R25-2 Elektrik

Begonnen von guest177, 31 August 2003, 18:38:18

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guest177

Habe jetzt den ersten Ausritt mit der Maschine gemacht und stellte (nicht ganz unerwartet) Probleme mit der Elektrik fest.
Neu sind: elektronischer Regler, Zündspule, Kondensator, Batterie (normaler Bleiakku)
So ist die Sachlage:
1. Ladekontrolle erlischt wenn der Motor läuft, die LiMa scheint auf den ersten Blick ok zu sein.
2. Batterie kocht über  auch wenn das Licht brennt.
3. massivstes Problem ist ein Wackelkontakt (Masseschluss?)im Zündschloss, der dafür sorgt, dass die Kontrollampen und Scheinwerfer ausgehen oder nur glimmen. Kann ich da einfach mit Kontaktspray drangehen, oder soll ich gleich die Zündschlossplatine ausbauen?
beste Grüße
wstöck

guest177


emm

Hi,

Kontaktspray ist kein Thema. Schau aber erst mal, ob der Masseschluß noch da ist, wenn du den Scheinwerfer mit Reflektor aus der Lampe ausbaust. Wenn du einen Draht an der Platine zu lang läßt, gibt das einen Kurzen mit dem Reflektor. Das Überkochen kann auch an den Vibrationen liegen, wenn die Ladespannung stimmt (max 7,2 bis 7,4 Volt, glaub ich). Pack die Batterie mal in Gummi, bzw. spann sie mit einem Gummi fest. Das Thema gab es schon mal, der Karl hat ein paar Auszüge aus dem Reperaturhandbuch verlinkt. Mußt mal die Suchfunktion bemühen.

Gruß

Markus
Alt werden ist unausweichlich, erwachsen werden optional...

guest177

Hallo Markus,
danke für die Tips. Habe heute über Nacht die Batterie geladen und eingebaut. Hatte 6,4 V. Anschließend habe ich mich an die Zündplatine gemacht. Schien alles in Ordnung zu sein. Da ist Fehlersuche immer schwierig. Der Motor sprang an, aber folgendes ist passiert: die Lehrlaufkontrolle war bei Standgas nur am Glimmen, erst bei höherer Drehzahl wurde sie richtig hell. Beim Einschalten des Fernlichts ging häufig der Motor aus. Er war schwierig zu starten weil einfach kein Strom am Zündschloss ankam: Leerlauf und Ladekontrolle glimmten nur oder waren ganz weg. Dann plötzlich wieder da und die Maschine sprang an. Der Ladespannung am Akku betrug 6,2 V bei Standgas und 6,6 V bei leicht erhöhter Drehzahl. Das heißt der elektronische Regler scheint zu funktionieren. Nach dem Abstellen des Motors habe ich dann aber nur noch 4,2 V Batteriespannung gemessen und die Kotrolleuchten waren ganz aus aus. Fazit: Der neue Bleiakku von Stemler hat scheinbar schon nach insgesamt 60 km seinen Geist aufgegeben. Ich habe jetzt natürlich Bedenken ob der Regler nicht auch etwas abbekommen hat. Ich überlege jetzt, mir einen Bleigelakku anzuschaffen. Darüber ist im Forum ja schon viel diskutiert worden. Welcher ist da zu empfehlen?
Beste Grüße
wstöck

emm

Hi wstöck,

mit Bleigel von den Oldtimerhändlern habe ich keine Erfahrung. Ich habe eine zeitlang eine Bleiakku aus dem Modellbau (Conrad Electronic) in der R35 gefahren. Aber den hat sie mir auch mechanisch kaputtgeschüttelt. Wie alle anderen Batterien auch. Nunja.
Zum Problem: War die Batterie richtig voll geladen? Mit dem Säureheber kontrolliert? Was sagt der Heber denn jetzt, wo sie so zusammengebrochen ist? Es klingt für mich sehr nach einem Plattenkurzschluß in der Batterie. Kaputtgeschüttelt. Wie gesagt, ich kenne das Problem...
Mein elektronischer Regler (vom Data-Kleiber) hat das übrigens immer klaglos wegesteckt. Ich denke, deiner auch. Ich würde mir erstmal einen billigen Akku besorgen (Louis, Polo oder so, braucht man immer... ) und schauen, daß mit der Elektrik alles klar ist. Schüttel mal an deiner Batterie, aber sachte, von wegen Säure und so. Klappert sie? Dann bring sie dem Stemler wieder. Soll er umtauschen. Macht er auch, denke ich.
Gruß
Markus
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guest177

Hallo Markus, Bernd und übrige Gemeinde,
ich habe mir jetzt zwei Trockenakkus von Conrad gekauft und parallelgeschaltet, wie von Bernd aus Friedberg vorgeschlagen. Danke Bernd!! Danach war mein vermeintlicher Wackelkontakt/Kurzschluss im Zündschloss schlagartig behoben. War also eindeutig ein Batterieproblem. Sie war quasi in einem Zustand zwischen Leben und Tod: Man konnte Sie aufladen (6,4V, Dichte 1,3) aber bei der geringsten Vibration brach eine Zelle zusammen.
Was ich jetzt brauche ist ein Batteriegehäuse in das ein Block reinpasst, der 7 x 9 cm Grundfläche hat und 11 cm hoch ist.
Wo kriegt man so was?
Die Orginalbatterie hat die Maße 8 x 8 x 16,5 mit Deckel. In meine Halterung würde auch eine 12 x 8 x 16,5 cm reinpassen.
Viele Grüße
wstoeck

schwalbenschrauber

moin
hatte auch mal 2 gel-akkus! mit heisklebe oder pattex zusammekleben und aufrecht stellen, die kanten vom batteriehalter etwas aufbiegen und mit weichgummi polstern, ging gut - so ca. 1j. dann kaputtgerüttelt, aber die dinger waren auch gebraucht aus einer usv/pc, ca. 3 jahre alt, ansonsten sehr zufrieden damit gewesen
grüsse thomas

emm

#6
Hi wstoeck,

der Data-Kleiber in Lindlar hat leere Gehäuse. Link:
Du must runter bis auf Seite 12.
Und hier die Seite über die Batterie selbst: http://www.edknet.de/batterie.htm
Gruß Markus
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