Traut Euch! Tankreparatur

Begonnen von sigi_rs, 26 November 2012, 08:24:35

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† Oldtimerfahrer

Moin Rolf,
ich wünsche dir auch einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Mögest du deine Lesebrille nie verlegen und immer ein Auge auf die wesentlichen Dinge im Leben haben!  ;)

Gruß Rudi
2011 Schottland I 2012 Großglockner-Hochalpenstraße I 2013 Schottland I 2014 Lettland/Litauen I 2017 Südengland

† Oldtimerfahrer


2011 Schottland I 2012 Großglockner-Hochalpenstraße I 2013 Schottland I 2014 Lettland/Litauen I 2017 Südengland

Kompressor_Peter

Ruuuhich Brauner! Aber alle!

Sonst wird das Ziel verfehlt!
a.) Lob für Jörg´s super Doku der Tankreparatur
b.) sein Hinweis das es knallen könnte und die beste Lösung dieses Problems

@ Bernd: sorry Bernd.... Wir wollten deinen Beitrag nicht ganz so unkommentiert
stehen lassen. Stell Dir vor, dass ich, Hein Blöd von der Eft, deinen Beitrag
schnell überfliege und mit mechnischem Gehirn verarbeite. Als Ergebnis sehe ich
auf der Mattscheibe nur -> "Paaaassiert nix". Schweißbrenner raus und..... Buuuummm!
Ich/Wir sind nicht die "Techniker" mit den hellsten Mattscheiben. Viele Sachen müssen
wir zweimal lesen und dreimal drüber nachdenken. Und dann gibt es evtl. den einen, der
noch minderbemittelter ist als wir. Auch der sollte gefahrlos so etwas angehen können.
Aber auch den ziehen wir mit! Gemeinsschaft macht stark. Und wir haben doch alle ein Ziel:
Unsere verrosteten Schrotthaufen wieder auf die Straße bringen.


Und jetzt Tschipps für alle und Milch von Clemens für misch,
Kevin und Peter







cledrera

Höre ich da meinen Namen?
Bin ich braun?
Nein, also: Lesen ist anerkannt schwer.
Warum?
Falls die Antwort unbekannt ist oder im biointernen Display "errror 404", "tilt" oder dergleichen auftaucht,
diese Beitrag nochmals lesen.  :help:

Clemens  :kaffee:
Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

berndr253

#33
Wer seinen undichten Tank instandsetzen möchte sollte sich die

Unfallverhütungsvorschrift 3.8
Schweißen, Schneiden und verwandte Verfahren
(GUV 3.8 vom Juni 1989 in der Fassung vom Januar 1997
mit Durchführungsanweisungen vom Januar 1993


beschaffen, lesen und seinen Tank insbesondere unter Berücksichtigung der §§ 30 und 31 vorbereiten und bearbeiten. Dann sollte es keine Probleme geben.

Bernd
Leben und Leben lassen

† Oldtimerfahrer

Nicht das da wer was in den falschen Hals bekommt.
Mein Beitrag war und ist völlig ironiefrei.
Keine Anspielung auf irgendwas.
Nur mal so!

So Leute, noch gut 1,75 Stunden dann können wir uns im nächsten Jahr weiter...................... liebhaben.  ;D

Gruß Rudi
2011 Schottland I 2012 Großglockner-Hochalpenstraße I 2013 Schottland I 2014 Lettland/Litauen I 2017 Südengland

mekgyver

... 73er-Gang

Höffi

Prost Mek
Hab dich auch lieb klein Rudi  ;D

Gruß
Höffi

rolf

In der 3.8 sind Zeitreisen erklärt? Die muß ich noch mal lesen.

berndr253

Leben und Leben lassen

rolf

Ich nicht, Bernd-> Lesen, Bernd...lesen! ;D
("Zudem muss ich allerdings feststellen, dass ich schwerlich einen Beitrag vor dessen Verfassung lesen kann."-> meine Antwort)


berndr253

#40
Ganz klar - bin im Unrecht und nicht im Recht.
Macht ja auch Sinn ein explosives BenzinLuftgemisch durch einen anderen explosiven Stoff zu ersetzen - das ist meine Ansicht und dazu stehe ich auch.

