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BMW Einzylinder-Forum

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Autor Thema: Kompressor #2  (Gelesen 279 mal)

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OldsCool!

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Kompressor #2
« am: 13 September 2020, 20:00:45 »

Hallo zusammen,

Ich bin es jetzt leid immer den Kompressor in der Garage rumstehen zu haben, den ich dann zur Benutzung zwischen den Autos hervorholen und dann noch ein Verlängerungskabel von der anderen Seite herlegen muss  :wc:
Er soll jetzt in die Grube/Werkstatt einen Stock tiefer wandern und dort fest stehen. Druckluftleitung in die Garage (und Werkstatt) ist schon mit 20er HDPE Wasserrohr konfektioniert.

Jetzt geht es darum, den Kompressor fernzusteuern, denn kein System ist (oder nur mit viel Aufwand) so 100% dicht zu kriegen, dass der Kompressor sonst nicht irgendwann mitten in der Nacht mal angeht um nachzupumpen. Auch nutze ich Druckluft nicht täglich, sodass mir wohler dabei ist wenn das Aggregat nur unter Saft steht, wenn ich damit arbeite. Da der Weg von der Garage in den Keller darunter leider lang ist, fällt Ein-Ausschalten am Gerät/Druckschalter aus.

Als Kompressor habe ich mir schon letztes Jahr einen Birkenstock Bj '97 mit K18 2-Zyl. Aggregat, Condor MDR 5 Druckschalter und 3kW Lammers Drehstrommotor besorgt. War bei einem Zimmermann zum Druckluftnageln im Einsatz. Gibt es immernoch genau so neu zu kaufen, kostet 1000€, ich hab 120€ bezahlt  ::)
Läuft einwandfrei, Geräuschkulisse ist sehr akzeptabel (Langsamläufer) und er rennt zügig bis auf 10(!) bar :dance:
Zwecks der Fernsteuerung habe ich zwei Fragen:

1) Der Kompressor soll (auch laut Anleitung) nur vom Druckschalter betätigt werden. Macht Sinn, denn da hängt normalerweise auch das Druckentlastungsventil mit dran, dass nach Abschaltung den Aggregatteil zwecks leichtem Wiederanlauf drucklos macht. Sowas hat meiner aber nicht. Der bleibt einfach stehen, und läuft bei Unterschreiten des Einschaltdrucks einfach wieder an. Die aktuelle Serie des Kompressors hat aber definitiv ein Ablassventil am Druckschalter, mit kleinem Rohr zum Rückschlagventil. Ältere Exemplare scheinen das tatsächlich nicht zu haben, wenn der Motor kräftig genug ist, hab ich irgendwo gelesen. Könnt ihr das bestätigen und kann ich damit einfach so weitermachen?

2) Zur Fernsteuerung ist ein Schütz geplant. Das kommt zusammen mit einem "Treppenlichtrelais" in einen Kleinverteiler. Dann kann ich mit einem Taster in der Garage bzw. Werkstatt das Zeitrelais aktivieren und habe z. B. für eine halbe Stunde Druckluft. Beugt dem Vergessen des Ausschaltens vor. Dadurch dass ich kein Entlastungsventil habe spielt es dann auch keine Rolle wo geschalten wird. Einzig wenn der Strom unterbrochen wird während der Kompressor noch lief aber noch nicht den Enddruck erreicht hat, könnte es beim Wiederanlauf problematischer werden, denn via Druckschalter muss er immer nur gegen maximal den Einschaltdruck von knapp 5bar anlaufen. Weiß nicht was er macht wenn er dann plötzlich bei 9bar wieder einsteigen soll  :galgen:
Da wäre dann noch die Überlegung eines Motorschutzes, oder eine Selbsthaltung solange er noch pumpt. Dazu bräuchte es aber eine Extra Leitung vom Druckschalter zum Schütz. Oder doch ein (elektrisches) Entlastungsventil. Die scheinen als 1/8" und stromlos öffnend und für 10bar schwer zu kriegen  ???
Was sagt ihr dazu?

Jetzt schon Danke für eure Gedanken und geballte Expertise  :blumen:

Gruß Steffen
« Letzte Änderung: 13 September 2020, 20:05:00 von OldsCool! »
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Kompressor #2
« am: 13 September 2020, 20:00:45 »

Krottenkopp

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Re: Kompressor #2
« Antwort #1 am: 13 September 2020, 20:51:21 »

Probiere es doch einfach mal aus, läßt ihn aufpumpen bis 8 oder 9 Bar.
Dann aus und wieder einschalten.
Da siehst Du doch wie er sich verhält.
Ein Motorschutzschalter sollte eigentlich im Druckschalter integriert sein, Kappe abschrauben und nachschauen oder einfach mal den Typ vom Druckschalter googeln.
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OldsCool!

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Re: Kompressor #2
« Antwort #2 am: 13 September 2020, 22:18:59 »

Stimmt, hast recht, ist ein Überstromrelais drin  :thumbsup: Danke für den Hinweis
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Krottenkopp

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Re: Kompressor #2
« Antwort #3 am: 14 September 2020, 11:59:45 »

Das hätte mich auch stark gewundert.
Und um das vorzeitige abschalten zu vermeiden, kannst Du ja auch einfach die selbe Phase (wichtig sonst knallts...) des Ausgang Druck/Motorschutzschalter abgreifen und damit Dein Motorschütz welches über den Treppenlichtautomat geschaltet wird in Selbsthaltung bringen, dann läuft er auch nach vorzeitigen abschalten des Treppenlichtautomat weiter bis zum Abschaltdruck.
Bringt aber nur was wenn der Kessel dicht ist, ansonsten fällt der Druck ja auf ein unbestimmtes Niveau ab.
Da würde nur eine Entleerung nach abschalten was bringen.
Ich glaube aber weiterhin das der 3kw Motor nicht so zimperlich ist... einfach mal probieren...
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OldsCool!

