Getriebe demontage

Begonnen von R252Chopper, 30 September 2009, 09:03:55

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R252Chopper

Tag zusammen. Ich bin gerade am zerlegen des Getriebes ( 25/2 ). Jetzt bekome ich die Halteschraube der hinteren ( weiter innen sitzende ) Schaltgabel nicht auf. Wenn ich den Kopf abbohre komme ich ja nicht an den Bolzen heran um ihn rauszudrehen. Frage deshalb : Bekomme ich die hintere Schaltgabel mit dem Rest der Schraube aus dem Getriebe raus ?  Möchte möglichst weiter nach der Instandsetzungsanleitung ausbauen, nicht durcheinander alles was geht rausholen bevor die zweite Gabel raus kommt.

Hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt  ::)

Nachtrag : Hier ein Bild der vorderen Schraube die einwandfrei rausging :



Hier gibts es weitere Bilder von der  Getriebedemontage, vieleicht hat ja gleich einer einen Tip dazu. Könnt ihr euch vorstellen, daß in dem Getriebe absolut KEIN Öl drin war ? Einserseits sieht es innen aus wie frisch überholt, andererseites sind einige Teile defekt ( Blech, Lager ).

Habe auch schon das aktuelle Thema "schaltklaue antriebswelle" gelesen.

R252Chopper



† Oldtimerfahrer

Moin,
mit einem Schlagschrauber vielleicht.
Nur ob es dafür Einsätze gibt, weiß ich nicht, da es eine Schlitzschraube ist.

Oder erst mal einweichen mit WD 40.

Das letzte Mittel wäre eine Mutter aufschweißen.

Gruß Rudi
2011 Schottland I 2012 Großglockner-Hochalpenstraße I 2013 Schottland I 2014 Lettland/Litauen I 2017 Südengland

Tino

Haste auch mal versucht,die Schraube wieder reinzudrehen und dann wieder raus? Ist das Schraubengewinde an der Schaltgabel durchgängig?
Dann solltest du es jetzt evtl erstmal von der anderen Seite säubern und die Schraube wieder reindrehen.Und gut mit Rostlöser einsprühen.
Wie man was säubert,daß weißt du ja mit deinen Polierorgien am besten.
Mit etwas hin und her flutsch vieles besser  ;D
Gruß Tino
Gott fragte die Steine: "Wollt ihr Starrrahmenfahrer werden?"
Verängstigt antworteten die Steine:"Nein,dafür sind wir nicht hart genug."

R252Chopper

Zitat von: Tino am 30 September 2009, 10:54:56
Haste auch mal versucht,die Schraube wieder reinzudrehen und dann wieder raus? Ist das Schraubengewinde an der Schaltgabel durchgängig?
Dann solltest du es jetzt evtl erstmal von der anderen Seite säubern und die Schraube wieder reindrehen.Und gut mit Rostlöser einsprühen.
Wie man was säubert,daß weißt du ja mit deinen Polierorgien am besten.
Mit etwas hin und her flutsch vieles besser  ;D  Gruß Tino

Hallo Tino, Mißverständniss !  Das auf dem Bild ist die vordere Schraube, die gut rausging.

Die hintere sitzt noch ganz drin. Habs auch schon über Nacht mit WD40 eingesprüht und heißgemacht, keine Chance. Schlitz ist mittlerweile unbrauchbar. Mutter oder Bolzen anschweißen ? Hab nur einen kleinen Autogenschweißapparat, der reicht nicht, schafft nur 0,5 mm Bleche... Komme aber am Wochenende an einen großen ran. Möchte nur gerne HEUTE weitermachen  :schrauber: da ich das Gehäuse für´s Lackieren vorbereiten möchte.

berndr253

Zitat von: R252Chopper am 30 September 2009, 11:12:25
Hallo Tino, Mißverständniss !  Das auf dem Bild ist die vordere Schraube, die gut rausging.

