BMW Einzylinder-Forum
ALLES RUND UM´S THEMA OLDIE-RESTAURATION => Die Mechanik und ihre Tücken => Thema gestartet von: Kurti am 01 Oktober 2014, 21:45:24
Hallo Leute,
nun habe ich zum zweiten Mal die Räder ausgebaut, (warum erstmal egal) und ich hab mir einen vom Wolf gekloppt bis ich die hintere Steckachse draußen hatte.
Dabei habe ich ganz viele Längsriefen auf dem 17mm Durchmesser gesehen.
Das Lager (3203 X) passt auch nachdem ich die Achse hab ablaufen lassen (360 + 1600 + 2000 Schmirgel) nicht von Hand ohne Gewalt.
Die Welle hat 16.963-16.973 mm
Die Vorderachse geht auch nur mit klopfen, aber unvergleichlich leichter.
Spezielle Abzieher?
Wenn es " normal " ist ok, kann damit leben, aber ..... unwahrscheinlich.
Danke im Voraus
Die Klemmschrauben haste auf und raus gemacht?
Gruß
Kurti,
das Problem habe ich vorne. Hinten leicht, vorne mußte richtig klopfen.
habe vorne neue Lager eingebaut. Beim zusammenbau konnte man die Steckachse mit der Hand reinschieben.
Beim Radausbau .....
Habe dann mal das Lager ausgebaut. Entweder ist der Innenring geschrumpft, oder die Steckachse gewachsen
Manfred
jepp,
alle Klemmschrauben in die Kiste geschmissen ;)
Habe die Welle auf der Arbeit ausgemessen und mit einem vorhandenen 17mm Lager ausprobiert. Lief vom allerfeinsten (mit leichtem Druck, gleichmässig)
Das Originallager (fiel aus der Nabe von selber raus...) keine Chance ohne Klopfen.
nun, also relativ normal mein Fall
warum ich das Hinterrad ausgebaut habe?
meine Bremse hat die Nabe "verbrannt"
Irgendein Hirn" hat aufm Parkplatz wohl gemeint mein Bremshebel sei zu lommelig, den kann man doch über die Flügelmutter nachstellen.
Ich hab das erst beim Fahren gemerkt dass die Mühle nicht über 85 km/h lief.
Bremse benutze ich kaum, ich fahre lieber langsam und lass ausrollen.
Beim ersten Bremsen (einmal muss mal ja doch :)) merkte ich das sie sofort zupackt. (kein Witz, meine Hinterradbremse ist der Hammer)
dann sah ich den Salat. Siehe Foto
Leider zu spät.
ZitatIrgendein Hirn" hat aufm Parkplatz wohl gemeint mein Bremshebel sei zu lommelig, den kann man doch über die Flügelmutter nachstellen.
da gab´s doch mal einen Tret mit der KONTERMUTTER hinter der Flügelmutter ;D
Oh ja, kontermutter....
Muss aber nicht wenn jeder seine Flossen bei sich hält
Sowas passiert aber auch den Besitzern der Maschinen selbst,die aus Langeweile an den Flügelmuttern drehen und dann ihr Wunder erleben.
Ich will ja keine Namen nennen,nicht wahr Höffi und Fastnachter?
Gruß
André
Vor allem wenn man Gepäck auflädt oder einen Sozius mitnimmt, sollte man die HiRa-bremse besser prüfen.
Da kann ich mich noch an meinen ersten Start zum See erinnern.
Die Probefahrt war einen Meter lang. Dann fiel es mir auf ...
Ja mir am See passiert. Nach Inspektionsarbeiten. Im Stillstand ließ sich alles leicht drehen. Nach 20km dann Qualm...
Kurti ich denke auch du warst selber der Hirni ;-)
Gruß
...ist mir mit Sozi und Gepäck auch schon einmal passiert - aber nicht 2x...
Hi Jan, garantiert nicht!!!!
Aber wie Burghard sagt: nicht 2 mal
Ich werde mit kontermutter arbeiten
Schade nur um die Zeit alles wieder zu richten
Grad läuft sie schön
Bis auf bischen ölen....
versuch mal die Steckachse ohne Rad durchzuschieben. Meist sind die Klemmungen nicht in Linie, wenn zB R27 der Antrieb mal abgeschraubt wurde, und nicht korrekt wieder mit Steckachse montiert worden ist. Wenn die leicht durch Rad rutscht liegts an den klemmungen!
Gruesse Jan
Hab das ausgebaute Lager versucht auf die Achse zu stecken
Geht nur mit klopfen, sanft von Hand kann ich knicken
Dann liegt es wohl an den Lagern. Wenn Du sie von Hand knicken kannst, ist eh was im Argen mit den Lagern... ;D
BenW
ist die Steckachse mal nachverchromt worden?
BenW, der war gut.
Ich hab ne patentanmeldung: 3203 KK (bidirektional knickbares Kugellager)
@rolf
Nö, blank. Schrub ja ich hab sie ablaufen lassen. Masse stehn auch dabei
Mesa hüt obend den innenring
Roll sie mal ab ob sie krumm ist
Hab ich auf der drehbank gemessen
100mm eingespannt hat sie vor dem Gewinde 0.3mm
Also "nix"
Hab den Innendurchmesser am Lager gemessen
16.967
Jetz wundert es mich nicht mehr
Dann werde ich meine Story mal kplt. schreiben:
Trommel wurde neu Ceramik beschichtet.
Neue SKF Lager + neue Niro Radachse aus dem tiefen bayr. Walde
Beide Lager gingen ohne Probleme über die Radachse.
Radachse ging sauber durch die Tauchrohre.
Lager eingebaut. Radachse geht immer noch einwandfrei.
Rad rein, Achse rein, alles ohne Probleme.
Mutter angezogen und gefahren.
Nach 1000km mußte das Rad raus.
Nur mit purer Gewalt. (Holzhammer)
Welle riefig. Kein Lager ging mehr rüber.
Welle geglättet. Neue Lager gekauft.
Alles geht einwandfrei.
Zusammengebaut.
Wollte nach 500km das Rad ausbauen.
Nur mit Gewalt.
Welle wieder riefig.
