Abstandsrohr R26 Lenkerbefestigung Abmessung

Begonnen von Wilhelm, 26 Januar 2013, 16:49:48

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Wilhelm

Hallo zusammen,
ich wollte gerade die Befestigung vom Lenker an einer R26 nachziehen. Eine Seite der Halterung hatte viel Spiel, die andere Befestigungsseite hatte weniger Spiel. Die Abstandsrohre am Lenkerhalter, zwischen den Gummis, hatten unterschiedliche Längen. Kann mir einer von euch sagen welche Abmessungen zum Abstandsrohr  ( BMW Nr. 32 71 2072 147 ) richtig sind?
D = Aussendurchmesser, Di = Innend., L= Länge
Rohr Nr.1 D=13mm L=22mm Di= 9mm
Rohr Nr.2 D=13mm L=24mm Di= 9mm  :help:
Beim schreiben dieses Themas kam bei mir die Frage auf: Existiert eigentlich eine Liste in der wir solche einfachen Teile mit Abmessungen, Maßen, und evtl. Werkstoff gesammelt haben?   
Wir haben ja sehr viele Einfache Bauteile an unseren Einzylindern die aus Norm oder Standart Teilen hergestellt werden könnten wo wir einfach nur die Abmessungen benötigten um sie aus Rohren, wie bei diesen Abstandsrohren, oder anderen Grundstoffen herstellen zu können. Es fehlt einem ja eigentlich immer ein Teil wenn man an den BMW's schraubt. So könnte man dann mit dieser Liste sicher oft durch Nachfertigung des Teiles weiter kommen.
LG Wilhelm





Wilhelm



professor buxus

Hallo Wilhelm,

ich habe grad mal nachgeschraubt: Sind bei mir 22 mm lang.

Gruß Buxus
Die Bäume des Waldes sind meine Freunde!

Wilhelm

Vielen Dank,
dann werde ich die längere Büchse kürzen. :schrauber:

Wilhelm

Bei einer 22mm langen Abstandshülse am Lenker schwingt der Lenker nicht mehr richtig! Im Teilekatalog habe ich gesehen das bei der 25/3 die gleiche Hülse verbaut ist. Also R25/3 Lenker demontiert und siehe da die Hülse ist 24mm lang. Um sicher zu sein habe ich mir noch ne Hülse im Ruhrpott bestellt und wieder 24mm lang. ich denke wir solten also davon ausgehen das diese Abstandshülse bei der R26 und der R25/3 D = 13, L = 14mm, di = 9 mm ist. (BMW Nummer 32712072147) Wo gehört aber die 22mm lange Hülse hin (Buxus)? Die dazu gehörende Scheibe die unten den Gummi hält hat bei mir einen Durchmesser von D = 29 mm, di = 8 mm, l = 3mm Stahl verzinkt / lackiert. (BMW Nummer 32712072149)
Ich werde mal weiter solche "Kleinteil Maße" sammeln. Wer welche weis kann Sie mir gerne zusenden.
LG Wilhelm

Taz

#4
Hallo Wilhelm.

Für diese Problematik haben wir mal die Vergleichstabelle (www.r-monos.eu) aufgesetzt....wenn Du ein Bild von den Hülsen hast (oder auf eine Nummer beim Stemmler-Katalog verweisen kannst), nehme ich diese Hülse gerne auf...genauso wie alle anderen "Kleinteile", über die Du stolperst...

Viele Grüße, Taz
Life's a bugger, and then you die

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professor buxus

Hallo Wilhelm,

tscha, wie ich schrub: Herausgebaut und nachgemessen.    ???
Waren von Anfang an so drinn.

Ich glaube, es ist nicht besonders tragisch. Die Feingewindemutter
unten drunter muß man ja nicht bis zum "Anschlag" anziehen.
So kann man individuell die "Weichheit" einstellen.
Ich persönlich fahre mit Seitenwagen und mag es von daher ohnehin
etwas härter.