Die hintere sitzt noch ganz drin. Habs auch schon über Nacht mit WD40 eingesprüht und heißgemacht, keine Chance. Schlitz ist mittlerweile unbrauchbar. Mutter oder Bolzen anschweißen ? Hab nur einen kleinen Autogenschweißapparat, der reicht nicht, schafft nur 0,5 mm Bleche... Komme aber am Wochenende an einen großen ran. Möchte nur gerne HEUTE weitermachen  :schrauber: da ich das Gehäuse für´s Lackieren vorbereiten möchte.

Hallo,
ich hatte das gleiche Problem - ich war mit dem Schlagschrauber aber erfolgreich (den gabs auch mit Schlitzeinsätzen). Wenn die Schlitzschraube jetzt aber nicht mehr zu gebrauchen ist würde ich die Schraube ausbohren - noch besser ausfräsen. Du brauchst nur den Kopf wegzunehmen, dann ist die Gabel frei. Die Stärke des Kopfes kannst Du ja von der losen Schraube abmessen.
Gruß und viel Erfolg
Bernd

Leben und Leben lassen

R252Chopper

#5
Konnte nicht länger warten  :kopfhau: und hab den Kopf angefangen abzubohren. Zwischendurch warmgemacht in der Hoffnung die Spannungen lößen sich durch die Bohrung in der Schraube, einen Schlag auf den Kopf  :wikinger: und  :kopfhau: :schimpf: :\'( ( so viele Smilis gibt es gar nicht wie ich jetzt brauchen könnte  :kotz:  :





Na ja, mal sehn was ich jetzt mache. Löten   Video von MDR

oder ein neues Gehäuse besorgen.

Werde vieleicht gleich mal zu meinem "Lieferanten"  :bike: Wetter ist ja gut.

Trotzdem : Danke für die Tips.

cledrera

Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

† Oldtimerfahrer

Moin,
wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung.

Gruß Rudi
2011 Schottland I 2012 Großglockner-Hochalpenstraße I 2013 Schottland I 2014 Lettland/Litauen I 2017 Südengland

Tino

Watt haste denn da für einen Schlag raufgegeben?  :o
Hätteste doch nur den Kopf abgebohrt und die Schaltgabel dann irgendwie nach innen rausmontiert.Dann hätteste am Schraubenschaft genug Fleich gehabt um die Schraubenreste aus der Gabel zu entfernen.
Hätte,wäre,wenn,Löten würde ich es nicht.Alulöten ist nix anderes wie Aluheißkleben.Aluschweißen würde ich von der Festigkeit schon eher trauen,aber inwieweit sich dann das Gehäuse verzieht und alles noch so zueinander steht wie es soll,k.A.
Aber auch jetzt ist es schon nicht mehr so ausgerichtet wie es soll,wenn man sich den Versatz beim Bruch ansieht.
Das Gehäuse kannste zum Experimentieren nehmen.Entweder es klappt mit dem Schweißen oder nicht. Ansonsten würde ich lieber schonmal ein neues Getriebegehäuse suchen.
Gruß Tino
Gott fragte die Steine: "Wollt ihr Starrrahmenfahrer werden?"
Verängstigt antworteten die Steine:"Nein,dafür sind wir nicht hart genug."

† odeon8

Alulöten ist nicht wie Alukleben.
Alulöten habe ich schon öfters gemacht und würde es bei
nicht sicherheitsrelevanten Teilen dem schweißen vorziehen - wg. Temperatur.

Ist auf jeden Fall ein Versuch wert - Riß V-förmig ausfräsen/schleifen
Mit Gas-Lötlampe auf 400°C erwärmen, mit dem Schraubenzieher die Haut entfernen
und gut ist.

s.u.:
Beispiel für einen Triumph-Kupplungsgriff, der heute noch im Gebrauch ist (Speedy´s Speedtriple)


