BMW Einzylinder-Forum
ALLES RUND UM´S THEMA OLDIE-RESTAURATION => Benzin, Öle und andere Zusatzstoffe => Thema gestartet von: big-tschenso am 28 Juni 2021, 09:59:30
Hallo Leute,
wie handhabt ihr das denn, mit dem Ölwechsel? Geht Ihr nach dem Schmierplan vor, oder macht Ihr das immer am Ende der Saison?
Ich kenn mich da nicht aus, aber ich denke, die heutigen Öle können länger im Betrieb bleiben. Bei meiner Harley ist ein Intervall von 8000km angegeben.
Geht das mit unseren Oldtimern auch?
Gruß Tschenso
Nein.
Zitat von: big-tschenso am 28 Juni 2021, 09:59:30
Hallo Leute,
wie handhabt ihr das denn, mit dem Ölwechsel? Geht Ihr nach dem Schmierplan vor, oder macht Ihr das immer am Ende der Saison?
Ich kenn mich da nicht aus, aber ich denke, die heutigen Öle können länger im Betrieb bleiben. Bei meiner Harley ist ein Intervall von 8000km angegeben.
Geht das mit unseren Oldtimern auch?
Gruß Tschenso
Hast du einen Ölfilter in der Harley?
Hast du einen Ölfilter in der Einzylinder?
Grüße
Tim
Hast Du eine Harley? 🥶
Servus Tschenso.
ich wechsel sogar häufiger...alle 1000-1500km....es schadet dem Motor sicher nicht, und die Kosten sind bei dem geringen Ölvolumen eh überschaubar.
eine Verlängerung der Intervalle ist wegen des fehlenden Ölfilters nicht sinnvoll...
Liebe Grüße, Ute
Zitat von: Heiko am 28 Juni 2021, 10:32:59
Hast Du eine Harley? 🥶
Der war jetzt richtig Gut :juhuu:
Ok, Intervalle laut Schmierplan einhalten.
Gruß Tschenso
Tschenso,
Bei der BMW Wechsel ich auch das Öl so alle 1000 - 1500 km.
Kipp einfaches 20 W 50 mineralisch drauf, reicht völlig bei dem Treckermotor je billiger desto besser.
Die HD hat einen Ölfilter und ja, auch einen Treckermotor.
Bei der wechsel ich das Öl und den Ölfilter immer vor der Winterpause, weil ich nicht möchte, dass das Altöl über den Winter im Motor rumschwappt.
Ungeachtet der Lästermäuler, wenn Du einen Twin Cam 1999/2000 hast achte mal auf Metallspäne im Öl.
Die Nockenwellenlager waren bei den Baujahren nicht so dolle.
Hatten sich bei meiner nach 12 Jahren zerlegt.
Ein weiterer Schaden entstand aber nicht, und war schnell wieder repariert.
Das war übrigens der einzige Schaden ( von Verschleissteilen abgesehen ) den ich in 21 Jahren hatte.
Laufleistung 100 000 km.
Tschuldigung für den Exkurs.
Gruß
Ne, Ne, alles gut. Ich habe eine Twin Cam von 2010.
Was ist aber, wenn ich den Ölfilter vom Bernd drinne habe?
Gruß Tschenso
Servus Tschenso.
Mit dem "Berndschen" Filter bist Du nah am 100.000er Wartungsintervall ;D.
Im Ernst...was willst Du hören? Wenn Du Deine Ölwechselintervalle strecken möchtest, aus welchem Grund auch immer, dann tu das einfach, Du bist doch erwachsen.
Der Filter ist sicher gut, ich würde aber dennoch die Intervalle einhalten, um dem Motor soviel Gutes zu tun wie möglich, aber das ist jedermanns eigene Entscheidung.
Die Kisten wurden zwischen dem Neuschätzchen" Status Mitte der 70er bis zu ihrer Wiederwertschätzung oftmals mit altem Treckeröl und endlosen Ölwechselintervallen geknechtet, laufen tun sie trotzdem...
Zitat von: big-tschenso am 28 Juni 2021, 11:32:13
Was ist aber, wenn ich den Ölfilter vom Bernd drinne habe?
deswegen habe ich gefragt:Zitat von: Timmmäh am 28 Juni 2021, 10:15:21
Hast du einen Ölfilter in der Einzylinder?
Wenn du den Filter von Bernd verbaut hast, was sagt Bernd über das Wechselintervall?
Ich habe etwas von 5000km im Kopf?
Grüße
Tim
Ich mach das wie mit dem Duschen. Einmal pro Saison, obs nötig ist oder nicht ;D
1,25 L Öl......wenn man das ganz teure Öl nimmt....11,25€
nimmt man normal teures Öl 7,50€
nimmt man günstiges Öl 4,38€
das ist doch kein Thema wert
mir geht es doch nicht ums Geld, habe ich doch genug ;D
Mir geht es wegen dem Entsorgen/Umwelt unt der Arbeit.
ich bin faul und trinke lieber Bier!!!!
Gruß Tschenso
Alle 1000 km 1,25 Liter 20 W 50. Alle 7500 km Getriebe und HAG SAE 85 GL-1 neu (selbstgemischt aus 80er und 90er Getriebeöl). Gabel alle Jubeljahre.
Mir geht es wegen dem Entsorgen/Umwelt unt der Arbeit.
ich bin faul und trinke lieber Bier!!!!
wieviel km fährst du im Jahr??
ich schätze mal, ich komme nicht auf 3000km. Muss ja mehrere Fahrzeuge ausführen.
Das heißt, Du scheust den Aufwand für 2 Ölwechsel im Jahr? Hol Dir das hier: https://www.louis.de/artikel/stahlbus-oel-ablassventil/10002846
Damit ist ablassen sogar im Frack möglich, ohne Sauerei zu machen...und in zwei Minuten erledigt, mit nem Bier in der anderen Hand...
Einmal im Jahr, da ich mit den verschiedenen Mopeds nicht auf > 2000 km komme, ausser die Vespa (Alltagsfahrzeug, damits keine Beulen in die schönen Mopeds gibt...)...allmählich wird die 1984 PX aber auch zum Oldtimer...muss ich mir ein jüngeres hässlicheres Motorrad zulegen...
Aus Bequemlichkeit, weil ich mir doch nicht merken kann welches Motorrad im Frühling wieviel km hatte....2000 werdens nicht sein, also genügt 1 x
Zitat von: rolf.soler am 28 Juni 2021, 16:52:15
Einmal im Jahr, da ich mit den verschiedenen Mopeds nicht auf > 2000 km komme, ausser die Vespa (Alltagsfahrzeug, damits keine Beulen in die schönen Mopeds gibt...)
Rolf, das war jetzt aber richtig gemein!
einmal im Jahr ist gut. Wenn wir aber nach Schottland fahren, werden es mind. zwei!!
Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Einmal im Jahr. Späne hatte ich an der Magnetschraube bisher nicht. Fahrleistung ist schwer zu sagen, da Tacho kaputt. Wenig ist es aber nicht. Ölverbrauch nicht meßbar;vllt ein/zwei Fingerhüte voll. Kompr. 8,3 bar neulich getestet. Vor ca. 3 Jahren der gleiche Wert.
Tja,
so macht halt jeder, wie er es möchte.
Zuerst mal würde ich kleine Neodym Magnete in die Ölwanne setzen, der Magnet in der Ablassschraube ist zu schwach.
Ferner, es ist bekannt, dass die heutigen Öle die Schmutzteilchen in der Schwebe halten, diese sich also nicht in der Ölwanne ablagern.
Dem zu Folge werden sie immer wieder aufs neue durch den Motor gepumpt, da unsere Boliden keinen Ölfilter haben, deshalb wohl auch der Berndsche Ölfilter, bleibt nur das Öl häufiger zu wechseln, damit die Schadstoffe
den Motor verlassen.
