25/2 Rahmen vorbereiten für's Sandstrahlen und Lackieren

Begonnen von skeewde, 29 April 2014, 10:25:25

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skeewde

Es gibt verschiedene Meinungen hier im Forum (ach was... wirklich!) was das Abkleben vor'm Sandstrahlen und Lackieren angeht. Auf die eine Seite gibt's die "einfach los sprühen und später abschleifen" Fraktion und auf der andere die "alles abdichten und später nach- bzw. ausbessern" Brigade. Irgendwo dazwischen liegt natürlich die goldene Mitte.
Manche Öffnungen sind, denke ich, unstrittig – z.B. die Lenkkopflager – aber wie sind z.B. die Gleitrohr-Klemmflächen zu handhaben? Wo sind die wirklich kritische Stellen – und warum sind sie kritisch?

David

skeewde



flensplop

Moin ich habe das gerade alles hintermir.

Ich habe meinen Telbausatz gekauft. Der Rahmen war schon fertig beschichtet. Was gut war dachte ich.

Ich hatte Probleme mit jeder Bohrung! Es hat nichts mehr gepasst. Was auch logisch ist da die Beschichtung relativ dick istIch würde folgende Sachen abkleben, bzw mit propfen verschließen. Die Propfen gibt es beim Beschichter leiweise, sind dann auch Hitzbeständig und du nimmst dem Beschichter Arbeit ab!

-Lenkkopflager (oben und unten)
-Lenkradschloss
-Tankbohrung
-Klemmflächen (Antrieb udn Federung)
-Motorschraubenlöcher

Hätte der gute Maqn das vorher gemacht, dann hätte es mir viel Arbeit mit dem Schleifer und Bohrer erspart.

Zu überlegen ist es ob man die Blanken Metallflächen(Lenkradschloss) später mit Lackdoselack und kleinen Pinsel versiegelt
Hier ist Mein Tagebuch der Restauration!
http://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=12622.0
Freue mich auf massig Lob und Kritik ;)

skeewde

Ich nehme an von deine Beschreibung dass der Rahmen Pulverbeschichtet ist, oder?

† Oldtimerfahrer

Moin David,
den Unterschied "Fraktion" und "Brigade" kennst du?
Nur die Anzahl ist entscheidend.

Den Rahmen habe ich bei meiner auch Pulverbeschichten lassen und hatte keiner der Probleme die andere hatten. Oder habe sie einfach ignoriert und unwissentlich behandelt.

Ganz einfach ausgedrückt, gilt für lackieren oder pulverbeschichten, das was nicht mit Farbe bedeckt werden soll, abdecken.

Gruß Rudi
2011 Schottland I 2012 Großglockner-Hochalpenstraße I 2013 Schottland I 2014 Lettland/Litauen I 2017 Südengland

Wolfgang

Hi David,

eine Lackierung trägt weßentlich dünner auf als eine Pulverbeschichtung. So reicht es hier lediglich das Lenkkopflager abzudecken.
Am einfachsten gehts mit 2  übergroßen Holzscheiben oben und unten und einer Gewindestange mittendurch. Das ganze dann mit 2 Muttern nur handfest anziehen und fertig.
Dies hat den Vorteil das der Lackierer das kurz zum entfetten lösen kann und dann gleich wieder anbringen kann.

Wolfgang

skeewde

Zitat von: Oldtimerfahrer am 29 April 2014, 18:52:04
den Unterschied "Fraktion" und "Brigade" kennst du?.

Ja, den Unterschied kenn ich; einer fängt mit "F" an und der andere mit "B"! :)

ZitatNur die Anzahl ist entscheidend

Entscheidend, wie?

skeewde

#6
Zitat von: Wolfgang am 29 April 2014, 20:55:22
Hi David,

eine Lackierung trägt weßentlich dünner auf als eine Pulverbeschichtung. So reicht es hier lediglich das Lenkkopflager abzudecken.

Danke Wolfgang, dass ist eine klare Aussage. Und dass es doch ein Unterschied macht ob Pulver oder Lack war auch mir schon klar, aber es war vorher nicht klar welche Anschlussflächen eine dünne Farbschicht verkraften und welche nicht. Und da ich vor habe es zu Lackieren ist das für mich von besonderen Interesse.