Lager gehen nicht über die Welle.
Gibbet dat?
Kann ein Lagerinnenring schrumpfen?
Kann eine Niro Welle dicker werden?
Manfred
Hallo Manfred,
wollte grad neue Lager bestellen da ich im Innenring Riefen "erkennen" konnte.
Ich hab mit einer Digi µ Schraube mit 3 zylindrischen Taststiften gemessen.habe den größten Wert gefixt und versucht radial zu drehen.
Das geht bis die "Riefen" kommen. Dann blockiert es die Weiterdrehung.
@alle
Was nehmt ihr für Lager?
Sind die beidseitig gedichteten mit Lithiumfett (bis 120°) das "nonplusultra"?
SKF 3203 A-2ZTN9/MT33
https://www.ekugellager.de/Product/ProductDetails/?productId=4086
Die Intervalle von 5000km (Handbuch) zum Fetten sind mir irgendwie.... altbacken.
Meine Meinung: ein beidseitig abgedichtetes Lager mit etwas Temperaturbeständigem Fett erübrigt weitere Demontage?
Liege ich falsch?
Danke
Kurt
Manfred, Niro ist nun mal kein passender Stahl dafür (meine Meinung).
Edelstahl hat als Radachse nach meinem Verständnis nichts zu suchen, obwohl es solche Dinger auch zu kaufen gibt.
Ist genauso mit den Schrauben, gehen auch nicht für alles.
kann man auch wissenschaftlich erläutern ;) hab aber ehrlich gesagt heute abend keine Lust mehr.
Gruß Hugo
ach Hugo, komm
meine ist auch Edelstahl....
Aber ich werf sie nicht weg
>:( >:( >:(
Fettet Ihr die Achsen leicht ein vor der Montage?
Kurti, passen die Lager denn zu den Originalachsen?
Ich habe die Lager und die Achsen. Die Achsen scheinen sehr lange drin zu sein, die Spuren vom ein/ausbauen sind unzählbar gewesen.
Hinterachse mindestens 20 Riefen (also theoretisch min 10 mal ein und ausgebaut)
Vorderachse blank.
Hatte gestern Abend nochmal den innendurchmesser gemessen: 16,978-16,998 und 2 stellen wo die Riefen gemacht haben (fressstellen)
Ich zitiere:
Fettet Ihr die Achsen leicht ein vor der Montage?
Ich oute mich:
Ich bin exzessiver Brunox Nutzer
Nehme das auch als Reinigung, Schmierung, esoterische Rituale...
@ Stefan und Rolf : ja
@ Kurti : Brunoxen ist nicht fetten. Das würde ich mal anders machen...
Der andere Stefan
Ja Stefan, das mach ich anders
Ich kauf erstmal neue Lager und prüfe die Passung.
Ganz ehrlich, wenn die Passung so stramm ist verrate ich euch nicht wo das Fett der gefetteten Welle hin ist
Ist Brunox nicht was gegen Rost etc?
@rolf
Nehm ich für (fast) alles
Zähneputzen nur ab und zu
Brunox ist ein Mittel um Rost zu bekämpfen. Soweit mir bekannt.
Achsen werden bei der Montage immer leicht eingefettet.
Mir wurde empfohlen beidseitig abgedichtet Lager zu nehmen, und mit hitzebeständigen Fett zu füllen.
Habe ich gemacht.
Steckachse aus Niro: Hugo, grundsätzlich hast Du recht. Aber könnte sich so eine Achse verbiegen?
Wie ich das hier gerade so schreibe: Ich hatte vorher eine Stahlachse drin. Bei der Neuverchromung wurde die gesamte Achse entchromt. :juhuu:
Dann kam die Nirochse rein. Ich glaube, seitdem ist der Wurm drin.
Frage: Die Distanzbuchse zwischen den beiden Lagern, muss da irgendwas ausdistanziert werden, oder ist das egal?
Manfred
Wo ist mein letzter Beitrag
Wech
Leute,
was Brunox ist, sollte man wissen.
Das ist sowas wie Bosch, Haribo oder Henkel.
Ein Hersteller.
www.brunox.com
Zum Fred:
Nimm neue, nicht gekapselte Lager.
Vermiss die.
Lass die alte Achse aufchromen oder kauf dir eine neue.
Und dann nimm Bosch Radlagerfett; nichts sonst.
ZitatZum Fred:
Nimm neue, nicht gekapselte Lager.
Vermiss die.
Warum nicht gekapselte Lager?
ZitatLass die alte Achse aufchromen oder kauf dir eine neue.
Hast Du Ansatzweise eine Ahnung was das kostet?
Wenn ich die alte Achse kplt. neu aufarbeite:
Zuerst muss die alte Achse entchromt werden.
Dann wird die lange Seite hartverchromt.
Dann die kurze Seite Glanzverchromt.
Dann muss die lange Seite auf Mass geschliffen werden.
Warum meinst Du bieten die Händler nur Niro -Achsen an?
ZitatUnd dann nimm Bosch Radlagerfett; nichts sonst.
Castrol und andere bieten das Fett auch an.
Kurti: Von wem hast Du die Niro Achse gekauft?
Manfred
Nochmal zu meiner Frage: passen die originalen Achsen besser? Heißt: kann es sein dass deine Nachbauachse das Problem ist und nicht dein Lager?
Gruß
Wo ist auch mein vorletzter Beitrag???
Wechwech????
Das macht so kein spass
Zu Brunox: ich meine den Ölsprüher ähnlich WD40
Wenn ich wieder dahe bin mach ich Foto
Das nehm ich zu fast allem
Putzen reinigen pflegen säubern ....
Die Wellen waren drin, ich hab die R25/2 nicht so lange
Ich schrieb die durchmessermasse weiter oben
Warum verchromen?
Wenn die Passung und Formlage stimmt?
Das ist kein Bauteil welches als Achse in einem linearlager ( kugelbuchse, umlaufbuxe....) läuft.
Bitte messt eure original Achsen mal aus und schreibt das Ergebnisse auf
Ich kann mir wellen auf jegliches Maß schleifen wenn nötig
Und nochmal die Frage: warum keine gekapselten und gefüllte Lager einsetzen?