Und, kommt mir nicht mit Umweltschutz ::), unsere Kisten sind sowas von nachhaltig, wandern eben nicht auf den Schrott, weil irgend eine Regierung mal wieder ne Prämie gibt.
Aber, wie geschubelt, jeder, wie er möchte.
Mit öligen Fingern zum Gruße
Schorsch.
Bitte erlaube, in einer Sache Zweifel anzumelden...wir haben schon ein Mittel zur Ölreinigung, das sattsam bekannte Schleuderblech fungiert als Zentrifugalfilter, deswegen sind moderne Öle mit ihren Schwebstoffhaltern ja gerade so schlecht, weil selbst bei längeren Pausen der Dreck eben nicht in er Wanne liegen bleibt, sondern er fährt so lange im Kreis, bis er doch im Blech landet...
Also entweder original und möglichst niedriglegiertes Öl oder ein modernes reinigendes Öl mit allen Pipapo und dann den Berndschen Filter drin...
Aber wie Du schrubst...jeder wie er mag...
liebe Grüße, Ute
Richtig Taz,
daher ja auch mein Plädoyer FÜR einen häufigen Ölwechsel, wenn man diesen Berndschen Filter nicht hat.
So einmal im Jahr, oder, ich weiß nicht bei wieviel km kommt für mich nicht in Frage.
Ich wechsel stumpf und streng alle 1300 km das Öl, den km Stand schreibe ich in meine R 27 Kladde.
Denn erstaunlich aber wahr,
Ölwechsel häufiger gemacht,
dann sogar das Schleuderblech lacht.
Gruß
Gruß
Das eigentliche Problem der Rückstände ist der metallische Abrieb vom Zylinder. Wer schon mal ein Ölschleuderblech sauber gemacht hat weiss wohl, dass der herausgekratzte Dreck vorwiegend aus magnetischen Spänen und Mehl besteht und der kann nur vom Zylinder kommen.
Ein Magnet in der Ölwanne ist da schon mal ein erster Schritt - kann aber eine vollständige Abscheidung dieser Partikel nicht garantieren. Das kann man halt nur mit einem Papierfilter erreichen. Die "müh-"feinen Partikel die vom Öl herrühren (Russ, usw.) gehen auch durch die Papierfilter durch.
Grusz
Bernd
"Jesus schrieb den Ölinesen: Euch schreib ich nix, lernt erstmal lesen!" ;)
... oder kurz:
Mit modernem Öl und ohne Filter sammeln sich Partikel im Schleuderblech.
Mit unlegiertem Öl und ohne Filter sammeln sich Partikel im Schleuderblech UND in allen sonstigen "Nischen".
-> THINK !
Also ICH habe ein non-detergent Öl (nicht irgendwo ein Oldtimeröl mit unbekannten Bestandteilen) drin...da bleibt der meiste Dreck unten.
Ich bin froh, wenn sich der Dreck im Öl ansammelt, welches ich entsprechen häufig wechsele. Damit bin ich immer gut gefahren. Immer schon verwende ich 20 W 50 Mehrbereichsöl, und die letzte Motordemontage zeigte mir blitzblanke Kolbenringnuten, eine saubere Ölwanne und Kugellager, die ich, weil sie kratzfrei liefen, einfach wiederverwenden konnte. Dass das Einbereichsöl immer in der Wanne seinen Müll ablagert, halte ich für Wunschdenken. Gerne genommen werden wahrscheinlich auch die Kipphebelständerhülsen, Kipphebelwellen und der Kolbenringbereich.
Mein Ölverbrauch liegt nach 44.000 Kilometern mit dem 70mm Nüralkolben zwischen 50 und 100 ccm auf 1000 km. Ich führe das auf die optimal abdichtenden und beweglichen Ringe zurück.
Der Zeitaufwand für einmal Ölschleuderblech saubermachen entspricht dem für 25 bis 30 Ölwechsel...
Gruß, Jan
Siehsse - der Jan weiß, wo der Frosch die Locken hat ! ;D
Zitat von: 4Taktix am 30 Juni 2021, 09:12:38
Siehsse - der Jan weiß, wo der Frosch die Locken hat ! ;D
Na, wenigstens der Frosch! Ich habe keine mehr.
Wollte euch mal zeigen was bei mir im Ölschleuderblech so war
Dann ist der Soder in die Kurbelwelle übergelaufen.
Das Blech war voll.
So ist es - halt mal einen Magneten an den rausgekratzten Dreck ...
Bernd
Zitat von: strichzwojan am 30 Juni 2021, 08:42:39
Dass das Einbereichsöl immer in der Wanne seinen Müll ablagert, halte ich für Wunschdenken. Gerne genommen werden wahrscheinlich auch die Kipphebelständerhülsen, Kipphebelwellen und der Kolbenringbereich.
Mein Ölverbrauch liegt nach 44.000 Kilometern mit dem 70mm Nüralkolben zwischen 50 und 100 ccm auf 1000 km. Ich führe das auf die optimal
Einbereichsöl und non-detergent-oil ist nicht dasselbe...
Biete 200 ml auf 2000 km (Edersee retour und Ausflüge)
Wo sitzt denn das Ölschleuderblech? Noch nie davon gehört.
Das sitzt auf der Kurbelwelle. Zum Reinigen muss der Motor komplett zerlegt werden.
Gruß
Stefan, der Einzylindär
Das ist zwar eine uralte Konstruktion, die aber durchaus Wirkung hat. Nennt man es "Zentrifugalölfilter", dann hört es sich viel moderner an.
Empfindlich reagiert das aber auf überzogene Ölwechselintervalle. Die Rechnung geht aber anders auf: In der Zeit, die es braucht, um an ein Ölschleuderblech heranzukommen und es zu reinigen / zu ersetzen, kann man auch 25 bis 30 Ölwechsel machen...
Jan
Das Problem ist doch, daß dieser "Filter" alles aus dem Öl rausschleudert (und in seiner Außenrinne aufbewahrt), was im Öl so rumschwimmt...deswegen wird üblicherweise empfohlen, ein Öl ohne Detergenzein einzusetzen, damit nach jedem Abstellen zumindest ein Teil des Drecks unten in der Ölwanne zu liegen kommt und dort aus em Spiel ist...beim nächsten Ölwechsel dann die Wanne abnehmen, ebenfalls reinigen und gut.
Schwierig wirds bei "vollem" Filter...die modernen Filterpatronen haben einen Bypass, so daß der Ölfluß aufrechterhalten wird...ist beim Schleuderblech im Prinzip nicht anders, nur daß hier bei voller Rinne der Dreck direkt ins Pleuelfußlager geleitet wird und dort "segensreich" als Schmirgelstoff wirkt...
Scheinbar doch nicht. Legiertes Öl mit Detergenzien halten die Schmutteilchen scheinbar gut im Schweben und der Zentrifugalkraft im Ölschleuderblech ist zu gering.
Das ist was ich verstehe von Bernd's erfahrung in dieser alte Post aus 2010:
https://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=7519.msg99823#msg99823 (https://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=7519.msg99823#msg99823)
So wild kann das alles nicht sein, wenn man alle 1000 bis 1500 km wechselt (auf Reisen habe ich das auch schon mal überzogen...)
Mein Setup: gebrauchte Kurbelwelle, vor 44.000 km eingebaut, aus einem Schlachtmotor. Immer normales 20W50 (früher SF/CC, dann nach Verfügbarkeit mit aufgestiegener Qualitätsnorm), immer mineralisch und so günstig wie möglich. Keinerlei Pleuelprobleme. Alle Lager bis auf das vordere der Nockenwelle und das vorderste im Stirndeckel bei der letzten Öffnung als einwandfrei erkannt und weiterverwendet.
