenehme Vibration des recht locker sitzenden Griffrohres deutlich verringert.

Grusz

Bernd
Leben und Leben lassen

Einzylindär

#88
Die R26 ist doch auch VOR 1963 und damit blinkerfrei.
Und selbst meine R27 von September 63 hat das so...schließlich ist die ABE der R27 von 1960 VOR Einführung der Blinkerpflicht!

Gruß
Stefan, der Einzylindär

CowBoy

Zitat von: berndr253 am 12 September 2025, 12:58:46ch hatte schon mehrfach das Problem, dass der Prüfer die Tatsache, dass der Gasgriff beim Loslassen nicht von selber zurück geht als schwerwiegenden Mangel bezeichnet und mir die Plakette verweigert hat.
Das ihr euch sowas gefallen lasst....
Der Prüfer soll die StVZo auf den Tisch legen und zeigen lassen wo das steht.
Dann wird das schon ganz schön dünn.
Meine Motorräder haben ALLE eine Feststellschraube, und das selbsttätige Zurückgehen des Gasgriffs zu verhindern.
Die jüngste Maschine ist von 1994. Es hat sich noch nie jemand getraut das zu bemängeln.

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