Reinigung diverser Teile

Begonnen von isnorre, 05 September 2011, 21:19:29

« vorheriges - nächstes »

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

isnorre

Hallo zusammen,

da ich gerade dabei bin meine R25/3 zu zerlegen kommt mir beim Anblick der Teile der Gedanke wie ich die Teile so einfach wie möglich gereinigt bekomme. An meinem Vergaser habe ich knappe zwei Tage geschruppt und so richtig sauber ist er noch nicht.
Ich werde das Ding nun in ein Ultraschallbecken zur weiteren Säuberung legen.
Wie bekommt mann denn das Motorgehäuse, Nockenwelle und den Zylinder am einfachsten wieder sauber?

Ich häng einfach mal ein paar Bilder an.

isnorre



Fastnachter

Benutz mal die suche und schau unter tipps und tricks. Da gibts ne menge infos. Gruß jan

Sent from my GT-I9100 using Tapatalk
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

cledrera

Hi Isnorre,
der Verweis auf die Suche ist natürlich immer richtig.
Aber nur noch folgende kurze Punkte:

Vergaser reinigen feine Leute mit Backpulver (und das ist auch das Wort für die Suche).
Motor- und Getriebegehäuse werden erstmal mit der Wurzelbürste und warmem Seifenwasser grundgereinigt.
Danach benutze ich verseifte Stahlwollepads mit warmem Seifenwasser.
Bleiben danach Flecken: Vorsichtig mit Backpulver und warmem Wasser.

Bei dem Zylinder ist es schwierig, da die Abstände zwischen den Rippen sehr eng sind. Ich würde lediglich mit
einer dünnen Bürste für Reagenzgläser den groben Dreck und Rost abmachen und das Ganze dann immer wieder
mit Fertan behandeln.

Nockenwelle? Leider sind infolge der Probleme mit dem webspace Deine Bilder nicht anschaubar. Grundsätzlich geht
das aber nur mit Kaltreiniger, jedenfalls nicht mit irgendwelche abrasiven Mitteln.
Wieso willst Du die Nockenwelle reinigen?

Clemens
Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

Fastnachter

"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

Kompressor_Peter

Hallo zusammen,

letzten sind wir dem unbekannten Besitzer einer R27 hinterher gefahren und haben konnten seinen blitzsauberen Motor/Geriebe bewundern.
Sein Tipp:
Entharzer für Sägeketten auftragen und 20 Min. einziehen lassen.
Danach mit Edelstahlbürste und Bohrmaschine das Gehäuse bearbeiten.
Keine Stahlbürste verwenden, ist zu hart.

Viele Grüße,
Kevin und Peter

rolf

Gottseidank ist Edelstahl weich! ::).....
Rolf D(er  überhaupt nichts von Metallbürsten und Stahlwolle hält)

Fastnachter

ICH würde das auch nicht machen.

Allerdings wage ich unterwürfigst Rolf zu widersprechen  ;D Ich hab mit ner feinen weichen Kupferbürste bei ganz harten Verkrustungen langsam laufend auf der biegsamen Welle und mit meiner Waschmittellauge (siehe Tipps und Tricks) wirklich gute Erfahrungen gemacht. Sonst aber nur die Bürste wie beschrieben das geht wirklich super und dauert 5 Minuten zu bauen...

Gruß

Jan
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

Kompressor_Peter

Naja, jedenfalls sah das Ergebnis überzeugend aus.

Wir haben damals das Gehäuse mit Kaltreiniger abgewaschen und danach mit Bohrmaschine und  Messingpolierbürste bearbeitet.

Jeder so wie er will und meint.

Fastnachter

"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

cledrera

ZitatJeder so wie er will und meint.

Nicht ganz: Rolf hat schon Recht, wenn meint, von Metallbürsten und Stahlwolle nichts zu halten.
Was man abträgt oder verkratzt, bekommt man kaum wieder hin!
Allerdings habe ich nie gesagt, dass ich verseifte feine Stahlwolle mit Druck anwende. Es genügt
sanftes Wischen (was natürlich nicht jedermann gegeben ist  ;D) nach der Grundreinigung mit der Wurzelbürste
und dem Schwamm.
Was den Entharzer für Sageketten anbelangt, ist das Zeug durchaus aggressiv. Ich möchte nicht wissen,
was passiert, wenn es  (möglichst auch noch schleichend und unbemerkt)  Kontakt mit Dichtungen aufnimmt.

