neuer Mitbewohner

Begonnen von Eppo, 17 September 2026, 21:13:57

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Eppo

Das Kerlchen lebt nun schon einige Wochen bei uns unterm Dach.

Kommt zur Dämmerung vorbei und nächtigt dann auf einem der Dachüberstände, nach Sonnenaufgang ist er dann wieder verschwunden.
Ich schau immer regelmäßig abends hoch, ob er auf einem Balken sitzt und früh Grüße ich nochmal, wenn ich das Haus verlasse.

Bisher war es immer schwierig bei Dämmerung ein gutes Foto zu bekommen, weil er zusätzlich dann noch auf der Schattenseite sitzt.

G56_1331_bearb1.JPG

Ich bin leider kein Vogelkundler, aber nach bisheriger Recherche könnte es sich dabei um einen Turmfalken handeln.
Nix muss, alles kann 🛠
Geht nicht, gibt's nicht. Einfach kann ja jeder 😁.

Eppo

Nix muss, alles kann 🛠
Geht nicht, gibt's nicht. Einfach kann ja jeder 😁.

M. Bumerang

Mit Turmfalke könntest du richtig liegen
Manfred
Mein Nachbar Aladin schlägt im Garten seinen Teppich aus.
Ich frage ihn: Was ist los? Will er nicht anspringen?

schraubenkoenig

den hätte ich auch gern unterm Dach

M. Bumerang

und was machste dann mit dem?
Manfred
Mein Nachbar Aladin schlägt im Garten seinen Teppich aus.
Ich frage ihn: Was ist los? Will er nicht anspringen?

Eppo

Seit der da ist, hab ich das Gefühl, dass sich die Tauben vom Nachbarn nicht mehr zu uns rüber trauen  ;D.
Vorher saßen die immer in den Bäumen ums Haus, da ist es jetzt aber verdächtig ruhig geworden.
Nix muss, alles kann 🛠
Geht nicht, gibt's nicht. Einfach kann ja jeder 😁.

Beppo

Dachte erst an Sperber aber dessen Brustzeichnung geht eher quer. Würde auch auf Turmfalke tippen.Ein Loch in der Gibelwand ganz oben ist ein begehrter Nistplatz.
Nettes Haustier  :thumbsup:
Stau hinten ist blöd, vorne aber gehts .

strichzwojan

Das ist ein junger Turmfalke. Vor 35 Jahren konnte ich mal eine Aufzucht aus allernächster Nähe erleben, als ich in einem ehemaligen Weingut in Wolfenweiler wohnte. Da gab es eine "Schießscharte" in einem turmartigen Anbau, ideal als Nistplatz. Die Jungvögel saßen oft nebeneinander auf einer alten Stromleitung, die über die Obstwiese vorm Haus ging.

In meiner Kindheit gab es fast keine Raubvögel mehr, bis dann zum Glück dieses Dreckszeug DDT verboten wurde. Deshalb ist für mich heute noch jeder einzelne Raubvogel am Himmel etwas Besonderes.

Danke fürs Teilen, Eppo!

Eppo

Bei uns hier aufm Dorf sind Vögel seit Jahren wieder gut vertreten, ob Störche, Grün-&Bundspecht oder auch Rotmilan.
Gerade die Milane and mit ihren Kreisen und Rufen sind sehr beeindruckend am Himmel.


ZitatNettes Haustier  :thumbsup:

Auf der Gegenseite unterm Firstbalken brüten seit vielen Jahren immer Rotschwänzchen, sehr lebhafte und niedliche Vögel.
Sie sind sehr vorsichtig während der Brut und tauchen vom Nest im Sturzflug ab, um kurz vor dem Boden wegzufliegen, damit ja keiner das Nest sieht. Sie sind aber auch sehr neugierig, wenn ich auf der Terrasse meinen Kaffee trinken und ruhig sitze kommen sie manchmal bis auf 1,5m ran.
Nix muss, alles kann 🛠
Geht nicht, gibt's nicht. Einfach kann ja jeder 😁.

dipl.segl

Moin,
dann will ich auch was beitragen: Während meines Berufslebens war ich häufig auf Türmen, gerne gesehen wurden die Turmfalken als ,,Gäste". Dann gab es weniger Taubendreck.

Mein Highlight hatte ich letzte Woche am Nord-Ostsee-Kanal. Ein Seeadler zog seine Kreise über dem Wasser bis er plötzlich die Höhe sehr schnell verringerte und einen Aal gegriffen hat. Damit flog er in eine Baumkrone, wartete eine Weile bis ein zweiter Adler kam, das Jungtier.....

War eine tolle Szene der Natur😀

Gruß aus dem Norden
Michael

Schorsch

Super ! Szenen in der Natur sind immer sehr gut !

Das eindrucksvollste Erlebnis hatte ich unter Wasser, als ich noch als
Hobby das Gerätetauchen machte.

In ca. 10 Meter Tiefe bemerkte ich einen Oktopus, der sich in einer kleinen Höhle verschanzt hatte. Er hatte Steine zusammengesucht und sich damit eingemauert, ein Auge war aber frei und er guckte raus, weil er ja neugierig war.

Nun gut, mein Tauchpartner und ich haben aus dieser Mauer einen Stein genommen und ca. 30 cm vor ihm abgelegt. Alles ganz langsam und ruhig.
Siehe da, ein Tentakel kam raus, umfasste den Stein und verbaute ihn wieder in der Mauer.
Das Spielchen wurde mehrfach wiederholt.

Der Oktopus kam dann immer weiter aus der Höhle und betastete schliesslich meinen Arm. Alles ganz ruhig und langsam.
Da sich Oktopusse verfärben können, dem Untergrund anpassen, liefen Farbschleier über den Körper.

Schliesslich hatte ich den Oktopus komplett auf dem Arm und konnte ihn
krabbeln. Er war völlig ruhig und vertrauensvoll, verfärbte sich aber dauernd, phantastisch anzusehen.

Nach einer Zeit setzte ich ihn vor seiner Höhle ab, ging nicht anders,
wir hatten nur noch wenig Luft und mussten noch 3 Minuten auf 3 Meter
dekomprimieren.

Hab mich noch von ihm verabschiedet.

Ein Erlebnis, an das ich noch heute oft denken muss.

Gruss
Das Leben ist wie eine Brille.
Man macht viel durch.

(Heinz Erhardt)

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