Thomas
HUBRAUMISTDURCHNIXZUERSETZENAUSSERDURCHNOCHMEHRHUBRAUM

Tino

Zitat von: odeon8 am 30 September 2009, 15:44:21
Alulöten ist nicht wie Alukleben.
...
Alulöten prinzipiell ist nix anderes als Kleben,nur das du für den Kleber zum weichwerden Hitze brauchst.
Die paar Atomverschiebungen beim Löten,die in der Randzone stattfinden,kannste in Skat drücken.
So einen großen Haufen Alu musste zum Löten und auch zum Schweißen im Ofen aufheizen. Also egal. Beim Löten erhitzte ne deutlich größere Fläche mit dem Brenner,als beim Schweißen mit der Elektrode.
Ich halte im Nachhinein also Löten und Schweißen für gleichgefährlich bei Verzug.
Gruß Tino
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† odeon8

Zitat von: odeon8Alulöten ist nicht wie Alukleben.

ja, Tino, ich weiß, eine etwas kühne Behauptung.

Trotzdem©:

SCHWEISSEN KONTRA LÖTEN:
Das Problem beim Schweißen ist, daß man schon den Werkstoff kennen muß.
Zwei verschiedene Werkstoffe im Alubereich zu verschweißen,
ist ein schwieriges Unterfangen, zumal wenn's hinterher was halten soll..
Das Löten bietet hier folgende Vorteile:
1. Es können alle Alu-Legierungen zusammengelötet werden
(Dural als Beispiel für eine sehr zugfeste Alu-Legierung z.B. ist aufgrund
des hohen Kupferanteils nicht schweißbar)
2. Es können unterschiedliche Werkstoffe zusammengelötet werden.
Das ist entscheidend, wenn man ein altes Alustück rumliegen hat und
damit was reparieren will. In den seltensten Fällen kennt man doch die Legierung.
3. Löten geht verzugsfrei, weil der Grundwerkstoff nicht über seinen
eigenen Schmelzpunkt hinaus erhitzt werden muß. Gerade bei Gehäuseteilen
muß man nämlich nach einer Schweißung unter Umständen Dichtflächen
wieder neu planen. Oder Lagersitze werden unrund.
4. Alu-Löten ist gegenüber dem Schweißen (mal ganz abgesehen vom
dazu nötigen Equipment) relativ einfach.
Nachteile des Lötens gegenüber dem Schweißen:
1. Durch den Zinkanteil in den meisten Aluloten wird die Lötstelle mit
der Zeit grau und stumpf. Das kann nur wegpoliert werden, dann ist es
wieder eine Weile hell und glänzend.
2. Zugfestigkeiten über 350 N/mm2 sind mit Loten meines Wissens
nach nicht kaum erreichen (wer weiß es besser?, würde mich interessieren!).
Aber diese Festigkeit haben die wenigsten Alu-Legierungen.
3. Die Lote sind sehr teuer. Sie werden im Einzelhandel nur in sozusagen
"homöopathischen Dosen" zu Kilopreisen von über 10.000-20.000 € verkauft
(Beispiel: 4-5 mm Drahtstärke, 1,5 m lang: 30-40 €).

Quelle:
http://simson-umbau.de/?rubrik=Schraubertips&site=tutorials&tutid=199

Ich (!) habe mit Alu-Löten sehr gute Erfahrungen gemacht.
Schweißen ist bestimmt nicht schlechter. Muß aber aushäusig  ;D vom Profi
gemacht werden und das kostet entsprechend.
(Obwohl das Alulot auch nicht gerade billig ist . . .)

Thomas
HUBRAUMISTDURCHNIXZUERSETZENAUSSERDURCHNOCHMEHRHUBRAUM

rolf.soler

Zitat von: odeon8 am 30 September 2009, 17:02:37
Ich (!) habe mit Alu-Löten sehr gute Erfahrungen gemacht.
Ich nicht. Das Lot liess sich einfach nicht aufbringen, trotz Befolgen der Anleiting; Alulotflussmittel, edelstahlbürsten, vorheize im Backofen 250°, ....irgendwie bin ich zu doof dafür,....hab mein Getriebegehäuse einem Kollegen mit WIG-Gerät gegeben. Am nächsten Tag geflickt zurück erhalten. Man sieht natürlich die Narbe nach Fraktur, aber das stört ja nicht.
Das Ding kannst Du problemlos WIG-schweissen lassen. Verzug ? Beim Getriebegehäuse ? das macht wohl kaum etwas aus...ausser beim Wellenspiel haben Zehntelmillimeter im Getriebe keine Bedeutung. Natürlich musst Du nachher die Wellen ausdistanzieren, und die Schaltgabeln schön einmtten, aber das musst Du sowieso