Clemens



Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

Kompressor_Peter


Zitat von: cledrera am 06 September 2011, 11:41:34
Was den Entharzer für Sageketten anbelangt, ist das Zeug durchaus aggressiv. Ich möchte nicht wissen,
was passiert, wenn es  (möglichst auch noch schleichend und unbemerkt)  Kontakt mit Dichtungen aufnimmt.

Clemens

Ja, wie auch Backofen-, Kalt-, Bremsenreiniger, usw.......
Mit solchen Sachen würden wir grundsätzlich nur die zerlegten Teile behandeln, bzw. empfindliche Stellen abdecken und nach der Einwirkzeit gründlichst abspülen.

Wir können ja mal schauen, was denn feiner ist, unsere Messingpolierbürste oder deine feine Stahlwolle.

Viele Grüße,
Kevin und Peter

P.S.: Hast Du nicht mal ne Felge in einem kölner Garten gestrahlt?  :Frage:



Stefan

The evil is always and everywhere!

cledrera

Nein, ich hab nein Lebtag noch keine Weimann Alufelge gestrahlt und werde das auch nicht tun.
Das waren die Radnaben von außen!

WD40 ist im Übrigen auch gut. Vor allem wenn man das Material vorher gewärmt hat, schwemmt es ölige
oder verharzte Bestandteile aus dem Alu recht gut heraus.

Clemens

Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

BenW

Zitat von: cledrera am 06 September 2011, 13:52:35
Nein, ich hab nein Lebtag noch keine Weimann Alufelge gestrahlt und werde das auch nicht tun.
Das waren die Radnaben von außen!

Kann ich bestätigen, war dabei:


Rawost

Wo ich gerade dieses Thema sehe:
hat denn jemand einen Tipp, um Batteriesäureflecken auf dem Getriebe zu entferrnen?
Gruß
Rainer
If you want to be happy for a day, drink. If you want to be happy for a year, marry. If you want to be happy for a life time, ride a BMW

† Knut

Säure behandelt man mit Lauge  ;D

oder ausschleifen und danach die Gußstruktur wieder anmodellieren, wenn die Patina erhalten bleiben soll.

Knut

isnorre

Vielen Dank für die reichlichen Tipps, ich werde mein Glück mal mit Backofenspray, Wurzelbürste und bei den hartnäckigen Sachen mit einer weichen Messingdrahtbürste versuchen.

thx

isnorre

cledrera

ZitatSäure behandelt man mit Lauge   ;D

Jepp,
man nehme eine Laugenbrezel ...
Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

rolf

Zitat von: Rawost am 06 September 2011, 14:33:04
Wo ich gerade dieses Thema sehe:
hat denn jemand einen Tipp, um Batteriesäureflecken auf dem Getriebe zu entferrnen?
Gruß
Rainer

Nein....das sind richtige schxxxflecken (noch schlimmer sind übrigens Laugenflecken-> Nickelcadmium Batterien)....das bekommst du nur mechanisch weg.....da würde ich auch eine Messingbürste nehmen.

cledrera

Auch das geht weg: Zunächst mit viel lauwarmem Prilwasser und einem Schwamm alles abspülen . Gehäuse mit Foen anwaermen .  Feuchten Lappen nehmen .  Wassertemperatur etwa 70 Grad . Backpulver  auf  Lappen und zackig auf die betroffene Stelle und  reiben .  Mit verseiftem Stahlwollepad und recht heissem Wasser hinterher
Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

Svenobbes

"Der Motor des Bauern kann nicht einzylindrig genug sein" - Fritz Huber
"Der Vergaser fleht um Gnade." - Werner

Hauptmenü

Anleitungen & Bücher Baureihe Specials Startseite Vergleichsliste

Presse & Wissen

Bauzeiten & Stückzahlen Historisches Liste der BMW Modelle Presseberichte Prospekte & Plakate

Foren & Literatur

Bildergalerie Bildtafel-Suche Forum: Boxerforum Handbücher Servicedaten

Allgemeine Infos

Bildtafelsuche Glossar Impressum Kontakt Sitemap

Tipps & Service

Dienstleister Händler Märkte & Museen Tipps Verschleißteile & Werkzeuge