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Re: Kompressor #2
« Antwort #4 am: 14 September 2020, 12:24:59 »

Ja genau, das meinte ich mit der Selbsthaltung bis der Abschaltdruck erreicht ist. Wenn der Druck dann danach wieder abfällt (weil die Leitung nicht dicht ist, ewig nichts benutzt wird etc.), spielt das ja keine Rolle, weil der Druckschalter aus ist. Der schaltet erst wieder, wenn der Einschaltdruck erreicht ist, und für den ist der Motor ja scheinbar ausgelegt (5 bar).
Sprich: Wenn 10bar erreicht sind, schaltet der Druckschalter ab. Trenne ich jetzt die Spannung per Schütz, und der Druck sinkt auf 7bar durch Verluste über die Zeit, und ich schalte per Schütz wieder ein, läuft der Kompressor nicht gegen 7bar an, weil der Druckschalter erst bei 5bar wieder schaltet.

Allerdings ist es ja auch so, dass wenn ich den Kompressor per Aus-Schalter am Druckschalter einfach bei 7bar ausschalte, und dann wieder ein, dann muss der genauso direkt gegen 7bar arbeiten. Ohne Entlastungsventil ist das eigentlich völlig egal wo ich schalte  ???
Das ist ja ein grundsolides Teil von Industriequalität, vielleicht mach ich mir da tatsächlich zu viel Gedanken.

Mehr Aufmerksamkeit scheint da mein geplantes Kunststoff-Wasserrohr + Fittinge zu erfordern. Viele raten davon ab zwecks Druckfestigkeit. Da steht zwar 10bar drauf, aber das gilt wohl nur für Wasser  :-\\

Gruß Steffen
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Krottenkopp

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Re: Kompressor #2
« Antwort #5 am: 14 September 2020, 12:45:21 »

10 Bar sind 10 Bar, wüßte jetzt nicht warum sich das zwischen Wasser und Druckluft unterscheiden sollte.
(Vorausgesetzt das Kunststoffrohr verzeiht das Öl im Kondensat)
Ich kenne die Druckluftverrohrung zwar druckfester, aber letztendlich kannst Du ja auch den Druck auf 8Bar am Druckschalter reduzieren, die meisten Druckluftwerkzeuge haben ohnehin einen geringeren Arbeitsdruck.


Gruß Heiko/2
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Borgward

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Re: Kompressor #2
« Antwort #6 am: 14 September 2020, 14:52:56 »


Allerdings ist es ja auch so, dass wenn ich den Kompressor per Aus-Schalter am Druckschalter einfach bei 7bar ausschalte, und dann wieder ein, dann muss der genauso direkt gegen 7bar arbeiten. Ohne Entlastungsventil ist das eigentlich völlig egal wo ich schalte  ???


Wenn du ihn bei 7 bar wieder einschaltest passiert nix. Erst wenn der Einschaltdruck  (5 bar) unterschritten wird läuft er wieder an. (ist bei meinem jedenfalls so)
Hubi
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Re: Kompressor #2
« Antwort #7 am: 15 September 2020, 23:00:36 »

Habs heute mal getestet. Bis ca. 7bar läuft er nach ein-/ausschalten am Druckschalter einfach wieder an. Etwas darüber Richtung 8bar nicht mehr. Da scheint der Druckschalter das zu unterbinden. Dann erst wieder wenn der Druck unter 5 bar fällt (Einschaltdruck).
Ich denke ich werde mal ein Magnetentlastungsventil nachrüsten, wenn die wieder zu haben sind.

Hat irgendjemand Erfahrungen mit den HDPE (Wasser-) Leitungen und PP Schraubfittingen als Druckluftnetz? Von "du wirst durch das berstende Rohr getötet" bis zu "kein Problem" findet sich da alles mögliche  :-\\

Gruß Steffen
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Anulu

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Re: Kompressor #2
« Antwort #8 am: 16 September 2020, 07:39:28 »

Ich kann dir nur sagen, ich hab das mit den Rohren grade hinter mir und im Garten jede Menge mit den Schraubfittingen und verteilern montiert. Das reißt du mit der Hand zumindestens nicht mehr auseinander!
Ist aber auch s___ße zu legen! Wattn starres Zeug!

Übrigens hab ich mir auch vom Keller unterm Haus und unter dem Gartenweg in die Garage Druckluft und ein 5x1,5mm² gelegt (20-30m) um halt auch Fahrräder, Auto, Moped mit Luft zu versorgen können, oder auch mal um was auszupusten, lackieren im Garte usw.

 Ich habe allerdings normalen Gewebe Kompressordruckluftschlauch und Kunststoffsteckrohr https://www.fraenkische.com/de-DE/product/fpku-em-f-grau verwendet. Unter dem Gartenweg einfach ein altes Eisenrohr als Schutz.
Im Moment muss ich leider noch in die Kellerwerkstatt gehen (ooohhh ... welch Elend) um den Kompressor einzuschalten.
Da das Teil Kraftstrom hat, werde ich unten einfach eine Aufputzkiste anschrauben mit einem Schütz und Selbsthaltung. Damit kann ich dann oben und unten das Teil an/austasten. Was der Kesseldruck sagt ist mir Latte. Entweder hat Druck oder wenn nicht muss er halt 1 Minute laufen. In der Garage kommt einfach ein Taster mit Kontrolllicht rein. Genug Adern hab ich ja mitgelegt.

Gruß Manuel
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Gruß Manuel



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