BMW Einzylinder-Forum
ALLES RUND UM´S THEMA OLDIE-RESTAURATION => Die Mechanik und ihre Tücken => Thema gestartet von: Paul Hunter am 15 März 2021, 17:25:38
Hallo zusammen,
ich habe heute die Ölwanne meiner 25/3 demontiert zur Reinigung und neuem Abdichten. Beim Entfernen des Ölschlamms am Wannenboden hab ich diese drei Teile entdeckt, welche womöglich in irgendeiner Art zusammengehören. Ob noch weitere Teile im Altöl waren kann ich nicht genau sagen da das Meiste direkt in den Kanister ging. Kann jemand die bzw. das restliche gefundene Bauteil zuordnen?
Vielen Dank für eure Hilfe, Paul.
Da der Innendurchmesser anscheinend zylindrisch ist würde ich mal die Steuerkette untersuchen. Sieht mir nach Außenrollen aus. Ventilkeil ist innen konisch.
Gruß
Fred
Mir dünkt als wären das Mantelreste der Wälzkörper eines alten Zylinderrollenlagers.... wie läuft denn dein Motor? Kettenreste können eigentlich nicht in die Ölwanne gelangen. :Frage:
wenn das Sieb über der Wanne drin ist....aber dann kann eigentlich auch sonst nichts in der Grösse unten liegen...oder ?
Wo hats im Motor ein Zylinderrollenlager ?
Der Motor und das gesamte Gefährt laufen ohne Auffälligkeiten und bis jetzt sehr zuverlässig. Habe bis jetzt nichts bemerkt, auch keine Fremdgeräusche. Das Sieb ist so wie es sein soll über der Wanne verbaut. Ich habe alles noch genau angeschaut und keine weiteren Fremdkörper entdeckt. Auf der Oberseite des Siebs, also Richtung Motor hoch, liegt auch nichts mehr lose herum. Die Ölpumpe sieht derweil intakt aus.
Ich werde mal von oben durch das Loch des Ölstabs mit einem Endoskop reinschauen ob ich was sehen kann.
Danke euch, Gruß Paul
Zitat von: Fred am 15 März 2021, 17:45:25
Da der Innendurchmesser anscheinend zylindrisch ist würde ich mal die Steuerkette untersuchen. Sieht mir nach Außenrollen aus. Ventilkeil ist innen konisch.
Gruß
Fred
aussen
Habe mal zwei Hälften zusammengesetzt und sie scheinen zu passen. Mir kommen auch immer mehr die Gedanken, dass es die Steuerkette sein kann. Die Einzelteile können über das Loch vom Ölmessstab nach unten gelangen wie es aussieht. Der Durchmesser der Teile liegt bei etwa 6,34mm. Hat jemand zufällig eine alte Kette rumliegen um die Maße nachmessen zu können als Hilfestellung? Bei einer Fahrradkette zum Vergleich lassen sich selbige Rollen, sofern es sich wirklich um die Kette handelt, auffinden.
Ich hänge Bilder der Nachforschung an.
Danke euch und Gruß Paul!
Ich würde den Motor ausbauen, Powerdynamo abziehen und Kettenkastendeckel aufmachen (hast du einen Polradabzieher?). Kette wurde damals neu gekauft und während der Laufzeit nicht ausgetauscht. Es gab auch keine sonstigen Schäden während der Laufzeit. Ausser mal Kolben. Motorgehäuse war gereinigt und es befanden sich keine Fremdteile drin (neu aufgebaut). Es muss sich also etwas innen zerlegt haben. Wenn es die Steuerkette ist, muss das Kettenschloss aufgegangen sein.
VG
Also ich mag nicht so recht an Kette glauben.
Sehen wir zu dick aus.
Davon ab: Wenn mindestens 2 zerbröselt wären, dann müsste die Fuhre jetzt ganz gut klappern.
Wenn der Motor gemacht wurde und sauebr war, dann würde ich ihn jetzt nicht mehr starten, sondern zerlegen.
Gruß
Jan.
Es ist ein Kettenspanner verbaut. Das Kettenschloss ist von hinten eingefädelt. Wenn die vordere Scheibe des Kettenschlosses inkl Sicherung aufgegangen ist, können die sich die beiden inneren Rollen zerbröselt haben. Ich würde auf jeden Fall Kettenkastendeckel aufmachen und schauen. Auch die 2. Hälfte des Rings, und die Sicherung müssen noch drin liegen. Es ist ein Tuning Kettenrad verbaut. Kettenkastendeckel abbauen ist ja kein Hexenwerk. Neue Gehäusedichtung, vlt den vorderen Simmerring präventiv tauschen (ca 12T km). Motor würde ich auch nicht mehr laufen lassen. Ölwechsel wurd immer über die Ablasschraube gemacht. VG
Da spricht doch einiges für die Kette. Ich habe hier eine neue Steuerkette meiner R100 GS liegen (ich GLAUBE, sie hat die gleiche Teilung wie bei unseren Einzylindern). Die hat mit dem Messschieber gemessene 6,25 mm Rollendurchmesser...
Das können bei dir natürlich Fragmente einer Kette sein, die inzwischen erneuert wurde :).
Jan
Kette wurde nicht inzwischen erneuert. Das muss ein Teil der eingebauten Kette sein.
Zitat von: rolf am 15 März 2021, 18:54:47
aussen
Wo Du recht hast hast Du recht.
