Tank abdichten

Begonnen von Peter, 17 Januar 2006, 22:29:23

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Karl

@ Garnet & Ser:

Long story... some years ago I had this /0-tank, which has been chromed in the early 60ies by some "Do-It-Yourself"-guy (or anyone else w/o the faintest idea in "chroming"). When I started the restauration of my bike, major parts of the chrome were rusted off. So I had to give the tank to a "Chrome"-company and they removed all chrome and rust chemically (don't know with which acid). Problem: the acid made soo much tiny holes in the material and weakened the entire tank-structure too much, so even POR 15 had no chance. After 2 years I had several "blisters" around the tank, full of fuel...  :(

Why I want to repair this fxxxing tank: sentimental reasons!
- It is the "original" tank, that has been on this bike the last HUNDRED years, and it was on this bike when my father drove this bike. From technical point of view there's no reason to repair THIS tank...

Kind regards,
Karl

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Karl


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Garnet Grylls

Hey Karl,

The only reason we ride einzylinders is emotions. If not it would only be Hondas on the road. (and maybe one Maico).
Your tank can be repaired  and the experts of this forum will find a solution :saufen:.

Garnet

Rütz

Zitat...and maybe one Maico...

   :lol: :lol: :lol:
        :lol: :lol: :lol:
I never dared to be radical when young.
For fear it would make me conservative when old. (Robert Frost)

Heiko

 ;D... hm... :Frage: that must be the reason why i have never driven the Maico untill now Garnet  ;)

Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

Peter

Hey guys, I'am going on with german language, it's much faster for me:  ;D
@Anselm, bin jetzt endlich mal dazu gekommen in der Werkstatt nachzusehen: Ich benutze eine Zinnpaste von Würth, SaBesta, eine Mischung aus Salzsäure und Zinn. Diese wird auf die verzinnende Fläche mit dem Pinsel aufgetragen und anschliessend erhitzt bis die Zinnanteile der Paste schmelzen und die Bindemittel braune Blasen werfen. Mit einem feuchten Lappen nachwischen, um die Salzsäure zu entfenen und anschliessend wieder erhitzen und das Stangenzinn verarbeiten!  Dabei schön teigig halten mit der Flamme und mit einem (zuvor mit Leinenöl getränktem) Holz die Pampe verstreichen und dabei versuchen so weit wie möglich in Form zu bringen, damit man später  mit der Karosseriefeile nicht zu viel zu arbeiten hat!
Gruß Peter
Am Sichersten ist die Unfreiheit

Rütz

Hallo Peter,

ich würde eher ein normales Flußmittel verwenden, ohne Zinn schon drin.
Im Idealfall wie Heiko es beschreibt, aber ich denke die käuflichen sind ähnlich zusammen gesetzt.

Die bräunlichen Blasen des "Bindemittels" (welches in der Lösung das metallische Zinn dispergieren soll), sind nämlich vielleicht das Problem: Sie hinterlassen schnell nicht verzinnte "Blasengänge".

Gruß Anselm
I never dared to be radical when young.
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Heiko

#36
Hey Peter,

was Du da verwendest ist kein reines Flußmittel, sondern eine fertige Lötpaste!!! z.B. Heizungsinstallateure löten damit (und nur damit!) Kupferrohre!... Das eine Ende des Rohres wird mit der Paste bestrichen, die Muffe auch, zusammenstecken, erhitzen, fertig ist die Lötung!  :oberlehrer: Es ist kein reines Flußmittel, diese Paste habe ich auch, für Lötungen von Messingblech im Modellbau!

Mit den Blasengängen hat der Rütz übrigens Recht...  ;D

Heiko
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

Garnet Grylls

@Anselm,
Congradulations On your 1000th beitrage  :applaus:.

@Alle,

Bis zu den späten sechziger Jahren die meisten autobody Reparaturen, wo getan mit Leitung. Im 70s schrieb ich in einer autobody Schule des Lehrlings ein,wo wir im Gebrauch von Leitung ausgebildet wurden. Ich nicht remeber die Wissenschaft, aber es war sehr einfacher Gebrauch.

Wenn Sie mit einem autobody Wiederherstellunggeschäft des oldtimer sprechen, können sie irgendein fluxing Mittel für Verkauf haben.