Dankschee
Klar kannst du RS Lager einsetzen....aber ohne die vorgeschlagenen verrenkungen.....so wie sie sind einbauen...und dann (!!) die Achsen mit Fett einsetzen !!!! ansonsten fressen die gerne (siehe bei dir)
Von welchen hersteller sind deine radlager?
Der Reihe nach:
a) Gegen gekapselte Lager im Rad habe ich was, weil man die schwer nachfetten oder den Lagerlauf per Sicht kontrollieren kann.
Zudem habe ich die Dinger in Verdacht, nicht wasserdicht zu sein. (Was ist, wenn einmal eingedungenes Wasser nicht mehr rauskommt ..)
Zudem ist mir nicht klar, wie die Fettfüllung beschaffen ist. Ich hab da immer die Sorge, dass das Zeuch reaktiv wird.
Ob gekapselt oder nicht, rangiert bei mir aber unter Geschmackssache.
b) Mir ist nicht bekannt, wie teuer ein Aufchromen ist. Ich weiß nur, dass es teuer ist.
Teurer ist definitiv ein in voller Fahrt blockierendes Rad.
Falls die Welle passt; weiterfahren.
c) Kurti meint wahrscheinlich das Brunox Turbo-Spray.
Aber egal ob das oder WD40.
Sowas hat am Radlager oder an der Achse nichts, aber auch gar nichts zu suchen.
Das hält weder die Temperaturen aus, noch gewährt es Schmierung.
Im Gegenteil: Das ist so dünnflüssig, dass es spätestens bei Erhitzung raussickert und dafür Sorge trägt, dass die Welle trocken läuft.
Man kann damit putzen; dann muss man aber auch abtrocknen und neu einfetten.
d) Bosch-Radlagerfett war ein Irrtum meinerseits. Ich meinte Castrol LMX (http://www.castrol.com/de_de/germany/products/cars/greases/lmx-li-komplexfett.html), wobei die Marke an sich egal ist.
Meiner Meinung nach sollte es in jedem Fall ein Radlagerfett sein und nicht irgendwas.
Lest mal die Angaben von Castrol und vergleicht mit herkömmlichem Heißlagerfett.
Radlagerfett ist eine ganze Ecke anders.
Für 7,50 € die Tube sollte man da auch nicht lange diskutieren.
Übrigens noch was:
Ich habe bei meiner wiederholt festgestellt, dass aus der Radnabe Wasser rausläuft und zwar aus dem Lagerbereich.
(Ja, gemeint ist Rad ausbauen und kippen.)
Das ist verdammt blöd. Übeltäter war ein Spalt zwischen Bremsankerplatte und Gabelfaust.
Dort war eine ideale Eindringstelle für Wasser; direkt auf die Welle und von dort ab ins Lager.
Die Lösung war relativ simpel und ist dauerhaft:
Bei eingebautem Rad ein passend gerissenes Stück Krepp nehmen, in Radlagerfett wälzen und reinpressen.
Das erste Stück Krepp habe ich trotz mehrerer Radausbauten immer noch. ;D
Schaut Euch mal Eure Karren an.
Jedes zweite Vollnabenmodell, gleich ob Schwinge oder Gabel, hat dort eine nicht hundertprozentig dichte Passung.
Clemens
PS: Rolf hat Recht. Die Achse dürfte mangels Schmierung gefressen haben.
Zitat von: cledrera am 04 Oktober 2014, 11:26:37
Im Gegenteil: Das ist so dünnflüssig, dass es spätestens bei Erhitzung raussickert und dafür Sorge trägt, dass die Welle trocken läuft.
Man kann damit putzen; dann muss man aber auch abtrocknen und neu einfetten.
d) Bosch-Radlagerfett war ein Irrtum meinerseits. Ich meinte Castrol LMX (http://www.castrol.com/de_de/germany/products/cars/greases/lmx-li-komplexfett.html), wobei die Marke an sich egal ist.
Meiner Meinung nach sollte es in jedem Fall ein Radlagerfett sein und nicht irgendwas.
Lest mal die Angaben von Castrol und vergleicht mit herkömmlichem Heißlagerfett.
Radlagerfett ist eine ganze Ecke anders.
Für 7,50 € die Tube sollte man da auch nicht lange diskutieren.
Übrigens noch was:
Ich habe bei meiner wiederholt festgestellt, dass aus der Radnabe Wasser rausläuft und zwar aus dem Lagerbereich.
(Ja, gemeint ist Rad ausbauen und kippen.)
Das ist verdammt blöd. Übeltäter war ein Spalt zwischen Bremsankerplatte und Gabelfaust.
Dort war eine ideale Eindringstelle für Wasser; direkt auf die Welle und von dort ab ins Lager.
Die Lösung war relativ simpel und ist dauerhaft:
Bei eingebautem Rad ein passend gerissenes Stück Krepp nehmen, in Radlagerfett wälzen und reinpressen.
Das erste Stück Krepp habe ich trotz mehrerer Radausbauten immer noch. ;D
Schaut Euch mal Eure Karren an.
Jedes zweite Vollnabenmodell, gleich ob Schwinge oder Gabel, hat dort eine nicht hundertprozentig dichte Passung.
Clemens
PS: Rolf hat Recht. Die Achse dürfte mangels Schmierung gefressen haben.
Hallo Clemens,
die Steckachse ist keine Welle. Sollte sich nur beim Ein- und Ausbau bewegen und nur da können Riefen entstehen. Was mich wundert ist, dass neue Lager ohne Probleme passen.
Gruß Thomas
PS: war vorher ein Klick zu viel
Clemens, zum Thema beidseitig abgedichtete Lager:
Man nehme ein Schraubendreher und heble die Abdeckung ab.
Man entferne das darin befindliche Fett.
Man nehme Heißlagerfett und befülle damit das Lager.
Man drückt beide Deckel wieder drauf.
Bei mir kam da noch nie Wasser raus. Fährst Du durch Flüsse, Bäche?
Zitatoder den Lagerlauf per Sicht kontrollieren kann.
Bitte um Erklärung.
