R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
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Autor Thema: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil  (Gelesen 19706 mal)

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felixcurly

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R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« am: 03 Oktober 2016, 18:51:29 »

guten Abend, wie schon angekündigt fange ich mal an meine Fragen zu stellen...

zuerst mal zum Tank:
- Ich habe schon von den Rissen gehört und auch an meinem Tank sind schon Schweiß-/Löt-Spuren vorhanden: zum einen vorne an der Schulter, zum anderen an einem der zwei Gewindelöcher hinten.
Ich meine gelesen zu haben dass einige hier die Laschen verlängert und weiter hinten angeschweißt haben. Ist das erfahrungsgemäß nötig oder genügt ein gutes ausdistanzieren? Was habt ihr hinten gemacht? Nur die Gummis untergelegt?
- Bei mir hat sich auch unter den Kniekissen schönster Rost gebildet. Spricht etwas dagegen das Blech hier abzuschleifen sodass das Wasser nicht mehr so stehen bleiben kann und die Kniekissen aufzukleben?
- Das Gewinde des Tankfaches hat leider etwas gelitten... was habt ihr da führ Reparaturvorschläge? Wäre schön wenn das zu bleiben würde...

Soweit erst mal von mir  ;D

Felix
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R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« am: 03 Oktober 2016, 18:51:29 »

Hape25/3

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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #1 am: 03 Oktober 2016, 19:15:18 »

Hallo Felix,
sei begrüßt.

Bilder sind immer gut, wo liegen die Teile, im Saarland oder in der Nähe vom Vogelbräu.  :prost:

Gruß
H.P.
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felixcurly

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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #2 am: 03 Oktober 2016, 20:04:28 »

ja Bilder sollten eigentlich dabei sein  ??? so wirds wohl gehen:
https://www.dropbox.com/sh/hnay6tm2p80qntj/AABRkzBi8E1UEPzo4SAqKc95a?dl=0

Die Teile liegen im Saarland, das ist einer der Gründe warum es etwas dauern wird  ;)
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cledrera

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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #3 am: 04 Oktober 2016, 09:48:27 »

Den Bildern nach zu urteilen, benötigt der Tank liebevolle Aufbereitung.
Sieht aber alles machbar aus.
Was fehlt, sind Bilder und Aussagen zum Tankinneren.

Zu Deinen Fragen:

Ein Verlängern der Laschen sehe ich nicht als notwendig an.
(Alte Juristenweisheit: Alles was überflüssig ist, ist falsch; z.B. zwei Schwingen  ;D)
Montage nach Handbuch und ETL. Das Ganze ausdistanziert und schön fluffig in und auf Gummi gelagert, muss reichen.
Sei bitte bei den Gewinden vorsichtig. Das sollten hinten/unten Feingewinde sein.

Was die Bleche (KkHb: Kniekissenhaltebleche) anbelangt, wirst du durch reines Abschleifen und Ankleben das Problem nicht lösen.
Dann bleibt das Wasser eben vor der Klebenaht stehen und rostet den Tank durch.

Überleg mal, ob Du die Haltebleche nicht restaurierst und nur partiell abtrennst.
Dann die Gummi `s mit Ablaufbohrungen versehen und gut ist.

Das Gewinde des Tankfachs würde ich versuchen nachzuschneiden. Geht das nicht; Helicoil.

Clemens
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felixcurly

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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #4 am: 04 Oktober 2016, 09:58:51 »

Hallo Clemens,

danke für deine Antwort! Ich wollte den Tank innen versiegeln lassen, damit da auf jeden Fall Ruhe ist.

Außen hätte ich ihn dann auch außen strahlen und grundieren lassen. Und dann vielleicht erstmal selber lackiert, auch wenn das unschön ist, um zu schauen ob er dicht bleibt.... Oder eben nur die rostige Stellen abschleifen und dort nachstreichen.
(Ich werde die BMW nicht "wie geleckt" restaurieren, man darf ihr das Alter ruhig ansehen, aber technisch sollte das schon alles in Ordnung sein.)