R252Chopper

Scheint ja sehr unterschiedliche Meinungen zum Alulöten zu geben. Das hier keine so große "Verschmelzung" von Material von statten geht, daran glaube ich auch ( bin Maschinenschlosser und hab mal vor langer Zeit einen Schweißerpass erlangt ).

Danke für eure Infos und Meinungen.

Wollte ja eigentlich nur wissen, ob es möglich ist nach abbohren des Kopfes die Schaltgabel rauszubekommen. Hab jetzt die Erfahrung gemacht, daß es nicht geht.

Habe heute weiter versucht die Schraube zu lösen, ohne Erfolg, der Kopf ist wie verschweißt.

Dann habe ich den Kopf abgebohrt. Resultat : Der Schraubenschaft ist vom Kopf gelöst. Die Gabel und die Wellen gehen aber so nicht raus, da sich der Rest der Schraube nicht entfernen läßt und die Schaltgabel so alles festhält. So habe ich den Schraubenschaft etwas reingeklopft damit eine Lücke zwischen Schaltgabel und Gehäuse entsteht. Anschließend mit einem Bübgelsägeblatt den Schraubenschaft abgesägt. Jetzt ist die Schaltgabel lose und ich kann morgen die Wellen ... ausbauen.

Hab mir gleich dieses spezielle ALULot bestellt, habe eine Demonstration davon auf dem Oldtimer-Teilemarkt gesehen.

Werde ein Video von der Reparatur ( Löten ) machen. Evtl. werde ich noch eine Querstrebe direkt durch das Getriebe einlöten um die Stabilität zu erhöhen. Je nach dem ob ich eine Stelle finde, die den Einbau der Teile nicht stört. Bin gespannt ob es was wird.

Wenn nicht, kommt ein neues Getriebegehäuse her.

Bilder gibt es hier

Speedy

#14
Hallo Thomas,

Zitat von: odeon8 am 30 September 2009, 15:44:21
Beispiel für einen Triumph-Kupplungsgriff, der heute noch im Gebrauch ist (Speedy´s Speedtriple)
Er ist in dieser Form durch den TÜV gekommen und wäre noch in Betrieb.

Der Kupplungshebel hat den 1. Tag der Montan-Tour nicht überstanden (2x Triumph auf dem Kupplunghebel waren eindeutig zu viel Gewicht)
Er liegt seit dem in 2 Teilen bei mir in der Ersatzteilkiste, während ein Neuer meine Maschine ziert.

Speedy
Die schönsten Strassen sind die ohne Verkehr...

† odeon8

Hi Roger,

hast Du ein Macro-Foto von den Teilen bzw. der Bruchstelle ?

Wäre interessant wo das Teil nach dem Aufprall gebrochen ist.

vg  Thomas
HUBRAUMISTDURCHNIXZUERSETZENAUSSERDURCHNOCHMEHRHUBRAUM

rolf

Du musst das getriebe doch sowieso zerlegen...also ich würde da gar nicht rumexperimentieren (kostet Zeit UND Geld....mit ungewissen Ausgang....immerhin sind da die Schaltgabeln angeschlagen...von wegen Verzug)....ich (!) würde ein neues getriebe kaufen...oder wenn möglich...nur ein gehäuse...das kostet kaum mehr als das Alulötzeugs.
Rolf

R252Chopper

Zitat von: rolf am 01 Oktober 2009, 08:55:10
Du musst das getriebe doch sowieso zerlegen...also ich würde da gar nicht rumexperimentieren (kostet Zeit UND Geld....mit ungewissen Ausgang....immerhin sind da die Schaltgabeln angeschlagen...von wegen Verzug)....ich (!) würde ein neues getriebe kaufen...oder wenn möglich...nur ein gehäuse...das kostet kaum mehr als das Alulötzeugs. Rolf

Tja Rolf, das Aluzeugs hab ich schon bestellt, ist schon unterwegs. Und bevor ich das Gehäuse verschrotte, probier ich das Löten aus. Schon aus Neugier  ;) ob das Alulot wirklich so super ist.