Deswegen gibt es bei mir auch keinen Ölfilterumbau oder eine größere Ölpumpe. Ich fahre das feinmaschige Sieb an der Pumpe.
Jan
Und? Wie voll war das Schleuderblech nach 44000 km?
Zitat von: Kees am 14 September 2022, 13:59:02Und? Wie voll war das Schleuderblech nach 44000 km?
Ich habe damals nicht reingeschaut... ;) Vielleicht hat der Instandsetzer es saubergemacht, vielleicht auch nicht. Auf der Rechnung tauchte 1993 (ich hatte sie vor Kurzem in der Hand) jedenfalls nichts auf wie "Ölschleuderblech ersetzt / saubergemacht". Den Nüralkolben hatte der Mann selber besorgt. Kostete 68 Mark.
Das waren noch Zeiten!
Edit: Jetzt weiß ich, was Kees meint. Nein, vor 1 1/2 Jahren habe ich keinen Blick auf das Ölschleuderblech geworfen. Vermutlich weil ich damals dachte: Die KW ist jetzt schon so alt, 40.000 plus die Kilometer, die sie im Schlachtmotor lief... dann warte ich erstmal, bis sie sich meldet!
Als ich mit Einzylinderfahren anfing, da war der letzte Schrei dieses Molybdän-Disulfid-Öl von Liqui Moly. Zum Glück habe ich das nie verwendet. Die Festschmierstoffe darin hätten das Schleuderblech wohl in kürzester Zeit zugepappt.
Schade das du damals nicht reingeschaut hast.... Auf der Rechnung geht das unter "sonnstiges".
Das die Dinger mehr las 44000 km ohne grosse Motorrevision aushalten wissen wir schon. Wie es dann aussieht im Ölschleuderblech wenn mann gewissenhaft jede 1500 mit Mehrbereichsöl wechselt, ist nicht so sonnenklar.
meine Erfahrung:
Nach der 2. KW (also nach ca. 70-80000km)mache ich das Schleuderblech sauber....es ist dann ca. 2/3 voll....wovon auch immer....da es ja nicht reinigt ;D
Moin,
interessant ist, was BMW in den Fahrerhandbüchern empfiehlt, bzw. wie sich diese Empfehlung verändert hat.
Bei R 25/2 - R 26 noch Einbereichsöl SAE 20 Winter SAE 40 Sommer.
Ölwechsel nach dem Einfahren alle 1500 km.
Bei R 27 Mehrbereichsöl SAE 10 W 30
Ölwechsel alle 2000 km.
Mit der Umstellung auf Mehrbereichsöl soll der Ölwechsel also 500 km
später stattfinden.
Meine Frage an die Ölkenner, warum wurde das geändert ?
Welchen Schluss lässt diese Änderung zu ?
Gruß
Zitat von: rolf am 14 September 2022, 14:30:34meine Erfahrung:
Nach der 2. KW (also nach ca. 70-80000km)mache ich das Schleuderblech sauber....es ist dann ca. 2/3 voll....wovon auch immer....da es ja nicht reinigt ;D
Welches Öl benutzt du wärend diese 70-80000 km? Und wie of wechselst du das Öl?
Wechsel : alle (ca.)1000-3500km
liqui moly 15 (?)- 40....mittlerwele....früher Einbereichsöl 30 oder 40er
Zitat von: Schorsch am 14 September 2022, 14:35:52Meine Frage an die Ölkenner, warum wurde das geändert ?
Welchen Schluss lässt diese Änderung zu ?
Ich bin kein "Ölkenner", aber die Antwort liegt doch auf der Hand:
Weil die Öle "besser" geworden waren. Und weil sich der Kundenkreis geändert hatte.
Vom ganzjährigen, alleinigen Nutzfahrzeug zum Spaßmobil.
2 Ölwechsel pro Jahr von Winter- auf Sommeröl und zurück sind halt etwas unbequem.
Und als es dann ein Öl gab, das "beides" konnte, entfiel diese regelmäßige Umstellung.
Gruß,
Saschsa
Stimmt Sascha,
das erklärt aber nicht, warum sich der Intervall geändert hat.
Meine VERMUTUNG :
Das Öl hat sich geändert, wie Du schon sagtest.
Das neuere Öl hält die Teilchen in der Schwebe, das ältere Öl nicht,
bei dem sinken sie in die Ölwanne bilden dort den Ölschlamm.
Bei neuerem Öl werden diese Schwebteilchen beim Wechsel rausgespült, daher konnte das Öl 500 km später gewechselt werden.
( nicht missverstehen, auch ich wechsele das Öl bei ca. 1300 km )
Gruß
Rolf, es interessiert mich ob Öl mit Detergenzien (wie die übliche Mehrbereichschöle) der schmutz in die Schwebe halten ohne es in das Schleuderblech zu deponieren. In der Thread den ich hier oben zitiert habe, gibt es Anweisungen dafür.
Weil du beide Ölen in diese Zeitspanne gebraucht hast ist das weniger aussagekräftig. Vielleicht stimmen die Ablagerungen von die Zeit mit Einbereichsöl (ohne Detergenzien)?
Ölwechsel 1963. Bitte nicht nachmachen!
Zitat von: rolf am 14 September 2022, 14:30:34meine Erfahrung:
Nach der 2. KW (also nach ca. 70-80000km)mache ich das Schleuderblech sauber....es ist dann ca. 2/3 voll....wovon auch immer....da es ja nicht reinigt ;D
Nach der 2. Kurbelwelle ?? Also ich reinige das Schleuderblech bei jedem Kurbelwellenwechsel
Zitat von: Kees am 14 September 2022, 15:05:12Rolf, es interessiert mich ob Öl mit Detergenzien (wie die übliche Mehrbereichschöle) der schmutz in die Schwebe halten ohne es in das Schleuderblech zu deponieren. In der Thread den ich hier oben zitiert habe, gibt es Anweisungen dafür.
Nein. Das Blech füllt sich trotzdem. Ob langsamer oder schneller ist eine theologische Frage
Zitat von: Kees am 14 September 2022, 15:05:12Rolf, es interessiert mich ob Öl mit Detergenzien (wie die übliche Mehrbereichschöle) der schmutz in die Schwebe halten ohne es in das Schleuderblech zu deponieren. In der Thread den ich hier oben zitiert habe, gibt es Anweisungen dafür.
Weil du beide Ölen in diese Zeitspanne gebraucht hast ist das weniger aussagekräftig. Vielleicht stimmen die Ablagerungen von die Zeit mit Einbereichsöl (ohne Detergenzien)?
ich habe weit über 50 kw getauscht....die letzten (ca) 20-30 mit Mehrbereichsöl
Zitat von: rolf.soler am 14 September 2022, 18:58:35Nein. Das Blech füllt sich trotzdem.
Wie weisst du das? Hast du damit erfahrung? Welche Data unterliegt diese Behauptung?
In der Thread aus 2010 hat Rutz das gegenteil behauptet und mit seine Erfahrung unterstutzt.
Ich meine diese Beitrag von Rütz:
https://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=7519.msg99738#msg99738 (https://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=7519.msg99738#msg99738)
Der Rückstand in den Ölschleuderblechen ist magnetisch - heisst, hier haben sich vorwiegend Eisenbestandteile abgesetzt, die vom Abrieb des Zylinders herrühren.
Wenn man an der "Doppelfunktion" des Ölschleuderblechs etwas ändern möchte und die Filterung des Öls durch ein Papierfilter "organisiert" (auch in die Saugleitung der Ölpumpe) kann sich recht beruhigt zurück lehnen und die Ölintervalle mit einem guten Mehrbereichsöl auf über 2.000 km erweitern.