ZitatFrage: Die Distanzbuchse zwischen den beiden Lagern, muss da irgendwas ausdistanziert werden, oder ist das egal?
Manfred
Manfred, wie hoch hitzebeständig ist das von die angesprochene Fett?
Manfred, wie hoch hitzebeständig ist das von die angesprochene Fett?
Frage: Die Distanzbuchse zwischen den beiden Lagern, muss da irgendwas ausdistanziert werden, oder ist das egal?
Nein, ist nicht egal...die ist dafür da wenn man die Achse festzieht sich die Innenringe nicht nach innen bewegen und damit das lager vespannen
Kurti, ich glaube so um die 200 Grad sollen die aushalten.
Rolf, vielen Dank. Ich glaube ich habe da einen falschen Fehler gemacht....
Kannst du mir bitte erklären wie ich es richtig ausdistanziere?
Gibt es verschiedene Buchsenlängen?
Manfred
Die werden nicht unsdistanziert. Nur richtig nach WHB zusammengebaut. Erst ab /3 spät bzw. R26 muss du ausdistanzieren.
Gruß
Das sind dann ja auch Kegelrollenlager!
Beim Zusammenbau meines Seitenwagenrades hatte ich den Effekt, dass nach dem Einschlagen des zweiten
Kugellagers die ganze "Sache" unter Spannung war nicht nicht mehr frei drehte.
Das hat sich erst nach einen paar Schlägen von der anderen Seite auf den Innenring gegeben.
Jetzt läuft es leicht, das betreffende Lager liegt aber nicht am hinteren Lagersitzt an. ::)
Was tun? So lassen oder die Distanzbuchse etwas abschleifen (lassen).
Gruß Buxus
Buxus wenn ich dich richtig verdtehe ist das normal. Ich glaube das heißt festlager und loslager. Bin aber kein Fachmann. Jedenfalls ist ne Zeichnung dazu im WHB. Die geistert hier auch im Forum rum. Da sieht man, wenn man genau schaut, dass das eine ganz in den Sitz gehört und das andere leichtes spiel haben muss.
Wenn du es nicht findedt mache ich später am Rechner einen Screenshot und zeichne ein was ich meine.
Gruß
ZitatDie werden nicht unsdistanziert. Nur richtig nach WHB zusammengebaut.
Wozu benötigt man die (Distanz) buchse?
Man bekommt die Achse auch gut ohne Buchse rein.
Manfred
Zitat von: Manfred250 am 05 Oktober 2014, 09:46:21
Wozu benötigt man die (Distanz) buchse?
Man bekommt die Achse auch gut ohne Buchse rein.
Manfred
Und sogar noch besser ohne Lager!!!
@Fastnachter,
hat das nicht was mit der Lagerluft zu tun?
Z.B. Erhöhte Lagerluft C3, um das Längsspiel bei Wärme ausgleichen zu können.
@Manfred, Kurti
Wenn die Abstützung des Innenrings der Lager im Bezug zum Außenring nicht stimmt, werden die Lager das nicht lange mitmachen oder werden zu heiß. Ist das euer Problem?
Hans-Peter
Hape nicht so ganz. Ich spreche von Raum zum wandern durch Ausdehnung entlang der Achse. Da sind eigentlich jirgendwo beider Lager so geführt dass sie sich bicht bewegen können, sondern immer nur eines. Das feste. Das andere sitzt kannsich minimal bewegen durch Ausdehnung.
Murks, das mit dem snip tool klappt noch nicht. :traurig:
Hape. Unser Problem ist, das wir die Neuteile problemlos montieren können, aber bei der Demontage der Steckachse mit dem Hammer dran müssen.
Kurti hinten, ich vorne.
Zu der Buchse: Ich gehe mal guggen, wievielo ich finde. Von der Logik her müssen die ausdistanziert werden.
Heiß werden die Lager aber nicht.
Manfred
Nachtrag: Manfred die Hülse brauchst du weil du sonst die beiden Lager verspannst beim Anziehen der Achse.
Ja, und wenn die Hülse nicht lang genung ist, verspannt man die Lager auch.
Deshalb die Frage nach dem ausdistansieren.
Loslager: Kann irgendwie nicht sein.
Auf beiden Seiten ist ja eine Flanschbuchse dran, die von der Steckachse auf den Innenring drückt. WEnn nun die Hülse zu lang oder zu kurz ist habe ich einen schweren Lagerlauf.
Dadurch das ich von beiden Seiten auf den Innenring drücke fixiere ich die Lager.
Manfred
Zitat von: Manfred250 am 05 Oktober 2014, 13:03:49
Auf beiden Seiten ist ja eine Flanschbuchse dran, die von der Steckachse auf den Innenring drückt. WEnn nun die Hülse zu lang zu kurz ist habe ich einen schweren Lagerlauf.
Dadurch das ich von beiden Seiten auf den Innenring drücke fixiere ich die Lager.
Genau, bei mir ist die Hülse zu lang, also schwerer Lagerlauf, weil die Kugeln seitlichen Druck bekommen.
Wenn die Hülse zu lang ist, passiert das aber schon beim Reinschlagen des zweiten Lagers.
Da muß man dann rechtzeitig aufhören zu kloppen.
Oder aber, wenn es passiert ist, durch Schlagen auf den Innenring des Lagers der Gegenseite dafür zu sorgen, dass der Abstand der Lager sich wieder
etwas vergrößert. Dann sitzt das Lager der anderen Seite aber nicht mehr "Auf dem Grund" des Lagersitzes, sondern vielleicht 1/10 (je nach dem)
davon entfernt.
Je nach dem wie eng die Passung ist könnte theoretisch die ganzen Einheit in der Größenordnung des Abstandes hin- und her wandern.
Es sei denn, man passt die Hülse an.
Gruß Buxus
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww11.pic-upload.de%2F05.10.14%2F15kskn8gw76m.jpg&hash=3d9d3ba336b6e5bd81131284581a2642950b18fe) (http://www.pic-upload.de/view-24827235/Radlager-2-Seitenwagen_bearbeitet-1.jpg.html)
Und was sacht Rolf dazu?
Manfred
Frag ich mich auch.