Getriebe ist nun leer, Bilder siehe hier.

Noch eine Frage : bei mir war dieses Halteblech nicht vorhanden, dafür Nuten in den Aufnahmen für die "Büchse Exzentrisch". Gab es da mal eine Umstellung von BMW ? Und warum heißt es bei Stemler "Exzentrisch" ? Meine sind rund und die Bohrung mittig. Mit Exzentrischen Büchsen ließen sich ja die Schaltgabeln besser ausrichten, oder ?


rolf

Das Blech muß dazwischen...ist (u.a.) eine Verdrehsicherung.
Exzentrisch waren die bei/ab(?) der /5....ja , ist besser ...aber auch teurer

R252Chopper

Zitat von: rolf am 01 Oktober 2009, 15:53:29
Das Blech muß dazwischen...ist (u.a.) eine Verdrehsicherung. Exzentrisch waren die bei/ab(?) der /5....ja , ist besser ...aber auch teurer

Bei mir ist wie gesagt eine Nut drin. Denke da ist das Blech dann überflüssig.



Mir käme das Blech ja gelegen als zusätzliche Stabilisation wegen dem Riß. Wenn die Nuten allerdings so angebracht sind wie bei Stemler auf der Grafik paßt es nicht, da meine Nuten Quer zu den Achsen angebracht sind. Zudem müßte ich dann erst mal prüfen ob die Schaltgabeln nicht zu weit runter kommen.

isie

#20
gerne wiederholend: Mit Linksbohrer(n) hätte sich die Schraube ev. von alleine emporgereckt ...

Speedy

Zitat von: odeon8 am 01 Oktober 2009, 00:11:35
hast Du ein Macro-Foto von den Teilen bzw. der Bruchstelle ?
anbei 3 Fotos von der Bruchstelle
Die schönsten Strassen sind die ohne Verkehr...

berndr253

Zitat von: R252Chopper am 01 Oktober 2009, 19:26:17
Bei mir ist wie gesagt eine Nut drin. Denke da ist das Blech dann überflüssig.

Mir käme das Blech ja gelegen als zusätzliche Stabilisation wegen dem Riß. Wenn die Nuten allerdings so angebracht sind wie bei Stemler auf der Grafik paßt es nicht, da meine Nuten Quer zu den Achsen angebracht sind. Zudem müßte ich dann erst mal prüfen ob die Schaltgabeln nicht zu weit runter kommen.


Das Halteblech verändert auch die Lage der Schaltgabeln in der Höhe; ohne das Blech würden beide Gabeln gegen die Oberseite des Gehäuses hin verschoben. Ich bezweifle, dass es möglich ist bei diesem Getriebe ein Blech einfach unterlegen zu können.
Bei den mir bekannten Getriebe (die ich auseinandergebaut habe, es sind deren 4), die mit diesem Blech ausgerüstet sind liegen die Haltenute in Getriebelängsrichtung - in dem von Rolf fotografierten Gehäuse liegen die Haltenuten aber eindeutig quer zu der Getriebe-Längsrichtung.
Mit den exzentrischen Buchsen ist es möglich die Lage der Schaltgabeln ohne Verbiegen zu ändern - man hat aber nur zwei mögliche Einbaumöglichkeiten.