Danke und Gruß
Fred
Zitat von: topcom am 16 März 2021, 08:56:22
Kette wurde nicht inzwischen erneuert. Das muss ein Teil der eingebauten Kette sein.
du meinst also die fährt seit 52 mit derselben Kette rum? ;D
Natürlich nicht. Vielleicht liegt es gar nicht am Kettenschloss, sondern an der Art der Kettenfertigung. Habe mit Forumskollegen aus Hannover gesprochen, bei dem hatten sich auch Kettenglieder (gewalzte nicht gedrehte Hülsen) gelöst. Kette muss auf jeden Fall getauscht werden. VG
habe eine Steuerkette auf der Werkbank liegen, messe heute mal nach - Aussendurchmesser der Rollen, und die Höhe / Breite wär auch noch interessant. Zahlen folgen
Vielen Dank für die ganzen Infos und Antworten. Ich werde den Motor ausbauen und aufmachen. Ich nehme an, dass ich den Motor innen auch nach umherfliegende Teile absuchen sollte, wer weiß ob sich da noch Reste verirrt haben. Vom Rollendurchmesser her sieht es aus, als wäre es ähnlich der Kette von der GS. Habt ihr Erfahrungen, welche Kette qualitativ hochwertig produziert wurde? Bei Rabenbauer oder Uli bestellen und die Qualität passt? Scheinbar gibt's Unterschiede wenn ich im so im Forum nachlese, auch zum Thema gewalzt oder gedreht.
Einen Polradabzieher habe ich noch nicht, geht ein Universalabzieher oder muss es ein Matrateil bzw. ähnlich sein?
Danke euch. Mit euren Erfahrungen und Tipps kann man sich immer gut in persönlich eher neue Themen einarbeiten!
Gruß Paul
Danke dir, ich messe die Reste heute Nachmittag auch noch genauer nach.
Paul
Abzieher wie der hier (vape online shop, Nachfolger von Powerdynamo). Denk an Auspuffkrümmerdichtung, Evtl. ist Ansaugluftgummi porös. Abstandsscheibe zwischen Rahmen und Tank nicht verlieren, Krümmer auch unten am Krümmer/Getriebe lösen (sonst gibts Verspannungen), Merken wie Polrad/Zündung verbaut war (da muss ein Punkt sein), Wenn du die Steuerkette abnimmst, markier dir genau die Stellung Ritzel/Kettenrad (du musst das ganze später zum Auflegen der Kette verdrehen) und gleichzeitig wo S (spät au oberen Schauloch) steht. Viel Erfolg
Es wäre schlau den Inhalt des Kanisters nochmal durchzusieben, damit du sicher sein kannst dass du alle Puzzleteile hast
Zitat von: Paul Hunter am 15 März 2021, 17:25:38
Hallo zusammen,
ich habe heute die Ölwanne meiner 25/3 demontiert zur Reinigung und neuem Abdichten. Beim Entfernen des Ölschlamms am Wannenboden hab ich diese drei Teile entdeckt, welche womöglich in irgendeiner Art zusammengehören. Ob noch weitere Teile im Altöl waren kann ich nicht genau sagen da das Meiste direkt in den Kanister ging. Kann jemand die bzw. das restliche gefundene Bauteil zuordnen?
Vielen Dank für eure Hilfe, Paul.
Die Steuerketten sind nach DIN 8187 und haben die Maße 3/8x7/32, Rollendurchmesser 6,35 mm, Rollenbreite 5,72 mm. Wenn die Fragmente etwa 5,72 mm breit sind, dann waren das Rollen der Steuerkette.
Gruß
Stefan
Ich könnt keine Sekunde ruhig schlafen, selbst wenn ich die Fragmente komplett gefunden hätte.
Ich würde auch operieren und zwar die ganz große Hafenrundfahrt und nicht nur den Deckel abnehmen.
Wer weiß wo die Fragmente schon überall zu besuch waren.
Good Luck
Manuel
und....von einer Kette die höchstwahrscheinlich nicht mehr verbaut ist....zum Thema ALLE PUZZLETEICHEN; Kette muß sowieso getauscht werden (warum ....wenn die jetzige neu ist?)
Manuel....wo sollen denn die überall gewesen sein? In der Zylinderlaufbahn....im Pleuellager? Im vorderen Kugellager KW? ...das würde man sehen bzw hören....dito bei den Zahnrädern?
Ach Rolf, die akuell eingebaute wurde vor 12Tkm neu eingebaut (U aus Ffm).
Wenn sie sich zerlegt hat -> muss sie sowieso getauscht werden.
Zitat von: rolf am 16 März 2021, 13:28:54
und....von einer Kette die höchstwahrscheinlich nicht mehr verbaut ist....zum Thema ALLE PUZZLETEICHEN; Kette muß sowieso getauscht werden (warum ....wenn die jetzige neu ist?)
Manuel....wo sollen denn die überall gewesen sein? In der Zylinderlaufbahn....im Pleuellager? Im vorderen Kugellager KW? ...das würde man sehen bzw hören....dito bei den Zahnrädern?
aus nicht erneuert ("Kette wurde nicht inzwischen erneuert. Das muss ein Teil der eingebauten Kette sein. ") wird vor 12000km.....davon ab...Uli hATTE die Ölwanne ab?
Wenn er sie abhatte hast du recht
Kennst Du das Motorrad Oliver?
ja. war damit 2x am Edersee
Ach so,
dann ist das Teil vom Beiwagen.