Du meinst die Gummis unten anbohren? und oben? Das habe ich zwar nicht fotografiert, da sieht es aber auch übel aus...

Felix
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cledrera

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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #5 am: 04 Oktober 2016, 11:26:22 »

Nur unten; quasi als Ablauf.

Bei meiner /3 ist es noch anders.
Da gibt es die Kniekissenhaltebleche nicht mehr im Original.
Der Vorbesitzer hatte die quasi nur an strategisch wichtigen Stellen stehen lassen.
Das Ganze ist dann so aufgebaut, dass die quasi unten komplett offen sind; d.h. die Gummis liegen nicht hermetisch an.
Das Ergebnis: Eindringendes Wasser läuft sofort wieder ab.
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felixcurly

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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #6 am: 04 Oktober 2016, 18:46:28 »

hast du davon mal ein Bild? Wobei ich neue Gummis wohl ungerne direkt komplett abschneiden werde ;-)
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cledrera

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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #7 am: 04 Oktober 2016, 19:03:24 »

Nein ein Bild davon habe ich nicht.
Allerdings habe ich das Gefühl, du hast mich missverstanden.

Nicht die Gummis sind abgescnitten, sondern von dem Halteblech stehen nur dort Stücke, wo es nötig ist, das Gummi zu halten.
Von diesen Blechstücken sind die unteren etwas, minimal nur, aufgebogen.

Das muss man nicht so machen.
Winzige mit dem Dremel an der Unterseite der Gummis, also außerhalb des Sichtbereichs gebohrte Ablauflöcher gehen auch.
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felixcurly

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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #8 am: 05 Oktober 2016, 06:45:47 »

Stimmt, ich hatte dich missverstanden  :) Ich gehe mal mit der Drahtbürste ran und schaue was noch übrig ist wenn der gröbste Rost ab ist. Und dann bohr ich kleine löcher in die Gummis   8)

Meine nächsten Fragen beziehen sich auf die Räder... sind rostige Speichen ein Grund nicht übe den Tüv zu kommen? (eher aus Interesse, ich denke ich werde sie tauschen). Lieber Edelstahl oder Chrom, was und warum nehmt ihr?
Und die Radlager - spricht was dagegen 2RS Lager zu nehmen (mit einem Fett mit Tropfpunkt >150°)?

Schönen Tag noch,
Felix
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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #9 am: 05 Oktober 2016, 09:27:52 »

Hallo Felix,

check nach der "Drahtbürstenbehandlung" des Tanks die Dichtigkeit bevor Du mit Lackierarbeiten startest. Im Bereich der Kniekissen hats gerne Löcher!
Rostige Speichen sind unschön - wenn die Rostnarben sehr tief gehen wird die Tragfähigkeit vermindert und der TÜV KANN das bemängeln. Ich würde die Speichen gegen Edelstahlspeichen tauschen (schau dafür mal mal bei Heumannzweirad nach - der ist recht preiswert).
Was die 2RS-Lager angeht - notwendig sind diese nicht - ich weiss auch nicht ob Du diese mit einer Füllung mit einem hochtemperaturbeständigen Fett bekommst. Ich würde hier die Lager verwenden die vorgegeben sind.

Viel Erfolg

Bernd
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cledrera

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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #10 am: 05 Oktober 2016, 09:40:49 »

Und noch was:
Schau dir die Felgen von innen gut an.
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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #11 am: 05 Oktober 2016, 10:45:47 »

Hi Felix,

Bevor da Missverständnisse entstehen:

Der Tank muss von sich aus dicht sein! Die "Versiegelung" versiegelt nur die Oberfläche und soll vor Korrosion schützen. Das ist aber keine "Dichtmasse"!

Gruß Steffen
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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #12 am: 05 Oktober 2016, 19:14:56 »

klar, versiegeln wollte ich zum erhalten! Aber so ein Hinweis ist ja nie verkehrt  ;)

Alles, klar, wenn ich die alten Reifen mal runter habe ( :P ) werde ich sie begutachten.