Bernd
Leben und Leben lassen

big-tschenso

Entweder Blech oder Nut.Beides geht nicht.Ich glaube,ab der /3,wurde ein Blech als Drehsicherung verbaut.Viel Spass noch beim Löten. Ich kann mir nicht vorstellen, das das hält. Habe es auch schon ausprobiert.War aber mehr ein kleben als ein Löten.Trotzdem viel Erfolg.  Gruss Tschenso
Es ist nicht alles was schwarz ist und zwei Räder hat,eine R25.Aber es könnte doch sein.

killroy

oh scheissendreck, oh scheissendreck, nimm um himmelswillen ein anderes gehäuse.....danke dass du meinen stress mit den klauen auf der abtriebswelle gelesen hast, das ist ja nix dagegen, selbst wenn das mit löten oder schweissen hält ,was ich nicht glauben kann, ( und der deckel hält ja auch noch was zusammen hinten ) sieht es warscheinlich scheisse aus....lass dir zeit und mach`s ordentlich.... teilnahmevoll: kiroy ::)
je oller umso doller...

R252Chopper

Zitat von: killroy am 03 Oktober 2009, 19:57:16
oh scheissendreck, oh scheissendreck, nimm um himmelswillen ein anderes gehäuse.....danke dass du meinen stress mit den klauen auf der abtriebswelle gelesen hast, das ist ja nix dagegen, selbst wenn das mit löten oder schweissen hält ,was ich nicht glauben kann, ( und der deckel hält ja auch noch was zusammen hinten ) sieht es warscheinlich scheisse aus....lass dir zeit und mach`s ordentlich.... teilnahmevoll: kiroy ::)

Hallo Kiroy, morgen werde ich das Gehäuse Löten. Dann werde ich es "Testen"  :wikinger: Ich mach ein Video davon.

Wenn es hält werde ich es nehmen, wenns komplett zerbricht kommt ein neues her. Hat grad noch jemand eins rumliegen ?
Wenn nicht, in Mannheim werde ich sicher eins finden. Oder bei meinem Lageristen.

Mich interessiert das Löten von Alu, deshalb probiers ich aus. Kann ja nicht viel schiefgehen. Getriebe ist schon vorbereitet :


cledrera

Mach mal, das Video wird ein Hit.
Und sollten Schweißwülste oder sonstige Narben bleiben, sieht das sicherlich gut aus!

Clemens i(mmer noch auf dem Weg zur Forumssuche)
Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

R252Chopper

Zitat von: cledrera am 03 Oktober 2009, 20:39:55
Mach mal, das Video wird ein Hit. Und sollten Schweißwülste oder sonstige Narben bleiben, sieht das sicherlich gut aus!
Clemens i(mmer noch auf dem Weg zur Forumssuche)

Wülste oder sonst was wird am Schluß nicht mehr zu sehen sein,

1. wird alles egalisiert

2. lackiert

3. eingeschmolzen falls es nicht hält  ;D

cledrera

LAAACKIeren???
Bist Du des Wahnsinns fette Beute?
Wenn`s aber sein muss bitte in pink

Clemens
Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

R252Chopper

Hallo zusammen. Melde kurz und bündig :

Das Löten hat nicht geklappt  :-\\  Hab das Getriebegehäuse 1 Stunde lang im Backofen auf 250°C erhitzt, dann auf die glühende Herdplatte gestellt. Dann mit dem Heißluftgebläse ( 600°C ) versucht die Rißstelle auf 380-400°C aufzuheizen, jedoch die Temperatur nicht erreicht. Das Getriebe nimmt die Wärme der Herdplatte nicht auf, da es nicht auf der Herdplatte aufliegt, siehe Bild.



Werde das Gehäuse jetzt als Testversion für´s Lackieren ( ja Clemens, es wird lackiert  :D ) benutzen und ein neues besorgen. Hat noch jemand ein 25/2 Getriebegehäuse das er verkaufen möchte ?

Zitat von: rolf am 01 Oktober 2009, 08:55:10
... ich (!) würde ein neues getriebe kaufen...oder wenn möglich...nur ein gehäuse...das kostet kaum mehr als das Alulötzeugs.
Rolf

Oder gegen einen Schwalbenschwanz-Endtopf plus ein kleiner Aufschlag tauschen möchte ? Die Getriebegehäuse scheint man ja günstig zu bekommen.

Endtopf :



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