Ich weiss sehr wohl um die Bedenken einen Filter vor die Ölpumpe zu setzen - ich habe aber bisher von keinem Fall gehört, dass ein Motor an Ölmangel "gestorben" ist weil ein Papierfilter vor der Pumpe montiert war.
Gut - der Aufwand den Filter nach 5.000 km zu tauschen ist mit der Demontage der Ölwanne verbunden, was aber auch ohne Filter in regelmäßigen Abständen erfolgen soll.
Grusz
Bernd
Bernd, sind diese 5000 Kilometer die von dir empfohlene Wechselfrist der Filter?
Liebe Grüße, Hendrik
Wie oft die Papierfilter zu wechseln sind hängt naturgemäß vom Motorzustand ab. Wenn Du frisch gemachten neu aufgebauten Motor hast würde ich die Papierfilter wie beim Boxer nach 500 km wechseln.
Dann nochmal nach 1000 km und dann würde ich alle 3.000 bis 3.500 km auswechseln.
Ich würde mich hier an den Wechselintervallen orientieren die für die Motoren mit Papierfiltern vorgesehen sind. Ich hab mal mit Altöl einen Langzeitversuch mit EINEM Papierfilter VOR der Ölpumpe der Einzylindermotoren gemacht und hier einige tausend km simuliert ohne dass es hier zu Problemen gekommen ist.
Bei den Filtern die wir von RCC gekauft haben sind aber 2 Papierfilter gleicher Größe montiert - hier könnte man theoretisch die Standzeit also verdoppeln.
Da ich nicht Hersteller oder Vertreiber dieser Ölfilter bin werde ich auch keine Wechselfrist empfehlen - das muss jeder selber für sich entscheiden.
Grusz
Bernd
Ölwannen regelmäßig zur Inspektion abnehmen? Das erinnert mich an alte Guzzi-Tage.
Als ich meinen Motor vor 1,5 Jahren revidierte, war ich überrascht und sehr erfreut, dass im Ölsumpf, an der Pumpe, überhaupt nichts an Dreck vorhanden war. Keine Dichtmittelkrümel am Ölsieb, nicht das Geringste an Belägen, Verfärbungen, Schlammschleiern...Blitzeblank. Lediglich hinter dem Stirndeckel fand ich einige schwarze Dichtmittelkrümel (Teroson?), welche vom Instandsetzer von 1993 stammen mussten.
Dieser klinisch saubere Zustand rund um das Ölsieb und in der Wanne ließ mich dann auf eine Demontage der KW verzichten.
Auch die Ölwanne der R100GS habe ich lange nicht mehr ab gehabt, die der 75/5 nur, weil es da drei kaputte M6-Gewinde gab, die gemacht werden mussten.
Das soll aber jeder so machen, wie er sich besser fühlt dabei. Aber ich fahre halt auch Mehrbereichsöl. Mit unlegierten Einbereichsölen kann man sich diese entspannte Nummer nicht erlauben.
Jan
Zitat von: strichzwojan am 15 September 2022, 16:39:15... Aber ich fahre halt auch Mehrbereichsöl. Mit unlegierten Einbereichsölen kann man sich diese entspannte Nummer nicht erlauben.
Jan
Hallo Jan,
wenn du noch einmal 20W50 sagst, dann hast du mich soweit (dass ich auch sowas einfülle) :oberlehrer:
Grüsse,
Kahlo.
Also mich muss keiner mehr überzeugen - hab' ich selber schon gemacht.
Aber hatten wir schon Pitting durch ZDDP oder Schwefel z.B. auf den Nocken und Stößeln ? :zahn:
Muss kurz einkaufen - bringe Flips und Wasabi-Nüsse mit ... ;D
Gruß,
Sascha
Zitat von: 4Taktix am 15 September 2022, 18:58:52Aber hatten wir schon Pitting durch ZDDP oder Schwefel z.B. auf den Nocken und Stößeln ? :zahn:
Muss kurz einkaufen - bringe Flips und Wasabi-Nüsse mit ... ;D
Gruß,
Sascha
Ja, hatten wir schon: https://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=21648.msg328865#msg328865 (https://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=21648.msg328865#msg328865)
Zitat von: rolf am 14 September 2022, 14:30:34meine Erfahrung:
Nach der 2. KW (also nach ca. 70-80000km)mache ich das Schleuderblech sauber....es ist dann ca. 2/3 voll....wovon auch immer....da es ja nicht reinigt ;D
Ich versteh diesen Betrag immer noch nicht, sorry für doof
"Nach der 2. KW (also nach ca. 70-80000km)"
du wechselst doch nicht alle 35'000 bis 40'000 km die Kurbelwelle ??
Meinst Du nach KW-Überholung, also Lager, Dichtungen wechseln...? und das machst Du alle ca. 40'000 ? Und warumn putzt du dann nicht grad jedesmal das Schleuderblech ??
Zitat von: Kees am 14 September 2022, 21:54:47Wie weisst du das? Hast du damit erfahrung? Welche Data unterliegt diese Behauptung?
In der Thread aus 2010 hat Rutz das gegenteil behauptet und mit seine Erfahrung unterstutzt.
Keine Daten...aber Physik.
Ich nehme an wir können uns auf folgende Grundvoraussetzungen einigen
1. Im nicht mehr frischen Oel hat es Partikel (Russ, Kohle, Metallabrieb, degenerierte Oel und Additivbestandteile und was weiss ich noch was). Egal was für ein Oel, mit der Zeit ist da Dreck drin
2. beim laufenden Motor geht ein Teil des Oels zur Schleuderscheibe und wird dort geschleudert (zentrifugiert) Wie lang es geht, bis alles Oel einmal da durch ist, weiss ich nicht, ich denke höchstens ein paar Minuten
3. Beim laufenden Motor ist bei jedem Oel der Dreck in der Schwebe, erst beim abstellen sinken die Partikel beim Oel ohne Detetergentien ab (theoretisch).
Das heisst, dass die schwereren Partikel im Oel in der Schleuderscheibe auf jeden Fall nach aussen geschleudert werden. Da drin herrschen mehrere 100 g ! (wenn ich das richtig berechnnet habe), auf jeden Fall grosse Kräfte - der Dreck wird sicher nicht gegen diese Beschleunigung von ein paar chemischen Bestandteilen (Detergentien) am rausschleudern gehindert. Deswegen sammelt sich der Dreck in der Falte des Schleuderblechs an. Macht der Physik
Bei abstellen des Motors ist es anders: dann sinken theoretisch) die Partikel ab; in die Oelwanne (aber nicht nur dort, das stimmt), während sie im Oel mit Detergentien schweben bleiben. Wenigstens theoretisch.
Deshalb gibt es auch in Autos die mit modernen legierten Ölen fahren, noch Zentrifugalfilter.
Mein Landrover hat einen, der muss alle 20'000 km gewechselt werden, der andere Oelfilter nur alle 50'000 km. Beim Vorgängermotor muss der einfache Oelfilter alle 10'000 km gewechselt werden.
Deine ganze Pysik würde umfallen wenn die durch die Detergentien gebunden Teilchen so klein sind das die nicht schwerer sind als die Ölteilchen. Dann würden die nicht hinausgeschleudert, sondern einfach weiter mitschwimmen mit das Öl.
Herr Rütz hat das sehr schön erklärt in 2010 (https://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=7519.msg99738#msg99738 (https://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=7519.msg99738#msg99738)). Ich bin kein Öl chemiker oder was auch, also weiss ich auch nicht was ich glauben soll. Jedenfalls hatte Herr Rütz damals auch die Erfahrung das die Bleche nach zig tausend km noch ziemlich leer waren wenn er legiertes Öl nutzte und regelmässig wechselte.