Wie es aussieht sind es wirklich Teile der Kette, die Maße sind dieselben wie Stefan geschrieben hatte. Den Polradabzieher bestelle ich schon mal, dann wird das ne saubere Sache. Oliver, danke noch für die genaueren Details deiner alten Maschine. ;-) Den Ansaugluftgummi hab ich letztes Jahr schon getauscht. Scheibe zwischen Tank und Rahmen hab ich im Hinterkopf, hatte ich neulich abgebaut um die Gummis zu tauschen. Wenn ich demnächst die Zeit finde, gehe ich es gleich an und halte euch auf dem Laufenden bzw. die Erkenntnisse. :schrauber:
Nun auch noch gemessen an einer neuen Steuerkette: 6,35 mm Durchmesser und knapp 5,75 mm Länge / Höhe / Breite
Es sind also teuerkettenaussenrollen.
Ich würde erst mal nur den Kettekastendeckel abnehmen und die verbaute Kette Glied für Glied kontrollieren. Entweder fehlen da einzelne Aussenrollen, oder es sind alle intakt, dann sind die Teile von einer früheren Kette...Tippe auf ersteres. Wenn da mehrere Ausssenrollen fehlen (mehr als Du gefunden hast und im Altölkanister sind...) such mal mit einem Magnetgreifer von unten her (Sieb ab).
Alles zerlegen finde ich übertriebe. Ab alte oder neuen Kettenteile, wenn die einen sich unten gesammelt haben gilt das ws. für alle
Wieso soll eine Kette nach 12'000 km sich nicht zerlegen ? Bei dem Material heute ? Zur Frage wo kaufen lehne ich mich weit aus dem Fenster und empfehle Rabenbauer oder Stemler.
Hallo Rolf,
die kaufen doch alle aus ähnlichen Quellen.
In einem solchen Fall andere Händler zu
diskreditieren,
wenn es für sie nicht direkt erkennbare Mängel an
Neuware sind,
find ich ein wenig übertrieben.
Gruß in die Schweiz,
Hannes
(Iwis- Kettten fertigen inzwischen auch in Fernost...)
Zumindest die Kette aus Frankfurt kam bei mir in einer neutralen Verpackung ohne Hersteller.
Die vom Rabenbauer ist von Iwis.
Grüße
Tim
Eine Meinung bilden kann sich jeder selber. Ich teile die Empfehlung von Rolf. Bei manchen Teilen ist es wirklich egal und bei anderen nicht. Oldtimerteile sind inzwischen ein richtiger Markt geworden und jeder versucht natürlich möglichst großen Profit zu erwirtschaften. Einige sind da stärker hinterher und verkaufen minderwertige (funktionierende) Teile. An dieses Video musste ich denken und es ist recht passend.
https://www.youtube.com/watch?v=wq4J9aGMAio (https://www.youtube.com/watch?v=wq4J9aGMAio)
Kenn ich ;-)
Da kannst du dich dran erinnern?! ;D
Krieg noch heute ein Nervöses zucken.... Drecksteile
Wir haben vor über 12 jahren die Steuerkette bei Ketten-Theis GmbH in Köln gekauft. (War mal in den 70-er Jahren
Samstags Treffpunkt für einige hundert Zweirad-Jongleure.) Sie hatten noch welche vorrätig, obwohl der größte
Teil des Lagerbestandes an Stemler verkauft worden war. Preislich war zwischen den beiden kein Unterschied.
VG,
Peter
ist die eingebaute Kette nun heil?
Zitat von: hannes55 am 16 März 2021, 23:30:26
Hallo Rolf,
die kaufen doch alle aus ähnlichen Quellen.
In einem solchen Fall andere Händler zu diskreditieren, wenn es für sie nicht direkt erkennbare Mängel an Neuware sind,
find ich ein wenig übertrieben.
Gruß in die Schweiz,
Hannes
zum Teil, zum Teil aber eindeutig unterschiedliche Quellen, von unterschiedlicher Qualität.
Wenn ich sage ich würde bei X oder Y kaufen, diskreditiere ich damit nicht Z oder V. Ich sage nicht Z oder V haben schlechtere Qualität, ich sage X udn Y haben nach meiner persönlichen Erfahrung gute Qualität. Da kann sich jeder eine Interpretation selber machen. Ich habe schon bei allen (Stemler, Rabenbauer, plus Huggett, plus Omega, plus Uli, und noch weitere) gekauft. Bei allen habe ich schon vereinzelt fragwürdige Sachen bekommen, bei den einen mehr, bei den anderen weniger.
Und die Preisfrage bleibt: wie sieht die verbaute Kette aus ? Danke an Rolf zum Zurückkommen auf den Punkt ;D
Zitat von: Gero am 17 März 2021, 11:37:07
Eine Meinung bilden kann sich jeder selber. Ich teile die Empfehlung von Rolf. Bei manchen Teilen ist es wirklich egal und bei anderen nicht. Oldtimerteile sind inzwischen ein richtiger Markt geworden und jeder versucht natürlich möglichst großen Profit zu erwirtschaften. Einige sind da stärker hinterher und verkaufen minderwertige (funktionierende) Teile. An dieses Video musste ich denken und es ist recht passend.
https://www.youtube.com/watch?v=wq4J9aGMAio (https://www.youtube.com/watch?v=wq4J9aGMAio)
Sehr interessantes Video
Danke Gero.
