Getriebemodifikation II
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Autor Thema: Getriebemodifikation II  (Gelesen 25770 mal)

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berndr253

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Re: Getriebemodifikation II
« Antwort #450 am: 22 Mai 2018, 18:54:53 »

Wenn die Räder nur für die Einzylindergetriebe verwendet werden ists sicher einfacher die Mitnehmer um einen Millimeter zu kürzen als die Schaltgabeln so anzupassen, dass die Schiebemuffen frei laufen.
Ob die Längen der Mitnehmer für die Boxergetriebe anders als bei unseren Eintöpfen sind wird sich erst zeigen, wenn jemand den Getriebeumbau des Boxergetriebes in Angriff nimmt.

Versuchsweise hab ich an einem Zahnrad die Mitnehmer mit der Flex gekürzt.
Dabei das Zahnrad ins Drehfutter gespannt, die Flex mit ein paar Schrauben und Flacheisen an den Oberschlitten "gefummelt" und dann mit 0,1 mm Zustellung und langsamer Drehzahl des Drehfutters das Material abgenommen. Dabei drauf geachtet, dass die Temperatur nicht zu hoch geht.
Ging überraschend schnell und gut.

Die Fasen an dem Zahnrad der Nebenwelle sind zeichnungstechnisch erfasst - wurden bei der Fertigung aber nicht ausgeführt.
 Ich hab bei den noch vorhandenen Rädern mit einem Dremel die Fasen eingeschliffen. Technisch erforderlich ist die Fase eigentlich nur dann, wenn der "Sitzgrund" an der Welle nicht scharfkantig ist und dadurch das Rad nicht weit genug aufgepresst werden kann.

Grusz
Bernd
« Letzte Änderung: 23 Mai 2018, 10:05:46 von berndr253 »
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Re: Getriebemodifikation II
« Antwort #450 am: 22 Mai 2018, 18:54:53 »

gradweg

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Re: Getriebemodifikation II
« Antwort #451 am: 05 Juni 2018, 21:29:50 »

Hi,

habe mein getr. nach umbau heute probegefahren,alles problemlos gelaufen.10km.

das abschleifen der klauen u.des zahnrades habe ich v.hand abgearbeitet,war ein "vogelschiss" ;D ;D

wie man das neuerdings nennt.

gruss reinhold
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Glubb

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Re: Getriebemodifikation II
« Antwort #452 am: 11 Juni 2018, 21:36:36 »

Hallo zusammen.

Schön dass die Teile funktionieren.
Wer hat schon mal einen Endgeschwindigkeitstest gemacht?

Morgen gebe ich die Räder zur Nacharbeit ab.

Gruß Florian

Andre.Hubein

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Re: Getriebemodifikation II
« Antwort #453 am: 17 Juni 2018, 10:06:12 »

Ich habe mein Getriebe vor etwa drei Wochen eingebaut.
Erste Fahrversuche haben gezeigt,das es exakt schaltet und ausgezeichnet läuft,danke Bernd,wieder mal hervorragende Arbeit.
Aus Zeitmangel hatte ich bisher nicht die Gelegenheit die Endgeschwindigkeit zu testen,bis mich Höffi gestern zur Spinnerbrücke eingeladen hat.
Kurz: mit meiner R27 mit 280ccm erreiche ich eine Endgeschwindigkeit von 115 km/h . Das ist etwa ebenso viel wie vorher,mit dem Unterschied,das der Motor in niedrigeren Drehzahlen läuft und ich nicht das Gefühl habe hochschalten zu müssen.
Möglicherweise erhöht sich der Vmax auf einer längeren Tour wenn der  Motor richtig heiss ist.
Im Stadtverkehr ist sie so agil wie immer den dritten Gang kann ich bis über 100 hochziehen,den vierten bei 60 einlegen geht.
Gruß
André
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R25-2-3-7Hartmut

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Re: Getriebemodifikation II
« Antwort #454 am: 17 Juni 2018, 10:58:43 »

Ich bin mit meiner R27 und 300cm3 und Urlaubsgepäck drauf an einer leichten Steigung schon 122Kmh  gefahren.   Meine R25-2 hat mit300cm3  schon 128kmh geschafft mit normalübersetzung . Wo ist der Vorteil?
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berndr253

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Re: Getriebemodifikation II
« Antwort #455 am: 17 Juni 2018, 11:14:33 »

