R25/3 Tank undicht an der vorderen Lasche

Begonnen von Taz, 12 Mai 2009, 22:33:36

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Taz

Hi mek.

Dazu muß man aber auch anmerken, daß der Ort der Schweißnaht denkbar ungünstig gewählt ist. Bei einem alten MZ-Tank, der ebenfalls bei mir im Keller liegt, sind die Laschen vorne schweißnahtmäßig an die Kante angeschlossen...auch nicht optimal, aber sollte stabiler sein.

Bei unseren Kisten ist die Naht zuweit weg von der Kante, um von dieser zu profitieren, aber zu nah dran, um Schwingungen und Zugmomente wirklich schön in die Fläche abtragen zu können....und dann 3mm Materialstärke :kopfhau: ... das muß da vorn eigentlich irgendwann reißen...

Mal schaun, wie ich das Ding jetzt geregelt bekomme...

Schöne Grüße, Tas
Life's a bugger, and then you die

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Taz


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cledrera

Zitatum Schwingungen und Zugmomente wirklich schön in die Fläche abtragen zu können....

Denke, dass es genau darum geht: Zugmomente sind durch Ausdistanzieren der vorderen Schrauben auszuschließen. Schwingungen durch den Gummipuffer.

cledrera (zwei dichte Tanks, aber trotzdem höllenvorsichtig)
Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

Taz

Hi cledrera.

Dann paß fein Obacht, daß Du das richtig machst...mein Tank war auch drei Jahre dicht und dann hat sich ohne Nachziehen oder ähnliches binnen zweier Wochen ein Rißlein aufgetan...

Schöne Grüße, Tas

PS: Wie kommst Du eigentlich zum See...mit Moppelchen oder Deiner ersten Baustelle?
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cledrera

Mit mir,
sonst bleibt er hier.


gez.

Moppelchen
(nach Diktat verreist)
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Huber-Eicher

Hallo Tass

Nein, er hat die Lasche nicht entfernt. Er hat alle Überbleibsel der Schweissung entfernt und dann Hartgelötet. Nach seinen Angaben, die mit den Auskünften von alten Karrosserie-Cracks übereinstimmen, ist der springende Punkt, damit eine wirklich dauerhafte Verbindung entsteht, die Tatsache, dass man, nachdem man Blech hitzemässig bearbeitet hat, die dadurch entstehenden Spannungen im übrigen Blech wieder entfernt. Es ist also nicht damit gemacht, dass man eine gute Verbindung macht. Wenn das auf die Dauer halten soll, dann muss das ganze umliegende Blech wieder spannungsfrei gemacht werden. Das macht man indem man das Blech gezielt an gewissen Stellen erwärmt. Wo und wie warm das sein muss, macht die grosse Kunst aus .... so wie ich das verstanden habe ... und das macht eigentlich auch Sinn. Ich denke diese Qualität kriegt man nur noch von einem wirklichen "ALTEN" Profi und von keinem Poly-Mechanik-Karrosserie-Mechatroniker oder wie das heute heisst. Ein alter Karosseriespengler hat mir mal gezeigt, was er alles macht, bevor er die Naht schweisst oder lötet und vor allem was er alles noch danach macht. Diese Arbeiten waren der grössere Teil, nicht die aktuelle Verbindung. Die Qualität zeigt sich natürlich dann erst später. Damit ist der wirtschaftliche Druck, das auf die "billige" Tour zu machen, klar.

Beste Grüsse und viel Erfolg mit deinem Tank!

Beat


Wer nicht genau hinsieht, sieht überall nur Probleme

Taz

Hallo zusammen.

Nach reiflicher Überlegung habe ich meinen Tank jetzt mit der "Methode Jörg" abgedichtet. Eine Doku mit vielen Bildern habe ich bei den Tipps&Tricks eingestellt: R25/3 Tank: Leck an den vorderen Laschen abdichten.

Die große Lösung von Rolf hebe ich mir wegen des deutlich höheren Aufwands dann für den Winter auf ;D

Schöne Grüße, Tas

PS: Rolf und Jörg: Ich habe Karmas verteilt, Uisghe scheint ja schon genug an den See unterwegs zu sein ;D
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Rütz

Hi Tas,
ein schöner Bericht! :applaus: Auch wenn ich dieses Problem nicht habe... ;D

Nebenbei: Wäre es nicht eine gute Idee, diese spezielle "schiefe" U-Scheibe (wenn ich deren Sinn richtig verstanden habe) ebenfalls gleich an der Lasche und in der richtigen Stellung anzulöten?
:Frage:
Rütz
I never dared to be radical when young.
For fear it would make me conservative when old. (Robert Frost)

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