Ich bin noch nicht dazu gekommen den Kettenkastendeckel auszubauen. Ich halte auch natürlich auf dem Laufenden, denke nächste Woche sollte ich wieder genug Zeit finden. Bin schon ganz gespannt, soweit ist alles vorbereitet und das Meiste zerlegt. :schrauber:
Paul
Ich wette, dass die Kette heil ist.
ich auch
Wo sollen denn die Teile sonst herkommen? Gehäuse war gereinigt und mit neuen Komponenten bestückt. Was wettet ihr (Einsatz?)?
eine Portion Staburag für die Mitnehmerverzahnung
Zu meiner Anmerkung in Antwort #2 jetzt auch ein Bild.... wie sollen, wenn das Lagerschild montiert ist, also der Motor komplett, Kettenreste vom Steuergehäuse in die Ölwanne gelangen?.... okay, nichts ist unmöglich aber ich gehe auch davon aus, dass die jetzige Kette unbeschädigt ist.
und was wettest du? ;D
Es ist völlig egal, was ihr wettet.
Der Wetteinsatz wird bei mir hinterlegt. ;D
Bank :waffen093:
Hartmut hatte auch mal eine schlechte Serie der Kette. Mit dem Unterschied, er hatte kein Ölsieb montiert. Die Kettenteile wurde von der Ölpumpe angesaugt, dann Motorschaden.
Wir werden es sehen. Restteile von Vorgängern schliesse ich aus, weil Motorgehäuse gereinigt, neue KW, Ölschleuderblech gereinigt, NW und alle Lager SR neu. Teile der Kette können nur durch die Öffnungen im Lagerschild gekommen sein. Natürlich wurde der Motor auch mal ausgebaut (vorher Öl abgelassen) und vielleicht auch umgelegt. Vieleicht kamen die Teile so rein, weil ich auch an die Gesetze dr Schwerkraft glaube. Bin gespannt. Wenn die Kette nicht defekt wäre, könnte natürlich auch jemand diese Teile durch den Ölmesstab eingefüllt haben, wenn man so viel kriminelle Phantasie hat. Aber wir werden sehen.
Zitat von: Heiko am 21 März 2021, 10:54:12
Zu meiner Anmerkung in Antwort #2 jetzt auch ein Bild.... wie sollen, wenn das Lagerschild montiert ist, also der Motor komplett, Kettenreste vom Steuergehäuse in die Ölwanne gelangen?.... okay, nichts ist unmöglich aber ich gehe auch davon aus, dass die jetzige Kette unbeschädigt ist.
War an der Ölpumpe kein Sieb montiert oder wie ist das passiert?
Gruß
Jan.
Zitat von: topcom am 21 März 2021, 11:32:48
Hartmut hatte auch mal eine schlechte Serie der Kette. Mit dem Unterschied, er hatte kein Ölsieb montiert. Die Kettenteile wurde von der Ölpumpe angesaugt, dann Motorschaden.
Wir werden es sehen. Restteile von Vorgängern schliesse ich aus, weil Motorgehäuse gereinigt, neue KW, Ölschleuderblech gereinigt, NW und alle Lager SR neu. Teile der Kette können nur durch die Öffnungen im Lagerschild gekommen sein. Natürlich wurde der Motor auch mal ausgebaut (vorher Öl abgelassen) und vielleicht auch umgelegt. Vieleicht kamen die Teile so rein, weil ich auch an die Gesetze dr Schwerkraft glaube. Bin gespannt. Wenn die Kette nicht defekt wäre, könnte natürlich auch jemand diese Teile durch den Ölmesstab eingefüllt haben, wenn man so viel kriminelle Phantasie hat. Aber wir werden sehen.
Wir werden sehen... an Physik glaube ich übrigens auch. Mal ein bisschen entspannter sein Oliver.
ja Zitat von: Fastnachter am 21 März 2021, 11:41:37
War an der Ölpumpe kein Sieb montiert oder wie ist das passiert?
Gruß
Jan.
Zitat von: Heiko am 21 März 2021, 10:54:12
Zu meiner Anmerkung in Antwort #2 jetzt auch ein Bild.... wie sollen, wenn das Lagerschild montiert ist, also der Motor komplett, Kettenreste vom Steuergehäuse in die Ölwanne gelangen?.... okay, nichts ist unmöglich aber ich gehe auch davon aus, dass die jetzige Kette unbeschädigt ist.
Na, über den gleichen Weg, den auch das abgeschleuderte Öl nimmt... Auf halb sechs Uhr.
Übrigens: Entweder hier bei uns oder im Zweiventilerforum hatte jemand doch mal thematisiert, dass die alten Ketten geschlossene Rollen hatten, die neuen hingegen solche, die mit Stoß gerollt werden. Wobei in dem Thread erwähnt wurde, dass die gerollten mit Stoß nicht die billigere, sondern die bessere Lösung wären.
Die IWIS-Kette für meine GS, die hier in der Schublade liegt, hat jedenfalls diese "gerollten Rollen".
Jan
Zitat von: strichzwojan am 21 März 2021, 12:02:13
Na, über den gleichen Weg, den auch das abgeschleuderte Öl nimmt... Auf halb sechs Uhr
Wo denn?.... Die Bohrung unten auf halb sechs ist der Ölrücklauf aus dem Steuergehäuse.... aber ob die Bruchstücke dort durch passen würden? Egal, wir werden sehen.
Heiko
Da ist unten doch ein Loch (keine Ahnung, vielleicht 7mm Durchmesser), wodurch das Öl vom Steuerbereich zurück in die Ölwanne läuft. Da müssten auch die Rollensegmente durchpassen (wenn es denn die Rollen sind :))...