Up to the late 60's most autobody repairs where done with lead. In the 70s I enrolled in a apprentice autobody school, where we were trained in the use of lead.

I do not remeber the science, but it was very easy use.

If you speak to an oldtimer autobody restoration shop they will have some fluxing agent for sale.

Garnet

Peter

OK, dann werde ich mir mal ein besseres Flußmittel besorgen!
Gruß Peter
Am Sichersten ist die Unfreiheit

rolf

Hey Peter,
ich will ja nicht alles übern Haufen schmeissen was du bis jetzt gehört hast, aber icxh hane mit der Lötpaste immer beste Erfahrungen gehabt.
Selten etwas erlebt was sich so gut mit dem Untergrund verbindet, wie gesagt mit dem Untergrund, danach dann richtig gelötet.
Die Paste und co. als Untergrund verwendet, danach hält alles Zinn.
Rolf

Peter

Am Sichersten ist die Unfreiheit

Heiko

Ich glaub das war jetzt zuviel des Guten, Rolf!  ;D... Peter, ich hab ne Couch frei!!!
Ariel motorcycles... upon which the sun never sets.

Peter

Melde zurück:  ALLE Klarheiten erfolgreich beseitigt!   :dance:  :oberlehrer:  :poet:
Am Sichersten ist die Unfreiheit

F.-M.

Hi,
mit UHU-Plus  2 Komponentenkleber. Am besten Endfest (grün) kann man den Tank auch dauerhaft kleben. Siehe Packungsaufdruck Benzinfest! Das habe ich schon mehrfach erfolgreich durchgeführt. Doch die Risse, die an den Einzylindertanks aufgrund von Vibrationen an den Haltungen auftreten, können zur dauerhaften Abdichtung nur mit fachgerecht, am besten mit (WIG) geschweißt werden. Weich- bzw. Hardlöten versagt nach 1-2 Jahren (OK. kommt auf die Betriebszeit an). Ich glaube Weichlot fehlt die Festigkeit und Hartlot ist zu spröde. In den Vibrationsrissen wird das Lot-Material auf Scherung beansprucht. Das ist tödlich. Aber das ist ja schon alles gesagt worden. Ich wollte das nur mit dem UHU-Plus loswerden. Kann man sich merken und bei bedarf in fast jedem Laden unterwegs kaufen.

Gruß F.-M. 

guest474

Hallo F.M
kann nicht sein, dass mit dem Hartlot und spröde.
Hochwertige Fahrradrahmen werden immer noch hartgelötet. Mein Heinrich- Tank, der 33 Liter fasst ist kplt. hartgelötet. Und die Tanks die ich bis jetzt nachgelötet habe halten immer noch. Nur lagere ich die Dinger in Gummi wo es geht.
Gruss Manfred

Rütz

ZitatHochwertige Fahrradrahmen werden immer noch hartgelötet...
Aber nicht auf Stoß sondern mit formschlüssigen Muffen.
Verbinde mal zwei Bleche auf Stoß (darum gehts ja hier), einmal durch schweißen und einmal durch löten. Und dann schön ermüdungsmäßig hin und her biegen, dann weißt du was er meint.

Gruß
Anselm
I never dared to be radical when young.
For fear it would make me conservative when old. (Robert Frost)

guest474

Ich glaube, dass der Heinrichtank ohne Muffen hartgelötet ist.
Oder gibt es hierfür spezielle Blechverbindungen?
Gruss Manfred

Peter

Hallo zusammen,
ich glaube in meinem Fall liegt das Problem eher in der relativen Großflächigkeit der Weichlotverbindung. Ich habe von einem Bekannten mehrere Bleche einschweissen lassen, die leider nicht überall dicht geworden sind. Dazu kamen um die Verschraubung des Benzinhahnes Löcher durch Rost. So musste ich den Tank an vielen nebeneinander liegenden Stellen löten. Das Problem war, das diese Stellen von mir nicht an einem Stück gelötet bzw. nicht hundertprozentig dicht wurden beim ersten Löten. D.h. ich musste immer wieder nachlöten mit dem Erfolg, das zwar diese Stelle dicht, aber an einer anderen durch die Erhitzung das Lot auch wieder in Fluß kam und damit wieder undicht wurde!
Vielleicht mache ich Alles noch mal neu!  :Frage:
Gruß Peter
Am Sichersten ist die Unfreiheit

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