R25/3 tanken?
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Autor Thema: R25/3 tanken?  (Gelesen 3510 mal)

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Heiko

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Re: R25/3 tanken?
« Antwort #30 am: 03 Juli 2019, 11:54:04 »

Grund: Das "Hunger-Gerät" ist mit Hartmetallschneiden ausgestattet, denen auch harte Sitzringe keine Probleme bereiteten

Hi Sascha,

selbst Drehbänke und Fräsmaschinen hatten bzw. haben vielfach Hartmetallschneiden (Wendeschneidplatten) bzw. andere spezielle hochfeste Werkstoffe um einfach die Standzeiten der Werkzeuge zu erhöhen, natürlich abhängig von dem zu bearbeitenden Material. Sie waren und sind aber teurer als HSS-Stähle (Schnellarbeitsstahl) oder normale Werkzeugstähle. Diese werden auch genutzt um Wald- und Wiesenstähle zu bearbeiten.... der ständige Wechsel der HSS-Werkzeuge geht ins Geld und in der Summe sind dann Hartmetallschneiden einfach kostengünstiger. Früher waren die Betriebe doch alle kniepig bis irgendwann auch denen aufgefallen ist, dass der Umstieg auf Harmetallschneiden am Ende kostengünstiger ist als jede Woche zehn HSS-Stähle zu kaufen.

Bleizusatz ist z.B. erforderlich, wenn der Kopf aus Grauguss ist und die Sitze direkt in den Kopf gefräst sind.

Da würde mich auch mal interessieren warum? (Wirklich jetzt, ich kann mir das nicht erklären) Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Bleigehalt in den alten Kraftstoffsorten dämpfend wirken soll wenn ein Ventil auf seinen Sitz "schlägt"... weiter schlägt ein Ventil ja nicht "wirklich" auf seinen Sitz sondern wird durch die Nockenwelle geführt. Sowohl beim Öffnen (klar) als auch beim Schließen... das wird ja nicht einfach durch die Feder in seinen Sitz gerammt.

Meiner Meinung nach war das Blei nur nötig um die Klopffestigkeit des Kraftstoffes zu erhöhen... mehr nicht.

Das ist genauso wie E 10 Vergaser...  ;D... oder spezielles Reifengas, weil die Luft schneller diffundiert.


Heiko
« Letzte Änderung: 03 Juli 2019, 13:37:25 von Heiko »
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Re: R25/3 tanken?
« Antwort #30 am: 03 Juli 2019, 11:54:04 »

Hans_R25

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Re: R25/3 tanken?
« Antwort #31 am: 03 Juli 2019, 13:26:55 »

ich tanke seit 40 Jahren ohne Extrazusätze alles was die Zapfsäule hergibt (außer Diesel). In der Zeit wurde der Motor 2x überholt und ich kann keine Schädigung durch falsches Tanken feststellen.

Gruß
Hans_R25
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Stefan

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Re: R25/3 tanken?
« Antwort #32 am: 03 Juli 2019, 13:40:39 »

Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass der Bleigehalt in den alten Kraftstoffsorten dämpfend wirken soll wenn ein Ventil auf seinen Sitz "schlägt"... weiter schlägt ein Ventil ja nicht "wirklich" auf seinen Sitz sondern wird durch die Nockenwelle geführt. Sowohl beim Öffnen (klar) als auch beim Schließen... das wird ja nicht einfach durch die Feder in seinen Sitz gerammt.

Zumal das Blei im Sprit nicht elementar sondern als flüssige Verbindung und nach der Verbrennung hauptsächlich als Bleioxid vorliegt, das wiederum mittels weiterer Spritzusätze zu flüchtigen Stoffen reagiert, damit es sich nicht an Motorteilen festsetzt sondern durch den Auspuff entsorgt werden kann.

Die Schmierkraft des Bleis war m.E. Angstwerbung der Sprithersteller, um den Zwang von Neuentwicklungen und/oder Herstellkostenerhöhungen zu verhindern.

Gruß
Stefan
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Heiko

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Re: R25/3 tanken?
« Antwort #33 am: 03 Juli 2019, 13:57:17 »

Endlich äußert sich mal ein Zweitaktfahrer dazu...  ;D
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