Zitat von: rolf.soler am 15 September 2022, 20:47:12Ich versteh diesen Betrag immer noch nicht, sorry für doof
"Nach der 2. KW (also nach ca. 70-80000km)"
du wechselst doch nicht alle 35'000 bis 40'000 km die Kurbelwelle ??
Meinst Du nach KW-Überholung, also Lager, Dichtungen wechseln...? und das machst Du alle ca. 40'000 ? Und warumn putzt du dann nicht grad jedesmal das Schleuderblech ??
ok...du Doofi ;D
nach ca. 40000 ist das untere Lager hin...sprich klappert (Digitalfahrer)
säubern ist eigentlich nach der km Leistung noch nicht nötig....da ist unten im Grund ein bißchen Schmodder
natürlich wechsel ich alles andere auch
Auch wenn man das Pleuellager schon eine ganze Weile hört, kann man erstaunlich lange damit weiterfahren.
Natürlich riskiert man einiges, nur wer die Grenzen glaubt zu kennen, sollte das ausprobieren.
Gruß mek :schrauber: :bike:
;D
Ob und wann sich Partikel durch Zentrifugation aus einer Suspension abtrennen lassen ist leider nicht so einfach wie man sich das so vorstellt.
Hängt unter anderem von der Dichtedifferenz der Partikel zum Fluid, dem Durchmesser, der Partikelform, der Suspensionsdichte, der Verweilzeit und dem "g-Wert" ab. Und ich glaube, dass ich damit noch nicht alle Einflussgrößen genannt habe.
Deshalb sind die meisten im Ölschleuderblech zurückgehaltenen Partikel auch magnetisch, diese sind halt recht schwer, während die Rußpartikel, je nach Agglomerationszustand nicht unbedingt schwerer sein müssen als das Motoröl.
Das bedeutet, dass diese Partikel, auch wenn sie einen großen Durchmesser haben, bei der Zentrifugation gar nicht abgeschieden werden können.
Grusz
Bernd
das wuerde ich auch so sehen. Im Grunde genommen findet in allen Zentrifugalfiltern eine Dichtesortierung statt, aehnlich auch bei Hydrozyklonen. Technisch sehr komplex.
Hydro Zyklopen ???
Zitat von: berndr253 am 16 September 2022, 14:00:02Ob und wann sich Partikel durch Zentrifugation aus einer Suspension abtrennen lassen ist leider nicht so einfach wie man sich das so vorstellt.
Hängt unter anderem von der Dichtedifferenz der Partikel zum Fluid, dem Durchmesser, der Partikelform, der Suspensionsdichte, der Verweilzeit und dem "g-Wert" ab. Und ich glaube, dass ich damit noch nicht alle Einflussgrößen genannt habe.
Deshalb sind die meisten im Ölschleuderblech zurückgehaltenen Partikel auch magnetisch, diese sind halt recht schwer, während die Rußpartikel, je nach Agglomerationszustand nicht unbedingt schwerer sein müssen als das Motoröl.
Das bedeutet, dass diese Partikel, auch wenn sie einen großen Durchmesser haben, bei der Zentrifugation gar nicht abgeschieden werden können.
Grusz
Bernd
Ja aber 1. sind für den Verschleiss des Pleuellagers wohl v.a. die metallische Partikel verantwortlich
und 2. gilt das wohl alle Oele. Auch im legierten Oel werden die schweren Partikel nach außen zentrifugiert
Wenn die Schleuderscheibe sich nur sehr langsam füllt, ist dass 1) auf einen sauberen Motor zurückzuführen (Kolbenringe, -passung, Ventile/führungen) und 2) auf konsequnte, regelmässige, häufige Ölwechsel
" nicht unbedingt schwerer sein müssen " .etc pp.....müssen, könnten, Fahrradkette....die ganze Welt nennt das Zentrifugalflter..alles Idioten
Zitat von: rolf..alles Idioten
Ja klar, keine Fragen ... "rhir ... Rolf hat immer recht"
sag mal, morgens ... hast Du da Kopfschmerzen ? soll ja nicht so einfach sein, im Alter ...
::)
Nanana - mal den Ball flach halten.
Die letzten beiden Beiträge könnte man auch einfach löschen weil inhaltlich falsch oder sinnfrei.
Hier Beitragsersteller als Idioten zu bezeichnen ist wenig zielführend.
Auch der letzte Beitrag ist unnötig wie ein Kropf.
Rolf S - was die Schadwirkung der Partikel im Lager angeht stimme ich Dir zu. Der Ansatz der nicht legierten Öle ist halt, dass sich diese schweren Partikel zum Großteil in der Wanne absetzen, was sie zum Teil sicher auch tun.
Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass ein Papierfilter vor der Pumpe bei unseren Eintöpfen die beste aller Möglichkeiten darstellt mit relativ einfachen Mitteln diese Partikel aus dem Ölkreislauf abzutrennen.
Die Erfahrungen die inzwischen mit diesen Vorfiltern gemacht wurden sind durchweg positiv - ich kenne keinen Motor, der an diesen Filter "gestorben" ist.
Moin
Bernd
Ich hab jetzt noch einen letzten grossen Ritt gen Osten, dann werf ich die Filter raus.
Hab ja eine grosse Motorrevisierung vor der Saison gemacht.
Ich werd die Filter um U-Bad ,,reinigen".
Nicht um sie wiederzuverwenden sonderm um zu sehen was drinne steckt!
Bin gespannt.
Gruss Manuel
Ps: seid ich den TS fliege nur Addinol 20W50 und jede Saison neues Öl.
Ich denke eher, dass hier einige den Beitrag von Rolf nicht verstanden haben. Er hat hier keinen als Idiot bezeichnet, sondern ironisch diejenigen als Idioten bezeichnet welche glauben, dass durch Zentrifugalfilter Medien komplett gereinigt werden könnten.
Noch mal genau lesen...
Um hier noch ein bischen für Unruhe zu sorgen:
Zentrifugalfilter bzw. auch Zyklonfilter genannt, sind sehr wohl in der Lage nahezu sämmtliche Fremdstoffe aus einem Medium heraus zu filtern.
Die Frage ist nur nach dem Verhältnis von technischen Aufwand zum Nutzen.
Das Schleuderblech im Motorrad stellt nur einen einstufigen Zentrifugalfilter dar. Je kleiner die Fremdstoffe werden umso höher muss z.B. die Strömungsgeschwindigkeit werden bzw. auch das Medium in seiner Dichte geringer (z.B. Erhitzung).
Ein gutes Beispiel ist der Zyklonfilter z.B. wie er bei Holzbetrieben häufig gesehen wird.
Mit seinem trichterförmigen Aufbau tritt oben das Medium ein und wird in Rotation versetzt, mit zunehmend kleiner werdenden Umlaufdurchmesser, steigt die Stömungsgeschwindigkeit. Zuerst werden die groben Partikel abgeschieden, dann weiter unten die feinen Teilchen und rießeln an der Innenseite des Kegels hinunter.
Man kann sich das vor Augen führen, indem man z.B. eine Stahlkugel in einem Trichter wirft.
Die Kugel wird mit jedem Umlauf schneller werden.
Gleiches kann man z.B. auch sehen, wenn der perlenförmige Ohrschmuck (oder die Sicherungskugel) der Gattin versehentlich ins Waschbecken fällt. Ehe man reagiert wird die Kugel zum Auslauf hin immer schneller werden.
Ein weiterer interessanter Fakt ist, dass im Bereich der Oberfläche des Trichters eine stehende Schicht besteht (Grenzschicht) und damit Fremdkörper ungehindert der Schwerkraft ausgesetzt sind.
Den Effekt dieser Grenzschicht kann man z.B. bei Flüssen beobachten, wo an Ufern oder in Kurveninnenseiten sich stehende Bereiche ausbilden und sich dadurch Sedimente ablagern.