Ist auch auf deinem Bild zu sehen.
Edit:
Hier noch ein Bild meiner "Kette mit Stoß".
Dass durch die Rücklaufbohrung, die auch noch einen "Knick" von 90 Grad hat so ein großes Teil durchgeht halte ich für kaum vorstellbar. Das würde sich auf dem Weg sicher verklemmen.
Aber warten wir mal ab, ob sich die Kette als unbeschädigt herausstellt ...
Grusz
Bernd
Paul, du merkst, dass wir alle gespannt auf die Auflösung warten!
Hab mal altes Gehäuse gesucht und Lagerschid. Da sind genügend Löcher. Vom Motorraum in die Ölwanne über die Peilstab Öffnung. So könnte es gewesen sein
Zitat von: cledrera am 21 März 2021, 11:11:45
Es ist völlig egal, was ihr wettet.
Der Wetteinsatz wird bei mir hinterlegt. ;D
Ich setze 10€ dass sie Rollen von der aktuell verbauten Kette sind ;D
Zitat von: topcom am 21 März 2021, 13:13:05
Hab mal altes Gehäuse gesucht und Lagerschid. Da sind genügend Löcher. Vom Motorraum in die Ölwanne über die Peilstab Öffnung. So könnte es gewesen sein
isetta gilt nicht....da sind die Lagerschilde anders
Vom Prinzip aber Richtig. Das Lagerschild hat mehrere große Langlöcher.
Gruß Steffen
Trotzdem!!
Zitat von: OldsCool! am 21 März 2021, 15:14:02
Vom Prinzip aber Richtig. Das Lagerschild hat mehrere große Langlöcher.
Gruß Steffen
Müssten dann die Brocken nicht oben auf dem Siebblech liegen?
nun werde mal nicht pedantisch!
Hätte, hätte, Steuerkette...
Ich bin auch sehr gespannt was denn final herauskommt. Ich hoffe euch zu Beginn der kommenden Woche das Ergebnis schreiben zu können. Ich glaube auch, dass die Physik ihre Arbeit getan hat und zumindest über den Ölmessstab war eine Menge Platz um nach unten in die Ölwanne zu gelangen. Wer weiß wieviel km in dem Zustand damit gefahren wurde. Jetzt erstmal aufmachen und kontrollieren, danach dann noch die ein oder andere Dichtung mit austauschen und ein Blick in den Motor werfen. Update folgt. :schrauber:
Zu Antwort 50. Ja mir ist das passiert. Weil ich in der Druckseite der Ölpumpe einen Filter habe, dachte ich das ich auf das Saugsieb verzichten kann. Wurde dann eines besseren belehrt, weil die Ölpumpe die Bruchstücke der Kettenrollen angesaugt hatte. Das führte zur Blockade der Pumpe. Schaden: Nockenwelle und Ölpumpenantrieb ersetzt. Verwende jetzt keine Iwis Ketten mehr, sondern Wippermann die haben geschlossene Rollen , und es gibt auch wieder ein Ölsieb. Gruß Hartmut
Zitat von: R25-2-3-7Hartmut am 21 März 2021, 19:52:26
Schaden: Nockenwelle und Ölpumpenantrieb ersetzt.
Gruß Hartmut
Das hätte ich jetzt nicht vermutet, ich hätte drauf gewettet dass der Blech-vierkant zwischen Ölpumpe und Welle zuerst aufgibt...
So kann man sich täuschen...
Gruß Heiko/2
R25/3 Motor
Da ich eine Eigenbau Ölpumpe drin habe, ist die Kupplung auch anders geworden , und die hat problemlos gehalten. Gruß Hartmut
Danke für die Info,
Das hatte ich nicht mehr auf dem Schirm mit der eigenen Pumpe...
Gruß Heiko/2
Die Teile der Steuerkette passen durchaus durch die Langlöcher im Lagerschild. Es ist auch genug Platz zwischen Kurbelwange und Schild (innen).
Von der Sieboberseite können Teile durch die Bohrung im Gehäuse durch die der Ölmessstab geführt wird in die Ölwanne gelangen.
Es bleibt spannend - ich würde nichts drauf verwetten, dass die Steuerkette unbeschädigt ist ...
Grusz
Bernd
Zitat von: berndr253 am 22 März 2021, 10:13:05
Die Teile der Steuerkette passen durchaus durch die Langlöcher im Lagerschild. Es ist auch genug Platz zwischen Kurbelwange und Schild (innen).
Von der Sieboberseite können Teile durch die Bohrung im Gehäuse durch die der Ölmessstab geführt wird in die Ölwanne gelangen.
Es bleibt spannend - ich würde nichts drauf verwetten, dass die Steuerkette unbeschädigt ist ...
Grusz
Bernd
Dieser Wette schließe ich mich sofort an. Das wirklich gemeine an der Sachlage ist, dass wenn ein Kettenspanner eingebaut ist, die fehlenden defekten Rollen der Steuerkette keinen auffälligen zusätzlichen mechanischen Lärm verursachen und so der Schaden noch frühzeitig erkannt werden könnte. Der Unterschied zwischen den Wippermann und Iwis Steuer-Ketten war mir noch garnicht so richtig bewußt. Da werde ich doch noch einmal rechtzeitig nach dem rechten schauen müssen wie das bei meinen Motoren ausschaut. Deshalb Danke für den guten Tipp, Grüße, *****
Wettet jetzt nun einer?