Dieselbe Fragestellung gibt es nämlich auch bei den nicht mit Kegelrollenlagern ausgestatten Vollnaben.
Ihr seid mir nicht böse, wenn ich erstmal die Fresse halte? ;D
Clemens
Ich werde nie wieder Welle statt Achse schreiben.
Ich werde nie wieder Welle statt Achse schreiben.
Ich werde nie wieder Welle statt Achse schreiben.
Ich werde nie wieder Welle statt Achse schreiben.
Ich werde nie wieder Welle statt Achse schreiben.
Ich werde nie wieder Welle statt Achse schreiben.
Ich werde nie wieder Welle statt Achse schreiben.
Nö Clemens, ist ok für mich ;D :-*
Ich meine die Abbildung auf Seite 60 im WHB. Damit wird denke ich einiges klarer. Habe aber nur ein mises PDF hier. Mein Original WHB liegt bei mienen Eltern. Wenn jemand die Skizze in wirklich guter Auflösung zur Verfügung stellen könnte wären wir glaube ich einen Schritt weiter.
Gruß
Jan.
Ok ich probiere es mal mit einer schlechten Version (immer noch besser als mein WHB-PDF. Scheint als hätte Karl im Laufe der Jahre mal neuere, höher auflösende PDF hochgeladen :applaus: )
Soweit ich das auf dieser Skizze erkennen kann:
Blauer Pfeil: Lager liegt stumpf auf. Keine Luft. Die Hülse stützt sich daran ab.
Roter Pfeil: Die Hülse stützt sich am Innenring ab
Gelber Bereich (Höhe roter Pfeil): Luft zwischen äußerem Lagerring und sitz.
Heißt:
- Lager rein beim blauen Pfeil, Festschrauben.
- Distanzrohr rein.
- Lager rein beim roten Pfeil,
- mit der Verschraubung zusammenziehen (NICHT QUETSCHEN)
- Mit der Steckachse geht der Druck von der Druckhülse 3 über Lagerinnenring Abstandsrohr 8 Auf innenring 9 und somit ist die ganze Geschichte fest.
Hab ich was vergessen?
Bin noch zum Essen verabredet und das ist schon wieder ein paar Jahre her.
Rolf darf noch mal korrekturlesen 8)
Ausdistanziert wird da nix.
Gruß
Jan.
Hallo zusammen,
ich lese schon eine Weile mit. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man eingebaute Lager mit Schlägen auf den Innenring "justieren" sollte, da müsen sie schon eine ziemlich lockere Passung am Außenring haben. Ich hatte schon Schulterlager, bei denen die Innenringe durch langsames Abziehen mit einem korrekten Werkzeug (wie ein Außenring mit Kugeln) hinterher Druckstellen von den Kugeln hatten.
Das muss anders gehen.
Grüße
Stefan
Tuligung, mein Senf
dat ist eine Lagerskizze von der 25/0
Ich baue das Lager Nr.7 3203 ein. Klopfe es mit einem Dorn am Außenring auf Grund.
Nun wird die Verschlußschraube eingeschraubt und festgeschraubt.
damit ist das Lager fest! justiert. Das kann nicht mehr vor oder zurück.
Dann kommt die Nr. 8. Das Abstandsrohr. Dieses liegt am Innenring vom Lager 3203 auf.
Nun nehme ich das andere Lager 3203 und klopfe es rein. Und dann kommt die Verschlußschraube die auch fest angezogen wird. Auch dieses Lager ist nun fest justiert.
Nun kommen auf beiden Seiten die Nr 3 - Druckhülsen rein.
Dann baue ich das Rad ein und schiebe die Steckachse durch.
Beim anziehen des Rades drückt der Absatz der Achse auf die Nr. 3- Druckhülse. Diese auf den Innenring.
Nehmen wir mal an, der Innenring ist nun kleiner
Von der anderen Seite drückt die Bremsankerplatte von innen auf die andere Druckhülse. Diese auf den Innenring.
Damit erreiche ich die Lagerverspannung die ich nicht haben will.
Manfred
@ Jan: Danke, das ist verständlich! Genau so ist es bei mir.
Das heisst aber, dass man das Lager 2 "überklopfen" kann.
Das ist bei meinem Seitenwagenrad so gewesen.
Die beiden Räder von Adelheid ergaben jedoch kein Problem.
Im Gegensatz zu der Skizze liegen hier auch die Lager 2 spaltfrei an. Satt und sicher!
Die Hülse ließ sich dann noch unter leichtem Druck zwischen den Lagern bewegen.
Gruß Buxus
ZitatDie Hülse ließ sich dann noch unter leichtem Druck zwischen den Lagern bewegen.
Was in meinen Augen richtig wäre.
Und: Der Verschlußdeckel drückt nur auf den Außenring vom Lager. Innenring die Abstandshülse. Ziehe ich den Verschlußdeckel an (ist ja ein Spalt zwischen Außenring + Lagersitz) habe ich eine Verspannung zwischen Innen+Außenring. (Wenn die Abstandhülse nicht stimmt)
Manfred
Nabend Mädels,
ich habe mir zum Eintreiben von Radlagern zwei Scheiben gedreht, die ein paar Zehntel kleiner sind als die Lageraußendurchmesser, Stirnflächen plan. Damit und einer Gewindestange M14 samt Muttern ziehe ich zuerst das eine Lager bis auf Anschlag Außendurchmesser/Nabe ein. Dabei sitzt auf der Gegenseite eine größere Scheibe, die sich an der Nabe abstützt. Dann nach Einlegen der Druckhülse mit den zwei erstgenannten Scheiben das zweite Lager bis Anschlag Innenring/Druckhülse/erster Innenring. Das hat folgende Vorteile:
1. kloppe ich nix schief ein und
2. zerstöre dabei auch keinen Lagersitz.
3. laufen die Lager nach (!) Festziehen der Achsmutter frei.
Gruß
Stefan
schon wieder ist mein beitrach wech.... :kotz:
möchte beidseitig gedichtete lager nehmen mit temp beständigem fett um die "wartungsinterwalle" zum lager fetten zu umgehen
was neht ihr? oder macht ihr diesnt nach plan?
wäre interessant zu wissen
gruß
kurt
Ja
Jan du hast zuviel Rolf gelesen!