Ich habe meine Methode einen 25/3 Tank zu löten mehrfach getestet und BIN DER ANSICHT, dass die von mir gewählte Methode unter den gewählten Betriebsbedingungen sicher ist.

Aufgrund möglicher Haftungs- und Regressansprüche die mir gegenüber diesbezüglich formuliert werden folgendes:

Ich empfehle jedem der einen defekten Tank hat die Finger von einer Instandsetzung zu lassen und diese von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen.


Und damit bin ich durch

Bernd
Leben und Leben lassen

rolf


Rawost

Zitat von: berndr253 am 01 Januar 2013, 17:56:38
Ganz klar - bin im Unrecht und nicht im Recht

Hallo Bernd,
deswegen musst du ja nicht gleich rot werden, kann ja mal passieren.
Gruß
Rainer
If you want to be happy for a day, drink. If you want to be happy for a year, marry. If you want to be happy for a life time, ride a BMW

Zuckerle

Hi Alle,

noch ein wenig Newcomer-Senf dazu.

Wenn ich micht recht erinnere, dann hat mir vor langer^2 Zeit ein Schweisslehrer erklärt, dass das Schweissen von Hohlkörpern mit Autogen deshalb so gefährlich ist, weil man um das Schweissgut nicht zu oxidieren, die Flamme auf minimalen Acetylen-Überschuss einstellt.
Es kann sich damit auch in einem Wassertank ein explosionsfähiges Gemisch zusammenbrauen.
Mit Elektro sieht das dann wieder anderst aus.

Nur so am Rande...

Gutes Neues noch  ;D

Zuckerle

mekgyver

#44
Zur Ehrenrettung von Bernd
muss ich seinen Einwand (eMail-Diskussion) hier mitteilen, dass er mal genauer nachgeschaut hat,
wie es denn tatsächlich mit den Dampfdrücken ist :

Dampfdruck bei 20°C für Motorenbenzin zwischen 45 und 90 kPa, man kann hier mit 60 kPa rechnen
Dampfdruck bei 20°C für Aceton : 233 hPa = 23,3 kPa

Benzin verdampft also gut 3 mal schneller als Aceton.
Damit wird Aceton hier als Hilfsstoff, zum gründlichen Entfernen des Benzines im Tank, komplett überflüssig.
So kann man sich irren mit dem Bauchgefühl  ::)
Hat Klacks sowas nicht immer als "Grubenhund" bezeichnet ?  ;D

Gruß mek  :poet:
... 73er-Gang

berndr253

#45
Die Aceton-Spülung ist dann sinnvoll, wenn es gilt Restöle aus einem Tank zu bekommen - also schon bei einem 2-Takter könnte das wohl notwendig werden. Der Dampfdruck von Motorbenzin ist zudem eine über die Zeit abhängige Größe, da die leichtflüchtigen Bestandteile schneller in die Dampfphase übergehen als die Schwerflüchtigen wird sich der Dampfdruck des im Tank verbleibenden Benzinkomponenten mit der Zeit erniedrigen.

Bernd
Leben und Leben lassen

Oerlov


Hier treffen eine Menge von Wissen, Halbwissen, Erfahrung und "Glück gehabt" aufeinander, wobei jedes durchaus seine Berechtigung hat. Zudem gibt es meiner Meinung nach viele Wege zum Ziel. Wichtig ist jedoch, dass man weiß, was man tut oder sich bei der Reparatur von jemanden helfen lässt, auf den das zutrifft.

1) Wenn das Wissen fehlt, kann man sich (wie vorab im Tret erwähnt) zwar an eine geeignete UVV oder andere Normen und Standards halten, aber auch hier braucht es etwas Fachwissen / Erfahrung um diese Überhaupt zu verstehen. Das kann sich meiner Meinung nach aber jeder aneignen.

2) Nun zum Aceton (leider etwas theoretisch):

Zitat von: mekgyver am 03 Januar 2013, 23:15:11
Benzin verdampft also gut 3 mal schneller als Aceton.
Damit wird Aceton hier als Hilfsstoff, zum gründlichen Entfernen des Benzines im Tank, komplett überflüssig.