##
Übrigens: Entweder hier bei uns oder im Zweiventilerforum hatte jemand doch mal thematisiert, dass die alten Ketten geschlossene Rollen hatten, die neuen hingegen solche, die mit Stoß gerollt werden. Wobei in dem Thread erwähnt wurde, dass die gerollten mit Stoß nicht die billigere, sondern die bessere Lösung wären.
Die IWIS-Kette für meine GS, die hier in der Schublade liegt, hat jedenfalls diese "gerollten Rollen".
##
Frage:
verstehe ich das jetzt richtig? ist die IWIS Kette die bessere oder doch die alte von Wippermann?
Gruß Ho-Di
Verstehe ich jetzt nicht was an Rollen mit Stoß besser sein soll...
Jeder Kettenhersteller wirbt bei seinen Premiumketten mit ,,Nahtlosen Rollen".
Ich kenne auch gar keine Ketten mehr bei denen die Rollen mit Naht bzw. Stoß ausgeführt sind. Das letzte mal hab ich sowas an nem Mokick in den 80ern gesehen. (Und hat sich aufgelöst)
Wenn die mit Stoß in irgend einer Weise besser wären, dann wären die auch an den 200PS Boliden als Antriebslösung verbaut, sind Sie aber nicht...
Gruß Heiko/2
@ Hodi, also wenn ein Original-BMW-Ersatzteil von IWIS eine Steuerkette mit Stoß an den Rollen ist (für eine immerhin 60 PS starke 1000er mit bis zu 7400 U/min), dann sollte diese Qualität ohne Weiteres für unsere max. 18 PS starken 250er reichen, oder?
@ Heiko/2 Das Anforderungsprofil einer Steuerkette ist vielleicht doch ein ganz anderes als bei einer Sekundärkette ans Hinterrad. Ich denke an mechanische Beanspruchung, Laufen im geschützten "Ölbad", etc.
Übrigens ist die Steuerkette in meinem GS-Gespann nunmehr 174.000 km alt.
Gruß, Jan
Moin,
Evtl. hilfreich :
Tret vom 22.03.2007
,,Steuerketten Qualität"
(Link klappt irgendwie nicht)
Schorsch
Die IWIS Steuerkette von R...auer ist immer noch in der gleichen schlechten Qualität (Rollen nicht nahtlos) wie im Thema ,,Steuerketten Qualität" von 2007. Habe sie nicht eingebaut.
Zitat von: Gero am 23 März 2021, 08:25:09
Die IWIS Steuerkette von R...auer ist immer noch in der gleichen schlechten Qualität (Rollen nicht nahtlos) wie im Thema ,,Steuerketten Qualität" von 2007.
Dann würde ich die nehmen.
Habe nicht richtig gelesen. Die soll wohl genausogut sein. Steht auch im Thema von 2007 ;D
So es ist soweit, ich habe genug Zeit gefunden um den Motor auszubauen und den Kettenkastendeckel zu entfernen. Wie stehen momentan die Wetten? ;)
Das Ergebnis ist wie folgt: Zwei Kettenrollen fehlen, das waren die Funde in der Ölwanne, und bereits zwei weitere Rollen haben erste Abplatzungen aufzuweisen. Ich hänge die Bilder an, ihr seht dann die markierten Bereiche. Der Kettenspanner ist super, jedoch fällt dieses Problem in dem Fall nicht auf, da kein Rasseln zu hören ist. Die zwei fehlerhaften Stellen der Kette werden einfach "lose/locker" über die Kettenräder gehoben und verrichten nicht mehr ihren Dienst. Die Kettenräder sehen aber noch gut aus, es gibt keine Sägezähne. Die verloren Teile gelangten durch die Langlöcher des Lagerschilds in den Motorinnenraum und dann an dem Ölpeilstab vorbei nach unten in die Ölwanne, wie ja auch weiter unten schon geschrieben wurde. Leider fehlt noch ein halber Ring, da muss ich noch genauer im Motorraum nachschauen. Vermutlich ist er beim Ölablassen ausgespült worden. Den Kanister hab ich nochmal durchgesiebt, jedoch ist es schwer zu sagen, ob sich der Rest zum Beispiel an der Wand dessen festgeklebt oder in einem Tuch beim Reinigen mit verabschiedet hat. Eigentlich sollte es ja nur ein Ölwechsel mit neuer Abdichtung der Ölwanne werden. Womöglich wäre es in Zukunft immer besser, das Öl beim Ablassen generell zu sieben.
Jetzt gehts ans Bestellen der neuen Teile, denke ich werde auf die IWIS Kette zurückgreifen. In dem Zuge kann ich auch den WEDI des Getriebeeingangs tauschen und das ein oder andere ermüdete Baueil. Empfiehlt es sich den WEDI der Kurbelwelle auszutauschen da er jetzt abgezogen wurde? Der schien bis jetzt noch dicht gewesen zu sein aber vielleicht wurde er jetzt durchs Abnehmen geschwächt.
Vielen Dank für eure super Hilfestellungen und Erfahrungen! Das war sehr hilfreich beim ersten Mal Kettenkastendeckel öffnen.
Gruß Paul
Tatsächlich....
hätte jetzt nicht gedacht, dass die Kettenreste den Weg über die Langlöcher im Lagerschild finden können. Bin eher davon ausgegangen, dass sie durch die Fliehkraft am Gehäuse anschlagen und sich dann unten im Steuergehäuse sammeln.