Ist ein Satz nicht einfacher zu verstehen als "ja",
zB: ja, Dienst nach Plan, zuzüglich Verb USW?
:juhuu: :juhuu:
Genau. Damit habe ich recht effizient die anderen Fragen mitbeantwortet, oder?
Genau. Oder!
Aber das war ein langes WE.
:still:
Ich habe noch nie Lager ausgebaut um sie zu fetten.....man macht beim Ausbau mehr kaputt als man mit dem neu fetten verbessert.
Ne, das nicht. Aber die Verschraubungen ab und mim Heißluftfön das Fett etwas anwärmen damit es rausläuft. Dann spülen mit WD40 und neu füllen, dabei bei Bedarf den Filzring ersetzen. So Sachen mache ich schon. Wenn auch nicht alle 5.000km.
Danke Jan 100 pkt Antwort. Steht nähmlich genauso so im Wartungsplan! :attacke: :attacke: :attacke: :attacke:
Ich habe bestellt: 3203-BD-2HRS-TVH FAG 17x40x17,5
Wenn sie da sind, sehn wir weiter.
schönen Abend
Grüße
Kurt
Die aber nicht so doll anwärmen beim Fettwechsel, sonst läuft der Polyamid-Kafig (=TVH) mit raus.
Gruß
Stefan
bei den richtigen Lagern ist das Aufheizen kein Problem. Die haben den Stahlkäfig.
Diese sind aber nur auf Sonderbestellung erhältlich und in größerer Stückzahl. Kommen aus Japan.
aber wie Stefan schon schrieb TVH ist glasfaserverstärkter Polyamidkäfig
Hugo
Radlager mit Kunststoffkäfig? wozu soll das denn gut sein? Leiserer Lauf der Räder? ;D
Zum Nachfetten: meine Lager hatten immer noch gut Fett intus wenn ich sie gewechselt habe.
TVH für Radlager?
Hat das irgendwelche Vorteile oder Nachteile?
Rolf,
war bei meinem Kegelrollenlager, dem geknackten, genauso.
Hab das dann (unter Absingen schmutziger Lieder in 37 Etappen inkl. Radlagerbuchse Lagerbüchse) gewechselt.
Bei Kontrolle nach drei Monaten (pure Neugier) habe ich festgestellt, dass die Schmierung gut ist.
Allerdings war deutlich, dass das Castrol-Fett gearbeitet hatte (Farbveränderung).
Und was willst du uns damit sagen?
Das Fett verschleißt und auch mal gewechselt werden sollte.
1. muß man dazu das alte Fett auswaschen
2. auswaschen ist contra-produktiv da es immer (!) auch den Dreck in das Lager wäscht
3.wechsle ich immer die Radlager wenn sie defekt sind (schwergängig sein, Spiel haben oder Geräusche machen)....d.h. alle 80.00km ... soll heissen dann fange ich schon an über Speichaustausch nachzudenken und mache das in einen Atemzug....ich wasche sie bestimmt nicht aus (Gründe s.o.) damit ich sie erst nach 87000km wechseln muss
Das Lagerwaschen war der damaligen Zeit geschuldet als ein Lager noch richtig teuer war...spätestens in bezug auf den Verdienst....lest mal Vorkriegshandbücher....da steht auch immer etwas von Unterbrecher glatt feilen.....mache ich auch nicht
Zitat von: Hugo am 07 Oktober 2014, 00:19:06
aber wie Stefan schon schrieb TVH ist glasfaserverstärkter Polyamidkäfig
Hugo
;D ;D ;D
Rolf, ich wollte damit nur sagen, das ich sowas auch nicht nehme, auch nicht fürs Getriebe, gibts ja mittlerweile von nahmhaften Herstellern nur noch mit Polyamidkäfig
ohne mich, bin überhaupt kein Freund davon
bin schon nahezu bereit, da meine Vorräte der doppelreihigen Schrägkugellager aufgebraucht sind, zwei Einzelreihige einzubauen (natürlich das zweite seitenverkehrt passend), die gibts wenigstens noch mit Stahl oder Messingkäfig
wurde bei den Engländern sogar manchmal schon serienmäßig gemacht
Hugo
Danke für die Einschätzung. Wieder was gelernt (und Arbeit in Zukunft gespart).
Gruß
Yep,
danke Rolf auch von mir.
(Lies mal bei Mair die Seite 608 f.)
Nachdem wir die Lager gewaschen und geölt haben könnten wir zum Ursprungsthema zurück kommen.
Wie stelle ich das lagerspiel her? Wie mache ich dass mit der Abstandshülse das die zu viel und zu wenig drückt?
Manfred
Hi Manfred,
ich bin nicht der Profi wie viele andere hier, aber wenn ich das was ich rausmache wieder in der richtigen Reihenfolge zurück einbaue müsste ich ja nichts ausdistanzieren.
Habe die Lager bestellt (Zitat von: Kurti am 06 Oktober 2014, 22:34:08
3203-BD-2HRS-TVH FAG 17x40x17,5
Wenn sie da sind, sehn wir weiter.
schönen Abend
Grüße
Kurt
Kurt: richtig. Manfred: hatte ich dochbbeschrieben. Sogar mit Skizze.
Gruß
blöde Scheisse!
Die neuen Lager sind da. Hab eins auf die Achse gesteckt und dat Ding wackelt wie n Katzenschwanz!
Auf der Vorderachse scheint es stramm draufzugehen, habs weiter nicht probiert.
Morgen mess ich das Lager und die 2 Achsen OD. Wenns dumm läuft muss ich ne neue Hinterachse drehn >:(
Waren wohl die uig Kratzer vom Vorbesitzer gar nicht Spuren vom Lager sondern hat der so den Achdurchmesser "vergrößert"????
Und jetz geh ich mich beruhigen!
Mein Kerner gärt, ich guck dem zu!
Ich habe nicht alles verfolgt!
Sind die alten Lager sicher hinüber?