Gruß Buxus
Die Bäume des Waldes sind meine Freunde!

berndr253

Die Feingewindemutter MUSS auf Anschlag festgezogen werden, denn nur dadurch wird der Lenker hinreichend fest gespannt. Durch die Länge der Buchsen kann man lediglich die "Weichheit" des Lenkers in der Gabelbrücke festlegen. Auch gilt je weicher (also je länger die Buchse) umso geringer die feinen Vibrationen am Lenker. Es kann also ruhig recht weich sein, wenn die Schrauben richtig festgezogen sind ist das ok!

Bernd
Leben und Leben lassen

professor buxus

Gut, da lasse ich mich gerne belehren.
Was das ....ruhig recht weich... angeht, möchte ich das lieber auf
Solofahren beschränken.
Wenn Dein Gespann auch nur ein bisschen Pendelneigung hat, ist es
besser wenn die Verbindung nicht so locker ist.
Mann kann dann zwar den Lenkungsdämpfer fester ziehen, aber
das ist bei weichem Lenker auch nicht so toll.

Gruß Buxus
Die Bäume des Waldes sind meine Freunde!

rolf

Zitat von: berndr253 am 13 Februar 2013, 22:59:03
Die Feingewindemutter MUSS auf Anschlag festgezogen werden, denn nur dadurch wird der Lenker hinreichend fest gespannt. Durch die Länge der Buchsen kann man lediglich die "Weichheit" des Lenkers in der Gabelbrücke festlegen. Auch gilt je weicher (also je länger die Buchse) umso geringer die feinen Vibrationen am Lenker. Es kann also ruhig recht weich sein, wenn die Schrauben richtig festgezogen sind ist das ok!

Bernd

Sehe ich anders.....ich ziehe die schrauben nur soweit an bis mir die "weichheit" genehm ist.....deswsegen haben die ja auch eine Bohrung für einen Sicherungssplint.

berndr253

#9
Gut, mit der Sicherung der Mutter über den Splint kann sich auch  bei "geringem" Anziehmoment die Mutter nicht mehr lösen. Die Frage ist aber, ob diese Vorspannung dann ausreicht um den Lenker sicher zu fixieren. Meiner - unmaßgeblichen - Meinung nach wird über die Länge der Buchse die Weichheit des Lenkers in der Gabelbrücke vorgegeben - die Sicherung des Lenkers in den Haltern sollte davon unabhängig sein und wird über die Spannschrauben realisiert.

Bernd
Leben und Leben lassen

rolf

Meiner Meinung nach (kann auch falsch sein) sollen die Buchsen nur vermeiden das Grobmotoriker die Gummis zerquetschen.

berndr253

Meine Aussage fußt auf einer Erfahrung, die ich vor langen Jahren mal beim TÜV gemacht habe. Der Prüfer, ein recht kräftiger Mensch machte eine Probefahrt und hat dann zum Abschluss im Sitzen noch mal so richtig fest am Lenker gezogen und gedrückt. Und siehe da, der verdrehte sich bei dieser Behandlung.
Daraufhin hab ich die Schrauben auf Anschlag geschraubt, dann drehte sich der Lenker nicht mehr. Da nun aber die Vibrationen ziemlich heftig waren hab ich zwischen Scheibe und Hülse eine dünne U-Scheibe gelegt, so dass die Vorspannung der Gummilagerung wieder geringer wurde. Die Vibrationen wurden geringer - der Lenker saß aber trotz der auf Block gezogenen Verschraubung fest.