Zu den Lagern: Ich brauche je Rad einmal 6203 und einmal 3203, richtig? Ich sehe nur nicht was gegen 2RS oder 2Z spricht, für mich hat das nur Vorteile?

Felix
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rolf

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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #13 am: 05 Oktober 2016, 19:25:47 »

Ich nehme auch 2RS Lager
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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #14 am: 05 Oktober 2016, 19:28:04 »

(schau dafür mal mal bei Heumannzweirad nach - der ist recht preiswert).

Die sind ja brutal günstig!
http://www.heumannzweirad.de/show_product.php?products_id=1915
80 cent pro Speiche....
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felixcurly

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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #15 am: 05 Oktober 2016, 19:29:54 »

Ich nehme auch 2RS Lager

hast du einen Tip für mich wo ich die mit entsprechendem Fett bekomme? Oder wäschst du sie aus und befüllst sie selbst?

Noch eine Frag zum Lenkkopflager - das hat die Nummer 200185, richtig? Aber das kann man doch auch durch ein entsprechendes Kegelrollenlager ersetzen?
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berndr253

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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #16 am: 05 Oktober 2016, 20:17:20 »

Die Lenkkopflager sind keine Normlager - die Kegelrollenlager kannst Du sowohl bei den Dir sicher bekannten Händlern (Ulis, Rabenbauer, ...) oder zB  in der "Uralzentrale" kaufen.

Wenn Rolf mit 2RS-Lagern unterwegs ist und keine Probleme hat ist das so gut wie ne Freigabe von BMW. Also möglich, aber nicht nötig :-)

Grusz

Bernd
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rolf

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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #17 am: 05 Oktober 2016, 20:19:23 »

Bernd:  :-*.... ;)
Curly: ich mache da nichts ...ich baue sie ein und fertig...so heiss werden die Lagersitze nicht.
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felixcurly

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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #18 am: 05 Oktober 2016, 20:22:43 »

Danke  :D

Schade, ich dachte das wären Normlager... nagut, dann eben nicht  ;)

Ich nehme mal an bei den Bremsbelägen wäre es besser sie zu wechseln bei unbekanntem Alter? die Kupplungsscheibe auch? oder lieber einfach weiterfahren?
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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #19 am: 05 Oktober 2016, 20:37:43 »

Bremsbeläge wechseln wegen Asbest, Kupplung geht eigentlich kaum kaputt. Meine von 1958 fährt auch noch... da zerrt ja nix dran.

Wegen Lenkkopflager: Das kann man auf Kegelrollenlager umbauen, aber dann braucht man auch eine speziell angefertigte Lenkkopfmutter mit längerem Sitz damit das stabil bleibt. Such mal nach Lenkkopflager und Kegelrollenlager......

Gruß Steffen
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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #20 am: 05 Oktober 2016, 20:47:36 »

alles klar, ich lese mal nach. Bei der Kupplung dachte ich nur das die evtl hart (härter) wird und nicht mehr so gut (ein)greift. Bis wann wurden denn noch Asbest-Beläge verkauft?
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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #21 am: 06 Oktober 2016, 09:07:46 »

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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #22 am: 06 Oktober 2016, 09:38:00 »

Bremsbeläge wechseln wegen Asbest....

Gruß Steffen


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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #23 am: 10 Oktober 2016, 16:09:00 »

zum Thema Schmierung.... ja ich weiß, Glaubensfrage  ::) mir egal  ;D

Ich frage erstmal nicht nach Motor-/Getriebe-/Hinterradantriebs-Öl, sondern nach Fetten:

Was nehmt ihr für die Gelenke der Bremsen/den Bremsnocken bzw was für einen Tropfpunkt sollte das Fett haben? 180° reicht wohl eher nicht? Und für den Zahneingriff am Hinterrad (und an der Antriebswelle)? Kupferpaste ist ja mittlerweile etwas verpönt (habe ich zumindest mal so quergelesen).... also Molykote-Paste? Für die Radlager sollte ja so ein Castrol LM2 oder LMX mit 180° Tropfpunkt genügen...