Vorteil sehe ich in der deutlichen Verringerung der Drehzahl (im 4. um ca. 12 %) - mir gefällt das auf jeden Fall besser als die Motoren auf Drehzahlen zu bringen die mir in den Ohren weh tun.
Mit der 25/3 mit 300 Kubik hab ich nach Navi und dem langen Getriebe auch schon mal die 125 km/h "geknackt" (irgendwas um die 130 bis 135 nach Tacho - hatte nicht wirklich die Ruhe dabei den Tacho zu beobachten). Wirklich Spass bringt das aber nicht - das Fahrwerk  ist für diese Geschwindigkeit einfach nicht geeignet.
Da sehe ich die R26 und 27 mit dem doch erheblich verbesserten Fahrwerk deutliche Vorteile.
Das Problem bei diesen Motoren seh ich in den von Ulismotorradladen gelieferten Kolben mit dem ebenen Kolbenboden (modifizierter Toyota-Kolben?) Der führt bei meiner R27 zu einer Verdichtung von 1:7,5 - ich war mit dieser Konfiguration überhaupt nicht zufrieden und hab "umgerüstet". Die 72er Welle behalten, einen Zylinder mit 68er Bohrung und einen Kolben von der R26 mit deutlichem Kolbendom montiert. Nun läuft die Maschine recht ordentlich aber ohne den "Biss" wie die 300er (Basis 25/3) zu haben.
Für das lange Getriebe der R27 möchte ich mir einen neuen Motor aufbauen bei dem ich die Charakteristik der 25/3 (Drehmomentmonster) nachbilden möchte.
Dazu also bei 300 Kubik einen Kolben mit deutlichem Kolbendom - Verdichtung von 9 ist anvisiert montieren. Den Ansaugweg verlängern - der 53-er Vergaser bleibt, ebenso der Kopf; die Ventile werden nicht modifiziert. Auch die Nockenwelle bleibt von diesen Aktionen unberührt, hab in der 25/3 auch die Welle mit modifiziertem Kettenrad.
Mit diesem Motor sollte ich dann in den Genuss der niedrigen Drehzahl bei moderaten Geschwindigkeiten kommen - "schneller" brauch ich es nicht

Grusz
Bernd
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Re: Getriebemodifikation II
« Antwort #456 am: 19 Juni 2018, 14:35:44 »

Alter Schwede!

Ihr habt doch schon Leistungsgesteigerte Motoren! Wie schnell wollt ihr denn noch sein?

Wenn ich das richtig interpretiere (die ganze Idee, die dahintersteckt) ging es doch um die Reduzierung der Motordrehzahl bei einer gewissen Geschwindigkeit.
Um die Motoren nicht mehr so am Drehzahllimit hochzujagen.
Jedenfalls habe ich das so interpretiert.

Die letzten KM/h kamen doch nur weil es Rückenwind, Bergab oder die Polizei im Nacken war.
Natürlich habe ich auch schon solche Erfahrungen gemacht. Mit der Weißen auf dem Weg nach Bremen BAB 1  135 KM/h oder mit der Roten 125 Km/H in Schottland kurz vor Loch Lomond (mit Ute im Nacken  ;D )
Natürlich alles GPS-Werte!

Ich für meinen Teil habe mir einen Satz gekauft um meinen Motor zu schonen!!
Damit ich nicht alle Tage ranmuss.

Gruß Rudi
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berndr253

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Re: Getriebemodifikation II
« Antwort #457 am: 19 Juni 2018, 14:54:55 »

So ist es - klar ist aber, dass es mit dem langen Getriebe und einer kleinen "Leistungsspritze" (höhere Verdichtung) noch ein wenig mehr Spass macht, auch wenn sich die Höchstgeschwindigkeit nicht wesentlich steigern lässt.

Richtig ist aber auch, dass die Motoren mit 300, 325 oder 350 Kubik auch in der Endgeschwindigkeit nochmal ein kleines Stückchen rauf gehen sollte. Die R27 steht dabei ein wenig zurück. Hier wird häufig der von Ulis angebotene Kolben mit dem flachen Kolbendom verwendet. Der aber bedingt aber ein doch recht mageres Verdichtungsverhältnis von 1:7,5.
Wenn es hier einen anderen Kolben geben würde (der nicht gleich mit 300 € zu Buche schlägt) wäre das sicher eine sehr interessante Variante. Welche Kombination hier passt muss ich noch raustüfteln - möchte das aber für mein nächstes Projekt (R27 mit langem Getriebe und 300 Kubik) in Angriff nehmen.

Bernd
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Re: Getriebemodifikation II
« Antwort #458 am: 19 Juni 2018, 15:05:48 »

Umschalten auf Mopsgeschwindigt!

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Gruß Manuel



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