Oder auch beim Autofahren mit aufgelegter Hand am Fahrzeugblech nahezu keine Strömung wahrgenommen wird.
Irgendwo hatte ich auch einmal gelesen, dass der Effekt dieser Grenzschicht bei Luftschiffen (Zeppelin) so groß ist, dass man sich oben auf den Zeppelin legen konnte und dabei keinerlei Wind wahrgenommen wurde.
Nebenbei noch erwähnt, könnte man im Extremfall auch bei einer Massenspektroskopie von "Filterung" nach Massen sprechen und da reden wir von Gasteilchen im Molekularbereich ;D .
Schönen Sonntag noch
Eppo
Zitat von: Heiko am 18 September 2022, 10:38:30Ich denke eher, dass hier einige den Beitrag von Rolf nicht verstanden haben. Er hat hier keinen als Idiot bezeichnet, sondern ironisch diejenigen als Idioten bezeichnet welche glauben, dass durch Zentrifugalfilter Medien (KOMPLETT) gereinigt werden könnten.
Noch mal genau lesen...
so ist es...lesen ist nicht einfach
"Auch wenn man das Pleuellager schon eine ganze Weile hört, kann man erstaunlich lange damit weiterfahren.
Natürlich riskiert man einiges, nur wer die Grenzen glaubt zu kennen, sollte das ausprobieren."
ist das der Motor; der in DK beweisen sollte das du nie Pannen hast?
ALTER
sind wir nicht ca gleicher Jahrgang....also geburtsmäßig...nicht abschlußmäßig?
welchen morgen? 0.oo uhr oder später?
beherzige das mal:
Ich bedanke mich bei all denen, die zum Thema nichts beizutragen hatten und geschwiegen haben.
mhnr
Naja,Rolf,es ist schon manchmal nicht so ganz einfach aus deinen doch recht knapp gehaltenen Beiträgen das Richtige heraus zu lesen.
Aber zum Glück hast du ja Heiko als übersetzender Rolfversteher.😁
Grüße aus Berlin nach Hamburg
André
Was sind das denn für Papiervorfilter?
Da gibts hier im Forum ne Menge Infos und Aktionen - einfach mal suchen - Papierfilter - Ölfiter - RRC ...
Bernd
Richtiger Ölfilter für Einzylinder
https://r.tapatalk.com/shareLink/topic?share_fid=3978&share_tid=20798&url=https%3A%2F%2Fwww%2Ebmw-einzylinder%2Ede%2Fforum%2Findex%2Ephp%3Ftopic%3D20798&share_type=t&link_source=app
Oder selbst bauen, siehe #102 und 103 in dem Thread, den Manuel verlinkt hat...
https://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?msg=314281
Gruß
Stefan, der Einzylindär
erstmal...danke Andre ::) ...wird mek freuen
2."die ganze Welt nennt das Zentrifugalflter..alles Idioten " was ist daran so mißzuverstehen das ich alle die es NICHT als Zentrifugalfilter sehen, für mich Idioten sind? Dort steht das Gegenteil
Zitat von: rolf am 17 September 2022, 16:31:35" nicht unbedingt schwerer sein müssen " .etc pp.....müssen, könnten, Fahrradkette....die ganze Welt nennt das Zentrifugalflter..alles Idioten
Vorschlag zur Güte..... wenn am Ende ein Fragezeichen gewesen wäre, hätte es niemand mißverstehen können.
Gruß Jörg
Ob es jetzt Mek freut,oder nicht,ist mir völlig egal,der Text ist missverständlich ausgedrückt.
Gruß
André
Allerdings... wenn man rOLF kENNT, weiß man doch das seine Infos immer zwischen den Zeilen steht.
Ich jedenfalls habs mir gedacht. ;)
Gruß Manuel (Rolfversteher...Muss ich mir Gedanken machen?! )
Zitat von: Alter Schrauber am 19 September 2022, 00:49:32Vorschlag zur Güte..... wenn am Ende ein Fragezeichen gewesen wäre, hätte es niemand mißverstehen können.
Gruß Jörg
da hast du recht
! ;D
;D
trotzdem!
Zuruck zum Thema. Es gibt hier viele Ideeen und Hypothesen, aber nur einer hat auch was ausprobiert. Das war Herr Rutz in 2010 und er hat gemessen das legiertes Oel fast nicht auszentrifugiert wird. Und das Resultat wird jetz ignoriert.
Ich weiß nicht ob das Addinol 20W50 legiert oder unlegiert ist, hab mich mit dem Thema nie auseinandergesetzt da das Öl eh jede Saison gewechselt wird.
Ich kann aber berichten das nach 7500km durchaus Partikel (magnetisch und nicht magnetisch) im Schleuderblech zu finden waren. und zwar nicht unerheblich.
Ich hab deswegen die Papierfilter installiert.
Gruß Manuel
Zitat von: Kees am 20 September 2022, 08:01:33Zuruck zum Thema. Es gibt hier viele Ideeen und Hypothesen, aber nur einer hat auch was ausprobiert. Das war Herr Rutz in 2010 und er hat gemessen das legiertes Oel fast nicht auszentrifugiert wird. Und das Resultat wird jetz ignoriert.
Nö, aber beim Thema Öl wird es in Oldtimerkreisen fundamentalistisch. Mir langen meine eigenen Erfahrungen, die ich mit billigem Mehrbereichsöl seit nunmehr 43 Jahren im selben Motorrad machte. Es muss ja niemand so machen, auch wenn ich es rundheraus empfehlen kann.
Jan
Tun Sie, was Sie Fur das Beste halten.
Bei diesem Thema ist man sich NIE einig !! :(
Man könnte fast auf die Idee kommen, dass es wurst ist...
Jemand hat schon wieder 20W50 gesagt. Jetzt füll ich das ein :angel:
Grüsse,
Kahlo.
Zitat von: rolf am 28 Juni 2021, 12:46:481,25 L Öl......wenn man das ganz teure Öl nimmt....11,25€
nimmt man normal teures Öl 7,50€
nimmt man günstiges Öl 4,38€
das ist doch kein Thema wert
War heute im Baumarkt und wollte billiges 20W-50 kaufen.
5 Liter 44,50 !
Martin
Geht günstiger:
https://www.bauhaus.info/motoroel/tbos-motoroel/p/12514415
... möchte aber 20W-50!
Martin
https://www.mvh-shop.de/Auto-PKW-Transporter-Motoroel-Motor-Oel-FANFARO-20W-50-GSX-50-API-SN/-CH-4-5-Liter
https://www.idealo.de/productpage/4895207?siteId=1&src=DESKTOP&leadOutUrl=%2Fpreisvergleich%2FRelocate%2F3168448929249365083.html%3Fcamp%3Doesg%26categoryId%3D12752%26pos%3D1%26price%3D17.29%26productid%3D4895207%26ref%3Doesg%26sid%3D314379%26type%3Doffer&offerKey=5aaf5effe74d652eee0bd661614d4361&offerListId=4895207-8791C41FA27A1AB3B5E00A95A67EB9A0&dk_exit_id=6df0c67c-1f3a-45f9-b1a7-a992ab4d7258&osId=3168448929249365083&cancelUrl=https%3A%2F%2Fwww.idealo.de%2Fpreisvergleich%2FOffersOfProduct%2F4895207_-safari-20w-50-5-l-mannol.html&lcb=hUQWF2M8Q-42i2qZXNPJnA&dk_exit_timestamp=1663666743081&dk_entered_id=ecc45b97-a825-4b74-93f4-2c4679c81337&offer_selected_id=6c65e569-1bd5-4c84-95a9-dd17318f2031
5 Liter günstiger als 44,- Euro gibt's "an jeder Ecke" ......
Ja,
hier, Kortenbrede Münster Nienberge, 5 Liter 20W50 mineralisch,
API SE/CD, Alpine RSX, 26.66 inclusive Mehrwertsteuer, 26.66 €
Für mich keine Versandkosten.
