Lichtmaschine R20

Begonnen von howling.dog, 07 Juli 2024, 13:02:27

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howling.dog

Hallo  bin neu hier,  hab aber aktuell nicht gefunden was ich gesucht habe

wie baue ich den Stator von der R20 aus

vorne am  Unterbrechernocken sitz eine  M6 Schraube

wie geht der Ausbau vom Nocken und Stator

vielen Dank

howling.dog


Heiko

Wird der nicht genauso wie bei den Nachkriegseinzylindern abgedrückt?

Rundmaterial, am Besten gehärtet(!!), d=5mm, l= ca. 60mm. Dann mit der Ankerschraube abdrücken.
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

Borgward

Das ist bei der R20 etwas umständlicher:
(ich gehe mal davon aus, dass du den Rotor ausbauen willst)
Die M6 Schraube sitzt auf dem Kopf einer M12 Feingewindeschraube; zuerst also die M6 Schraube raus und den Unterbrechernocken abnehmen. Dann kannst du die M12 Schraube ausdrehen, die den Rotor auf der Kurbelwelle fixiert. Zum Abdrücken des Rotors hat er ein M14 Feingewinde, in das du eine entsprechende Schraube reindrehen musst (wenn ich mich richtig erinnere, passt da eine Schraube von der Rahmenverschraubung). Einstecken von Rundmateriel, wie bei den Nachkriegsmodellen nicht machen, das verschwindet im Nirwana.

Hubi

Heiko

Dann vergiss bitte meine Vorgehensweise!
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

howling.dog

Ja er Nocken ist ab

Schraube M12x1 ist raus

so wie es aussieht ist das  ein   M14x1 (schlecht zu ermitteln)  Gewinde im Stator

ich werd mir mal einen Adapter anfertigen  wenn ich  das Gewindewerkzeug  habe

vielen Dank

Borgward

... Rotor (oder auch Anker), nicht Stator... 8)
Rotor ist der drehende Teil (Lat. rotare = drehen)
Stator ist der feststehende Teil (Lat. stare = stehen)

Klugscheißermodus aus  ;D

Hubi

bullet

Und noch etwas Klugschiß: Der Anker ist, wo der Ausgangsstrom fließt und die dicken Drähte sind.  Für gewöhnlich ist das bei Drehstrommaschinen der Stator, bei Gleichstrommaschinen der Rotor.  Ausnahmen gibt es, sind aber selten.  :lach:

Zurück zum Thema: M14x1 kam mir noch nicht als Feingewinde unter, nur M14x1,25 und M14x1,5.  Zündkerze ist M14x1,25.

Borgward

ich hab gerade bei einem alten R20 Anker probiert, die Steigung des 14er Gewindes zu messen. Mit der Steigungslehre ist das kaum machbar. Der Tipp mit dem Kerzengewinde ist gut, aber eine Kerze lässt sich nur ca. eine Umdrehung einschrauben. Dann mit Zahnarztsonde die Gewindegänge gezählt:
14 stck auf ca 14mm 

Scheint tatsächlich M14 x 1.0 zu sein

Hubi

R20RotorGewindeSteigung.png

Fuchs0-7

Solltes erst genau ermitteln wie das Gewinde ist.Ich hab drei alte Anker und die haben alle unterschiedliche Gewinde M14x1;M14x1,25; M16x1,5

Borgward

wahrscheinlich nachgeschnitten...
die Methode mit der Zahnarztsonde (oder ähnlichem) sollte auch bei eingebautem Rotor gut funktionieren.
M14 x 1,25 lässt sich mit einer Zündkerze überprüfen

Hubi

strichzwojan

Zitat von: bullet am 08 Juli 2024, 22:44:59Und noch etwas Klugschiß: Der Anker ist, wo der Ausgangsstrom fließt und die dicken Drähte sind.  Für gewöhnlich ist das bei Drehstrommaschinen der Stator, bei Gleichstrommaschinen der Rotor.  Ausnahmen gibt es, sind aber selten.  :lach:

Zurück zum Thema: M14x1 kam mir noch nicht als Feingewinde unter, nur M14x1,25 und M14x1,5.  Zündkerze ist M14x1,25.

Ich habe mal ein Öleinfüllgewinde nachgeschnitten, und weil ich nur einen Gewindebohrer für Zündkerzen hatte...
Suzuki hatte Öleinfüllschrauben M 14 x 1,25 im Programm, gelbverzinkt.

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