Bernd
Leben und Leben lassen

Wilhelm

Hallo,
es geht ja weiter! Bitte vergesst auch nicht das diese Gummiekegel mit der Zeit durch die Vibration verschleißen! Der Lenker wird locker, die Lenkerschrauben werden nachgezogen, usw. Bei den bei mir eingebauten Buchsen sah mann sehr deutlich das die Büchsen regelrecht durch zu festes anziehen der lenkerschrauben zerdrückt worden sind!
Der Lenker soll ja durch die Gummilagerung Vibrationen vom Lenker halten. Wenn der Lenker zu locker ist, die Gummiekegel nachzuschauen und dann ggf. diese ersetzen. Dadurch wird dann der Lenker wieder fester. Wichtig ist auch die von unten eingesetzte Scheibe. Diese muss über den kompletten Kegel gehen wie auch oben die Halterung des Lenkers über den ganzen Gummikegel liegt. Sie erzeugt ja den Gegendurck nach oben. Bei mir waren kleinere Scheiben eingesetzt die sich schon in die Gummies eingearbeitet hatten. - Ich schaue mal in die  von mir angefangene Liste, nach der Scheibe! -
Scheibe: Do= 29 mm, di = 8mm, d = 3mm Stahl ( die habe ich natürlich auch schon aufgenommen )
Beim Gespannfahren ist es natürlich sicher besser eine festere Verbindung zwischen dem Lenker und der Gebelführung oben zu haben. Da geht ja auch richtig was ab beim Lenken. (Buxus, ich fahre auch Gespann, aber nicht mit der R26)
Nodda
Wilhelm

sigi_rs

Sorry Jungs,

ich muß hier ganz klar Bernd unterstützen. Mir ist das gleiche passiert. Neuer Lenker, neu verchromte Lenkerhalter und die ganze Chose verdreht sich, obwohl mir bewußt war, daß die Buchsen fest geklemmt werden müssen. Deshalb haben modernere Mopeds mit Alu-Lenkerklemmungen eine nette Rändelung an den Klemmstellen des Lenkers. Buchsen müssen fest geklemmt sein und der Splint ist dafür da, daß sich die Lenkerklemmung bei der Fahrt nicht lockert und man beim Lenken plötzlich einen Magura-Rennlenker hat, mit dem Brems- und Kupplungsgriff zum Tank zeigend.  :o

Also die "Weichheit" der Lenkung wird über die Buchsenlänge festgelegt und nicht anders.

Viele Grüße
Jörg

professor buxus

#14
Das ist ja auch nachvollziehbar, das es technisch die korrekte Methode
ist, das "Gummispiel" über die Länge des Röhrchens zu bestimmen und
das dann fest zu verschrauben.
Ich hab´s halt 20 Jahre lang anders ausgeführt. Hat (bei mir) auch keine Probleme
gemacht.
Bei der Restaurierung von Adelheid wird es dann anders (richtig) hergestellt.    ;D

Auf der anderen Seite:
....Der Prüfer, ein recht kräftiger Mensch machte eine Probefahrt und hat dann zum Abschluss im Sitzen noch mal so richtig fest am Lenker gezogen und gedrückt.....
Was für einen Betriebszustand versucht der Tüvmann hier nachzuempfinden?
Welche "Kräfte" wirken denn bei Solofahrten auf die Lenkeinheit ein?     ???

Gruß
Buxus
Die Bäume des Waldes sind meine Freunde!

berndr253

Im "Normalbetrieb" wird der Lenker sicher auch halten, wenn er nach der Methode die Rolf beschrieben hat fixiert ist. Bei einem Sturz oder einem Unfall kann das aber anders aussehen, da wirken schon erhebliche Kräfte die unter Umständen dazu führen können, dass sich der Lenker verdreht - und die Hand/das Handgelenk gleich mit. Könnte unangenehm werden.

Wenn die Buchsen verformt sind - vermutlich an den Rändern - ist das ein Zeichen dafür, dass sich durch zu viel Spiel der Buchsen auf der U-Scheibe unten und dem Halter oben, abgenutzt hat. Das Abnutzen also nicht durch zu große sondern durch zu kleine Vorspannung verursacht wurde

Bernd
Leben und Leben lassen

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