Felix
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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #24 am: 10 Oktober 2016, 20:25:33 »

ich nehme einfach Heißlagerfett....und für die Verzahnung Staburag o.ä.....wegen der hohen Flächenpressung
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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #25 am: 11 Oktober 2016, 11:07:30 »

ich nehme einfach Heißlagerfett....und für die Verzahnung Staburag o.ä.....wegen der hohen Flächenpressung

Danke! Dieses Staburag fasziniert mich ja schon - trotz des hohen Preises liest man doch sehr oft von guten Erfahrungen... dann werde ich mir das wohl auch mal zulegen.  ;)

Nochmal zurück zu den Speichen:
Speichenplättchen müsste man ja gut weiterverwenden können?
Schmiert ihr die Nippelgewinde (kenne ich vom Fahrrad so)?
da gibt es ja anscheinend verschiedene Speichen: Edelstahl/verzinkt (ich tendiere hier zu Edelstahl); mit rundem Kopf oder mit Steg um sich in den Plättchen zu verklemmen (solange sich die Speiche nicht mitdreht müsste das ja egal sein?); und dann noch M4 (durchgängig gleicher Durchmesser) oder verjüngte (kenne ich auch vom Fahrrad, würde ich bevorzugen). Ist das Geschmackssache? Oder gibt es hier mit der einen oder anderen Variante schlechte Erfahrungen?

Viele Grüße,
Felix
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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #26 am: 11 Oktober 2016, 11:39:51 »

Lies mal.

Und wenn du Dir mal einen Vortrag über richtige Behandlung von Speichen und Felgen anhören willst, ruf mal Herrn Walter von Walmotec an.
Falls Du dort Speichen kaufen willst, erhälst Du nicht nur die richtigen, sondern auch wirklich gute.

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felixcurly

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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #27 am: 11 Oktober 2016, 12:36:09 »

Danke für den Hinweis. Weißt du ob deren Speichen den Steg am Kopf haben? (edith: anscheinend nein: http://bmw-einzylinder.de/forum/index.php?topic=15271.0)

Und die Einleitung ist auch sehr aufschlussreich.

Zum Lenkkopflager: kennt da jemand eine Bezugsquelle für eine Mutter mit längerem Bund? Kann man die Muttern späterer Modelle nehmen?

Felix
« Letzte Änderung: 11 Oktober 2016, 12:50:57 von felixcurly »
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felixcurly

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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #28 am: 11 Oktober 2016, 19:14:40 »

ich nehme einfach Heißlagerfett....

Was ist denn die "Grenze" für ein Heißlagerfett? Tropfpunkt >180°?

Felix
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Re: R25/2 Wiederbelebung - der Mechanik-Teil
« Antwort #29 am: 11 Oktober 2016, 20:00:46 »

Felix,
ein Heißlagerfett ist nichts anderes als ein Hochtemperaturfett unddavon gibt es viele.
Die heutigen Hochtemperaturfette sind alle weit besser als die vor 60 Jahren.
Ich nehme das Castrol LMX 2 für Radlager und alles was gefettet wird und heiß werden könnte.
Es sei, da gibt es auch eine hohe Flächenpressung: Staburag
Es sei, da dreht sich was zu schnell (FKR): Bosch FT1V4

Was Deine Frage zur Steuerkopfmutter oben anbelangt:
Das hat BMW definitiv auch bei den Folgemodellen nicht richtig gelöst.
Das Malheuer war die "blinde" Umrüstung von Kugel- auf Kegelrollenlager.
Die Muttern mit längerem Bund sind alle Ergebnis von Forumssonderaktionen.
Ich fürchte, da wirst Du warten müssen, bis die Not im Forum wieder so groß wird, dass die dritte (Fertigungs-) Welle gestartet wird.

Clemens
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