Sorry Mek, die Aussage ist nur zum Teil richtig:
:oberlehrer:
Benzin ist ein Multikomponentengemisch und besitzt -anders als Aceton oder Wasser- einen Siedebereich. Soll heißen, dass die flüchtigste Komponente (Fachbegriff: Leichtsieder) aus diesem Gemisch bei Raumtemperatur einen höheren Dampfdruck aufbaut als Aceton. Ist dieser Stoff zu einem Teil verdampft, ist die nächst-flüchtigere Komponente mit einem etwas geringeren Dampfdruck (-gleichbedeutend mit einer höhern Siedetemperatur-) für diese Eigenschaft verantwortlich ... usw.
Beim Tanklüften passiert eigentlich das gleiche wie beim Überlagern von Benzin: Die schwereren Öle (Fachbegriff: Schwersieder) bleiben im Tank. Um diese Auszuspülen kann Aceton schon sinnvoll sein. Da der Leichtsieder beim Verdampfen auch (in Abhängigkeit von den aus Konzentration, Moleküllänge und funktionalen Gruppen resultierenden Wechselwirkungen) immer einen mehr oder weniger großen Teil des Schwersieders mit verdampft, bekommt man die Rückstände auf diese Weise schon heraus. Dies gilt natürlich nur, wenn die Rückstände nicht aufgrund der langen Lagerzeit schon oligomerisiert sind.
:oberlehrer:
Insofern mach das Spülen mit Aceton schon Sinn, man bekommt es aufgrund dieser unterschiedlichen Eigenschaften -trotzdem- leichter wieder aus dem Tank als Benzin. Und natürlich muss es vor dem Schweißen da wieder raus!

3) Beim Rumflexen und Rumbraten am Tank wird die Innenbeschichtung sowie beschädigt. Da die Meisten diese Beschichtung sowieso wieder neu einbringen, ist ohnehin eine Vorwäsche mit Seifenlauge und Wasser nach der Vorarbeit mit Glasscherben oder Spaxschrauben fällig (bei einigen Tankbeschichtungssets ist die Seife mit dabei). Was spricht also dagegen, nach der Acetonspülung die alte Beschichtung zu entfernen und schon mal zu Spülen.
Ich habe gute Erfahrung damit gemacht, wenn man vor und nach dem Aufflexen des Tankes nochmal mit einem Hochdruckreiniger dort reinbläst, das Entfernt die letzten Lösungsmittel und einiges an alter Tankbeschichtung.

4) Inertisieren: An dieser Stelle hatte ich (!) bisher alle Lösungsmittel verlässlich aus dem Tank bekommen. Dennoch sollte man (je nach Schweißverfahren) den Tank mit einem Schutzgas füllen, damit die Schweißnähte auf der Innenseite des Tanks nicht oxidieren. Es hilft zudem gegen den hier befürchteten "Bumm". Allerdings kann man sich bei größeren Gasmengen im kleinen Kellerraum damit auch die Atemluft verdrängen. Auch hier sollte man wieder wissen, was man tut, sowohl was die Wirkung verschiedener Gase auf die Schweißnaht als auch deren Eigenschaften (z.B. Ansammlung im Keller da z.B. CO2 schwerer als Luft ist) im Umgang angeht.

Ich kenne einige Hobbyschrauber, die Arbeiten auf Profiniveau erreichen. Ich denke, dass diese Arbeit prinzipiell für jeden mündigen Bürger möglich ist, sofern er sich ausgiebig damit beschäftigt. Dies trifft übrigens -trotz der Ausbildung- auch nicht auf jeden gelernten Metaller zu.

Soweit meine Meinung dazu...

Gruß

Oerlov

rolf

#47
 :applaus: Oerlov...zumal der Einwand von Bernd über Mek sowieso etwas zu spät kam, wäre er am Anfang gekommen wäre es eine Diskussionsgrundlage.....aber nicht nach den ganzen "Nichtlesens"!

