Kondensator-Lebensdauer?

Begonnen von r26_jo, 11 Oktober 2012, 22:00:00

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rolf


rolf



cledrera

Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder heraus kommst. (v. Chamisso)
Lieber Einzylinder als zwei Fallschirme (v. mir)

MANER502

Zitat von: cledrera am 17 Oktober 2012, 18:58:49
Mmmh
Wie sieht der innen aus ::) gegossen oder Papierröllchen mit Druckplatte
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BamBam

Bestellen, aufsägen, nachschauen?

klaus wg

#34
Zitat von: cledrera am 17 Oktober 2012, 18:37:06
...Der exakte Kapazitätswert des Kondensators im Zündstromkreis scheint für die Funktionalität nicht bedeutsam zu sein. Die gängigen Zündkondensatoren der KFZ-Elektrik haben Werte zwischen 0.25 µF und 0.33 µF (Microfarad). Sie arbeiten auch gut in den historischen Bosch-Aggregaten. Aktuelle Ersatzteile sollten ein Metallgehäuse haben als Schutz gegen Vibrationen durch die Ankerdrehung und die Temperaturschwankungen. Die Kondensatorbauteile unterster Qualität aus dem Rundfunkbereich sind nicht verwendbar.
Aufgabe: Im Zündstromkreis dämpfen Kondensatoren Spannungsspitzen. Da der Unterbrecher im selben Stromkreis und zum selben Zeitpunkt Hochspannung für Funken an der Zündkerze liefert, reißen beim öffnen des Unterbrecherkontakts ebensolche Funken ab, welche die Zündkontaktflächen verbrennen. Kondensatoren dämpfen die Spannungsspitzen und reduzieren die Abreißfunken.
Störungen: Ein defekter Kondensator führt entweder zu Kurzschluß oder zur Leitungsunterbrechung im Stromkreis. Im letzten Fall zeigt sich der Defekt in schwerem Motorstart sowie schwachen und unregelmäßigen Zündkerzenfunken. Bei Kurzschluß bricht der Zündstromkreis zusammen und der Motor läuft nicht mehr. In diesem Falle kann als vorläufige Abhilfe bei der Fahrt ein Ersatzkondensator provisorisch vom Kurzschlußkontakt Nr. 2 am Unterbrecherdeckel an Masse gelegt werden."

Da sollte eigentlich bedeuten, das wir mal etwas weiter als 0,22 µF schauen sollten.
Ist das richtig? Gehen 0,25  µF und/oder 0,33 µF Kondensatoren auch?

Danke

Clemens

PS: Die Suche nach 0,25  µF Kondensatoren fördert erheblich mehr Ergebnisse.

Ja, Clemens, es kommt wirklich nicht darauf an, ob es nun 0,22 oder 0,21 oder 0,23 o.ä. sind. Ich schreibte (Vergangenheitsform von "schrub") oben bereits, dass man zwischen 0,2 und 0,3 richtig liegt, natürlich geht auch 0,33. Was definitiv nicht geht, ist 2,2 µF, die waren mir wegen gleichen Aussehens vor Jahren mal versehentlich untergekommen.
Kondensatoren aus dem Rundfunkbereich sind NATÜRLICH nur bedingt verwendbar, da neben Temperaturempfindlichkeit auch Schüttelfestigkeit und Ölresistenz gefragt sind. Hier kommt es also auf die Bauform an, d.h. Kondensatoren aus dem Rundfunkbereich sind u.a. auf Grund der kleinen filigranen Lötbeinchen (bei Printkondensatoren) eher die 2. Wahl bzw. gar keine Wahl. Dennoch wurden auch Bauformen dieser Spezies schon erfolgreich verwendet, suum cuique.

k.

p.s.: Hertweck behandelt übrigens sogar den Fall des behelfsweisen Verwendens des Hupenkondensators.
Das bringt uns aber nun wirklich nicht weiter.
Wer mehr über die Wirkungsweise von Unterbrecher bzw. Kondensator erfahren möchte, bemühe den "Kupferwurm" bzw. den TRZEBIATOWSKY.
Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Erfahrung.

cledrera

Jawoll ja, mein großer Kondenser
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Fastnachter

Rolf und ich auch haben seit monaten 2 verschiedene kondensatoren von conrad liegen. Resultat der vergangenen kondensatordiskussion. Ich bin aber noch nicht zum testen gekommen. Soweit ich weiß rolf auch nicht. Werde aber berichten wenn es mal soweit ist.