Unfassbar.
Kann man erkennen, was das für eine Kette war/ist?
Anhand der Bilder würde ich zumindest "nicht nahtlos" sagen.
Zitat von: rolf.soler am 21 März 2021, 13:27:41
Ich setze 10€ dass sie Rollen von der aktuell verbauten Kette sind ;D
Rolf hat immer recht!
Du meinst den Wedi vom Kettenkastendeckel? Würde ich tauschen, ebenso Papierdichtung. Markier die Stellung KW NW, bevor du die Kette abnimmst und mach Fotos.
Sonst wirds schwierig mit dem Tuning Kettenrad. Gibts hier etliche Artikel im Forum. Kette war bei Uli gekauft, Hersteller weiss ich nicht. Schneid den Ölbehälter auf und such mit Magnet, sonst musst du noch mehr zerlegen. VG
Wieso willst du den Wedi vom Getriebeeingang tauschen?
Zitat von: Fastnachter am 23 März 2021, 13:09:40
Rolf hat immer recht! 
:P
Oliver...jetzt brauche ich deine Adresse für die Wettschulden
Überrascht mich wirklich, ich hätte schwören können.
Hab ja nicht eingeschlagen ;-)
Es steht nur YBN 06B drauf, Hersteller wäre demnach YBN aus Taiwan laut Internetsuche. Scheinen aber generell in der Fahrrad- und Motorradkettenherstellung öfters vertreten zu sein.
Ich habe vorhin alles noch ein bisschen genauer angeschaut, leider hat es das Ketterrad der Kurbelwelle erwischt. Es gibt zwei Zähne mit nun zusätzlichen Kerben / Graten. Den Motorraum kann ich morgen genauer betrachten. Oliver, Fotos und Markierungen mache ich natürlich damit es keine Probleme gibt später. Dichtung tausche ich mit, den WEDI vom Kettenkastendeckel dann auch, hast recht.
WEDI vom Getriebeeingang ist undicht, ebenso der vom Schalthebel, Zylinderkopf und Zylinderfuss. Das mache ich in einem Durchgang mit. :schrauber:
VG
Stösselgummi. Bist du sicher,dass es der Getriebeeingang und nicht von der Schwungscheibenseite kommt?
Stösselgummis sind auch dabei. Da mache ich gleich alle Dichtungen neu wenn ich schon dabei bin. Sorgen macht mir ein bisschen das KW Kettenrad. Braucht es einen Abzieher dafür?
Ja, ist die Getriebeseite. Die Motorseite ist ölfrei und man sieht wie es ganz leicht auf der Getriebeseite runterläuft. Habe letztens das Öl gewechselt und es sauberes Öl was austritt. Auch am Schalthebel ist es noch schön honiggelb. ;-)
VG
Mach mal Foto vom Kettenrad. Ja Abziehe, aber dann muss die KW raus.
Wieso?
Zitat von: Heiko am 23 März 2021, 12:27:53
Tatsächlich....
hätte jetzt nicht gedacht, dass die Kettenreste den Weg über die Langlöcher im Lagerschild finden können. Bin eher davon ausgegangen, dass sie durch die Fliehkraft am Gehäuse anschlagen und sich dann unten im Steuergehäuse sammeln.
und sich dann durch das Ölablaufloch Richtung Ölwanne verkrümeln, wo verkrümeln wörtlich zu verstehen ist.... ;D
Zitat von: strichzwojan am 23 März 2021, 15:03:27
und sich dann durch das Ölablaufloch Richtung Ölwanne verkrümeln, wo verkrümeln wörtlich zu verstehen ist.... ;D
Dann kann man das Sieb im Motorgehäuse ja weg lassen... ;D
Zitat von: Fastnachter am 23 März 2021, 13:09:40
Rolf hat immer recht! 
Wenn nicht der eine, so doch ein anderer ;D
Ich zitiere mich selber
Zitat von: rolf.soler am 16 März 2021, 23:15:25
Wieso soll eine Kette nach 12'000 km sich nicht zerlegen ? Bei dem Material heute ? Zur Frage wo kaufen lehne ich mich weit aus dem Fenster und empfehle Rabenbauer oder Stemler.. wegen Diskriminierung gestrichen :)
Wer zahlt mir jetzt die gewetteten 10 € ?
Scherz, ich nehme dann am Bier am nächsten Ederseetreffen, wann auch immer
was mich jetzt etwas ärgert: dass ich die Kette gerade neu eingebaut und den Deckel drauf gemacht habe, ohne nachzusehen welches Fabrikat und was für Rollen...gefehlt hat aber keine. Mal sehen sieben
kann man sowieso (weglassen)
was, Bier trinken oder sieben ?
dAS Sieb
Ist aber nicht original :oberlehrer:
Ich stelle später noch ein paar Detailfotos der Kettenräder ein. Vielleicht tun die ja noch. :-)
Das Sieb hat doch wohl eher eine Aufgabe, die mit dem Fettspritzgitter auf der Bratpfanne zu vergleichen ist. Da kochen auch einige mit, andere ohne... ;D
Zitat von: topcom am 23 März 2021, 14:56:24
Mach mal Foto vom Kettenrad. Ja Abziehe, aber dann muss die KW raus.
das Problem ist wie man das wieder raufkriegt mit eingebauter KW...Auch wenn auf 180° aufgeheizt musste ich ordentlich hämmern, das tut der KW nicht gut, deshalb sollte man die Kurbelwangen abstützen was bei eingebautem Motor schlecht geht. Oder ?