David

† Oldtimerfahrer

#7
Moin David,
im Grunde gibt es nur vier Stellen beim Rahmen die man abdecken sollte.
Egal ob Lackieren oder Pulvern.
1. Lenkkopf oder wie manche sagen, Rahmenkopf, jeweils oben und unten, wird im nachhernein durch zB die Gabelbrücke wieder abgedeckt.
2. Gewindegänge des Typenschildes, Schraube eindrehen (nach dem Lackieren erst die Schrauben reindrehen, danach erst rausdrehen sonst hebt sich das Lackierte im großen Stil wieder ab)
3. Aufnahme für hinteren Stoßdämpfer und hier nur der Innenkreis.
4. Sattelaufnahme (bei der R 25 ist ein T-Stück als Rohrverbindung, wo das Innenlager für den Sattel eingesetzt ist, keine Ahnung ob das bei der /2 auch so ist)

Ansonsten kannst du den Rahmen von vorne, hinten, oben und unten lackieren/pulvern.
Fettich!! und danach wieder zusammenbauen.

Du siehst, ist eigentlich ganz einfach. Man muss sich nur ein paar Gedanken machen.

Gruß Rudi

Edith:
Diese Antwort enthält keinen Sarkasmus oder Ähnliches. (Ich sollte mal ab und zu Smylis verwenden, die nicht bös gemeint sind).

:) ;) :D ;D 8) :P :-* :kaffee: :saufen: :juhuu: :koenig: :rip: :Frage: :oberlehrer:

Trude: Den Rahmen am Hauptständer wurde bei meiner  Roten im Hartlotverfahren ausgebessert, hält bislang.
2011 Schottland I 2012 Großglockner-Hochalpenstraße I 2013 Schottland I 2014 Lettland/Litauen I 2017 Südengland

skeewde

Zitat von: Oldtimerfahrer am 30 April 2014, 21:51:30
im Grunde gibt es nur vier Stellen beim Rahmen die man abdecken sollte.
Egal ob Lackieren oder Pulvern...

Servus Rudi,

danke für dein Antwort, besonders Tipp 2, die Schrauben zuerst einzudrehen - eigentlich ganz naheliegend aber sehr leicht übersehen - ist Gold wert, genau dass habe ich gehofft zu bekommen.

Ich glaube ich muss lernen meine Fragen etwas anders zu formulieren. Ich war ein bisschen grantig weil ich in der Tat überlegt hatte wie ich es am Besten machen und hatte bereits fast alle zu schutzende stellen verschlossen. Zusätzlich wollte ich die individuelle Erfahrungen derjenigen die es tatsächlich gemacht haben hören.

Dein Punkt 3, "Aufnahme für hinteren Stoßdämpfer und hier nur der Innenkreis" ist genau dass worüber ich in's grübeln kam; mein Rahmen hat noch Spuren von Lack an diesen Klemmflächen obwohl ich auch der Meinung war, sie sollten blank sein. Aber wie kriegt man die Übergang von Lack zu blankes Metall hin ohne sehr empfindliche Kanten zu verursachen die dann leicht abblättern können?

Ebenso die Klemmflächen zur Motor; auf mein Rahmen sind sie blank, aber sind sie vom Werk aus so, oder eher von 60 Jahre andauernde Vibrationen blank geschliffen? Who knows?

Last but not least: dank bitte die Edith für mich für ihr Diplomatisches Zurückhaltung ;) und,
frag bitte die Trude ob dass ein Reines Verschönerung war oder ob es auch zu ein Verstärkung der Rahmen beiträgt.  ;D

David

cledrera

Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

† Oldtimerfahrer

Moin David,
Zitat von: skeewde am 01 Mai 2014, 14:18:04
Ebenso die Klemmflächen zur Motor; auf mein Rahmen sind sie blank, aber sind sie vom Werk aus so, oder eher von 60 Jahre andauernde Vibrationen blank geschliffen?
Die werden naturgemäß mitlackiert, blank werden sie durch die Beanspruchung.

Aufnahme für den hinteren Stoßdämpfer werden von eine Mutter (Glaub ich zumindest bei der /2) abgedeckt.
Bei der R 25 werden sie durch Alupilze abgedeckt.
Hier kann man mit Schleifmitteln arbeiten, ohne das man es sieht.

Gruß Rudi   ;)
2011 Schottland I 2012 Großglockner-Hochalpenstraße I 2013 Schottland I 2014 Lettland/Litauen I 2017 Südengland

skeewde

Zitat von: Oldtimerfahrer am 01 Mai 2014, 18:04:55
Moin David,Die werden naturgemäß mitlackiert, blank werden sie durch die Beanspruchung...
Gruß Rudi   ;)
Zitat von: cledrera am 01 Mai 2014, 18:03:24
Bei der R25/3 waren die ab Werk lackiert.

Danke ihr beiden, jetzt weiss ich Bescheid.

David

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