Dennoch erstaunlich, vor ca 1 Jahr kostete das 15 €, aber isso.
Gruß
Warum eigtl. 20W-50 ? Welche Vorteile hätte das gegenüber 15W-40 ?
Ja, ich weiss, was die Viskositätsklassen bedeuten.
Das "dickere" würde ich ggf. für eine Reise in deutlich heissere Gegenden in Betracht ziehen.
Aber bei den hiesigen Temperaturen, bei denen man dann auch fährt ?
Gruß,
Sascha
Zitat von: Anulu am 20 September 2022, 08:05:50Ich weiß nicht ob das Addinol 20W50 legiert oder unlegiert ist, hab mich mit dem Thema nie auseinandergesetzt da das Öl eh jede Saison gewechselt wird.
Ich kann aber berichten das nach 7500km durchaus Partikel (magnetisch und nicht magnetisch) im Schleuderblech zu finden waren. und zwar nicht unerheblich.
Ich hab deswegen die Papierfilter installiert.
Gruß Manuel
Aha, wieder ein Datapunkt! Wie voll waren die? Immer nach 1500 km Oel gewechselt?
Ja so ungefähr +- können auch mal 2000km gewesen sein.
Das Öl sah immer noch ganz brauchbar aus.
Wie voll... schwer zu sagen, hab grad nach Bildern gesucht aber nicht mehr gefunden. Aus dem Gedächtnis 3mm?
Aber ist wirklich schwer zu schätzen.
Diesmal hab ich das Blech auch gereinigt weil es noch nicht so Betonhart war und gut auszukratzen ging. Rest im U-Bad rausgeblasen.
Aber Kees, ich glaube, das ist im Allgemeinen schwer zu datieren und fest zu machen.
Ich hab meinen Motor ja nicht aus Spass nach 7500km nochmal frisch gemacht.
Eine Ventilscheibe hatte einen Ausbruch und die neuen Stößelstangen haben nicht auf dem ganzen Kopf getragen sondern nur am Rand der Einstellschraube.
Das, und das die 72mm KW keinen Massenausgleich hatte, hat mich dazu bewogen den Motor wieder zu zerlegen und zu prüfen und zu optimieren.
Was ich sagen will, vielleicht hatte ich auch mehr Abrieb als rolf zB.
Aber weil mich das mit dem Ölschleuderblech doch erschrocken hat, hab ich die Papierfilter installiert.
Bin gespannt was da später drinnen steckt.
@4Taktix : Sascha warum 20W50?
Ganz am Anfang meiner R25 Laufzeit habe ich mit einem Ureinwohner hier aus dem Forum Kontakt aufgenommen, weil ich bei den Ölfreds den völligen Überblick verloren habe.
Und dieser sagte Addinol GL80 Getriebe, Addinol GL90 HAG und 20W50 Motor.
Und auf Grund seiner langjährigen Erfahrung kauf ich das Zeug auch heute noch.
Und ob 5L nun 25,-€ oder 50,-€ kosten.... Leute... Wir fahren Oldtimer und stecken sonst wie viel Kohle rein... Safty first.
Ich mach auch keine Experimente mit E10 und son Schweinezeug.
Meine persönliche Meinung.
Gruß Manuel
Sascha,
ich nehme 20W50, weil 1. mein anderer Treckermotor das haben will,
2. weil es bei heißen Sommertemperaturen ( siehe diesen Sommer )
mehr Sicherheit bietet.
Gruß
und hat Dir dieser Ureinwohner ;) beim 20-W50 auch gesagt, warum ?
Sicherheit in Bezug worauf ?
Der Ureinwohner sagt gar nix, er grummelt nur.
Gesagt hat mir das Marco, steht auch so im WHB.
Sicherheit in Bezug auf Riss des Ölfilms, aufgrund zu heisser
Temperatur.
Marco und WHB aber für den "anderen Trecker", woll ?
Bei dem hat ja auch seit ewigen Zeiten vornehmlich der hintere Zylinder konstruktionsbedingt ein Hitzeproblem.
Ähnlich wie bei den luftgekühlten VW-Boxern der Zylinder Nr.3, der stets die heisse Abluft vom Ölkühler
abkriegt. Aber diese Probleme haben unsere Einzylinder ja nicht.
20 W 50 ist mein BMW Universalöl. Kommt in die Gleitlagerboxer und die Strichzwei. Vor 25 Jahren war es DAS Baumarktöl schlechthin. Da habe ich immer einen 5 Liter Kanister von Liqui Moly für 10 Mark geholt. Seit einiger Zeit spielt das in den Baumärkten keine Rolle mehr. Bei Tante Louise gibt es eines von Saito, hergestellt in Deutschland bei Rowe für 14,99 Euro (4 Liter).
Es ist also nach wie vor problemlos zu kriegen, wie auch Vorderradreifen in der Größe 3.25 - 19... :)
war grad bei Tantchen gucken - die haben 10W-40, 10W-50 und 20W-50 zum Sparkurs. (SAITO)
Bei Louis ist offenbar bei keinem Öl die ACEA-Klassifikation angegeben.
Auf die achte ich aber gerne, seit Rütz mal ein Resumee aus Miller's Öl-Bibel gezogen hat, das sich auf diese
Klassifikation bezieht. ( Gewisse Kombinationen sind möglich, gut geeignet, andere sollten vermieden werden )
Und das von mir zuerst verlinkte vom Bauhaus:
https://www.bauhaus.info/motoroel/tbos-motoroel/p/12514415
ist mit der ACEA-Klassifizierung "geeignet"
Gruß,
Sascha
O.K.
Ich VERMUTE mal so ganz stumpf und fest, dass es völlig togal ist,
on man ein 10W40 oder 20W50 Öl einfüllt.
Genauso egal ist es, ob das Öl von einem vermodertem Tyrannosaurus oder
einem Megalodon stammt.
Mir gibt das 20W50 halt bei Hitze ein gutes Gefühl und ich muss nicht 2 verschiedene Öle auf Vorrat halten.
Mit öligen Händen
Gruß
Vielleicht sollten wir darüber gar nicht so lange nachdenken, sondern lieber
ne Runde fahren.
Zitat von: berndr253 am 18 September 2022, 10:12:57Nanana - mal den Ball flach halten.
Die letzten beiden Beiträge könnte man auch einfach löschen weil inhaltlich falsch oder sinnfrei.
Hier Beitragsersteller als Idioten zu bezeichnen ist wenig zielführend.
Auch der letzte Beitrag ist unnötig wie ein Kropf.
Rolf S - was die Schadwirkung der Partikel im Lager angeht stimme ich Dir zu. Der Ansatz der nicht legierten Öle ist halt, dass sich diese schweren Partikel zum Großteil in der Wanne absetzen, was sie zum Teil sicher auch tun.
Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass ein Papierfilter vor der Pumpe bei unseren Eintöpfen die beste aller Möglichkeiten darstellt mit relativ einfachen Mitteln diese Partikel aus dem Ölkreislauf abzutrennen.
Die Erfahrungen die inzwischen mit diesen Vorfiltern gemacht wurden sind durchweg positiv - ich kenne keinen Motor, der an diesen Filter "gestorben" ist.
Moin
Bernd
Da hast Du 100% recht.
Wenn man das Pleuellager schonen will, mach man folgendes:
1. Regelmässig Oel wechseln, alle 1500-2000 km *. (egal welches), ab und zu Oelwanne ab und säubern
2. Motor gut instand halten (Ventile, Zündzeitpunkt, Kompression usw)
3. wenn man noch mehr tun will: Papierfilter einbauen. Dann kann man evtl. längeres Oelwechselintervall machen
Zitat von: 4Taktix am 20 September 2022, 14:54:05und hat Dir dieser Ureinwohner ;) beim 20-W50 auch gesagt, warum ?