Gruß Rudi
Das mit den Achsen geht mir sowieso auf die Nüsse, seitdem ich ein "gewachsenes" (Edelstahl- :kopfhau: :kopfhau:) Exemplar ausbauen musste.
Dabei sind die Maße in der Vergleichsliste (http://www.bmw-einzylinder.de/Vergleichstabelle/default.html) fein aufgezählt.
Nur was das genau für ein Material sein sollte, ob die Oberfläche beschichtet, und wenn ja wie, sein sollte, ist mir nicht ganz klar.
Kurti,
wenn du schon misst, veröffentliche doch mal bitte Deine Meßwerte.
Danke
Clemens
Hab ich doch, Clemens, weiter oben.
Die neuen( ebenfalls weiter oben bezeichneten Lager)
Hab ich grad eben gemessen
Innendurchmesser=16,989-16,992mm
Kurti,
war mir klar. Es ging mit nur um die Werte, die Du noch messen wolltest und soeben gefredet hast.
Danke dafür.
Kurz mal zusammengefasst:
Vergleichsliste (R25/2): ZitatDurchmesser 2 (Maß D) 17,0-0,05 mm
ZitatDie Welle
Achse ::) Zitathat 16.963-16.973 mm
ZitatInnendurchmesser=16,989-16,992mm
Welche Passung wäre den hier eigentlich die richtige?
Hab mit mopedkollege gesprochen und ihm das passungsspiel gezeigt
Er sagt in seiner K100 ist das Spiel des innenrings zurAchse viel größer
Aber da das Lager radial belastet und axial vorgespannt ist sei doch alles ok
Wenn ich das konstruieren müsste würde ich schon ne andere Passung wählen, aber darum geht es ja nicht.
@rudi
Das Lager ist nicht mehr ganz frisch
Willst es haben? Ich schenks dir, du musst es aber selber holen
Zitat von: Kurti am 09 Oktober 2014, 13:31:27
Wenn ich das konstruieren müsste würde ich schon ne andere Passung wählen, aber darum geht es ja nicht.
Mit Deinem Fachwissen solltest Du Dich bei BMW in der Konstruktionsabteilung bewerben.
BenW, geht leider nicht, die Abteilung von 1951oder früher ist nicht mehr da oder ich bin vieeeel zu jung
Und ich überhöre den Neid in deiner Stimme
Mal ernst
Um nicht wieder falsch verstanden oder interpretiert zu werden:
Die Passung Achse Innendurchmesser Radlager wie sie im Istzustand an meinem
Motorrad gemessen wurde würde ich anders machen.
Die Originalpassung ab Werk ist mir nicht bekannt.
Das von Clemens mitgeteilte Maß 17 - 0,05 ist in Kombination mit meinem neuen Lager eindeutig ein Presssitz.( ignorier bitte die 7-8 mü, solche Diskussionen sin überflüssig)
Kurti,
finde es schade, das hier zu lesen:
ZitatWenn ich das konstruieren müsste würde ich schon ne andere Passung wählen, aber darum geht es ja nicht.
Mich hätte interessiert, was Du anders gemacht hättest.
Aber ich gehe mal davon aus, dass Du uns weiter berichtest.
Zitat von: Kurti am 09 Oktober 2014, 13:31:27
@rudi
Das Lager ist nicht mehr ganz frisch
Willst es haben? Ich schenks dir, du musst es aber selber holen
Nö, hatte jetzt mal vermutet man könnte es wiederverwenden. Oder eben messen.
Ich bin raus, Danke.
Gruß Rudi
Ein Lager in dieser Größe mit Normaltoleranz hat einen Innenduchmesser von 17mm bis 16,992.Es darf also 8µ Meter Untermaß haben.
Die Achse von bmw im Sollmaß ist 16.95. Das ergibt keinen Presssitz sondern die Achse lässt sich leicht durch die Lager schieben.
Gruß Hartmut
Rudi, ich hab die R25/2 nicht so lange. ...
Wenn ich sie schon offen habe und so ein Mahleur beim rausholen der Achse habe, tausche ich das Lager. (hat auch einen kleinen Ausbruch im Aussenring)
Kostet ja nicht die Welt.
@Clemens
das ist schon wieder missverstanden. ( :\'( :\'( :\'( :\'( :\'()
OK dann drück ich mich wieder mal anders aus:
Wenn ich eine Achse machen müsste (ich weiss, man kann sie bei Uli für 60€ kaufen) würde ich das Lager ausmessen und die Achse dazu passend schleifen.
Und zwar NICHT auf das angegebene Maß "Durchmesser 2 (Maß D) 17,0-0,05 mm"
Warum: wenn ich ein Lager mit Innendurchmesser "16,989-16,992" nehme und dazu die Achse mit 16.999 ergibt sich (Formlagetoleranzen fälschlich ignorierend!!!) ein Pressitz vom allerfeinsten. Das möchte ich nicht.
Für dieses Lager würde ich meine Achse schleifen auf 0.01mm unter Lager Kleinstmaß.
Dass die Fertigung - als unsere Möpps konstruiert wurden - andere Möglichkeiten hatten als heute ist klar.
In der masspro sowieso. Da galt wie heute die Dewise "so gut wie nötig, so schlecht wie möglich" (die haben damals auch auf die Mark gucken müssen)
Zitat von: cledrera am 09 Oktober 2014, 12:48:46
Kurz mal zusammengefasst:
Vergleichsliste (R25/2): Achse ::)
Zitat
hat 16.963-16.973 mm
das HAT MEIN EAchse. (die hinten. Die vorne hat mehr, hab ich aber nicht gemessen)
Auf dieser Achse ist das neue Lager mit dem Mass "16,989-16,992" zu labberig für mein Empfinden.
Ich würde ein Gleitsitz von allermax 0.02mm nehmen. ACHTUNG: NUR FÜR MICH. wenn ich in Masse gehen würde und den Pfennig zählen müsste dann NICHT.
So war das gemeint mit "wenn ich das konstruieren müsste". (Und in der heutigen Zeit mit unseren Prozessen wären die Toleranzen kein Thema)
hofe niemandem auf den Schlips getreten zu haben
Grüße
Kurt
PS: Hartmut RICHTIG und doch nicht.