Bernd du weisst aber das dein Einwand" wird sich der Dampfdruck erniedrigen" wieder für das Aceton spricht? Entgegen deiner/Meks Aussage?? ;D

Axel

Aceton ist auch ein Lösungsmittel für Harze, Fette,Öle und bildet mit Stickstoff/Sauerstoff ein

explosives Gemisch.

Meine Arbeitsweise, Tank säubern(egal mit was,trocknen/ausblasen),

schweißen(egal mit was MAG,MIG,oder Autogen)oder Löten( egal wie, Weich ,Mittel oder Hartlot)
,
wer sich noch nicht traut für Durchfluß sorgen( egal mit was Schutzgas,Sauerstoff/Stickstoff)

O ! Sigi was hast Du getan.

Gruß

Axel :D



Axel

† Oldtimerfahrer

Genau, Jörg ist schuld, so wie immer!!!   ;)
Außer Raffaele ist anwesend, dann wäre er schuld!!   8)

Gruß Rudi
2011 Schottland I 2012 Großglockner-Hochalpenstraße I 2013 Schottland I 2014 Lettland/Litauen I 2017 Südengland

Axel

Genau so ist es oder anders  ;D.

Gruß
Axel
Axel

gradweg

HI,

Axel, :applaus: :applaus: :applaus:

gruss reinhold (ca.20mal tank geschweisst oder hartgelötet,u.es hat nie bumm gemacht)

cledrera

Zitatu.es hat nie bumm gemacht

Wieso?
Das ist doch ganz einfach.  ;D
Aber man sieht hier ja den Bedarf.
Und schon haben wir ein schönes Seminarthema:
Tankschweißen mit Sigi, Gradweg und Axel.
Exkurs: Welcher Tank fliegt am weitesten.
Preis: Kleiner Alois am gelben Kabel.
Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

berndr253

Hallo Oerlov,

Deine Aussage, dass Meks Aussage in Bezug auf den Dampfdruck nicht korrekt ist ist nicht zutreffend. Mek gibt in seinem Beitrag für Motorenbenzin explizit einen Dampfdruckbereich ein, was ich in meinem  Beitrag noch einem versucht habe zu erläutern - ob dies nun rechtzeitig oder zu spät kam ist Ansichtssache.
Wenn man davon ausgeht, dass die Schwersieder im wesentlichen aus Xylol und Toluol bestehen liegt der Dampfdruck dieser Stoffe noch so hoch, dass diese durchaus noch selbstständig verdampfen - also nicht als ölige oder klebrige Masse im Tank verbleiben. Das sieht bei Zweitaktöl, das teilweise im Tank verbleibt sicher anders aus, ist hier aber nicht Inhalt der Diskussion.

Grusz

Bernd




Leben und Leben lassen

sigi_rs

Zitat von: Axel am 05 Januar 2013, 00:49:03
O ! Sigi was hast Du getan.

Ja, hätte ich das geahnt!  :kopfhau:

Übrigens, das Benzin bleibt gottseidank im Tank. Also scheint alles einigermaßen dicht zu sein.

Leute, ich empfehle ab sofort das Tankschweißen im Ultravakuum. Da macht es garantiert nicht mehr "Bumm". (Achtung, Satire!!)

Viele Grüße
Jörg

Stefan

Zitat von: sigi_rs am 05 Januar 2013, 14:50:31

Tankschweißen im Ultravakuum.

Falls einer die passenden Pumpen braucht, ich könnte das was besorgen.

Gruß
Stefan
The evil is always and everywhere!

BenW

Aber Achtung: auf keinen Fall Vergessen, den Tankdeckel vor Erzeugen des Vakuums abzunehmen.  8)

rolf

"ob dies nun rechtzeitig oder zu spät kam ist Ansichtssache."....Nein! "gestritten" wurde ja nicht über den Dampfdruck....schon vergessen?-> dann einfach alles (!) nochmal lesen ;D

Andreas, mit Tankdeckel wird der Tank aber dann handlicher

sigi_rs

Zitat von: rolf am 05 Januar 2013, 19:58:13
Andreas, mit Tankdeckel wird der Tank aber dann handlicher

Nö!
dann muß man auch den Benzinhahn dranmachen und die Verteilerleitung anschließen.  :oberlehrer:

;D Jörg

rolf


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