Sascha, ich bin zwar nicht der Gefragte, aber für die 75/5 schrieb BMW 1970 beim Betriebsmodus "ganzjährig über 0 Grad Celsius" 20 W 40 oder 20 W 50 vor. Bei "überwiegend über 30 Grad Celsius" SAE 40 oder 20 W 50.
OK, sind Äpfel und Birnen wegen Gleitlagerung gegen Rollenlagerung, aber als Anhaltspunkt reicht es mir.
Da ich hidA (hier in den Alpen, sorry, der musste sein... :) ) im Sommer gerne richtig Gas gebe, nehme ich das 20 W 50. In Nordafrika habe ich sogar mal einen Ölwechsel mit dem dort erhältlichen 20 W 60 gemacht. Das war tatsächlich eine Beruhigung bei über 40 Grad Lufttemperatur.
Jan
20W50? SAE 50 hat es doch nie gegeben als Sommerempfehlung von BMW? Laut R27 Handbuch auf diese seite sollte es 10W30 sein!
Ich denke auch das es nicht viel ausmacht, 10W40, 15W40, 20W50. So empfindlich sind die Dinger nun auch wieder nicht.
Zitat von: Anulu am 20 September 2022, 08:05:50Ich weiß nicht ob das Addinol 20W50 legiert oder unlegiert ist,
Ich kann aber berichten das nach 7500km durchaus Partikel (magnetisch und nicht magnetisch) im Schleuderblech zu finden waren. und zwar nicht unerheblich.
Ich hab deswegen die Papierfilter installiert.
Gruß Manuel
Natürlich ist es "legiert". Der Begriff ist eigentlich eh Mist, weil heisst einfach irgendwelche Additive drin...solche die das Teileschweben ermöglichen (Detergenzien), solche die die Viskosität über eine grösseren Bereich +/- konstant halten (daher Mehrbereichsöl) uvam.Wie gesagt füllt sich damit auch die Schleuderscheibe irgendwann - vielleicht später), der Filter verzögert das Ganze natürlich nochmals mal erheblich.
Selten findest Du mal ein Oel auf dem draufsteht was drin ist (sind immer "hochwertige Additive, klar...) und was nicht - wie bei meinem SAE 30 oder50 "non detergent" Das ist ein Einbereichsöl ohne Detergentien. Ob man das will egal, aber wenigstens weiss man was es ist
Aber gleich nochmal egal: Hauptsache regelmässig wechseln
Die Entwicklung von Ölen hat immer bessere Produkte auf den Markt gebracht.
Sascha hat mit seiner Aussage, dass der Einsatz von hochviskosten Ölen (SAE 50) insbesondere bei Gegenden mit hohen Aussentemperaturen sinnvoll ist.
Das seh ich auch so - die Umgebungstemperaturen in unseren Breichen steigen stetig - und da machen Öle mit höheren Viskositäten durchaus Sinn.
Das Öl mit der Spezifikation 20W-50 ist bei einer Temperatur von -20 °C noch gebrauchstauglich.
Die zweite Zahl 50 (= Hochtemperatur-Viskosität) gibt das Fließverhalten in Bezug auf die Referenztemperatur bei 100 °C an.
Hier orientiere ich mich an den Empfehlungen die auch für neuere Motoren gegeben werden. So z.B. die Gleitlagerboxer /5 und folgende - bei denen das 20W-50 vorgegeben ist.
Natürlich kann hier jeder das Öl in seinen Motor reinkippen von dem er glaubt, dass dieses das Beste ist - ich fahre das Öl seit Jahren ohne Probleme.
Wenn andere mit dem 15W-40 gleiche Erfahrungen gemacht haben - gut
Ich gebe meine Erfahrungen wieder
Grusz
Bernd
Nehme eigentlich nicht so gern an Ölfred's teil, weil das schnell ins religiöse abdriftet. :angel:
Ich oute mich jetzt auch mal als 20w50 Fahrer, aus bereits mehrfach genannten Gründen, wie z.B.größere Viskositätsspanne, Temperaturspanne etc.
Viel wichtiger ist für mich immer die Klassifikation gewesen.
Nutze seit nunmehr 24 Jahren immer ein mild legiertes Öl, maximal API-SF.
Ein Artikel in OM oder OP, vor einiger Zeit hat meine Meinung bestätigt.
Weiß allerdings nicht wie meine Schleuderscheiben aussehen, die hatte ich seit 40000 Km nicht mehr in der Hand.
Motor läuft aber einwandfrei und hat gute Kompression.
Gruß Jörg
Gruß Jörg
Wieso "outen" ? Ich will dem 20W-50 nichts negatives "andichten" - ich wollte nur Eure Beweggründe wissen.
Gruß,
Sascha
SAE 50 damit ich auch bei hohen Aussentemperaturen und hoher thermischer Belastung des Motors noch ausreichenden Schmierfilm hab
LG
Bernd
Ist aber niemals durch BMW selbst empfolen. SAE 40 war das höchste.
Zitat von: berndr253 am 21 September 2022, 10:10:29SAE 50 damit ich auch bei hohen Aussentemperaturen und hoher thermischer Belastung des Motors noch ausreichenden Schmierfilm hab
auf der anderen Seite vom Lastenheft steht dann die "schnelle Durchölung", wenn ich das richtig sehe.
Bei Dir Vielfahrer Zweitrangig, aber für die Kräder, die mal ein halbes Jahr oder länger zwischen zwei Ausfahrten
stehen vielleicht wichtiger....
Zitat von: Kees am 21 September 2022, 10:27:46Ist aber niemals durch BMW selbst empfolen. SAE 40 war das höchste.
Nicht ganz: 10 W30 bei R 27 laut Betriebshandbuch.
Ja, 30 ist weniger als 40? Und sicher weniger als 50?
Schnelle Durchölung?
Ich fahr doch nicht mit Fliessfett!!
Ob ich das 15W-40, das 10W-30, das 20W-50 oder ein Einbereichsöl fahre ist bei den rollengelagerten Motoren ziemlich wurscht wenn man sich gemütlich ohne zu heizen durch die Lande bewegt.
Aber wer von uns Schwestern macht das? Der Leistungshunger ist doch umso größer je geringer die Motorleistung ist. Die 25/3 mit ihren 13 PS ist halt ein gemütliches Reisemoped und sollte auch so gefahren werden. Und was ist in der Praxis? Da wird getunt, der Hubraum erhöht, die Drehzahl möglichst bis kurz vor den Pleuelabriss hochgeschraubt usw.
Ich schliess mich da von diesen Verrückheiten ja nicht aus - und deshalb kipp ich mir das Öl rein von dem ich glaube, dass es die Anforderungen am Besten erfüllt.
Die alten Rollenboxer kannst Du auch mal ein paar Kilometer ganz ohne Öl fahren - bei einem Gleitlagermotor würde der nach dem zweiten Gasstoß wohl mit einem hässlichen Geräusch das Ende mitteilen.
Grusz
Bernd
ZitatDie alten Rollenboxer kannst Du auch mal ein paar Kilometer ganz ohne Öl fahren - bei einem Gleitlagermotor würde der nach dem zweiten Gasstoß wohl mit einem hässlichen Geräusch das Ende mitteilen.
Das ist genau zutreffend, kann ich aus eigener Erfahrung sagen:
Gleitlager (Ford Fiesta 1,1 Liter) ohne Öl ca. 100 Meter bis KW fest war.
Rollenlager ( XT 500 ) ohne Öl, ca. 6 Kilometer bis Kolbenreiber. Öl drauf, weitergefahren.
FAZIT: JEDES Öl ist besser als KEIN Öl !