Die Achse von BMW hat Sollmaß 16.95 bis 17.00
also passt worst case Achse 17.00 (höchstmass , aber IN Toleranz) nicht in ein normaltoleriertes Lager mit Innenmass - worst case 16.992 (kleinstmaß, auch in Toleranz)
Das IST PRESSITZ so sicher wie das Amen in der Kirche.
Die Maße dürfen streuen. Das bedeutet Toleranz.
Die Betrachtung der Werte muss über die Verteilung geschehen.
Danke Kurti.
Ich habe mir vom rabenbauer eine neue Niroachse schicken lassen.
Und neue Lager.
Und : Geht sehr stramm die Achse in das lager zu schieben. Zu stramm für mein Gefühl.
Manfred
Manfred :juhuu: :juhuu: :juhuu: :juhuu:
Messen Messen Messen
das sind meine max 2 Hundertstel. Wollen wir aufn Kaffee :prost: wetten
Wenn du das von Hand ganz stramm draufschieben kannst kannst (und heiss nicht Hulk, und nimmst Fett :)) ist das der perfekte Sitz.
Hast Du die Möglichkeit zum Messen?
mein zweites Lager (6303) krieg ich nicht raus. Die Verschraubung ist sowas von hinüber. Das hat ebenfalls Macken innen! (mist mist mist)
Neue Lager sind bereit zum Einbau jetz will das blöde Gewinde nicht aufgehen. (Ja, ich hab Zugriff auf Werkzeug) :box2:
G
K
Hi,
mal ne´ganz andere Frage: Warum muss denn überhaupt hier die Passung so genau sein?
Warum kann denn die Achse nicht sagen wir mal 5 Hunderstel oder von mir aus auch 1/10 Spiel haben?
Die ganze Einheit wird doch per Feingewindemutter der Achse in eine hohe Pressung gebracht.
Da beweget sich doch eh nichts mehr. Versteht ihr was ich meine?
Gruß Buxus
Bitte alles unter der Überschrift zu sehen: Es gibt keine dummen Fragen! ???
Schiebesitze sind ja nicht DAS Problem sondern diese Übergangspassungen die - wenns dumm läuft Presspassungen sind.
Max 0,05 mm sind ja ok (Toleranzrechnung BMW aber nur in eine Richtung betrachtet), (ich pers. ;D ;D ;D hätte 0,02) aber kein Press!
Und durch in axiale Richtung verspanntes Lager die Radialluft zw. Welle und Innenring zu kompensieren, uh, da krieg ich kühle Füße :-\\
Wie vergewaltigt ihr die Verschraubung wieder raus (ohne Trennschleifer o.ä)?
G
K
ok!
Zitat von: professor buxus am 09 Oktober 2014, 22:03:09
Hi,
mal ne´ganz andere Frage: Warum muss denn überhaupt hier die Passung so genau sein?
Warum kann denn die Achse nicht sagen wir mal 5 Hunderstel oder von mir aus auch 1/10 Spiel haben?
Die ganze Einheit wird doch per Feingewindemutter der Achse in eine hohe Pressung gebracht.
Da beweget sich doch eh nichts mehr. Versteht ihr was ich meine?
Gruß Buxus
Bitte alles unter der Überschrift zu sehen: Es gibt keine dummen Fragen! ???
Wie soll das denn spielfrei laufen?...welche Pressung? die, die das Lager verspannt?
1/10 Spiel....hatte ich mal ...bei meiner 67/2.....ich habe pausenlos das lager gewechselt bis ich merkte das die Achse eingelaufen war....bis dahin hatte ich immer ein wackeliges Hinterrad (wie beim ausgelaufenen Hinterradlager)
Moin Rolf,
meine Verständnisfrage war, dass ja alle grün markierten Teile durch die Achse verspannt werden.
Da bewegt sich dann doch nichts mehr.
Und wenn sich nichts mehr bewegt, kann die Achse doch mehr Spiel haben.
Den Fall habe ich jetzt nämlich bei meinem Seitenwagenrad. Da hat die Achse aber garantiert ein 1/10 Spiel.
Wenn Du da an der Felge drückst wackelt da nichts.
Gruß Buxus
(https://bmw-einzylinder.de/forum/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww11.pic-upload.de%2F10.10.14%2F42hpvfd5lb85.jpg&hash=5c502aa0d47fcf764c2665e285e2619b013512f3) (http://www.pic-upload.de/view-24875718/Radlager.gr--n_bearbeitet-1.jpg.html)
Hab mal die Durchmesser aller Achsen, die mir zur Verfügung stehen geprüft. Diese haben alle 4 bis 5 Hundertstel Untermaß. Nicht ein Lager klemmt beim Aufschieben.
Bernd
Habbe die 4 Lager eingebaut.
Alles hat geflutscht, musste nur mit dem Kunststoffhammer ganz leicht nachhelfen. (war eher ein Fluchtproblem)
Das Problem bereiten (ich vermute es nur) die weichen Niroachsen. Wenn die ein Span - woher auch immer - einmal in den Innenring einmassiert haben ist jeder weitere Ein- und Ausbau ein Drama. Da hat Chrom schon was ....
anyway, ich muss nicht mehr prügeln wie Willi, hab brav auch ausreichend Fett genommen.
In dem Atemzug sind vo+hi neue Reifen drauf.
Jetz hab ich aber ein anderes Problem: sicherer Stand auf 3 Punkten....(Profildicke)
Ist doch immer so. Ständer bisschen aufschweißen, fertig.
Gruß
Ich habe nun ein anderes neues Lager versucht auf die Achse auf zuschieben. Geht einwandfrei.
Werde das andere Lager mal morgen innen betrachten.
Zu der Zeichnung von Jan + Buxus:
Das ist doch eine von der 25/0?
Bei der /2 sind es verschraubbare Deckel. Und mit diesen Deckel kann ich die Lager verspannen.
Siehe meine Skizze:
"Und mit diesen Deckel kann ich die Lager verspannen."
wenn die Innenbuchse zu lang ist
So stehts auf Mannis Skizze, mit anderer (Stemler, Uli, Rabenbauer ...?) Wortwahl.