Kältespray und oder Presse?
Gruß
Stefan, der Einzylindär
Zitat von: rolf.soler am 23 März 2021, 16:38:29
das Problem ist wie man das wieder raufkriegt mit eingebauter KW...Auch wenn auf 180° aufgeheizt musste ich ordentlich hämmern, das tut der KW nicht gut, deshalb sollte man die Kurbelwangen abstützen was bei eingebautem Motor schlecht geht. Oder ?
stimmt auch wieder
Kann man nicht das Sieb rausnehmen und was zwischen die Wangen klemmen?
Gruß
Stefan, der Einzylindär
Dann geht die Kraft der Schläge aber voll aufs hintere Lager.
Gruß
Wenn man den Motor auf die Schwungscheibe stellt nicht...
Gruß
Stefan, der Einzylindär
Hmm. Ich überlege noch ob ich das gut finde. Ich glaube aber eher nicht.
Gruß
Zum aufziehen des Kettenrades brauch man weder Hitze , noch Kälte , auch keinen dicken Hammer, nur eine Gewindestange 8.8 die man vorne in die Kw. einschraubt und eine Rohrhülse mit platte, damit kann man dann das Kettenrad aufpressen. Viel erfolg
Richtig. Aber wenn das Gewinde dabei aufgibt hat man richtig Arbeit am Bein.
ABER: gefällt mir viel besser als Abstützen und hämmern im eingebauten Zustand.
Würd ich, denke ich, so machen.
Tipp: mim Tiefenmesschieber messen dass die Zahnräder fluchten.
Gruß
Jan.
Guter Tipp mit der Gewindestange. Wahrscheinlich wird das der Fall sein, davor muss ich alles erst einmal abziehen. Überlebt das Kugellager diese Aktion oder soll ich gleich eines mitbestellen?
Diese Stelle hats erwischt, der Rest ist noch gut. Das Nockenwellenkettenrad hat nichts abbekommen.
Gruß Paul
Richtig abgezogen sollte es zwar keine Schäden geben, aber wenn das Lager schon runter muss würde ich es immer ersetzen.
Hubi
Mach neu - kost doch fast nix !
Kettenrad auf der Kurbelwelle vor dem Aufsetzen anzeichnen (Nut) mit dem Permanentarker die Position der Scheibenfeder auf den vorderen Bereich des Wellenzapfens markieren.
Kettenrad auf 150 Grad aufheizen und zügig aufschieben.
Wenn das Kettenrad auf dem Weg klemmt das Kettenrad nochmal abziehen, Zapfen auskühlen lassen und zweiten Versuch starten.
Bernd
Ich würde die Lager nicht unbedingt ersetzen, Ich würde das Kettenrad nicht erhitzen, sondern Methode Hartmut verwenden. Begründung: Du verbrennst dir nicht die Finger und kannst anfänglich ruhig nachjustieren. Striche aufmalen ist gute Idee.
Die Methode das Kettenrad heiss aufzusetzen entspricht den Vorgaben der Instandsetzungsanleitung
Bernd
Bisher habe ich dieses Kettenrad nur abgezogen, noch niemals wieder draufgeschoben.
Aber dieses Abziehen war auch mit Hitze noch eine dermaßen schwere Geburt, dass der Abzieher absolut am Limit war und gelitten hat.
Auch die Werkbank hat viele Kampfspuren abbekommen.
Von daher kann ich mir nicht vorstellen, dass sich dort "kalt" irgendwas auch nur 1/10 bewegt. Und dann noch mit M8-Gewinde - ich weiss nicht .....
Bevor ich meine Presse hatte habe ich das immer so gemacht . Hat nie Probleme bereitet, auch das abziehen nicht.
Danke für die ganzen Tipps. Die ersten Teile sind eingetroffen, kann bald losgehen. Davor noch alles ausmessen und notieren. Überlege, ob ich gleich den ganzen Motor zerlege. Ich habe mal versucht wie weit sich die Gewindestange einschrauben lässt, ich komme auf 20mm. Habe Sorge, dass beim Einpressen das Gewinde aufgibt. Werde das Kettenrad in jedem Fall auf 150°C aufheizen wie es in der Instandsetzungsanleitung steht. Liebäugel zum Abziehen mit den Herstellern Hazet oder Kukko. Mir ist beides bekannt, geben wahrscheinlich den Geist auf bei der Operation.
Habe mir jetzt eine IWIS Kette geholt. Ich kann euch über den ersten Eindruck der Verbreitung berichten wenn sie geliefert wurde. Die Langzeittests können dann beginnen und werden zeigen, ob wieder verlorene Außenrollen auftauchen.
Gruß Paul
Hazet oder Kukko geben nicht den Geist auf! ;)... wenn Du das meinst.
Dann ist's ja gut zu wissen, da manche Beiträge im Forum herumkursieren, dass es ihnen regelrecht die Dinger zerlegt bei diesen Arbeiten. ;D
Gedore Universalabzieher mögen auch ihren Dienst verrichten.
Kurzes Update da nun die IWIS Kette von R.Bauer geliefert wurde. Ich hänge ein Bild an, bei dem man die aktuelle Verarbeitung der Kette sehen kann. Die Außenrollen haben die oftmals erwähnte "Naht/Stoß". Bin auf die Lebensdauer gespannt.
Schönen Abend, Paul