Gruß
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

ClassiCmen


MANER502

Zitat von: cledrera am 17 Oktober 2012, 18:58:49
Mmmh
ich glaube ich habe den ersten von dieser Seite verbaut .
http://www.teilesuche24.de/search?am=bmw&s=beru
Hat jetzt ca. 3000 km runter :D
Gruss Mane
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Fastnachter

Clemens da gabs doch n ewig langes thema. War das im prüfrex thema? Muss nachschauen. Weiß es nicht mehr auswendig. Rot sind sie :D
Gruß
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen." (Kurt Marti)

klaus wg

#40
Zitat von: Fastnachter am 17 Oktober 2012, 23:01:18
Rolf und ich auch haben seit monaten 2 verschiedene kondensatoren von conrad liegen. Resultat der vergangenen kondensatordiskussion. Ich bin aber noch nicht zum testen gekommen. Soweit ich weiß rolf auch nicht. Werde aber berichten wenn es mal soweit ist.

Gruß

Hier gibt's sogar einen Einbauvorschlag für WIMAs, und schöne Prüfbilder (Beiträge ab dem -> 11. März 2007):

http://emw-r35.de/board/viewtopic.php?f=38&t=1971&hilit=kondensator&start=15

Merke: andere haben sich schon um das Gleiche Gedanken gemacht.  :o

Ob's nun 1000 V = sein müssen, sei dahingestellt, ist aber keinesfalls eine Budgetfrage, und daher bei WIMAs im Grunde genommen schnurz. Originalteile sind m.W. nicht bis 1000 V = belastbar.

k.
Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Erfahrung.

27-steib

noch eine Anmerkung dazu den Kondesator ausserhalb einzubauen. Ich habe den neben der Zuendspuule unter dem Tank angebracht, und kann keinen negativen Einfluss der laengeren Leitungen feststellen. Platz ist da genug, nur darauf aufpassen, dass der Rahmen an der Aufnahme nicht zu gut lackiert/ gepulvert ist.

Gruesse Jan

cledrera

So, genug gegraben:
In diversen Foren habe ich nur Probleme mit Zündkondensatoren gefunden.
Etwa das Simson-Kondensatoren nur "gut" sind, wenn sie 16 gr. Gewicht haben, die 11 gr.-Teile sind billige Nachbauten.
Überall findet man aber den Hinweis auf den

Beru ZK 138

so und nun zum Spocht.
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Rütz

Zitat von: klaus wg am 18 Oktober 2012, 10:54:33
Ob's nun 1000 V = sein müssen, sei dahingestellt, ist aber keinesfalls eine Budgetfrage, und daher bei WIMAs im Grunde genommen schnurz. Originalteile sind m.W. nicht bis 1000 V = belastbar.
Nun, 200 - 300V  liegen allerdings typischerweise an, wie kürzlich noch Dappsul und Odeon mit ihren Oszillographen darstellen konnten.
Letztlich wird der Kondensator mit der Zündspannung, geteilt durch das Übersetzungverhältnis Sek.-/Primärwicklung, belastet.
I never dared to be radical when young.
For fear it would make me conservative when old. (Robert Frost)

klaus wg

#44
Zitat von: Rütz am 19 Oktober 2012, 10:03:00
Nun, 200 - 300V  liegen allerdings typischerweise an, wie kürzlich noch Dappsul und Odeon mit ihren Oszillographen darstellen konnten.
Letztlich wird der Kondensator mit der Zündspannung, geteilt durch das Übersetzungverhältnis Sek.-/Primärwicklung, belastet.

Richtig, weswegen die Originalteile, wie geschrieben, auch nicht bis 1000V= belastbar sein müssen. Wobei 300V= mir als Dauerwert arg hoch erscheint.
Der Aufdruck auf einem "durchschnittlichen" Zündkondensator: 250 V=.
Hab' eben nachgesehen, Aufdruck findet sich sowohl bei RFT-Zündkondensatoren aus den 80ern wie auch bei einem Nachbauteil neuerer Zeit.
Die Altteile von RFT aus den 50ern, wie ich sie aus der R35/3 zog:
300V= Belastbarkeit (Prüfspannung dort: 900V=)

Also, für den sparsamen Elektronikbauteil-WIMA-Kondensator-Verbauer: die roten mit 400V=  tun's rechnerisch ;D ;D... wenn, ja wenn.. sie impulsfest genug sind... :Frage:

Gruß
k.
Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Erfahrung.

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